ALG II: EGV und ein paar Fragen (1 Betrachter)

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G

Gelöschtes Mitglied 61796

Gast
Hallo allerseits,

kurz zu mir:

durch gewisse Umstände habe ich noch keine abgeschlossene Ausbildung und versuche nun mein Abitur per Fernstudium nachzumachen.

Zu meinem Anliegen:
Das Jobcenter hatte mich seit einiger Zeit in Ruhe gelassen, aber nun hatte ich innerhalb von ein paar Monaten 3 verschiedene SB's.

Die zweite SB wollte mit mir eine EGV abschließen, die ich aber mit nachhause nahm zum überprüfen und auch ein Vorschlag zu einer Änderung schriftlich zu ihr geschickt hatte.

Ca 1 Monat später hatte ich einen weiteren Termin bei einer anderen SB. Diese will nun die selbe EGV mit mir abschließen, aber mit dem zusätzlichen Punkt der Bewerbungskostenerstattung.

Nun bin ich mir nicht sicher wie ich weiter vorgehen soll. VA abwarten oder noch mehr Änderungsvorschläge schicken?

Bemerkt habe ich in der RFB, dass die letzte Jahresablauffrist (30.6.2017) von meiner alten Sanktion aufgeführt ist, diese Angabe ist eigentlich Unnötig.

Meine zweite Frage wäre:
Meine neue SB meinte, dass das Jobcenter mir mir eine Weiterbildung/Umschulung finanziert. Dazu soll ich erst zum Psychologischen Dienst (Termin bereits erhalten). Ist dies den möglich trotz keiner Berufsausbildung und inwieweit ist dies Sinnvoll?

Ansonsten lief das Gespräch nicht weiter aufregend.
Androhung von Sanktion, wenn ich nächste mal nicht meine Bewerbungsbemühungen in Schriftfform mitbringe.
Dazu habe ich schon gelesen das dies nicht Sanktionsfähig ist, wenn ich dies nicht tue.

Androhung von Wegfall des ALG II wenn ich gegen den VA vorgehen würde, den ich erhalten würde, wenn ich die EGV nicht unterzeichne.

Und zum Schluss noch im Anhang die EGV
 

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HansHubert

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Hat der SB auch gesagt, wie du gleichzeitig Vollzeitstelle machen sollst und Abi nachholen?
 

Imaginaer

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Hallo allerseits,
Hallo und :welcome:

kurz zu mir:

durch gewisse Umstände habe ich noch keine abgeschlossene Ausbildung und versuche nun mein Abitur per Fernstudium nachzumachen.

Zu meinem Anliegen:
Das Jobcenter hatte mich seit einiger Zeit in Ruhe gelassen, aber nun hatte ich innerhalb von ein paar Monaten 3 verschiedene SB's.

Die zweite SB wollte mit mir eine EGV abschließen, die ich aber mit nachhause nahm zum überprüfen und auch ein Vorschlag zu einer Änderung schriftlich zu ihr geschickt hatte.
Daran merkt man das den JC/SB schon zu viel Arbeit ist, wenn ELO sich einbringt.

Ca 1 Monat später hatte ich einen weiteren Termin bei einer anderen SB. Diese will nun die selbe EGV mit mir abschließen, aber mit dem zusätzlichen Punkt der Bewerbungskostenerstattung.
Die EGV weist die Gültigkeit "bis auf weiteres" auf. Er setzt Dir 3 Pflichtbewerbungen pro Monat auf, aber begrenzt die Kostenerstattung auf 1 Jahr und die 70 Euro. Würde ich bemängeln.

Nun bin ich mir nicht sicher wie ich weiter vorgehen soll. VA abwarten oder noch mehr Änderungsvorschläge schicken?
Ja, bereits die ungewisse Kostenerstattung muss geregelt werden. Den er verlangt von Dir unbefristet 3 Bewerbungen pro Monat. Aber befristet die Bewerbungskostenerstattung.

Bemerkt habe ich in der RFB, dass die letzte Jahresablauffrist (30.6.2017) von meiner alten Sanktion aufgeführt ist, diese Angabe ist eigentlich Unnötig.
Bitte beachten:
Eine wiederholte Pflichtverletzung liegt nur vor, wenn bereits zuvor eine Minderung festgestellt wurde. Sie liegt nicht vor, wenn der Beginn des vorangegangenen Minderungszeitraums länger als ein Jahr zurückliegt.
(Quelle: § 31a SGB 2 - Einzelnorm)

Ja sie ist unnötig.

