ALG I und ALG II Bezug gleichzeitig (Aufstockung) - was gilt bei Existenzgründung?

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Sonnenschein1

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Wer kennt sich aus?

Als alleinerziehende Mutter eines Kindes unter 7 Jahren, habe ich 6 Monate Vollzeit und 7 Monate 25 Std. pro Woche gearbeitet. Dies bringt mir den Status ALG I mit 180 Tagen Anspruch. Da das ALG I geringer ist als mein Anspruch, wird von der Arbeitsgemeinschaft mit ALGII aufgestockt.
Jetzt möchte ich eine Vollzeit-Existenzgründung starten. Doch welche Förderhilfen Argentur oder Arge? vor der Gründung und nach der Gründung sind in meinem Fall zutreffend?
Um den Gründungszuschuss der Agentur für Arbeit in Anspruch nehmen zu können, muss noch ein Mindestanspruch von 90 Tagen ALG I Anspruch vorhanden sein. Das bedeutet das Gründungscoaching und der Buisinessplan inkl. Tragfähigkeitsbescheinigung müssen in spätestens 90 Tagen vorliegen.
Da ich allerdings StartGeld der KfW-Bank beantragen werde, ist die Zeit, welche die Bank sich zur Prüfung und Genehmigung nimmt, nicht planbar.
Welche Möglichkeit besteht, wenn weniger als 90 Tage Anspruch auf ALG I vorliegen?

Der Gründungszuschuss bemisst sich auf das ALGI, welches in meinem Fall höchsten 400,-- Euro beträgt. Plus 300,-- Euro für Sozialversicherungen.

Da ich gleichzeitig ALG II beziehe, würde Einstiegsgeld zeitlich und finanziell überhaupt einen Start ermöglichen.

Der Arbeitsberater hat mir mitgeteilt, ich könne aufgrund ALG I Einstufung mit dem Gründercoaching starten. Ich solle versuchen in 90 Tagen die Gründung zu vollziehen.
Sollte dies nicht gelingen, würde (nach Rücksprache mit der ArGe Beraterin) nach EQJ oder EQUH verfahren werden. Was diese Begriffe bedeuten konnte dieser mir allerdings nicht sagen.

Kann nach Überschreiten der 90 Resttage das Einstiegsgeld und somit die Existenzgründung gefährdet sein, da es sich meines Wissens dann um eine Kann-Entscheidung aus ALG II heraus handelt?

Für Auskünfte und Rat wäre ich dankbar.
 
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