ALG II Anpruch trotz eigener Kündigung?

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clueless

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Hallöchen,

ich bin neu...hab mich ne ganze Zeit lang hier durchgesucht, aber leider nicht wirklich das Richtige gefunden.
Ich hab eine Frage bzgl. einer eventuellen Sperre des ALG2. Es besteht kein Anspruch auf ALG I! Nicht wegen der Kündigung, sondern ich habe keine 12 Monate gearbeitet. Eine Negativbescheinigung liegt vor.
Ich habe bei meinem letzten Arbeitgeber selbst gekündigt. Jaaa ich weiß, einige werden sagen "oh man selten doof die Frau". Das mag auch sein, aber dennoch hab ich, für mich, einen wichtigen Grund dazu gehabt.
Ich bin krank....jaaa wirklich krank. Derzeit läuft auch ein Antrag nach dem Schwerbehindertengesetz (SGB IX), diesen hab ich als Kopie mit beim Antrag hinzugefügt.
Kommen wir zu meiner Frage: Kann es passieren, dass mein Antrag abgelehnt wird ? Kanns passieren, dass ich kein Geld bekomme ?

Ich hoffe mir kann jemand Antwort auf meine Fragen geben.

LG
clueless
 

clueless

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Ernsthaft? Rechtlichen Beistand ? Warum denn das? Ich geh gerne zu jedem Arzt der Welt, aber wie denn ohne Versicherung ? Oh man...ein Teufelskreis.
Und wie denn bitte den rechtl. Beistand ohne Geld ?
Ich komme aus Hessen.
 

avalon

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Rechtlicher Beistand kann vieles heissen, vielleicht gibt es ja eine ALO-Initiative in der Nähe? Ansonsten vielleicht Beratungshilfe für anwaltlichen Hilfe beantragen, was allerdings erst nach dem (möglichen) Ablehnungsbescheid funtionieren wird.

Aber: nicht ganz so schwarz sehen: Du schreibst, Du hattest wichtige Gründe für die Kündigung. Wenn die ARGE das genauso sieht, droht Dir nichts. Wesentlich ist die Frage, ob Du ein Attest hast, dass Du Deine bisherige Arbeit aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben konntest! Das würde sehr helfen!
 

clueless

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Also, ich denke auch, dass ich das mal nicht allzu schwarz sehen sollte. Das mit dem rechtl. Beistand werd ich erst mal lassen.
Das mit dem Attest stell ich mir weniger schwer vor....aber wie gesagt, hatte ich ja keine KV und das ist ja der springende Spunkt. Beim Erstgespräch wurde ich gefragt, ob ich ein Problem damit hätte zum medizinischen Dienst oder zu einem Amtsarzt zu gehen. Das hab ich natürlich verneint ! Mir ist es auch ansich fast nur wichtig wieder eine KV zu haben....alles andere ist für mich nebensächlich! Man kommt auch schon so irgendwie über die Runden. Das aller aller wichtigste ist diese Krankenversicherung!
 

avalon

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Klar, den rechtlichen Beistand brauchst Du dann nicht! Das schlimmste was passieren kann ist eine Absenkung um 30% des Regelsatzes, krankenversichert bist Du trotzdem. Wenn die 3-monatige Absenkung für Dich kein Problem ist, hast Du eigentlich nichts zu befürchten.

Aber erstmal abwarten, ob überhaupt was gekürzt wird!
 

clueless

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Meine Frage war ja, ob sie mir das Geld komplett sperren würden und somit ggf. ich auch nicht versichert wäre. Hab mich vlt. etwas undeutlich ausgedrückt. Sorry.
Wenn es tatsächlich evtl. "nur" eine Kürzung gibt, dann bin ich ja beruhigt.

Ach...vielen dank für die Antworten! :smile:
 

atze151a

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Ich würde auch noch mal einen Blick auf § 34 SGB II werfen. Evtl. könnte man auf die Idee kommen, dass Du Deine Hilfebedürftigkeit wenigstens grob fahrlässig herbeigeführt hast. Da droht dann schon etwas mehr als ein 3 monatige Sanktion.

https://www.bundesrecht.juris.de/sgb_2/__34.html

Also unbedingt darauf hinwirken, dass Deine privaten Gründe für die Kündigung auch anerkannt werden.
 

clueless

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Oh, das ist ja nun wirklich nicht sonderlich toll. -.-
Also ich hab das nicht grob fahrlässig herbeigeführt, sondern es ging einfach wirklich nicht mehr. Dies kann ich denen auch direkt zeigen, denn man sieht ja sogar den Grund, es ist offensichtlich. Ob´s denen reicht, ist natürlich die andere Frage :confused: Ach herje. Ich bin mal gespannt was da auf mich zukommt.
Ich hab jetzt schon Bauchweh -.- Manoman. Wenn man doch net auf so ne sch*** KV angewiesen wäre, wäre es mir wirklich egal ! Dann würd ich Flaschen sammeln gehn oder was weiß ich. Nunja....unter anderen Umständen, wäre ich auch gar net arbeitslos.
Mit bleibt wohl nix anderes übrig als abwarten....

