ALG II Aufhebungen von Mietzahlungen (März - Mai) u. keine Regelleistungen (Mai) - vermutete unerlaubte Ortsabwesenheit

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Zahnpflegekaugummi

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Hallo! Dieser Anfangspost wird vorraussichtlich etwas länger und unübersichtlicher, als die anderen Beiträge, welche ich hier im Forum gefunden habe. Ich hoffe mir kann trotzdem geholfen werden, denn ich bin zur Zeit mit dem ganzen 'Papierkram' überfordert und etwas gelähmt aus Angst durch falsch handeln und falsches kommunizieren mit dem Jobcenter (Berlin) meine Situation zu verschlimmern. Ich hoffe mein Beitrag ist im richtigen Forumsbereich. Falls nicht, bitte ich darum, dass es mir verziehen wird und eventuell verschoben wird.

Vielen Dank fürs Lesen schonmal!

1. Zuerst möchte ich festhalten, dass ich in diesem Jahr nur 2 Briefe vom Jobcenter erhalten habe;

  • einmal den WBA ab Juni 2019 -
  • und einmal eine 'Entziehung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts' (Kosten der Unterkunft in voller höhe ab 01.04.2019, da keine Betriebs- und Heizkostenabrechnung von 2017 eingereicht wurde). Das Schreiben ist datiert auf den 04.03.2019, jedoch habe ich es erst mitte April erhalten. Die Betriebs-und Heizkostenabrechnung 2017 habe ich gegen eine 'Bestätigung über die Abgabe von Unterlagen' am 30.04.2019 am Abgabe-Tresen des Jobcenters eingereicht.
*Nachtrag: Das Jobcenter überweist die Miete direkt an meinen Vermieter.

2. Ich habe damit gerechnet, dass mit dem Nachreichen der Nebenkostenabrechnung alles geregelt wäre. Ich habe auch keine Mahnung vom Vermieter erhalten, welche auf einen Mietrückstand deuten würde. (Dazu später mehr!)

3. Ich habe für den Monat Mai kein Geld erhalten. Dies habe ich erst ende Mai mitbekommen, da ich in den meisten Monaten vom Geld des Vor-monats lebe. Es ist mir extrem unangenehm für Lebensmitteleinkäufe am Ende des Monats alles Euro- oder im Extremfall Centgenau ausrechnen zu müssen. Wenn ich meine Finanzen (im Optimalfall) nur einen Monat versetzt anrühre, fühle ich weniger die 'Angst vor dem Hunger'.... Schwer auszudrücken, aber jeder der mal einen Monat garkein Geld hatte, sollte wissen was damit gemeint ist.

4. Ich bin dann also ende Mai (31.05) zum Jobcenter gegangen und habe den WBA abgegeben und mich gleich erkundigt, wieso ich keine Zahlung für Mai erhalten habe. Mir wurde vom Bearbeiter in der Eingangszone direkt eine ZWEITSCHRIFT der 'Aufhebung der Bescheide vom XX.XX.2018, XX.XX.2018 und vom 24.11.2018' (Datum: 24.05.2019) überreicht und ich wurde direkt nach oben in die Arbeitsvermittlung nach oben geschickt um mich wegen der verdächtigen unerlaubten Ortsabwesenheit zu rechtfertigen.

...werden ab 01.05.2019 ganz aufgehoben
...Grund für die Aufhebung der Entscheidung:

Ihnen wurde ab 04/19 die Kosten der Unterkunft entzogen, da Sie mehrfach nicht auf Mitwirkungsschreiben diesbezüglich reagiert haben. Ab 05/19 wurden die Zahlungen vorläufig eingestellt, da eine unerlaubte Ortsabwesenheit vermutet wurde. Sie wurden in dem Schreiben vom 10.04.2019 aufgefordert, persönlich im Jobcenter vorzusprechen um die Ortsabwesenheit zu widerlegen. Eine persönliche Vorsprache ist bisher nicht erfolgt. Es wird daher davon ausgegangen, dass Sie sich unerlaubt ortsabwesend befinden....

