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ALG 2 Reha und Teilhabe am Arbeitsleben

stefanj22

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Hallo

ich habe leider noch nicht den passenden Thread gefunden deshalb poste ich es hier mal.

ich bin im ALG 2 Bezug und war in Reha. Bin arbeitsunfähig entlassen worden und kann meinen Beruf nicht mehr ausüben. Ich habe schon in der ersten Woche beim Jobcenter zu meinem Sachbearbeiter gesagt, das ich nicht in meinen alten Beruf zurückkommen kann. Es wurde zwar darauf eingegangen aber mehr auch nicht. Dann kam ein Krankenhaus Aufenthalt und anschließend die Reha. Man hat gleich zu mir gesagt das es nicht möglich ist, aus Kostengründen eine teure Umschulungsmaßnahme zu machen. Jetzt hat das JC zu mir gesagt, ich solle abwarten, was die Deutsche Rentenversicherung dazu sagt, da über die Klinik ein Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben gestellt worden ist.

Was soll ich jetzt machen? Ich habe das Gefühl, das man mir einfach nicht helfen will. Man vermittelt mir das Gefühl ich wäre wohl ein Simulant. Auf Anrufe reagiert man nicht. Ich weiß nicht ob ich mir das bieten lassen muss. Ich möchte definitiv nicht in eine ABM Maßnahme oder Helferjobs gesteckt werden. Ich habe eine durch den Arzt nachgewiesene Krankheit und da verlange ich das man mich auch unterstützt.

Sollte ich eine Umschulung bekommen, was erhalte ich dann für Geld? ALG 2 oder Übergangsgeld? Wie hoch ist das Übergangsgeld? Was tun wenn der Antrag abgelehnt wird?
 

stefanj22

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ja aber wie lange dauert es bis man da mal eine Antwort bekommt?? Es ist einfach unmöglich das sich dort keiner bewegt. Ich habe mir jetzt auch schon einen Rechtsanwalt genommen, da ich mir diese Hinhaltetaktik nicht mehr länger bieten lasse. Es kann nicht sein, das ich immer alles brav tue was man von mir verlangt, im Gegenzug sitzen die dort faul auf Ihren Hintern rum und denken sich " ach was will der den". Vielleicht muss ich mich direkt an den Geschäftsführer wenden
 

Doppeloma

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Hallo stefanj22,

ich bin im ALG 2 Bezug und war in Reha. Bin arbeitsunfähig entlassen worden und kann meinen Beruf nicht mehr ausüben.
darf man fragen wie alt du bist, davon hängt z.B. ab, ob du schon lange genug Beiträge bei der DRV eingezahlt hast, damit die dir eventuell eine berufliche Reha (Umschulung) bezahlen müssten /werden ???

Ich habe schon in der ersten Woche beim Jobcenter zu meinem Sachbearbeiter gesagt, das ich nicht in meinen alten Beruf zurückkommen kann. Es wurde zwar darauf eingegangen aber mehr auch nicht.
Der hat das auch nicht zu beurteilen und zu entscheiden, was du selbst dazu meinst /sagst interessiert auch nicht wirklich dafür, das haben Ärzte zu prüfen (wurde ja in der DRV-Reha inzwischen gemacht) und dann können Vorschläge dazu erfolgen, was man (vielleicht) machen könnte.

Daraus ergibt sich dann auch (und aus deinem bisherigen Arbeitsleben) welcher Kostenträger dafür zuständig wäre.

Man hat gleich zu mir gesagt das es nicht möglich ist, aus Kostengründen eine teure Umschulungsmaßnahme zu machen.
WER hat das "gesagt", solche Sachen klärt man nie im Gespräch, sondern immer nur durch schriftliche Anträge auf die man auch einen schriftlichen Bescheid bekommen muss.

Jetzt hat das JC zu mir gesagt, ich solle abwarten, was die Deutsche Rentenversicherung dazu sagt, da über die Klinik ein Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben gestellt worden ist.
Wann wurde denn dieser Antrag gestellt, eine Behörde hat 6 Monate Zeit einen Antrag zu bearbeiten und eine LTA bedeutet auch nicht unbedingt immer die Bewilligung einer Voll-Umschulung, ernsthafte Weiterbildung.
Das hängt von vielen weiteren Bedingungen (Gesundheitliche Belastbarkeit/ Vorberuf/ Alter usw.) ab und die Entscheidung (wenn du bei denen Anspruch darauf hast) zur konkreten Art der LTA-Leistung liegt dann alleine bei der DRV ...

Was soll ich jetzt machen? Ich habe das Gefühl, das man mir einfach nicht helfen will.
Das Gefühl wird wohl auch richtig sein, das kostet alles ne Menge Geld und da tun die sich auch alle sehr schwer was zu bewilligen, ganz gleich wer da am Ende der "Zahlemann" sein soll ...

Man vermittelt mir das Gefühl ich wäre wohl ein Simulant.
Wer tut das genau, wenn man nicht glauben würde dass du gesundheitliche Problem hast, wäre das Reha-Ergebnis aber auch ganz anders ausgefallen ... und hätte kaum mit Antrag auf LTA geendet ... "Simulanten" brauchen keine LTA ...

Auf Anrufe reagiert man nicht. Ich weiß nicht ob ich mir das bieten lassen muss.
Nein, musst du nicht aber solche Sachen regelt man auch nicht telefonisch, was hast du denn danach in der Hand zu den "Versprechungen" die man dir da vielleicht macht, um dich schnell wieder los zu werden ... :icon_neutral:

Ich möchte definitiv nicht in eine ABM Maßnahme oder Helferjobs gesteckt werden. Ich habe eine durch den Arzt nachgewiesene Krankheit und da verlange ich das man mich auch unterstützt.
ABM gibt es schon lange nicht mehr (wäre auch AfA zuständig und nicht das JC) und im SGB II muss man nun mal alles machen um aus dem Leistungsbezug wieder raus zu kommen ... du "verlangst" also dass man dich unterstützt, weil du nachgewiesenermaßen krank bist ...

Verlangen kannst du viel im Leben, das bedeutet aber nicht, dass du es auch bekommen wirst ... zu möglicher Unterstützung solltest du dich auch mal etwas genauer informieren, welche gesetzlichen Ansprüche du geltend machen kannst ...

Es gibt keinen allgemeinen Anspruch auf Unterstützung weil man krank ist und was man bekommen kann und muss, das sollte man auch immer schriftlich beantragen und nicht nur schimpfen wenn keiner ans Telefon geht bei den Behörden ...

Ist die gesetzliche Frist zur Entscheidung abgelaufen kann man die Untätigkeitsklage am SG einreichen, bis dahin kann und sollte man Druck schriftlich (nachweislich per Fax und/ oder Einschreiben) machen und Auskünfte (schriftliche !!!) zum Sachstand einfordern.

Wer nur geduldig abwartet, den lassen Behörden auch gerne warten, ja auch an die vorgesetzten Stellen sollte man sich wenden aber IMMER schriftlich ,... nicht anrufen und labern ...

Sollte ich eine Umschulung bekommen, was erhalte ich dann für Geld? ALG 2 oder Übergangsgeld? Wie hoch ist das Übergangsgeld?
Das wird man dir dann auch mitteilen, wenn ein Bewilligungsbescheid kommt, hängt ja dann vom zuständigen Kostenträger ab.

