ALG I - Maßnahme sinnlos was tun? / Neuer Job schon in Aussicht

FrauHolle39

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Hallo,

ich bin neu hier und habe gleich auch ein Anliegen.:bigsmile:

Ich bin offiziell arbeitslos seit Anfang November. Also fast genau 4 Wochen. Meinen Job habe ich nach nur 11 Monaten selbst gekündigt mit Bescheinigung vom Arzt.
Anspruch habe ich von dem Job also keinen, aber noch Rest-Anspruch vom letzten ALG I übrig. Dieser Anspruch geht bis Mitte April 2019 also fast 4,5 Monate (ich hatte vor dem Job bereits knapp 7 Monate ALG I erhalten). Davor war ich nie arbeitslos und auch immer lange im Arbeitsverhältnis (4 Jahre, 5 Jahre, 7 Jahre...). Also auch nicht schwer vermittelbar oder arbeitsfaul. Zurzeit mache ich sogar noch eine selbst bezahlte Ausbildung.

Stellen habe ich vom Amt seitdem genau eine erhalten, habe aber selbst seit Mitte Oktober bereits 18 Bewerbungen versendet, das meiste allerdings Initiativbewerbungen, da es nicht so viele Stellen gibt. Ich bewerbe mich also aktiv und sende auch regelmäßig meine Liste an meine SB.

Gestern hatte ich dann eine förmliche Zustellung im Briefkasten, dass ich bereits ab 10. Dezember an einer 8-wöchigen Vollzeit-Maßnahme teilnehmen soll. Hier geht es um ein Bewerbertraining, wo man lernen soll wie man sich bewirbt und auch z.B. MS-Office Kurse machen soll. Auch könnte man ein 2-wöchiges Praktikum zur Eingliederung machen. :icon_eek:

Ich war doch etwas irritiert, da ich mich hier ehrlich gesagt hier so gar nicht sehe, da ich ausreichend Erfahrung habe und zudem genau weiß wie sowas geht. Auch hatte ich nie Probleme in dem Bereich. Ich habe zwar ein Studium abgebrochen aber immer Jobs für Akademiker im Bereich Marketing gehabt. Also Selbstvermarktung & MS Office beherrsche ich laut meiner Einschätzung. :wink:

Zudem klingt das eher wie etwas für jemanden, der länger keinen Job gefunden hat. Bei mir sind es ja gerade 4 Wochen, die ich arbeitslos bin. Finde das irgendwie komisch.
Gibt es hier triftige Gründe so etwas abzulehnen? Es steht dort ich bin sonst 3-6 Wochen gesperrt.

Eine weitere Frage: Ich habe auch sogar schon ein Angebot für einen Job, der allerdings erst Mitte März los gehen würde. Zeiten von 3-3,5 Monate sind in meinem Bereich auch nicht unüblich zwischen Vertragsunterzeichnung und Arbeitsantritt. Meine vorletzte Kündigungsfrist war ja auch so lange.
Wenn ich den Job habe und dem Amt das 3-3,5 Monate vorher mitteile muss ich dann trotzdem weiter nach Jobs suchen bzw. zu so einer Maßnahme? Oder wird das zeitlich akzeptiert? Ich würde ja eh nur bis Mitte April Geld bekommen.

Danke für ein Feedback & Tips, was ich hier tun kann.

VG
 
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