ALG II und Betreuungsunterhalt - ich blick nicht durch :( (1 Betrachter)

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BizBor

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Hallo liebes Forum,

erstmal die Fakten:

Ich bin zur Zeit schwanger, in ein paar Tagen ist Geburtstermin. Ich lebe allein in meiner 1 Raum Wohnung. Erhalte dafür Miete, Warmwasserzuschlag, meinen Regelsatz und Mehrbedarf für Schwangerschaft.

Natrürlich gibt es einen Vater zu diesem Kind, wir sind auch in regelmäßigem Kontakt. Er ist selbstständig.

Nun bekam er eine Aufforderung alles offenzulegen, was zwar logisch ist, ihm aber äußerst sauer aufstößt! Er hasst das Jobcenter und will damit eigentlich nix zu tun haben (wer will das schon).

Erst hatte ich mich belesen, dass er in der Zeit des Mutterschutzes (6 Wochen vor und 8 Wochen nach Geburt des Kindes) für mich aufkommen muss. Nun habe ich mich weiter belesen und es kommt noch härter, für ihn ... und auch irgendwie für mich :/

Er muss mir anscheinend den kompletten Lebensunterhalt bezahlen (Betreuungsunterhalt) bis das Kind 3 Jahre alt ist plus Kindesunterhalt (das ist ja auch logisch und dazu ist er natürlich bereit!).

Ihn schocken nun doch die 3 Jahre, weil wir sind weder verheiratet noch leben wir zusammen.

Bis jetzt habe ich weiterhin mein Geld vom Jobcenter erhalten und habe Angst dass sie es einfach einstellen. Ich fühle mich noch hilfloser als sonst schon, denn nun bin ich auf ihn angewiesen.

Daher die Frage: Kann das Jobcenter die Zahlung einfach so einstellen, obwohl ich dann ein kleines Baby in meinem Haushalt habe? Oder zahlen sie weiter und fordern das Geld dann einfach nur von ihm zurück?

Er ist zwar selbstständig, aber das heißt nicht, dass er sooo viel Geld verdient. Ich hab Angst dass das Verhälstnis darunter leidet und er das Kind schlecht behandelt dafür :(

Ich fühle mich noch abhängiger als sonst schon und auch irgendwie genötigt, nach dem Mutterschutz direkt arbeiten zu gehen, obwohl ich eigentlich immer die Zeit mit meinem Baby nutzen wollte. Dazu sind die 3 Jahre ja auch eigentlich da oder?

Ich würde mich über Antworten freuen!
 

joelle

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solange wie er nicht als möglicher vater die vaterschaft anerkannt hat muß er gar nichts... auch keine auskunft geben (das haben wir hier auch gerade ;P )

wer hat ihn angeschrieben, das jugendamt oder das jobcenter selbst?

edit: du kannst dich entspannen, denn für den fall, dass das jobcenter herumzicken sollte und die zahlungen einstellt, machst du einen (kostenlosen) antrag auf einstweilige anordnung beim sozialgericht und dann erhältst du dein geld.
auch wenn die jobcenter es gern hätten, wenn andere ihre unterlagen nicht einreichen, ist das nicht deine angelegenheit und damit kein grund, dir leistungen zu verweigern.

alles gute und eine schöne geburt! :)
 

axellino

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Guten Abend,

ob Du und dein Freund schockiert seid,intressiert den Sozialleistungsträger überhaupt nicht.Dein Freund wird je nach Leistungsfähigkeit Kindesunterhalt und Betreuungsunterhalt zahlen müssen.Dabei spielt es keine Rolle ob ihr verheiratet seid und auch nicht zusammen lebt.

Der Jobcenter darf Dir nur tatsächlich gezahlten Unterhalt anrechnen.

Wer ein unschuldiges Kind in die Welt setzt muss dafür auch einstehen und ebend auch finanziell.Wenn euer Verhältnis darunter leidet und er sogar deswegen das Kind schlecht behandelt,ist er in meinen Augen kein guter Vater eures Kindes.
 

