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ALG I - Jobangebot- wie bekomme ich Fahrtkosten?

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merlin66

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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17 Jul 2007
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#1
hallo
ich musste mich ende dez 08 arbeitslos melden zum 31.03.2009. mein zeitarbeitsvertrag konnte wegen der wirtschaftl. lage nicht verlängert werden. ( autozulieferer)
habe von jan bis märz sicher 300 firmen angerufen und ca 50 bewerbungen geschrieben. einstellungs-stop.
jetzt habe ich durch zufall über private kontakte die möglichkeit morgen für 3 tage zur probe zu arbeiten und kann dann wenn alles gut läuft schon zum 1.mai in der firma beginnen.
es sind 82 km zum neuen arbeitsplatz. ich muss um 4.30 los um dann um 6.30 zu beginnen.
um 17.h ist ende dann bin ich 19.30 daheim.
die bahn kostet im monat 210.- euro.
ich habe gelesen es gibt da die möglichkeit dass die kosten für 6 monate getragen werden aber man muss den antrag vor unterschreiben des vertrages stellen.
später wenn die 6 mon gut laufen und die probezeit vorbei ist würde ich dann auch umziehen.
so nun meine frage.... wie ist der ablauf da ich denke die bewilligung dauert wieder mal ewig. kann ich den antrag stellen dann den vertrag schon vor der zusage unterschreiben oder muss ich warten?
ich will es mir mit dem chef nicht vermiesen denn wenn er mir tatsächlich den vertrag dann hinlegt möchte ich nichts riskieren.
2.frage ich habe keinen führerschein und müsste ihn aber in der firma haben da wir auch auf montage gehen.
kann ich den auch als darlehen oder so bekommen?
bitte um hilfe beovr ich morgen da hin geh.

danke merlin :icon_smile:
 
E

ExitUser

Gast
#2
1. Du mußt die vereinbarte Probearbeit unverzüglich dem Arbeitsamt melden. Erstens, weil du während dieser Zeit nicht erreichbar bist. Zweitens wegen dem Unfallversicherungsschutz. Wenn du am Montag schon anfängst, begründe das damit, daß du ganz kurzfristig zusagen mußtest.

2. Fahrtkosten und ggf. vielleicht auch Hilfe bei doppelter Haushaltsführung kannst du im Prinzip schon bekommen. Hieß früher "Mobilitätsbeihilfe". Jetzt läuft das alles unter dem Vermittlungsbudget. Es besteht kein Rechtsanspruch, du solltest es aber auf jeden Fall versuchen. Meines Wissens muß das vor Stellenantritt beantragt werden. Laß dich nicht abwimmeln. Wenn das nicht gleich klappt, beantrage es schriftlich und verlange eine schriftliche Begründung.

3. Führerscheinkosten können im Prinzip auch aus dem Vermittlungsbudget geleistet werden, und auch hier wieder ohne Rechtsanspruch. Sehr hilfreich wäre ein Schreiben deines Arbeitgebers nach dem Motto "wir würden Herrn X gerne fest einstellen, aber dazu braucht dieser einen Führerschein, den er derzeit noch nicht hat". Ob das gefördert wird und ob das als Zuschuß und/oder als Darlehen geschieht, muß das zuständige Arbeitsamt entscheiden. Begründe das gut und hoffe auf das beste.
 
E

ExitUser

Gast
#4
Hilfen bei der Anbahnung und Aufnahme einer Beschäftigung, § 45 SGB III n.F.

Ulrich Stascheit

I. Es waren einmal...

1. Genau festgelegte Leistungen

Bis Ende 2008 zählte das SGB III die gängigen Leistungen zur Unterstützung bei Arbeitsuche und Arbeitsaufnahme einzeln auf und legte eine Obergrenze für die jeweilige Leistung fest. Die Arbeitslosen kannten diese Leistungen, beantragten sie deshalb und erhielten sie meist auch.

All diese Leistungen tauchen im SGB III jetzt nicht mehr auf. Sie sollen seit 1.1.2009 in der sogenannten »Förderung aus dem Vermittlungsbudget« gemäß § 45 SGB III n.F. aufgehen. Damit sie nicht untergehen, führen wir die wichtigsten Leistungen noch einmal im Einzelnen auf:

www.elo-forum.org
 
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