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ALG I Einladung bei normalem SB nach §309 mit RFB trotz Gdb 50 und Nahtlosigkeit?

Pewa

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#1
Hallo,

ich ziehe dieses Thema mal als Fortsetzung dieses Themas heraus.

Saurbier hat ja am 01.07. noch geschrieben, dass es hoffentlich nicht lange dauert, bis sich der ÄD oder die AfA melden. Leider war dem bei meiner Bekannten doch nicht so.

Nicht nur, dass sie weder vom ÄD etwas gehört noch von ihrem alten Arbeitgeber die Arbeitsbescheinigung zurückbekam, jetzt flatterte ihr auch noch eine Einladung ins Haus.

Am Freitag soll sie auf ihrer AfA antanzen, Grund:
"Ich möchte mit Ihnen über ihre berufliche Situation sprechen!"

Es handelt sich um eine Einladung nach §309 Abs. 1 in Verbindung mit § 159 SGB III.

Zur Erinnerung: Bei meiner Bekannten läuft momentan das Rehaverfahren, es wurde auch bereits eine Reha genehmigt, nur das Startdatum weiss sie (noch) nicht. Sie wartet derzeit auf ihren Termin beim ÄD und hat ausdrücklich nach §145 (Nahtlosigkeit) beantragt, damit sie eben keine Meldetermine wahrnehmen muss. Dazu kommt, dass sie schwerbehindert ist (GdB 50) und demzufolge auch eine/n FM benötigt.

Ich habe mich nun (mal wieder aus der Kur heraus) zu Ihrer AfA durchtelefoniert und erfahren, dass der SB, der sie eingeladen hat, NICHT der für die Schwerbehinderten oder die Integration zuständige ist. Es handelt sich um einen normalen SB.

Meine Bekannte ist psychisch sehr krank und hat gewaltige Panik vor diesem Termin.

Was kann Sie tun?

Danke für jede Hilfe,
Pewa
 
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#2
Seit wann gibt es Fallmanager bei der AfA? Es gibt spezielle Arbeitsvermittler für Reha/SB aber nur in den größeren Agenturen, in den Außenstellen machen das meist die normalen AV mit.

Eigentlich kann sich diese Einladung nur auf die AV beziehen. Vielleicht ist das Gutachten ja nach Aktenlage erstellt worden? Klingt für mich fast so auch das ein Restleistungsvermögen vorliegt und somit keine Natlosigkeit.

Ich würde den Termin wahrnehmen, der AfA mitteilen das eine med. Reha folgt. Hierfür dürfte ja auch ÜG-Anspruch bestehen ggf. folgt im Anschluss ja auch ein LTA-Verfahren. Ich denke die AV der AfA macht sowieso nichts mit Ihr.
 

Pewa

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#3
Vielen Dank erst mal.

Wenn doch das Ergebnis des äD besprochen werden soll, warum steht dann dies nicht als Grund in der Einladung?

Finde das dennoch sehr merkwürdig.
Meine Bekannte hat morgen einen Termin bei ihrer Psychiaterin, die entscheiden wird, ob sie diesen Termin überhaupt wahrnehmen kann.

Eine gültige AU hat sie, eine "Wegeunfähigkeitsbescheinigung" würde sie auch bekommen. Habe mit ihr vorhin telefoniert und sie will auf keinen Fall zu diesem Termin. Hat totale Panik...
 
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#4
Vielen Dank erst mal.

Wenn doch das Ergebnis des äD besprochen werden soll, warum steht dann dies nicht als Grund in der Einladung?

Finde das dennoch sehr merkwürdig.
Meine Bekannte hat morgen einen Termin bei ihrer Psychiaterin, die entscheiden wird, ob sie diesen Termin überhaupt wahrnehmen kann.