Meine zweite Frage wäre:
Meine neue SB meinte, dass das Jobcenter mir mir eine Weiterbildung/Umschulung finanziert. Dazu soll ich erst zum Psychologischen Dienst (Termin bereits erhalten). Ist dies den möglich trotz keiner Berufsausbildung und inwieweit ist dies Sinnvoll?
Wenn Du sonst auf der Höhe mit deiner Psyche bist, entbehrt mir jegliche Logik dafür. Und über solche Art von Problemen rede ich nur mit einem von mir gesuchten Psychologen des Vertrauens.

Ansonsten lief das Gespräch nicht weiter aufregend.
Androhung von Sanktion, wenn ich nächste mal nicht meine Bewerbungsbemühungen in Schriftfform mitbringe.
Dazu habe ich schon gelesen das dies nicht Sanktionsfähig ist, wenn ich dies nicht tue.
SB hält dich für unwissend. Lass ihn in dem Glauben. :wink:

Androhung von Wegfall des ALG II wenn ich gegen den VA vorgehen würde, den ich erhalten würde, wenn ich die EGV nicht unterzeichne.

Und zum Schluss noch im Anhang die EGV
Die Ziele sind als entweder...oder zu verstehen? Welche Priorität ist Dir den wichtiger. Fernstudium oder Ausbildung? Schaffst Du beides?
 

Fabiola

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Androhung von Wegfall des ALG II wenn ich gegen den VA vorgehen würde, den ich erhalten würde, wenn ich die EGV nicht unterzeichne.
Wie ist das denn zu verstehen?
AlgII-Leistungen würden wegfallen, wenn Du gegen einen EGV/VA Widerspruch erheben solltest?
Hat die nen Knall oder was ?
Lass Dir das mal bitte schriftlich von SB geben.
 
G

Gelöschtes Mitglied 61796

Gast
Erst einmal danke für die Rückmeldungen. :bigsmile:

HansHubert meinte:
Hat der SB auch gesagt, wie du gleichzeitig Vollzeitstelle machen sollst und Abi nachholen?
Soweit ich mich Informiert habe, unterstützt es das Jobcenter nicht, wenn man Abi nachholt. Das ganze fällt also unter Privatvergnügen und es Interessiert dem Jobcenter nicht wirklich, außer es wäre dadurch nicht mehr möglich Vollzeit zu Arbeiten.
Was es auf der EGV zu suchen hat ist mir auch ein Rätsel.

Imaginaer meinte:
Die EGV weist die Gültigkeit "bis auf weiteres" auf. Er setzt Dir 3 Pflichtbewerbungen pro Monat auf, aber begrenzt die Kostenerstattung auf 1 Jahr und die 70 Euro. Würde ich bemängeln.

Ja, bereits die ungewisse Kostenerstattung muss geregelt werden. Den er verlangt von Dir unbefristet 3 Bewerbungen pro Monat. Aber befristet die Bewerbungskostenerstattung.
Für mich hat es sich so gelesen, dass ich pro Jahr 70 Bewerbungen vergütet bekomme. Die Vergütung pro Bewerbung meinte sie Mündlich 5 € pro Jahr. Ich weiß grad nicht genau ob das ein festwert ist mit den 5 €, wären dann aber 350 € pro Jahr.

Imaginaer meinte:
Wenn Du sonst auf der Höhe mit deiner Psyche bist, entbehrt mir jegliche Logik dafür. Und über solche Art von Problemen rede ich nur mit einem von mir gesuchten Psychologen des Vertrauens.
Sie meinte es werden Tests gemacht (deutsch, mathe, etc.). Inwieweit das stimmt, steht in den Sternen.

Fabiola meinte:
AlgII-Leistungen würden wegfallen, wenn Du gegen einen EGV/VA Widerspruch erheben solltest?
Lass Dir das mal bitte schriftlich von SB geben.
Jap, der Wortlaut war: "dann müssten wir überprüfen ob sie überhaupt ALGII beziehen wollen/befugt sind" (Bin mir grade unsicher was von dem beiden das war).
Das mit dem schriftlich geben ist eine gute Idee :bigsmile:
 

Fabiola

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Die Vergütung pro Bewerbung meinte sie Mündlich 5 € pro Jahr. Ich weiß grad nicht genau ob das ein festwert ist mit den 5 €, wären dann aber 350 € pro Jahr.
(...)
Dann lass Dir das bitte auch schriftlich geben (kannst SB ja mal den Rechenfehler aufzeigen).
 
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