5. Die Arbeitsvermittlerin stand meiner Situation skeptisch gegenüber (und ich war sowieso unvorbereitet und nicht sehr eloquent) und fragte mich, wie ich denn die letzten Monate Mietzahlungen und den letzten Monat ohne Regelleistungen überlebt habe. Und wollte mir nicht abnehmen, dass ich 'sparsam' lebe und von 'restgeld vom Vormonat und Kleingeld, Pfandflaschen, Vorrat, etc..' lebe. Außerdem zeigte sie mir, dass im System ca. 10 Einladungen an mich drinstehen. Die Adresse im System stimmte mit meiner überein. Diese habe ich nicht erhalten, hatte aber nicht das Gefühl, dass die Vermittlering mir das geglaubt hat. Sie fragte ob ich Mahnungen vom Vermieter erhalten habe, was ich verneint habe... Ich war blass (also nicht frisch gebräunt vom Urlaub, etc.) und somit sagte sie mir, dass sie die Aufhebung der Aufhebung empfehle und die Weiterführung der Zahlungen im System empfehle. Gleichzeitig wurde mir eine Zuweisung in eine MaE in die Hand gedrückt, an der ich (nach Wartezeit) seit dem 17.06.2019 teilnehme. Ich sollte außerdem das ganze schriftlich einreichen, welches ich am Montag dem 03.06.2019 getan habe.

Natürlich erst einmal ohne Leistungen, da die WBA sehr spät von mir eingereicht wurde. (Musste also Schwarzfahren, wann immer möglich... Geld wurde nach 1.5 Monten 'knapp', selbst mit meiner 'sparsamkeit'.)

6. Eine auf den 05.06.2019 datierte 'Aufforderung zur Mitwirkung' [für den WBA] (welche ich 'zufällig' am Montag dem 17.06.2019 im Briefkasten hatte) behauptete, dass der nichterhalt von Einladungen 'zweifelhaft wäre' und wollte von mir:

  • Kontoauszüge der letzten 3 Monate, vollständig und ungeschwärzt
  • aktueller Mietkontoauszug
  • aktuelle Meldebescheinigung
Am 18.06.2019, vor MaE-Beginn, reichte ich die Kontoauszüge (auf denen im Grunde nichts drin stand, da kaum Kontobewegungen vorhanden waren), eine Mahnung von meinem Vermieter (mit gekürztem Mietkontoauszug) und ein Schreiben ein, auf welchem ich ankündigte die Meldebescheinigung in der 1. Woche vom Juli nachrreichen werde, da ich zur Zeit kein Geld dafür habe und mir noch keinen Urlaubstag in der MaE dafür nehmen könne. Ich 'versicherte' jedoch noch einmal schriftlich, dass die Meldebescheinungung mit meiner hinterlegten Adresse übereinstimmen werde... Der WBA wurde damit am 20.06.2019 (am 27.06 in der Post) bewilligt und am 25.06.2019 hatte ich endlich mal wieder Geld in der Hand.... Existenzkrise also ersteinmal aufgeschoben...

7. Die Bewilligung ist 'verkürzt' und es kam eine folgende Aufforderung zur Mitwirkung:

... Es ist zu überprüfen, ob und inwieweit für Sie ein Anspruch auf Leistungen besteht beziehungsweise bestanden hat.

Folgende Unterlagen beziehungsweise Angaben werden hierzu noch benötigt: aus den von Ihnen eingereichten Kontoauszügen ist ersichtlich, dass Sie Ihre Regelleistungen für April, welche Sie am 29.03.2019 erhalten haben erst am 30.04.2019 abgehoben haben. Weiter sind weder Bargeldabhebungen, Stromkosten oder Zahlungen bei Lebensmittelgeschäften ersichtlich. Es ist daher eine ausführliche Erklärung abzugeben und zu erklären, wovon Sie im April gelebt haben und wie Sie sich in diesem Zeitraum ernährt haben.

Darüber hinaus sind die Kontoauszüge vom 01.11.2018 bis 29.03.2019 einzureichen.

Bitte reichen Sie diese bis 07.07.2019 ein.