Eine gültige AU hat sie, eine "Wegeunfähigkeitsbescheinigung" würde sie auch bekommen. Habe mit ihr vorhin telefoniert und sie will auf keinen Fall zu diesem Termin. Hat totale Panik...
Der Einladungsgrund war reine Spekulation von mir. Zu einer Antragsabgabe müsste sie ja auch hin oder wie will sie das machen? Gits da niemanden der sie begleiten kann?
 

saurbier

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#5
Hallo liebe Pewa,

ja ja die AfA.

Also ich kann deiner Bekannten nur empfehlen, den Termin mit einer Begleitung wahrzunehmen. Eine begleitung schon deshalb, weil deine Bekannte aufgrund ihrer Umstände sicherlich nicht alles verstehen wird was dort abgeht.

Das eine kleinere Agentur keine speziellen FM hat, dürfte sicherlich verständlich sein.

Hier vor Ort kommen auch neuerdings nach der Umstrukturierung der AfA die speziellen FM von Köln extra angereist.

War deine Bekannte denn schon beim äD oder hat sie zumindest dafür einen Termin genannt bekommen.

Bei mir war es damals so, dass ich nach dem Termin mit dem äD eine Einladung wie hier erhalten hatte, in welcher mir dann die SB das Ergebnis der begutachtung mitgeteilt hat und daraufhin dann eine EinV abschließen wollte, die ich natürlich nicht unterschrieben habe (erst zuhause in Ruhe alles überprüfen).

Ich gehe mal davon aus, dass dies ggf. bei deiner Bekannten ebenso abläuft.

Da bei ihr ja eine Reha ansteht Termin noch offen), dürfte sie für die AfA aktuell eh nicht in eine Vermittlung aufgenommen werden.


Gruss saurbier
 

gila

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#6
Eine weitere Möglichkeit, um Belastungen zu vermeiden, wäre, die Bekannte gibt DIR eine schriftliche Vollmacht zur Beantwortung dieser Einladung und DU antwortest.

Z.B. „Frau X. hat mich bevollmächtigt, Ihre Einladung zu beantworten, da sie selbst gerade gesundheitlich nicht dazu in der Lage ist. Vollmacht siehe Anlage.
Könnte es sich bei dem Einladungsgrund „Gespräch über die berufl. Situation“ um einen Irrtum handeln? Denn Frau X. nimmt in absehbarer Zeit an einer Reha teil und ist derzeit überaus belastet.
Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf und legen kurz den beabsichtigten Inhalt des Gesprächstermins klar, bzw. vielleicht lässt sich dies auch auf einem für Frau X. derzeit weniger belastendem Wege klären.“

Höflich gefragt sollte nicht von Nachteil sein!
 

Pewa

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#7
Der Einladungsgrund war reine Spekulation von mir. Zu einer Antragsabgabe müsste sie ja auch hin oder wie will sie das machen? Gits da niemanden der sie begleiten kann?
Antrag ist bereits in Begleitung abgegeben worden, fehlende Unterlagen (Arbeitsbescheinigung, äD) werden nachgereicht.

Bei mir war es damals so, dass ich nach dem Termin mit dem äD eine Einladung wie hier erhalten hatte, in welcher mir dann die SB das Ergebnis der begutachtung mitgeteilt hat und daraufhin dann eine EinV abschließen wollte, die ich natürlich nicht unterschrieben habe (erst zuhause in Ruhe alles überprüfen).
Nach Rückfrage mit der AfA ist es tatsächlich so, anscheinend hat der äD nach Aktenlage entschieden und sie ist jetzt eingeladen worden.
Heute morgen hat ihr ihre Psychiaterin ein Attest ausgeschrieben, dass sie diesen Termin unter keinen Umständen wahrnehmen kann und bat um schriftliche Zusendung der Unterlagen. Meine Bekannte ließ dieses Attest über einen Bekannten bei der AfA abgeben. Was die dazu sagt, weiss icha ber noch nicht.

Eine weitere Möglichkeit, um Belastungen zu vermeiden, wäre, die Bekannte gibt DIR eine schriftliche Vollmacht zur Beantwortung dieser Einladung und DU antwortest.