Nach meiner bisherigen Kenntnis gibt es dann weiterhin ALGII, wenn man dort schon im Bezug ist und man kann einen Mehrbedarf beantragen, wegen der Bildungsmaßnahme.

Wie hoch dein Übergangsgeld wäre, hängt von deinem letzten Einkommen ab und ob du Kinder im Haushalt hast oder nicht, das gilt aber so meist nur wenn man noch nicht im ALGII -Bezug ist ...

Habe ich keine Erfahrungen mit, habe im ALGII keine Umschulung gemacht ...

Was tun wenn der Antrag abgelehnt wird?
Na Widerspruch einlegen, die konkrete Begründung hängt dann davon ab was im Ablehnungsbescheid steht ... wird der auch abgelehnt bleibt nur die Klage am Sozialgericht.

Ob sich das dann wirklich "lohnt" kann man mit deinen bisherigen Infos noch nicht abschätzen, zudem solltest du unbedingt beachten, dass man keine Umschulung einklagen kann ... zur konkreten Art der LTA-Leistung entscheidet auch dann die DRV alleine.

Es gibt zwar (unter bestimmten Bedingungen) einen allgemeinen Rechtsanspruch auf LTA-Leistungen, aber es gibt keinen darauf konkret eine Umschulung bewilligt zu bekommen ... da war schon Mancher enttäuscht der deswegen Klage eingereicht hatte.

Bis das dann mal entschieden wäre, kann auch noch sehr viel Zeit vergehen und man wird ja nicht jünger und gesünder inzwischen ...

MfG Doppeloma
 
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Jetzt hat das JC zu mir gesagt, ich solle abwarten, was die Deutsche Rentenversicherung dazu sagt, da über die Klinik ein Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben gestellt worden ist.
Ich hatte mal vor vielen Jahren selbst einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt und genehmigt bekommen.
Das JC (SB) lehnte sich nach Bekanntgabe des Antrages erstmal gemütlich zurück.
Nach Bewilligung des Antrages lag dann alles in meiner Hand,meine SB verwies mich bei allem was ich wollte auf meinen Rententräger.
Der Bewilligungszeitraum auf Teilhabe war für 3 Jahre gültig.
Insgesamt holte ich mir 2 mal diese Bewilligung,danach konnten mich alle mal............
Und können mich noch Heute.........

Und wie Doppeloma schon schrieb,bedeutet eine Teilhabe nicht gleichzeitig eine Umschulung/Weiterbildung.
Eingliederungshilfe ins Arbeitsleben trifft es besser.
Umschulungen und Weiterbildungen,die man bei der DRV beantragt, werden oftmals abgeschmettert.
 
E

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Hallo!

Die Zuständigkeit für die Teilhabe ist geklärt? Das muss innerhalb von zwei Wochen geschehen.

Ich gehe davon aus, dass die DRV zuständig ist oder hat sie den Antrag an die Arbeitsagentur weitergeleitet?

Wer ist man? Die Kommunikation muss jetzt vor allem mit dem zuständigen Kostenträger erfolgen.

Was willst du denn machen? Hast du dich schon mit den Möglichkeiten (Bfw, persönliches Budget etc. auseinandergesetzt)?
 

Piratin007

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Salü..selbst wenn Du eine Umschulung genehmigt bekämst, so ist das keine Garantie auf eine Arbeit..Abgesehen davon, ist es eine enorme Belastung. Ich selbst bin an zwei Umschulungsversuchen gescheitert und würde mich nie wieder darauf einlassen. Letzten Endes hat das bei mir zu einer Erwerbsminderung geführt (wurde von der Krankenkasse nach längerer Krankschreibung empfohlen) und passt auch zu meiner Belastbarkeit. Ich habe immer wieder Jobs gefunden (bis 450,-), auch in artfremden Bereichen..Es gibt Arbeitgeber, die damit kein Problem haben..und das Thema burn out oder wie auch immer man das nennen mag ist doch nur ein Spiegel unserer kranken Gesellschaft..Da Du aber aus der Reha nicht voll leistungsfähig rausgegangen bist, erübrigt sich das mit der Umschulung ja eh, denn dafür musst Du nachweislich voll belastbar sein.
 
E

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Soweit sind wir noch nicht. Die Arbeitsfähigkeit für einen neuen Beruf wird dann ja in der Berufsfindung oder einer ähnlichen Maßnahme erprobt.

Da muss St. aber erstmal hinkommen. Jetzt muss erstmal der Antrag bearbeitet werden. Vorher bleibt alles recht spekulativ.
 

stefanj22

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Hallo Doppeloma, das könnte ja glatt von einer SB des Jobcenters geschrieben worden sein. Nein, kleiner spaß am Rande.

Ja auch ich habe schon in die RV einbezahlt und muss dies auch noch lange genug.

Ja genau ich verlange das man mich unterstützt weil ich nun mal eine Krankheit habe, ob den Leuten das passt oder nicht interessiert mich nicht. Ich bin kein Waggon den man auf ein Abstellgleis stellt, nur weil man im JC einfach nicht will und sich den schwarzen Peter immer schön hin und her schiebt.

Und 6 Monate warten tue ich auf keinen Fall dafür habe ich auch einen Anwalt.Und ich werde mich mit Sicherheit nicht mit einer 0815 Maßnahme abspeisen lassen wie Bfw und wie sich dieser ganze Kram schimpft oder ggf. einen Helferjob.

Wisst ihr was mein persönlicher Eindruck ist von der DRV: Man hat einfach keinen Bock auf jemanden, der krank ist. Man möchte immer das derjenige gleich aus der Reha heraus wieder schön malochen geht. Aber wehe es kommt jemand der krank ist, nein das passt den Behörden ganz und gar nicht in den kram. Es kommt ja jetzt noch einer dazu zu den 1 Millionen. Aber den werden wir dann am besten schnell los mit Bewerbungstrainings oder Bfw und wie sich dieser teure unnötige Kram schimpft, woran nur der MT verdient aber die Arbeitslosen am ende nichts von haben.

Glaubst du Doppeloma ich fühl mich toll damit im ALG 2 Bezug zu sein? Ich würde auch lieber so schnell wie möglich malochen gehen und mein eigenes Geld verdienen aber leider geht es nicht. Ich fühle mich jedesmal in diesem Forum dahingestellt als wäre ich nur einer der jetzt haben will aber nicht gibt. Weisst du wo mir das Messer in der Tasche aufgeht, wenn ich diese behördliche Faulheit sehe. Weil man einfach keinen Bock hat mir zu helfen. ich jedenfalls habe mein menschenmögliches getan um aus dem alg 2 bezug rauszukommen aber so eine art und weiße lasse ich mir nicht bieten
 
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Wenn Teilhabe am Arbeitsleben bei der DRV beantragt wurde,muss man abwarten oder dort anrufen und abwarten.
Die JC-Tante wird bis dahin ihren Liegestuhl noch etwas nach hinten stellen.
Und wenn du Umschulungen/Weiterbildungen möchtest,dann musst du erstmal einen Eignungstest durchlaufen auch bei der DRV wird das so gehandhabt.
Wie schon erklärt wurde Berufsfindungsmaßnahme.

Für was schreib ich hier überhaupt,ich muss nicht mehr ganz knusper sein,das muss sofort geändert werden.
 

