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ALG 2 - Wohnung zu teuer...

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Tiramisu

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#1
Hallo Forum,

meine Tochter und Schwiegersohn bewohnen mit Ihren beiden Kindern eine Dreizimmer Neubauwohnung in Berlin Wedding, (1978 Erstbezug).
Nach Antrag (ALGII) wurde Ihnen durch die AA mitgeteilt, das Ihre Wohnung zu teuer sei. Die Wohnung hat eine Wohnfläche von 81qm und die Miete beträgt 705,- €. Sie solle sich hierzu äußern. Es geht darum, dass sie den zu hohen Mietanteil aus eigener Tasche bezahlen, bzw. sich eine preiswertere Wohnung suchen soll.

Nun habe ich von dem BSG Urteil gehört. Weiß jemand, wie sich Dieses auf solche Fälle, s.o. auswirkt...

MfG
Tiramisu
 
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ExitUser

Gast
#2
Hallo Forum,

meine Tochter und Schwiegersohn bewohnen mit Ihren beiden Kindern eine Dreizimmer Neubauwohnung in Berlin Wedding, (1978 Erstbezug).
Nach Antrag (ALGII) wurde Ihnen durch die AA mitgeteilt, das Ihre Wohnung zu teuer sei. Die Wohnung hat eine Wohnfläche von 81qm und die Miete beträgt 705,- €. Sie solle sich hierzu äußern. Es geht darum, dass sie den zu hohen Mietanteil aus eigener Tasche bezahlen, bzw. sich eine preiswertere Wohnung suchen soll.

Nun habe ich von dem BSG Urteil gehört. Weiß jemand, wie sich Dieses auf solche Fälle, s.o. auswirkt...

MfG
Tiramisu
Denke nicht, daß das jemand hier sagen kann, dazu ist das Urteil zu neu.

Es bleibt wohl nur gegen die Aufforderung zur Kostensenkung alle Mittel zu nutzen, die man hat: Wohnungssuche dokumentieren und beim Amt Antrag auf Übernahme der Wohnungssuche stellen, Wirtschaftlichkeitsberechnungzu fordern und alle Fragen und Argumente aufzulisten, die man hat.

Und damit argumentieren, daß man erst gezielt suchen kann, wenn reagiert wurde. (auch das urteil heranziehen)

Gruß aus Ludwigsburg
 

Arania

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#3
Ich kenne eh nur ein Urteil das sich auf Eigentum bezieht, bis jetzt.

Also wie schon gesagt:; Stellungnahme zur Aufforderung zur Senkung der KDU abgeben -Widerspruch ist dagegen nicht möglich- Gründe aufzählen die gegen einen eventuellen Umzug sprechen, falls es keine gibt Bemühungen nachweisen, der Aufforderung nachzukommen
 

Tiramisu

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#4
...hallo, ich hörte heute morgen im ARD Morgenmagazin davon.

Hier mal ein Link zum Thema bei NTV: http://www.n-tv.de/760808.html

Zitat: Das Bundessozialgericht in Kassel hat im November erstmals Urteile zur Angemessenheit von Wohnungen gefällt:

> Az.: B 7b AS 18/06 R, Az.: B 7b AS 2/05 R und Az.: B 7b AS 10/06 R <

Da ich mit der Interpretation von Urteilen überfordert bin, wollte ich mal hier nachfragen, ob es schon konkretere Ansichten dazu gibt

MfG
Tiramisu
 

Micha310678

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#6
Die Wohnung hat eine Wohnfläche von 81qm und die Miete beträgt 705,- €.
Hallo Tiramisu,

leider liegt der Mietzins des angemieteten Wohnraums tatsächlich weit über der als angemessen geltenden Grenze. Diese beträgt, völlig unabhängig von der Wohnungsgröße (!) bei einem vier-Personen-Haushalt monatlich 619.- Euro Bruttowarmiete.

In besonders begründeten Einzelfällen räumen die Leistungsträger einen bis maximal 10% (deine Tochter liegt knapp 14% über dem Schwellwert) über den vorgenannten Wert liegenden Mietzins noch als übernahmefähig ein. Ein begründeter Einzelfall liegt bei Schwangerschaft, über 60-jährigen Leistungsempfängern, Alleinerziehende, Familien mit Kleinkindern und bei Personen mit mindestens 15-jähriger Mietdauer vor.

Ich rate zum Widerspruch, mit der Begründung, dass Maßnahmen zur Senkung der Wohnkosten i.d.R. dann nicht verlangt werden dürfen, sobald zwei Kinder oder mehr erzogen werden.
 
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