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Alg 2 und Partner selbstständig!

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klari

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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#1
Hallo an Alle,

bin neu hier und hoffe Ihr könnt mir ein wenig helfen. Zur meiner Situation: ich bin dabei meinen Antrag für ALG 2 auszufüllen, um es zu beantragen. Mein Freund ist selbstständig (GbR). Das Problem ist, das er zwar im Jahr Gewinn erwirtschaftet, sich selber im Monat davon aber ganz wenig Lohn gibt. Er steckt das Geld lieber in seine Firma, weil diese auch net so toll läuft zur Zeit. Wie wird das dann angerechnet. Nimmt das Amt seinen jährlichen Gewinn und teilt ihn durch 12, so das ein monatliches Gehalt dabei raus kommt? Und wie kann man beweisen, wenn es so wäre, das er sich kaum was überweist an Lohn. Für mich ist das zum Nachteil, da ich am Ende kein Alg 2 bekomme, weil das Amt sieht, das die Firma Gewinn macht.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen???

Vielen Dank
Klari
 

Andi_

Elo-User/in

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#2
Besser wäre es allgemein gesagt, er steigt aus der GbR aus und wird zum reinen Angestellten mit festem Gehalt, was dann auch nur noch ohne grosse Nachfragen angerechnet wird. Da die ARGE allerdings die Steuerbescheide deines Partners einfordern wird, ist dies ziemlich haarig, wenn es ausgerechnet kurz vor einer Bedürftigkeitsprüfung geschieht.

Eine andere Idee wäre es z.B. die GbR in eine GmbH zu wandeln (25.000 EUR Gewinne aus der GbR wären damit schonmal in Sicherheit gebracht). Kommt halt ganz darauf an um wieviel Geld es geht, welches "verschwinden" muß. Er sollte seinen Steuerberater und / oder Anwalt aufsuchen, da es kompliziert ist Geld legal vor den Augen der ARGE "verschwinden" zu lassen.

Ansonsten muß er damit rechnen, dass die ARGE von ihm erwartet deine Bedürftigkeit zu beenden, bevor er einen Cent seiner Einkünfte in den Ausbau der GbR investieren darf. Vielleicht solltet ihr sinnvollerweise überlegen, ob man dich nicht steuersparend in der GbR beschäftigen kann um deine Bedürftigkeit ganz zu vermeiden? Wäre mein Tipp in der Sache :pfeiff:
 

Koelschejong

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#3
Es kommt hier sicherlich auch ganz entscheidend darauf an, was der GbR Vertrag aussagt. Da muss es ja zumindest einen weiteren Partner geben und wenn die Partner in ihrem Vertrag vereinbart haben, dass z.B. über die Firmengewinne nur gemeinsam entschieden und verfügt werden kann und die "Privatentlohnung" durch den Vertrag zunächst einmal auf das von Dir geschilderte "Minimalmaß" beschränkt ist, dann könnte es Zweifel daran geben, ob die in der Firma verbleibenden Gewinne für Deinen Freund "verfügbares" Einkommen darstellen.

Beachte aber bitte den Konjunktiv, ob meine Zweifel von der ARGE geteilt werden, erscheint mir alles andere als sicher. Wenn ich bei dieser Sachlage so recht überlege, scheint mir zumindest mal Ärger mit der ARGE vorprogrammiert - andererseits werden die Ansichten der ARGE ja nicht immer von den Sozialgerichten geteilt.
 
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