ALG I Nahtlosigkeitsgeld SB macht telefonisch Druck (2 Betrachter)

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Myska62

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Hallo,:smile:

ich bin neu hier und benötige Euren Rat.
Bisher habe ich fast alles alleine bewältigt, aber irgendwann ist die Luft raus.

Ich bin seit 03.08.2016 arbeitsunfähig geschrieben und werde am 31.01.2018 ausgesteuert.

Meine gesundheitlichen Probleme betreffen leider meine Psyche.
Mittelgradige Depression, somatoforme autonome Funktionsstörungen, Insomnie, Tinnitus, Schwindel, Trauma.

Nach langem hin-und her hat die DRV eine Reha bewilligt. Wie meist erst Ablehnung - Widerspruch meinerseits - Bewilligung, aber falsche Klinik - wieder Widerspruch meinerseits - dann endlich Bewilligung. Zeitpunkt steht noch nicht fest.

Den Antrag auf Erwerbsminderung Rente wurde am 16.11.2017 eingereicht.
Bearbeitet vom selben SB welcher mir schon Schwierigkeiten bei meinem Reha Antrag gemacht hat.
Keine zwei Wochen später hatte ich die Ablehnung auf dem Tisch, wegen fehlender Pflichtbeiträge.

Der SB hat das Jahr 2017 nicht mit berechnet.

Ich habe sofort Widerspruch eingelegt, ohne Begründung. Mir war wichtig erst einmal die Frist zu wahren. Damit habe ich nämlich öfter Probleme, auf Grund meiner Konzentrationsschwierigkeiten.

Den Widerspruch mit Begründung habe ich dann dem VDK übergeben, obwohl ich im Vorfeld schon eine falsche Auskunft bekommen habe.

Mir wurde sofortige Reaktion versprochen. Nun bekam ich ende des Jahres 2017 Post von der VDK. Neben meinem Beitrag wollen die erst mal richtig Geld sehen. Hier mal 30,00 €, da mal zusätzlich 60,00 €.

Ob die Begründung meines Widerspruchs nun schon bei der DRV liegt, konnte man mir nicht beantworten.
Auch auf meine Email kommt keine Antwort.

Nun habe ich mich erst einmal bei der Agentur für Arbeit gemeldet. Am 05.01.2018 persönlich.
Und wieder nur Steine im Weg!!!!

Die SB vor Ort war sehr nett und hat mir alles langsam erklärt, nachdem sie bemerkte das ich mich schlecht konzentrieren kann.
Sie gab mir alle Formulare und schrieb auf die Unterlagen für den ärztlichen Dienst: Abgabe bis 10.01.2018, in Bleistift!

Gleichzeitig sagte Sie mir, dass mich innerhalb 48 Stunden ein Mitarbeiter anrufen würde und mir nochmals alles erklären würde.

Es dauerte keine 2 Stunden und ich hatte den Mitarbeiter am Telefon. Unterdrückte Nummer und schnell sprechend.
Allerdings der absolute Hammer war, dass er sich sicher war, dass bei dem ärztlichen Gutachten meine Arbeitsfähigkeit nachgewiesen wird.

Hinzu teilte er mir mit, als ich ihm sagte das ich nicht so schnell bin beim ausfüllen der Formulare, das ich ohne das ärztliche Gutachten keine Leistung bekomme.
Stimmt das?????

Und einen persönlichen Termin solle ich schon wegen der Wartezeit vermeiden und am besten alle Arztberichte mitschicken.
Aber trotzdem die Schweigepflichtsentbindung unterschreiben, sonst bekäme ich auch kein Geld.

Ich will aber einen persönlichen Termin. Und von der Schweigepflicht möchte ich eigentlich niemanden mehr entbinden!!!

Ich war am Telefon wie vor den Kopf gestoßen.
Zum Schluss sagte er noch, dass meine beantragte Reha und Rente sowieso hinfällig wären, wenn der ärztliche Dienst mich für arbeitsfähig halten würde.

Ach ja, und bevor ich es vergesse, drohte er mir noch damit, dass ich meinen Hausarzt ab 01.02.2018 ja dann auch nicht mehr kontaktieren könnte, da ich ja dann ausgesteuert wäre und von der Agentur für Arbeit noch keine Leistungen bekäme, da das ärztliche Gutachten bis dahin nicht fertig wäre.

Da war ich erst mal fertig!!!!

So einen SB hatte ich bei meiner Krankenkasse schon einmal und musste volle Register ziehen, um mein Recht zu bekommen. Aber jetzt ist voll die Luft weg bei mir.

Ich habe noch keine Angaben an den ärztlichen Dienst gesendet. Es fehlen auch noch Unterlagen.
Bisher beziehe ich noch keine Leistungen, mit welchem Recht kommt mir der SB auf diese Art und Weise?

Gehe ich recht in der Annahme, dass meine KK sowieso weiter 4 Wochen noch zahlen muss, bis die Agentur für Arbeit alles geklärt hat?

Auch die Sache mit der VDK liegt mir im Magen.....im wahrsten Sinne des Wortes. Am liebsten würde ich die DRV anschreiben, um zu erfahren, ob der VDK schon reagiert hat.

Auch möchte ich eigentlich die Sache mit dem SB nicht so ohne weiteres stehen lassen.

Ich wäre glücklich, wenn ich hier ein paar Antworten auf meine Fragen bekommen könnte.

Vielen Dank!!:smile:

Myska
 

Doppeloma

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Hallo Myska62, :welcome:

ich bin neu hier und benötige Euren Rat.
Bisher habe ich fast alles alleine bewältigt, aber irgendwann ist die Luft raus.
Tut mir leid, dass es noch keine Antworten gab, aber ich nehme mal an du hast dich schon etwas orientiert und eingelesen, es gibt ja schon sehr viele Themen / Beiträge dazu.

Ich bin seit 03.08.2016 arbeitsunfähig geschrieben und werde am 31.01.2018 ausgesteuert.
Bist du noch in einem Arbeitsverhältnis (ruhend?) oder zusätzlich bereits auch arbeitslos ?

Meine gesundheitlichen Probleme betreffen leider meine Psyche.
Mittelgradige Depression, somatoforme autonome Funktionsstörungen, Insomnie, Tinnitus, Schwindel, Trauma.
Damit bist du hier auch nicht alleine, es macht auch kaum einen Unterschied (bei den Behörden) welche konkreten Gesundheitsprobleme dazu führen, die wollen ALLE nur noch Geld sparen und das wird leider immer schlimmer.

Nach langem hin-und her hat die DRV eine Reha bewilligt. Wie meist erst Ablehnung - Widerspruch meinerseits - Bewilligung, aber falsche Klinik - wieder Widerspruch meinerseits - dann endlich Bewilligung. Zeitpunkt steht noch nicht fest.
Hier wäre schon wichtig mit welcher konkreten Begründung die Reha zunächst abgelehnt wurde ?

Den Antrag auf Erwerbsminderung Rente wurde am 16.11.2017 eingereicht.
Es ist meist nicht günstig beide Anträge gleichzeitig laufen zu haben, wer hat dir dazu geraten, wurde die Reha nach dem EM-Rentenantrag dann bewilligt ???

Bei der DRV läuft es nach dem Prinzip "Reha kommt VOR Rente", da sollte man nicht voreilig die Rente beantragen wenn man noch wegen Reha auf eine Entscheidung wartet ...

Der Reha-Bericht wird eine wichtige Entscheidungsgrundlage werden auch für den Antrag auf EM-Rente und die Kliniken sind Kliniken der DRV.
Da liegt der Fokus eher darauf EM-Renten "zu vermeiden" ... wurde da schon der Antrag darauf gestellt hat man dort meist schon einen "schweren Stand" als "Renten-Jäger" ...

Bearbeitet vom selben SB welcher mir schon Schwierigkeiten bei meinem Reha Antrag gemacht hat.
Das ist schon etwas ungewöhnlich denn Reha und EM-Rente werden eigentlich von verschiedenen Abteilungen bearbeitet, da weiß oft allerdings auch "die rechte Hand nicht was die Linke gerade macht" ...

Keine zwei Wochen später hatte ich die Ablehnung auf dem Tisch, wegen fehlender Pflichtbeiträge.
Der SB hat das Jahr 2017 nicht mit berechnet.
Das ist natürlich die "einfachste" Lösung, wenn man dich mit dem EM-Renten-Antrag erst mal los werden will, dafür wird ja dein Gesundheitszustand gar nicht erst geprüft.

Ein wenig Hintergrund (Erwerbstätigkeit insgesamt, was war konkret in den letzten 5 Jahren vor der Antragstellung auf EM-Rente ?) dazu wäre nicht schlecht.

Es muss ja Versicherungszeiten geben wenn du aus dem Krankengeld ausgesteuert jetzt ALGI beziehen kannst, die melden diese Zeiten allerdings meist nur 1 Mal im Jahr an die DRV.

Hier hätte also schon der Hinweis genügt (im Widerspruch), dass die Versicherungszeiten einfach noch nicht komplett sind bei der DRV.

Finde es ganz schön frech, das nicht selbst zu überprüfen und dir gleich die Ablehnung zu schicken, damit du danach nur noch zum Gericht gehen kannst, wenn der Widerspruch nicht akzeptiert wird.

Ich habe sofort Widerspruch eingelegt, ohne Begründung. Mir war wichtig erst einmal die Frist zu wahren.
Das war soweit ja auch völlig richtig und in diesem Falle hätte man doch direkt die Nachweise für die Versicherungszeiten mit angeben / beifügen können, eine weitere Begründung bringt aktuell sowieso NICHTS ...

Deine Gesundheit hat die doch noch gar nicht interessiert für diese Ablehnung, es kann und wird also auch keine (medizinischen) Unterlagen weiter geben (bei der DRV), die daran jetzt irgendwas ändern würden.

Den Widerspruch mit Begründung habe ich dann dem VDK übergeben, obwohl ich im Vorfeld schon eine falsche Auskunft bekommen habe.
Ich fürchte das war in diesem Falle keine so gute Idee, was meinen die denn nun erreichen zu können, wenn erst mal deine Versicherungszeiten zu aktualisieren sind bei der DRV ... damit die überhaupt mal anfangen deine Erwerbsfähigkeit gesundheitlich (im Bezug auf EM-Rente) zu prüfen ???

Mir wurde sofortige Reaktion versprochen. Nun bekam ich ende des Jahres 2017 Post von der VDK. Neben meinem Beitrag wollen die erst mal richtig Geld sehen. Hier mal 30,00 €, da mal zusätzlich 60,00 €.
Das ist typisch und an deiner Stelle würde ich auf deren "Unterstützung" dabei aktuell verzichten und mir das Geld sparen.

Die haben doch auch KEINE weiteren Argumente für eine Widerspruchs-Begründung, solange die DRV dein Renten-Konto nicht auf den aktuellen Stand gebracht hat, wofür wollen die also überhaupt Extra-Geld haben. :icon_neutral:

Ob die Begründung meines Widerspruchs nun schon bei der DRV liegt, konnte man mir nicht beantworten.
Auch auf meine Email kommt keine Antwort.
Da liegt ganz sicher noch keine Begründung bei der DRV vor, woher sollen die denn die Argumente dafür haben und ohne den "Obolus" machen die da GAR NICHTS ... :icon_evil:

Hast du denen denn schon eine "Vertretungsvollmacht" dafür unterschrieben, sonst haben die ja gar keine rechtliche Befugnis was in deinem Auftrag bei der DRV für dich zu erledigen ???

Bitte mach eine schriftliche "Sachstand-Anfrage" (per Übergabe-Einschreiben) und weise darauf hin, dass du dir anderen rechtlichen Beistand suchen möchtest, weil diese Art der Zusammenarbeit so für dich nicht akzeptabel ist.

Hast du schon eine Vollmacht erteilt, dann solltest du die gleich zurück nehmen, ich bin damals auch direkt wieder ausgetreten aus dem VDK, weil es bei mir auch schon beim Widerspruch Probleme gab mit deren "Hilfe" ...

Eine ausführliche Begündung kann doch noch gar nicht geschrieben werden, wenn man schon wegen (angeblich) fehlender Versicherungszeiten abgelehnt hat, da muss erst mal diese Behauptung korrigiert werden.

Dann ist erst mal die DRV dran deinen Gesundheitszustand korrekt zu prüfen, damit der Widerspruch vielleicht Erfolg haben kann ... dazu haben die doch bisher noch gar nichts gemacht (Gutachten / Reha / Arztberichte anfordern usw.) was man nun in der Begründung auswerten könnte ... :icon_neutral:

Nun habe ich mich erst einmal bei der Agentur für Arbeit gemeldet. Am 05.01.2018 persönlich.
Und wieder nur Steine im Weg!!!!
Das musst du völlig voneinander trennen, was man jetzt bei der AfA verlangt betrifft NUR die AfA und deinen Anspruch wegen der Aussteuerung.

Die SB vor Ort war sehr nett und hat mir alles langsam erklärt, nachdem sie bemerkte das ich mich schlecht konzentrieren kann.
Darum hat sie dir auch ganz "nett" Kontaktdaten abverlangt ( Telefon / Handy / Mail ???), die du gar nicht angeben musst, natürlich ohne dich vorher zu fragen, ob du diese freiwilligen Angaben überhaupt machen möchtest.

Sie gab mir alle Formulare und schrieb auf die Unterlagen für den ärztlichen Dienst: Abgabe bis 10.01.2018, in Bleistift!
Dafür gibt es ja auch keine Rechtsgrundlagen, dass man dir überhaupt einen Termin setzen darf zur Abgabe freiwilliger Unterlagen ... bei WEM solltest du das dann abgeben ???

Aktuell beziehst du immer noch Krankengeld, dein Anspruch auf ALGI beginnt erst am 01.02. zu laufen und dafür ist der Formular-Antrag auf ALGI notwendig und NICHT vorrangig die Gesundheits-Unterlagen. :icon_evil:

Gleichzeitig sagte Sie mir, dass mich innerhalb 48 Stunden ein Mitarbeiter anrufen würde und mir nochmals alles erklären würde.
Und wozu soll das gut sein wenn dir (angeblich) bereits alles vor Ort richtig erklärt wurde und du die nötigen Formulare bekommen hast ???

Genau darum gibt man dort KEINE Telefon-Nummern an, es ist überflüssig mit der AfA zu telefoniern und wer dich zu Hause anrufen darf, entscheidest du immer noch selbst.

Das machen die doch nur, damit sie dir am Telefon genau solche unrechtmäßigen Dinge erzählen können, weil du das später NICHT beweisen kannst, was die von dir wollen soll man dir schriftlich zukommen lassen und die Rechtsgrundlagen bitte nicht vergessen zu erwähnen.

Es dauerte keine 2 Stunden und ich hatte den Mitarbeiter am Telefon. Unterdrückte Nummer und schnell sprechend.
Mit "unterdrückten Nummern" unterhalte ich mich generell überhaupt NICHT, die Behörden haben ihre Nummern nicht zu "unterdrücken", woher sollst du denn erkennen können wer da wirklich am Telefon ist ... da legt man auf ...

Deine unnötigen Kontaktdaten solltest du umgehend bei der AfA wieder löschen lassen und wenn dich wieder jemand von der AfA anruft (oder behauptet von der AfA zu sein), dann bittest du freundlich um schriftliche Informationen weil das rechtlich sicherer ist und legst einfach auf ...

Beachte die Vorlage am Ende dieses Beitrages, anpassen und mit deinen Daten ergänzen (Kunden-Nummer), per Einschreiben schicken oder persönlich (am Empfang genügt) abgeben und die Abgabe auf einer Kopie abstempeln lassen.

Allerdings der absolute Hammer war, dass er sich sicher war, dass bei dem ärztlichen Gutachten meine Arbeitsfähigkeit nachgewiesen wird.

Hinzu teilte er mir mit, als ich ihm sagte das ich nicht so schnell bin beim ausfüllen der Formulare, das ich ohne das ärztliche Gutachten keine Leistung bekomme.
Stimmt das?????
NEIN, das stimmt NICHT und telefonisch musst du mit Niemandem deine Gesundheit erörtern, den du nicht mal kennst ...
WER (Name) war das denn bitte und von welcher Abteilung, hast du das erfragt und dir wenigstens aufgeschrieben (mit Datum und Uhrzeit dieser "Belästigung").

Und einen persönlichen Termin solle ich schon wegen der Wartezeit vermeiden und am besten alle Arztberichte mitschicken.
Aber trotzdem die Schweigepflichtsentbindung unterschreiben, sonst bekäme ich auch kein Geld.
Genau deswegen hat man dich lieber angerufen, denn schriftlich dürfen die das gar nicht verlangen und von diesem "Gutachten" hängt auch nicht dein Anspruch auf ALGI ab und medizinische Unterlagen hat NUR der med. Dienst zu verlangen und (bei Notwendigkeit) DIREKT zu bekommen.

Woher also bitte will "unbekannt" X beurteilen können, dass du nicht zum Arzt sollst und sowieso kein Geld bekommen wirst, das wird nicht am Telefon entschieden ...

Schweigepflicht-Entbindungen sind generell auch freiwillig und bei Vorlage von med. Unterlagen völlig überflüssig, das hat auch Keiner von der AfA am Telefon zu entscheiden, dass du die trotzdem zu unterschreiben hast.

Ich will aber einen persönlichen Termin. Und von der Schweigepflicht möchte ich eigentlich niemanden mehr entbinden!!!
Was du persönlich "willst" ist auch nicht unbedingt wichtig, aber der Weg zum ÄD-Gutachten kann durchaus von dir mitbestimmt werden.
Das dient aber NUR der Arbeitsvermittlung (bei der AfA) und bringt dir sonst keine wirklichen "Vorteile" für deine anderen Probleme.

Ich war am Telefon wie vor den Kopf gestoßen.
Zum Schluss sagte er noch, dass meine beantragte Reha und Rente sowieso hinfällig wären, wenn der ärztliche Dienst mich für arbeitsfähig halten würde.
Du hättest dich gar nichtauf dieses Gespräch einlassen müssen, aber wenn man es nicht weiß, ist das nun natürlich leocht "gesagt", einen wirklichen Sinn ergibt dieser Anruf überhaupt nicht. :icon_evil:

Zu Reha und EM-Rente entscheidet NUR die DRV und NICHT die AfA ... ob du Arbeits-Fähig bist entscheidet NUR dein behandelnder Arzt ... ganz gleich was DRV oder AfA dazu für Ansichten vertreten möchten.

Ach ja, und bevor ich es vergesse, drohte er mir noch damit, dass ich meinen Hausarzt ab 01.02.2018 ja dann auch nicht mehr kontaktieren könnte, da ich ja dann ausgesteuert wäre und von der Agentur für Arbeit noch keine Leistungen bekäme, da das ärztliche Gutachten bis dahin nicht fertig wäre.
Da war ich erst mal fertig!!!!
Das glaube ich dir alles sofort, nur wirst du den Inhalt dieses Gespräches niemals beweisen können und wenn du dich darüber beschwerst, dann hast du sicher alles nur "falsch verstanden oder aufgefasst" ... ein "bedauerliches Missverständnis", geht ja schnell am Telefon ... "Bla -Bla- Bla" ...

Genau darum machen die das, dich verunsichern, damit du brav alles machst was verlangt wird, ohne mal nachzufragen, ob das auch so zulässig ist.

Warum sollst du deinen Arzt nicht mehr aufsuchen können, es gibt eine gesetzliche Nachversicherung von 1 Monat, damit solche Übergänge) nicht zum Problem werden, in der Regel halten die KK sogar noch länger still wenn die Verzögerungen klar bei der AfA zu finden sind.

Die kennen das nämlich auch ... und wie du schon bemerkt hast, haben die auch mal ihre eigenen unfeinen "Spielregeln" dazu, jedenfalls bei denen die Krankengeld beziehen.

So einen SB hatte ich bei meiner Krankenkasse schon einmal und musste volle Register ziehen, um mein Recht zu bekommen. Aber jetzt ist voll die Luft weg bei mir.
Nach der Aussteuerung werden die SB bei der KK aber wieder "ganz lieb", denn du bekommst ja kein Krankengeld mehr, da will dich auch keiner mehr anrufen, um dir (angeblich) besser helfen zu können ... :icon_evil:

Habe ich auch erlebt (wegen langer AU bis zur Aussteuerung) schon vor fast 10 Jahren, nach der Aussteuerung wurden die wieder "ganz normal" bei der KK.
Da interessiert es auch nicht mehr wie lange du noch weiter AU geschrieben wirst von deinen Ärzten ... es kostet ja NIX mehr "extra" ...

Ich habe noch keine Angaben an den ärztlichen Dienst gesendet. Es fehlen auch noch Unterlagen.
Hast du denn die konkrete Anschrift vom ÄD der AfA, welche Unterlagen meinst du denn dafür konkret noch zu benötigen ???

Die brauchen nicht deine ganze Krankenakte, die sollen dich ja nicht behandeln, es genügen einige (wenige) aktuelle Berichte und die "vermittlungsrelevanten" Diagnosen und das war es auch schon.

Alles Andere muss (und wird) den ÄD und die AfA nicht interessieren, dieses AfA-"Gutachten" ist gesetzlich vorgeschrieben nach einer Aussteuerung, um dein (sogenanntes) "Restleistungsvermögen" für eine eventuelle Vermittlung festzustellen.

Damit MUSST du (fiktiv / theoretisch) bereit sein, dich in Arbeit vermitteln zu lassen, sonst bekommst du von der AfA überhaupt KEIN Geld ... das ist kein "Ersatzkrankengeld".

Die "Verfügbarkeit" für den Arbeitsmarkt muss man immer betonen, ganz KRANK darfst du dich nicht geben bei der AfA ... das lässt schon das SGB III gar nicht zu. :icon_evil:

Es wird aber auch keine echte Vermittlung geben, versuche mal dazu noch einige Beiträge hier zu lesen, es ist auch für mich nicht so leicht, das immer wieder (halbwegs) verständlich zu erklären. :icon_evil:

Bisher beziehe ich noch keine Leistungen, mit welchem Recht kommt mir der SB auf diese Art und Weise?
Das hättest du besser den Anrufer fragen sollen aber das hätte dich auch nicht weiter gebracht, man will möglichst KEIN Geld zahlen müssen, auch die AfA kennt inzwischen die (häufigen) Ergebnisse von Reha oder EM-Renten-Anträgen.

Du hast aber trotzdem einen gesetzlichen Rechtsanspruch aus § 145 SGB III, weil das eine Lohnersatzleistung aus deinen gezahlten Beiträgen ist ... vielleicht hofft man mit diesem "Terror" dich vom Antrag schon abzuhalten ... dann braucht natürlich nicht gezahlt werden ...

Gehe ich recht in der Annahme, dass meine KK sowieso weiter 4 Wochen noch zahlen muss, bis die Agentur für Arbeit alles geklärt hat?
Nicht ganz, die KK zahlt nach der Aussteuerung NICHT mehr weiter, bis bei der AfA alles geklärt wäre, dein Anspruch (auf Krankengeld) ist dann beendet aber du bist noch ein Monat weiter für ALLE medizinischen Leistungen versichert.

Zunächst mal bekommst du ja bis Ende Januar noch weiter Krankengeld, du musst natürlich noch weiter zum Arzt (schon wegen der Anträge an die DRV brauchst du auch weiter die AU-Bescheinigung).
Frühestens am 31.01. kann dein Arzt dafür die letzte AU ausstellen (nur verlängern, NICHT beenden), dass der Rest (für Januar) dann von der KK ausgezahlt wird.

Das erste ALGI bekommst du erst Ende Febuar, denn die AfA zahlt auch rückwirkend und bis dahin sollte alles bereits erledigt sein und dein ALGI-Bescheid auch vorliegen, es ist völlig überflüssige "Panikmache" aktuell, was die AfA da mit dir veranstaltet.

Richtig ist nur, dass dann erst der ALGI-Bescheid den (offiziellen) nahtlosen Übergang (der KV-Versicherung) ab dem 01.02. herstellen wird aber das kann dir im Moment noch völlig EGAL sein.

Wenn deine AfA nicht zu weit entfernt ist solltest du vielleicht die notwendigen Unterlagen für den ÄD zusammenstellen und dort persönlich (gegen Eingangsbestätigung) abgeben, der ÄD sitzt meist im gleichen Gebäude, die SB haben keinen Anspruch auf solche Unterlagen. :icon_evil:

Das "Gutachten" wird meist nach "Aktenlage" gemacht, dort sind sowieso keine Fachärzte also brauchst du auch keine besonderen Hoffnungen in eine persönliche Einladung stecken.

Die machen das für die AfA und nicht in deinem Interesse, du stellst dich mit deinem "Restleistungsvermögen" (lt. ÄD-Gutachten) der Vermittlung zur Verfügung = FERTIG, mehr geht die SB NICHTS an.

Der Teil B des Gutachtens geht dann an den "Arbeitsvermittler" und dann wird man weiter sehen was der ÄD so festgestellt haben will ...
Das komplette "Gutachten" (es gibt noch einen Teil A) kannst du dir später auch dort abholen, zusätzliche Schweigepflicht-Entbindungen sind dann nicht erforderlich.

Das wird der AfA zwar auch nicht gefallen, aber wozu wenn du die erforderlichen medizinischen Informationen geliefert hast, damit kann der ÄD bereits seine Arbeit machen oder muss dich eben doch ergänzend zur Untersuchung einladen.

Je eher du das beim ÄD (nachweislich) ablieferst, umso weniger kann man dir dann Verzögerungen dabei "in die Schuhe schieben".

Den regulären ALGI-Antrag schickst du (zusammen mit den erforderlichen Bescheinigungen von AG und KK) per Übergabe-Einschreiben an die AfA (sofern du per Post keine "amtliche Einladung" bekommst für diese Abgabe) und dann hast DU alles erledigt, was wirklich erforderlich ist.

Halte dich möglichst dabei an diesen Muster- Antrag ...

MUSTER-Antrag auf ALGI nach Aussteuerung !!! -

Auch die Sache mit der VDK liegt mir im Magen.....im wahrsten Sinne des Wortes. Am liebsten würde ich die DRV anschreiben, um zu erfahren, ob der VDK schon reagiert hat.
Das lass mal schön bleiben, hast du denn auf deinen fristwahrenden Widerspruch eine Eingangsbestätigung (von der DRV) bekommen ???

Hast du den per Einschreiben geschickt oder mit "normaler" Post, das wäre dann schon eher ein Grund mal nachzufragen, ob dein Widerspruch vom XX eingegangen ist.

Ohne Zugangs-Nachweis (bei der DRV) hast du sonst "schlechte Karten", besonders wenn die Widerspruchsfrist inzwischen schon abgelaufen ist.

Auch möchte ich eigentlich die Sache mit dem SB nicht so ohne weiteres stehen lassen.
Vergiss es einfach, du kannst doch NICHTS davon beweisen, fordere schriftlich (und nachweislich) die Löschung deiner unnötig angegebenen Kontaktdaten, du musst gesetzlich NUR auf dem Postwege an deiner Meldeanschrift erreichbar sein.

Soweit mal ein Überblick, ich hoffe, dass ich ein wenig zu deiner Beruhigung beitragen konnte ... weitere Fragen bitte auch hier in deinem Thema stellen ...

MfG Doppeloma
 

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Machts Sinn

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Hallo Myska,

ich bin bereits beim 3. Absatz hängen geblieben:

Stimmt es dass du seit eineinhalb Jahren wegen
psychischer Probleme arbeitsunfähig bist aber zu-
vor deswegen keinen Tag krank (= AU-geschrie-
ben) warst?

P.S.: im günstigsten Fall ist der ununterbrochene
Krankengeld-Bezug nicht bis zur 78. Woche der
AU, sondern fast bis zur 156. Woche der AU
denkbar.

Schönen Gruß
Machts Sinn
 

Doppeloma

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Hallo Machs Sinn,

Ich bin seit 03.08.2016 arbeitsunfähig geschrieben und werde am 31.01.2018 ausgesteuert.
Das hat die TE im Erstbeitrag geschrieben ...

Du schreibst dazu ...

ich bin bereits beim 3. Absatz hängen geblieben:
Welchen 3. Absatz meinst du bitte, wäre es möglich, dass du zitierst was du konkret meinst, wenn du glaubst wichtige Informationen zu haben ???

Stimmt es dass du seit eineinhalb Jahren wegen
psychischer Probleme arbeitsunfähig bist aber zu-
vor deswegen keinen Tag krank (= AU-geschrie-
ben) warst?
Wo steht denn bitte, dass sie nicht AU geschrieben war ???
Der angebene Zeitraum dürfte komplett 78 Wochen (1,5 Jahre) umfassen bis zur aktuellen Aussteuerung.

P.S.: im günstigsten Fall ist der ununterbrochene
Krankengeld-Bezug nicht bis zur 78. Woche der
AU, sondern fast bis zur 156. Woche der AU
denkbar.
Wo liest du was von "unterbrochener" AU, dein Beitrag verwirrt wohl eher mehr, als dass er wirklich hilfreich wäre ... :icon_evil:

Ich denke mal wir sollten uns besser an die realen Fakten halten, als mit "was wäre wenn" zu überlegen, wie sie noch weiter Krankengeld beziehen könnte.

Im Regelfall ist nach 78 Wochen AU (durchgehend wie oben beschrieben) ENDE und es gibt kein weiteres Krankengeld mehr von der KK.

Ich glaube die TE hat genug Probleme und da sollte man ihr keine unrealistischen Hoffnungen machen, nach 1,5 Jahren beginnt auch noch keine neue Blockfrist (die ja mindestens erforderlich wäre) für diese Krankheit. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Myska62

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Danke.

Tut mir leid, dass es noch keine Antworten gab, aber ich nehme mal an du hast dich schon etwas orientiert und eingelesen, es gibt ja schon sehr viele Themen / Beiträge dazu.
Kein Problem. Habe mich in der Zwischenzeit im Forum umgesehen.

Bist du noch in einem Arbeitsverhältnis (ruhend?) oder zusätzlich bereits auch arbeitslos ?
Seit 03.08.2016 arbeitsunfähig. Kündigung zum 30.09.2016.
Vor Ablauf der Probezeit.

Hier wäre schon wichtig mit welcher konkreten Begründung die Reha zunächst abgelehnt wurde ?
Persönliche Voraussetzungen nicht erfüllt.

Krankenbehandlung im Rahmen der KV aussreichend.


Es ist meist nicht günstig beide Anträge gleichzeitig laufen zu haben, wer hat dir dazu geraten, wurde die Reha nach dem EM-Rentenantrag dann bewilligt ???
Der Reha Antrag wurde am 18.08.2017 gestellt und am 29.08.2017 abgelehnt.

Ich habe Widerspruch eingelegt.

Am 24.10.2017 wurde dem stattgegeben und mir eine Klinik zugewiesen. Leider nichts für meine Diagnosen.

Habe dann von meiner Seite, einen Antrag auf Änderung der Klinik geschrieben.

Diesem wurde am 05.12.2017 stattgegeben.
Ich warte auf einen Platz in der Rehabilitationsklinik.

Mein Antrag auf Rente wurde am 16.11.2017 gestellt und am 29.11.2017 abgelehnt.

Das ist schon etwas ungewöhnlich denn Reha und EM-Rente werden eigentlich von verschiedenen Abteilungen bearbeitet, da weiß oft allerdings auch "die rechte Hand nicht was die Linke gerade macht" ...
Es ist tatsächlich immer der selbe SB.
Nur den Widerspruch gegen die Ablehnung der Rente bearbeitet erst mal ein anderer SB.


Das ist natürlich die "einfachste" Lösung, wenn man dich mit dem EM-Renten-Antrag erst mal los werden will, dafür wird ja dein Gesundheitszustand gar nicht erst geprüft.
Die Prüfung wurde erst mal eingestellt, bis der Widerspruch bearbeitet ist.

Ein wenig Hintergrund (Erwerbstätigkeit insgesamt, was war konkret in den letzten 5 Jahren vor der Antragstellung auf EM-Rente ?) dazu wäre nicht schlecht.
Also, die Pflichtzeiten sind erfüllt, wenn das Jahr 2017 in dem ich KG bezogen habe, mitgezählt wird.

Hier hätte also schon der Hinweis genügt (im Widerspruch), dass die Versicherungszeiten einfach noch nicht komplett sind bei der DRV.
Diesen Hinweis habe ich in meinem formlosen Widerspruch gegeben. Da der zuständige SB alle Daten vorliegen hatte, auch die von 2017.
Sogar in zweifacher Ausführung.
Denn der selbe SB hat ja auch meinen Reha Antrag bearbeitet.

Finde es ganz schön frech, das nicht selbst zu überprüfen und dir gleich die Ablehnung zu schicken, damit du danach nur noch zum Gericht gehen kannst, wenn der Widerspruch nicht akzeptiert wird.
Genau so ist es.
Er hat mir zweimal meine Rentenberechnung zukommen lassen.
In dieser sind nur die Daten bis 31.12.2016 angegeben.


Ich fürchte das war in diesem Falle keine so gute Idee, was meinen die denn nun erreichen zu können, wenn erst mal deine Versicherungszeiten zu aktualisieren sind bei der DRV ... damit die überhaupt mal anfangen deine Erwerbsfähigkeit gesundheitlich (im Bezug auf EM-Rente) zu prüfen ???
Das dies keine gute Idee war, habe ich auch schon festgestellt.

Die haben doch auch KEINE weiteren Argumente für eine Widerspruchs-Begründung, solange die DRV dein Renten-Konto nicht auf den aktuellen Stand gebracht hat, wofür wollen die also überhaupt Extra-Geld haben. :icon_neutral:
Angeblich für etwaige Klage, Telefonie, Schriftverkehr etc.

Da liegt ganz sicher noch keine Begründung bei der DRV vor, woher sollen die denn die Argumente dafür haben und ohne den "Obolus" machen die da GAR NICHTS ... :icon_evil:
Habe eine Email bekommen, dass der Widerspruch fristgemäß erledigt wurde und sobald von der DRV etwas kommt, bekomme ich Bescheid.
Ich möchte aber das Widerspruch Schreiben hier haben, bisher keine Antwort.
Die Zahlungen kann ich in Raten zahlen.
Die sind zusätzlich zu meinem Beitrag.

Hast du denen denn schon eine "Vertretungsvollmacht" dafür unterschrieben, sonst haben die ja gar keine rechtliche Befugnis was in deinem Auftrag bei der DRV für dich zu erledigen ???
Ja, hab ich.

Bitte mach eine schriftliche "Sachstand-Anfrage" (per Übergabe-Einschreiben) und weise darauf hin, dass du dir anderen rechtlichen Beistand suchen möchtest, weil diese Art der Zusammenarbeit so für dich nicht akzeptabel ist.
Wird direkt erledigt.

Hast du schon eine Vollmacht erteilt, dann solltest du die gleich zurück nehmen, ich bin damals auch direkt wieder ausgetreten aus dem VDK, weil es bei mir auch schon beim Widerspruch Probleme gab mit deren "Hilfe" ...
Ja, die Hilfe kommt echt schleppend. Und die Sprechstunden sind ziemlich unorganisiert.
Hatte immer ein Grummeln im Bauch, wenn ich mich beraten lassen wollte.
Aber ich wusste es eben nicht besser.

Eine ausführliche Begündung kann doch noch gar nicht geschrieben werden, wenn man schon wegen (angeblich) fehlender Versicherungszeiten abgelehnt hat, da muss erst mal diese Behauptung korrigiert werden.
Das sehe ich auch so. Habe ich bereits gemacht, aber darauf geht die DRV nicht ein.
Also muss ich irgendwie an das Widerspruchschreiben vom VDK kommen.

Dann ist erst mal die DRV dran deinen Gesundheitszustand korrekt zu prüfen, damit der Widerspruch vielleicht Erfolg haben kann ... dazu haben die doch bisher noch gar nichts gemacht (Gutachten / Reha / Arztberichte anfordern usw.) was man nun in der Begründung auswerten könnte ... :icon_neutral:
Die warten bis der Widerspruch bearbeitet ist.


Darum hat sie dir auch ganz "nett" Kontaktdaten abverlangt ( Telefon / Handy / Mail ???), die du gar nicht angeben musst, natürlich ohne dich vorher zu fragen, ob du diese freiwilligen Angaben überhaupt machen möchtest.
Die waren wohl noch im Computer und wurden wohl übernommen. Gefragt hat keiner.
Habe es erst später realisiert.

Dafür gibt es ja auch keine Rechtsgrundlagen, dass man dir überhaupt einen Termin setzen darf zur Abgabe freiwilliger Unterlagen ... bei WEM solltest du das dann abgeben ???
Dem ÄD schicken. Habe einen extra Umschlag bekommen.


Und wozu soll das gut sein wenn dir (angeblich) bereits alles vor Ort richtig erklärt wurde und du die nötigen Formulare bekommen hast ???
Ich rate mal: Um mich zu verunsichern?:doh:


Mit "unterdrückten Nummern" unterhalte ich mich generell überhaupt NICHT, die Behörden haben ihre Nummern nicht zu "unterdrücken", woher sollst du denn erkennen können wer da wirklich am Telefon ist ... da legt man auf ...
Mache ich sonst immer, aber in dem Fall.....war ich wie vor die Wand gelaufen.:icon_neutral:

Deine unnötigen Kontaktdaten solltest du umgehend bei der AfA wieder löschen lassen und wenn dich wieder jemand von der AfA anruft (oder behauptet von der AfA zu sein), dann bittest du freundlich um schriftliche Informationen weil das rechtlich sicherer ist und legst einfach auf ...
Ist schon geschehen. Habe die entsprechende Vorlage schon hier im Forum gefunden.


NEIN, das stimmt NICHT und telefonisch musst du mit Niemandem deine Gesundheit erörtern, den du nicht mal kennst ...
WER (Name) war das denn bitte und von welcher Abteilung, hast du das erfragt und dir wenigstens aufgeschrieben (mit Datum und Uhrzeit dieser "Belästigung").
Datum und Uhrzeit habe ich. Namen .....:confused:


Das glaube ich dir alles sofort, nur wirst du den Inhalt dieses Gespräches niemals beweisen können und wenn du dich darüber beschwerst, dann hast du sicher alles nur "falsch verstanden oder aufgefasst" ... ein "bedauerliches Missverständnis", geht ja schnell am Telefon ... "Bla -Bla- Bla" ...
:sorry: Beschwerde ist schon geschrieben. Ich hatte einfach keine Lust mehr darauf, dass ein SB mich derartig nieder macht.
Mir ist klar, dass es vielleicht irgendwo im Sande verläuft, aber es hat mich schon erleichtert.

Genau darum machen die das, dich verunsichern, damit du brav alles machst was verlangt wird, ohne mal nachzufragen, ob das auch so zulässig ist.
Ich will aber nachfragen und ich will nicht mehr das die mit mir machen können was sie wollen.

Die kennen das nämlich auch ... und wie du schon bemerkt hast, haben die auch mal ihre eigenen unfeinen "Spielregeln" dazu, jedenfalls bei denen die Krankengeld beziehen.
Das habe ich schon bei meiner KK festgestellt.
Dort lief eine ziemlich unfeine Geschichte.
Aber dazu vielleicht mal später.

Nach der Aussteuerung werden die SB bei der KK aber wieder "ganz lieb", denn du bekommst ja kein Krankengeld mehr, da will dich auch keiner mehr anrufen, um dir (angeblich) besser helfen zu können ... :icon_evil:
Die sind nach meiner Beschwerde schon seit August ganz lieb.
Ich habe auch mein Krankengeld innerhalb 24 Stunden auf meinem Konto.


Hast du denn die konkrete Anschrift vom ÄD der AfA, welche Unterlagen meinst du denn dafür konkret noch zu benötigen ???
Habe einen extra Umschlag mit der Adresse vom ÄD.
Ich sollte alle Unterlagen in Kopie beilegen und dann noch die Schweigepflichtentbindung unterschreiben.
Hab ich aber nicht gemacht.


Die "Verfügbarkeit" für den Arbeitsmarkt muss man immer betonen, ganz KRANK darfst du dich nicht geben bei der AfA ... das lässt schon das SGB III gar nicht zu. :icon_evil:
Das habe ich getan!!

Es wird aber auch keine echte Vermittlung geben, versuche mal dazu noch einige Beiträge hier zu lesen, es ist auch für mich nicht so leicht, das immer wieder (halbwegs) verständlich zu erklären. :icon_evil:
Ich durchforste gerade das Forum danach.

Zunächst mal bekommst du ja bis Ende Januar noch weiter Krankengeld, du musst natürlich noch weiter zum Arzt (schon wegen der Anträge an die DRV brauchst du auch weiter die AU-Bescheinigung).
Frühestens am 31.01. kann dein Arzt dafür die letzte AU ausstellen (nur verlängern, NICHT beenden), dass der Rest (für Januar) dann von der KK ausgezahlt wird.
Ich werde weiterhin meine AU bekommen und natürlich nicht der AfA vorlegen.
Was mache ich wenn die danach fragen?
Und was ist mit den Terminen, welche ich sicherlich bei der AfA bekomme?


Das erste ALGI bekommst du erst Ende Febuar, denn die AfA zahlt auch rückwirkend und bis dahin sollte alles bereits erledigt sein und dein ALGI-Bescheid auch vorliegen, es ist völlig überflüssige "Panikmache" aktuell, was die AfA da mit dir veranstaltet.
Tja, die richtige Panikmache fing direkt 05.01.2017 an. Ab dem Tag meiner Antragstellung, wurde ich mit Bewerbungsaufforderungen bombardiert.
Daran habe ich dann erst im Internet gesehen, dass meine Daten dort von der SB übernommen worden sind. Nur mit dem neueren Datum erfasst.


Wenn deine AfA nicht zu weit entfernt ist solltest du vielleicht die notwendigen Unterlagen für den ÄD zusammenstellen und dort persönlich (gegen Eingangsbestätigung) abgeben, der ÄD sitzt meist im gleichen Gebäude, die SB haben keinen Anspruch auf solche Unterlagen. :icon_evil:
Die Hauptstelle ist sehr weit weg. Zur Nebenstelle muss ich schon fast 40 km fahren.
Also bleibt mir nur der Postweg.
Im übrigen will die SB in der Nebenstelle meinen Antrag nicht annehmen. Und überprüfen schon gar nicht.

Das "Gutachten" wird meist nach "Aktenlage" gemacht, dort sind sowieso keine Fachärzte also brauchst du auch keine besonderen Hoffnungen in eine persönliche Einladung stecken.
Da ich so "unbequem" bin, bekomme ich bestimmt eine persönliche "Vorladung".
Die wissen, wie weit mein Anfahrtsweg ist.
In welchen Fällen müssen Fahrkosten erstattet werden?


Der Teil B des Gutachtens geht dann an den "Arbeitsvermittler" und dann wird man weiter sehen was der ÄD so festgestellt haben will ...
Das komplette "Gutachten" (es gibt noch einen Teil A) kannst du dir später auch dort abholen, zusätzliche Schweigepflicht-Entbindungen sind dann nicht erforderlich.
Darüber habe ich hier im Forum schon einiges gelesen.


Je eher du das beim ÄD (nachweislich) ablieferst, umso weniger kann man dir dann Verzögerungen dabei "in die Schuhe schieben".
Die Unterlagen gehen nächste Woche raus. Oder soll ich bis 01.02.2018 warten?


Den regulären ALGI-Antrag schickst du (zusammen mit den erforderlichen Bescheinigungen von AG und KK) per Übergabe-Einschreiben an die AfA (sofern du per Post keine "amtliche Einladung" bekommst für diese Abgabe) und dann hast DU alles erledigt, was wirklich erforderlich ist.
Mir fehlt eine Bescheinigung von einem AG. Das war mir aber von Anfang an klar.
Was mache ich in dem Fall?
Trotzdem die Unterlagen dort hin senden?

Halte dich möglichst dabei an diesen Muster- Antrag ...

MUSTER-Antrag auf ALGI nach Aussteuerung !!! -
Habe ich letzte Woche schon gefunden und den Antrag danach ausgefüllt.
Das war sehr hilfreich und ich bin wirklich sehr dankbar dafür.

Das lass mal schön bleiben, hast du denn auf deinen fristwahrenden Widerspruch eine Eingangsbestätigung (von der DRV) bekommen ???
Nur auf meinen formlosen Widerspruch wurde geantwortet.
Dieser ist eingegangen und das die DRV jetzt zeitnah auf die Begründung wartet. Die wollte ja der VDK liefern.
Eine Frist ist ja nicht abgelaufen.


Vergiss es einfach, du kannst doch NICHTS davon beweisen, fordere schriftlich (und nachweislich) die Löschung deiner unnötig angegebenen Kontaktdaten, du musst gesetzlich NUR auf dem Postwege an deiner Meldeanschrift erreichbar sein.
Ist bereits erledigt!!

Soweit mal ein Überblick, ich hoffe, dass ich ein wenig zu deiner Beruhigung beitragen konnte ... weitere Fragen bitte auch hier in deinem Thema stellen ...
Ja, Du hast mich beruhigt. Und ja, Du hast mir einen Überblick verschafft.
Ich hoffe nun, dass meine Antwort auch richtig verfasst wurde.
Das Zitieren habe ich wohl noch nicht ganz richtig gemacht.
Ich arbeite dran. Versprochen:smile:

LG und schönen Sonntag von Myska62
 

Myska62

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Hallo Machts Sinn,

erst einmal Danke für Deine Nachricht.
Allerdings hast Du meinen Text nicht richtig gelesen.

AU ab 03.08.2016 bis 31.01.2018, dann Aussteuerung.
Also 78 Wochen Krankengeld.

deine Art von Zensur sollte der Vergangenheit
angehören. Ich wäre da eher für kürzere und
übersichtlichere Texte.
Deine Nachricht für Doppeloma betreffend der Zensur ist Dein Problem, nicht meins.
Allerdings ist für mich (und ich denke auch für viele andere Hilfesuchenden in diesem Forum) gerade der lange, ausführliche Text hilfreich.
Auch ich habe teils unübersichtlich geschrieben. Das kommt aber vor, wenn man vielleicht verzweifelt und unter Druck steht.
Und was dann hilfreich ist, wenn jemand genau auf diese unübersichtlichen Fragen eingeht.
Und zwar genau in der Reihenfolge in der diese Fragen gestellt wurden.
Es hört sich vielleicht blöd an, aber ich brauche solche Texte.
Denn ich bin gezwungen diese mehrmals zu lesen, da meine Konzentration nicht die Beste ist und meine Müdigkeit mich oft übermannt.

Liebe Grüße Myska62
 

Doppeloma

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Hallo Myska62,

dann beginne ich mal mit meiner Antwort und keine Sorge, es wird in der Weise erfolgen wie ICH das (schon seit vielen Jahren hier) für richtig und erforderlich halte. :idea:

Der Reha Antrag wurde am 18.08.2017 gestellt und am 29.08.2017 abgelehnt.
Ich habe Widerspruch eingelegt.
Die sind ja immer sehr schnell mit den Ablehnungen bei dir, was gesundheitlich wirklich anliegt, hat ja dabei noch nie Jemanden ernsthaft interessiert. :icon_evil:

Am 24.10.2017 wurde dem stattgegeben und mir eine Klinik zugewiesen. Leider nichts für meine Diagnosen.
Gut, dass du das nicht hingenommen hast, immerhin hast du ein Klinik-Wahlrecht, darauf wird man aber auch nicht hingewiesen und es gibt nicht mal eine "Rubrik" im Antrag, wo man dazu was eintragen könnte.

Habe dann von meiner Seite, einen Antrag auf Änderung der Klinik geschrieben.
Diesem wurde am 05.12.2017 stattgegeben.
Ich warte auf einen Platz in der Rehabilitationsklinik.
Ich denke mal die DRV wird jetzt auf jeden Fall abwarten wollen, was sich in der Reha ergibt, ehe dein Antrag (Widerspruch) wegen der EM-Rente überhaupt weiter bearbeitet wird.
Diese Reha-Berichte haben einen hohen Stellenwert bei der Beurteilung deiner Erwerbsfähigkeit.

Mein Antrag auf Rente wurde am 16.11.2017 gestellt und am 29.11.2017 abgelehnt.
Die Prüfung wurde erst mal eingestellt, bis der Widerspruch bearbeitet ist.
In den paar Tagen kann ja Keiner ernsthaft bei der DRV was zu deinen Gesundheitsproblemen "geprüft" haben, die "Logik" verstehe ich gerade nicht, wenn der Widerspruch bereits "bearbeitet" ist wird der Bescheid zum Ergebnis geschrieben, dann wird gar nichts mehr weiter "geprüft".

Bereite dich bitte sehr gut mit wichtigen medizinischen Unterlagen (Kopien) vor für deine Reha, die Kliniken bekommen dafür nicht unbedingt das Richtige "geliefert", diese Erfahrung musste ich in meiner Reha damals jedenfalls auch machen.

Die erfolgte allerdings nicht unbedingt auf meinen Wunsch, sondern weil die KK mich dazu aufgefordert hatte, um das eigene Geld zu sparen (wenigstens für die 6 Reha-Wochen).
In der Klinik gab es GAR NICHTS was überhaupt Auskunft zu meinen gesundheitlichen / psychischen Problemen gegeben hätte. :icon_evil:

Das hat man mir aber auch erst nach 2 Wochen mal mitgeteilt, es gab aber auch kein wirkliches Interesse sich Unterlagen zu besorgen (ich war am Heimatort, die behandelnden Ärzte alle problemlos erreichbar).

Ich war so "rasend schnell" in die Klinik aufgenommen, dass ich selbst nichts mehr besorgen konnte bei meinen Ärzten, die KK hatte als "EIL-Reha" Druck bei der DRV gemacht.

Was ich selbst dazu gesagt und angegeben habe in der Klinik war natürlich ALLES "fragwürdig", ohne schriftliche Nachweise, ärztliche Betätigungen / Befunde / Berichte.
Dazu denke sich jeder sein Teil wie "hilfreich" das für mich gewesen sein kann ...

Mein Antrag auf EM-Rente wurde dann später auch abgelehnt, dieser "geschönte" Reha-Bericht war eine wichtige Grundlage dafür, die beauftragten DRV-Gutachter haben (fast 1 Jahr später) auch nur daraus abgeschrieben, um meine Volle Erwerbsfähigkeit für die Ablehnung der EM-Rente zu untermauern.

Also, die Pflichtzeiten sind erfüllt, wenn das Jahr 2017 in dem ich KG bezogen habe, mitgezählt wird.
Er hat mir zweimal meine Rentenberechnung zukommen lassen.
In dieser sind nur die Daten bis 31.12.2016 angegeben.
Wenn das nun geklärt ist, wäre es doch an der Zeit zunächst mal deinen Gesundheits-Zustand (durch Auswertung bereits vorliegender Unterlagen aus dem Antrag) gründlich zu prüfen, den Antrag hast du ja nicht gestellt damit dein Renten-Konto endlich mal ergänzt wird, auf den neuesten Stand.

Da sagt man dir doch auch schon wieder nicht die Wahrheit, dass zum EM-Antrag / Widerspruch die Entscheidung nun (wahrscheinlich) vom Reha-Ergebnis abhängen wird ...

Ich möchte jedenfalls nicht annehmen müssen, dass die DRV nun schon VOR Beginn / Abschluss der Reha den Widerspruch zur EM-Rente auch schnell ablehnen wird.

Dann bleibt dir ja dafür tatsächlich nur noch der Klageweg offen aber den solltest du dann auch unbedingt beschreiten, bei dem "Tempo" der DRV den Renten-Antrag betreffend, dürfte wohl jeder Sozial-Richter dann auch schon "mit den Augen rollen".

Angeblich für etwaige Klage, Telefonie, Schriftverkehr etc.
Ich möchte aber das Widerspruch Schreiben hier haben, bisher keine Antwort.
Ja, das kenne ich auch aus meiner VDK-Zeit, dass man dafür extra zahlen muss / sollte, bei mir wären es um die 50 € für den Widerspruch gewesen (und später für die Klage noch mal um die 100 € extra) ... alles zusätzlich zum regulären Jahresbeitrag ...

Den Antrag hatte ich von deren Rentenberater aufnehmen lassen (bekam nicht mal eine eigene Kopie davon) und der Bescheid ging dann auch direkt zum VDK ...
Von meiner KK habe ich dann zuerst erfahren, dass die EM-Rente abgelehnt wurde und ich sollte denen mitteilen, ob ich Widerspruch einlegen werde ... :doh:

Ja, die Hilfe kommt echt schleppend. Und die Sprechstunden sind ziemlich unorganisiert.
Kommt mir sehr bekannt vor, Telefonate brachten gar nichts als ich wissen wollte, wo mein Bescheid denn bleibt und wann der dort angekommen ist ... immerhin war eine Frist für den Widerspruch einzuhalten und ich kannte noch nicht mal den genauen Bescheid ...

Habe dann den formlosen Widerspruch auch erst mal fristwahrend alleine eingelegt, als ich den Bescheid dann nach 3 Wochen endlich mal selber lesen konnte.

Da hatte ich eigentlich schon genug vom VDK und habe mir einen Anwalt für Sozialrecht gesucht, den VDK habe ich dann gar nicht erst beauftragt, denen sollte ich erst "Stellungnahmen" meiner Ärzte besorgen (auf meine Kosten), dass die einen Widerspruch für sinnvoll halten würden ...

Also muss ich irgendwie an das Widerspruchschreiben vom VDK kommen.
Von anderen Antragstellern die sich auf den VDK verlassen haben ist mir auch bekannt, dass es mit dem Informationsfluss nicht weit her ist und die oft Schreiben machen, die der Betroffene gar nicht zu sehen bekommt, das soll dann (angeblich) wieder "extra" kosten davon Kopien zu bekommen.

Ich finde das ziemlich frech, von meinem Anwalt habe ich ALLES (ohne Extra-Kosten) immer zur Einsicht und / oder Zustimmung bekommen, vorher ging das gar nicht raus, an DRV oder später an das Gericht. :icon_evil:

Der war übrigens auf Beratungs-Hilfe (im Widerspruch) und PKH (am Sozialgericht), ich hatte auch (eigentlich) kein Geld für einen Anwalt übrig.:icon_evil:

Den VDK habe ich dabei überall gar nicht mehr erwähnt und die Kündigung zum Jahresende hatte ich denen auch schon geschickt, eher kommt man da ja nicht mehr raus.

Die waren wohl noch im Computer und wurden wohl übernommen. Gefragt hat keiner.
Habe es erst später realisiert.
Stimmt, ich war auch sehr überrascht als ich wegen der Aussteuerung zur AfA kam, meine letzen Kontakte (wegen Arbeitslosigkeit) lagen fast 10 Jahre zurück.

Man fragte lächelnd und ganz selbstverständlich, ob denn meine Anschrift und die Telefon-Nummer noch stimmen würden, die man im PC habe von mir ???

Ich wollte die Telefon-Nummer eigentlich gar nicht mehr angeben (Handy und Mail habe ich gleich abgelehnt, was das Lächeln leicht gefrieren ließ?).

Sie sicherte mir dann zu, dass man mich NUR im Notfall anrufen würde, wenn z.B. ein Meldetermin abgesagt werden muss (SB erkranken ja auch mal :icon_hihi:), habe mir dann verkniffen zu fragen, ob es dafür keine Vertretungen gibt.

Man hat mich aber tatsächlich NIE angerufen, schon gar nicht, um mir 2 Stunden nach dem persönlichen Erscheinen solchen Mist zu erzählen ... :icon_evil:

Datum und Uhrzeit habe ich. Namen .....
Das dürfte sich ja nun erledigt haben aber Namen zukünftig immer erfragen (gerne buchstabieren lassen :idea:), damit rechnen die nämlich auch nicht unbedingt ...

Beschwerde ist schon geschrieben. Ich hatte einfach keine Lust mehr darauf, dass ein SB mich derartig nieder macht.
Mir ist klar, dass es vielleicht irgendwo im Sande verläuft, aber es hat mich schon erleichtert.
Schon klar aber meist ist es gar nicht so gut den ersten Frust auch schriftlich irgendwo hinzuschicken (besser erst eine Nacht drüber schlafen), wo hast du denn deine Beschwerde hingeschickt ?

In wirklich ernsten Fällen (also Antrags-Ablehnung, kein Geld wenn bereits Anspruch besteht usw.) wendet man sich direkt (per Mail) an das KRM in Nürnberg, damit gibt es hier schon einige und auch recht gute Erfahrungen.

Ich will aber nachfragen und ich will nicht mehr das die mit mir machen können was sie wollen.
Das sollst du ja auch, aber das muss dir direkt in den Gesprächen gelingen, ohne Beistand (§ 13 SGB X) hast du schlechte Karten wenn man dich "unter Druck" setzt, denn die werden das selbst nie zugeben, wie die "Kunden" oft behandelt werden, von denen sie auch (aus den Beiträgen) jeden Monat ihr Gehalt bekommen. :icon_evil:

Ich sollte alle Unterlagen in Kopie beilegen und dann noch die Schweigepflichtentbindung unterschreiben.
Hab ich aber nicht gemacht.
Was du konkret beim ÄD abgeben möchtest ist DEINE Entscheidung, das hat dir überhaupt KEIN SB vorzuschreiben, denn ALLE diese Unterlagen gibst du freiwillig ab oder GAR NICHT ...

Ich werde weiterhin meine AU bekommen und natürlich nicht der AfA vorlegen.
Was mache ich wenn die danach fragen?
Völlig richtig, in der Regel wird Niemand danach fragen, die wissen das auch so, besonders wenn Anträge auf Reha / EM-Rente bei der DRV laufen, ist es ja auch angebracht AU geschrieben zu sein ...

Du bist ja nicht plötzlich gesund (mit der ausgesteuerten Krankheit) nur weil die KK kein Krankengeld mehr zahlen muss.

Und was ist mit den Terminen, welche ich sicherlich bei der AfA bekomme?
Termine die du schriftlich bekommst (mit Rechtsfolgenbelehrung = RFB) musst du wahrnehmen, deine AU gilt dafür NICHT mehr, das wäre genau so wenn du die abgeben würdest bei der AfA ... du MUSST dich mit deinem "Restleistungsvermögen" der Vermittlung zur Verfügung stellen.

Dazu gehören auch Meldetermine um diese "Vermittlung" besprechen zu können, dafür darfst du nicht mit AU absagen ...

Tja, die richtige Panikmache fing direkt 05.01.2017 an. Ab dem Tag meiner Antragstellung, wurde ich mit Bewerbungsaufforderungen bombardiert.
Das ist natürlich total überflüssig, man darf dir ja nur "zumutbare" VV machen und was das wäre ergibt sich ja erst aus dem ÄD-"Gutachten", bis dahin ist das alles noch NICHT als zumutbar geklärt worden.

Zudem bist du aktuell noch offiziell AU und bekommst dein Geld von der KK nicht dafür, dass du dich um Arbeit bewerben sollst ...:icon_evil:

Die Hauptstelle ist sehr weit weg. Zur Nebenstelle muss ich schon fast 40 km fahren.
Also bleibt mir nur der Postweg.
Im übrigen will die SB in der Nebenstelle meinen Antrag nicht annehmen. Und überprüfen schon gar nicht.
Was die SB so "wollen" ist aber auch nicht immer korrekt, auch dafür gibt es Gesetze und Vorschriften.

JEDE Behörde (oder deren Abteilungen) hat Anträge entgegen zu nehmen und bei Notwendigkeit an die zuständige Stelle weiter zu leiten, das besagt § 16 SGB I ganz klar.

Das wissen die auch sehr genau, wenn sie berufliche Reha-Anträge direkt an die DRV weiter geben, weil sie sich dafür (meist) nicht so gerne zuständig sehen möchten.

Es ist also unverschämt wenn eine "Zweigstelle" deiner zuständigen AfA schon meint nicht "zuständig" zu sein, dann schicke das per Übergabe-Einschreiben wenn du alles zusammen hast an die AfA "deiner Wahl" (jedenfalls von den beiden).

Dann werden die das wohl (auf dem üblichen Dienstweg) weiterleiten MÜSSEN, den Postboten kann man ja nicht einfach wieder weg schicken damit.

Da ich so "unbequem" bin, bekomme ich bestimmt eine persönliche "Vorladung".
Die wissen, wie weit mein Anfahrtsweg ist.
In welchen Fällen müssen Fahrkosten erstattet werden?
Das wird sich noch zeigen, ob man dich wirklich einladen wird und wie oft, für offizielle Meldetermine (also schriftlich mit RFB) hast du IMMER Anspruch auf Erstattung der Fahrtkosten, also solltest du die auch generell (direkt im Termin) per Antrag einfordern.

Die Unterlagen gehen nächste Woche raus. Oder soll ich bis 01.02.2018 warten?
Mit den Unterlagen für den ÄD solltest du nicht länger als nötig warten, herum kommst du ja doch nicht und so kann man dir wenigstens dazu keine "Vorwürfe" mehr machen.

Mir fehlt eine Bescheinigung von einem AG. Das war mir aber von Anfang an klar.
Was mache ich in dem Fall?
Die AG - Bescheinigungen brauchst du unbedingt, sonst kann dein ALGI NICHT berechnet werden, du solltest wenigstens nachweisen können, dass du die schon angefordert hast.

Sollte der AG das "verweigern" muss sich die AfA da notfalls selbst drum kümmern, auch dafür gibt es Gesetze.

Trotzdem die Unterlagen dort hin senden?
Einige Tage solltest du noch abwarten ob dein AG sich meldet und mal ersatzweise deine Lohnabrechnungen heraussuchen und kopieren, das muss die AfA vorerst auch akzeptieren wenn der AG sich "quer" stellt.

Auch hier hilft es darauf hinzuweisen, dass es diese Möglichkeit gibt und sich nicht einfach "abwimmeln" zu lassen, leider wird auch dazu oft das Gegenteil behauptet.

Bis Mitte Februar sollte dein Antrag möglichst komplett bei der AfA eingegangen sein, sonst kann man sich später auch schlecht (beim KRM) beschweren wenn man keinen Bescheid und kein Geld bekommen hat ... erster regulärer Zahltag für dich wäre dann der 28.02.2018.

Das Zitieren habe ich wohl noch nicht ganz richtig gemacht.
Ich arbeite dran. Versprochen
Kein Thema, das sah doch schon recht gut und übersichtlich aus. :peace:

MfG Doppeloma
 

Myska62

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Guten Morgen Doppeloma,

vielen Dank für Deine ausfürhrliche Antwort!

dann beginne ich mal mit meiner Antwort und keine Sorge, es wird in der Weise erfolgen wie ICH das (schon seit vielen Jahren hier) für richtig und erforderlich halte. :idea:
Dafürr bin ich Dir sehr dankbar. Ich verliere sonst leider den Überblick.


Die sind ja immer sehr schnell mit den Ablehnungen bei dir, was gesundheitlich wirklich anliegt, hat ja dabei noch nie Jemanden ernsthaft interessiert. :icon_evil:
Das stimmt vermutlich.
Ich habe bereits bei meiner KK für alles kämpfen müssen.
Die Widersprüche, welche ich in den letzten Jahren verfasst habe, kann ich schon nicht mehr zählen.
Komischerweise bekam ich nach einem Widerspruch dann immer mein Recht.
Aber es hat mich meine letzte Kraft gekostet. Und mein Gesundheitszustand hat sich mit den ganzen Problemen auch nicht verbessert. Ganz im Gegenteil.


Gut, dass du das nicht hingenommen hast, immerhin hast du ein Klinik-Wahlrecht, darauf wird man aber auch nicht hingewiesen und es gibt nicht mal eine "Rubrik" im Antrag, wo man dazu was eintragen könnte.
Ich war auch wie vor den Kopf gestossen.
Und das mit dem Klinik Wahlrecht, habe ich auch erst nicht gewusst.

Ich denke mal die DRV wird jetzt auf jeden Fall abwarten wollen, was sich in der Reha ergibt, ehe dein Antrag (Widerspruch) wegen der EM-Rente überhaupt weiter bearbeitet wird.
Diese Reha-Berichte haben einen hohen Stellenwert bei der Beurteilung deiner Erwerbsfähigkeit.
Na, das kann dann länger Dauern. Denn auf einen Platz muss ich noch einige Wochen warten.

In den paar Tagen kann ja Keiner ernsthaft bei der DRV was zu deinen Gesundheitsproblemen "geprüft" haben, die "Logik" verstehe ich gerade nicht, wenn der Widerspruch bereits "bearbeitet" ist wird der Bescheid zum Ergebnis geschrieben, dann wird gar nichts mehr weiter "geprüft".
Die haben meine gesundheitlichen Probleme auch nicht geprüft.
Sondern nur festgestellt, dass die Pflichtzeiten nicht erfüllt waren, weil der SB meine Angaben über das Jahr 2017, mit Pflichtbeiträgen ignoriert hat.
Somit hat er wegen fehlender Pflichtbeiträge abgelehnt und die weitere Bearbeitung erst mal auf Eis gelegt.


Bereite dich bitte sehr gut mit wichtigen medizinischen Unterlagen (Kopien) vor für deine Reha, die Kliniken bekommen dafür nicht unbedingt das Richtige "geliefert", diese Erfahrung musste ich in meiner Reha damals jedenfalls auch machen.
Das werde ich auf jeden Fall tun. Zumal immer mehr körperliche und psychische Beschwerden hinzu kommen. Leider!!


Die erfolgte allerdings nicht unbedingt auf meinen Wunsch, sondern weil die KK mich dazu aufgefordert hatte, um das eigene Geld zu sparen (wenigstens für die 6 Reha-Wochen).
In der Klinik gab es GAR NICHTS was überhaupt Auskunft zu meinen gesundheitlichen / psychischen Problemen gegeben hätte. :icon_evil:
Auch bei mir hat sich die KK eingeschaltet und eine Reha gefordert, allerdings erst einmal ohne die 10 Wochenfrist einzuhalten.
Also habe ich Widerspruch eingelegt.
Ich bekam die 10 Wochenfrist!

Habe ja dann kurz vor Ablauf der Frist meinen Antrag persönlich bei der KK abgegeben, mit Empfangsbestätigung.

Eine Woche später rief mich der sog. "Fallmanger" an und beschimpfte mich am Telefon als "Krankengelderschleicher".
Er behauptete, mein Antrag wäre nicht abgegeben worden und er hätte mein Krankengeld sofort gestrichen.

Er ließ mich nicht zu Wort kommen und beschimpfte mich immer weiter.
Ich hab ihn erst mal schimpfen lassen.
Dann habe ich ihm erläutert wo, wann und bei wem der Antrag abgegeben worden ist.

Er behauptete die SB hätte ihm nichts geschickt!!

Dann sagte er jedoch, ich hätte bewusst den Antrag auf den letzten Drücker eingereicht.
In dem Augenblick wusste ich, jetzt hat er sein Eigentor geschossen!!!!
Ich habe dann mit einem netten Gruss das Telefonat beendet.

Du glaubst nicht wie aufgeregt ich war......

Ich habe dann direkt eine Email an die Beschwerdestelle der KK geschrieben und eine an das Bundesversicherungsamt.

Habe mich danach dann zur zuständigen KK Zweigstelle fahren lassen und die dortige SB konnte sich sofort an mich erinnern.
Na, die war vielleicht schockiert über den ganzen Sachverhalt.
Sie rief direkt Ihren Vorgesetzten und wir haben alle drei im Computer nach meinen Daten geschaut.

Und siehe da, alles war ordnungsgemäß eingegangen und dokumentiert und an der "Fallmanager" hatte alles bereits erhalten und gelesen.

Die Behauptung des Fallmanagers, dass die SB nichts weitergeleitet hat, war komplett erlogen und erstunken!

Das hat die SB und ihr Vorgesetzter natürlich auch nicht auf sich sitzen lassen und haben auch Beschwerde eingelegt.

Am anderen Tag bekam ich einen Anruf des Vorgesetzten des "Fallmanagers". Dieser entschuldigte sich bei mir.
Er hatte mein Krankengeld schon überwiesen und bat mich keine weiteren Schritte einzuleiten.

Ich bedankte mich für die Überweisung und habe mich verabschiedet.

Das sich das Bundesversicherungsamt bereits bei mir gemeldet hatte, habe ich ihm nicht gesagt.


Ich war so "rasend schnell" in die Klinik aufgenommen, dass ich selbst nichts mehr besorgen konnte bei meinen Ärzten, die KK hatte als "EIL-Reha" Druck bei der DRV gemacht.
Ja, rasend schnell sollte ich auch in der ersten Reha Klinik sein.
Welche noch nicht mal für meine gesamten gesundheitlichen Probleme die richtige war.
Ich hatte noch vor dem Bescheid der DRV, den Bescheid der Klinik.


Wenn das nun geklärt ist, wäre es doch an der Zeit zunächst mal deinen Gesundheits-Zustand (durch Auswertung bereits vorliegender Unterlagen aus dem Antrag) gründlich zu prüfen, den Antrag hast du ja nicht gestellt damit dein Renten-Konto endlich mal ergänzt wird, auf den neuesten Stand.
Tja, so richtig ist das noch nicht geklärt, denke ich.
Die Bescheide sind immer noch berechnet bis 31.12.2016.
Es fehlt immer noch das ganze Jahr 2017.
Vom VDK und DRV habe ich keine neuen Informationen.
Ich warte jetzt auf die Info des VDK auf meine Anfrage auch der aktuellen Sachlage.


Da sagt man dir doch auch schon wieder nicht die Wahrheit, dass zum EM-Antrag / Widerspruch die Entscheidung nun (wahrscheinlich) vom Reha-Ergebnis abhängen wird ...

Ich weis, dass Reha vor Rente gilt, aber geäußert hat sich bisher niemand dazu.

Ich möchte jedenfalls nicht annehmen müssen, dass die DRV nun schon VOR Beginn / Abschluss der Reha den Widerspruch zur EM-Rente auch schnell ablehnen wird.
Daran denke ich allerdings täglich.
Bei meinem "Glück", rechne ich eigentlich damit.

Dann bleibt dir ja dafür tatsächlich nur noch der Klageweg offen aber den solltest du dann auch unbedingt beschreiten, bei dem "Tempo" der DRV den Renten-Antrag betreffend, dürfte wohl jeder Sozial-Richter dann auch schon "mit den Augen rollen".
Sicherlich werde ich Klage einreichen.

Es hätte vielleicht nicht soweit kommen müssen, wenn die KK frühzeitig reagiert hätte.
Als ich bemerkt habe, dass es mir zunehmend schlechter geht, habe ich bereits versucht Hilfe zu bekommen.
Psychotherapie, Kur etc.
Die KK hat alles im Vorfeld abgewiesen.


Den Antrag hatte ich von deren Rentenberater aufnehmen lassen (bekam nicht mal eine eigene Kopie davon) und der Bescheid ging dann auch direkt zum VDK ...
Von meiner KK habe ich dann zuerst erfahren, dass die EM-Rente abgelehnt wurde und ich sollte denen mitteilen, ob ich Widerspruch einlegen werde ... :doh:
Meinen Rentenantrag habe ich bei einem Rentenberater in meiner derzeitigen Heimatstadt beantragt.

Er hat alles direkt anhand meiner eigenen erstellten Formulare und seinen Tips und Anregungen, in den Computer eingegeben.
Selbstverständlich habe ich eine Kopie davon.

Auch er ist davon ausgegangen, dass die Zeiten vom Jahr 2017 mitberechnet werden.
Er hatte diese ja mit angegeben, anhand meiner Kranbkengeldzahlungen und dem Bescheid der KK das ich zum 31.01.2018 ausgesteuert werde.


Kommt mir sehr bekannt vor, Telefonate brachten gar nichts als ich wissen wollte, wo mein Bescheid denn bleibt und wann der dort angekommen ist ... immerhin war eine Frist für den Widerspruch einzuhalten und ich kannte noch nicht mal den genauen Bescheid ...
Ja, das ist wie verhext......ich komme da auch nicht weiter.


Da hatte ich eigentlich schon genug vom VDK und habe mir einen Anwalt für Sozialrecht gesucht, den VDK habe ich dann gar nicht erst beauftragt, denen sollte ich erst "Stellungnahmen" meiner Ärzte besorgen (auf meine Kosten), dass die einen Widerspruch für sinnvoll halten würden ...
An einen Anwalt habe ich auch schon gedacht.
Werde mich mal schlau machen, ob ein Anwalt für Sozialrecht überhaupt in meiner Gegend existent ist.


Von anderen Antragstellern die sich auf den VDK verlassen haben ist mir auch bekannt, dass es mit dem Informationsfluss nicht weit her ist und die oft Schreiben machen, die der Betroffene gar nicht zu sehen bekommt, das soll dann (angeblich) wieder "extra" kosten davon Kopien zu bekommen.
Ich glaube, dass die Leute vom VDK mittlerweile einfach mit Flut der Mitglieder, Widersprüchen und Klagen, einfach überfordert sind.

Ich denke auch, dass die schnellen Gesetzesänderungen von heute, nicht schnell genug an die "Berater" des VDK weiter vermittelt werden können.

In den persönlichen Gesprächen, welche ich in der Sprechstunde hatte, hatte ich immer den Eindruck, dass mein gegenüber sehr unsicher war.


Der war übrigens auf Beratungs-Hilfe (im Widerspruch) und PKH (am Sozialgericht), ich hatte auch (eigentlich) kein Geld für einen Anwalt übrig.:icon_evil:
Beratungshilfe und PKH werde ich auch beantragen müssen, da
ich mir keinen Anwalt leisten kann.

Den VDK habe ich dabei überall gar nicht mehr erwähnt und die Kündigung zum Jahresende hatte ich denen auch schon geschickt, eher kommt man da ja nicht mehr raus.
Meine Kündigung geht raus, sobald ich die genaue Kündigungsfrist gelesen habe.
Solange bin ich noch kein Mitglied.


Man fragte lächelnd und ganz selbstverständlich, ob denn meine Anschrift und die Telefon-Nummer noch stimmen würden, die man im PC habe von mir ???
Neee, keine Nachfrage......hat die SB einfach vorausgesetzt.
Und meine neue Adresse war auch schon dort angegeben.
Obwohl ich die vorher nicht angegeben habe.

Sie sicherte mir dann zu, dass man mich NUR im Notfall anrufen würde, wenn z.B. ein Meldetermin abgesagt werden muss (SB erkranken ja auch mal :icon_hihi:), habe mir dann verkniffen zu fragen, ob es dafür keine Vertretungen gibt.
Ich denke, wenn ein SB erkrankt und meinen Termin nicht wahrnehmen kann, dann ist es nicht mein Problem.

Zumal ich bei einem Telefonat niemals beweisen könnte, dass die AfA meinen Termin telefonisch abgesagt hat.


Man hat mich aber tatsächlich NIE angerufen, schon gar nicht, um mir 2 Stunden nach dem persönlichen Erscheinen solchen Mist zu erzählen ... :icon_evil:
Ich bekomme auch keine Anrufe mehr.
Dafür habe ich nun gesorgt.:cheer2:


Das dürfte sich ja nun erledigt haben aber Namen zukünftig immer erfragen (gerne buchstabieren lassen :idea:), damit rechnen die nämlich auch nicht unbedingt ...
Das blöde ist, bei allen anderen Behörden, KK, DRV etc. habe ich dies getan....nur bei dem SB der AfA hatte ich den totalen Blackout. :doh:

Schon klar aber meist ist es gar nicht so gut den ersten Frust auch schriftlich irgendwo hinzuschicken (besser erst eine Nacht drüber schlafen), wo hast du denn deine Beschwerde hingeschickt ?
Du hast sicherlich recht!!!

Aber mit der Nacht darüber schlafen, ist bei mir leider nicht.
Meine chronische Insomnie steht mir dabei ordentlich im Wege.


In wirklich ernsten Fällen (also Antrags-Ablehnung, kein Geld wenn bereits Anspruch besteht usw.) wendet man sich direkt (per Mail) an das KRM in Nürnberg, damit gibt es hier schon einige und auch recht gute Erfahrungen.

Genau den Tipp hatte ich bereits hier im Forum gelesen.
Meine Beschwerde ich genau dahin gegangen.


Was du konkret beim ÄD abgeben möchtest ist DEINE Entscheidung, das hat dir überhaupt KEIN SB vorzuschreiben, denn ALLE diese Unterlagen gibst du freiwillig ab oder GAR NICHT ...
OK. Danke!


Völlig richtig, in der Regel wird Niemand danach fragen, die wissen das auch so, besonders wenn Anträge auf Reha / EM-Rente bei der DRV laufen, ist es ja auch angebracht AU geschrieben zu sein ...
Na dann hoffe ich mal das keiner fragt.

Wie verhalte ich mich bei einer versuchten Vermittlung?

Also dann, wenn ich aufgefordert werde mich zu bewerben?

Ich muss mich ja bewerben, denke ich?

Was schreibe ich in die Bewerbung?

Irgenwie alles :doh:


Du bist ja nicht plötzlich gesund (mit der ausgesteuerten Krankheit) nur weil die KK kein Krankengeld mehr zahlen muss.
Stimmt!

Termine die du schriftlich bekommst (mit Rechtsfolgenbelehrung = RFB) musst du wahrnehmen, deine AU gilt dafür NICHT mehr, das wäre genau so wenn du die abgeben würdest bei der AfA ... du MUSST dich mit deinem "Restleistungsvermögen" der Vermittlung zur Verfügung stellen.

Dazu gehören auch Meldetermine um diese "Vermittlung" besprechen zu können, dafür darfst du nicht mit AU absagen ...
Habe ich das jetzt richtig verstanden?nur die Einladungen mit RFB sind für mich verpflichtend?
Was ist wenn die RFB in einer Aufforderung fehlt?

Das ist natürlich total überflüssig, man darf dir ja nur "zumutbare" VV machen und was das wäre ergibt sich ja erst aus dem ÄD-"Gutachten", bis dahin ist das alles noch NICHT als zumutbar geklärt worden.
Genau soweit war ich auch informiert. Danke für Deine Bestätigung!

Das hat sich aber auch geklärt.


Zudem bist du aktuell noch offiziell AU und bekommst dein Geld von der KK nicht dafür, dass du dich um Arbeit bewerben sollst ...:icon_evil:
Das weis die SB nun auch auch!!!!!


Was die SB so "wollen" ist aber auch nicht immer korrekt, auch dafür gibt es Gesetze und Vorschriften.
Die SB will erst mal nichts von mir.

Ich befürchte ab 01.02.2018 das Schlimmste.


Es ist also unverschämt wenn eine "Zweigstelle" deiner zuständigen AfA schon meint nicht "zuständig" zu sein, dann schicke das per Übergabe-Einschreiben wenn du alles zusammen hast an die AfA "deiner Wahl" (jedenfalls von den beiden).
Ich schicke es direkt an die Hauptstelle.

Dort hätte ich es nach vorheriger Terminabsprache auch persönlich abgegeben können.
Nur das ist eine "halbe Weltreise" für mich....vor allem ohne PKW.

Übrigens habe ich eine Empfehlung im Antrag, mir bis 09.02.2018 einen Termin zur persönlichen Abgabe in der Hauptstelle zu holen oder per Post zu senden oder in der Zweigstelle abgeben, zu Weiterleitung ohne vorherige Prüfung.


Das wird sich noch zeigen, ob man dich wirklich einladen wird und wie oft, für offizielle Meldetermine (also schriftlich mit RFB) hast du IMMER Anspruch auf Erstattung der Fahrtkosten, also solltest du die auch generell (direkt im Termin) per Antrag einfordern.
Das werde machen!!!

Mit den Unterlagen für den ÄD solltest du nicht länger als nötig warten, herum kommst du ja doch nicht und so kann man dir wenigstens dazu keine "Vorwürfe" mehr machen.
OK. Dann geht das morgen früh zur Post.

Die AG - Bescheinigungen brauchst du unbedingt, sonst kann dein ALGI NICHT berechnet werden, du solltest wenigstens nachweisen können, dass du die schon angefordert hast.
Den Nachweis habe ich.

Der Brief an den AG ist mit Priobrief gesendet worden.

Darüber habe ich dann einen Sendebericht.


Einige Tage solltest du noch abwarten ob dein AG sich meldet und mal ersatzweise deine Lohnabrechnungen heraussuchen und kopieren, das muss die AfA vorerst auch akzeptieren wenn der AG sich "quer" stellt.
Ich wusste vorher schon, dass dieser AG sich querstellt.
Macht er bei jedem Mitarbeiter, welcher gekündigt hat oder gekündigt wurde.

Abrechnungen habe ich alle hier vorliegen.
Leider musste ich auch dafür mit dem AG drohen.


Auch hier hilft es darauf hinzuweisen, dass es diese Möglichkeit gibt und sich nicht einfach "abwimmeln" zu lassen, leider wird auch dazu oft das Gegenteil behauptet.
Danke für den Tipp.

Werde das direkt beim Antrag erwähnen, falls die Bescheinigung vom AG nicht vorliegt.


Bis Mitte Februar sollte dein Antrag möglichst komplett bei der AfA eingegangen sein, sonst kann man sich später auch schlecht (beim KRM) beschweren wenn man keinen Bescheid und kein Geld bekommen hat ... erster regulärer Zahltag für dich wäre dann der 28.02.2018.
Ich hatte vor alles diese Woche ab zu senden.

Für den ÄD schicke ich morgen ab.
Habe dafür ja den extra Umschlag mit Adresse bekommen.

Mit dem Antrag auf ALGI warte ich noch bis Ende der Woche.
Vielleicht kommt die Bescheinigung vom AG noch.
Ansonsten gehen die Abrechnungen in Kopie mit.

Sämtliche Formulare, Angaben etc. habe ich bereits eingescannt und abgespeichert.
Hinzu noch extern gespeichert, damit nichts verloren geht.

Für diese Dinge geht so viel Zeit, Nerven und Kraft drauf, da frage ich mich wirklich, was ich falsch gemacht habe in meinem Leben?


Kein Thema, das sah doch schon recht gut und Übersichtlich aus. :peace:
Danke.

Danke auch für Deine ausführliche Nachricht.
Es hilft mir wirklich sehr, mit der gesamten Situation besser umzugehen.

Lieben Gruss Myska62
 
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Myska62

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Hallo,

nun möchte ich mal kurz eine "Wasserstandsmeldung" abgeben.

Also, als erstes habe ich alles so gemacht, wie geraten wurde.
Hier nochmals ein Danke an Doppeloma!!!!

Der Antrag ALG I ist raus, die Unterlagen an den ÄD auch. Mit Schweigepflichtsentbindung meiner früheren Hausärztin.
Allerdings nur für 6 Wochen.

Alles mit Einschreiben und weg. Abwarten....was kommt.

Den VDK....das dürfte jetzt wieder Dich Doppeloma interessieren, habe ich im wahrsten Sinne des Wortes einen "Einlauf" verpasst.

Ich habe den VDK angeschrieben betreffend einer Abfrage der Sachlage.
Heute kam die Antwort........und wenn es nicht so traurig wäre, dann würde ich lachen bei soviel Inkompetenz.:icon_motz:

Die haben doch tatsächlich 4 Monate Pflichtzeit abgezogen, weil genau darunter die Zeit von einem sehr kurzen ALGII Bezug angegeben war.
Gleiches Anfangsdatum wie Beginn meiner neuen Tätigkeit.
hat sich vom Datum überschnitten.

Zufallsprinzip.....und leider auch Überzahlung an mich vom Jobcenter (aber das ist eine andere Sache).

Der VDK ging dann davon aus, dass die vier Monate ALGII waren.:mad:

Nach Berechnung des VDK kommt eine ganz andere Berechnung heraus, wie die von der DRV:confused:

Aber zu meinen Ungunsten!!!

Trotz das der VDK das Jahr 2017 mitgerechnet hat, kommt der Mitarbeiter (oder wie immer ich diese Person nennen darf) auf vier Monate zuwenig Pflichtbeiträge.

Dies bedeutet auch mit dem Jahr 2017 habe ich nach Meinung des VDK, keinen Anspruch auf EM Rente.:icon_neutral:

Die DRV hat aber bereits bis 31.12.2016 insgesamt 25 Monate angegeben.
Mit den 11 Monaten von 2017 sind es genau 36 Monate.
Bis 01/2018 sogar 38 Monate.

So, aber nun der Supergau.

So wie es aussieht, haben die noch gar nichts unternommen.
Aber behauptet Anfang Januar sie hätten etwas unternommen.

Die haben einfach nur den Versicherungsverlauf genommen, welchen ich zur Verfügung gestellt habe und haben gerechnet.

Und das noch falsch:icon_neutral:

Brief an den VDK ist heute raus.
Vollmacht ist entzogen.

Unverzügliche Zusendung des Schriftverkehr mit der DRV.

Einen Anwalt für Sozialrecht habe ich hier gefunden und kontaktiert.
Sobald meinen Beratungsschein habe, soll ich vorbei kommen.

Den Schein hole ich mir persönlich auf dem Amtsgericht.

Meine Krankenkasse hat mir auch ein Schreiben gesendet, indem bestätigt wird, dass die Daten 2017 noch nicht an die DRV übermittelt sind.

Allerdings gibt die KK die Daten an die DRV weiter, wenn diese die Daten anfordert.

Na Prima, hat die DRV aber nicht gemacht, obwohl die Angaben 2017 vorlagen.

Somit habe ich nun auch noch den netten SB von der DRV angeschrieben, um ihm mitzuteilen, dass er erst mal mein Rentenversicherungskonto auf den neusten Stand bringen darf, bevor er etwas ablehnt.

Bin mal gespannt, was nun wieder kommt.

Die AfA ist sicherlich auch bald dabei und fordert mich zu Bewerbungen auf.....

Ich habe aber auch im Moment die Faxen echt dicke!!!!:icon_cry:

Trotzdem erst mal und noch mal ein dickes Dankeschön an Doppeloma.

Es ist echt beruhigend mit Dir zu schreiben.

Lieben Gruß und bis bald.
 

Myska62

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Hallo,

ich hoffe es ist richtig, dass ich betreffend meiner Situation und der damit verbundenen "Erlebnisse" weiterhin hier berichte?

Es hat sich etwas getan....allerdings blicke ich nicht so ganz durch.

Ich bekam am 06.02.2018 ein nettes Schreiben von der AfA, in dem mir mitgeteilt wurde, dass mein Arbeitslosengeld noch nicht berechnet werden kann, da die Stellungnahme des ÄD noch nicht vorliegen würde.

Und natürlich wäre ich ja nicht mehr Krankenversichert:icon_laber:

Ich habe den zuständigen SB der Leistungsabteilung dann schriftlich dazu aufgefordert meinen Antrag zügig zu bearbeiten.
Dies müsse er auch ohne Stellungnahme des ÄD.
Es wäre nicht mein Problem, dass der ÄD sich noch nicht geäußert hätte.

Sollte der Fall anders liegen, dann wäre ich ihm dankbar wenn er mir die Rechtsgrundlage erläutern würde.

Heute bekam ich den Bescheid (übrigens hat meine KK die Info betreffend meines ALGI schon länger).

Bewilligungsbescheid zur Kundennummer.........

Arbeitslosengeld gem. § 136 SGB III
Ich denke das ist korrekt.
Soweit ich mich hier im Forum eingelesen habe, wird auch bei
§ 145 SGB III immer der § 136 angegeben.

Allerdings steht in dem Bescheid nichts von meinem eingeschränkten Leistungsvermögen.

Ganz im Gegenteil:

Ab dem 31.01.2018 ist Ihr Leistungsvermögen nicht eingeschränkt.
Ihr Bemessungsentgelt ist daher nicht vermindert und beruht auf den durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitsstunden, welche der Bemessung zu Grunde liegen.

Beruht diese Aussage auf dem fehlenden Gutachten des ÄD oder auf den ALGI Antrag bei dem ich mich mit meinem Restleistungsvermögen zur Verfügung gestellt habe?

Ich habe 300 Tage Anspruch.
Ob das korrekt ist, muss ich mal noch erforschen.
Ich kenne die Berechnung nicht.

Und ich habe fast den gleichen Betrag (14 € weniger im Monat)
wie mein Krankengeld.
Muss ich auch noch überprüfen.

Wenn es weiter hilft, dann stelle ich den Bescheid gerne als Datei ein.

Der VDK hat sich bisher nicht bei mir gemeldet.
Die von mir geforderten Unterlagen, betreffend der angeblichen Korrespondenz mit der DRV, sind natürlich noch nicht bei mir.
Ich habe heute eine Erinnerung geschrieben, mit Fristsetzung.

Die DRV hat sich auch noch nicht geäußert.
Es fehlt immer noch die Stellungnahme zur falschen Berechnung.

Ach ja, und von meiner Krankenkasse habe ich eine neue Gesundheitskarte bekommen.
Es wurden Änderungen vorgenommen:

Laut dieser neuen Karte bin ich nun Rentner:icon_neutral:

:peace::cheer2::doh:

Da musste ich dann doch mal lachen.........und lachen ist gesund!!!!

In diesem Sinne, hoffe ich auf ein kurze Feedback von Euch und wünsche ein schönes Wochenende.

LG Myska
 

Doppeloma

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Hallo Myska62,

ich hoffe es ist richtig, dass ich betreffend meiner Situation und der damit verbundenen "Erlebnisse" weiterhin hier berichte?
Das ist vollkommen richtig, es gehört ja alles noch weiter dazu und so kann man besser nachlesen, was der Hintergrund weiterer Fragen von dir ist.

Es hat sich etwas getan....allerdings blicke ich nicht so ganz durch.
Dann versuchen wir das mal zusammen herauszufinden ... :idea:

Ich bekam am 06.02.2018 ein nettes Schreiben von der AfA, in dem mir mitgeteilt wurde, dass mein Arbeitslosengeld noch nicht berechnet werden kann, da die Stellungnahme des ÄD noch nicht vorliegen würde.
Dann scheint ja dein Einschreiben dort eingegangen, bitte schau mal mit der Sendungsnummer wann genau und druck dir das am Besten auch für deine Unterlagen aus.

Deutsche Post | Brief | Sendungsstatus

Und natürlich wäre ich ja nicht mehr Krankenversichert
Liegt ja an der AfA mit einem Leistungs-Bescheid dafür zu sorgen, dass du wieder krankenversichert bist ... :icon_hihi:

Ich habe den zuständigen SB der Leistungsabteilung dann schriftlich dazu aufgefordert meinen Antrag zügig zu bearbeiten.
Dies müsse er auch ohne Stellungnahme des ÄD.
Es wäre nicht mein Problem, dass der ÄD sich noch nicht geäußert hätte.

Sollte der Fall anders liegen, dann wäre ich ihm dankbar wenn er mir die Rechtsgrundlage erläutern würde.
Das hast du SEHR GUT gemacht, bei einem Telefonat hätte man dir sicher wieder irgendwas ganz Anderes "erzählt" aber schriftlich "Lügen", ist dann doch nicht so einfach ... :wink:

Heute bekam ich den Bescheid (übrigens hat meine KK die Info betreffend meines ALGI schon länger).
Na, also ... es geht doch ... :icon_daumen:

Arbeitslosengeld gem. § 136 SGB III
Ich denke das ist korrekt.
Soweit ich mich hier im Forum eingelesen habe, wird auch bei
§ 145 SGB III immer der § 136 angegeben.
Ja das ist korrekt, es macht auch keinen Unterschied für Betrag und Zahlungs-Dauer welcher § da nun drin steht ...

Allerdings steht in dem Bescheid nichts von meinem eingeschränkten Leistungsvermögen.

Ganz im Gegenteil:

Ab dem 31.01.2018 ist Ihr Leistungsvermögen nicht eingeschränkt.
Ihr Bemessungsentgelt ist daher nicht vermindert und beruht auf den durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitsstunden, welche der Bemessung zu Grunde liegen.
Das ist auch korrekt, damit wird schon mal bestätigt, dass man dein ALGI nicht (wegen der Aussteuerung) abgesenkt hat, auf weniger Stunden z.B..

Beruht diese Aussage auf dem fehlenden Gutachten des ÄD oder auf den ALGI Antrag bei dem ich mich mit meinem Restleistungsvermögen zur Verfügung gestellt habe?
Das sollte damit zu tun haben, dass du dich mit deinem "Restleistungsvermögen" der Vermittlung zur Verfügung stellst, ob das schon vom ÄD festgestellt wurde oder nicht ist ja auch irrelevant für deinen Anspruch auf ALGI gemäß deinem letzten Einkommen.

Ich habe 300 Tage Anspruch.
Ob das korrekt ist, muss ich mal noch erforschen.
Ich kenne die Berechnung nicht.
Das wären 10 Monate, hast du denn vor Beginn der AU auch schon ALGI bezogen ???

Und ich habe fast den gleichen Betrag (14 € weniger im Monat) wie mein Krankengeld.
Muss ich auch noch überprüfen.
Das würde auch den fast gleichen Betrag ALGI erklären, ansonsten ist ALGI (ohne Kind im Haushalt) meist deutlich weniger, als das Krankengeld vorher war ...

Die geringe Differenz kann sich aus geänderten Versicherungsbeiträgen ergeben (Pflegeversicherung wurde erhöht letztes Jahr) ... hast du denn gearbeitet direkt bis zum Beginn der AU oder warst du da schon arbeitslos, wenn ja wie lange schon ???

Wenn es weiter hilft, dann stelle ich den Bescheid gerne als Datei ein.
Nicht wirklich wenn man nicht weiß was VOR Beginn der AU gewesen ist, hast du da schon mal ALGI bezogen besteht (vermutlich) noch ein Rest-Anspruch (2 Monate ?) und aus dem Krankengeld hast du 8 Monate dazu bekommen ... ???

Ansonsten solltest du das klären mit der AfA wie es zu den 300 Tagen kommt, zur Not Widerspruch einlegen (innerhalb 1 Monat), wenn sich das nicht anders klären lässt und so nicht stimmen kann.

Der VDK hat sich bisher nicht bei mir gemeldet.
Die von mir geforderten Unterlagen, betreffend der angeblichen Korrespondenz mit der DRV, sind natürlich noch nicht bei mir.
Ich habe heute eine Erinnerung geschrieben, mit Fristsetzung.
Hoffendlich auch mit "Übergabe-Einschreiben" geschickt, bei so "umfassender Unterstützung" solltest du rechtzeitig die Kündigung deiner Mitgliedschaft überdenken und VOR Ende September schriftlich (nachweislich) dem VDK zukommen lassen.

Die DRV hat sich auch noch nicht geäußert.
Es fehlt immer noch die Stellungnahme zur falschen Berechnung.
Hast du denen (bei der DRV) auch schriftlich deutlich gemacht, dass sie die zukünftige Korrespondenz NUR noch mit dir persönlich führen sollen und NICHT mehr über den VDK ???

Ach ja, und von meiner Krankenkasse habe ich eine neue Gesundheitskarte bekommen.
Es wurden Änderungen vorgenommen:
Laut dieser neuen Karte bin ich nun Rentner
Dann wirst du (vorerst) in der KvdR (Krankenversicherung der Rentner) schon geführt, bis dein Verfahren zur EM-Rente endgültig abgeschlossen ist.
Da scheint sich ja zumindest im Hintergrund doch schon was bewegt zu haben zwischen KK und DRV, wir bekamen damals (im Laufe unserer EM-Rentenverfahren) alle "Nase lang" eine neue Versicherungskarte.

Haben das nicht immer verstanden und nachvollziehen können aber so lange man zum Arzt gehen konnte und die nötigen Medikamente bekam, war uns das irgendwann schon ziemlich "wurscht" ... :icon_hihi:

Da musste ich dann doch mal lachen.........und lachen ist gesund!!!!
Genau so ist das richtig, du bist jetzt sozusagen "Rentner im Wartestand", was zunächst noch keine Bedeutung für die weiteren Entscheidungen bei der DRV dazu hat.

Ich erfuhr damals zuerst von der KK, dass meine EM-Rente abgelehnt wurde, die schickten mir ein Formular zu wo ich mitteilen sollte, ob ich Widerspruch einlegen werde ... vom VDK bekam ich den Ablehnungs-Bescheid dann erst fast 3 Wochen später zugeschickt ... :doh:

Damit hatte sich mein Vertrauen in deren Unterstützung dann auch erledigt ... :icon_neutral:

Jetzt genieße erst mal das Wochenende, da kommt ja (meist) keine unangenehme Post mehr ... :icon_stop:

MfG Doppeloma
 

Myska62

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Guten Morgen Doppeloma,

erst einmal vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.
Ich bin froh, dass ich mich hier angemeldet habe und Rat bekomme.
Ich hoffe ich kann später auch mal anderen Hilfesuchenden eine kleine Stütze sein.

Das ist vollkommen richtig, es gehört ja alles noch weiter dazu und so kann man besser nachlesen, was der Hintergrund weiterer Fragen von dir ist.
Dann werde ich weiterhin hier berichten.
Gut zu wissen!

Dann versuchen wir das mal zusammen herauszufinden ... :idea:
Dein Versuch ist Dir natürlich geglückt!:bigsmile:

Dann scheint ja dein Einschreiben dort eingegangen, bitte schau mal mit der Sendungsnummer wann genau und druck dir das am Besten auch für deine Unterlagen aus.

Deutsche Post | Brief | Sendungsstatus
Ist bereits geschehen.
Abgesendet am 26.01.18.
Entgegen genommen am 29.01.2018


Liegt ja an der AfA mit einem Leistungs-Bescheid dafür zu sorgen, dass du wieder krankenversichert bist ... :icon_hihi:
Tja, ist es nicht erschreckend, das so viele Menschen das gar nicht wissen und die AfA das genau ausnutzt?


Das hast du SEHR GUT gemacht, bei einem Telefonat hätte man dir sicher wieder irgendwas ganz Anderes "erzählt" aber schriftlich "Lügen", ist dann doch nicht so einfach ... :wink:
Dank Deiner Unterstützung!!!
Naja, telefonieren werde ich sicher nicht mehr mit der AfA.
Die Erfahrung habe ich ja nun schon hinter mir.:icon_rolleyes:

Na, also ... es geht doch ... :icon_daumen:
Das war auch mein spontaner Gedanke.
Geht doch, warum nicht gleich so?:icon_wink:

Ja das ist korrekt, es macht auch keinen Unterschied für Betrag und Zahlungs-Dauer welcher § da nun drin steht ...
Da war ich echt froh, dass ich hier im Forum schon so viel darüber gelesen hatte.
Hat mir eine "Panik Attacke" erspart.

Das ist auch korrekt, damit wird schon mal bestätigt, dass man dein ALGI nicht (wegen der Aussteuerung) abgesenkt hat, auf weniger Stunden z.B..
Auch darüber habe ich einiges hier gelesen.
War mir aber nicht so sicher.

Das sollte damit zu tun haben, dass du dich mit deinem "Restleistungsvermögen" der Vermittlung zur Verfügung stellst, ob das schon vom ÄD festgestellt wurde oder nicht ist ja auch irrelevant für deinen Anspruch auf ALGI gemäß deinem letzten Einkommen.
Dank Deines Musters betreffend des ALG I Antrages.
Wer weis was ich ausgefüllt hätte, wenn ich den nicht gehabt hätte.
Ich darf gar nicht daran denken:doh:

Das wären 10 Monate, hast du denn vor Beginn der AU auch schon ALGI bezogen ???
Ne, habe ich eben nicht.
Ich habe die 78 Wochen Krankengeld bezogen.
Davor war ich vom 15.02.16-30.09.2016 angestellt, Vollzeit.
Mit einer Unterbrechung von 3 Wochen, ohne Bezüge.
Krank war ich ab 03.08.2016.
Krankengeld ab 14.09.2016

Das würde auch den fast gleichen Betrag ALGI erklären, ansonsten ist ALGI (ohne Kind im Haushalt) meist deutlich weniger, als das Krankengeld vorher war ...
Ich bekomme 67 %, da meine Tochter, obwohl sie nicht mehr bei mir wohnt, berücksichtigt wurde.
Sie ist in Ausbildung und vollendet im Juni ihr 25. Lebensjahr.

Ist das korrekt?
Nicht das wieder eine Änderung oder Rückzahlung kommt.

Die geringe Differenz kann sich aus geänderten Versicherungsbeiträgen ergeben (Pflegeversicherung wurde erhöht letztes Jahr) ... hast du denn gearbeitet direkt bis zum Beginn der AU oder warst du da schon arbeitslos, wenn ja wie lange schon ???
Ja, ich habe gearbeitet bis zur AU am 03.08.2016, wie vorher beschrieben.


Nicht wirklich wenn man nicht weiß was VOR Beginn der AU gewesen ist, hast du da schon mal ALGI bezogen besteht (vermutlich) noch ein Rest-Anspruch (2 Monate ?) und aus dem Krankengeld hast du 8 Monate dazu bekommen ... ???Vor dem 15.02.2016 musste ich bedingt durch eine nicht geklärte Statusfeststellung in meiner vorherigen Tätigkeit, ALGII beantragen, obwohl mir ALGI zugestanden hätte.
Die AfA hat mir aber das ALGI verweigert.
ALGII gab es 5 Monate, wobei das Jobcenter jetzt einen Monat zurück haben will.
Also 4 Monate.

Oktober 2016-Februar 2016 ALGII

Leider war es so, dass ich 1,5 Monate gar kein Geld bekommen habe.....
Die AfA hat mich immer wieder vertröstet.
Dann war es zu spät für ALGII. Rückwirkend geht da ja nichts.

16.08.15-30.09.15 keine Leistungen.

15.07.2014-30.07.2015 Angestellte


Ansonsten solltest du das klären mit der AfA wie es zu den 300 Tagen kommt, zur Not Widerspruch einlegen (innerhalb 1 Monat), wenn sich das nicht anders klären lässt und so nicht stimmen kann.
Daran habe ich auch schon gedacht.
Die AfA hat mich schon 2015 total über den Tisch gezogen.
Denn denn meine zuständige KK hatte bereits eine für mich positive Statusfeststellung verfasst.

Allerdings hatte ich auch den Eindruck, dass bei der AfA keiner den Durchblick hatte.

Hoffendlich auch mit "Übergabe-Einschreiben" geschickt, bei so "umfassender Unterstützung" solltest du rechtzeitig die Kündigung deiner Mitgliedschaft überdenken und VOR Ende September schriftlich (nachweislich) dem VDK zukommen lassen.
Alles korrekt in der Post.
Und ich habe ja auch noch eine Email.
In dieser wurde mir ja mitgeteilt, dass der Widerspruch fristgerecht eingereicht worden ist:confused:

Ich habe den Widerspruch fristgerecht eingereicht....vorerst ohne Begründung.
Die sollte/wollte ja der VDK machen.

Hast du denen (bei der DRV) auch schriftlich deutlich gemacht, dass sie die zukünftige Korrespondenz NUR noch mit dir persönlich führen sollen und NICHT mehr über den VDK ???
So, und da machst Du mich natürlich auf etwas aufmerksam.:doh:
Das habe ich nämlich nicht gemacht.:doh:

Da hätte ich aber auch von selbst drauf kommen können.
Schreiben geht heute noch raus.
Vielen Dank für den Tipp!!!:smile:


Haben das nicht immer verstanden und nachvollziehen können aber so lange man zum Arzt gehen konnte und die nötigen Medikamente bekam, war uns das irgendwann schon ziemlich "wurscht" ... :icon_hihi:
Ich werde das mal noch abfragen.
Damit es bei den Arztbesuchen keine Probleme gibt.

Vor allem beantragt meine Psychotherapeutin eine Kostenzusage.
Da will ich schon auf der sicheren Seite sein.

Habe so lange nach einer passenden Therapeutin gesucht.

Ich erfuhr damals zuerst von der KK, dass meine EM-Rente abgelehnt wurde, die schickten mir ein Formular zu wo ich mitteilen sollte, ob ich Widerspruch einlegen werde ... vom VDK bekam ich den Ablehnungs-Bescheid dann erst fast 3 Wochen später zugeschickt ... :doh:
Darauf habe ich natürlich keine Lust.
Als Letzte zu erfahren, was mit meinem Antrag ist.
Mein Gefühl, das die Mitarbeiter des VDK total überfordert sind, bestärkt sich immer mehr.

Auf jeden Fall ist es hier so.

In anderen Regionen scheint es auch schon mal besser zu laufen.


Damit hatte sich mein Vertrauen in deren Unterstützung dann auch erledigt ... :icon_neutral:
Meins auch!!!

Jetzt genieße erst mal das Wochenende, da kommt ja (meist) keine unangenehme Post mehr ... :icon_stop:
Ist das nicht entsetzlich, das man schon Panik vor der nächsten Post hat????:icon_cry:

Und ist es nicht total "Banane", dass man vorher schon weis, dass man wieder einen Widerspruch schreiben muss????:icon_neutral:

Einen schönen Wochenstart und vielen Dank für Deine Hilfe.

LG Myska
 

Myska62

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Guten Morgen,

es hat sich gestern direkt wieder einiges getan.

Meine Therapie mit meiner Psychotherapeutin ist genehmigt:cheer2:

Und es kam Post von der AfA.

Früher datiert, aber später bei mir als der Bewilligungsbescheid.

Folgendes wurde geschrieben:

Antrag auf Rehabilitationsleistungen oder Erwerbsminderungsrente (war der Betreff)


Sie sind in der Leistungsfähigkeit so weit gemindert, dass Sie nur noch weniger als 15 Stunden wöchentlich arbeiten können.

Damit stehen Sie der Arbeitsvermittlung nicht zur Verfügung und sind nicht arbeitslos im Sinne der §§ 137,138 SGBIII.

Bis zur Feststellung des Rentenversicherungsträgers, ob bei Ihnen eine EM Rente vorliegt, längstens bis zur Erschöpfung des Anspruches, können Sie Arbeitslosengeld erhalten (§145 Absatz 1 Satz 1 SGBIII).

Zur Prüfung der EM Rente beabsichtige ich, der DRV die ärztlichen Unterlagen zu übersenden.

Muss ich dafür mein Einverständnis geben?
Hat das Auswirkungen auf meinen EM Antrag?

Und dann stand da noch, dass ich mitwirken muss, wenn die DRV vorbereitete Maßnahmen einleitet oder ich Beratungsstellen aufsuchen soll.

Da ich ja bereits Reha und EM Rente beantragt habe.

Komme ich der Aufforderung der DRV nicht nach, darf die AfA das ALGI nicht auszahlen.

Die DRV wird den Sachbearbeiter darüber informieren, ob ich mitwirke.

Zum Widerspruch gegen diesen Bescheid habe ich 1 Monat Zeit.

Soweit so gut.

Wenn ich den Bescheid richtig verstehe, dann hat der ÄD der AfA bereits nach Aktenlage entschieden, allerdings positiv für mich.

Bekomme ich dann auch noch etwas schriftlich?
Oder muss ich persönlich dort hinfahren und das Gutachten abholen?
Oder gibt es auch eine Chance das mir die Gutachten zugesendet werden?

Muss ich vorab Teil A und Teil B anfordern, damit er auch für mich bereit liegt?

Und die KK hat mir eine schriftliche Bestätigung geschickt, dass die Daten von 2017 nun endlich an den Rentenversicherungsträger übermittelt wurden!

Ich denke, alles in allem, drei positive Schreiben....
mal sehen was heute oder in den nächsten Tagen wieder kommt.
Es ist mittlerweile schwer, sich über die positiven Dinge auch wirklich zu freuen und daran zu glauben.

Ich weis, ich stelle mal wieder Fragen über Fragen.....

LG Myska
 

Doppeloma

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Hallo Myska62,

Und es kam Post von der AfA.
Früher datiert, aber später bei mir als der Bewilligungsbescheid.
Kam (vermutlich) von einer anderen Bearbeitungsstelle (Reha-Abteilung ?) ...

Antrag auf Rehabilitationsleistungen oder Erwerbsminderungsrente (war der Betreff)

Sie sind in der Leistungsfähigkeit so weit gemindert, dass Sie nur noch weniger als 15 Stunden wöchentlich arbeiten können.

Damit stehen Sie der Arbeitsvermittlung nicht zur Verfügung und sind nicht arbeitslos im Sinne der §§ 137,138 SGBIII.
Ist das Übliche, was man bekommt wenn der ÄD die Leistungsfähigkeit unter 15 Wochenstunden "angesiedelt" hat und damit (nach Meinung der AfA) die Anwendung von § 145 SGB III "bestätigt" wurde ...

Bis zur Feststellung des Rentenversicherungsträgers, ob bei Ihnen eine EM Rente vorliegt, längstens bis zur Erschöpfung des Anspruches, können Sie Arbeitslosengeld erhalten (§145 Absatz 1 Satz 1 SGBIII).
Genau so (ähnlich) war mein Schreiben damals auch formuliert, ich wurde dann auch "gebeten" EM-Rente zu beantragen und das innerhalb 1 Monat bei der AfA nachzuweisen.

Ist ja bei dir schon erledigt und sollte bei der AfA ja schon vorliegen, zur Not (auf Nachfrage) den Nachweis (Antragstellung auf EM-Rente) noch mal einreichen, die brauchen manchmal etwas länger oder was "doppelt" ... :icon_hihi:

Zur Prüfung der EM Rente beabsichtige ich, der DRV die ärztlichen Unterlagen zu übersenden.
Muss ich dafür mein Einverständnis geben?
Hat das Auswirkungen auf meinen EM Antrag?
Nein das musst du nicht, die dürfen gerne warten, bis du was mitzuteilen hast, wenn sich bei der DRV was tut, wichtig ist erst wenn du einen schriftlichen Bescheid (von der DRV) bekommst, der AfA das mitzuteilen.

Die müssen nicht ohne dein Wissen da ständig selber nachfragen dürfen, was die AfA so meint (und der ÄD nach "Aktenlage") interessiert die DRV nicht ernsthaft. :icon_evil:

Das könnte sich die DRV ja alles selber (bei der AfA) holen, wenn sie das so genau wissen möchte, immerhin haben die ja bei der Antragstellung von dir eine sehr umfangreiche Schweigepflichtentbindung bekommen für diesen Zweck, sich überall Informationen holen zu können.

Und dann stand da noch, dass ich mitwirken muss, wenn die DRV vorbereitete Maßnahmen einleitet oder ich Beratungsstellen aufsuchen soll.
"Bla, Bla" das du nicht weiter beachten brauchst, wenn die DRV von dir Mitwirkung verlangt (zur Klärung deiner Erwerbsfähigkeit), bist du der DRV was "schuldig" und nicht der AfA ... :icon_evil:

Da ich ja bereits Reha und EM Rente beantragt habe.
Das gilt immer wenn man einen Antag an die DRV (oder andere Behörden) gestellt hat, "wirkt man nicht mit" bekommt man auch NIX ...

