ALG II und Arbeit (1 Betrachter)

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Heidi1966

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Hallo,

eine Bekannte von mir bezieht ALG II und arbeitet zusätzlich in einem 400 Euro Job für die Kommune als Reinigungskraft.

Sie arbeitet jetzt ca. 6 Monate, da dem Jobcenter bis heute zwar die Arbeitsverträge und die monatlichen Lohnabrechnungen vorlagen die aber nie etwas berechneten hat meine Bekannte nun die Berechnung selbst vorgenommen (ich half ihr dabei) und überwies die Überzahlungen der 6 Monate dem Jobcenter auf das Konto zurück zusätzlich hat sie per Einschreiben ein Brief an das Jobcenter inkl. der Berechnung sowie Überweisungsträger und Kontoauszug geschickt.

2 Wochen später kam dann ein gelber Brief mit einem Bescheid in dem meine Bekannte aufgefordert wurde die Überzahlung bis spätestens 30.11 auf das Konto des Jobcenters zu überweisen.

Die haben das Geld doch bereits !

Weiterhin ist zwar die Berechnung der Beträge gleich dem was ich mit meiner Bekannten berechnet habe bis auf das Gehalt Juni welches im Juli mit dem Gehalt Juli überwiesen wurde.

Hier schreibt das Jobcenter (Zuflußprinzip) , die Arbeit wurde jedoch im Juni geleistet der Arbeitgeber ist die Kommune die auch für das Jobcenter zuständig ist und gleiche Kto.Nr. wie das Jobcenter hat.
Der Gehaltsstreifen weist auch Juni aus.

Was kann sie tun ?
 
G

gast_

Gast
Man soll immer erst überweisen, wen man dazu aufgefordert wird. Die sind sonst nicht in der Lage, die Überweisung zuzuordnen.

Persönlich hingehen, mit Beistand, der Protokoll schreibt, und das klären.

Hier schreibt das Jobcenter (Zuflußprinzip)
Richtig, entscheidend ist, wann das Geld zugeflossen ist.
 

Heidi1966

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Danke Kiwi für deine Antwort.

aber....

Mir ist schon klar das es nach dem Zuflußprinzip geht allerdings bekommt meine Bekannte in der Regel ihr Gehalt zum 30 ten bzw. 31ten eines Monats auf ihr Konto.
In diesem Fall jedoch das Gehalt Juni 2012 zum 30.07.2012 mit dem Juli Gehalt.
Der Staat also die Kommune ist der Arbeitgeber und meine Bekannte hatte keinen Einfluß auf die Zahlung.
Im Prinzip würde der Staat wenn er das öfters macht die Leute um den Freibetrag von 100 € betrügen .

Bei einem 1 Euro Job würde das auch nicht als Zuflußprinzip zählen wenn es später überwiesen würde.

Ich kann mir daher nicht vorstellen das es dennoch so gewertet werden darf.
 
G

gast_

Gast
Ich verstehe dich schon, hab aber keine Ahnung, was man tun könnte... das JC muß das Zuflußprinzip beachten - man müßte wenn den Arbeitgeber haftbar machen, fürchte ich. Aber ob das geht? Sie sollte sich einen Beratungshilfeschein beim Amtgericht holen und zu einem Fachanwalt für Sozialrecht gehen...
 
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