Sooo... das war erstmal (fast) alles.... Ich hoffe es hat überhaupt jemand bis hierhin geschafft.......

8. Auf der Mahnung meines Vermieters standen nur ca. 40 EUR offen. Es standen jedoch 'Überzahlungen' von 2016 & 2017 (ohne genaue Auflistung) drin, weswegen ich das ganze erst so spät mitbekommen habe von der Seite meines Vermieters... das ganze wurde von der Wohnungsbaugesellschaft erst einmal verrechnet... Ich weiß nicht, wie der Überzahlungen zustande gekommen sind, da ich die Miete vom Jobcenter direkt an den Vermieter habe überweisen lassen. Ich habe also vom Vermieter einen 'unverrechneten Mietkontoauszug' beantragt und erhalten. Der letzte Zahlungseingang beim Vermieter war am 28.02.2019, höchstwahrscheinlich für März.

Mietkontostand 28.02.2019: + 1.264,96 EUR (also Guthaben).
Mietkontostand 31.05.2019: - 43,55 EUR (kein Guthaben)

Wenn die Überzahlung vom JC zurückgefordert wird, wird ein Mietdefizit entstehen für den aktuell nicht bezahlten Mietbetrag.

Der Mietkontoauszug hat 24 Seiten und um ehrlich zu sein blicke ich dort nicht wirklich durch, da die Miete nicht selbst überwiesen habe. Was komisch ist, das 'Anfangssaldo zum 31.05.2015' beträgt '0 EUR', aber ab 31.09.2015 ist bereits ein Guthaben von 800 EUR vorhanden... und über die Jahre geht es hoch bis 1.500 EUR guthaben, dann runter auf 1.200 usw.. Ich werde die 24 Seiten auf jeden Fall am Donnerstag dem 04.07.2019 einreichen... inklusive Meldebescheinigung, Kontoauszügen (die ich hoffentlich am Bankschalter bekommen, denn meine Bank macht alles online jetzt... und ich kann nur die letzten 100 Tage online sehen).



9. Entschuldigung, mir fällt gerade noch ein, dass mir die Arbeitsvermittlerin am 31.05.2019 erzählt hat, ich müsse keinen Widerspruch zum Aufhebungsbescheid vom 24.05.2019 einlegen, da sie intern empfiehlt die Zahlung fortzusetzen... da sich aber bis mitte Juni nichts diesbezüglich getan hatte, habe ich Widerspruch am 20.06.2019 eingereicht um die 1-monatige Widerspruchsfrist zu wahren. Ich habe dort 'nur' angegeben, dass ich nicht Ortsabwesend war und keine Post vom Jobcenter erhalten habe. Ich habe diesbezüglich noch keinen Bescheid erhalten.


Fertig.... Glaube ich... Also es geht mir jetzt darum Mietzahlungen für April & Mai gewährt zu bekommen, und Regelleistungen für Mai nachgezahlt zu erhalten. Und ich weiß nicht wie ich die erklärung 'wovon ich gelebt habe' formulieren soll, da es mir so vor kommt, dass die mir Schwarzarbeit oder so andrehen wollen.


Ich werde diesen Beitrag hier beenden, da es langsam zu viel wird und ich sonst den Überblick verliere...

Ich bedanke mich fürs durchlesen und würde mich über Vorschläge sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen
Zahnpflegekaugummi
 

Helga40

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Woran kann es liegen, dass die Post dich nur sporadisch erreicht? Was hat es mit den fehlenden Kontobewegungen auf sich? Wie bezahlst du z. B. Strom?

Inzwischen dürfte es weniger um. Ortsabwesenheit gegen, denn um Zweifel an der Hilfebedürftigkeit.

Einladungen zum Vermittler werden in meinem JC ab der 1., spätestens ab der 2. Folgeeinladung mit PZU versendet. Hat die Vermittlerin was dazu gesagt, ob die Einladungen so versendet wurden?
 

Zahnpflegekaugummi

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Also erstmal grundsätzlich: Wenn das JC dir etwas zuschickt, ist das JC in der Beweispflicht, das dies in dienem Einflussbereich (Briefkasten) angekommen ist.

