ALG II – Töten per Gesetz?

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Martin Behrsing

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Von Hajo Freese
Es sollen sich schämen und zuschanden werden, die nach meinem Leben trachten; es sollen zurückweichen und beschämt werden, die mir Unheil ersinnen! (Psalm 35-4)

„Wer auch immer in die Mühlen der Hartz 4-Behörde (ARGE) gerät, muss wissen, dass man ihm ab jetzt nach dem Leben trachtet.“

So oder ähnlich klingt es mir aus der Gruppe der Betroffenen immer häufiger entgegen. Grund genug für mich, die Frage danach zu stellen in wie weit das zutrifft oder ob es in Zukunft denkbar wäre.

weiterlesen auf: PR-SOZIAL, das Presseportal...
 
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Es sollen sich schämen und
zuschanden werden, die nach meinem Leben trachten; es sollen zurückweichen und
beschämt werden, die mir Unheil ersinnen! (Psalm 35-4)

„Wer auch immer in die Mühlen der Hartz 4-Behörde (ARGE) gerät, muss
wissen, dass man ihm ab jetzt nach dem Leben trachtet.“

So oder ähnlich klingt es mir aus der Gruppe der Betroffenen immer häufiger
entgegen. Grund genug für mich, die Frage danach zu stellen in wie weit das
zutrifft oder ob es in Zukunft denkbar wäre.




weiterlesen auf: PR-SOZIAL, das Presseportal...

Ich glaub' schon. Wer weiß, wie lange man schon darüber nachgedacht hat. Dann hätte sich doch auch das Problem mit der Organspende erledigt.
Ein Herz für Bänker
 
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Dieser Artikel beschreibt die Situation wie Sie ist.

Und das aus einem realen Blickwinkel.

Nämlich von ganz unten.

Find ich als Beschreibung der momentanen Situation korrekt:icon_daumen:
 
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Erschrechreckend, wenn man das so liest. Ähnlichkeiten mit früheren Zeiten sind sehr frappierend.
 

Bienchen

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Ich finde den Artikel sehr zutreffend.
Schon lange bin ich der Meinung, dass, wenn man könnte wie man wollte, die Arbeitslosen schon längst hätte "entsorgt".

Über kurz oder lang wird man dazu auch einen Weg finden.
Wenn nicht (was ich nicht glaube, kommt nur auf die Dauer der Zeit darauf an), so macht man eben weiter wie bisher und setzt diese Menschen noch mehr unter Druck bzw. kürzt denen das Geld wegen jeder Kleinigkeit, so dass der Freitod einem wie ein Geschenk erscheint.

Auch bin ich davon überzeugt, dass viele schon diese Lösung für sich persönlich gesucht und gefunden haben.

Das ist echte Arbeitslosenbekämpfung - die Politiker lachen noch zynisch dazu!!!!
 
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Ich finde den Artikel sehr zutreffend.
Schon lange bin ich der Meinung, dass, wenn man könnte wie man wollte, die Arbeitslosen schon längst hätte "entsorgt".

Über kurz oder lang wird man dazu auch einen Weg finden.
Wenn nicht (was ich nicht glaube, kommt nur auf die Dauer der Zeit darauf an), so macht man eben weiter wie bisher und setzt diese Menschen noch mehr unter Druck bzw. kürzt denen das Geld wegen jeder Kleinigkeit, so dass der Freitod einem wie ein Geschenk erscheint.

Auch bin ich davon überzeugt, dass viele schon diese Lösung für sich persönlich gesucht und gefunden haben.

Das ist echte Arbeitslosenbekämpfung - die Politiker lachen noch zynisch dazu!!!!

versuche das mal einem (noch) Erwerbstätigen klar zu machen, die halten das für "unmöglich".


Wie schon öfters geschrieben wurde, wird nicht die Arbeitslosigkeit, sondern die Arbeitsuchenden bekämpft.
 
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Und man denke dabei auch an die vielen Kleinrentner mit aufstockender Sozialhilfe, Kranke, Behinderte...dieses Verbrechen betrifft weite Kreise der Gesellschaft und dennoch rüht sich nichts, weil sich die Mehrheit auf andere verläßt, statt selbst aktiv zu werden. "Die werden das schon für mich machen"...eine böse Verkennung der Realität.
 

Zita

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Der Tag eines Erwerbslosen, Kleinrentners verläuft mit Existenzangst, Überprüfung, Meldepflicht, Zwangsarbeit, Widersprüche, Anträge, Lebensängste und vielerlei Krankheiten.

In unserem Umfeld haben wir den Kontakt zu sehr vielen Menschen, die mit wenig Geld auskommen müssen.

