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ALG1-Berechtigter ohne Leistungen und teilweise ohne Unterla

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Sir Turbo

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Guten Morgen,

einen gute Freundin von mir ist nach mehreren Umzügen in gewissen Kalamitäten^^

Und da ich mich zwar mit einigen ALG-Spezifika auskenne, aber mangels eigener Betroffenheit eher Breitband-informiert bin wäre es hilfreich, wenn der eine oder andere von Euch Ideen beisteuern könnte - vor allem, WO ich WAS finde. Die diversen SGBs übersteigen doch ein wenig meine kurzfristigen Einarbeitungsmöglichkeiten^^

Die betroffene Person ist m.W. noch ALG1-berechtigt (genaue Daten hänge ich später an - sollten aber für das Problem keine Rolle spielen).

Nach Umzug von München nach Wiesbaden (finanzielle Gründe, eine Unterkunft in M war nicht mehr bezahlbar, zu einem Freund gezogen) und vor ca. 2 Monaten nach Berlin (mit eben jenem Freund - keine Bedarfsgemeinschaft oder dergleichen, nur befreundet - er lässt sie kostenlos wohnen) sind ihre Unterlagen noch irgendwo auf dem Verwaltungsweg.

Was für sie heisst: Keinen Pfennig Geld schon seit mehreren Monaten.
Für den Antrag auf Vorschuss/ALG2 wäre u.E. die Bedürftigkeit nachzuweisen... Die dafür notwendigen Kontoauszüge bekommt sie aber wohl lt. ihrer Sparkasse nur in M... Welchige Fahrt sie sich aber eher weniger leisten kann...

Mit dem Amt in B steht sie in regem tel. Kontakt - aber wie m.E. leider zu erwarten war vergeblich.
Es ist wohl nichtmal klar, ob die Unterlagen noch in M oder in WI sind...
Bis heute ist nichmal eine "Kundennummer" vergeben worden für ALG1 aufgrund der fehelenden Unterlagen.

Wie ist jetzt zu verfahren, damit sie nicht völlig mittellos dasteht?
Der Freund, bei dem sie wohnt ist beruflich auch abwesend (selbständig/Montage) - daher ist nichtmal für das Nötigste an Nahrung gesorgt wenn nicht gerade Kumpels z.B. meinereiner vorbeischauen und mal einkaufen.

Anträge auf Vorschuss sind seinerzeit in M bereits mehrfach abgelehnt worden wg. fehlender Unterlagen (letzter AG)/noch zu prüfen/blabla - daher rechnen wir ziemlich damit, daß das Amt hier in B den gleichen Spass versuchen wird. Ich selber bin unter der Woche beruflich in BS gebunden und kann mir auch das ständige Pendeln nicht leisten. Daher wäre es vorteilhaft, die Betroffene bereits vorher umfassend briefen zu können, bevor sie beim Amt Hilfen nach ALG2 bzw. Vorschuss auf ALG 1 beantragt.

Fakt ist, daß ihr seit geraumer Zeit NULL Gelder des AA zugegangen sind und sie von Woche zu Woche vertröstet wird.

Nun war bereits von Leuten zu lesen, die aufgrund solcher Sperenzchen sogar auf der Strasse gelandet sind.

Offenbar ist es gängige Praxis, Anspruchsberechtige ab- und auf den Klageweg zu ver-weisen. Davon kann sie sich aber auch nicht ernähren.

Bitte um Infos, worauf man sich berufen kann und wie die Aussichten sind.
Knackpunkte sind m.E. eben daß die ALG1-Unterlagen noch irgendwo in D unterwegs sind und keine Kontoauszüge für Bedürftigkeitsnachweisung ALG2 vorliegen.

Danke.
 

Martin Behrsing

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und warum fordert sie die letzten Kontoauszüge nicht schriftlich an oder läßt sie per Fax kommen.

Eine Faxnummer läßt sich doch jederzeit einrichten (z.B. email account bei web.de; umsonst) etc.

ansonsten diesen Antrag einreichen und die Arbeitsagentur noch auf den § 16 Abs. 2 und 3 SGB I verweisen.

http://www.erwerbslosenforum.de/antrag/antrag42.doc
 

Sir Turbo

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Jo, danke, den Antrag hatte ich schon an anderer Stelle im Forum gefunden.

Die Sache mit dem Faxen ist eine gute Frage - da werde ich noch mal nachhaken. Es ist meines Wissens aber so, daß sich die Bank weigert, ihr die Auszüge an ihre aktuelle Adresse zukommen zu lassen.
Die "alt" Adresse ist in M und Post an diese gelangt nicht weiter nach B aufgrund eines privaten Zerwürfnisses.

Und zu Anträgen wie dem geposteten habe ich z.B. vom Amt in M aus der Zeit nach Einreichen des damaligen ALG1-Antrages schriftliche(!) Ablehnungen vorliegen... U.a. wegen noch nicht vorliegens von Unterlagen des letzten Arbeitgebers oder auch wegen noch vorzunehmender Prüfungen.
Davon ausgehend und aus den Berichten der Kontakte zum Amt in B fürchte ich, daß auch dort uU. nur ein negativer Bescheid kommt.

Also bleibt dann nur der Gang vors Gericht und bis dahin weiterhin von den Freunden leben?

Grüsse.
 

Arco

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hm hm hm ....

hat denn deine Freundin in München noch Verwandte oder gute Bekannte ?

Wenn ja, dann kann sie denen doch eine schriftliche Vollmacht ausstellen das diese Person für sie die Kontoauszüge abholen darf. Das ist nach meiner Meinung möglich...

Warum die Bank sich allerdings weigert die Kontoauszüge per Post zu senden erschließt sich mir allerdings auch nicht ganz so :kinn: :kinn:
 

Sir Turbo

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Jo, auf das Ding mit der Vollmacht bin ich auch gerade gekommen...
Offenbar nicht - die Verwandschaft ist ja gerade der Grund, warum dort keine Post mehr weitergeleitet wird^^

Einzige Hoffnung die ich habe ist ein Kumpel, der dienstlich gerade nach München übersiedelt - ich hoffe, ich bekomme den überredet...

Wenn nicht sieht das alles ziemlich bäh aus...

Von BS oder B aus liegt M halt doch ziemlich am A* der Welt - nix, wo man mal eben so auf die Schnelle vorbeikommt:-(
 

Arco

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:evil: :evil: das mit M a A d Welt lasss aber nicht die Münchner hören :twisted: :twisted:

Ansonsten wäre das doch der Weg :daumen:

Achsooo, habe da mal nochne IDEE - schicke mal eine PN
 

Sir Turbo

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So, nach Diskussion klappt das jetzt wohl doch, daß die Auszüge an die aktuelle Adresse gehen - nachdem ich einen Exkollegen aufgetrieben habe, der sie abgeholt hätte^^

Wie immer der Vorführeffekt^^

Aber gut zu wissen, daß mein Cousin Dozent für Bankenrecht ist^^

Erstmal Danke an Alle - mal schauen, wie es so weitergeht:eek:)
 
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