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ALG II und Einkommen.

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ohnec

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#1
Hallo ich bin neu hier und habe ein Frage.

Meine Freundin wohnt mit ihren Kind alleine in einer Wohnung. Sie hat einen Vollzeitjob wo sie um die 800,- € im Monat verdient. Vom Jobcenter hat sie leistungen in höhe von Knapp 500,- € dazu bekommen.

Soweit so gut.

Arbeiten tut sie seid März. Da anträge ja nur Halbjährlich bewilligt werden musste sie zum Julia einen neuen Antrag abgeben.

Durch Zusatz dienste ist ihr Einkommen auf 900, - € im Monat Juni gestiegen (Das schwankt von mal zu mal, der Monat hatte viele Feiertage und Wochenenddienste). Sie gab den Zettel fürs Jobcenter zum Ausfüllen bei ihrer Arbeit ab.

Da hat die Frau fälschlicherweise 900,-€ als Nettoverdienst angegeben. Weil wir dann nicht nochmal warten wollten haben wir die 9 zu einer 8 umkorriegiert :-S

So dann hat die Jobcenter bei der Arbeit angerufen. Was da genau besproche wurde weiß ich leider nicht mehr. Die Frau von der Jobagentur hat ihrer Chefin blos erzählt das sie jetzt 100,- € weniger bekommt und das sie jetzt jeden Monat ein Gehaltsnachweiß hinschicken muss (gehts noch? was geht das die Chefin an, aber egal)

Gut jetzt kam der bescheid. Von 06-12.2007 bekommt meine Freundin nur noch 400,-€. Obwohl sich das gehalt von Monat zu Monat geringfügig ändert. Das mit den 900,- Netto war wirklich nur einmalig so hoch weil so etwas kommt nicht jeden monat vor. Im Schnitt liegt sie 20-30,-€ über ihren 800,-€.

Jetzt wollen wir erstmal einspruch einlegen.

Meine Freundin wollte sich einen Termin bei ihrer Jobagentur holen, aber die Frau an der Hotline hat gesagt das sie keine Termine verteilt und Telefonnummer gibt es ja sowiso nicht vom Sachbearbeiter. Sie schickt der Bearbeiterin jetzt eine Email die meldet sich dann.

Wollt mal fragen was ihr dazu meint, geht das hier mit rechten Dingen zu.

Und ja, ich weiß - sie hätte das Schwankende Gehalt gleich angeben müssen. Aber so wie es jetzt berechnet ist, ists doch auch nicht richtig ?

Danke schonmal im Vorraus für Viele hilfreiche Antworten :-D
 

Maddin79

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#2
Soweit ich weiß, ermitteln die aus den letzten 6 Monaten einen Durchschnittsverdienst und so wird dann auch gezahlt. Wird dann mal weniger verdient als angenommen, dann wird nachgezahlt.

Hatte ähnliches durch, hatte auch einen Teilzetjob und hatte im Monat November Weihnachtsgeld erhalten.
Dadurch hat sich mein Anspruch auf 10,87€!!! gemindert. Ich habe Einspruch eingelegt weil das ja auch nur einmalig war aber der wurde abgeschmettert. Wenn man weniger verdient dann wird nachgezahlt.

Deswegen müssen monatlich auch die Gehaltsnachweise vorgelegt werden.
 

gerda52

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#3
Wenn der Bescheid aufgrund des unterschiedlich hohen Verdienstes einen Vermerk enthält, dass er deshalb vorläufig ist, erübrigt sich ein Widerspruch.
Wie schon gesagt, die monatlichen Abrechnungen zeitnah vorlegen. Danach wird genau abgerechnet.
 

ohnec

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#4
Hey erstmal danke für die Antworten.

Ja das mit den Gehaltsnachweisen vorlegen bin ich auch der Meinung, aber meine Freundin denkt dann kommt das Geld viel zu Spät.

Das mit dem Durschnittsverbrauch kann ich leider nicht nachvollziehen.

Letztes Jahr war sie Erwerbslos. Da hat sie mit Kind ein bisschen über 1000 bekommen. Dann hat sie einen Teilzeit Job bekommen wo sie 500 € verdiente, da gabs 700 € Zuschuss vom Amt. Das war einen Monat, dann hat sie die Vollzeitstelle angetreten weil das besser ist.

Und dann kam der 500 € Bescheid. Ich denke mal die machen das vom Einkommen abhängig ... ?! Alles sehr undurchsichtig was die da machen.

ps.

Bei dem Schreiben das sie zurück bekommen. Die wo die genaue Berechnungsgrundlage drin stand. Also was Sie für einen Anspruch hat, ihr kind, Wohnung Miete etc... Da gabs einen Punkt der hieß Befristeter Arbeitslosengeld Zuschuss? oder so. Der ist bis 11.2007 gleich und im Dezember fällt der 10 € weniger aus oder so. Weiß einer was es damit auf sich hat ?

Habe den Bogen leider nicht hier sonst würde ich die genaue Bezeichnung posten.
 

gerda52

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#5
Hier gibts den Durchblick

Und dann kam der 500 € Bescheid. Ich denke mal die machen das vom Einkommen abhängig ... ?!

Klar fällt bei höherem Einkommen die Aufstockung mit ALG II geringer aus.
Leuchtet doch ein, oder ?

Alles sehr undurchsichtig was die da machen.

Zur Einkommensanrechnung wurde hier schon viel Material eingestellt. Wühlt Euch da mal durch.

ps.

Bei dem Schreiben das sie zurück bekommen. Die wo die genaue Berechnungsgrundlage drin stand. Also was Sie für einen Anspruch hat, ihr kind, Wohnung Miete etc... Da gabs einen Punkt der hieß Befristeter Arbeitslosengeld Zuschuss? oder so. Der ist bis 11.2007 gleich und im Dezember fällt der 10 € weniger aus oder so. Weiß einer was es damit auf sich hat ?

Wenn Deine Freundin vorher ALG I bezogen hat, erhält sie gewiss den Zuschlag nach § 24. Dieser wird befristet gezahlt und verringert sich nach einem Jahr um 50 %. Nach einem weiteren Jahr fällt er ganz weg.

<H2>Bekomme ich einen Zuschlag als ehemaliger Arbeitslosengeldempfänger?
Wenn Sie vor der Antragstellung Arbeitslosengeld bezogen haben, gilt für Sie eine Übergangsfrist, in der Sie einen Zuschlag zum Arbeitslosengeld II bekommen. Der Zuschlag beträgt höchstens 160,-€ pro Monat für Alleinstehende; mit Partner höchstens 320,-€. Je Kind erhalten Sie im ersten Jahr maximal 60,-€ pro Monat. Die Dauer des Zuschlags ist maximal auf zwei Jahre begrenzt. Die Zwei-Jahres-Frist beginnt mit dem letzten Tag des Arbeitslosengeldbezugs. Im zweiten Jahr wird der Zuschlag auf die Hälfte reduziert. Der Zuschlag wird Ihnen aber nur gezahlt, wenn Ihr Arbeitslosengeld höher war als das Arbeitslosengeld II.

Quelle
</H2>
Wenn Ihr der Quellangabe folgt, findet Ihr weitere Infos rund um ALG II.
 
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