Dies wird wohl in vielen Fällen so sein, wenn ich denen jedoch mit 'beweisen sie mir bitte' komme, werden die sich wohl erst recht quer stellen. Rechtens oder nicht. Ich hatte (bis jetzt) noch nie das Gefühl unfair behandelt worden zu sein.

Woran kann es liegen, dass die Post dich nur sporadisch erreicht? Was hat es mit den fehlenden Kontobewegungen auf sich? Wie bezahlst du z. B. Strom?

Inzwischen dürfte es weniger um. Ortsabwesenheit gegen, denn um Zweifel an der Hilfebedürftigkeit.

Einladungen zum Vermittler werden in meinem JC ab der 1., spätestens ab der 2. Folgeeinladung mit PZU versendet. Hat die Vermittlerin was dazu gesagt, ob die Einladungen so versendet wurden?

Ich weiß nicht, wieso ich JC post nur sporadisch erhalten habe. Seit meinem WBA erhalte ich wenigstens wieder Briefe von denen. Andere Post (z.B. Vattenfall Mahnungen, Vermieter Mahnungen im Juni, an mich gerichtete Rechnungen und Werbung) erhalte ich ganz normal. Mein Name steht bei den Klingelschildern und an meinem Briefkasten dran. Auch ist der Bereich für den Postboden zugänglich.

Von einer PZU wurde mir nichts gesagt und ich habe auch keine gelben Briefe, Einschreiben zum abholen, etc.. erhalten

Mir ist schon klar, dass die mir mindestens meine Hilfebedürftigkeit anzweifeln.

Meinen Stromabschlag zahle ich i.d.R. in 2-3 Monatspaketen. Ich habe vor meine Vattenfall Mahnung am Donnerstag mit abzugeben, damit die sehen, dass ich das nicht von einem anderen Konto bzw in Bar erledige.

Edit: Und 'fehlende Kontobewegungen' hat damit zu tun, dass ich das Geld meist komplett abhebe (abzüglich Überweisungen alle 2-3 Monate an meinen Stromversorger) und Lebensmittel in Bar bezahle. Mein Internetprovider bucht direkt bei mir ab... zumindest wenn das Konto gedeckt ist, und steht auch in den Kontoauszügen drin.
 
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Helga40

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Wenn du Kontoauszüge für 3 Monate eingereicht hast, müsste doch dann mindestens eine Stromzahlung dabei gewesen sein? Oder was meinst du mit "2-3 Monatspaketen"?

Ich glaube, ohne Akteneinsicht kommt man da nicht weiter. Du solltest dir ggf. schnellstmöglich einen Anwalt suchen.
 

Zahnpflegekaugummi

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Diese Haltung ist eine Einladung dazu, mit dir Schlitten zu fahren.

Wenn ich meine Nebenkostenabrechnung rechtzeitig eingereicht hätte, oder mich schneller mit dem Jobcenter in Kontakt gesetzt hätte, wäre die Situation niemals so weit gekommen. Ich habe nicht das Gefühl, dass es sinnvoll ist mich mit dem Jobcenter anzulegen, wenn ich selbst nicht alles vorbildlich, fristgerecht und vor allem ohne spezielle Aufforderung zur Mitwirkung gemacht und eingereicht hätte.

Danke trotzdem.

Wenn du Kontoauszüge für 3 Monate eingereicht hast, müsste doch dann mindestens eine Stromzahlung dabei gewesen sein? Oder was meinst du mit "2-3 Monatspaketen"?

Ich glaube, ohne Akteneinsicht kommt man da nicht weiter. Du solltest dir ggf. schnellstmöglich einen Anwalt suchen.

Auf dem Kontoauszug befindet sich keine Stromzahlung. Ich hätte die nächste Zahlung um den 05-07.06.2019 angeordnet. Auf den anderen Kontoauszügen werden sicher ältere (und als Pakete) gesendete Zahlungen aufgelistet sein. Die aktuelle Mahnung sollte zumindest zeigen, dass ich nicht nicht Hilfebedürftig bin.

