ALG II ablehnen . Geht das? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

siggie

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Ich habe ALG I beantragt.
Die Antragsbearbeitung läuft noch, sprich noch keinen Bescheid im Hause.
Wird nach meinen Rechnungen auch nicht soviel rumkommen (ca 600Euro +/- 20euro).

Ich war , da ich kein Geld habe und deswegen nichts zu essen etc am Freitag beim obcenter um eigtl ein Darlehen als Überbrückung zu beantragen.
Leider wurde ich dann gleich in die Hartz4 Schublade gesteckt (Termin beim A.vermittler , Anträge samt Nachweise usw usf) .

Nach reiflicher Überlegung habe ich für mich entschieden lieber darauf zu verzichten.
Lieber knurrt mein Magen und ich suche mir ne 400euro Beschäftigung statt mich amtstechnisch auspeitschen zu lassen. :cool:


Meine Frage:

Muss ich das förmlich machen oder brauche ich einfach nicht hingehen (hätte heute einen Termin beim A.vermittler gehabt) ?
Habe bisher kein Geld von denen erhalten- also stehe in keinster Weise in deren Schuld.
 

lommler

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Es gibt kein Gesetz das dich dazu verpflichtet ALG II anzunehmen.

Ich würde ein kurzes Schreiben aufsetzen, in dem du erklärst, das du deinen Antrag auf ALG II zurückziehst. Doch ich rate zur Vorsicht hinsichtlich der medizinischen Versorgung, denn die Kosten für die Krankenversicherung zahlst du dann selbst oder bist eben nicht krankenversichert.

Die musst also abwägen was für dich besser hinkommt.
 
E

ExitUser

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Wenn der Antrag auf Alg I läuft müsste er doch eigentlich schon KV sein, oder nicht?

Ansonsten hat die KK eine 4-wöchige Nachversicherungszeit.
 

Hartzeola

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Lieber knurrt mein Magen und ich suche mir ne 400euro Beschäftigung statt mich amtstechnisch auspeitschen zu lassen. :cool:
Du darfst beim ALG I bezug 165€ von einem Nebenverdienst behalten, der Rest wird angerechnet.

Die wochentliche Dauer der Beschäftigung soll unter 15 Std/Woche liegen.

Doch ich rate zur Vorsicht hinsichtlich der medizinischen Versorgung, denn die Kosten für die Krankenversicherung zahlst du dann selbst oder bist eben nicht krankenversichert.
Doch

Ich habe ALG I beantragt.
Die Antragsbearbeitung läuft noch, sprich noch keinen Bescheid im Hause.
Wird nach meinen Rechnungen auch nicht soviel rumkommen (ca 600Euro +/- 20euro).
 

lommler

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Ja, stimmt. Bei weiterem Bezug von ALG I müsste die KV darüber gesichert sein.
 

siggie

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Du darfst beim ALG I bezug 165€ von einem Nebenverdienst behalten, der Rest wird angerechnet.

Die wochentliche Dauer der Beschäftigung soll unter 15 Std/Woche liegen.
aaah das wusste ich so noch nicht.
etwas unseriöse frage- aber wenn es garnicht auf meinem konto auftaucht... wie sieht das dann aus? :cool:


Ansonsten hat die KK eine 4-wöchige Nachversicherungszeit.
auch nen interessantes thema.
bei mir isses so dass ich schon mitte mai arbeitslos geworden bin.
habe ziemlich geschlurrt und mich mitte august arbeitslos gemeldet :icon_sleep:

wie sieht das mit der KV aus- werde ich da was nachzahlen müssen? :icon_sad:

ich habe zb einen ehemaligen arbeitskollegen der hat sich nach der kündigung sich nicht a.los gemeldet und fängt im oktober wieder an zu arbeiten.
der hat ne leerlaufszeit von 8monaten.
ich habe ihn auch darauf hingewiesen dass ihm bestimmt ne nachzahlung blüht. das hat er abgewunken.
es gäbe gesetzlich keine grundlage dass man dann rückwirkend die beiträge zahlen müsse.
ich habe ihn dann gesagt dass es nicht umsonst pflichtversicherung hiesse...

ich frage mich natürlich nun was richtig ist...
 
E

ExitUser

Gast
ich frage mich natürlich nun was richtig ist...
Mein alter AG hat nach der Kündigungschutzklage zwar die Gehälter nachgezahlt, aber nicht die Sozialversicherungsbeiträge wie z.B. die der KK.

Ich bekam da recht zügig ein Schreiben, dass ich während 6 Monate nicht versichert war und was ich dagegen zu unternehmen gedenke :icon_neutral:

Konnte die Sachlage recht schnell klären, aber im ersten Moment ...
 

esbe

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etwas unseriöse frage- aber wenn es garnicht auf meinem konto auftaucht... wie sieht das dann aus? :cool:
Davon würde ich mal ganz arg die Finger lassen! Die Wahrscheinlichkeit, dass es rauskommt mit allen entsprechenden Folgen ist doch recht groß!

bei mir isses so dass ich schon mitte mai arbeitslos geworden bin. habe ziemlich geschlurrt und mich mitte august arbeitslos gemeldet :icon_sleep:
Da ist dir aber eine Menge Geld durch die Lappen geflossen ... auch ALG II könnte dir ggf aufstocken zustehen, aber das setzt natürlich vorraus, sich einmal dem Prozedere (ANträge etc pp) auszusetzen.
 

siggie

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Da ist dir aber eine Menge Geld durch die Lappen geflossen ... auch ALG II könnte dir ggf aufstocken zustehen, aber das setzt natürlich voraus, sich einmal dem Prozedere (ANträge etc pp) auszusetzen.
warum?
sehe ich nicht so.
die bewilligungsdauer und die höhe bleiben doch gleich...ob ich mich nun sofort oder nach 2 monaten arbeitslos melde.
auch wenn ich wohl ne sperre kriege (1-2 wochen) .
da habe ich wirklich geld rausgeschmissen - das stimmt natürlich.

NEIN!!! kein alg II. auch nicht aufgestockt. :icon_eek:
sehe doch was dann passiert... um die anträge gehts mir nicht so... aber ich lande beim obcenter - arbeitsvermittler und nicht bei meinem a.vermittler vom normalen a.amt.
ich denke hier wissen alle was das bedeutet bezgl der arbeitsangebote und der generellen behandlung. :icon_mued:

Davon würde ich mal ganz arg die Finger lassen! Die Wahrscheinlichkeit, dass es rauskommt mit allen entsprechenden Folgen ist doch recht groß!
noch ne blöde frage hinterher weils mich einfach interessiert:

wenns nicht aufm konto auftaucht- wie kriegt man das spitz? :icon_kinn:
 
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