Piratin007

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Nur mal so noch als Gedanke..Diese sog. Eignungstests sind absolut theoretisch und haben mit der realen Arbeitswelt nichts zu tun..Man merkt frühestens im ersten Praktikum, ob man den Anforderungen gewachsen ist..Auch ist nicht gesagt, dass man das, was man machen möchte und wo man nachweislich auch wirklich geeignet ist, dann von der DRV auch bekommt. Die entscheiden absolut im eigenen Interesse..Man muss dann halt die Kraft und die Nerven für Widersprüche etc. aufbringen..

Tretmühle oder Arbeitslosigkeit - gefangen in der kollektiven Korruption - Dailymotion-Video
 

stefanj22

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Danke für die Infos. Wie läuft es dann überhaupt mit einer Eingliederungsvereinbarung? Weil ich bin ja leider krank und kann nicht zurück in meinen Beruf.

Wenn man jetzt andauernd Widerspruch einlegt, um ich sag mal jetzt als Beispiel, um an sein Ziel zu kommen, was sagt den dann das JC dazu?

Ich meine denen stinkt es dann doch auch oder nicht? Die Schlips träger wollen einen dann doch im Endeffekt raus haben aus der Statistik.
 

Piratin007

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Bei mir lief alles über die BFA, da ich früher mal im öffentlichen Dienst gearbeitet hab. Die haben halt diese speziellen Maßnahmen, sog. Trainingsmaßnahmen. Darin enthalten sind auch Praktika-Blöcke. Ich hab mir immer etwas gesucht, was mich interessiert hat. Leider hat sich daraus nie etwas ergeben. Aber für die Maßnahme muss man schon gesund geschrieben sein, macht ja sonst keinen Sinn. Wenn der Arzt es unterstützt, gibt es auch stundenreduzierte Maßnahmen..Ich denke, dass das JC auch solche ähnlichen Angebote hat. Die theoretischen Blöcke fand ich persönlich absolut sinnlos, da dort kein wirkliches fachspezifisches Wissen vermittelt wird. Ich hab dort mit meiner Meinung auch nicht hintern Berg gehalten und war deshalb auch bald unten durch..Meiner Meinung nach geht es dort nur darum, die Leute irgendwo unterzubringen. Ob man das möchte oder nicht spielt keine Rolle, alles Quotenhascherei..Wenn man unter psychischen Problemen leidet, nützt einem auch das persönliche Budget nichts..Es wird einem jegliche Kompetenz abgesprochen. Obwohl darin m.M. nach eine Lösung läge..das man sich selbst Module zusammenstellen oder Kurse belegen kann..Dort wäre die Rückfallgefahr dann möglicherweise niedriger, aber die Betonköpfe sitzen fest im Sattel..Nachdem ich dann die Rente bekommen hatte, habe ich noch paar mal Antrag auf Qualifizierung gestellt, wurde aber immer wieder abgelehnt..Mir wurde ein sog. Trainingscenter für psychisch Kranke offeriert; was für mich ein absolutes no go wäre.
 

Piratin007

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Mir fällt grad noch was ein. Als es mir letztes Jahr nicht so gut ging, habe ich mir über meinen Arzt (möglichst Psychiater) eine Ergotherapie verschreiben lassen..Wir haben dort u.a. viel mit Holz gearbeitet und richtig tolle Sachen hergestellt, die dann auch verkauft wurden..So als Training fand ich das nicht schlecht, man kann selbst festlegen, wie oft man da hingeht. Wenn Du kein Problem hast, auch mit geistig Behinderten zusammen zu sein, kann es eine ganz schöne Erfahrung sein. Ich hab dort sehr kreative Menschen kennengelernt..Du kannst Dich auch bei einer psychosozialen Beratungsstelle erkundigen, die wissen auch Adressen..Weiß gar nicht, ob das bei Dir überhaupt Thema ist..
 
E

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Nur mal so noch als Gedanke..Diese sog. Eignungstests sind absolut theoretisch und haben mit der realen Arbeitswelt nichts zu tun..Man merkt frühestens im ersten Praktikum, ob man den Anforderungen gewachsen ist..Auch ist nicht gesagt, dass man das, was man machen möchte und wo man nachweislich auch wirklich geeignet ist, dann von der DRV auch bekommt. Die entscheiden absolut im eigenen Interesse..Man muss dann halt die Kraft und die Nerven für Widersprüche etc. aufbringen..

Tretmühle oder Arbeitslosigkeit - gefangen in der kollektiven Korruption - Dailymotion-Video
Wo hast du so etwas mitgemacht? Bei uns gab es technische und kaufmännische Elemente. Man konnte dann sogar entscheiden, was man noch vertiefen wollte. Dazu die üblichen IQ-Tests.

Eine Reha gegen den Willen des Rehabilitanden funktioniert nicht und es wird in einem Bfw auch niemand zugewiesen oder dabehalten, wenn er nicht möchte. Man muss auch mal bei den Tatsachen bleiben.
 

Piratin007

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Die Ergotherapie hatte mit dem BFW nichts zu tun..Das war bei einem psychosozialen Trägerverein. Dort habe ich mich noch am ehesten verstanden gefühlt.
Sämtliche Integrationsmaßnahmen (über Praktika Wiedereinstieg ins Berufsleben) fanden bei privaten Bildungsträgern statt. Dass diese ihre Daseinsberechtigung aus der Vermittlungsquote ziehen, ist meine Erfahrung, und die habe ich bei 3 Trägern gemacht.
Im BFW habe ich eine Umschulung machen wollen..Nachdem man mich auf 4 Berufe getestet hat (die ich mir selbst aussuchen konnte) und ich mich für einen entschieden hatte, teilte man mir mit, dass man das auf keinen Fall befürworten würde. Nach einem Gespräch mit dem dortigen Psychologen teilte dieser mir mit, dass er es nun doch unterstützen würde. Ich hab halt nicht locker gelassen. Das blöde war, dass diese Maßnahme im Endeffekt nicht stattfinden konnte, weil es zu wenige Anmeldungen gab..
Aus diesem Grund habe ich mich dann breitschlagen lassen auf eine andere Umschulung. Ich habe meine Bedenken geäußert; diese wurden jedoch abgeschmettert. Außerdem stellte sich heraus, dass die Schule zwar in einem BFW war, aber dass es eine ganz normale Umschulung war, also alles gemischt..ohne Rücksicht auf Verluste. Es kam wie es kommen musste. Nach einem halben Jahr ging gar nichts mehr und ich war ein Vierteljahr krank geschrieben. Daraus folgte dann letztendlich die Erwerbsminderung. Wahrscheinlich musste es so kommen.
 

stefanj22

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Vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Nach Rücksprache mit der DRV kann es noch minimal 2 Wochen dauern. Ein Gespräch mit dem JC brachte mir auch nichts. Was soll den auch eine Reha Fachkraft gross machen. Schaut man sich die Jobbangebote auf dem JC an, gibt es ja nur noch Helferstellen. Ich habe auf gut deutsch gesagt die schnauze sowas von voll. Keiner bekommt da den Hintern hoch. Ich bin echt fertig. Keiner fühlt sich für irgendwas verantwortlich. Und Vater Staat guckt einfach zu. Bestimmt sitze ich im Januar 2015 immer noch mit dem selben Ergebnis da, das wäre, das sich keiner dafür verantwortlich fühlt.

