ALG 2 VV Callcenter Einladung Telefoninterview Pflicht?

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daul

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Hallo Community,

ich habe einen Vermittlungsvorschlag für ein Callcenter bekommen.
Habe mich bei denen per Mail beworben. Dann wollten Sie für die direkte Kontaktaufnahme meine Telefonnummer. Daraufhin habe ich denen geschrieben das ich telefonisch nicht verfügbar bin, sie mich aber sowohl per Mail als auch unter meiner Postanschrift erreichen können.

Jetzt haben sie mir wieder geantwortet das sie mit mir vorab ein Telefoninterview führen wollen um mir einige Fragen zu stellen (unter Angabe ihrer Rufnummer).
Darunter steht noch ein Satz mit dem Inhalt das ohne dieses Gespräch meine Bewerbung nicht berücksichtigt wird.

Meine Frage zu dem ganzen Spaß:

Was soll/muss ich jetzt machen bzw. werde ich sofern ich kein Telefoninterview mache sanktioniert?

Vielen dank im voraus für eure Ideen.
 

Allimente

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Alternativ kannst Du ja auch dort von einem fremden Telefon anrufen und wärend des Interviews leicht stottern, sehr wortkarg sein und wenn, dann sehr laut Antworten. Einen schwerhörigen Stotterer der nicht sonderlich wortgewandt ist brauchen die sicher nicht! :biggrin:

Aber Spaß beiseite, deine Frage ist recht schwer zu beantworten. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass dein SB dich daraufhin versucht zu sanktionieren. Wie das nun rechtlich aussieht mögen dir bitte die Experten hier beantworten.
 

Gallnstein

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Hallo aber auch, Allimente ich hab erst mal dumm aus der Wäsche geguckt als du deine Antwort gabst. Phu war nur ein Scherz! :)
Aber hallo daul,
Wer einen Job in einem Callcenter haben will der hat natürlich die allerbeste Chance denen gleich im Interview seine Stärken für diesen Job unter Beweis zu stellen.
Rede deinen "neuen Boss" in Grund und boden bis er dir alles Unterschreibt was du willst! ;-) Und lass den auf keinen Fall auch nur 1ne sekunde um Nachzudenken! Meist wird darauf besonderen Wert gelegt! :)
Allerdings musst du auch der Mensch sein der das kann ohne schlechtes Gewissen aufkommen zu lassen.
Wenn du den Job aber aus eben besagten letztem Grund nicht machen kannst ist es deine Pflicht zu zögern und gar zu stottern.
Wie du dich aber auch entscheidest es muss dein Naturell sein.
LG
 
H

hierheute

Gast
Den Mund komplett mit Watte ausstopfen und mit unterdrückter Nr. dort anrufen und sofort auf die Aufnahme-Taste drücken. Dann umgehend nach freundlicher Nuschel-Begrüßung mit geheuchelter Freude fragen "Schie ham doch nix dagegen, wenn ich zu Dokumentationszwecken dasch Telefonat mitschneide?" Wenn "Nein, natürlich nicht" kommt, dann freudig weiternuscheln. Fragen, ob die auch "Cold Calls" machen :biggrin:. Falls sie "ja, hab was dagegen" sacht, sich nuschelnd bedanken und aus Versehen den Hörer fallen lassen.
 

gila

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Hallo Community,

ich habe einen Vermittlungsvorschlag für ein Callcenter bekommen.
Habe mich bei denen per Mail beworben. Dann wollten Sie für die direkte Kontaktaufnahme meine Telefonnummer. Daraufhin habe ich denen geschrieben das ich telefonisch nicht verfügbar bin, sie mich aber sowohl per Mail als auch unter meiner Postanschrift erreichen können.
....

Ich gehe mal davon aus, dein VV hatte eine "RfB"? Eine Rechtsfolgenbelehrung?
Ansonsten wird es mit einer Sanktion schwieriger ... :wink:

Weiter gehe ich davon aus, dass du dich beworben hast, weil du "musstest" - weniger, weil du so einen Job unbedingt haben willst?

