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ALG Berechnung evtl. falsch.

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ohnec

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#1
Hallo Leute, könnt ihr hier nochmal drüber schauen.

Mutter + 2 Kinder (5 Jahre und 4 Monate)

Elterngeld: 564€
Kindergeld: 328€ für Beide
Unterhalt: Kind 1 117€ und für Kind 2 120€
Wohngeld: 282€ für Beide.

Alleinerziehend in einer Wohnung mit 90m².

Der ALG II Rechner spuckt einen Bedarf 389€ aus. Kommt das hin? Vom Amt bewilligt sind 263€.

Antrag das die Kinder aus der BG kommen wurde gestellt aber noch keine Reaktion.

mfg
 

biddy

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#2
Wenn Du den Wohngeldbetrag als Kindeseinkommen mit eingegeben hast, liegt es höchstwahrscheinlich daran, dass der Alg-II-Rechner das an dich übertragene Kindergeld (bzw. einen Teil davon) nicht als Dein Einkommen anrechnet.
Ich kenne zumindest keinen Rechner, der das berücksichtigt.
 

Erolena

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#3
Wie hoch ist denn die Miete?

Gibt es einen Alleinerziehendenzuschlag in dem Fall?
 

Martin Behrsing

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#4
Der Alleinerzeihendenzuschlag in höhe von 129 Euro muss auf jeden Fall gewährt werden.

Ansonsten bitte Kosten Unterkunft noch angeben.
 

ohnec

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#5
Entschuldigung das habe ich vergessen.

Kaltmiete 500€
Nebenkosten 150€
Strom 51€

Der ALG II Rechner der unter Wichtig verlinkt ist, der für Excel, rechnet das Wohngeld bis zu Höhe des Kindergeldes mit an. Alleinerziehenden Zuschlag bekommt sie auch
 

Martin Behrsing

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#6
So dann sieht die Berechnung so aus.

Alleinerziehende
Bedarf: 359 RL
+ 129 Alleinerziehendenzuschlag
+ 216,66 KDU
_____________________
704,66

Kind 1
Bedarf: 215 RL
+ 216,67 KDU
_____________________
431,67

Kind 2
Bedarf: 215 RL
+ 216,67 KDU
_____________________
431,67

Gesamtbedarf: 1568 Euro

Abzüge:

Kind1 164 Kindergeld
+ 117 Unterhaltvorsch.
+ 141 Wohngeld
________________
422
Also bleibt eigentlich noch ein Anspruch in Höhe von 9,67

Kind2 164 Kindergeld
+ 120 Unterhaltvorsch.
+ 141 Wohngeld
_________________________
425 Auch hier verbleibt ein Anspruch auf 6,67

Stell mal die Berechnung der Arge hier ins Forum
 

ohnec

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#7
So hoffe habe alles geschwärzt.

Sie hat zwar eine 90m² Wohnung, aber zustehen tut ihr ja nur 75m². Dann müsste für die 75m² KDU erstattet bekommen richtig?
 

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biddy

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#8
1. Warum werden die Kosten der Unterkunft nicht in voller Höhe übernommen? Sind sie irgendwann mal aufgefordert worden, die Unterkunftskosten zu senken?

2. Das Elterngeld ist unter "sonstiges Einkommen" korrekt angerechnet worden - 300 Euro sind frei.

ABER: 3. wird der Mutter Kindergeld übertragen und auf dieses Einkommen steht ihr die Versicherungspauschale in Höhe von 30 Euro zu. Die Zeile Einkommensbereinigung "-30 EUR" müsste über der Zeile "sonstiges Einkommen" stehen, damit sie abgezogen werden vom anrechenbaren Einkommen.

430 € Gesamteinkommen Kind 1 - 351,88 € belassenes, weil bedarfsdeckendes Einkommen Kind 1 = 78,12 € werden an die Mutter in Form von Kindergeld übertragen.

425 € Gesamteinkommen Kind 2 - 351,88 € belassenes Einkommen Kind 2 = 73,12 € werden an die Mutter übertragen.

Gesamt somit 78,12 € + 73,12 € = 151,24 € übertragen (Kindergeld).
264,85 "zu berücksichtigendes Gesamteinkommen" Mutter (Seite 2 oben) + 151,24 € übertragenes Kindergeld = 416,09 € Einkommen Mutter nach Verteilung des Gesamteinkommens, wie's auch im Bescheid steht.
Wenn die 30 Euro hier versteckt abgezogen worden wären, wär's ja ok, aber leider stehen dort nicht 386,09 €, sondern 416,09 € als Einkommen der Mutter.

Also auf jeden Fall Widerspruch einreichen wegen Nichtgewährung der Versicherungspauschale auf das Einkommen "übertragenes Kindergeld" der Mutter, das wären zumindest schon mal 30 € mehr im Monat.
 

ohnec

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#9
1.) Die Mutter wohnte mal in einer kleineren Wohnung. Da war das Kinderzimmer aber nur ein Abstellraum. Weil sie aufstockerin war ist sie dann in eine größere Wohnung umgezogen. Das Amt hat keine Kosten für den Umzug übernommen, wurde aber auch nicht gefordert.

Was der Mutter bloß Sauer aufstößt ist. Das sie vorher mit einem Kind genauso viel raus hatte wie jetzt mit 2en. Und das obwohl ihr die 300€ nicht angerechnet vom Elterngeld.
 

biddy

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#10
Was der Mutter bloß Sauer aufstößt ist. Das sie vorher mit einem Kind genauso viel raus hatte wie jetzt mit 2en. Und das obwohl ihr die 300€ nicht angerechnet vom Elterngeld.
Die Kinder brauchen ja auch keinerlei Leistungen mehr, da sie mit Unterhalt, Kindergeld und Wohngeld genug eigenes Einkommen haben und darauf ihre Lebenshaltungskosen und Mietanteil bestreiten. Somit bekommt die Mutter als einzige Alg-II-Leistungen. Bei einem Kind wurde ihr evtl. damals weniger Kindergeld übertragen, der Wohngeldbetrag war ein anderer, aber im Endeffekt hat auch früher schon nur sie für sich Alg II bekommen.
 

ohnec

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#11
Sorry falsch ausgedrückt. Die Gesamtmasse an Geld was ihr und den Kind zur Verfügung stand ist Heute die selbe, bloß mit einem Kind mehr.
 

Martin Behrsing

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#13
Zunächst dem Bescheid widersprechen.
Falls schon zu spät dann ein antrag auf Wiederherstellung (Überprüfung) § 44 SGB X stellen.

1. Kosten der Unterkunft wurden nicht voll übernommen. Ist der Preis angemessen? Ich gehe mal davon aus, ja

zu den anderen Sachen komme ich noch. Muss da aber erstmal was rechnen.
 

Martin Behrsing

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#14
Also
Wenn ich die tatsächlichen mietkosten zu Grunde lege, besteht ein Anspruch auf 478,55 (Wenn die UV richtig mit 120, 125 ) du hattest 117, 120 angegeben.
Wenn ich die anerkennten mietkosten nehme, komme ich auf Biddys Rechnung.

Also Widerspruch bzw. Überprüfungsantrag machen. Es sind jetzt 3 Peronen und damit ergibt sich ein höher KDU-Anspruch. Auch die 30 EuroVersicherungspauschale gehören dazu.
 
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