Sowas kann es doch echt nicht sein
 
E

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Gast
Willst du die Verantwortung für deine Reha delegieren?

Du musst doch wissen, was du willst und dich dafür dann einsetzen. Das hat bei mir über ein Jahr gedauert, bis ich die Reha beantragen konnte. Dann ging auf einmal alles ganz fix.

Nun habe ich sogar trotz zahlreicher Einschränkungen einen Job gefunden im neu erlernten Beruf.

Also nicht entmutigen lassen. Wenn du dahinterstehst und einen guten Abschluss hinlegst, stehen die Chancen gar nicht so schlecht.
 

stefanj22

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Nein ich will nichts delegieren. Ich möchte nur schnell und bestimmend zurück in den Arbeitsmarkt. Möchte wieder mein eigenes Geld verdienen. Ich will mich ja auch einsetzen und so weiter. Was mich nur tierisch nervt ist das es so verdammt lange dauert. Jetzt nach 2 Wochen habe ich erfahren, das der Antrag noch nicht eingetroffen ist. Das sagte mir die zuständige und freundliche Mitarbeiter der DRV.

Ich hätte gerne mal ein paar Erfahrungsberichte. Was genau ist euch angeboten worden an Umschulung oder ähnliches. Wie sehr ist man auf euch eingegangen worden? Hat man eure Wünsche berücksichtigt?

Mir geht es nur um eins und zwar so schnell wie möglich und passend wieder in Arbeit zu kommen. Nur ist es so das bei uns die Ausbildungen im meinem gewünschten Bereich immer am 1 August anfangen. Und das ist ja jetzt etwas länger her. Und ich möchte bestimmt nicht noch 1 Jahr warten
 

saurbier

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Hallo stefanj22,

also ich hab damals, da war ich noch jung, noch während der Reha mit einem Mitarbeiter der DRV ein Gespräch geführt, basierend auf den Abschlussbericht der Reha. Aus der wurde ich weiterhin AU entlassen für nur noch 3-6Std./tägl. leichte Arbeit in Hallen, trocken, kein Staub, keine Witterungseinflüsse, nicht über Kopf, nicht auf Leitern bzw. Gerüsten etc., keine Zwangshaltungen mit bis zu max. 5 Kg.

Der DRV Mitarbeiter bot mir eine Arbeitsbelastungserprobung in einem Haus der DRV (Wuppertal) an. Dort wurde ich für 3 Monate untergebracht und dann medizinisch/psychologisch aber auch von Arbeitsmedizinern untersucht und getestet. Dazu kam dann ein Dip.-Ing. für meinen Berufswunsch.

Nach dem Ergebnis ging es dann nochmals ins BfW nach Köln, ebenfall für gut 8 Wochen.

Als ich alles hinter mir hatte, bekam ich die Zusage für eine Umschulung.

Leider lief da seitens der DRv alles schief, denn ich sollte zuerst mein Schulenglisch als auch Algebra im Vorfeld aufbessern, was man mir sogar schriftlich zusicherte. Nur wurde nichts draus.

Anfang Oktober erhielt ich die Zusage für die Umschlung an der Technikerschule, wo der Kurs bereits lief.

Mein sofortiger schriftlicher Einwand, 1. keine Aufbesserung der Englisch-/Algebar-Kenntnisse und Einstieg in eine bereits seit gut acht Wochen laufenden Massnahme wurde abgeschmettert mit - das klappt schon, zur Not machen sie alles nochmals -.

Als ich dann während der Umschulung nach ca. 5 Monaten mich vor Schmerzen nicht mehr bewegen konnte und vom Hausarzt wegen dem Rückfall erneut mit extremen BTM Krank geschrieben wurde (es waren weder orthopädischer Stuhl noch Tisch vorhanden), meinte die DRV nur das in der Schule alles vorhanden wäre. Nur die Schule sagte wiederum das die DRV das zur Verfügung stellen müsste, weil eben nichts da ist. Dann bot man mir plötzlich an ich möge mir einen orthopädischen Stuhl kaufen, den man erstatten würde und ich dann von Unterrichtsraum zu Unterrichtsraum mitnehmen müsste. Abends sollte ich ihn dann einschließen, wo sagte jedoch niemand. Auch nicht, dass es unmöglich ist so einen Stuhl täglich über den Kampus zu schleppen.

Nach 6 Monaten brach die DRV die Massnahme ab, angeblich wegen mangelnden Erfolgsaussichten.

Von einer Widerholung wollten die natürlich nichts wissen, selbst den vorliegenden Brief darüber nahmen die nicht zur Kenntnis.

Also ging alles vor Gericht, wo eh schon eine Klage wegen BU-Rente lag.

Der zuständige Richter war derart sauer über die Ereignisse, dass er mir sofort die BU zusprach, darüber hinaus eine neue Umschulung.

Gegen die neue Umschulung zog dann die DRV vor´s LSG und dort einigten wir uns - denn durch puren Zufall wollte mich mein alter Chef erneut einstellen, selbst mit den gesundheitlichen und zeitlichen Einschränkungen -. Also ging ich fortan halbtags mit BU-Rente wieder im alten Beruf arbeiten, Abgesegnet durchs LSG. Die DRV zahlte sogar 6 Monate Eingliederungszuschuss.

Das ganze lief einige Jahre und ging relativ gut, bis jetzt der Unfall kam und ich daraufhin zwei OP´s plus neuerliche Reha hatte. Inzwischen bin ich derart kaputt, das die volle EMR bewilligt wurde.

Ich versteh bei dir jetzt nicht, warum in deiner Reha keine Beratung durch einen Rehaberater bezüglich einer Arbeitsbelastungserprobung (ABE) erfolgte, denn man hat dich ja auch als Arbeitsunfähig entlassen.

Wie sieht denn deine Leistungsprognose bzw. Leistungseinschränkungen in dem Bericht aus.

Kannst du noch über 6 Std./tägl. arbeiten, oder bist du zwischen 3-6 Std./tägl. arbeitsfähig, oder gar unter 3 Std./tägl..

Also die SB bei Jobcenter müssten jetzt zumindest zuerst einmal den äD einschalten, bevor sie irgendwas anderes machen, vor allem bevor die eine EinV mit dir abschließen, die du hoffentlich auf keinen Fall unterschreiben wirst.

Die DRV wird zuerst einmal die Prognose nach dem Rehabericht stellen und schauen ob da überhaupt eine Umschulung was bringt, was eben auch von deinem Alter abhängig ist und dass kann dauern.

Vielleicht schicken die dich auf in ein BfW oder eben ein eigenes Haus zur ABE, damit sie sehen was du so noch alles machen könntest. Wenn das passieren sollte, dann bekämst du von der DRV auch Übergangsgeld. Das wäre dann genauso hoch wie das Geld während der Reha (gemessen am Tagesatz).


Gruss saurbier
 

gizmo

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Hallo, plauder mal ein wenig.
Hoffe als erstes mal, das du nur soweit Gesundheitlich eingeschrängt bis das du deinen jetzigen Beruf nicht mehr ausüben kannst.?

Alle Einschrängungen die länge als ein halbes Jahr vorhanden sind stellen laut SGBIX eine Behinderung da, hier ist man dann Behinderten gleichgestellt.