Du hast doch geschrieben, du bist telefonisch nicht verfügbar. Ich würde auch kein Gespräch über andere Telefone anbieten - sondern mitteilen, dass du bereits erwähnt hast, telefonisch nicht verfügbar zu sein und darum bittest du ERNEUT um einen Vorstellungstermin, an dem man sich "gerne" persönlich ein Bild machen könne.

Ich denke, mehr braucht es nicht und das dürfte kein Sanktionstatbestand sein.
SOLLTE hier was kommen ... und das JC dich anhören wollen, warum du nicht zu einem Telefoninterview bereit warst, kannste doch immer noch sagen, dass du am Telefon immer so "unsicher" wirkst - und DAS hätte dir sicher den Job noch schneller versaut. :icon_hihi:
 
H

hierheute

Gast
Gilas Idee finde ich nicht schlecht. Das Ding ist, Dass Du um irgendein "Gespräch" nicht drumrum kömmst.

Am Wichtigsten ist die Nachweisbarkeit, damit Dir kein Strick aus irgendwas gedreht werden kann. "Mein Vorschlag" mit dem Wattemund-Anruf hat halt den Vorteil, dass Du den Beweis elektronisch aufzeichnen kannst. Und zwar rechtlich geschützt, sobald die die Frage nach OK bestätigen. Die machen das ja selber so.

Andererseits ist es auch wiederum nicht schlecht, die schon im Vorfeld entsprechend zu "bedienen", so dass überhaupt kein Interesse mehr an einer "Einladung" besteht.

Da wir den VV nicht kennen, ist guter Rat schwer zu geben. Stell den doch einfach mal hier anonymisiert rein.

Und wenn´s ganz übel kommt, ist die Frage nach "Cold Calls" Gold wert. Egal ob telefonisch oder in Persona. Die sind nämlich verboten und diese Frage hört kein CC so sonderlich gerne :icon_hihi:
 

spider

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SOLLTE hier was kommen ... und das JC dich anhören wollen, warum du nicht zu einem Telefoninterview bereit warst, kannste doch immer noch sagen, dass du am Telefon immer so "unsicher" wirkst - und DAS hätte dir sicher den Job noch schneller versaut.
Was spricht dagegen bei der "Wahrheit" zu bleiben, wenn man angegeben hat kein Telefon zu besitzen? Telefonzellen, so es denn noch welche gibt, sind denkbar ungeeignet und kosten Geld. Und wenn ich dem CC ein Telefon "unterschlage", dann tue ich das auch gegenüber dem JC. Nicht aus Sturheit oder irgendsowas, sondern mit dem Hintergrund möglichst wenig Angriffsfläche durch eigene Widersprüche zu bieten. Wenn mir etwas nicht möglich ist, dann ist das eben so hin zu nehmen. Weder zwingt mich jemand mir ein Telefon anzuschaffen, noch bringt mich jemand dazu bei Freunden, mit deren Telefon irgendwelche Telefoninterviews zu geben. Das CC kann genau so gut einladen und ein solches Interview durch getrennte Räumlichkeiten realisieren.

Was die Rückmeldung eines Arbeitgebers an das JC betrifft, hat da schon jemand versucht das auszureizen und einem AG aus einem VV schriftlich den Austausch betreffend der Bewerbung, sowie irgendwelche Meldungen zwischen ihm und dem JC zu seiner Person dazu zu untersagen? Nach meiner Auffassung gibt es keine gesetzliche Grundlage, für einen solchen Austausch, auf welchen sich das JC gegenüber dem AG berufen könnte. Und macht der AG doch brav Meldung verstößt er gegen den Datenschutz. Das allein ist ärgerlich, aber da dürfte nicht viel rauszuholen sein. Würde sich das nicht aber auch anbieten für ein Unterlassungsklage gegen den AG? CC und ZAF wären bestimmt sehr begeistert, wenn der vom JC geschickte Sklave Mittel und Möglichkeiten hat den Austausch rechtlich verbindlich zu unterbinden.
Bei sowas bitte nie auf einen Beistand verzichten, zu meinen man wäre der Situation gewachsen reicht nicht aus, denn ein gesundes Selbstvertrauen allein ist im Zeifelsfall kein glaubwürdiger Zeuge. Davon abgesehen das sich die SB im JC so manches Ding verkneifen wenn der Delinquent dort mit Beistand einschlägt.

