ALG I bei 2 parallelen Jobs mit verschiedenen Enddaten - Es wurde nur ein der erste berücksichtigt.

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WuselDusel

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Ich hatte die letzten Jahre 2 Anstellungen:

Job 1:

  • Steuerklasse 1
  • Anstellung schwankte zwischen 60% und 90%
  • Endete am 31. August
Job 2:
  • Steuerklasse 6
  • Anstellung zwischen 10% und 20%
  • Endete am 14. September
Ich habe keine Vorerfahrung. Ich hatte das vorher mit dem Amt versucht zu klären und mir wurde gesagt, ich solle mich zum 1. September arbeitslos melden.
Eingereicht wurden:
  • Arbeitsbescheinigung Job 1
  • Arbeitsbescheinigung Job 2
  • Bescheinigung über Nebeneinkommen Job 2: Hier steht auch klar drin ,dass die Anstellung zum 14. Sepmeter endet.
  • sowie die Arbeitsverträge
Ich habe dann zum September ALGI erhalten. Das erschein mir etwas wenig, aber ich dachte, ab Oktober erhalte ich dann entsprechend mehr, da Job 2 ja noch bis in den September reinreicht.
War ein Fehler ... lesson learned.

Im Oktober also dieselbe Höhe erhalten und ich habe begonnen zu rechnen. Für das Bemessungsentgelt wurde nur Job 1 zugrunde gelegt.
Bisher hatte ich ganz gute Erfahrungen und konnte mit den Sachbearbeitern git reden. Ich dachte also ich gehe hin und versuche das zu klären. Das war ehrlich gesagt enttäuschend. Letztlich wurde gesagt, ich könne ja Widerspruch einlegen. Ich fänd es ja leichter das kurz persönlich zu klären aber ok, 2. lesson learned.

Übrigens ist meine Erfahrung, dass die Menschen per telefonservice so viel hilfreicher und kompetenter sind: Die sagten mir, ich sollte einen Überprüfungsantrag nach § 44 SGB X stellen. Den habe ich nun vorbereitet (Die Widerspruchsfrist is abgelaufen). Dazu meine Fragen:

  • An wen richte ich das Schreiben? In der Bewilligung steht groß: Agentur für Arbeit X. Darunter aber: Ihr Partner vor Ort Agentur für Arbeit Y. An X oder Y?
  • Habe ich in den vorherigen Schritte etwas verkehrt gemacht? Hätte ich womöglich zum 14. September einen neuen Antrag stellen müssen?
  • Macht der Antrag Sinn?
Herzlichen Dank an alle!
 

BerndB

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Bisher hatte ich ganz gute Erfahrungen und konnte mit den Sachbearbeitern git reden. Ich dachte also ich gehe hin und versuche das zu klären. Das war ehrlich gesagt enttäuschend.
Mit welchem Sachbearbeiter hast du gesprochen? Mit dem der dich vermittelt oder mit dem der das Alg ausrechnet. Der der Vermittelt hat kaum Ahnung von der Berechnung des Alg. Das ist aber auch so von der AfA gwünscht. Für deine Auskunft ist der SB des Alg zuständig. Mach einen Termin zur Leistungsberatung. Und ansonsten stellt sich die Frage, ob die Widerspruchsfrist schon verstrichen ist.Ansonsten kannst du nach "Fachlichen Weisungen zu § 162 SGB III" im Internet suchen. Ob der Paragraph zutrifft kann ich aber nicht sagen. Vermutlich gilt der Paragraph aber nur, wenn eine Beschäftigung endet und die andere noch weiter besteht.
 

WuselDusel

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Mit welchem Sachbearbeiter hast du gesprochen? Mit dem der dich vermittelt oder mit dem der das Alg ausrechnet.
Mit der Vermittlerin hatte ich nicht darüber gesprochen, sondern am Empfang mich extra weiterleiten lassen. Die Sachbearbeiterin konnte mir aber nichts sagen, hatte dann offenbar in der Leistungsberatung angerufen, welche nur zurückgegeben hat, ich könne ja Widerspruch einlegen - dessen Frist ist verstrichen.

Mit der Leistungsberatung selbst hatte ich (vermutlich?) nicht gesprochen. Ich werde das nochmals versuchen, bevor ich den Weg des Überprüfungsantrags gehe.

Zu welchem Amt sollte ich dazu gehen. Demjenigen, welcher auf dem Absender der Bewilligung steht (das wäre die nächste Großstadt) oder dem "Partner vor Ort" (Amt in der Kleinstadt in welcher ich wohne)?
 

BerndB

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Es muss ein Sachbearbeiter/in aus dem Team Alg Plus sein. Eine Person vom Team Alg Plus vor Ort in einer kleinen Stadt ist eher nur eine Antragsannehmerin, die über Anträge nicht entscheidet, sondern sie annimmt und zur Entscheidung vorbereitet. Damit will ich sie nicht herunterqualifizieren sondern nur sagen, dass sie auch nicht die breitere/tiefere Ausbildung hat. Sie kann sich natürlich auch gut auskennen, muss es aber eben nicht. Zu schwierigen Dingen wird dir nur ein Sachbearbeiter eine sichere Auskunft geben können (hoffentlich).
 
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Kerstin_K

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Auf dem Bescheid muss eine naschrift stehen, an die der Widerspruch zu richten gewesen wäre. Dorthin würde ich den Überprüfungsantrag schicken.
 
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