BizBor

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solange wie er nicht als möglicher vater die vaterschaft anerkannt hat muß er gar nichts... auch keine auskunft geben (das haben wir hier auch gerade ;P )

wer hat ihn angeschrieben, das jugendamt oder das jobcenter selbst?

edit: du kannst dich entspannen, denn für den fall, dass das jobcenter herumzicken sollte und die zahlungen einstellt, machst du einen (kostenlosen) antrag auf einstweilige anordnung beim sozialgericht und dann erhältst du dein geld.
auch wenn die jobcenter es gern hätten, wenn andere ihre unterlagen nicht einreichen, ist das nicht deine angelegenheit und damit kein grund, dir leistungen zu verweigern.

alles gute und eine schöne geburt! :)
Das Jobcenter hat ihn angeschrieben. Noch hat er keine Vaterschaftserklärung abgegeben. Er und ich wissen aber dass er der Vater/Erzeuger des Kindes ist. Ich hatte einmal Post vom Jobcenter bekommen, als ich meinen Schwangerschaftsmehrbedarf beantragt habe und da wurde ich schon nach dem Erzeuger gefragt. Hatte lange überlegt, ob ich ihn angeben soll, aber es wäre eine Lüge gewesen zu sagen "ich weiß es nicht/Erzeuger unbekannt". Das wollte ich auf keinen Fall, also lügen!!

Er möchte ja außerdem auch Rechte am Kind haben, und das geht nur mit Vaterschaftsanerkennung!

Danke :)

Gibt es nicht die Pflicht für die werdene Mutter den mögli. Vater den Aemtern mitzuteilen?
Ja die gibt es und ich habe auch gelesen, dass es sehr schwer wird dies nicht zu machen. Es wird dann entweder vom Jobcenter oder dem Jugenamt auf einen "eingedrischt" wenigstens 2 potentielle Erzeuger zu nennen. Der oft vorgeschobene "War in der Disco ein One Night Stand, ich kenn den Typ nicht", lassen die kaum noch durchgehen. Viele Frauen machen das aber so, um den Erzeuger zu schützen.
 

Caso

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edit: du kannst dich entspannen, denn für den fall, dass das jobcenter herumzicken sollte und die zahlungen einstellt, machst du einen (kostenlosen) antrag auf einstweilige anordnung beim sozialgericht und dann erhältst du dein geld.
auch wenn die jobcenter es gern hätten, wenn andere ihre unterlagen nicht einreichen, ist das nicht deine angelegenheit und damit kein grund, dir leistungen zu verweigern.
Das war ein sehr schlechter Rat so kurz vor der Geburt.
Denn ein Antrag auf einstweilige Anordnung bringt in diesem Fall bestimmt kein Geld.
Das JC verlangt Mitwirkung---oder---? lies selber nach.
 

BizBor

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Guten Abend,

ob Du und dein Freund schockiert seid,intressiert den Sozialleistungsträger überhaupt nicht.Dein Freund wird je nach Leistungsfähigkeit Kindesunterhalt und Betreuungsunterhalt zahlen müssen.Dabei spielt es keine Rolle ob ihr verheiratet seid und auch nicht zusammen lebt.

Der Jobcenter darf Dir nur tatsächlich gezahlten Unterhalt anrechnen.

Wer ein unschuldiges Kind in die Welt setzt muss dafür auch einstehen und ebend auch finanziell.Wenn euer Verhältnis darunter leidet und er sogar deswegen das Kind schlecht behandelt,ist er in meinen Augen kein guter Vater eures Kindes.

Rein rechtlich gesehen ist das ja alles richtig. Ich finde es aber trotzdem ein starkes Stück 3 Jahre für eine Frau aufkommen zu müssen, mit der man weder verheiratet ist noch zusammenlebt. Dass das Kind seinen Unterhalt braucht ist absolut klar! Das steht auch nicht zur Debatte!