Das Ding ist, Dass Du um irgendein "Gespräch" nicht drumrum kömmst.
Sofern man einigermaßen gut drauf ist und entsprechend mit Beistand unterwegs ist, dürfte das überhaupt kein Problem darstellen. Die Bewerbung ist erfolgt und der Bewerber wurde abgelehnt, weil er angibt kein Telefon zu haben und dadurch angeblich kein Telefoninterview stattfinden konnte. Da käme vom JC die Androhung einer Sanktion mit passender Anhörung und diese darf schriftlich erfolgen. Die Anhörung ist zudem kein Meldegrund und wenn eine Einladung mit einem anderen, zulässigen Grund reinflattert, geht man der Einladung nach, äussert sich nur betreffend des Meldegrunds und verweist bei Aufforderung zur Stellungnahme betreffend der Anhörung auf den Schriftweg.
 

daul

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Hallo,

vielen dank für euer Feedback.
In meinem VV mit RFB stand drin das ich mich per E-Mail bewerben sollte, daher habe ich diesen Weg nutzen müssen... (was ich ja auch erfüllt habe.)
Da mittlerweile auch meine Kontaktdaten beim JC nach gut 3 Monaten gelöscht wurden :icon_rolleyes: haben die auch keine Kontaktdaten mehr zu mir weshalb ich dies gegenüber dem JC so rechtfertigen würde und die "Wahrheit" äußern würde das ich mir derzeit kein Telefon (weder Festnetz noch Handy) leisten kann (es wird ja soweit ich weiß auch nicht finanziert).

Also könnte ich meinen guten Willen dem CC gegenüber zeigen, indem ich mich für ein Bewerbungsgespräch vor Ort anbiete. Dann wäre ich motiviert und man könnte mir daraus auch keinen Strick drehen oder?:icon_hihi:
 

spider

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In meinem VV mit RFB stand drin das ich mich per E-Mail bewerben sollte
Muss man sicherlich nicht uneingeschränkt nachmachen. Aber ich denke ich hätte mich da schlichtweg ganz normal schriftlich beworben und gut ist. Begründung für das JC auf Nachfrage: Die zum Emailversand erforderlichen Gegebenheiten sind nicht vorhanden.
 
H

hierheute

Gast
[...]Also könnte ich meinen guten Willen dem CC gegenüber zeigen, indem ich mich für ein Bewerbungsgespräch vor Ort anbiete. Dann wäre ich motiviert und man könnte mir daraus auch keinen Strick drehen oder?:icon_hihi:
Jo das wäre schon korrekt. Behalte die Frage nach den Cold Calls im Hinterkopf und dann können sie sich selber genüsslich nen Strick drehen :biggrin:

Vor allem vergiss nicht, im Voraus die Fahrtkosten bei denen zu hinterfragen und bei Negativ diese beim JC zu beantragen. Alles nachweislich, wie gewohnt :icon_hihi:
 

Doppeloma

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Hallo daul,

Jetzt haben sie mir wieder geantwortet das sie mit mir vorab ein
Telefoninterview führen wollen um mir einige Fragen zu stellen (unter Angabe
ihrer Rufnummer).
Darunter steht noch ein Satz mit dem Inhalt das ohne
dieses Gespräch meine Bewerbung nicht berücksichtigt wird.