Z.B. „Frau X. hat mich bevollmächtigt, Ihre Einladung zu beantworten, da sie selbst gerade gesundheitlich nicht dazu in der Lage ist. Vollmacht siehe Anlage.
Könnte es sich bei dem Einladungsgrund „Gespräch über die berufl. Situation“ um einen Irrtum handeln? Denn Frau X. nimmt in absehbarer Zeit an einer Reha teil und ist derzeit überaus belastet.
Bitte nehmen Sie mit mir Kontakt auf und legen kurz den beabsichtigten Inhalt des Gesprächstermins klar, bzw. vielleicht lässt sich dies auch auf einem für Frau X. derzeit weniger belastendem Wege klären.“

Höflich gefragt sollte nicht von Nachteil sein!
Vielen Dank, Gila.
Wie schon oben geschrieben hat ihre Psychiaterin alles soweit erledigt. Meine Bekannte ist total kaputt, evtl. geht sie sogar noch stationär wegen dem Stress.
Hoffentlich fängt bald ihre Reha an und sie wird in Ruhe gelassen!

Ich werde weiter berichten, schon mal Danke für eure Hilfestellungen bis jetzt!
 

saurbier

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#8
Hallo liebe Gila,

nun das mit der "Besprechnung der beruflichen Situation" ist ein Standarttext.

Dort wird es sicherlich um die Eröffnung des äD Gutachtens gehen und damit verbunden eben die berufliche Situation. Der/die SB kann ja nur Anhand des äD Gutachtens und den ggf. damit verbundenen Leistungseinschränkungen über die berufliche Situation und entsprechendem Fortgang etwas eröttern.

Ich gegen mal davon aus, dass der/die SB dann eine EinV abschließen will.

Hier ist wäre dann auch im besonderen darauf zu achten, dass 1. keine EinV Unterschrieben/akzeptiert wird und 2. vor allem ggf. eine Abschiebung wegen mangelnder Vermittelbar unbedingt zu wiedersprechen ist. Die TE ist nach § 145 SGB III, im besonderen wenn keine Vermittlung aktuell durchführbar ist im ALG-I aufzunehmen.

Nicht gerne werden Personen die aktuell aus gesundheitlichen Gründen nicht vermittelbar sind (selbst erlebt) das ALG-I eben unter dem Hinweis der nicht durchführbaren Vermittelbarkeit abgesprochen.

Das ist aber Falsch.

Wenn die TE wirklich psychisch so schlecht drauf ist, dann kann man nur zu einem kompetenten Beistand raten.

Da wäre dein Vorschlag halt nicht ganz schlecht, wenn die TE eine Vollmacht für eine person ausstellen würde, welcher man zugleich eine Wegeunfähigkeitsbescheinigung beifügt.

Ich möchte hier noch kurz zu nachfolgendem ausführen
Saurbier hat ja am 01.07. noch geschrieben, dass es hoffentlich nicht lange dauert, bis sich der ÄD oder die AfA melden. Leider war dem bei meiner Bekannten doch nicht so.
Es kann auch seitens des äD der AfA ein Gutachten rein nach Aktenlage gefertigt werden. Dann bekommt man natürlich auch keine Vorladung, logisch.

Letztendlich muss sich jedoch unbedingt jemand um die Angelegenheit kümmern, ansonsten gibt es eben kein ALG-I, leider.


Gruss saurbier
 

gila

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#9
Hei saurbier, irgendwie muss da noch was Klarheit rein ...

einerseits lese ich "es könnte um die ERÖFFNUNG des Gutachtens des ÄD gehen" = das heißt jedoch: ein Gutachten ist bereits erstellt worden (pers. oder nach Aktenlage) und das ERGEBNIS (Teil B) wird nun eröffnet.

andererseits "Es kann auch seitens des äD der AfA ein Gutachten rein nach Aktenlage gefertigt werden. Dann bekommt man natürlich auch keine Vorladung, logisch."