Danke nochmal.
 

clueless

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Hallöchen,

ich wollt gern mein "Ergebnis" noch dazu posten....kann ja sein, dass es jemanden interessiert. :icon_wink:

Ich war ja tierisch nervös, da ich hier so wilde Dinge gelesen habe. Sowas wie "rechtl. Beistand" und so. Ich dort abgekommen und die wo ich hin sollte war schon mal krank *lach* Ole, dacht ich mir, kann ich wohl wieder gehn. Nee nix da, es gab Ersatz :icon_wink: Ich wurde zu einem jungen Mann, der nun wohl für mich zuständig ist, geschickt. Ich hab ihm alles gegeben und er meinte irgendwann "wo ist denn die Kündigung des Arbeitgebers?" Ich erwähnte dann, dass meine eigene Kündigung dort bei liegt. Türlich fragte er mich nach den Beweggründen und ich schilderte sie ihm. Meine Schilderung reichte ihm vollkommen aus.
Den Bewilligungsbescheid hatte ich heut im Kasten :icon_klatsch: Ging recht fix oder ?
Ich muss auch sagen, dass es ein sehr angenehmes und nettes Gespräch war. Der Fallmanager (so nennt man die oder ?) war wirklich sehr nett, beantwortete meine Fragen und erklärte mir auch alles was ich nicht verstand. Von dem was ich hier sonst so gelesen habe, hab ich ja das Schlimmste befürchtet, aber dem war nicht so und ich war dementsprechend positiv überrascht.

Das Gespräch danach (hatte direkt im Anschluss mit der Berufsdingens-Tante) war allerdings nicht so angenehm wie das erste. Die war echt mächtig zickig! Zusätzlich machte sie sich noch nahezu über meine Krankheiten lustig, was ich als ziemlich dreist und beleidigend empfand!
Ich erhielt einen Gesundheitsfragebogen für den ärtzlichen Dienst. Wunderbar, da sind dann wenigstens Menschen die wenigstens ansatzweise Ahnung von Medizin haben. Ich hoffs zumindest :D
 

theota

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...Ich erhielt einen Gesundheitsfragebogen für den ärtzlichen Dienst. Wunderbar, da sind dann wenigstens Menschen die wenigstens ansatzweise Ahnung von Medizin haben. Ich hoffs zumindest :D

ich will ja nicht den Teufel an die Wand malen und dir auch nicht den letzten Rest von Hoffnung nehmen, aber die ARGE hat sich was dabei gedacht, daß sie dich da hin schicken...

ich will nicht behaupten, daß die "zusammenarbeiten" (weil ich das nicht beweisen kann) aber in meinem Fall blieb mir fast keine andere Schlußfolgerung mehr als diese

ich wär zumindest vorsichtig an deiner Stelle

ruhig schon mal sammeln, was du an Bescheinigungen etc. von deinen Ärzten hast und darauf auch beim amtsärztlichen Dienst drauf hinweisen und deine gesundheitlichen Einschränkungen, zur Not mehrmals, betonen

meine Begutachtung nach einer mehr als lachhaft zu bezeichnenden Untersuchung durch den Amtarzt fiel nämlich nicht realistisch aus, sondern zugunsten der ARGE (zukünftige Zumutbarkeit hinsichtlich der auch weiterhin auszuführenden Tätigkeiten)

nur mal so als gutgemeinter Hinweis

:icon_smile:
 

clueless

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Sicherlich hast du schon irgendwie recht, wenn du sagst, ich solle "vorsichtig" sein. Ich finde es jedoch gut, dass ich dort hin muss. Vlt fällt denen was ein wie man mich heilen kann. Ich hab ja keine Grippe oder sowas. Die werden sich über den Stapel von Befunden freuen :biggrin:
Trotzdem danke für deinen Hinweis :smile:
 
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