Mir geht es selber in erster Linie um das Kind, denn ich habe mich ja bewusst dafür entschieden (ich hätte nicht geschafft abzutreiben... ich kann das einfach nicht). Ich will nicht "absahnen" oder mir irgendwie 3 Jahre ein fettes Leben machen. Ich brauche nicht viel Geld, dem Kind solls gut gehen! Ich hätte nur gern die Elternzeit genossen, da das wohl mein einziges Kind sein und bleiben wird.
 

joelle

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Gibt es nicht die Pflicht für die werdene Mutter den mögli. Vater den Aemtern mitzuteilen?
das hat sie doch gemacht- sonst hätte er wohl auch keine post bekommen.
also mitgewirkt hat sie - und wenn der potentielle vater die vaterschaft nicht oder nicht sofort anerkennt, was wollen sie dann machen?
ich weiß nicht, ob das jobcenter befugt ist, die vaterschaft gerichtlich feststellen zu lassen. wohl nicht?

das einzige, was sie meines erachtens machen könnten, ist wohl die mutter dazu zwingen, einen unterhaltsvorschuss für das baby zu beantragen.
das wären dann 133 euro im monat, der natürlich auf die leistungen angerechnet wird und dann beim (dann unbekannten) vater als schulden aufläuft.

wenn der vater selbstständig ist, dann kann er firmenrücklagen bilden (3fache betriebsmittelreserve) und hat auch noch einen selbstbehalt. vielleicht wäre er gar nicht leistungsfähig?
das kann er sich nur durchrechnen.

von seinem einkommen abzüglich selbstbehalt erhält erst das kind seinen unterhalt und erst dann, wenn noch geld übrig ist, kann man mal über den betreuungsunterhalt der unverheirateten mutter nachdenken.
dann muß er aber schon sehr viel verdienen.
 

joelle

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Das war ein sehr schlechter Rat so kurz vor der Geburt.
Denn ein Antrag auf einstweilige Anordnung bringt in diesem Fall bestimmt kein Geld.
Das JC verlangt Mitwirkung---oder---? lies selber nach.
ja mitwirkung aber vom VATER, der in einem anderen haushalt lebt.

sie hat alles getan, was das amt von ihr verlangt hat, nur auskünfte für ihn kann sie wohl kaum geben.
das kann ihr dann auch nicht angelastet werden und ihren anspruch beeinflussen.
das amt kann auch vorläufige leistungen bewilligen, das wird oft gemacht, und später abrechnen.
 
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das hat sie doch gemacht- sonst hätte er wohl auch keine post bekommen.
also mitgewirkt hat sie - und wenn der potentielle vater die vaterschaft nicht oder nicht sofort anerkennt, was wollen sie dann machen?
Vermutlich erst einmal nichts
ich weiß nicht, ob das jobcenter befugt ist, die vaterschaft gerichtlich feststellen zu lassen. wohl nicht?
Jobcenter nicht.Aber das Jugendamt wird sich dann einschalten.Und die sitzen am längeren Hebel.Ausserdem kommen dann weitere Kosten auf dem Vater hinzu,die ja vermeidbar sind.

das einzige, was sie meines erachtens machen könnten, ist wohl die mutter dazu zwingen, einen unterhaltsvorschuss für das baby zu beantragen.
das wären dann 133 euro im monat, der natürlich auf die leistungen angerechnet wird und dann beim (dann unbekannten) vater als schulden aufläuft.

wenn der vater selbstständig ist, dann kann er firmenrücklagen bilden (3fache betriebsmittelreserve) und hat auch noch einen selbstbehalt. vielleicht wäre er gar nicht leistungsfähig?
das kann er sich nur durchrechnen.
Sich als Selbstständiger künstlich arm zu rechnen wird wohl nicht funktionieren.Kindesunterhalt und Unterhalt der Mutter für die nächsten 3 Jahre haben vorrang
von seinem einkommen abzüglich selbstbehalt erhält erst das kind seinen unterhalt und erst dann, wenn noch geld übrig ist, kann man mal über den betreuungsunterhalt der unverheirateten mutter nachdenken.
dann muß er aber schon sehr viel verdienen
 

Erolena

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Der Vater muss sich selber informieren bei Sozialberatung, im Internet, beim Väteraufbruch (phh), notfalls beim Anwalt. Viele Männer machen das nicht, solange sie eine Frau oder gute Freundin haben, die das für sie übernimmt. Musst du ihm mal deutlich sagen. Ich habe eigene Erfahrungen.