Und wie mache ich das mit einem Anwalt, wenn ich den Tag über in der MaE bin? Ich habe nicht vor mich großartig antagonistisch dem Jobcenter zu verhalten, wenn es auch zivil und außer gericht geht. Meine 'Eigenarten' was Zahlungsverkehr angeht werfen nicht gerade ein gutes Licht auf meine Situation.


Moderationshinweis...

2 Beiträge zusammengeführt. Bitte nicht mehrere Beiträge in kurzer Zeit posten. Man kann das eigene Posting innerhalb der Editierzeit (60 Minuten) jederzeit ändern oder erweitern. Des Weiteren lassen sich auch mehrere und auch verschiedene Zitate in einen Beitrag einfügen. Bitte in Zukunft beachten :) LG @HermineL



 

Zahnpflegekaugummi

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DAs kannst Du laut sagen, was sagen denn Deine Gläubiger dazu, dass Du nur so alle paar Monate im Paket zahlst? Du musst Doch Unmengen von Mahnungen bekommen. Findest Du das in Ordnung?
Ich glaube meinem Stromversorger ist das egal, solange die 2,50 EUR Mahngebühr bezahlt werden, da alles automatisch gemacht wird heutzutage.

Es ist definitiv eine schlechte Gewohnheit, welche mit unnötigen Kosten verbunden ist. Ich habe damit angefangen, weil ich davon genervt war, ab und zu einen Storno-posten auf dem Konto zu haben, wenn die Versorger ein paar Tage vor Geldeingang versucht hat abzubuchen und meine Bank mir keinen Dispo gewährt hat. Zugegeben ich mache das schon so lange, dass es eigentlich unnötig ist , da ich ja jetzt meistens das Geld vom Vormonat noch auf dem Konto habe. Sollte ich ändern.

Wenn ich das jetzt auf einmal ändere, hätte das wohl eher einen negativen Eindruck auf die Situation, sollten weitere Nachweise über aktuelle und zukünftige Kontoauszüge gefordert werden.
 

Zahnpflegekaugummi

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Geld scheinst Du nja genug zu haben, wenn du ständig Mahngebühren zahlen kannst. Geht ja wohl nicht nur um Strom. Sorry, aber so ein Chaos kann ich echt nicht ab.

Mahngebühren von 2,50 EUR sind sind weniger als ein Einzelfahrausweis mit 2,80 EUR. Es ist nur ein Chaos, wenn man es einem fremden Menschen erklären muss. Aus meiner perspektive sind es ein paar klicks, alle paar Monate, wenn es mir passt. Ich sollte sicherlich auf das Lastschriftverfahren umstellen, aber das ist eine andere Sache.
 

bondul

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da sich aber bis mitte Juni nichts diesbezüglich getan hatte, habe ich Widerspruch am 20.06.2019 eingereicht
Ich denke mal nachweislich... oder?

Die Zahlungen laufen wieder, du nimmst derzeit an einer Maßnahme teil, jetzt gilt es noch, die Mietrückstände vom März bis Mai zu klären. Da du rechtlich nicht weiter vorgehen möchtest (SG), musst du wohl erst einmal den Widerspruchsbescheid abwarten, leider hat das JC 3 Monate Zeit dafür. Sprich mal mit deinem Vermieter darüber, ob er auch so lange warten kann.

lg, bondul

Jeder von uns hat wohl seine ganz eigenen Marotten.
Dafür sollte man eigentlich niemanden verteufeln...
 
E

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Gast
Und du verfässt herablassende und kaum hilfreiche posts in einem Forum in dem Menschen mit Problemen um Rat fragen. Jeder von uns hat wohl seine ganz eigenen Marotten.
Deine Maraotten sorgen aber für deine derzeitigen Probleme. Ich hoffe, dass wenigestens das dir klar ist. Abgesehen davon, dass ich bewusst verspätestes Zahlen nicht als Marotte bezeichen würde. An sowas sind schon Firmen pleite gegangen.
 

