ALG II - wollen Verdienstbescheinigung vom Vermieter

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anna

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
6 Dezember 2005
Beiträge
4
Bewertungen
0
Hallo,

ich habe folgendes Problem:

am 11.10.05 habe ich einen ALGII-Antrag gestellt, da zu Ende Oktober mein ALG I auslief. Auf telf. Nachfrage am 15.11.05 bei meiner zuständigen Sachbearbeiterin, hieß es, dass (wenn alles gut läuft) zum 01.12.05 die Bewillung durch sei. Am 01.12.05 habe ich mich noch einmal erkundigt, und jetzt heißt es, wahrscheinlich zum Ende dieser Woche hätte ich mein Geld auf dem Konto. Heute allerdings habe ich Post erhalten, daß ich noch eine Verdienstabrechung von meinem Vermieter (Ex-Partner) und einen Nachweiß über die geleisteten Mietzahlungen von mir und ihm vorzulegen hätte. Und vor einigen Tagen haben die hier vor der Haustür gestanden, es war allerdings keiner da, nur ein Nachbar sagte mir, dass die Bearbeiter vor der Tür gestanden hätten, da er diese aus eigener Erfahrung kennt.

Jetzt zu unserer genauen Situation:

2001 bin ich von meinem damaligen Partner ungewollt schwanger geworden( wir waren erst 5 Monate zusammen). Der Kleine kam im Mai 2002 auf die Welt und wir haben uns gedacht, daß wir schon alles hinbekommen würden. Aber nach 1,5 Jahren ging dann unsere Beziehung in die Brüche und ich bin mit dem Kind zu meinen Eltern gezogen. Nach kurzer Zeit konnte ich die Umstände allerdings bei meinen Eltern nicht mehr aushalten und da hat mir mein Ex-Partner angeboten, mit dem Kind wieder bei ihm ins Haus zu ziehen, allerdings unter der Bedingung einer Untervermietung und das jeder tun und lassen kann was er will - sprich ohne jede Verpflichtung (ohne Partnerschaft).

Jetzt ist meine Frage in wie weit, die vom Amt solche Nachweise anfordern können, da wir in keinster Weise eine Beziehung haben, dass einzigste was wir gemeinsam aus der Vergangenheit haben, ist das Kind, aber wir führen keine Beziehung mehr, obwohl wir unter einem Dach leben. Aber jeder von uns hat sein eigenes Zimmer, mit ensprechenden Schlafbereich.

Für jede Hilfe bin ich dankbar.
 

Martin Behrsing

Redaktion
Mitglied seit
16 Juni 2005
Beiträge
21.601
Bewertungen
4.173
ich verschiebe das Thema erstmal unter Bedarfsgemeinschaft. Antworten kommen sicher gleich reichlich.
 

Anna

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
6 Dezember 2005
Beiträge
4
Bewertungen
0
NACHFRAGE ZUR KLÄRUNG:Kann man denn auch bei einer Bedarfsgemeinschaft die Verdienstabrechnung, sowie den Nachweis der Mietzahlung von ihm (Vermieter/Ex-Partner) verlangen? (von meiner Person ist klar)

Gruß Anna
 

Martin Behrsing

Redaktion
Mitglied seit
16 Juni 2005
Beiträge
21.601
Bewertungen
4.173
Das Problem ist bei dir, dass die ARGE dir wahrscheinlich eine eheähnliche Gemeinschaft unterstellt. Also dem noch mal wiedersprechen und notfalls nicht lange zucken und zum Sozialgericht gehen, wenn alles eindeutig und nachweisbar ist.
 

narssner

Elo-User*in
Mitglied seit
1 November 2005
Beiträge
150
Bewertungen
1
wehren oder nicht persönliche Eintscheidung

hier läuft nach meiner Ansicht eine linke Tour mit Überraschungsangriffen ab.
Falls Sie den Hausbesuch überhauzpt zulasssen wollen, dann nur nach schriftlicher Terminankündigung. Nur eine Person einlassen, Ausweis zeigen lassen.
Mindestens zwei eigene Zeugen aufbieten, die nicht in der Wohnung wohnen. Jedes Schränke öffnen und Herumstochern unterbinden. Aufforderungen zum Bettenaufbau und ähnlichem nicht Nachkommen. Keine Fragen beantworten, die nicht unbedingt zur Sache gehören.
Solten Sie unter Berufung auf Gerichtsurteile den Hausbesuch gar nicht zulassen wollen, müssen Sie in Kauf nehmen, länger kein Geld zu bekommen und Monate den Rechtsweg gehen zu müssen.
Sie können natürlich auch auf deutsche Harmonie setzen, den Hausbesuch zulassen, sich alles gefallen lassen und hoffen, dann wirds schon werden (sogenanntes povitives Denken).
einen freundlichen Gruß
narssner
 
E

ExitUser

Gast
Ich mach mich mal wieder beliebt und öffne etwas deine Augen.

1. Ihr seit eine Bedarfsgemeinschaft und daher sind alle Angaben deines Ex und nun wieder Partner (nennen wir ihn auch Vermieter und Vater deines Kindes) zum Unterhalt verpflichtet und 2. sind die Unterlagenforderungen der ARGE rechtens, um die Höhe deiner Bedürftigkeit zu ermitteln bzw. zu berechnen. Achja ... die Türen bleiben vor jedem natürlich verschlossen, es sei, er hat einen Zettel am Kopf angetackert - wo "Durchsuchungsbefehl" drauf steht.

;)
 

kohlhaas

Elo-User*in
Mitglied seit
31 Oktober 2005
Beiträge
218
Bewertungen
0
Sie können natürlich auch auf deutsche Harmonie setzen, den Hausbesuch zulassen, sich alles gefallen lassen und hoffen, dann wirds schon werden (sogenanntes povitives Denken).
:klatsch:
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten