ALG I nach 2x Elternzeit und anschließender Freistellung bis Ende der Kündigungsfrist

Tara1984

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Hallo,

vorab ein kurzer zeitlicher Ablauf der letzten 24 Monate.
06.03.2015-05.03.2016 Elternzeit
11.05.-10.08.2016 Mutterschutz
20.06.2016-19.06.2017 Elternzeit
20.06.-09.07.2017 Urlaub
10.07.-30.09.2017 Freistellung
Ab 01.10.2017 arbeitslos

Davor und dazwischen war ich in einem sehr gut gezahlten Job.

Nun habe ich meinen Bewilligungsbescheid bekommen. Darin heißt es, ich habe keine 150 Tage Lohn bekommen, so dass ich lediglich dieses fiktive Gehalt angerechnet bekomme. Unterm Strich bekomme ich nun deutlich weniger als die Hälfte von dem, was ich vorher raus hatte.

Nach langem Belesen hab ich ja nun rausgefunden, dass weder die Mutterschutzzeit, noch die Zeit der Freistellung in die Berechnung einbezogen wird, wodurch ich tatsächlich keine 150 Tage erreiche.
Ist in solch einer Konstellation etwas zu rütteln? Lohnt ein Widerspruch und der Weg zum Anwalt?
Ich war Hauptverdienerin. Nun bricht aufgrund dieser "Fehlberechnung" ein riesiger Batzen Geld weg und unsere Wohnsituation gerät in Gefahr. :-(
 

Katzenfan

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@Tara 1984

An der fiktiven Berechnung an sich wird wohl kaum etwas zu rütteln sein.

Du könntest höchstens schauen, ob evtl. eine höhere Qualifikationsstufe zu berücksichtigen ist.

In welche QSt wurdest Du denn "gesteckt"?
Entspricht die Deiner Ausbildung und/oder der Ausbildung, die normalerweise für solche Beschäftigungen erforderlich ist, in die Du in erster Linie vermittelt werden sollst?

Siehe dazu auch § 152 Abs. 2 SGB III
§ 152 SGB III Fiktive Bemessung - dejure.org

Gruß
Katzenfan
 

Tara1984

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@Tara 1984

In welche QSt wurdest Du denn "gesteckt"?
Entspricht die Deiner Ausbildung und/oder der Ausbildung, die normalerweise für solche Beschäftigungen erforderlich ist, in die Du in erster Linie vermittelt werden sollst?
3 jährige Berufsausbildung..... Soweit wäre das korrekt. Leider....
 
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