Schätze bei dir wird eine berufliche Reha in absehbarer Zeit erfolgen. Wichtig dabei ist zu Wissen das erst eine Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt, min. ein halbes Jahr dazuführt das man kein Rehafall mehr ist.

Hier einfach mal ein wenig drin rum lesen:

SGB IX Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen - SGB IX Sozialgesetzbuch
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Du hast also ein wenig Zeit um dich schlau zu machen.
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Dann gibt es da noch das Persönliches Budget, du solltest wissen das es das gibt:

http://www.elo-forum.org/attachments/allgemeine-fragen/42595d1329138799-persoenliches-budget-behinderung-behinderung-bedroht-2009-handlungsempfehlungen-persoenliches-budget.pdf

Siehe auch in der Anlage.
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Dann ein wenig Datenschutz:

http://www.elo-forum.org/attachments/alg-ii/42570d1329055692-datenschutz-ohne-zustimmung-leistungsbeziehers-datenschutz-ohne-zustimmung-leistungsbeziehers.pdf

http://www.elo-forum.org/attachments/alg-ii/44500d1334239678-30-sanktion-erhalten-weil-bewerbungsschreiben-motiviert-empfunden-unzulaessige-datenuebermittlung-vermutlich-anderenorts-praktiziert.pdf
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Was wohl als nächstes auf dich zukommen wird, dein FM wird versuchen mit dir eine EGV abzuschliessen, solange aber ein A-Reha Antrag läuft gibt es keine EGV für dich.

Erst wenn der Amtsarzt festgestellt hat welche Arbeiten du noch ausüben kannst sollte eine EGV folgen, in der allerdings das drin stehen sollte was du zum erreichen deines neuen Berufzieles brauchst.
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Hast du schon deine Verwendbarkeit zum ersten Arbeitsmarkt vom Amtsarzt erhalten?

Dieses muss dem FM vorliegen, sonst passiert ausser rumschieberei garnichts.
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Bitte eine EGV nicht Unterschreiben, sondern hier posten.

http://www.elo-forum.org/attachments/eingliederungsvereinbarung/42089d1327874406-egv-per-va-hilfe-widerspruch-eingliederungsvereinbarung.pdf
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FM könnte dich auch versuchen in eine AGH zu stecken, AGH?

http://www.elo-forum.org/attachments/eingliederungsvereinbarung/42671d1329318122-egv-nase-gesetzt-bekommt-info-agh-agh-16d-sgb-ii-stand-januar-2012.pdf

http://www.elo-forum.org/attachments/euro-job-mini-job/43368d1331317334-definition-zusaetzlich-gemeinnuetzig-job-zusaetzlich-gemeinnuetzig.pdf
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Hier noch andere Infos:

http://www.elo-forum.org/attachments/euro-job-mini-job/44169d1333135382-zuweisung-euro-job-vermittlungshemmnissse-elo.pdf

http://www.elo-forum.org/attachments/allgemeine-fragen/42378d1328717113-jc-erreichbar-hat-sonderausgabe_-_meine_grundrechte_beim_gang_zum_amt-.pdf

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Was bekommst du Gezahlt SGBIII, SGBII etc.?
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Das gehört hier nicht ganz hin, aber schon mal was gehört davon zu haben ist nicht schlecht.

In Bezug auf deine Gesundheit kann die dir zustehenden angemessenen m² Wohnraum eine Rolle spielen und somit die KDU bestimmen.

Wieviel m² hat deine Bude?
 

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silka

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Nein ich will nichts delegieren. Ich möchte nur schnell und bestimmend zurück in den Arbeitsmarkt. Möchte wieder mein eigenes Geld verdienen. Ich will mich ja auch einsetzen und so weiter. Was mich nur tierisch nervt ist das es so verdammt lange dauert. Jetzt nach 2 Wochen habe ich erfahren, das der Antrag noch nicht eingetroffen ist. Das sagte mir die zuständige und freundliche Mitarbeiter der DRV.

Ich hätte gerne mal ein paar Erfahrungsberichte. Was genau ist euch angeboten worden an Umschulung oder ähnliches. Wie sehr ist man auf euch eingegangen worden? Hat man eure Wünsche berücksichtigt?

Mir geht es nur um eins und zwar so schnell wie möglich und passend wieder in Arbeit zu kommen. Nur ist es so das bei uns die Ausbildungen im meinem gewünschten Bereich immer am 1 August anfangen. Und das ist ja jetzt etwas länger her. Und ich möchte bestimmt nicht noch 1 Jahr warten
Dass diese Räder sich langsam drehen,wirst du nicht ändern. Eher drehst du am Rad.
Was du tun kannst:
Eine kurze Sachstandsanfrage an die Klinik. Wann damit zu rechnen sei, dass der Bericht an die DRV geht.
Manchmal gibts da einen "Schubs".
Die DRV kann ja noch gar nichts tun, solange sie den Klinikbericht nicht hat.
Das JC will nichts tun, weil sie lieber sehen, dass du ganz beim JC rausgehst. Ausserdem ist das JC keine Beratungsstelle für Berufswechsler oder Reha-Patienten. Da. kannst du lange zappeln, bis sich dort was bewegt. Erstmal kommt nur Geld.
Das Beispiel mit dem SB-Liegestuhl von dem anderen User ist absolut zutreffend in deinem Fall.

Dein Wunsch nach anderer Ausbildung:
Bist du unter 30 Jahre?
Sonst kannst du eine geförderte neue Ausbildung glatt vergessen.

Was macht eigentlich dein Anwalt? Rät der zum Abwarten?
 

stefanj22

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Hallo Silka,

vielen Dank für deine Nachricht. Ja bin unter 30 Jahre. Mein Anwalt sagt das es unter Umständen noch länger dauern kann. Sollte sich nach 4 Wochen nichts tun würde er sich einschalten
 
E

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Gast
Ich hätte gerne mal ein paar Erfahrungsberichte. Was genau ist euch angeboten worden an Umschulung oder ähnliches. Wie sehr ist man auf euch eingegangen worden? Hat man eure Wünsche berücksichtigt?
Ich würde nicht warten, bis etwas angeboten wird, sondern selbst aktiv werden. Schon mal die Beratungsangebote im Bfw wahrgenommen? Dort kann man dir auch raten, auf was in der Auseinandersetzung mit dem Kostenträger zu achten ist.

Mir wurde angeboten: 1-jährige Rehamaßnahme mit Übungsbüros oder -werkstätten bei einem örtlichen Träger ohne Abschluss. Das wollte ich nicht.

Ich forderte ein: 2,5-jährige Ausbildung beim Bfw mit IHK-Abschluss. Den Beruf konnte ich selbst aus dem Angebot der deutschen Berufsförderungswerke wählen. Natürlich muss man sich im Vorfeld diverse Eignungs- und Belastungstests gefallen lassen. Es gibt auch die Möglichkeit, eine duale Ausbildung als Reha fördern zu lassen.
 
E

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Gast
Dein Wunsch nach anderer Ausbildung:
Bist du unter 30 Jahre?
Sonst kannst du eine geförderte neue Ausbildung glatt vergessen.
Das ist nicht wahr. Im Gegenteil wird man bei unter 30-jährigen eher auf eine reguläre Ausbildung verweisen, da hier noch recht gute Chancen bestehen und das günstiger ist als eine Reha.

