ALG II soll im Juni nicht ausgezahlt werden, da Lebensgefährtin geringfügige Stelle angetreten hat. Fehlende Unterlagen...

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Xunil

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Hallo,

meine Lebensgefährtin (Bedarfsgemeinschaft) hat am 18.05. eine geringfügige Stelle angetreten, das Jobcenter wurde darüber informiert.

Heute hatten wir zwei Aufforderungen zur Mitwirkung im Briefkasten. Eine an mich und eine an meine Lebensgefährtin adressiert (s. Anhang)

Merkwürdigerweise unterscheiden sie sich in den Abgabeterminen. Bei meiner LG steht, sie soll sie bis 05.07. einreichen und bei mir steht, dass die Unterlagen bis zum 04.06. eingereicht werden sollen. Aber das ist nicht das Problem.

Bei mir wird auch noch darauf hingewiesen, dass bis zur Vorlage der Nachweise das ALG II für den Monat Juni nicht ausgezahlt wird.

Das kann doch irgendwie nicht angehen, oder? Wie soll meine LG eine Lohnabrechnung für Mai vorlegen, wenn sie die erst am 01.06 bekommt? Genauso wie der Kontoauszug für den Lohnzahlungszufluss? Geld wird sie doch auch frühestens am 01.06. bekommen?

Wenn wir am 31.05. kein ALG II bekommen, können wir die Miete nicht zahlen. Wir sind jetzt schon quasi mittellos, da wir diesen Monat unvorhergesehene Ausgaben hatten.

Ist dieses Vorgehen wirklich rechtmäßig?
 

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Helga40

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Grundsätzlich sind Mitwirkungsaufforderungen erstmal nicht rechtswidrig. Wieso aber in ein und derselben Bedarfsgemeinschaft die Aufforderungen gleich zweimal ergehen und dann mit unterschiedlichen Terminen, ist schon komisch.

Ob tatsächlich die Zahlung bereits für Juni gesperrt ist, wirst du aber wohl nur nach Rücksprache mit dem JC erfahren.
 

Xunil

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Danke für die Antwort!

In der Aufforderung zur Mitwirkung steht:
"Wir weisen daraufhin, dass bis zur Vorlage der o.a. Nachweise das ALG II für Monat Juni 2019 nicht zur Auszahlung gelangt."

Da meine Lebensgefährtin aber logischerweise die Lohnabrechnung für Mai erst am 01.06. bekommt, kann sie auch erst danach die Unterlagen einreichen. Mit der Bearbeitungszeit beim JC und Dauer der Überweisung kann man dann wohl, wenn alles gut läuft, erst Ende der nächsten Woche rechnen.

Ich verstehe diese Vorgehensweise einfach nicht. Es kann doch nicht einfach das komplette ALG II gestrichen werden, so dass man mit der Miete in Verzug kommt, nur weil man einen Teilzeitjob angenommen hat?
 
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