ALG II und Grad der Behinderung von 20% - Mehraufwand ???

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hero69

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Hallo,

ich habe vor kurzer Zeit die Bestätigung vom Versorgungsamt bekommen, dass mir ein GDB von 20% zugesprochen wurde.

Kann ich dadurch einen Mehraufwand beziehen?

Was ist mit GEZ Gebühren?

Danke schon mal für eure Antworten.
 
E

ExitUser

Gast
Die Befreiung von den GEZ-Gebühren erhältst du auf Antrag, wenn du lediglich Alg 2 erhältst ohne den Armutsgewöhnungszuschlag, den es z.Z. noch für den Übergang von Arbeitslosengeld 1 zu 2 gibt.

Dazu einen Antrag bei der Zentrale in Köln stellen, eine beglaubigte Kopie deines Alg-2-Bescheides beifügen.

Antragsformular ist in Download der Portalseite.

Die meisten Argen/Optionskommunen drucken eine Kopie des Bescheides aus und beglaubigen die. Das ist kostenlos.

Zu deiner Frage wegen der Behinderung wird dir ganz gewiss Kalle die genaueste Antwort geben könne.
 

hero69

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Danke für die Antwort! Und mit GDB20 und Armutsgew.ZuSch. ?

Danke erstmal für deine Antwort!

... und mit dem Armutsgew.ZuSch. ?

Wie wirkt sich den der GdB in den einzelnen Stufen bei ALG II aus?

bei 20%

bei 30%

und bei 50%
 
E

ExitUser

Gast
Mit dem Zuschlag wirst du nicht von der Rundfunk-und-Fernsehgebühr befreit.

Wenn dich das noch näher interessiert, geh mal über Suchen. Es steht darüber schon eine Menge im Forum.

Wie gesagt, GdB wird Kalle beantworten.
 

Arania

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Ich als Schwerbehinderte kann Dir nur sagen das man ab 50% GDB als schwerbehindert gilt, alles andere darunter gilt glaube ich als behindert, bei unserer ARGE gibt es ab 50% GDB eine eigene Abteilung die für die Vermittlung der Schwerbehinderten zuständig ist.

Welche Einschränkungen bei Dir im besonderen vorliegen muss sich ja aus der Begründung für den GDB ergeben.
 

kalle

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Also, bei 20 % gibbet nicht und nada. Leider
Ab 30 % kannst Du auf Antrag Schwerbehinderten gleichgestellt werden. Ab 50 % brauchste nicht einmal einen Antrag.

Mehrbedarf für Behinderte gibt es im ALG II nur, wenn Du eine Maßnahme zur Arbeitsförderung bekommst. Dann kriegste 35 %. Als ALG II Empfänger bekommst Du 17 % Mehrbedarf nur, wenn Du erwerbsunfähig bist und Sozialgeld nach SGB II bekommst, also noch in einer BG mit ALG II Empfängern wohnst. Sonst leider nicht. Ich klage gerade dagen.

Aber die Mühlen des SG mahlen langsam.

Ich verschiebe das mal zum Schwerbehinderte
 

uwe

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Kalle schon wieder ich;

Ich habe ebend etwas von dir gelesen ,was mich stutzig macht,ich hoffe mal ich belästige dich nicht allzusehr.
Ich selbst bin
-Erwerbsunfähg
-habe deb GDB von 40
-beziehe zusätzlich sozialgeld nach SGBII hier Wohngeld
-lebe in BG mit ALGII Empfängerin und Tochter

Stehen mir hier Zuschläge zu??

Gruß Uwe
 

kalle

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Da gibt es leider nichts. Bei Deinem bisherigen Verlauf.
Einen Mehrbedarf gibt es erst ab 50 % mit dem Merkzeichen G.

Aber wenn Du erwerbsunfähig bist, dann würde ich mal, ohne Deinen Fall zu kennen, einen Erhöhungsantrag stellen. min. auf 50 % und G.

Solltest Du noch Fragen haben melde Dich. Wenns vertraulich wird, gerne auch per PN.
 

uwe

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So nun bin ich wieder da.
Erstenmal danke.
In der Tat hätte ich da ne Frage,welches Versorgungsamt ist für mich zuständig?Geb.in GVM verrentet von der LVA Neubrandenburg lebe aber seit Jahren in dem sog.Altbundesland S.-H.
Wenn es zu sehr ans Eingemachte gehen sollte,komme ich gerne auf dein Angebot bez.Pn zurück.Wie groß ist der Aufwand bezüglich einer Neueinstuffung?Sind es formlose Anträge?Kommt da auch die ganze Begutachtungsschei... auf mich zu ?


Bei dieser Gelegenheit-was bedeutet Haushaltsvorstand in Zahlen?
lebe wie gesagt in einer Bed.-gem.
311,00
311,00,ist das korrekt?

Dank im vorraus.
 
A

Arco

Gast
Hallo Uwe,

Haushaltsvorstand in einer BG heißt, du bist der Boß vom janzen :lol: :lol:

und die 311 Euro sind richtig, da in einer BG es nur 90 % der Regelleistung gibt. Und da 90 % von 345 nur 310,50 sind, sind die mal wieder sehr großzügig mit uns :uebel: :uebel:

Den Rest beantwortet kalle
 

kalle

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Es kommt darauf an, wo Du wohnst. z.B in Lübeck in der großen Burgstraße ist ein Versorgungsamt. Du könntest auch einfach formlos ein Schreiben an das Versorgungsamt Lübeck schicken. Die sollten das dann weiterleiten an die zuständige Stelle.
Von dort bekommst Du dann einen Antrag /Formular zugeschickt. Den mußt Du ausfüllen. Dort wird auch nach Deinen Ärzten gefragt. Meistens wird dann nach Aktenlage entschieden.
Wenn Du aber damit nicht einverstanden bist, dann kannst Du auch eine direkte Untersuchung beantragen.
Da Du in der Mitgliedskarte Deinen Wohnort nicht angegeben hast, kann ich Dir leider nicht genau sagen, wo Dein nächstes Versorgungsamt ist.
 

kalle

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Versorgungsamt Lübeck
Große Burgstr. 4
23552 Lübeck
Tel.: 0451/1406-0
Fax: 0451/1406499
Poststelle

Bereich
Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Segeberg, Stormarn, Stadt Lübeck
Besuchszeiten
Montag - Freitag 8.30 - 12.00 Uhr oder nach Vereinbarung
 

Annemirl

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Mehrbedarf für Behinderte?