Ich war 35 als die Ausbildung anfing. Viele Kollegen ähnlich alt aber viele auch über 40.
 
E

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Gast
Dein Wunsch nach anderer Ausbildung:
Bist du unter 30 Jahre?
Sonst kannst du eine geförderte neue Ausbildung glatt vergessen.
Erzähle nicht so einen Blödsinn.
Ich habe mit 43 Jahren eine komplette Umschulung durch die DRV bewilligt bekommen.
Und jetzt bei mir in der Umschulung sitzt auch eine 50 jährige, die die Umschulung von der Agentur für Arbeit finanziert bekommt.

Du hälst dich für allwissend, bist es aber nicht.
 

stefanj22

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Hallo

Danke für die Nachrichten. Bei mir in der Umgebung genießt das Bfw keinen guten Ruf. Ich hatte mich dort informiert aber man wollte gleich meinen kompletten Namen und Anschrift und welches Jobcenter ich bin. Mir kam es vor als wären Sie Bildungsgutscheinsgeil. Es ist so das was dort angeboten wird kann ich definitiv nichts mit anfangen und darf auch in diesen Bereichen aufgrund meiner Krankheit nichts machen.


Bei einer regulären Ausbildung müsste ich ja noch 1 Jahr warten bis August.
Was mich am meisten reizt wäre eine duale Ausbildung.
 
E

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Was hast Du denn bis jetzt überhaupt von der DRV gehört?
Bei mir hat es auch einige Wochen gedauert bis das erste Schreiben kam.

Du wirst von der DRV zuerst einige Fragebögen bekommen, in denen Du auch Deine behandelnen Ärzte angeben musst.
Dann wirst Du eine Einladung zu einem Gutachter der DRV bekommen.
Nach dessen Bericht wird dann entschieden, in welcher Art, und ob überhaupt Leistungen zur Teilhabe ans Arbeitsleben bewilligt werden.

Diese ganze Prozedur habe ich auch durchlaufen.
Nachdem mir dann eine Umschulung bewilligt wurde, ging es nur noch darum, in welchen Bereich überhaupt.
Um das rauszufinden musste ich 5 Wochen lang zu einer Arbeitsbelastungserprobung im BFW Oberhausen.

Als dort dann geklärt wurde, in welchen Bereich ich umgeschult werden soll, ging dann alles ganz schnell.

Seit Februar diesen Jahres bin ich jetzt in der Umschulung, die insgesamt 2 Jahre dauert.

Also von Antragstellung zur Teilhabe ans Arbeitsleben bis zum Beginn der Umschulung hat es bei mir knapp ein Jahr gedauert.
 
E

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Gast
Hallo
Mir kam es vor als wären Sie Bildungsgutscheinsgeil.
Das geht nicht über Bildungsgutschein. Bist du sicher, dass du bei einem Bfw warst? Die Ausbildungen sind dieselben wie im dualen System halt nur schulisch und in einem geschützten Rahmen.

Berufe-Datenbank

Natürlich müssen die Teilnehmer rekrutieren. Daran hängen auch deren Jobs.

Bei einer regulären Ausbildung müsste ich ja noch 1 Jahr warten bis August.
Was mich am meisten reizt wäre eine duale Ausbildung.
Wer hindert dich daran, eine zu machen? Dafür brauchst du keine Reha. Die Finanzierung müsste halt irgendwie geklärt werden.
 

stefanj22

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Hallo,

also ich warte bestimmt nicht noch 1 Jahr bis das alles durch ist. Ich bin flexibel und auch mobil. Aber 1 Jahr warten das sehe ich nicht ein. Ja ich war beim Bfw aber das Angebot hat mir nicht zu gesagt.

Für ein duales Ausbildung brauche ich keine Reha, das stimmt aber ich möchte dann von der DRV auch eine Unterstützung bekommen.

Es ist nur bei uns im Umkreis sehr, sehr schwer eine 2 Ausbildung zu machen weil es immer mehr Betriebe gibt die schon von vorne rein sagen, wir fördern ausschließlich die Erstausbildung.
 
E

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Gast
Ja ich war beim Bfw aber das Angebot hat mir nicht zu gesagt.
Ja, was sagt dir denn nun zu? Du beantragst etwas, weißt aber nicht genau was und dann soll es noch möglichst schnell gehen?

Die DRV wird dir nur eine Reha finanzieren. Die Berufsfindung wird auf jeden Fall beim Bfw stattfinden. Das sind ja Einrichtungen der DRV.

Wenn du eine Alternative anbietest, werden sie das bei Eignung auch unterstützen.
 

stefanj22

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Ich kann doch nicht etwas beim Bfw machen, worauf ich allergisch reagiere. Ich solle etwas machen in der Verwaltung/Büro.

Und so etwas bietet aber mein Bfw in meinem Umkreis nun mal nicht an.
Es werden dort nur Sachen im Bereich des Baugewerbes angeboten


Ich weiß genau was ich machen will und wir haben dies auch in den Antrag geschrieben. Eine Tätigkeit im Büro

Es ist nur leider so das alle Ausbildungsplätze für dieses Jahr vergeben sind bei den Unternehmen. Das ist nunmal leider Stand der Dinge.

Bei mir im Umkreis ist das nicht so pralle mit Umschulung etc. Ich habe mich auch selbst genug bemüht und persönlichen den Kontakt mit den Firmen gesucht aber die Wahrheit, das die nur die Erst Ausbildung fördern.

Letztens wurde bei uns eine Stellenanzeige geschaltet für eine dauerhafte Beschäftigung im Öffentlichen Dienst die zu mir passte. Habe ich mich auch beworben. Und ich hatte dann mal ganz nett angefragt beim SB des JC ob es möglich mich dort irgendiwe zu fördern. Da hieß es gleich NEIN.

Auch die Reha Beratung des JC hat sich auch noch nicht bei mir gemeldet. Ich habe einfach den Eindruck das man es einfach nicht will.
 
E

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Gast
Ich kann doch nicht etwas beim Bfw machen, worauf ich allergisch reagiere. Ich solle etwas machen in der Verwaltung/Büro.

Und so etwas bietet aber mein Bfw in meinem Umkreis nun mal nicht an.
Es werden dort nur Sachen im Bereich des Baugewerbes angeboten
Wo bist du gewesen?

Baubereich als Reha im Bfw? Das kann nicht sein. Warum schaust du nicht in den Link, den ich dir angegeben habe? Die kaufmännischen Ausbildungen sind dort Standard, im Baubereich gibt es dort nur technische Zeichner. Du warst irgendwo aber sicher nicht in einem Berufsförderungswerk.

Zur Not musst du halt als Wochenendpendler in eine weiter entfernte Stadt gehen.

Das JC ist nicht zuständig, wenn die DRV Kostenträger ist. Das hat mit Wollen nichts zu tun. Sie dürfen zuständigkeitshalber nicht.
 