Wenn du dir zu viele Gedanken um den Kindesvater machst, reitest du dich in die totale Verarmung hinein. Denk besser über deine eigene Zukunft nach. Schließlich hast du bald ein eigenes Kind (und nicht den Kindesvater adoptiert).:icon_hihi:

Hast du Erziehungsgeld beantragt? (oder wie heißt das jetzt)
 
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alarmi

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Der Vater sollte sich mal diese Seite durchlesen... Trennungs-FAQ: Jugendamt und sich derweile schonmal einen fähigen Anwalt suchen und keinesfalls in der Zwischenzeit irgentwelche 'Dokumente' unterschreiben :wink:
 
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An welcher Stelle siehst du denn eine kriminelle Handlung?
siehe pos.8
hier wird doch schon versucht sich künstlich arm zu rechnen was natürlich nicht erlaubt ist.
ich kann die mutter auch nicht verstehen.sie sollte doch froh sein das es diese gesetze gibt.so lange gibt es das ja auch nicht in deutschland.sie macht sich mehr sorgen das sich ihre beziehung darunter leidet.
warum soll eigentlich immer die allgemeinheit für so etwas zahlen? wenn man schon kinder in die welt setzt soll man auch dafür gerade stehen.das gilt nicht nur für das kind,sondern auch für die mutter
 
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Gast
siehe pos.8
hier wird doch schon versucht sich künstlich arm zu rechnen was natürlich nicht erlaubt ist.
Das klingt für mich wie ein hartnäckiges Gerücht vom 'Verband der Alleinerziehenden Mütter '

Die Rückhohlquote beim UHV liegt bei circa 20 %.....

Kein Wunder bei den hohen Forderungen die ausschließlich beim Vater auflaufen....in Verbindung mit den niedrigen Stundenlöhnen in Deutschland....
Da wundert es mich nicht das 8 von 10 Vätern das nicht bezahlen können ,da muß man sich erst garnicht 'künstlich' arm rechnen ... :biggrin:
 

BizBor

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Der Vater muss sich selber informieren bei Sozialberatung, im Internet, beim Väteraufbruch (phh), notfalls beim Anwalt. Viele Männer machen das nicht, solange sie eine Frau oder gute Freundin haben, die das für sie übernimmt. Musst du ihm mal deutlich sagen. Ich habe eigene Erfahrungen.

Wenn du dir zu viele Gedanken um den Kindesvater machst, reitest du dich in die totale Verarmung hinein. Denk besser über deine eigene Zukunft nach. Schließlich hast du bald ein eigenes Kind (und nicht den Kindesvater adoptiert).:icon_hihi:

Hast du Erziehungsgeld beantragt? (oder wie heißt das jetzt)

Ich beantrage Kindergeld (184 €) und Elterngeld, das wird ein Jahr lang gezahlt (300 €). Wird natürlich alles auf ALG II angerechnet. Dann bekommt der Kleine ja noch seinen Unterhalt und im Prinzip ich Betreuungsunterhalt. Wenn das nicht reicht, bekomme ich den Rest ALG II, was ich hoffe, denn sonst wäre ich und das Kind nicht mehr krankenversichert.

Betreuungsgeld kann man nach den 3 Jahren beantragen, wenn man sein Kind nicht in einen Kindergarten geben möchte. Ich denke aber mehr als diese 3 Jahre sollte man das auch alles nicht ausreizen. Naja mal sehen ob ich dann überhaupt so einfach einen Job finde.
 
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Das klingt für mich wie ein hartnäckiges Gerücht vom 'Verband der Alleinerziehenden Mütter '

Die Rückhohlquote beim UHV liegt bei circa 20 %.....

