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alg I !! Rückerstattung von "Trainingsmaßnahmen"-Kosten rechtens???

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normajean

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17 Aug 2009
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#1
hallo zusammen.

ich habe ein problem mit der arbeitsagentur (alg I), die eine rückerstattung ihrer leistungen an mich fordert. dazu hätte ich gerne von euch einen rat, wie ich mich verhalten soll, bzw. wie ich meinen widerspruch formulieren soll oder/und wie man einen rechtsbeistand bekommt, der nicht allzuviel kostet.
folgender sachverhalt: ich hoffe ihr lest ihn, es ist etwas komplizierter

da ich 2008 in der medienbranche eine weitebildung gemacht habe und bekanntlich in dieser branche speziell viele praktika erforderlich sind, um beruflich fuß zu fassen, wollte ich nach der weiterbildung ein praktikum in einer filmproduktionsfirma machen. die aktuelle produktion war für 1 1/2 monate angesetzt, und so auch mein praktikumsvertrag mit der option auf übernahme in weitere produktionen. natürlich zahlte der praktikumsbetrieb nicht viel als vergütung, nur 500 eur brutto, netto bekam ich 420 eur raus. (lohnsteuerkarte) das ist nicht wirklich viel zum leben, bzw. zum leben definitiv nicht ausreichend, wenn man seinen eigenen hausstand hat und lebenshaltungskosten zu tragen hat.
daher habe ich bei der arbeitsagentur bonn einen zuschuss von arbeitslosengeld beantragt und dieses praktikum wurde bei der arbeitsagentur als "trainingsmaßnahme" bewilligt. darüber habe ich einen bewilligungsbescheid + fahrtkostenerstattungsbescheid.
das praktikum habe ich absolviert und habe auch einiges an erfahrungen mitgenommen. leider sind keine weiteren projekte bei der filmproduktionsfirma gefolgt, weil es eine kleine produktionsfirma ist und entsprechende finanzielle möglichkeiten für sie nicht vorhanden waren, neue projekte zu machen und entsprechend weiteres personal einzustellen. daher war für mich nach den 1 1/2 monaten schluss bei der firma.

vor 2 monaten habe ich aus heiterem himmel ein schreiben der arbeitsagentur bonn erhalten. dort stand dass ich mehr als 15 std pro woche gearbeitet hätte und eine vergütung erhalten hätte und entsprechend das ein sozialversicherungspflichtiges arbeitsverhältnis wäre. das wäre unzulässig und entsprechend müßte ich einen betrag von 1.100 eur zurückzahlen!!!!
ich habe widerspruch dagegen eingelegt.daraufhin kommt ein schreiben von der agentur, dass mein widerspruch unzulässig sei, weil ja noch gar nicht entschieden wäre, sie hätten mich lediglich in kenntnis setzen wollen !???

vor 2 tagen nun kam dann ein fetter brief mit der endgültigen entscheidung, wie oben beschrieben, dass es mehr als 15std pro woche wären und entsprechend ein arbeitsverhältnis entstanden wäre etc. und ich das geld zurückerstatten müßte.

ich verstehe es nicht!!!die arbeitsagentur hat mir einen bewilligungsbescheid über arbeitslosengeld UND einen fahrtkostenerstattungsbescheid gesendet und die kosten auch übernommen, OBWOHL sie von vornherein wußten, dass es ein vergütetes praktikum bzw. trainingsmaßnahme war. sie hätten es doch sonst gar nicht bewilligen brauchen, wenn sie es jetzt zurückwollen. und dass man in einem praktikum nicht nur 15 std die woche arbeitet (und in der medienbranche schon gar nicht) ist eigentlich logisch. wenn man nur die paar std hingeht hat man davon doch nichts, bzw. lernt nicht wirklich viel.

meine frage ist jetzt. was haltet ihr generell davon?wie kann ich dagegen vorgehen? wie ist es sinnvoll, zu formulieren in einem widerspruch? braucht man einen rechtsbeistand dafür oder reicht ein formloser widerspruch?
auf dem schreiben steht dazu nur folgendes:

"gegen diesen bescheid ist der widerspruch zulässig. Der widerspruch ist schriftlich oder zur niederschreift bei der bezeichneten agentur für arbeit einzureichen, und zwar innerhalt einens monats, nachdem dieser beschied ihnen bekannt gegeben worden ist"

gibt es bei der arbeitsagentur eine rechtsberatung für solche fälle??

es wäre sehr nett, wenn ihr mir helfen könntet.
 
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