Alg II: JC verlangt Schulbescheinigung/Zeugnis u. ausgefüllten Fragebogen meines Kindes (z.Z. 14)

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Rimini57

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Habe heute Post vom JC bekommen, in dem Schreiben wird eine Schulbescheinigung des aktuellen Halbjahres und das Schulzeugnis meines 14 (bald 15) jährigen Kindes gefordert.
Zusätzlich soll ein beiliegender Schülerfragebogen ausgefüllt und mitgeschickt werden.

Das gefällt mir gar nicht. Das JC hat die Daten meines Kindes, weil es ja zur BG gehört.
In dem Fragebogen werden Angaben zur Gesundheit, Angaben zum Schulbesuch, berufliche Zielsetzung und Kontaktdaten wie z.B. Mailaddresse, Internet, Handy etc. abgefragt.
Da meine Freunde vom JC eh nur unsere Postanschrift hat, werde ich denen selbstverständlich keine weiteren persönlichen Daten übermitteln..auch keine Gedanken über berufliche Zielsetzung.

Schulbescheinigung finde ich unnötig, aber wenn sie halt wissen wollen ob mein Kind zur Schule geht... bitte sehr. Steht ja sonst nichts weiter drinn

Stirnrunzeln bereitet mir das Zeugnis. Nicht weil es schlecht ist, aber was geht das dem JC an? Kann ich das verweigern?

Ich finde das einen Eingriff in die Privatspäre. Was meint ihr?
 

apfelkuchen

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Welche Schule besucht dein Kind und wie lange voraussichtlich noch? Davon hängt ein bisschen ab, wie die Strategie aussehen kann.

Persönliche Kontaktdaten deines Kindes musst du selbstverständlich nicht angeben, genauso wie du muss es nur schriftlich erreichbar sein.
 

gila

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Schulbescheinigung finde ich unnötig, aber wenn sie halt wissen wollen ob mein Kind zur Schule geht... bitte sehr. Steht ja sonst nichts weiter drinn
Da irrst du - die Schulbescheinigung ist das EINZIGE was "nötig" wäre - denn ab 15 gilt man als "erwerbsfähig" - sollte man eben nicht noch zur Schule gehen.
ALLES ANDERE geht die nichts an - schon gar nicht jetzt, wenn das Kind noch in der Schule ist!


Also: Schulbescheinigung holen und hinschicken mit Brief: Anbei die gewünschte Schulbescheinigung, aus der hervor geht, dass Kind X. bis ...... noch die Schule besucht. Weitere geforderte Unterlagen sind weder erforderlich, noch aus datenschutzrechtlichen Gründen von uns zu erbringen.

Maximal kannst du noch mitteilen, dass der Schüler nach seinem Abschluß noch eine weiterführende Schule besuchen möchte - oder wenn er da sonstwas schon vor hat.

Man will halt gleich mal verhindern, dass die Kids zu Elos werden und greift sie sich dann lieber frühzeitig, um sie in "sinnvolle" Arbeit zu schubsen ;-)


NACHSATZ: wobei das mit dem DAtenschutz und der Notwendigkeit von Zeugnissen durchaus unterschiedlich gesehen werden kann. Hierzu aus 2013 Vorlage von Schulzeugnissen im Rahmen der Gewährung von Arbeitslosengeld II |

wobei es sich hier bei den Ausführungen (die in meinen Augen auch schon schwer "hergeleitet" und interpretiert wurden!) wohl NICHT um Kids handelt, die NOCH NICHT als Erwerbsfähige dem Arbeitsmarkt (oder einer weiteren Schule, Ausbildung etc.) zur Verfügung stehen.
In einem künftigen Integrationsprozess mag das Sinn machen - oder wenn man wegen schlechter Noten eine Nachhilfe beantragen muss ... aber dieses inflationäre Anfordern von Zeugnissen und Daten noch mitten in der Schulzeit?
Vor allem ohne dass ich überhaupt Kenntnis habe von der Qualifikation des jeweiligen SB, inwieweit er meinem Kind hier Empfehlungen machen KÖNNTE? eher nicht ..

In dem Fragebogen werden Angaben zur Gesundheit, Angaben zum Schulbesuch, berufliche Zielsetzung und Kontaktdaten wie z.B. Mailaddresse, Internet, Handy etc. abgefragt.
Und DAS hier würde ich mal zum DAtenschutzbeauftragten schicken oder auch zur BA Nürnberg, mit der Frage, inwieweit die Erhebung solcher Daten überhaupt STATTHAFT ist!

Wird in dem Schreiben das Kind überhaupt belehrt, dass Angaben zu Telefonnummern freiwillig sind?

Gesundheit? Internet? :icon_evil:
 

Rimini57

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Da irrst du - die Schulbescheinigung ist das EINZIGE was "nötig" wäre - denn ab 15 gilt man als "erwerbsfähig" - sollte man eben nicht noch zur Schule gehen.
ALLES ANDERE geht die nichts an - schon gar nicht jetzt, wenn das Kind noch in der Schule ist!

Die Schulbescheinigung ist ja auch das geringste Problem. Ich meinte auch nur dass aus meiner Sicht die Bescheinigung unnötig ist. Erst im Dezember musste ich zum JC um einen Antrag für "freie Fahrt" für die öffentlichen Verkehrsbetriebe zu stellen. Dabei musste der Schülerausweis vorgezeigt werden. Also weiß das JC, dass mein Kind zur Schule und auf welche Oberschule es geht. Aber klar, die Schulbescheinigung holen und hinschicken-

Maximal kannst du noch mitteilen, dass der Schüler nach seinem Abschluß noch eine weiterführende Schule besuchen möchte...
Das erscheint mir eine gute Idee

....würde ich mal zum DAtenschutzbeauftragten schicken oder auch zur BA Nürnberg, mit der Frage, inwieweit die Erhebung solcher Daten überhaupt STATTHAFT ist!

Wird in dem Schreiben das Kind überhaupt belehrt, dass Angaben zu Telefonnummern freiwillig sind? Gesundheit? Internet? :icon_evil:
Die Adresse vom Datenschutzbeauftragten habe ich ja noch, der wird sich freuen wieder von mir zu hören. Die Angaben über telefon-Nr. sind mit einem Hinweis versehen, dass sie freiwillig sind. Die über den Gesundheitszustand nicht.
 

Rimini57

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Zur Info:
Schulbescheinigung geholt und mit Schülerfragebogen zum JC geschickt. Auf den Fragebogen zu "Angaben zum Schulbesuch" siehe Schulbescheinigung geschrieben und Bescheinigung anbei angekreuzt.
Im Anschreiben erfolgte noch der Hinweis dass mein Kind nach Abschluß der Schule vorraussichtlich eine weitere Schule besucht und dass aus datenschutzrechtlichen Gründen keine weiteren Unterlagen von uns zu erbringen sind.

Nun heißt es abwarten und Tee trinken.

Mein Datenschutzbeauftragter hat auch von mir Post bekommen. Bis ich da ne Antwort bekomme wird vermutlich etwas dauern, der hat bestimmt zu tun.
 
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