Einfachicke

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Hallochen Zahnpflegekaugummi,

ich wohne auch in Berlin und beziehe ALGII. Auch ich hatte wiederholt das Problem, dass angeblich vom JC verschickte Post nicht bei mir ankam. Seitdem nehme ich die Telefonerinnerung per SMS zu einem anstehenden Termin in Anspruch und habe seitdem keinen Termin mehr verpasst, auch wenn es weiterhin so ist, dass die Post nur sporadisch bei mir ankommt.
Vielleicht wäre das auch für dich eine Möglichkeit?

Auch bei mir wurde bei meinem letzten WBA im Februar meine Hilfebedürftigkeit hinterfragt, weil ich als Aufstockerin es geschafft hatte auf meinem Konto ein Polster von ca. 200 Euro zu halten. Aber es war ja alles nachweisbar auf meinen Kontoauszügen und schließlich sind wir ja angehalten anzusparen für unvorhergesehene Ausgaben.

Ich persönlich kaufe mir jeden Monat ein Sozialticket. Das sind 27,50 Euro und wenn Du im Monat 10 Fahrten hast (sei es zum JC oder privat) dann hast Du das Geld schon wieder "rausgewirtschaftet".

lg Einfachicke
 

Zahnpflegekaugummi

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Ich denke mal nachweislich... oder?

Die Zahlungen laufen wieder, du nimmst derzeit an einer Maßnahme teil, jetzt gilt es noch, die Mietrückstände vom März bis Mai zu klären. Da du rechtlich nicht weiter vorgehen möchtest (SG), musst du wohl erst einmal den Widerspruchsbescheid abwarten, leider hat das JC 3 Monate Zeit dafür. Sprich mal mit deinem Vermieter darüber, ob er auch so lange warten kann.

lg, bondul


Dafür sollte man eigentlich niemanden verteufeln...

Danke für deinen Beitrag.

Ja, ich habe eine "Bestätigung über die Abgabe von Unterlagen: Widerspruch gegen den Bescheid vom: 24.05.19" am 20.06.2019 erhalten. Ein Problem könnte nur sein, dass ich keine Kopie des Widerspruchs habe.

Mietrückstände existieren zur Zeit nicht, da es wohl zu Mietüberzahlungen in der Vergangenheit gekommen ist; Mietrückstände würden entstehen, sobald diese Überzahlungen vom Vermieter zurückgefordert werden ohne März bis Mai nachzuzahlen bzw. zu verrechnen.

Deine Maraotten sorgen aber für deine derzeitigen Probleme. Ich hoffe, dass wenigestens das dir klar ist. Abgesehen davon, dass ich bewusst verspätestes Zahlen nicht als Marotte bezeichen würde. An sowas sind schon Firmen pleite gegangen.

Es ist mir klar. Aber das Wissen darum ändert nichts an der Situation selbst.

Energiekonzerne, besonders welche wie Vattenfall, gehen nicht durch Zahlungsverzug pleite.

Hallochen Zahnpflegekaugummi,

ich wohne auch in Berlin und beziehe ALGII. Auch ich hatte wiederholt das Problem, dass angeblich vom JC verschickte Post nicht bei mir ankam. Seitdem nehme ich die Telefonerinnerung per SMS zu einem anstehenden Termin in Anspruch und habe seitdem keinen Termin mehr verpasst, auch wenn es weiterhin so ist, dass die Post nur sporadisch bei mir ankommt.
Vielleicht wäre das auch für dich eine Möglichkeit?

Auch bei mir wurde bei meinem letzten WBA im Februar meine Hilfebedürftigkeit hinterfragt, weil ich als Aufstockerin es geschafft hatte auf meinem Konto ein Polster von ca. 200 Euro zu halten. Aber es war ja alles nachweisbar auf meinen Kontoauszügen und schließlich sind wir ja angehalten anzusparen für unvorhergesehene Ausgaben.