Ist doch logisch, man möchte am Telefon feststellen, ob du eine angenehme Telefonstimme hast und auch die schon erwähnten "Sprachstörungen" sind ein ausreichender Grund dich gar nicht erst zum Vorstellungsgespräch einladen zu wollen. :icon_cry:

Habe lange genug in diesem Bereich gearbeitet (in einem seriösen CallCenter ohne Cold-Calls) und das ist das wichtigste Auswahlkriterium überhaupt. :wink:

Warum also lange was schreiben und nicht (von einem anderen Telefon, die meisten haben doch Flat-Rates) das Interview einfach machen, ich glaube ich hätte meinen Spass dabei ... :icon_hihi:
Würde denen sogar gleich mitteilen, dass es nicht meine Telefon-Nummer ist, ein Rückruf also nicht möglich wäre.

Es gibt viele Menschen die nicht dafür geeignet sind, auch ständiges Räuspern oder ein schlimmer Husten und schnelle Heiserkeit ("ja das habe ich öfter, wenn ich viel spreche ...") sind keine guten Voraussetzungen für diese Tätigkeit, denn für den Gesprächspartner sind das sehr unangenehme Geräusche ...

Ich denke nicht, dass man dich nach einem solchen "Interview" noch gerne persönlich kennen lernen möchte ... :icon_kinn:

MfG Doppeloma
 
H

hierheute

Gast
Habe lange genug in diesem Bereich gearbeitet (in einem seriösen CallCenter ohne Cold-Calls) und das ist das wichtigste Auswahlkriterium überhaupt.
ich auch... ich kenn das auch. Nach 2 Jahren biste blöd im Kopp weil du täglich millionenfach den gleichen Sermon runterbeten musst.

Bei mir nannte sich das auch "nur" "Markt- und Meinungsforschung". Der Auftraggeber wurde uns offiziell verheimlicht, aber allein anhand des Fragenkatalogs war´s jeweils klar, wessen Meinung da bestätigt werden sollte.

Je nachdem, nach paar Wochen Sermonrunterbeten hast Du Deine Stimmlage soweit trainiert, dass Du aus JEDEM die gewünschte Antwort rauspinseln kannst.

Irgendwann ekelt es einen nur noch an. Und du weisst nichtmal, WAS genau dich am Allermeisten anekelt.

Dat ist ein ganz grosser Scheißdreck, und absolut niemandem zu empfehlen. Auch nicht als "Übergangslösung" oder so. Finger wech :icon_evil:
 

DonOs

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Was gibt es denn daran noch groß zu diskutieren. Der Bewerber hat kein Telefon Punkt

Ich würde auch nicht mit dem Geld Argument daher kommen. Man hat kein Telefon, ich bin niemanden,auch nur ansatzweise Rechenschaft darüber schuldig, auch dem JC gegenüber nicht.

Ich persönlich hätte mich auf normalen Postweg beworben und hätte dann abgewartet. Sicherlich wäre dann ein Schreiben eingetrudelt, worin man wiederum aufgefordert wird, ein Telefoninterview zu geben. Bereits dort, wäre die Bewerbung für mich erledigt. Ich habe mich beworben, gab zudem an, kein Telefon zu besitzen und bin somit meiner Mitwirkungspflicht vollumfänglich nachgekommen. Wenn das die CC-Klitsche nicht verstehen möchte, soll es eben so sein. PAL.
 

Doppeloma

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Hallo hierheute,

Irgendwann ekelt es einen nur noch an. Und du weisst nichtmal, WAS genau dich am Allermeisten anekelt.

das habe ich ja nicht behauptet, dass es ein "Traumjob" wäre mich hat es auch in den "Alptraum" getrieben also was regst du dich so auf ... ich habe Hinweise gegeben, wie man über dieses "Pflicht-Interview" eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bereits gut umgehen kann.