Wenn ein Gutachten jedoch noch nicht erstellt wurde, dann müsste es ja nicht um die"Eröffnung" gehen, sondern um die "Beauftragung des ÄD".
Dann MUSS das auch als Einladungsgrund DEUTLICH auf der Einladung stehen.
Der Eingeladene MUSS genau wissen können, zu was er eingeladen wird.

Da die Betroffene jedoch überfordert zu sein scheint - und eine REHA sowieso ansteht, sehe ICH persönlich gar keinen ANLASS, schon JETZT ein Gutachten beim ÄD zu erstellen, denn "Rehabilitation" impliziert zunächst ja einmal, dass eine "Genesung nicht ausgeschlossen" sein kann.

Also wäre doch zunächst mal die Reha abzuwarten - wenn diese vom Rententräger aus gemacht wird, dann hat DER doch eh jetzt die Federführung des Verfahrens?

So lief es ja bei meiner Schwester auch - das (hier:) JC wollte unbedingt den ÄD einschalten - im laufenden Reha-Verfahren.
Das geht aber gar nicht und ist auch sinnfrei.

Das müsste aber in ALGI nicht anders sein - das Rehaverfahren ist zunächst mal abzuwarten. Was da raus kommt ist Vorlage für die DRV und was die dann befinden, ist bindend!

Wenn es der Betroffenen schlecht geht und die Angelegenheit sich SO darstellen sollte, würde ich das mit der Vollmacht durchziehen, damit KLARHEIT herrscht, was Sache ist und vor der Reha den ÄD schieben.
 

saurbier

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#10
Hallo gila,

offensichtlich hab ich mich etwas oberflächlich ausgedrückt.

Es kann auch seitens des äD der AfA ein Gutachten rein nach Aktenlage gefertigt werden. Dann bekommt man natürlich auch keine Vorladung, logisch.
Ich meinte damit natürlich, dass der äD bereits ein Gutachten nach Aktenlage erstellt hat (deshalb keine Vorladung), wovon er dann den entsprechenden Teil B an den SB übersendet hat, welches nun zu besprechen wäre.

Im Falle der TE erscheint eh einiges sehr fragwürdig, aber wir wissen doch, das sich die SB dafür nicht interessieren.

Ich bekam damals auch nur eine lapidare Einladung zur Besprechung der beruflichen Situation.

Da legte man mir den Teil B des Gutachtens vor und fragte mich was ich denn noch so machen könnte, heraus kam der immer gerne zitierte Pförtner.

Man muss also erst mal abwarten, was die SB jetzt überhaupt vor hat, denn wir wissen es bisher ja nicht.

Vielleicht will man ihr das ALG-I streichen, weil ja nicht vermittelbar, oder aber sie soll Rente beantragen, wer weiss das schon hier und jetzt. Das ist alles nur Spekulation.

Wichtig ist, dass jemand den Termin für die TE wahr nimmt (sie kann ja nicht), damit sie zumindest ihr Geld zum Lebensunterhalt weiterhin erhält und nicht im Verschiebebahnhof zwischen AfA und Jobcenter landet, wo sie dann wer weis wie lange auf Geld warten kann, bis sich einer zur Zahlung zuständig erklärt.

Die TE ist gesundheitlich ja so runter, dass sie selbst nichts mehr kann, also muss das jemand für sie mittels Vollmacht erledigen und zwar scheunigst.


