Alg-I-Ansprüche durch Ausbildung beim Berufsförderungswerk? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

E

ExitUser

Gast
Hallo Mitstreiter,

ich mache gerade eine berufliche Reha in Form einer zweijährigen schulischen Ausbildung, bekomme dabei Alg-II.

Nun wurde uns geraten, uns arbeitssuchend zu melden, weil sich in der Vergangenheit bei einigen Teilnehmer Alg-I-Ansprüche ergeben hätten.

Soweit ich mich nun schlau gemacht habe, ist aber diese Art der Ausbildung keine nach BBiG und man erwirbt daher keine Ansprüche.
(§25 SGB III)

Kennt jemand die genaue aktuelle Rechtslage, bzw. hat eigene Erfahrungen gemacht?
 
E

ExitUser

Gast
Natürlich werden von Alg-II keine Beiträge in die Arbeitslosenversicherung abgeführt.

Das ist aber eine Sonderegelung und die Frage ist nun, ob die Reha eine Ausbildung im Sinne des BBiG ist. Ich denke nicht, da es keinen Ausbildungsvertrag gibt.

In einigen Fällen wurden allerdings in der Vergangenheit Ansprüche erworben, daher die Frage ob es da Erfahrungen oder genaue Kenntnisse gibt.
 
E

ExitUser

Gast
So nun kam mit dem Bewerber-Fragebogen erneut der Hinweis auf eine Sperrzeit, wenn ich mich nicht rechzeitig arbeitssuchend melden würde.

Einer Kollegin wurde mitgeteilt, dass sie als Alg-II-Bezieherin ohnehin ständig arbeitssuchend gemeldet sei.

Die genaue Rechtslage scheint leider keiner zu kennen, oder?
 

alexander29

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
11 Mai 2011
Beiträge
1.527
Bewertungen
373
Um evtl. Nachteile zu vermeiden, oder Vorteile nicht zu erlangen solltest du dich arbeitssuchend/arbeitslos melden; aber in Unkenntnis der Rechtslage, die du ansprichst.
Lieber so, als dass du irgendetwas versäumst.
 
Oben Unten