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ALG II, Unterhalt und Verpflichtungserklärung

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ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Ich frage hier im Auftrag einer Bekannten ohne eigenen Internetanschluß:

Sie ist alleinerziehend, ALG II - Bezieherin wegen Kind unter 3 Jahren. Sie stammt aus dem Ausland und ist wegen des deutschen Kindes weiterhin unbefristet in Deutschland.

Sie erhält ALG II + Zuschlag
Das Kind (1 Jahr) hat Kindergeld und Unterhalt (208,-) also keinen weitern Anspruch

Nun das Problem, daß sich ergibt:

Sie hat ihren 14jährigen Sohn aus dem Ausland per Familienzusammenführung zu sich geholt. Ich habe eine Verpflichtungserklärung für die Familienzusammenführung abgegeben (weil sonst die Familienzusammenführung nicht geklappt hätte).
Nun mindert der Sohn ja den Bedarf von Mutter und Halbbruder durch die Verteilung der Miete. Die Frage ist aber: welche Einkommen muß der Sohn nachweisen? Die Verpflichtungserklärung besagt ja, daß ich für den Lebensunterhalt aufkommen muß und der Staat ein Rückgriffsrecht auf mich hat. Aber in welcher Höhe ? In Höhe des Bedarfssatzes oder in Höhe Düsseldorfer Tabelle, oder wie sieht das aus. Das ist vor allem Interessant, weil sie gerne umziehen will (50qm für 3 Personen ist ein wenig knapp...) Nun tangiert mich aber eine höhere Miete mit, wenn es keine Obergrenze der Verpflichtung gibt.

Außerdem: Ich habe mal gehört, daß die Verteilung der Miete aus Eltern und Kinder unterschiedlich gewichtet werden. In ihrem Bescheid sind aber alle Angehörigen der BG gleich gewichtet. Ist das richtig ?

Danke schonmal für ein paar Hinweise !
 
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