Komme ich der Aufforderung der DRV nicht nach, darf die AfA das ALGI nicht auszahlen.
Die DRV wird den Sachbearbeiter darüber informieren, ob ich mitwirke.
Die DRV wird die AfA zu GAR NICHTS informieren, wenn du das nicht erlaubt hast sind die dazu gar nicht berechtigt, Auskünfte zum Stand deiner Anträge bei der DRV zu geben. :icon_evil:

Die AfA kann ALGI nur einstellen, wenn du gegenüber der AfA deinen Pflichten nicht nachkommst, die sind aber gesetzlich (im SGB III) geregelt und nicht nach "Wunsch" der SB auslegbar.

Wenn es Unterlagen gibt, die du selbst der DRV zukommen lassen wilsst, dann ist es deine Angelegenheit das dort hin zu schicken, die AfA-Mitarbeiter wollen nur ihre Neugierde befriedigen, wenn du das unterschreibst und zu deinem Rentenverfahren bei der DRV schneller Bescheid wissen als du selber.

Das braucht kein Mensch, in der Regel gibt man Schweigepflicht-Entbindungen zum Zwecke (erforderlicher) ärztlicher Untersuchungen ab und nicht damit hinter deinem Rücken ein reger Informations-Austausch zu deiner Person stattfinden kann zwischen DRV-SB und AfA-SB.

Das AfA-"Gutachten" ist fertig und was da drin steht interessiert die DRV in der Regel sowieso nicht ... dann würde ja Mancher sehr viel schneller die EM-Rente bewilligt bekommen (müssen) :icon_evil:

Bei der DRV weiß man doch auch wem die "Aktenlage"-Gutachten in erster Linie "helfen" sollen, die machen das doch mit den eigenen DRV-Gutachten auch nicht anders.

Zum Widerspruch gegen diesen Bescheid habe ich 1 Monat Zeit.
Soweit so gut.
Wenn ich den Bescheid richtig verstehe, dann hat der ÄD der AfA bereits nach Aktenlage entschieden, allerdings positiv für mich.
Na-Ja, vorwiegend "positiv" für die AfA, in der Hoffnung, dass dir bald EM-Rente bewilligt wird und die AfA die Zahlungen einstellen kann, denn damit endet ja die Wirkung der "Nahtlosigkeit" nach § 145 SGB III.

Bekomme ich dann auch noch etwas schriftlich?
Oder muss ich persönlich dort hinfahren und das Gutachten abholen?
Oder gibt es auch eine Chance das mir die Gutachten zugesendet werden?
Das Gutachten wird nie "automatisch" rausgeschickt, zumal die SB dir den Teil A gar nicht schicken können. :icon_evil:

Muss ich vorab Teil A und Teil B anfordern, damit er auch für mich bereit liegt?
Am Einfachsten gehst du mit Ausweis DIREKT zum ÄD der AfA und forderst dir eine Kopie von beiden Teilen ein, das brauchst du nicht vorher "anzumelden", du wirst dich wundern wie wenig da als "Gutachten" bezeichnet wird.

Das sind meist nur 2-3 A-4 Seiten inclusive aller "allgemeinen Daten", die da so drauf stehen müssen, es ist EIN "Gutachten", das aus 2 Teilen besteht, weil den Vermittler deine konkreten Krankheiten nicht zu interessieren haben.

Der Teil A soll die medizinischen "Erkenntnisse" enthalten (und wo der ÄD die hergenommen hat) und der Teil B die relevanten Einschränkungen (ohne Diagnosen) für deine Arbeitsvermittlung.

Du kannst das auch schriftlich anfordern aber auch NUR DIREKT an den ÄD der AfA richten und eine Ausweis-Kopie beifügen (als Legitimation können die das verlangen), bei uns hat das immer ausgereicht, wir haben ALLE ÄD-Gutachten schriftlich angefordert und auch bekommen.

Unbedingt nachweislich (Übergabe-Einschreiben) schicken, normale Post wird gerne ignoriert, da kann man (der ÄD) ja immer behaupten, es sei nie was angekommen dazu ... :idea:

Und die KK hat mir eine schriftliche Bestätigung geschickt, dass die Daten von 2017 nun endlich an den Rentenversicherungsträger übermittelt wurden!
Dann ist das ja auch soweit geklärt, gut aufheben.

Deine Infos zum Anspruch auf ALGI bekomme ich noch nicht so ganz zusammen, es geht ja für die Anwartschaften um deutlich mehr als nur die letzten 2 Jahre, besonders wenn man schon etwas älter ist (ab Ü 50) und eventuell einen höheren Anspruch als 12 Monate haben könnte.

Alte Ansprüche verfallen auch nach 4 Jahren komplett wenn man kein ALGI mehr bezogen hat daraus ... da blicke ich ehrlich bei dir noch nicht durch. :icon_evil:

Wenn man keinen Anspruch mehr hatte oder nur noch einen Rest aus der letzten Anspruchszeit, dann kommen aus dem Krankengeld höchstens noch 8 Monate dazu.

Ich war vor der Aussteuerung fast 10 Jahre durchgehend versicherungspflichtig beschäftigt und hatte kein ALGI bezogen bis dahin, darum hatte ich dann (mit 55) Anspruch auf 18 Monate ALGI, dafür musste ich allerdings schon die letzten 5 Jahre bei der AfA nachweisen können.

MfG Doppeloma
 

Myska62

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Hallo Doppeloma,

mal wieder ein dickes Dankeschön für Deine rasche Antwort.

Kam (vermutlich) von einer anderen Bearbeitungsstelle (Reha-Abteilung ?) ...
Nein, das Schreiben kam vom gleichen SB der Leistungsabteilung, welcher auch alle anderen Bescheide geschickt hat.


Ist das Übliche, was man bekommt wenn der ÄD die Leistungsfähigkeit unter 15 Wochenstunden "angesiedelt" hat und damit (nach Meinung der AfA) die Anwendung von § 145 SGB III "bestätigt" wurde ...
Habe ich mir fast gedacht.
Ich war nur erstaunt, das plötzlich dieser Bescheid da war.
Der SB der Leistungsabteilung hatte doch erst geschrieben, es gäbe noch kein Gutachten.

Ist ja bei dir schon erledigt und sollte bei der AfA ja schon vorliegen, zur Not (auf Nachfrage) den Nachweis (Antragstellung auf EM-Rente) noch mal einreichen, die brauchen manchmal etwas länger oder was "doppelt" ... :icon_hihi:
Der SB hat alles vorliegen.

Die müssen nicht ohne dein Wissen da ständig selber nachfragen dürfen, was die AfA so meint (und der ÄD nach "Aktenlage") interessiert die DRV nicht ernsthaft. :icon_evil:
Ich habe der AfA und dem ÄD der AfA keine Schweigepflichtsentbindung für die DRV ausgestellt.


"Bla, Bla" das du nicht weiter beachten brauchst, wenn die DRV von dir Mitwirkung verlangt (zur Klärung deiner Erwerbsfähigkeit), bist du der DRV was "schuldig" und nicht der AfA ... :icon_evil:
Gut zu wissen.


Die DRV wird die AfA zu GAR NICHTS informieren, wenn du das nicht erlaubt hast sind die dazu gar nicht berechtigt, Auskünfte zum Stand deiner Anträge bei der DRV zu geben. :icon_evil:
Ich gehe mal davon aus, dass ich die Erlaubnis nicht gegeben habe.
Das Thema AfA war zum Zeitpunkt des Rentenantrages noch nicht auf dem Tisch.


Wenn es Unterlagen gibt, die du selbst der DRV zukommen lassen wilsst, dann ist es deine Angelegenheit das dort hin zu schicken, die AfA-Mitarbeiter wollen nur ihre Neugierde befriedigen, wenn du das unterschreibst und zu deinem Rentenverfahren bei der DRV schneller Bescheid wissen als du selber.
Ich habe und werde sicherlich nichts unterschreiben.
Die Erfahrungen habe ich leider hinter mir.

Das braucht kein Mensch, in der Regel gibt man Schweigepflicht-Entbindungen zum Zwecke (erforderlicher) ärztlicher Untersuchungen ab und nicht damit hinter deinem Rücken ein reger Informations-Austausch zu deiner Person stattfinden kann zwischen DRV-SB und AfA-SB.
So sehe ich das auch.
Zumal ich ja bei beiden SB, nicht gerade den "Joker" gezogen habe.:icon_rolleyes:

Das AfA-"Gutachten" ist fertig und was da drin steht interessiert die DRV in der Regel sowieso nicht ... dann würde ja Mancher sehr viel schneller die EM-Rente bewilligt bekommen (müssen) :icon_evil:
Das ist wohl wahr.
Allerdings frage ich mich dann auch, warum soviel "Bohei" um dieses Gutachten des ÄD der AfA gemacht wird, wenn es am Ende eigentlich nur belächelt wird.
Sicherlich nützt es (mir) betreffend des ALGI bei Nahtlosigkeitsregelung.
Aber andere Stellen ist doch das Gutachten völlig wurscht.:doh:


Na-Ja, vorwiegend "positiv" für die AfA, in der Hoffnung, dass dir bald EM-Rente bewilligt wird und die AfA die Zahlungen einstellen kann, denn damit endet ja die Wirkung der "Nahtlosigkeit" nach § 145 SGB III.
Na, da ist man ja mit der AfA mal auf einem Nenner......
auf die EM Rente hoffen doch alle....
Nur die Gründe sind halt unterschiedlich.

Du kannst das auch schriftlich anfordern aber auch NUR DIREKT an den ÄD der AfA richten und eine Ausweis-Kopie beifügen (als Legitimation können die das verlangen), bei uns hat das immer ausgereicht, wir haben ALLE ÄD-Gutachten schriftlich angefordert und auch bekommen.
Da ich mich gestern noch im Forum "umgelesen" habe, ist das Schreiben gestern noch raus. Mit Kopie vom Ausweis.:icon_smile:

Unbedingt nachweislich (Übergabe-Einschreiben) schicken, normale Post wird gerne ignoriert, da kann man (der ÄD) ja immer behaupten, es sei nie was angekommen dazu ... :idea:
Auch das ist erfolgt.


Deine Infos zum Anspruch auf ALGI bekomme ich noch nicht so ganz zusammen, es geht ja für die Anwartschaften um deutlich mehr als nur die letzten 2 Jahre, besonders wenn man schon etwas älter ist (ab Ü 50) und eventuell einen höheren Anspruch als 12 Monate haben könnte.
Tja, das ist auch gar nicht so einfach, da durch zu blicken.
Also, ich werde versuchen es zu erklären:

Ich habe bis Mitte 2011 als Angestellte gearbeitet.

Dann habe ich (leider blieb mir keine andere Wahl), die Firma meine Ehemannes (heute Ex Mann), übernehmen.

Nach der Scheidung habe ich die Firma Mitte 2014 abgegeben.
Ich hatte da schon gesundheitliche Probleme.
Mitte 2014 bis Mitte 2015, habe ich noch für den neuen Besitzer als Geschäftsführer gearbeitet.

Mitspracherecht und Entscheidungsgewalt als Geschäftsführer hatte ich nicht, da die Anteile an der GmbH zu gering waren.

Es wurden Sozialversicherungsabgaben in dieser Zeit gezahlt!!!

Die AfA hat dann 2015 versucht mir daraus einen Strick zu drehen. Und hat kein ALGI gezahlt.

Daher die kurze Zeit ALGII.

Insgesamt habe ich nach meiner Selbstständigkeit mindestens 34 Monate ( wenn tatsächlich nur ganze Monate berechnet werden) pflichtversichert gearbeitet.

Ich bin jetzt 55 und werde dieses Jahr 56.

Meine KK hat eine Statusklärung erstellt, welche der AfA vorliegt.
Darin geht hervor, dass ich nur Angestellte war und auch so bei der KK geführt wurde.

Eigentlich gilt:

Sozialversicherung gezahlt, dann auch Anspruch der Pflichtzeiten.

Aber die AfA hat das natürlich anders gesehen.

Und nach meiner Rechnung, hat der SB der Leistungsabteilung der AfA das auch wieder so gesehen.

Habe soeben den Widerspruch, betreffend der Bezugszeiten fertig gemacht und der geht heute noch per Einschreiben an den SB der Leistungsabteilung der AfA.
Er hatte für mich 10 Monate ALGI bewilligt.

Mal sehen, wie er auf diese Berechnung kommt.

Die halten mich dort sicherlich schon für renitent.:icon_motz:

Vielen Dank noch mal.

Mal sehen was heute wieder in der Post ist:icon_cry:

LG Myska
 

Antik 63

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Hallo Myska 62,
vieleicht kann ich dir etwas helfen? Wir waren auch Selbstständig ich war Gesellschafterin mit 48 % aber auch ohne Geschäftsführer zu sein.
Bei mir wurde das 2004 von der KK und von der Agentur für Arbeit genehmigt schreibe ich dir unten weiter noch was dazu.Hätte der SB bei der AFA dich fragen müssen ob das bei der AFA schon beantragt wurde.
Ich wurde danach gefragt und hatte auch Angst weil das ja von 2004 war aber er sagte wenn ich das habe wäre das in Ordnung. All so diese beiden schreiben waren wichtig für mich das ich mein Arbeitslosengeld bekomme.
Mitspracherecht und Entscheidungsgewalt als Geschäftsführer hatte ich nicht, da die Anteile an der GmbH zu gering waren.
Hatte ich auch nicht.
Die AfA hat dann 2015 versucht mir daraus einen Strick zu drehen. Und hat kein ALGI gezahlt.
Der hätte dir das sagen müssen wenn du deinen Arbeitslosengeld Antrag abgibst da steht das drin lese mal auf Blatt 2 , 3c da steht das alles das von der AFA hättest du dann noch beantragen können.
Ich bin jetzt 55 und werde dieses Jahr 56.
Hast du auf jedenfall mehr Anspruch.
Meine KK hat eine Statusklärung erstellt, welche der AfA vorliegt.
Darin geht hervor, dass ich nur Angestellte war und auch so bei der KK geführt wurde.
Ja das ist schon Richtig aber das muss alles genehmig werden.
Sozialversicherung gezahlt, dann auch Anspruch der Pflichtzeiten.
Jetzt schreibe ich dir was die KK mir damals Mitgeteilt hat (ist nur ein kleiner Teil )
Sozialversicherungsrechtliche Beurteilung der Tätigkeiten Ihrer mitarbeitenden Gesellschafterin Frau xxx.
Sie reichten uns die Unterlagen zur versicherungsrechtlichen Beurteilung der Tätigkeit Ihrer mitarbeitenden Gesellschafterin Frau xxx ein.Die Überprüfung hat ergeben, das die von Frau xxx bei Ihnen ausgeübte Beschäftigung als xxx ab den 01.04.04 kranken-,renten-,arbeitslosen- und pfegeversicherungspflichtig ist.
Das war von der KK da steht schon viel mehr muss ich erst üben dann kann ich es vieleicht als Datei einstellen.
Aber die AfA hat das natürlich anders gesehen.
Hat alles unser damaliger Steuerberater eingereicht. Dann habe ich direkt danach ein schreiben der Bundesagentur für Arbeit bekommen.
Betreff: Ihr Antrag auf Zustimmungserklärung der Bundesagentur für Arbeit nach § 336 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch (SGB |||)vom xxx.
Sehr geehrte Damen und Herren
die Bundesagentur für Arbeit stimmt dem obigen Feststellungsbescheid zu für die Zeit ab 01.04.2004
Durch die Zustimmungserklärung sind die Agenturen für Arbeit im Leistungsfall für die genannten Zeiten an den obigen Feststellungsbescheid gebunden.Und hier steht auch noch vieles mehr.
Das hatte dann gültig sollte ich mal Arbeitslos werden was ich dann ja 2016 wurde.Das ich dieses dann brauchen würde wusste ich bis dann aber auch noch nicht.
Hast du den eine Zustimmungserklärung der Bundes Agentur für Arbeit gemacht ?Ob das jetzt noch geht weiß ich nicht.Aber wie das aussieht bekommst du ja nur Arbeitslosengeld durch die Aussteuerung der KK und noch nicht auf Grund deiner lezten Tätigkeit.Aber damit kenne ich mich nicht so gut aus.

Falls ich dir helfen kann werde ich dir noch mehr dazu schreiben.

Das sind nur meine Persönlichen Erfahrungen.


Es Grüßt Antik 63
 

Myska62

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Hallo Antik,

vielen Dank für Deine Antwort.

vieleicht kann ich dir etwas helfen? Wir waren auch Selbstständig ich war Gesellschafterin mit 48 % aber auch ohne Geschäftsführer zu sein.
Bei mir wurde das 2004 von der KK und von der Agentur für Arbeit genehmigt schreibe ich dir unten weiter noch was dazu.Hätte der SB bei der AFA dich fragen müssen ob das bei der AFA schon beantragt wurde.
Bei mir war/ist die Sache nicht ganz so einfach.
Ich habe mit meiner damaligen Firma und einer großen Firma eine GmbH gebildet.
Meine Anteile betrugen nur 1%, da ich meine Firma dann an meinen Geschäftspartner abgegeben habe.

Ich war dann nur noch Geschäftsführer der GmbH.

Die Überprüfung der Baugenossenschaft hat wohl stattgefunden, aber davon habe ich leider nichts gewusst.

Mein damaliger GmbH Mitgründer hatte von vornherein meinen Anstellungsvertrag so ausgelegt, dass dort drin stand, ich hätte freie Handhabe.

In der Realität sah dies anders aus.

Ich wurde behandelt wie eine Angestellte.
Musste alles vor einer Entscheidung absegnen lassen.
Urlaub beantragen und es wurden Sozialversicherungsabgaben gezahlt.

Nur freie Arbeitszeiteinteilung hatte ich.
Mit mindestens 4 Stunden täglich.
Gearbeitet habe ich mindestens 8-10 Stunden täglich.
Oft auch mehr.

Und als ich mich gegen einiges gewehrt habe, weil ich voll in der Verantwortung stand (lt. Vertrag), hat er mich mal eben als Geschäftsführer abgesägt und sich selbst ernannt.

Sozialversicherungsrechtliche Beurteilung der Tätigkeiten Ihrer mitarbeitenden Gesellschafterin Frau xxx.
Sie reichten uns die Unterlagen zur versicherungsrechtlichen Beurteilung der Tätigkeit Ihrer mitarbeitenden Gesellschafterin Frau xxx ein.Die Überprüfung hat ergeben, das die von Frau xxx bei Ihnen ausgeübte Beschäftigung als xxx ab den 01.04.04 kranken-,renten-,arbeitslosen- und pfegeversicherungspflichtig ist.
Von der KK habe ich auch so ein Schreiben vorliegen.
Das habe ich aber erst 2017 bekommen.


