ALG 2 nach weiterbewilligungsantrag nun weniger geld

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Brandi

Elo-User*in
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hallo zusammen
ich bekomme seit 6 Monaten ALG 2.
Meinen Weiterbewilligungsantrag habe ich abgegeben und darauf "keine änderung" angegeben.
Heute lag dann in meinem Briefkasten die Bestätigung vom Jobcenter mit der Auflistung wieviel ich denn jetzt bekomme.

Ich weiß nicht warum aber ich bekomme nun 30€ weniger ALG 2 pro Monat, obwohl es KEINE Änderung gegeben hat, kann es hierfür gründe geben???

Das einzige was ich bei der Weiterbewilligung angegeben habe, ist das ich leider meine Steuererklärung bekommen habe, und diese ja als Einkommen angerechnet wird, da ich das Geld in dem angerechneten Monat schon bekommen habe, kann es nun sein, das die mir das jetzt quasi einfach einbehalten?

Aufgelistet ist eine Einbehaltung jedenfalls nicht.

Ich habe außerdem dazu parallel noch "Rechtfertigungsbogen" bzgl der Steuerrückerstattung mit dem Jobcenter laufen, deswegen kann ich mir nicht vorstellen das die das einfach jetzt einbehalten ohne mir bescheid zu geben.

Bin diesbezüglich jetzt ein wenig ratlos
 
E

ExitUser

Gast
Hallo!

Dass muss doch aus den Berechnungsbögen ersichtlich sein, wo der Unterschied ist. Bist du Aufstocker?

Zur Not stelle beide Berechnungsbögen hier anonymisiert ein. Dann können wir mal schauen.

Die Steuererstattung wird unter sonstigem Einkommen angerechnet.
 

Brandi

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ich hab gerade noch einmal den alten bewilligungsbescheid
mit dem aktuellen weiterbewilligungsbescheid verglichen,
Bedarf für Unterkunft und Heizung bekomme ich einfach mal jetzt 30€ weniger als vorher,
aber es hat sich wie gesagt NIX verändert bei meiner weiterbewilligung,
kann das sein, dass derjenige der das bearbeitet hat, eventuell einen tippfehler eingebaut hat?

nein ich bin nicht aufstocker, ich bekomme nur ALG2, sonst habe ich kein weiteres Einkommen...
 
E

ExitUser

Gast
Da würde ich mal in der Leistungsabteilung vorsprechen. Natürlich kann das einfach ein Irrtum sein. Fehler passieren zuhauf in den Schlamperverein.
 

Brandi

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ja werde direkt am montag dorthin fahren,
nehme dann meinen alten bewilligungsantrag mit und meinen weiterbewilligungsantrag mit um denen den direkten vergleich zu zeigen.
sollte ich noch irgendwas mitnehmen?
mietvertrag? wobei das wäre ja schwachsinn, da die davon ja eh eine kopie haben oder?
 

Seepferdchen 2010

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Bedarf für Unterkunft und Heizung bekomme ich einfach mal jetzt 30€ weniger als vorher,
Und hier mal eine Frage, wie sieht es aus mit der Heizkostenabrechnung muß da demnächst
die Abrechnung erfolgen,
wo dann ja steht Guthaben oder Nachzahlung und dazu auch für den neuen
Abrechnungszeitraum der neue Betrag für die monatliche Abschlagszahlung, das könnte ein Grund
sein das deine KDU weniger ist, müßte also diese Option im Berechnungsbogen fehlen, schau
bitte mal nach.
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
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@en Jordi,

Grundsätzlich gilt: Keine Änderung ohne nachvollziehbaren Bescheid.

Meine Frage bezieht sich auf einen eventuellen Abrechnungsmonat und genau in diesem Monat
wird natürlich kein Betrag "ausgeschrieben", weil neuer Betrag noch nicht bekannt, erst nach
einrichen der Abrechnung, ergo erfolgt zunächst entweder eine Nachzahlung oder ggf. wie
im § 22 SGB II bei Gutschrift die Verrechnung im nächsten Monat.
 

Brandi

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Ich habe eine sogenannte flatrate miete,
heizkosten und strom sind mit in der miete drinnen, und ich muss nie etwas nachzahlen bzw bekomme auch nie etwas zurück, keiner der parteien in meinem haus und ich wohne hier schon seit 5 jahren.
kann also nicht das problem sein, denke wirklich eher an nen schnarcher seitens des Jobcenters :)

der alte betrag war richtig,
und die 30 euro weniger bekomme ich nicht nur für 1 monat, sondern für das komplette kommende jahr
 

ZynHH

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Cha

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Ich habe eine sogenannte flatrate miete,
heizkosten und strom sind mit in der miete drinnen.....

Ist nur eine Vermutung:
Haushaltsstrom ist bereits im Regelbedarf enthalten.
Vielleicht hat die Sachbearbeitung erst jetzt bemerkt, dass im Mietvertrag oder der Mietbescheinigung der Strom mit 30 Euro ausgewiesen ist.

