ALG1 | Bin arbeitslos und verdiene als Freiberufler dazu. Was passiert, wenn ich durch meine Nebentätigkeit bei 14 Wochenstunden 1500€ monatlich verdiene?

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slaus

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Moin,
seit dem 01.02.2019 bin ich arbeitslos und verdiene als Freiberufler dazu. An Arbeitslosengeld 1 beziehe ich ca. 700€. Meine Frage lautet nun: Was passiert, wenn ich durch meine Nebentätigkeit bei 14 Wochenstunden 1500€ monatlich verdiene? Klar ist mir, dass ich dann kein Arbeitslosengeld mehr erhalte. Kann ich dann in ein negatives Arbeitslosengeld rutschen (Steuer, Sozialabgaben,...)
Leider konnte ich hierzu nichts im Netz finden und hoffe hier auf Hilfe.
Falls die Frage an falscher Stelle im Forum platziert ist, bitte ich um Entschuldigung und richtige Einsortierung seitens der Moderatoren.
Viele Grüße,
Klaus
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Das würde ein wenig davon abhängen wie Du Deine Freiberuflichkeit organisierst.
Nur als Beispiel oder um das Prinzip zu erklären:
Nehmen wir an Du erledigst Deine 14 Stunden an zwei Arbeitstagen. Dann meldest Du Dich für diese beiden Tage immer vorab
ab und kassierst für diese beiden Tagen Dein volles Honorar anrechnungsfrei. Es kann sein das sich für diese beiden Tage die Krakenkasse meldet.
Du bekommst natürlich kein ALG 1 an diesen beiden Tagen. Es würde sich aber die Bezugszeit um diese
zwei Tage verlängern. Die anderen Tage ohne Auftrag beziehst Du ALG 1 und stehts voll und ganz "mit Haut und Haaren" zur Verfügung.
Solange Du weniger als 43 Tage hintereinander unterbrichst brauchst Du keinen Neuantrag auf ALG 1 zu stellen.
Mache dies schon so seit langem, bei meinem Amt wird das geräuschlos bearbeitet und man kann geschickt sein Einkommen optimieren.
 

Kerstin_K

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Zählen da eigetlich die arbeitstage oder die Tage, an denen das geld zufliesst? Das kann ja durchaus auseinenderliegen, auch über dien Monatswechsel hinweg.
 

slaus

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Leider lässt sich die Arbeitszeit nicht auf zwei Tage verteilen, sondern es werden vier pro Woche werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Amt akzeptieren wird: die nächsten 1,5 Jahre bin ich von Montag bis Donnerstag berufstätig und von Freitag bis Sonntag arbeitslos...
 

specht59

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Die Variante der dauernden An- und Abmeldung für Miniprojekte kam kürzlich in einer Veranstaltung der Afa hoch, bei der ich war. Der Mitarbeiter der Afa meinte dazu, dass das Amt da schnell an Punkt käme, wo bezweifelt wird, dass man arbeitslos ist. Bei Ottokar (s.o.) scheints ja zu klappen, aber vielleicht kommt es auf das jeweilige Amt an.
Bei 1500 im Monat werden natürlich Steuern anfallen. Wenn du freiberuflich arbeitest, solltest du abschätzen können, was von deinen Einnahmen nach Steuern, Versicherungen etc. übrig bleibt. Ich habe zu dem Zweck immer mal eine Steuerberechnung mit Elster (kostenloses Programm vom Finanzamt) gemacht, um zu wissen was am Ende rüberkommt.
 

Curt The Cat

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Moinsen slaus und willkommen hier ...!
Ich war mal so frei und hab' den Titel Deines Fadens etwas abgerundet. Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und - soviel Zeit sollte sein. Ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen.Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder Hinzuverdienst als Freiberufler, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf ausreichend Zeichen erweitert und zudem einen deutlichen Hinweis im Texteingabefeld hinterlassen. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


:icon_wink:
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Leider lässt sich die Arbeitszeit nicht auf zwei Tage verteilen, sondern es werden vier pro Woche werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Amt akzeptieren wird: die nächsten 1,5 Jahre bin ich von Montag bis Donnerstag berufstätig und von Freitag bis Sonntag arbeitslos...
Wäre der Versuch wert. Aber immer vier Tage ist schon viel.
Ich habe eigentlich weniger. Und immer auch drei Tage pro Monat an denen ich arbeite, aber nicht abgemeldet bin. Um meinen Freibetrag zu ziehen.
Den Juli bin ich komplett abgemeldet. Um auch meine sommerliche Ruhe vor denen zu haben.

Meine Idee es so zu machen habe ich von dem

 

slaus

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Moin,
als erstes mal mein Dank an die Moderatoren für die Mühe, die sie sich mit mir gegeben haben. Da werde ich mir in Zukunft mehr drauf achten.
@ Ottokar: Deinen vorgeschlagenen Weg finde ich zwar interessant, möchte ihn aber nicht gehen.
Vielleicht sollte ich meine Frage dann in die Richtung erweitern: Mein Anspruch auf Arbeitslosengeld+165€ Hinzuverdienstgrenze ergibt ca.900€. Einnahmen 1500€. Meine Frage jetzt: Was passiert mit dem Überschuss von 600€. Wer ist für die darauf fälligen Sozialabgaben und Steuern zuständig? Die Agentur oder ich?
 
G

Gelöschtes Mitglied 64655

Gast
Wenn Du mehr als Dein ALG 1 verdienst bist Du raus und für alles Dein eigener Herr.
Hatte jedenfalls dies mal, ist schon länger her, meinen SB gefragt und diese mündliche Auskunft erhalten.
Nach Recherche was zutun wäre folgte als Lösung mein System mit den Ab-und Abmeldungen.
 

slaus

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Also sozusagen eine erzwungene Selbstständigkeit? Ohne Vorteile, aber alle Nachteile? Denn wenn ich von den 1500€ Sozialabgaben, Einkommenssteuer, am besten auch noch Umsatzsteuer abziehe, bleibt weniger als das ALG1 übrig. Da ich gerade 63 geworden bin, bleibt da wohl eher die Alternative weniger Stunden zu arbeiten und die Zeit der Arbeitslosigkeit abzusitzen oder den Schritt mit Gründungszuschuss in die Selbstständigkeit zu wechseln.
 
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