Betreff: Ihr Antrag auf Zustimmungserklärung der Bundesagentur für Arbeit nach § 336 des Dritten Buches Sozialgesetzbuch (SGB |||)vom xxx.
Sehr geehrte Damen und Herren
die Bundesagentur für Arbeit stimmt dem obigen Feststellungsbescheid zu für die Zeit ab 01.04.2004
Durch die Zustimmungserklärung sind die Agenturen für Arbeit im Leistungsfall für die genannten Zeiten an den obigen Feststellungsbescheid gebunden.Und hier steht auch noch vieles mehr.
Bei mir hatte ja die AfA schon im Jahr 2015 entschieden, dass mir für die Zeit nichts zusteht.

Die Klage liegt seit dem auf dem Sozialgericht.
Aber die Entscheidung dauert und dauert und dauert.....

Aber wie das aussieht bekommst du ja nur Arbeitslosengeld durch die Aussteuerung der KK und noch nicht auf Grund deiner lezten Tätigkeit.Aber damit kenne ich mich nicht so gut aus.
So sehe ich das auch.
Berechnet wurde nur nach den letzten Tätigkeiten.

Habe Widerspruch eingelegt.
Die Unterlagen der KK liegen der Leistungsabteilung ja vor.

Falls ich dir helfen kann werde ich dir noch mehr dazu schreiben.
Sicherlich konntest Du helfen.
Und ich bin dankbar, dass Du Deine Situation geschildert hast.

Du darfst mir gerne mehr dazu berichten.
Vielleicht hilft es ja.

Das sind nur meine Persönlichen Erfahrungen.
Auch nur persönliche Erfahrungen, sind oft hilfreich.
Vielen Dank dafür.

Gruß Myska
 

Fairina

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Myska und teilweise auch Antik,

so einfach ist das nicht mit dem GF einer GmbH. In der Regel ist dieser Angestellter der GmbH durch Beschluss der Gesellschafter im Gesellschaftsvertrag. Unabhängig davon, ob er auch Gesellschafter ist oder nicht. Als GF ist er - je nachdem - weisungsbefugt oder nicht. Auch dies wieder auf Grundlage der Gesellschafterverträge. Dadurch, daß er Angestellter ist, erhält er ein Gehalt und es müssen ganz normal für ihn Steuern und Sozialabgaben gezahlt werden.
Ist der GF gleichzeitig Gesellschafter, so muss er sowohl seine Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit wie auch nach dem Jahresabschluss und der Gewinnausschüttung seinen Gewinnanteil versteuern. Das nur mal so anbei.

Eine Haftung des GF kann in der Regel nur erfolgen, wenn er wichtige Dinge vorsätzlich oder nachlässig versäumt. Z.B. keine Sozialabgaben der GmbH zahlt oder ein Liquiditätsproblem der GmbH nicht innerhalb der Frist (3 Wochen) meldet Die Einkünfte der Gesellschafter durch Gewinnausschüttungen hingegen liegen im Verantwortungsbereich der Gesellschafter. Damit hat er nichts zu tun. Ist er ein unfreier GF, der also nur Anweisungen befolgen darf der Gesellschafter, dann kann er durch die Gesellschafter auch für anderes haftbar gemacht werden.

Insofern verstehe ich nicht wie der Mitgesellschafter sich so einfach zum GF machen konnte. Dafür muss es zwingend einen Gesellschaftsbeschluß geben. Dieser wird auch veröffentlicht, da eine GmbH eine juristische und keine natürliche Person ist. Ob alle Gesellschafter gleiches Stimmrecht haben, hängt vom Gesellschaftsvertrag ab. Dies kann sich auf die Gesellschaftereinlage beziehen oder auf einfachen Beschluss aller Gesellschafter.

Prinzipiell hätte dir auch für die gesamte Arbeitszeit dein Gehalt zugestanden. Aber ich weiß ja nur zu gut wie das so ist. Wenn man es ganz böse nimmt, du nicht das volle Gehalt bekommen hast, kann dies eine verdeckte Gewinnausschüttung sein. Aber das gehört nur in die Hände eines versierten Fachanwaltes für GmbH-Recht und eines Steuerberaters. Ich habe hier nur allgemeines Wissen gepostet. Ich habe nicht alles jetzt gelesen, aber ich sage mal, das dein SB blubbert.
 

Antik 63

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Hallo Myska

Melde mich Anfang der Woche.Versuche dann dir den Feststellungsbescheid der Bundesagentur für Arbeit einzustellen (ich hoffe das ich das auch kann) vielleicht könnte der dir helfen.


Es grüßt Antik
 

Myska62

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Hallo Fairina,

so einfach ist das nicht mit dem GF einer GmbH. In der Regel ist dieser Angestellter der GmbH durch Beschluss der Gesellschafter im Gesellschaftsvertrag. Unabhängig davon, ob er auch Gesellschafter ist oder nicht. Als GF ist er - je nachdem - weisungsbefugt oder nicht. Auch dies wieder auf Grundlage der Gesellschafterverträge. Dadurch, daß er Angestellter ist, erhält er ein Gehalt und es müssen ganz normal für ihn Steuern und Sozialabgaben gezahlt werden.
Es ist/war tatsächlich nicht einfach......
Bei mir gab es erste eine GmbH Gründung.
Zwei Firmen unabhängig von einander gründeten eine GmbH.

Dann habe ich meine Firma an die andere Firma verkauft.
Meine Anteile der GmbH, betrugen nur 1 %.
Somit hatte ich bei GmbH Gründung nur 250 € zu tragen.

Die musste ich nicht bezahlen, hat alles der Neue übernommen.

Auch wurde direkt ein Vertrag gemacht, dass ich meine Anteile an ihn verkaufe, wenn er diese möchte.

Da es ihm um meinen Namen, meine Mitarbeiter und Kunden ging, brauchte er mich noch als GF.
Er hätte sonst keine Chance gehabt.


Ist der GF gleichzeitig Gesellschafter, so muss er sowohl seine Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit wie auch nach dem Jahresabschluss und der Gewinnausschüttung seinen Gewinnanteil versteuern. Das nur mal so anbei.
Es gab keine Vereinbarung für Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit oder Gewinnausschüttung.


Eine Haftung des GF kann in der Regel nur erfolgen, wenn er wichtige Dinge vorsätzlich oder nachlässig versäumt. Z.B. keine Sozialabgaben der GmbH zahlt oder ein Liquiditätsproblem der GmbH nicht innerhalb der Frist (3 Wochen) meldet Die Einkünfte der Gesellschafter durch Gewinnausschüttungen hingegen liegen im Verantwortungsbereich der Gesellschafter. Damit hat er nichts zu tun. Ist er ein unfreier GF, der also nur Anweisungen befolgen darf der Gesellschafter, dann kann er durch die Gesellschafter auch für anderes haftbar gemacht werden.
Tja, ich habe natürlich Verträge unterschrieben. Das hatte ich noch im Überblick.
Allerdings merkte ich dann, dass etwas nicht stimmte.
Ich wusste, dass mir Dinge vorenthalten wurden!
Mir wurden kein Kontenzugang gewährt. Bilanzen nicht vorgelegt.
Rechnungen über Bestellungen konnte ich nur teilweise einsehen.

Habe dann ein Gespräch bei der Bank gehabt und mir die Auszüge zeigen lassen und war entsetzt.

Das Geld der GmbH, 25000 € war weg.

Auch waren die Zahlungen undurchsichtig.

Insofern verstehe ich nicht wie der Mitgesellschafter sich so einfach zum GF machen konnte. Dafür muss es zwingend einen Gesellschaftsbeschluß geben. Dieser wird auch veröffentlicht, da eine GmbH eine juristische und keine natürliche Person ist. Ob alle Gesellschafter gleiches Stimmrecht haben, hängt vom Gesellschaftsvertrag ab. Dies kann sich auf die Gesellschaftereinlage beziehen oder auf einfachen Beschluss aller Gesellschafter.
Tja, er hat meine angebotenes Restanteil gekauft und dann konnte er alleine beschließen.
Ist auch sofort genehmigt und eingetragen worden.

Und für mich war das gleichzeitig die Kündigung.

Prinzipiell hätte dir auch für die gesamte Arbeitszeit dein Gehalt zugestanden. Aber ich weiß ja nur zu gut wie das so ist. Wenn man es ganz böse nimmt, du nicht das volle Gehalt bekommen hast, kann dies eine verdeckte Gewinnausschüttung sein. Aber das gehört nur in die Hände eines versierten Fachanwaltes für GmbH-Recht und eines Steuerberaters.
Ich habe mein GF Gehalt bekommen.
Allerdings musste ich auch noch für seine andere Firma arbeiten.
Er hat irgendwie mit seinem "windigen" Buchhalter beide Firmen ineinander "überschwimmen" lassen.

Der Buchhalter hat auch die Buchungen für beide Firmen gemacht.
Und oft in meinem Auftrag unterschrieben.
Das habe ich erst später heraus bekommen.

Diese Tätigkeit hat er mir nicht bezahlt.

Bedingt durch die Verträge, es waren ja mehrere, hatte kein Anwalt so richtig den Durchblick.

Ich bekam allerdings gesagt, dass dies ein "dickes Ding" sei und von vorn herein auf Betrug ausgelegt war......

Aber kein Anwalt wollte diesen Fall übernehmen.
Gegen einen Großunternehmer mal eben klagen ist nicht so einfach.

Vor allem konnte ich mir da schon keinen Anwalt mehr leisten.
Und auf Prozesskostenhilfe wollte keiner arbeiten.....

Einen Anwalt hatte ich am Anfang und der hat mich total falsch beraten.
Dabei habe ich fast mein ganzes Geld verloren.

Denn die letzten Anteile hat der "neue" GF dann auch nicht mehr bezahlt.

Trotz Mahnverfahren habe ich die Gelder nicht bekommen.

Im Übrigen, arbeitet sein damaliger Anwalt auch nicht mehr.
Dem wurde wohl seine Kanzlei geschlossen.

Die Frist um an die letzten Gelder zu kommen, läuft im Mai 2018 ab.

Und um ehrlich zu sein, fehlt mir das Geld und die Kraft, noch einmal aktiv zu werden.


Ich habe hier nur allgemeines Wissen gepostet. Ich habe nicht alles jetzt gelesen, aber ich sage mal, das dein SB blubbert.

Ich danke Dir sehr für Deine Nachricht.
Wie Du siehst, ist es wirklich verzwickt.

Ich war damals froh, dass ich die Firma los war.
Auch hatte ich einen Steuerberater zur Seite, welcher mir sagte, dass alle ok. ist mit den Verträgen.

Das ich naiv war, ist mir heute auch klar.
Aber ich glaube halt immer an das gute im Menschen.

Einen schönen Sonntag und Gruß Myska
 

Fairina

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Oh Mann,

was für ein Chaos. Wer hat euch beraten bei der Gründung? Wer hat den Mist eingetragen. Das muss ich mir durch den Kopf gehen lassen. Schlichtweg gesagt, ist das ein Katastrophenzustand. Bitte lasse die Finger zukünftig von GmbH-Gründungen. Ich schreibe nachher noch etwas zu deinem Bericht. Ich teile deine Einschätzung das es von vorne herein nur auf - vorsichtig ausgedrückt - unsauber zuging.
 

Antik 63

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Hallo Myska,

Das ist bei dir ja nicht so gut gelaufen das war ja bei uns alles in Ordnung. Da hast du ja richtig viel mitgemacht.
Meine Anteile betrugen nur 1%, da ich meine Firma dann an meinen Geschäftspartner abgegeben habe.
Ich war dann nur noch Geschäftsführer der GmbH.
Das ist natürlich alles anders bei dir du warst Geschäftsführer ich nur Gesellschafter.
Mein damaliger GmbH Mitgründer hatte von vornherein meinen Anstellungsvertrag so ausgelegt, dass dort drin stand, ich hätte freie Handhabe.
Das hatte ich eben nicht mit der freien Handhabe allso laut Vertrag(obwohl du das ja auch nicht hattest).Unser Steuerberater musste aber damals richtig mit der KK kämpfen das ich pflichtversichert werde( kranken-renten- u. arbeitslosen) eben wegen dem Anteil der GMBH 48%.Deshalb habe ich auch gleich den Feststellungsbescheid der Bundesagentur für Arbeit bekommen weil die dem auch zustimmen mussten.
Deshalb wundert mich das du mit 1% so viel Ärger hast bestimmt wegen der freien Handhabe.
Gearbeitet habe ich mindestens 8-10 Stunden täglich.
Oft auch mehr.
Gut gearbeitet habe ich auch immer mehr aber das war ja unsere eigene Firma.Aber das mit der GMBH ist auch alles kompliziert aber das haben wir jetzt alles hinter uns.
hat er mich mal eben als Geschäftsführer abgesägt und sich selbst ernannt.
Da wart ihr aber schon beim Notar wie auch Fairina geschrieben hat bei einer GMBH muss alles offengelegt werden.Bei dir ist ja sehr viel nicht so richtig gelaufen und mit der GMBH das haben wir auch nicht alles verstanden.
Bei mir hatte ja die AfA schon im Jahr 2015 entschieden, dass mir für die Zeit nichts zusteht.
Die Klage liegt seit dem auf dem Sozialgericht.
Aber die Entscheidung dauert und dauert und dauert.....
Hat das die Agentur für Arbeit oder die Bundesagentur für Arbeit entschieden( ich meine das ist was anderes ich weiß das aber nicht genau).Hast du den auch einen Feststellungsbescheid bekommen?
Habe Widerspruch eingelegt.
Die Unterlagen der KK liegen der Leistungsabteilung ja vor.
Dann will ich mal hoffen das du bald Bescheid bekommst. Aber nicht der Feststellungsbescheid den hast du gar nicht? Deshalb bearbeiten die das auch nicht.
Wurde der den überhaupt eingereicht vom SB oder was haben die gemacht.
Werde dir jetzt den Bescheid einstellen und hoffe das es klappt.Wenn du den von der KK auch haben möchtest dann sage Bescheid.

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Es Grüßt Antik :cheer2:
 

Fairina

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Ich sortiere mal ein wenig so wie ich es verstanden habe. Du bist x, deine von dir gegründete GmbH ist x1, der andere Typ und seine GmbH sind y und y1.

x gründet GmbH x1 und y gründet GmbH y1 - also 2 GmbHs
x verkauft x1 an y1 und da fängt der Murks an

x1 existiert nicht mehr doch wo bleibt das Vermögen von x1?
Anteil von x an y1 beträgt 1% - 250 Euro
x kann die 250 Euro nicht aufbringen - internes Rechtsverhältnis zwischen x und y, der den Beitrag aufbringt. Sollte es da einen Hinweis einer Zahlung von y an y1 mit Hinweis auf x geben, so hat x keinen Gesellschaftsanteil an y1 erbracht. Würde im Falle einer Liquiditätsproblematik vom Insolvenzverwalter nachgefordert werden von x. Das nur mal am Rande.
x wird GF von y1 doch ohne rechtliche Befugnisse eines GF. Kein Arbeitsvertrag für x? Im Gesellschaftsvertrag keinen Hinweis auf Gesellschafterstatus und auf Gewinnausschüttung von x? Ja klar, weil er kein Gesellschafter war wenn er nicht selbst die 250 Euro überwiesen hat oder als Sachleistung eingebracht hat. War der Name, Kunden und Mitarbeiter nichts wert oder nur diese 250 Euro?
x stellt fest, das y1 illiquide ist und wer hat das gemeldet? Wäre Pflicht von x gewesen.

Aber auch die anderen Antworten von dir lassen keine Klarheiten zu. Ganz im Gegenteil. Der Verkauf der einen GmbH kann kein "Zusammenschwimmen" von x1 und y1 zu. Es sei denn, beide Firmen bestünden nebenher und y1 wäre jetzt Gesellschafter von x1.

Fakt ist, du warst offenbar nicht selbständig du ich garantiere jetzt schon Ärger wenn diese ganze Sch.... mal offenbar wird. Das wird richtig heftig.

Doch das nur am Rande. Ein GF muss nicht unbedingt ein Selbständiger sein. Er kann auch Angestellter einer anderen Firma sein. Gleiches gilt für einen Gesellschafter einer GmbH. Das nur mal so wegen der DRV.

So wie ich das verstehe, bist du sowas von blauäugig gewesen ... Zu deinem Anwalt und zu deinem StB sage ich lieber nix.

Doch nun zu deinen Problemen: Sammle alles zusammen was du an Unterlagen hast wie Kontoauszüge, SV-Meldungen, Arbeitsverträge, Lohnsteuerkarten oder/und E-Tin, Zeugnisse, halt alles was geeignet ist, deine Zeiten nach zu weisen und mache eine Kontenklärung bei der DRV. Vielleicht kommt da noch was zusammen. Gleichzeitig kannst du dann der KK auch nachweisen, falls es da Fragen gibt.

Ansonsten hat Doppeloma dir alles gesagt. Die ist in der Materie drin im Gegensatz zu mir.


Ein allgemeiner Rat von mir: Trägt euch einer die Gründung einer GmbH an oder die GF in einer GmbH, dann lauft entweder weg oder lernt, lernt, lernt. Es lauern so viele Fallstricke, das glaubt man nicht. Ein GF der keine Übersicht über die Bilanzen hat, keine Übersicht über Kontoauszüge, der ist kein GF sondern nur eine Alibifunktion der später für den ganzen Mist den Kopf hinhalten muss. Und das gilt für fast alle GFs - also auch bei GbR (da ist es noch ein wenig anders).
 

Myska62

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Hallo,

erst einmal vielen Dank für Deine Antwort.

was für ein Chaos. Wer hat euch beraten bei der Gründung?
Es gab kein "Euch".
Ich war allein auf weiter Flur.

Wer hat den Mist eingetragen.
Ein Notar, wie es so üblich ist.

Bitte lasse die Finger zukünftig von GmbH-Gründungen.
Ich werde weder noch einmal selbstständig sein, noch eine GmbH gründen.

Das wäre in meinem gesundheitlichen Zustand gar nicht möglich.


Ich teile deine Einschätzung das es von vorne herein nur auf - vorsichtig ausgedrückt - unsauber zuging.
Der Meinung war ich nicht alleine. Auch die Anwälte die ich aufgesucht habe, waren sicher das es von vorn herein Betrug war.

Darum hat sich auch keiner an die Sache heran getraut.

LG Myska
 
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