Hallo,

ich bitte mal um Auskunft.
Im August lernt mein Sohn, der immer den 35 prozentigen Mehrbedarf für Behinderte bekam, aus.
Ab September steht ihm nun der Mehrbedarf nicht mehr zu, laut Bescheid.
Ist das richtig oder hat er auf Grund seiner Behinderung weiterhin Anspruch auf den Mehrbedarf?

Gruß Annemirl
 

kalle

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Gegen den Bescheid würde ich Widerspruch einlegen. Der Mehrbedarf kann auch für eine Übergangszeit weitergewährt werden. Guck hier unter Schwerbehindert mal durch, da wurde auch schon mal ein Gesetzestext veröffentlicht. Ich schau auch mal in die internen Anweisungen. Da komm ich aber im Moment nicht ran, weil die BA "updatet".
 

Annemirl

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Hallo Kalle,

das habe ich von dir mal als Antwort hier im Forum gefunden.

kalle meinte:
...Mehrbedarf für Behinderte gibt es im ALG II nur, wenn Du eine Maßnahme zur Arbeitsförderung bekommst. Dann kriegste 35 %. Als ALG II Empfänger bekommst Du 17 % Mehrbedarf nur, wenn Du erwerbsunfähig bist und Sozialgeld nach SGB II bekommst, also noch in einer BG mit ALG II Empfängern wohnst. Sonst leider nicht. Ich klage gerade dagen.

Demnach scheint es ja wirklich so zu sein, dass mein Sohn keinen Anspruch mehr auf den Mehrbedarf hat. Er beendet im August seine Ausbildung, das war eine Maßnahme nach SGB III, die er in einem Berufsbildungswerk absolvierte. Während dieser Ausbildung hatte er mit Einführung des ALG II einen Mehrbedarf von 35 %, er war da bereits volljährig und bildete derzeit eine eigene BG. Er ist 80 % schwerbehindert mit den Merkzeichen G, aG. Nun endet die Ausbildung und nach Gesetz wird er ja nun wieder meiner BG zugeordnet und der Mehrbedarf ist gestrichen worden.
Du schreibst ich sollte Widerspruch einlegen gegen den Wegfall dieses Mehrbedarfes und gäbe eine Übergangszeit. Da ich davon noch nichts gelesen habe, weiß ich nicht, wie ich den Widerspruch formulieren könnte.
Es wäre schön, wenn du mir dazu noch mal eine Auskunft erteilen könntest. Und wielange kann eine Übergangszeit andauern?

Viele Grüße Annemirl
 

Annemirl

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Hallo Kalle,

leider sind meine Antwort und meine Fragen falsch gelandet.
Ich bitte dich daher bitte unter der Frage - ALG II und Grad der Behinderung von 20% - Mehraufwand??? - zu schauen, da habe ich geschrieben.
Weiß auch nicht, wie das kam. Wäre nett, wenn du mir antworten könntest.

Viele Grüße und Danke Annemirl
 

kalle

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Mehrbedarf für behinderte Menschen nach SGB II

Erwerbsfähige behinderte Hilfebedürftige erhalten einen Mehrbedarf (§ 21 Abs. 4 SGB II) in Höhe von 35 % der induviduellen Regelleistung, wenn Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben nach § 33 SGB IX oder sonstige Hilfen für die Erlangung eines geeigneten Arbeitsplatzes oder Hilfen zur Ausbildung für eine sonstige angemessene Tätigkeit durch einen öffentlich-rechtlichen Rehabilitationsträger gewährt werden.

Als Nachweis dient ein aktueller Bewilligungsbescheid des Rehabilitationsträgers. Es müssen tatsächlich Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erbracht werden. Es reicht nicht aus, wenn der behinderte Mensch lediglich grundsätzlich die Voraussetzungen hierfür erfüllt. Die Leistungen dürfen sich nicht lediglich auf Beratung und Vermittlung nach § 33 Abs. 3 Nr. 1 SGB IX beschränken.

Zur Ausbildung gehören nur berufliche Ausbildungen, wobei es sich nicht um einen geregelten Ausbildungsgang handeln muss. Ausgeschlossen sind Hochschulausbildungen und zeitlich überwiegend schulische Ausbildungen.

Ausnahme: Beziehern von Sozialgeld nach § 28 Abs. 1 SGB II kann der Mehrbedarf auch für eine schulische Ausbildung oder eine Ausbildung an einer Hochschule gewährt werden, sofern die Bezieher Eingliederungshilfe nach § 54 Abs.1 und 2 SGB XII erhalten

Der Mehrbedarf kann auch nach Beendigung der dort genannten Maßnahmen während einer angemessenen Übergangszeit, vor allem einer Einarbeitungszeit, bis zur einer Dauer von drei Monate gezahlt werden. Bei Vorliegen der Voraussetzungen kann der Mehrbedarf auch rückwirkend erbracht werden.
 
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