Viele Grüße

Cha
 

Cha

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Ein in den Unterlagen ausgewiesener Betrag muss (!) herausgerechnet werden.
Ein pauschaler Betrag darf nicht (!) herausgerechnet werden.

Viele Grüße

Cha
 

Brandi

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ich hab gerade meinen mietvertag nochmal rausgesucht,
dort steht
aufgeschlüsselt:

Grundmiete 325 €
Betriebskostenpauschale 65€
stromkostenpauschale 30 €
--------------------------------------
Gesamtmiete: 420€

heißt das also das ich davor einfach nur glück hatte die 30 euro mehr zu bekommen?
da die 30€ ja in den 403€ regelbedarf enthalten sind?
kann ich nun garnix dagegen machen?

hab ich hier keine chance irgendwas nach dem günstigkeitsprinzip einzufordern?
 
E

ExitUser

Gast
Siehst du, es lohnt sich doch, die Übersicht über seine Unterlagen zu behalten :wink:!

p.s. Du könntest eine Abrechung vom Vermieter einfordern. Es wundert mich ja, dass das Jobcenter da nicht drauf besteht.
 

Wutbuerger

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Gibt es denn eine Abrechnung ? Sonst kann / darf man doch keine Pauschale nehmen ?
Sind die Pauschalen fix , würde ich das als Warmmiete bzw Pauschalmiete inkl aller NK ansehen- da wäre es natürlich günstiger gewesen sie Stromkosten nicht extra aufzuführen.
trotzdem sollte man sich mal erkundigen wie der Mietvertrag genau aussieht und ob hier die Stromkosten nicht eingefordert werden können.
 
E

ExitUser

Gast
Strom ist im RS enthalten. Die einzige Ausnahme ist m.W. bei Pauschalmieten gegeben, wo der Strombetrag nicht separiert werden kann.

Die Frage wäre auch dort, ob man nicht auf einer detailleirten Abrechnung bestehen kann. Der Vermieter hat ja einen Vertrag mit dem Stromversorger.

Ich hatte als Student mal so eine Miete und es gab dennoch auf Nachfrage eine Nebenkostenabrechnung. Von sich aus hätte der Vermieter das sicher nicht gemacht, solange es zu seinen Gunsten lief.
 

ZynHH

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da wäre es natürlich günstiger gewesen sie Stromkosten nicht extra aufzuführen.

Das ist unabdingbare Voraussetzung dafür, das die Pauschale komplett übernommen wird.
Das gilt natürlich auch für WLANnutzung und kabelnutzung. Solche Leistungen haben im Vertrag nichts zu suchen.
Darum heisst es ja pauschalmiete, weil die Nebenkosten nicht separiert werden können vom Vermieter.
 

ZynHH

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Letztendlich können sie das immer. Der Vermieter hat entsprechende Verträge laufen und kann diese umlegen. Ich weiß nicht, wie die rechtliche Lage ist, aber ich denke er muss das auch offenlegen.
Ich als Vermieter würde dem Mieter kündigen, wenn er zur pauschalmiete mietet und dann eine Abrechnung fordert. Geht ihn schließlich nichts an, wieviel und ob ich über habe.

Der Vermieter, sind ja meist keine gewerblichen, muss wohl kaum seine Kalkulation offenlegen. Und selbst wenn, wâre es in jedem Fall zum Schaden des Mieters.

Versuchst du das grade aus Sicht eines übervorteilen Mieters oder aus Sicht des jc zu sehen? Passt wohl beides nicht hierher.

Ich habe jahrelang eine pauschalmiete gehabt, das jc hat mehrfach versucht, eine Aufschlüsselung zu bekommen, aber nicht erhalten. Der Vermieter war nicht bereit, zu Recht, wie ich finde, seine Kalkulation offenzulegen.

Irgendwann stellte er fest, das seine Kalkulation nicht aufging und wollte dann differenzieren, da habe ich den Mietvertrag nicht verlängert.....:wink:
 
E

ExitUser

Gast
Ich denke, der Vermieter ist übervorteilt, weil er die Pauschalen natürlich in seinem Sinne kalkuliert. Ich hatte damals ein paar hundert Markt wiederbekommen als es nach Jahren doch eine Nebenkostenabrechnung gab.

Mein JC weigert sich beim letzten Umzug die Angemessenheit zu beurteilen, weil die HK nicht separat ausgewiesen werden können. Irgendwann haben sie dann den Vermieter gefragt und geschätzt, die Entscheidung nachher aber wieder aufgehoben.

Wenn der Vermieter gegen Recht verstößt, könnte das Amt natürlich intervenieren. Heizkosten dürfen gemäß HeizkostenV nur in Ausnahmefällen pauschaliert werden.
 
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