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ALG II Mutter - Kind - Kur

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Knoellchen

Elo-User/in

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#1
Ich habe heute den Antrag für eine Mutter Kind Kur bei der AOK abgegeben und warte auf Bewilligung.

Wir (Mann ,Kind , ich) bekommen ALG II.

Was muß ich nun beachten und bekomme ich die 3 Wochen weiterhin ALG II vom Arbeitsamt ??

Ich war noch nie zur Kur,kenne mich mit den Behörden garnicht aus.
 

kalle

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#2
Ja, das Alg II wird weiter gezahlt. wenn Du eine genaue Sachbearbeiterin hast, dann werden(ich glaube) 35 % Ernährungsaufwand pro Perso abgezogen. Das heißt dann Ersparnis des Ernährung. Ihr werdet ja in der Klinik versorgt. Dieses allerdings nur für 3 Wochen und nur fpür Dich und Dein kind. Dein Mann erhält weiter den vollen Satz.

Ansonsten: Viel Spaß und gute Erholung.

Wenn noch Fragen sind: Bin erst Montag wieder da.
 

Silvia V

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#3
Ja stimmt Arco,da hatte ich den Finger wieder mal zu früh am Abzug :twisted:

Deshalb lösche ich den Link,er würde nur verwirren.


Gruß

Silvia
 

Arco

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#4
Silvia V sagte :
Hallo Knoellchen,

vielleicht findest Du hier noch einige Anregungen!!

http://www.elo-forum.org/forum/viewtopic.php?t=7451&lighter=mutterkindkur
Gruß

Silvia[/quote
Silvia V sagte :
]

@ Silvia ....

nur zur Beachtung, in dem Thread in deinem Link geht es um eine Mutter/Kind - Kur unter einer beginnenden Alg1 - Anmeldung ! ! !

Da ist es so, das die Krankenkassse die Kur und das Krankengeld übernehmen muß ..... und nicht das Arbeitsamt Alg1 ! !

so sehe ich das jedenfalls ...............

Bei Alg2 liegt die Sache etwas anders und ist nicht vergleichbar .....

Hier wird Alg2 weitergezahlt, man ist sozusagen krank (!) ..............


@ kalle ....

evtl. so auch nicht ganz mit dem Abzug ..... die Argen handhaben das mal so mal so ..... (es müßte hier sowieso mal durchgeklagt werden) aber wenn die Personen diese 10 Euro Zuzahlung leisten müssen, dann wird nichts abgezogen, erst evtl. danach ! !

Aber wie gesagt, wird sehr unterschiedlich gehandhabt ....
 

Knoellchen

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#5
Ich muß ein Eigenanteil von 10 Euro tgl. zahlen.
Ich habe die Befreiung von der Krankenkasse für die Zuzahlungen.
Ich muß mal fragen ob ich die trotzdem erst vorrauszahlen muß an die AWO oder ob das die Krankenkasse macht da es ja doch wieder abgerechnet wird.
Wenn ich dann zur Kur fahre muß ich dann auch einen Krankenschein haben den ich beim Arbeitsamt oder Arge abgeben muß ???

Fragen über Fragen ...... :kinn:
 

Arco

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#6
Knoellchen sagte :
Ich muß ein Eigenanteil von 10 Euro tgl. zahlen.
Ich habe die Befreiung von der Krankenkasse für die Zuzahlungen.
Ich muß mal fragen ob ich die trotzdem erst vorrauszahlen muß an die AWO oder ob das die Krankenkasse macht da es ja doch wieder abgerechnet wird.
Wenn ich dann zur Kur fahre muß ich dann auch einen Krankenschein haben den ich beim Arbeitsamt oder Arge abgeben muß ???

Fragen über Fragen ...... :kinn:
Hallihallohallöchen ....

wenn ihr schon befreit seit, dann natürlich nicht mehr ! ! !

Allerdings kommt dann wieder das Problem mit der Arge und dem Abzug...

Wegen dem Krankenschein die Krankenkasse fragen, aber du/ihr habt ja eine Bescheinigung wegen der Kur die du dann bei der Arge anstatt bei einem AG abgeben mußt.
 

Knoellchen

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#7
na dann werde ich mich mal schlau machen in der nächsten Woche :)

Vielen Dank für die nette Beratung :daumen:
 

gelibeh

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#9
Wenn die was abziehen wollen, kannst Du klagen und hast gute Chancen.
In folgenden Urteilen wird ein Teil des Bedarfes nicht benötigt, aber es durfte nichts abgezogen werden.

S 103 AS 468/06 SG Berlin vom 06.03.2006
Nach § 19 Satz 1 SGB II erhalten erwerbsfähige Hilfebedürftige Arbeitslosengeld II. Nach § 20 Abs. 2 SGB II beträgt die Regelleistung in den alten Bundesländern einschließlich Berlin (Ost) 345,00 Euro monatlich. Diese Norm bestimmt abschließend die Höhe des Regelsatzes des Klägers. Abzüge hiervon, die mit dem Nichtbestehen eines Teils des vom Regelsatz gedeckten Bedarfs begründet sind, sieht das Gesetz – wie der Kläger zutreffend vorträgt – nicht vor (ebenso etwa Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 31. März 2005 – Az.: S 37 AS 919/05 ER; Sozialgericht Kassel, Beschluss vom 1. Februar 2005 – Az.: S 20 AS 3/05 ER zur Frage der Befugnis zur Kürzung des Regelsatzes bei obdachlosen Leistungsbeziehern). Eine entsprechende Befugnis ergibt sich nicht aus der näheren Darstellung des Regelbedarfs in § 20 Abs. 1 SGB II.
Komplettes Urteil:

http://www.sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=55005
 
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