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ALG, Freistellung und Urlaub

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mazeltov

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#1
Hi,

ich habe vor 3 Wochen einen Auflösungsvertrag unterschrieben und bin bis Ende des Jahres freigestellt. Habe mich pünktlich arbeitslos gemeldet und habe einen weiteren Termin in 6 Tagen (vermute ich muss mich noch arbeitssuchend melden).

Ich weiss, dass ich aufpassen muss, nicht wegen dem Aufhebungsvertrag gesperrt zu werden...hier gehts mir aber um was anderes. Ich würde gern den Rest des Jahres reisen...kann ich das, ohne eine Sperre für das ALG ab Januar zu riskieren, oder muss ich jetzt schon für das Arbeitsamt präsent zu hause bleiben?

Habe nämlich gerade auf einem Hinweisblatt gelesen, dass ich mich sofort arbeitssuchend melden muss, um Sperrfristen zu vermeiden...was mich ein bisschen wundert, da die Sachbearbeiterin zu meinem Plan mit dem reisen nur sagte, dass ich meine Arbeitssuchendmeldung dann besser erst im Januar mache.

Tut mir Leid wenn sich das ein bisschen naiv anhört...ist "mein erstes Mal", war zum Glück noch nie arbeitslos.


danke

maze
 
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#2
Hallo Mazeltov,

offiziell bist erst ab dem 1.1.10 arbeitslos, bis dahin bist Du ja in einem Arbeitsverhältnis. Allerdings musst Du Dich unverzüglich nach Bekanntgabe der Kündigung beim AA melden (das hast Du ja gemacht) und nicht erst im Januar. D.h., Du bist bis Januar als arbeitssuchend gemeldet und erst dann als arbeitslos.

Wegen Deinem Urlaub denke ich, daß Du dies mit Deiner SB klären könntest. Ich hatte damals keine Probleme (war monatelang freigestellt), genauso mit Stellenangebote die kamen, aber ohne Belehrung.

Hättest Du die Möglichkeit, einer Person Deines Vertrauens Deinen Briefkastenschlüssel zum Nachsehen zu geben?

pittiplatsch
 

mazeltov

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#3
Hallo pittiplatsch,

vielen Dank. Das mit dem Nachsehen ist kein Problem, wohne in einer WG. Bringt halt nur nicht so viel, da ich weit ab vom Schuss bin (Indien:)und nicht so oft nach meinen mails schauen kann. Danke jedenfalls...das nimmt mir ne Menge Angst:))

Ach ja...gibt es einen Termin, wann ich mich spätestens arbeitslos melden muss...oder kann ich auch über Januar hinaus weg bleiben?

danke

mazel
 
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#4
Hallo mazeltov,

ich befürchte, wenn Du Dich später meldest, daß Du eine Sperre bekommst wegen Nichtmitwirkung o.ä. Aber vielleicht kann Dir da jemand anderer noch weiterhelfen.

Denk auch dran, daß Du Dich - falls Du ungemeldet bleiben willst - privat krankenversichern müsstest (wie die Rückwechselung dann in die Gesetzliche KV wäre - keine Ahnung). Ich würde nicht ins Ausland fahren wenn ich keine KV hätte, aber das ist meine persönliche Meinung :icon_smile:

Achja, den Aufhebungsvertrag nicht unbedingt vorweisen, sofern die gesetzliche / vertragliche Kündigungsfrist nicht eingehalten wird. Ich habe damals gesagt, daß ich die Kündigung prüfen lasse und dann dem AA Bescheid gebe. Das ging ohne Probleme, sie wollten nur das Kündigungsschreiben sehen (die war "betriebsbedingt"), die Aufhebung musste ich nicht vorzeigen. Auch wurde die Abfindung meinerseits nicht angerechnet - eben aus den vorher erwähnten Punkten.

VG, pittiplatsch
 
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#5
Hallo,
leider ist das etwas vertrackter :-(
Erstens: Die Arbeitsagentur schickt Deinem Ex-Arbeitgeber einen Fragebogen zum Kündigungsgrund zu.
Zweitens: Bei einer betriebsbedingten Kündigung wirst Du aufgefordert, Kündigungsschutzklage einzureichen.
Bitte Frist beachten!

Solltest Du über den 31.12. hinaus auf Tour sein: Vergiss die Kohle, inklusive Sperrzeit kommen da schnell ein paar Tausender zusammen.
Und: ALG2-Anspruch erst nach Vermögensprüfung :)
 

pittiplatsch

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#6
Nachtrag:

Hast Du einen Aufhebungs- oder Abwicklungsvertrag? Da gibt es durchaus rechtliche Unterschiede, was evtl. auch die Sperrzeit beim AA betreffen kann.

Das wollte ich gestern noch fragen, habe es aber vergessen (bin ja auch schon ein wenig älter :cool:).
 

mazeltov

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#7
Hi pittiplatsch,

habe heute mit meiner Sachbearbeiterin gesprochen. Ich muss bis 01.01.10 wieder zurück sein, hab schon einen Termin. In Punkto Aufhebungsvertrag: Die wollten ihn sehen, Kündigungsfrist wurde eingehalten. Im Vertrag ist vermerkt, dass er geschlossen wird um einer unabdingbaren Kündigung aus betrieblichen Gründen vorzubeugen. Die Rechtmässigkeit der bevorstehenden Kündigung wurde vom Betriebsrat bestätigt. Ich hatte noch weitere wichtige Gründe, weil ich mich schon vor Abschluss auf einen neuen Job beworben hatte und in meiner freigestellten Zeit so schon ein einwöchiges Praktikum machen konnte. Leider erfolglos...trotzdem ist ein wichtiger Grund erstens nicht gekündigt zu werden, was die Jobsuche erschwert und zweitens die freigestellte Zeit nutzen zu können, um sich auf die Jobsuche konzentrieren zu können. Ob die das so akzeptieren (habe mich ja nur um eine einzige Stelle bemüht), wird sich noch zeigen.

Gruss maze
 
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