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ja aber wie lange dauert es bis man da mal eine Antwort bekommt?? Es ist einfach unmöglich das sich dort keiner bewegt. Ich habe mir jetzt auch schon einen Rechtsanwalt genommen, da ich mir diese Hinhaltetaktik nicht mehr länger bieten lasse. Es kann nicht sein, das ich immer alles brav tue was man von mir verlangt, im Gegenzug sitzen die dort faul auf Ihren Hintern rum und denken sich " ach was will der den". Vielleicht muss ich mich direkt an den Geschäftsführer wenden
Den passenden Witz dazu liefert das SGB IX auch:

Die Leistungen werden entsprechend dem Verlauf der Rehabilitation angepasst und darauf ausgerichtet, den Leistungsberechtigten unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Einzelfalls die den Zielen der §§ 1 und 4 Abs. 1 entsprechende umfassende Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zügig, wirksam, wirtschaftlich und auf Dauer zu ermöglichen.

:icon_lol:

(aus § 10 SGB IX)

plus

Artikel 26 UN-BRK
Habilitation und Rehabilitation


(1) Die Vertragsstaaten treffen wirksame
und geeignete Maßnahmen, einschließlich
durch die Unterstützung durch andere Menschen mit Behinderungen, um Menschen
mit Behinderungen in die Lage zu verset
zen, ein Höchstmaß an Unabhängigkeit,
umfassende körperliche, geistige, soziale un
d berufliche Fähigkeiten sowie die volle
Einbeziehung in alle Aspekte des Lebens und
die volle Teilhabe
an allen Aspekten
des Lebens zu erreichen und zu bewahren. Zu diesem Zweck organisieren, stärken
und erweitern die Vertragsstaaten
umfassende Habilitations- und
Rehabilitationsdienste und -programme
, insbesondere auf dem Gebiet der
Gesundheit, der Beschäftigung, der Bildung
und der Sozialdienste, und zwar so, dass
diese Leistungen und Programme
a) im frühestmöglichen
Stadium einsetzen
und auf eine
r multidisziplinären Bewertung
der individuellen Bedürfni
sse und Stärken beruhen;
b) die Einbeziehung in die Gemeinschaft und
die Gesellschaft in allen ihren Aspekten
sowie die Teilhabe daran unterstützen, fr
eiwillig sind und Menschen mit
Behinderungen so gemeindenah wie mög
lich zur Verfügung stehen, auch in
ländlichen Gebieten.
(2) Die Vertragsstaaten fördern die Entw
icklung der Aus- und Fortbildung für
Fachkräfte und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Habilitations- und
Rehabilitationsdiensten.
(3) Die Vertragsstaaten fördern die Verf
ügbarkeit, die Kenntnis und die Verwendung
unterstützender Geräte und Technologien
, die für Menschen mit Behinderungen
bestimmt sind, für die Zwecke der
Habilitation und Rehabilitation.

Mittlerweile gibt es diverse erfolgreiche Eilverfahren ... dort mal gucken?
 

USERIN

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Hallo,

also ich warte bestimmt nicht noch 1 Jahr bis das alles durch ist. Ich bin flexibel und auch mobil. Aber 1 Jahr warten das sehe ich nicht ein. Ja ich war beim Bfw aber das Angebot hat mir nicht zu gesagt.

Für ein duales Ausbildung brauche ich keine Reha, das stimmt aber ich möchte dann von der DRV auch eine Unterstützung bekommen.

Es ist nur bei uns im Umkreis sehr, sehr schwer eine 2 Ausbildung zu machen weil es immer mehr Betriebe gibt die schon von vorne rein sagen, wir fördern ausschließlich die Erstausbildung.
Verträgst du noch einen Teilhabe-Witz?


§ 17 SGB IX Ausführung von Leistungen, Persönliches Budget

(1) Der zuständige Rehabilitationsträger kann Leistungen zur Teilhabe

1.
allein oder gemeinsam mit anderen Leistungsträgern,
2.
durch andere Leistungsträger oder
3.
unter Inanspruchnahme von geeigneten, insbesondere auch freien und gemeinnützigen oder privaten Rehabilitationsdiensten und -einrichtungen (§ 19)

ausführen.
ff.
 
E

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Geduld ist angesagt, und die scheinst Du nicht zu haben.
Mir ging es aber ähnlich.
Ich wollte dass ich in der Umschulung bin, bevor mein ALG I ausläuft.
Hat leider nicht geklappt, so dass ich noch ein halbes Jahr im ALG II war.
Aber das Jobcenter hatte mich zum Glück in Ruhe gelassen, keine Vermittlungsvorschläge oder Maßnahmen.
Die haben einfach auch nur darauf gewartet, dass die Umschulung durch die DRV beginnt.

Wie hier schon gesagt wurde, ein anderes Berufsförderungswerk, wenn die DRV das OK gibt.
Viele haben auch ein Internat dabei, ich selber habe im BFW Oberhausen auch in einem Internat gelebt.
 
E

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Die Informationen trudeln ja mal wieder nur nach und nach ein. Dafür wird ordentlich lamentiert, dass ja alles nicht geht und es ja überhaupt keine Möglichkeiten gibt.

Wann wurde der Antrag gestellt, warum ist er nicht angekommen? Warum fand noch kein Beratungsgespräch bei der DRV oder beim (echten) Bfw statt?

Es kann ja nicht vorangehen, wenn da nichts passiert. Vom Himmel fallen wird die Ausbildung nicht.
 

stefanj22

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Ich muss mich hier nicht als hinstellen lassen als wüsste ich nicht, was das echte Bfw ist. Der Antrag wurde schon vor 2 Wochen gestellt und ist komischerweise immer noch nicht da.
 
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Ich muss mich hier nicht als hinstellen lassen als wüsste ich nicht, was das echte Bfw ist. Der Antrag wurde schon vor 2 Wochen gestellt und ist komischerweise immer noch nicht da.
Bleib mal ruhig.
2 Wochen, und Du machst schon so einen Aufstand.

Was meinst Du wie lange das andere noch alles dauern wird, Gutachtertermin, Gesprächstermin mit einem Rehaberater usw.
Du tust ja gerade so, als wenn alle sofort für Dich springen müssen.

Gut, ich bin hier jetzt raus, wird mir echt zu blöd.

Und was heißt denn überhaupt noch nicht da?
Mit der Post geschickt?
Vom Jobcenter weitergeleitet?

Dann geh auf der Seite der DRV, und lade den Antrag runter.
Dann schickst Du ihn per Einschreiben.
 

Interesierter

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Das geht nicht über Bildungsgutschein. Bist du sicher, dass du bei einem Bfw warst? Die Ausbildungen sind dieselben wie im dualen System halt nur schulisch und in einem geschützten Rahmen.

Berufe-Datenbank

Natürlich müssen die Teilnehmer rekrutieren. Daran hängen auch deren Jobs.



Wer hindert dich daran, eine zu machen? Dafür brauchst du keine Reha. Die Finanzierung müsste halt irgendwie geklärt werden.
Doch es geht auch mit Bildungsgutschein aber nur für die Rehabilitanden der AfA.

Es gibt 3 Umschulungsarten die von Seiten aller LTA-Träger unterstützt werden:

1. betriebliche Umschulung mit Umschulung mit Betrieb und IHK-Vertrag ggf. begeleitet von einem Bildungstäger. Sehr anspruchsvoll, da Einstieg ins 2. Lehrjahr erfolgt.

2. überbetriebliche Umschulung bei einem Bildungsträger

3. Umschulung in einem BFW (wenn man besondere Betreuung und Unterstützung bedarf durch Psychologen, SozPäd., Ärzte usw..)

Voraussetzung ist aber immer eine vorherige ABE und vorallem das die US überhaut notwendig ist jemanden wieder einzugliedern.