Es ist deutlich schwieriger im Vorstellunggespräch (mit persönlichem Gegenüber) "den dummen August" zu machen als am Telefon ... mehr wollte ich damit nicht zum Ausdruck bringen. :icon_evil:

Dat ist ein ganz grosser Scheißdreck, und absolut niemandem zu empfehlen. Auch nicht als "Übergangslösung" oder so. Finger wech :icon_evil:

Wo wurde das von wem "empfohlen" sich darauf einzulassen, es tut mir leid wenn du selber so dermaßen "ins Klo gegriffen" hast dabei, ich war in der Kundenbetreuung eines Mobilfunkanbieters und habe keine Umfragen "nach festem Plan" und wörtlichem Gesprächsleitfaden ... gemacht.

Ich wusste sehr genau für wen ich da arbeite ... und war noch fast 10 Jahre in der Firma, man hat mich auch nicht entlassen als ich krank wurde ... aber "gesundheitsfördernd" war der Job im Schichtdienst trotzdem nicht ...

Ansonsten wäre ich wohl arbeitslos geblieben damals und das war auch nicht das was ich gerne wollte, lieber knapp 10 Jahre Arbeitsplatz bei diesem Unternehmen in der Rentenkasse als knapp 10 Jahre Hartz 4 ... da würde meine EM-Rente jetzt wohl auch nicht zum bescheidenen Leben reichen können ... :icon_kinn:

Es gibt allerdings inzwischen deutlich mehr unseriöse Unternehmen in dieser Branche als damals, darum kann ich das auch Keinem wirklich empfehlen sich für Lotto und / oder Umfragen, für ein "Taschengeld" herzugeben ...

Ja stell dir vor, ich war froh damals mit Ü 50 diesen Job zu bekommen und bei meinem AG wurde ich auch sehr gut bezahlt (die haben aber auch nicht "Jeden" sofort eingestellt, der von irgendeinem Amt geschickt wurde :icon_evil:), was nicht bedeutet, dass einem die Kunden (die sind ja nicht alle nur nett) nicht auch irgendwann ziemlich auf "den Sack" gehen können, wenn sie eigentlich nur mal in die Bedienungsanleitung sehen müssten, um zu wissen wie sie ihr teures Handy anschalten können ... :icon_hihi:

In dieser Firma haben sich viele Studenten was dazu verdient und es wurden nur Leute eingestellt die eine kaufmännische Ausbildung UND eine "angenehme Telefonstimme" hatten ... im aktuellen Fall der TE scheint bereits die Stimme zu genügen und DAS wäre mir schon damals zu wenig gewesen mich dort überhaupt zu bewerben ... :icon_stop:

MfG Doppeloma
 

daul

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Update zu meinem "Problem"

Habe dem CC gestern mitgeteilt das ich telefonisch nicht erreichbar bin, ich das CC aber sehr gerne für ein persönliches Gespräch besuchen würde.

Jetzt hat mir das CC geantwortet und mich für Freitag per Mail eingeladen mit dem Hinweis das die Fahrtkosten nicht übernommen werden. Reicht es aus wenn ich jetzt die Fahrtkost beim Jobcenter schriftl. beantrage (es handelt sich um 2 mal 2,70 Euro) und dem CC sage das ich diese erst beantrage muss?

Edit:
Reicht die Einladung per Mail mit ausschluss der Fahrtkosten aus oder brauche ich diese schriftlich?

Edit 2:
Sollte ich noch mal nachfragen ob meine eingeschränkte Arbeitszeit berücksichtigt wurde oder kann mir dies negativ ausgelegt werden?
 

gila

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Edit 2:
Sollte ich noch mal nachfragen ob meine eingeschränkte Arbeitszeit berücksichtigt wurde oder kann mir dies negativ ausgelegt werden?