Die Krankheiten Demenz, Depressionen, Suizid, Lebensängste, Gesprächsbedarf um nicht verrückt zu werden nehmen Überhang. Besonders betroffen sind Bürger, die sehr wohl eine vernünftige Ausbildung und Beruf haben/hatten. Ihnen fehlt, wie auch mir, das berühmte dicke Fell.

Die "nette Behandlung" der Ämter trägt nur dazu bei, dass diese Probleme verstärkt werden.

Es erinnert an Zeiten, die wir alle nicht wiederhaben wollen. Zwangsarbeit, Zwangsverkauf, Zwangsumzug usw.!
 

destina

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So lange solch ein Artikel nicht in den Medien alle erreicht, verpufft er nur. Die Menschen, die sich nicht mit diesem Problem beschäftigen, können ja nicht wissen, was Hartz I-IV mittlerweile bedeutet und wie nah am Abgrund jeder Arbeitnehmer steht. Auch die Kurzarbeit von 2 oder mehr Jahren (wenn überhaupt finanzierbar bzw. sinnvoll) wird das nicht aufhalten. Das müssen die Menschen realisieren.
 

michel73

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Hartz VI ist wie Knast ohne Gitter.
Mehr fällt mir dazu nicht ein.
 
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sogehtsnich

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Im Knast hast du wenigstens noch Grundrechte...bei Hartz IV nicht mehr!
 
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Da wird für die Ernährung auch mehr Geld aufgewandt.
Wir sind auch Asylbewerbern fast gleichgestellt, zumindest, was die Ortsabwesenheit betrifft.
 

michel73

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Nicht zu vergessen dass es im Knast noch eine Berufs Ausbildung gibt, worauf man als Hartz VI Empfänger im offenem Vollzug ewig warten kann.
 

alf53

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Nie hätte ich gedacht, dass solche Zeiten einmal wiederkehren könnten.Früher gab es Gasöfen, heute machen sie es moderner, mit
Hartz IV.
Ein Mensch bzw. ein Leben zählt in diesem Lande nichts mehr. Es zählt nur noch das Geld.
 

michel73

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Jeder Vernunft begabte Mensch sieht dass Hartz VI Menschenverachtend ist, und erwerbslose ihrer Grundrechte beraubt werden.
Und ich möchte nicht wissen wohin es noch geht wenn die Obrigkeit, die in diesem Land das Sagen hat dieses Gesetz weiter unterschreibt.
Eines ist jedenfalls sicher, die blinde Gier und Rücksichtslosigkeit wird irgendwann ganz derbe nach hinten losgehen, es ist nur eine Frage der zeit.
 
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Jeder sieht, wohin die Reise geht, doch niemand steht auf, und ändert es.....

LG
 

michel73

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Das Problem ist doch das sich betroffene nur vereinzelt wehren, und nicht wie in zb. Frankreich Massen auf die Straße gehen.

Aber was nicht ist kann ja noch werden.
 
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sogehtsnich

Gast
Jeder sieht, wohin die Reise geht, doch niemand steht auf, und ändert es.....

Dafür ist der Deutsche doch bekannt, dass er erst hoch kommt, wenn ihm der Hintern weggebrannt ist!
Egal, ob das 1933 war, 1960 oder heute.
 

michel73

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In Anbetracht der wirtschaftlichen Situation bewegt sich die Politik auf ganz dünnem Eis, und es könnte schnell wahr werden das uns allen der Hintern wegbrennt.
Deswegen greifen die auch nach strohalmen (KFZ Verschrottungsprämie), um ihren eigenen hintern zu retten und um das Volk zu Besänftigen.

Letzten Endes gehen die mit uns Unter wenn es auf dem Schiff brennt,aber leider vergessen unsere Politiker das sie auf Kosten der Steuerzahler Leben.
 
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sogehtsnich

Gast
Es liegt erst mal das Problem der Zersplitterung vor und dann eben weitreichende psychologische Probleme, dass die Betroffenen den Hintern nicht hoch bekommen!
Wir haben seit letztem Jahr Verbindung mit einem Psychologen, der uns diesbezüglich die Arbeit etwas vereinfacht, die Betroffenen zu verstehen!
 

michel73

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@Hamburgeryn

Eigentlich mangelt es an zusammenhalt bzw. an einem Gemeinschaft Gefühl.
Momentan ist doch jeder von uns ein Einzelkämpfer, und das einzige das uns zusammenführt ist dieses Forum (was nicht zu verachten ist).
Was müsste man also tun um alle erwerbslosen zu Mobilisieren, wäre eine von Millionen Unterschriebene sammelklage sinnvoll?
 
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