Eine ABE bietet jedes BFW unabhänig von dem dort angebotenen Bildungsangebot an. Ich kenne kein BFW das keine kaufmännischen Berufe anbietet. Welches soll das sein?

Domino hat den kompletten Ablauf doch gut und treffend beschrieben. Geduld gehört doch dazu.
 
E

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Gast
Nop, Teilhabe und Bildungsgutschein schließen sich aus! Das sind völlig unterschiedliche Fördertöpfe und Rechtskreise (SGB IX).

Die Zeit bis zu einer Entscheidung ließe sich gut nutzen, in dem man ein "echtes" Bfw aufsucht und sich beraten lässt oder sogar mal im Unterricht dort hospitiert. :wink:

Bin auch draußen. Das Thema ist mehr als umfassend beantwortet.
 

stefanj22

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Hallo

erstmal möchte ich mich entschuldigen wenn ich etwas voreilig war oder unfreundlich. Das war keine Absicht. Bin halt nur etwas genervt und habe haöt keine Geduld.


Der Antrag ist inzwischen angekommen. Man wartet jetzt nur noch auf den Bericht und dann wird es ja nach dem wie es verläuft, geschaut was möglich ist und ob dem überhaupt zugestimmt wird.

Ich habe jetzt noch einmal eine Frage und zwar was wird mit der Reha Beratung des Jobcenters überhaupt besprochen? Habe da jetzt auch noch einen Termin.

Weil ich meine doch, wenn die DRV meinem Antrag zustimmt, dann ist das JC doch eigentlich raus oder??
 

Interesierter

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Da das Jobcenter kein Reha-Träger ist kann es auch keine Reha-Beratung geben. Ich denke du hast einfach einen Termin bei der Arbeitsvermitttlung.

Die müssen dich eigentlich weiter vermitteln aber ich denke die werden garnichts tun.
 

stefanj22

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Dort heißt es nur Rehaberater und Beratungsgespräch.

Wie ist das überhaupt muss ich eigentlich in meinem Fall eine EGV unterschreiben??
 

Dark Vampire

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Auch JC hat ne Rehaabteilung und bei meinem recht kleinen JC auch.Da gehts humaner ab.Und auch da gibts EGV.


Wenn dein LTA genehmigt wird von der DRV was ich mal so glaube da du in deinem alten Beruf nicht mehr zurück kannst, dann hat das JC hier Leistungsverbot , das heisst du bekommst ganz normal dein ALGII weiter aber was Bewerbungskosten und Umschulungen, Kurse angeht ist die DRV zuständig und die sind humaner als das JC.
So auch in meinem Falle.

Dann gibts Übergangsgeld normalerweise das anhand vom letzten Lohn berechnet wird.Ansonsten wird eben aufgestockt oder bekommt normal ALGII weiter plus eben Gelder für Reisekosten und Schulbedarf etc.
Sollten so ca 60% sein von letzten Gehalt, also haste gut Verdient gibts auch mehr.
Ich pers. bekomme Übergangsgeld und hab somit minimum 300 mehr als ALGII und das als Schüler^^ man kann endlich wieder a bisserl leben.
 

stefanj22

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Hallo,

vielen dank für die Antwort. Wie werden den die 60% gerechnet? Vom Brutto oder Netto?
 

stefanj22

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Hallo

bekam Post vom JC zwecks Termin bei der Rehaberatung. Ich soll dort auch den Entlassungsbescheid/Bericht der Reha mitbringen. Ist dies überhaupt erlaubt? Was wollen die damit?

Persönlich bin ich der Ansicht, das doch nur MDK ein Recht darauf hat, diesen Bericht einzusehen bzw. zu verlangen, ggf. man hat dort einen Termin.
 

Interesierter

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Auch JC hat ne Rehaabteilung und bei meinem recht kleinen JC auch.Da gehts humaner ab.Und auch da gibts EGV.


Wenn dein LTA genehmigt wird von der DRV was ich mal so glaube da du in deinem alten Beruf nicht mehr zurück kannst, dann hat das JC hier Leistungsverbot , das heisst du bekommst ganz normal dein ALGII weiter aber was Bewerbungskosten und Umschulungen, Kurse angeht ist die DRV zuständig und die sind humaner als das JC.
So auch in meinem Falle.

Dann gibts Übergangsgeld normalerweise das anhand vom letzten Lohn berechnet wird.Ansonsten wird eben aufgestockt oder bekommt normal ALGII weiter plus eben Gelder für Reisekosten und Schulbedarf etc.
Sollten so ca 60% sein von letzten Gehalt, also haste gut Verdient gibts auch mehr.
Ich pers. bekomme Übergangsgeld und hab somit minimum 300 mehr als ALGII und das als Schüler^^ man kann endlich wieder a bisserl leben.
Das Jobcenter hat maximal eine spezielle Arbeitsvermittlung für Reha\SB aber niemals ne Reha-Beratung. Das Jobcenter bleibt aber doch für die Vermittlung zuständig. LTA muss aber nicht zwangläufig ne Maßnahme/Qualifizierung bedeuten... In der Regel gibts ein EGZ-Bescheid und fertig.

@ stefanj22

Die AV will einfach wissen, wo du noch einsetzbar bist mit deinen Einschränkungen.
 

stefanj22

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Leider ist es so, und ich wiederhole mich wieder, das ich nicht in meinen erlernten Beruf zurück kann und es mir ja anscheinend nicht abgenommen wird vom JC. So von wegen, da kann ja jeder mit kommen.

Ich vermute stark, das man nicht weiss, was man jetzt am besten mit mir machen kann. Das soll wohl der Knackpunkt sein.

Ich sollte laut Erfahrung und auch aufgrund des Arztbefundes eine Tätigkeit machen im Büro. Und es ist so, das es solche Stellen nun einmal bei mir im Kreis nicht gibt. Das ist die Wahrheit.

Und der Sinn des LTA, sollte dem zugesprochen werden, ist ja, das man langfristig in Arbeit steht nach der Probezeit.

Also sage ich schon von vorne rein, sollen sie mir nicht kommen mit den scheiss Leihbuden, den damit wäre der Sinn des LTA nicht erfüllt.
 

stefanj22

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Mittlerweile habe ich, wie vielleicht schon aus einem anderen Thread gelesen, meine PSU hinter mir gehabt. Ergebnis war fürn Ar... und der nächste Termin bei der Rentenversicherung dauert mal wieder Wochen.

Mittlerweile habe ich auf wieder zig Absagen erhalten zwecks einer betrieblichen Umschulung und gefrustet bin ich auch schon mehr als genug. Habe mich jetzt auch schon fast tot telefoniert mit allen bekannten Bildungsträger aber etwas passendes gibt es in meiner Region nicht. Weiter weg zwecks Umschulung geht leider nicht aufgrund von privaten Problemen.Ich kann es auch nicht mehr hören das alle Betriebe mittlerweile Ihre Ausbildungsplätze belegt haben.

.Ich sehe einfach in absehbarer Zeit kein Vorankommen in der Suche nach einem betrieblichen Umschulungsplatz. Das einzigste was ich noch machen könnte wäre eine 2 jährige Technikerschule was auch gefördert wird von der DRV. Wie man dies aber jetzt umsetzt weiß ich leider nicht.
 
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