Gruss saurbier
 

gila

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#11
Ja da würde ich den Weg der Vollmacht und "Klärung" gehen - sie ist ja offensichtlich AU und da sind berufliche Gespräche sinnfrei.
Wenn die Reha beginnt, bekommt sie ja eh erstmal "Übergangsgeld" von der Rentenversicherung. Danach geht die Zankerei wieder los ... :icon_motz:
 

Pewa

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#12
Ja da würde ich den Weg der Vollmacht und "Klärung" gehen - sie ist ja offensichtlich AU und da sind berufliche Gespräche sinnfrei.
Wenn die Reha beginnt, bekommt sie ja eh erstmal "Übergangsgeld" von der Rentenversicherung. Danach geht die Zankerei wieder los ... :icon_motz:
So, dann kläre ich mal das Ganze auf.
Gestern hatte ihre Sozialarbeiterin glücklicherweise einen freien Termin und ist quasi für sie zur AfA gegangen. Letzten Endes ging es bei ihr wirklich um das Gutachten des äD nach Aktenlage - Vollzeit mit unendlich vielen Einschränkungen.

Sie teilte der AfA dann mit, dass meine Bekannte in Kürze eine Rehamaßnahme antritt. Daraufhin wurde garantiert, man würde "sie in Ruhe lassen", bis die Reha vorbei wäre.
Sie rief bei mir gestern abend ganz erleichtert an, sie hat wirklich unheimliche Panik vor diesen Terminen.

Soweit, so "gut". Ich hoffe dann mal das Beste für ihre Reha.

Wie immer vielen Dank für eure Ausführungen!
 

gila

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#13
Vollzeit mit 1000 Einschränkungen?
Die ham ein Rad ab.
Das heisst Bewerbungs- und Maßnahmestress für quasi Null Chance,
hoffentlich hat sie in der Reha eine gute Beratung.
Ist die Reha vom Rententräger?
Letztlich bestimmt der die Erwerbsfähigkeit ... und ob sie dann als
arbeitsfähig entlassen wird.

Was will SIE denn? Wo sieht sie sich selbst?
 

Pewa

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#14
Vollzeit mit 1000 Einschränkungen?
Die ham ein Rad ab.
Das heisst Bewerbungs- und Maßnahmestress für quasi Null Chance,
hoffentlich hat sie in der Reha eine gute Beratung.
Ist halt die klassische "Pförtnerbescheinigung", glaube, das kommt am ehesten hin.

Ist die Reha vom Rententräger?
Ja, von der DRV Bund

Was will SIE denn? Wo sieht sie sich selbst?
Sie ist eine Kämpferin und will wieder arbeiten, aber sie will nie wieder in ihren alten erlernten Beruf zurück, der sie kaputt gemacht hat. Sie weiss außerdem, dass es bis zur Arbeitsfähigkeit ein weiter Weg ist. Sie wünscht sich eine "Auszeit von der Arbeit und der Ämter", in der sie sich voll auf ihre Langzeittherapie konzentrieren kann. Mit Ende 40 ist das Arbeitsleben noch lange nicht vorbei, sagt sie. Aber ein paar Jahre Ruhe braucht sie schon - meint sie.
 

gila

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#15
Dann sollte sie in der Reha die Sozialberatung strapazieren, die Therapeuten auf ihre sie bringen und sich arbeitsUNfähig entlassen lassen, auf unbestimmte Dauer!
 

saurbier

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#16
Hallo liebe Pewa,

Sie wünscht sich eine "Auszeit von der Arbeit und der Ämter", in der sie sich voll auf ihre Langzeittherapie konzentrieren kann. Mit Ende 40 ist das Arbeitsleben noch lange nicht vorbei, sagt sie. Aber ein paar Jahre Ruhe braucht sie schon - meint sie
Ist das nicht der Wunsch vieler, die mit Ende Vierzig sich ausgepauert fühlen.

ich rede hier mal bewusst von ausgepauert und nicht körperlich (Knochen) kaputt.

Leider nimmt die DRV darauf eben keine besondere Rücksicht.

Und wie schon geschrieben 1000 Dinge die sie nicht kann, aber dennoch zu 100% Fit 8 Std./tägl. arbeiten zu gehen. Das sind diese äD Wunderärzte.

Bleibt nur zu hoffen, dass deine Bekannte aus der reha weiter AU Entlassen wird und dazu nur noch betsenfalls Teilzeit (3-6Std./tägl.) arbeiten kann.


Gruss saurbier
 
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