Wie begründet sich eine eingeschränkte Arbeitszeit - und ist das dem JC bekannt?
... nicht, dass du hier in eine weitere "Falle" läufst ...
 

daul

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Die eingeschränkte Arbeitszeit ist dem Jobcenter bekannt und rührt daher, dass meine Frau psychisch Krank ist und wir 2 Kinder haben um die sich meine Frau Nachmittags nicht alleine kümmern kann. Dies wurde so auch vom Jugendamt bestätigt und festgehalten das ich Nachmittags (sobald die Kinder aus der Kita sind) mich um die Kinder kümmern darf/muss.
 

Gallnstein

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Hallo daul,
mir ist dazu noch folgendes in den Sinn gekommen da du ja schriebst du wärst telefonisch nicht erreichbar. Geh in eine Telefonzelle ( gibts die überhaupt noch?) Bei uns gibt es nur noch Telefonstände auf drei Seiten offen und der Strassenlärm lässt einen kaum was verstehen.
Also was das betrifft würde ich bei dem Interview halt solange um wiederholung bitten bis ich was verstehe. ;-)
Das ist dein gutes Recht.
 

gila

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Hallo daul,
mir ist dazu noch folgendes in den Sinn gekommen da du ja schriebst du wärst telefonisch nicht erreichbar. Geh in eine Telefonzelle ( gibts die überhaupt noch?) Bei uns gibt es nur noch Telefonstände auf drei Seiten offen und der Strassenlärm lässt einen kaum was verstehen.
Also was das betrifft würde ich bei dem Interview halt solange um wiederholung bitten bis ich was verstehe. ;-)
Das ist dein gutes Recht.

Sowas führt den TE aber nicht weiter ....

@daul: erstmal beantworte doch die Frage, ob du dich auf eine KONKRETE STELLE beworben hast und du dich auf DIESE vorstellen sollst - und ob dies eine VOLLZEITSTELLE war ... wenn du "befürchtest", man könnte dich mit Handkuss nehmen, könntest du dich ja (per mail) für die Einladung bedanken und bekannt geben, dass du dich umgehend beim JC um Fahrtkosten-ZUSAGE bemühst (VORHER wirst du kaum was kriegen) und nachfragen, ob denn bei der AUSGESCHRIEBENEN STELLE berücksichtigt werden kann, dass du aus fam. Gründen (Kinder und chronische schwere Erkrankung der Ehefrau) an eingeschränkte Arbeitszeiten gebunden bist und man dir diese benennen kann.

Das wäre eine Möglichkeit - ansonsten bleibt leider nur erstmal die Bewerbung und Vorstellungsgespräch und abwarten, was sich dir bietet.
Natürlich musst du mal abklären, ob so ein Job für dich machbar wäre - kannst du dir eine Tätigkeit in einem CallCenter vorstellen oder nicht?
Wenn nicht, gibt es im Vorstellungsgespräch sicher die Möglichkeit, deine "Eignung" - oder nicht - in der ein oder anderen Weise (über die man sich nicht in zumeist dümmlichen "Tipps" ergießen muss) zu offenbaren.
 
H

hierheute

Gast
Sorry für OT:

Hallo Doppeloma, zu Deinem Beitrag in #17:

das ist aber mal ein Missverständnis... DU warst doch überhaupt nicht gemeint! Das "du" ist ne reine Redewendung, "du" ist in dem Fall völlig allgemein gehalten! Ich hab nur die Situation so beschrieben, wie ICH sie damals empfunden habe und Deine Beschreibung nur bestätigt und ergänzt!

Ganz schön dünnhäutig, bleib mal locker :icon_pause:
 

daul

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@ gila: Ja es geht um eine/n konkrete/n Stelle/Kunden und es ist Teilzeit (zumindest laut Vertrag). Bei der Einladung zu dem Gespräch steht nicht drin ob es sich noch um den Kunden handelt. Die zeitlichen Einschränkungen hatte ich in meinem Anschreiben an das CC erwähnt denke aber das die das "überlesen" haben.

Darf ich danach eigentlich erneut fragen ob das berücksichtigt wurde oder wird mir das negativ ausgelegt?

