ALG1 - Darf SB Fotokopien von (Bewerbungs-)Unterlagen machen? Wie ausführlich muss Liste der Bewerbungen sein?

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almura

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Hallo zusammen,

in meinem nächsten Termin bei der AfA will der SB sicherlich mal meine Bewerbungsunterlagen sehen, in der Einladung steht's jedenfalls drin. Ich habe hier öfter gelesen, dass die eigentlich keine Fotokopien davon machen dürfen, es aber oft machen. Gibt es eine Rechtsgrundlage, auf der die das nicht dürfen und wie habt ihr das in Terminen (höflich, rechtssicher) abgewendet? Mein SB ist etwas feindselig, so dass ich bei meinen Aussagen sehr aufpassen muss. Und wie ich ihn bisher erlebt habe, wird er die Unterlagen haben wollen, nicht nur sehen wollen.
Ich habe vor, ein oder zwei Bewerbungen mitzunehmen (ich mache die individuell je nach Stellenausschreibung). Das dürfte - zusammen mit der Liste der Bewerbungen - ja reichen, oder? Schließlich erhalte ich keine Druckerkosten von der AfA, um denen meine Unterlagen zu zeigen.

Liste der Bewerbungen:
Ich hab da nur aufgeführt, wo (Firma und Stelle) ich mich bisher tatsächlich beworben habe, aber nicht sämtliche Eigenbemühungen (Recherche, Telefonate z.B.), und vermerkt, ob Absage oder nicht. Ist das so ausreichend?

Wie immer ein Danke an euch für Eure Meinungen dazu!

almura
 

specht59

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1 aktuelles Beispiel ohne Anschreiben und Zeugnisse hat bei mir gereicht. Bei der Liste der Eigenbemühungen reichen Datum der Bewerbung, Firma, Stellenbezeichnung und aktueller Status (also z.B. abgeschickt oder Absage), wenn nichts spezielles gefordert wurde. Ob man die Bewerbungsunterlagen da lassen soll oder muss? Ich weiß es nicht. Vielleicht gibts ja welche, die ihren Kunden helfen wollen, wieder in Arbeit zu kommen.. Da wären Informationen über deren Fähigkeiten und Erfahrungen schon hilfreich.
 

Schmerzgrenze

Super-Moderation
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Ich habe hier öfter gelesen, dass die eigentlich keine Fotokopien davon machen dürfen, es aber oft machen.
Du hast das Recht, die Unterlagen vor einer Vorlage zu anonymisieren und ausschließlich zur Kenntnisnahme vorzulegen.
Für seine Vermittlungstätigkeit darf sich der SB vermittlungsrelevante Daten notieren, dafür braucht es keine Kopie.
Qualifikationsnachweise und Lebenslauf dürfen ebenso wie persönliche Ausweise nur mit Deiner Zustimmung kopiert werden.
Die Verarbeitung von Daten durch öffentliche Stellen zu anderen Zwecken ist nach § 23 BDSG eingeschränkt.
 

Bullson

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Hallo zusammen,

irgendwie versteh ich den Sachverhalt nicht so richtig.
Wo seht ihr das Problem wenn der SB eine Kopie der Bewerbungsunterlagen haben möchte ?

Gruß
Bullson
 
E

ExUser 2606

Gast
Erstmal wird SB die dann akribisch absuchen und versuchen, eine Begründung für die Notwendigkeit eines bewerbungstrainings zu zu konstruieren.

Dann gehen ihn bestimmte Dinge einfach nichts an, zum Beispiel Zeugnisse.

Und man hat auch keine Kontrolle mehr, was mit den Bewerbungsunterlagen passiert. Es kann sehr schnell passieren, dass die dann ohne Wissen des Elos an Arbeitgeber weitergereicht werden, zum Beispiel über den Arbeitgeberservice.
 
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