Ich persönlich kaufe mir jeden Monat ein Sozialticket. Das sind 27,50 Euro und wenn Du im Monat 10 Fahrten hast (sei es zum JC oder privat) dann hast Du das Geld schon wieder "rausgewirtschaftet".

lg Einfachicke

Hallo, ich habe mich mal zur Erinnerung per SMS angemeldet, jedoch nie eine erhalten. Ich werde dies am Donnerstag mal hinterfragen. Ein Sozialticket kann ich mir erst holen, wenn ich meinen Berlin-Pass verlängert habe. Den Bescheid hatte ich bis vor einigen Tagen noch nicht. Werde ich aber definitiv machen. Spätenstens am Mittwoch, denn dann habe ich sowieso ein Termin beim Bürgeramt um meinen Personalausweis zu verlängern.

Ich wollte die Ansparungs-pflicht auch in meiner 'Erklärung wie ich überlebt habe' angeben, ich hatte vor zu erfragen, was die Musterantwort auf einen Antrag auf Ersatzbeschaffung von einem Kühlschrank wäre. (= ansparen, im Regelsatz enthalten, etc.)

Liefert bei dir auch PIN AG die Jobcenter post aus, bzw. sollte es?

lG
 
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Helga40

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Und wie mache ich das mit einem Anwalt, wenn ich den Tag über in der MaE bin?


Eine MaE geht normalerweise nur in Teilzeit. Du solltest daher ausreichend Zeit haben. Die haben ja selbst Vollzeittätige.

Irgendwie befremdlich, diese Ausflüchte. Was genau erwartest du tatsächlich für Hilfe? Sofortige Wiederaufnahme des ALG2 ohne weitere Kontrolle wird es wohl nicht geben.
 

Zahnpflegekaugummi

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Akteneinsicht (25 SGB X ) kann dieses Problem schnell lösen. Dabei einfach alles von Interesse abfotografieren.

lg, bondul

Danke, werde ich im Kopf behalten.

Eine MaE geht normalerweise nur in Teilzeit. Du solltest daher ausreichend Zeit haben. Die haben ja selbst Vollzeittätige.

Irgendwie befremdlich, diese Ausflüchte. Was genau erwartest du tatsächlich für Hilfe? Sofortige Wiederaufnahme des ALG2 ohne weitere Kontrolle wird es wohl nicht geben.

Tut mir Leid, dass es wie eine Ausflucht aussieht, ich habe noch nie einen Anwalt gebraucht und kenne mich mit deren Geschäftszeiten nicht aus. Die MaE geht von 8:30 bis 15:00 (6h/d). Ich würde natürlich einen Anwalt und Rechtsberatung in Anspruch nehmen, wenn es nicht anders geht.

"Sofortige Wiederaufnahme des ALG2 ohne weitere Kontrolle wird es wohl nicht geben."

ALG2 wurde bereits bewilligt, es geht jedoch um die Monate, in denen ''der Anspruch geruht" hat.

Ich habe versucht meine Situation und was bereits geschehen ist in meinem Eröffnungspost zu formulieren, damit mir dabei geholfen werden kann meine 'Erklärung wovon ich gelebt und mich ernährt habe' in einer Weise zu formulieren, aus der mir kein Strick gedreht wird. Ich habe nicht vor zu lügen oder Geschichten zu erfinden, lediglich möchte ich Formulierungen vermeiden, aus denen mir ungerechtfertigte finanzielle Nachteile entstehen.

Wenn mein Kühlschrank oder meine Waschmaschine kaputt wäre und ich Ersatz beantragen würde, würde man mir mitteilen, dass ich das selber hätte ansparen müssen... Deswegen kommt es mir merkwürdig vor, dass es ein Problem darstellen würde, dass mein 'Sparguthaben' ebend die letzte Regelleistung ist.

lG und eine gute Nacht, ich werde morgen wieder in diesen Thread schauen.
Zahnpflegekaugummi
 
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Nena

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Tut mir Leid, dass es wie eine Ausflucht aussieht, ich habe noch nie einen Anwalt gebraucht und kenne mich mit deren Geschäftszeiten nicht aus.
Berufstätige schaffen es auch. Eine Stunde später kommen oder früher gehen, Mittagspause ausdehnen, zur Not einen halben Tag Urlaub - falls RA nicht außerhalb der Arbeitszeiten Termine vergibt.
 
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