Ich selbst kann mir eine solche Tätigkeit nicht vorstellen da Ich dies bereits in meiner Zeit als Leiharbeiter (über 6 Jahre) eine Woche beim Magenta T gemacht habe und ich als auch die vom T der Meinung waren das ich im Backoffice besser aufgehoben bin (ist meiner Vermitllerin auch bekannt).
 

gila

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@ gila: Ja es geht um eine/n konkrete/n Stelle/Kunden und es ist Teilzeit (zumindest laut Vertrag). Bei der Einladung zu dem Gespräch steht nicht drin ob es sich noch um den Kunden handelt. Die zeitlichen Einschränkungen hatte ich in meinem Anschreiben an das CC erwähnt denke aber das die das "überlesen" haben.

Darf ich danach eigentlich erneut fragen ob das berücksichtigt wurde oder wird mir das negativ ausgelegt?

ICH bin ja der Meinung, ich darf ALLES fragen - aber das geht oft mit der Meinung dieser "Bewerbungsexperten" im JC auseinander und letztlich müsste man bereit sein, sich zu streiten ...


Ich selbst kann mir eine solche Tätigkeit nicht vorstellen da Ich dies bereits in meiner Zeit als Leiharbeiter (über 6 Jahre) eine Woche beim Magenta T gemacht habe und ich als auch die vom T der Meinung waren das ich im Backoffice besser aufgehoben bin (ist meiner Vermitllerin auch bekannt).

Wenn dies deiner Vermittlerin bekannt ist (hast du im Zweifel auch KONKRETE Gründe, warum du NICHT geeignet bist ?) - dann hat sie dir auch KEINEN "passenden" Vermittlungsvorschlag erteilt!

Dazu wäre sie jedoch auch verpflichtet - das "Totschlagargument" man habe JEDEN Job anzunehmen, zieht im Zweifel nicht immer.

Es zählt nicht nur die "Zumutbarkeit" - über die kann nahezu jeder eine andere Meinung haben - dient nur der Quotenerfüllung und einer kruden Argumentation ... - und das wäre mir z.B. viel zu "subjektiv" - es gibt noch immer das SGB I:

§ 1 Aufgaben des Sozialgesetzbuchs

(1) Das Recht des Sozialgesetzbuchs soll zur Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit und sozialer Sicherheit Sozialleistungen einschließlich sozialer und erzieherischer Hilfen gestalten. Es soll dazu beitragen,
- ein menschenwürdiges Dasein zu sichern,
- gleiche Voraussetzungen für die freie Entfaltung der Persönlichkeit, insbesondere auch für junge Menschen, zu schaffen,
- die Familie zu schützen und zu fördern,
- den Erwerb des Lebensunterhalts durch eine frei gewählte Tätigkeit zu ermöglichen :icon_hihi: und
- besondere Belastungen des Lebens, auch durch Hilfe zur Selbsthilfe, abzuwenden oder auszugleichen.
...

Ich denke NICHT, dass bei einem derartigen Job, in dem es schlicht GANZ BESTIMMTER Eigenschaften des Ausführenden bedarf, um ihn im Sinne des Arbeitgebers "gut" und auch gewinnbringend zu machen, allein auf eine "Zumutbarkeit" im Sinne: telefonieren kann jeder ... abgestellt werden KANN.

Bin ich nicht ein Mensch für Zahlen - kann ich nicht in der Buchhaltung arbeiten - geschweige denn dazu gezwungen werden.
Bin ich Vegetarier - kann ich zur Arbeit in einer Metzgerei oder gar Schlachthof gezwungen werden.

Irgendwo muss Schluss sein mit willkürlichen Argumenten von Sachbearbeitern.
LEIDER aber muss man sich dazu allzu häufig auf Streit einlassen und letztlich ein Gericht entscheiden lassen.

Darum wäre es GUT, wenn man sich VORHER wappnet!
 
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