Alg 2 Erstattung wegen Aufnahme Studium (1 Betrachter)

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silfide

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Hallo,

Ich habe ein kleines (großes) Problem und hoffe hier hat jemand einen Rat für mich.

Ich habe zum Sommersemester (01.04.2012) ein Vollzeitstudium (Zweitausbildung) aufgenommen. Diesen Sachverhalt habe ich Ende März 2012 durch Übersendung meiner Immatrikulationsbescheinigung mitgeteilt. Anfang April hat mein Freund unserem Sachbearbeiter dies auch nochmal persönlich mitgeteilt und Anfang Juni habe ich Ihnen mein Bafögbescheid zugesandt.

Ich habe in der gesamten Zeit keine Mitteilung vom Jobcenter erhalten (Was nach meiner Erfahrung nix ungewöhnliches ist).

Mitte Juli habe ich eine Einladung zu einem Gespräch über meine berufliche Situation bekommen. Woraufhin ich Anfang August ein Fax sendet, wieder mit dem Hinweis, dass ich studiere und der aktuellen Immatrikulationsbescheinigung). Also quasi ne Mitteilung, dass ich dieses Gespräch nicht wahrnehmen werden. Laut SB hat dieser das Fax nicht erhalten (war adressiert mit z. H. ...) - darf dies überhaupt von Dritten benutzt werden - weil ist ja quasi persönlich (vertraulich)?

Nun erhielt ich heute ein Anhörungsschreiben, in welchem mir mitgeteilt wurde, dass ich durch meine verspätete Zusendung meiner Immatrikulationsbescheinigung (06.08.2012) grob fahrlässig meine Mitteilungspflicht vernachlässigt habe und somit den kompletten Betrag inklusive Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen zurückzuerstatten habe. (Summe insgesamt: 3072 Euro)

Nun bin ich zu einem verärgert wegen der Formulierung grob fahrlässig - weil es ja nicht stimmt.

Dann natürlich über die Rückerstattung der KV und PfV Beiträge (die habe ich als ordentlicher Student an die KV abgeführt - und nun solle ich nochmal bezahlen?)

Das ich was bezahlen muss, war mir natürlich klar und habe dementsprechend was zurückgelegt. Nur (da ich das Pech gepachtet habe) wurde Anfang Juni meine Geldbörse mit Inhalt gestohlen und mein Konto leergeräumt (inklusive des zurückgelegten Geldes). Da ich nicht beweisen kann, dass ich nicht fahrlässig mit meiner PIN umgegangen bin (weiß nicht wie) - habe ich auch nix zurückbekommen. Lange Rede kurzer Sinn: Geld ist futsch und Reserven verhältnismäßig gering.

Weiterer Grund, warum ich angenervt bin, ist die Frage wo meine Unterlagen geblieben sind und wer jetzt damit Schindluder treiben kann ...

Die generelle Frage lautet, aber nun eigentlich: Wieviel (Was) muss ich zurückbezahlen?? (Liegt ja meiner Meinung nach kein schuldhaftes Verhalten meinerseits vor, und wenn das Jobcenter keine zeitnahe Neuberechnung zustande bringt, muss ich das wirlich alleine ausbaden? Wo bleibt das die Verantwortung des Jobcenters?)

Ist etwas lange geworden, aber ich hoffe einigermaßen verständlich. Über Hilfe wäre ich sehr dankbar.

Silfide
 
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