Kein Wunder bei den hohen Forderungen die ausschließlich beim Vater auflaufen....in Verbindung mit den niedrigen Stundenlöhnen in Deutschland....
Da wundert es mich nicht das 8 von 10 Vätern das nicht bezahlen können ,da muß man sich erst garnicht 'künstlich' arm rechnen ... :biggrin:
Ich weiss schon warum ich keine Kinder habe:icon_mrgreen:
In meinem deutschen Bekanntenkreis gibt es nur wenige wo beide >Elternteile noch miteinander verheiratet sind
 

joelle

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Ich beantrage Kindergeld (184 €) und Elterngeld, das wird ein Jahr lang gezahlt (300 €). Wird natürlich alles auf ALG II angerechnet.
denk doch mal darüber nach, ob es nicht sinn machen könnte, das elterngeld auf die doppelte zeit verteilen zu lassen, also monatliche 150 euro statt 300 euro elterngeld.

grund: es gibt einen freibetrag von 30 euro vom einkommen. elterngeld ist einkommen, also gibt es auch den freibetrag. von 150 euro einkommen ebenso wie von 300.
de facto bedeutet dies, dass du ein jahr länger den freibetrag von 30 euro monatlich erhalten würdest, wenn du die auszahlung des elterngeldes auf 2 jahre beantragst.

ich habe zu keiner zeit zu kriminellen machenschaften aufgerufen. sollte dieser eindruck entstanden sein, so möchte ich mich davon distanzieren.
legale möglichkeiten zu nennen ist aus meiner sicht jedenfalls nicht kriminell.
sonst wären in deutschland einige steuerberater mit beiden beinen im gefängnis, wenn sie ihre mandanten zu deren vorteil geschickt beraten.
 
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denk doch mal darüber nach, ob es nicht sinn machen könnte, das elterngeld auf die doppelte zeit verteilen zu lassen, also monatliche 150 euro statt 300 euro elterngeld.

grund: es gibt einen freibetrag von 30 euro vom einkommen. elterngeld ist einkommen, also gibt es auch den freibetrag. von 150 euro einkommen ebenso wie von 300.
de facto bedeutet dies, dass du ein jahr länger den freibetrag von 30 euro monatlich erhalten würdest, wenn du die auszahlung des elterngeldes auf 2 jahre beantragst.

ich habe zu keiner zeit zu kriminellen machenschaften aufgerufen. sollte dieser eindruck entstanden sein, so möchte ich mich davon distanzieren.
legale möglichkeiten zu nennen ist aus meiner sicht jedenfalls nicht kriminell.
sonst wären in deutschland einige steuerberater mit beiden beinen im gefängnis, wenn sie ihre mandanten zu deren vorteil geschickt beraten.
:wink:

Mich regt das immer wieder auf wie Vater versuchen sich um den Unterhalt für Kind und Frau zu drücken.Ich habe hier in der Schweiz schon viele deutsche kennengelernt die dann auch mit so etwas angeben.Sicherlich gibt es ein Vollstreckungsabkommen Schweiz/Deutschland.Aber erstens ist es sehr teuer und dauert auch lange.Bis wirklich mal ein Lohn gepfändet werden kann haben diese "Väter" 3 mal die Stelle gewechselt,und das Spiel muss von vorne wieder losgehen:icon_motz:
 
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alarmi

Gast
:wink:

Mich regt das immer wieder auf wie Vater versuchen sich um den Unterhalt für Kind und Frau zu drücken.Ich habe hier in der Schweiz schon viele deutsche kennengelernt die dann auch mit so etwas angeben.:icon_motz:
Das Glaube ich dir gerne das dich soetwas aufregt.....

Ich verstehe auch garnicht warum überhaupt ein Deutscher Unterhaltsverpflichteter in die Schweiz auswandert,wo ihr doch gerde Unterhaltstechnisch ins Mittelalter zurückgefallen seit!:icon_hihi:
 
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