Alg 2 Ausbildungsplatz+450 Euro mini job zuwenig

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RashAGhul

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Hallo,

Ich habe aktuell einen Mini job der am 1.10 anfängt und bei diesem Betrieb habe ich auch schon einen Ausbildungsvertrag für 2019.Ich hatte heute bei meinem Sachbearbeiter ein Termin und dieser meinte,es sind nur 450 Euro, damit bezahlst du keine Steuern und hockst den ganzen Tag nur zuhause rum während du in der Woche ab und zu arbeitest.Wir von der Mainarbeit finanzieren dir nicht nur die Sachen,die auf dem Bescheid stehen,sondern Krankenkasse und auch Rentenversicherung.Du sollst ein Teilzeit oder Vollzeit Job suchen, um deine Hilfsbedürftigkeit zu verringern,ich sagte dann"Ich verringere doch schon meine Hilfsbedürftigkeit mit dem Mini Job"er>Das ist zuwenig.Als ich dann fragte, ob er mir etwas schriftlich geben kann,wo steht,dass ein Minijob nicht aus reicht und eine Teilzeit oder Vollzeit stelle nötig ist,meinte dieser"Das steht alles in SGB II drinne".Du kannst dir auch neben dein 450 Euro Mini job auch nochmal ein Teilzeit oder Vollzeit Job suchen.Du kannst auch probieren bei deinem Chef "Druck"zu machen,dass dich die Mainarbeit mich ansonsten nicht in ruhe lässt,sobald du eine Teilzeit oder Vollzeit Stelle hast,sind wir nicht mehr zuständig für dich.Meine Frage ist,muss ich jetzt ernsthaft noch einen Teilzeit oder Vollzeit Job suchen?
 

erwerbsuchend

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Meine Frage ist,muss ich jetzt ernsthaft noch einen Teilzeit oder Vollzeit Job suchen?

Ja, du bist angehalten, deinen Lebensunterhalt möglichst selbst zu erwirtschaften. Daher solltest du dich auch um eine weitere Teilzeit- oder Vollzeitstelle bewerben. Du musst mindestens nachweisen, dass du dich um solche Stellen bewirbst. Eine Bewerbung heißt noch lange nicht, dass du auch ein VG haben wirst oder dir ein Arbeitsvertrag angeboten wird.
 

Nena

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Wie kommst Du auf die Idee, ein Minijob könnte reichen, wenn Du doch (im Geldbeutel) merkst, dass es nicht reicht, so dass Du sogar den Staat bitten musst, Dir zu helfen? Wenn es "reichen" würde, bräuchtest Du keine Unterstützung.
 

RashAGhul

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Wie kommst Du auf die Idee, ein Minijob könnte reichen, wenn Du doch (im Geldbeutel) merkst, dass es nicht reicht, so dass Du sogar den Staat bitten musst, Dir zu helfen? Wenn es "reichen" würde, bräuchtest Du keine Unterstützung.

Meine Eltern beziehen doch Alg 2,ich wohne bei ihnen.Von den 450 Euro könnte ich doch 150 Euro wegen den Mietkosten bezahlen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 57503

Gast
Lieber RashAGhul,
vergiss bitte nicht, dass du zwar das komplette Geld deines Arbeitgebers (ich nehm jetzt die 450€ voll) auf dein Konto geht,

aber

nur der "Freibetrag" ist das wirkliche "Plus", denn der Rest wird von deinem Alg 2 abgezogen.

Unter dem Strich hast du "nur" ein Gehalt von 170€.
 

Gaestin

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was spricht dagegen, bis zum Beginn der Ausbildung
mehr zu arbeiten? Du musst in der Tat mehr tun als
nur ein 450 Euro Job, wo Du 170 behalten kannst.
Ich verstehe die Denkweise nicht.
 

Birgit63

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Wir kennen das Elternhaus nicht. Vielleicht fehlt dem TE die Motivation oder ein Vorbild. Wir haben unserer Tochter immer vorgelebt, dass man arbeiten gehen muss, um sich was zu leisten bzw. davon leben zu können.
 

Gaestin

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wir auch Birgit. Aber wenn man 18 ist und mittlere Reife
hat, kann man bestimmt etwas zur Überbrückung finden,
was später in der Ausbildung nützlich sein könnte und in Richtung des Wunschberufes geht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 57503

Gast
In seinem alten Tread berichtet er von seinem familären Hintergrund.

Er selbst hat sich eingelesen und viel hier im Forum verfolgt, aber alles kann er natürlich nicht wissen :wink:

Ich würde es als Erfolg ansehen, denn er hat nicht nur geschafft seinen Ausbildungsvertrag zu bekommen, sondern darüber hinaus noch einen Minijob, den er im selben Betrieb bis zur Ausbildung ausüben kann.
Leider hatte sein Chef sich gegen "451€" entschieden, obwohl er ihm die Vorteile nahe gelegt hatte.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Ich würde als junger Mensch auch lieber den 450€-Job in dem Betrieb nehmen, in dem ich nächstes Jahr meine Ausbildung beginne, als mir "irgendwas" andres zu suchen.
Und davon ab, so leicht ist es auch nicht, einen anderen Job zu finden. Der TE hat vermutlich keinen Führerschein, "jung sein" ist für viele AG auch kein positives Kriterium, wenn man ihm den Migrationshintergrund, den er laut des anderen Threads hat, auch ansieht, wirds noch schwieriger, ein Realschulabschluss hilft da auch oft nix und ein schon bestehender Minijob mit Kündigungsfrist natürlich erst recht nicht.

Was die Verringerung des Bedarfs betrifft: Der TE hat auch noch Anspruch auf Kindergeld. Mit Kindergeld und den 450€ dürfte das Amt tatsächlich noch für die KV aufkommen, nicht viel mehr. Als vernünftig denkender SB würde ich mir da nen Keks freuen und den jungen Menschen machen lassen.

Da diesem SB aber offenbar nicht zu helfen ist... Hast du evtl. die Möglichkeit, neben dem Minijob einen Bundesfreiwilligendienst zu machen? Ich bin da nicht up to date, was die gesetzlichen Regelungen bzgl. eines BufDis in Teilzeit angeht (Vollzeit wird mit einem Minijob im Einzelhandel ja vermutlich schwierig), aber du beherrschst das Internet ja ganz gut. :wink:
 

RashAGhul

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Wir kennen das Elternhaus nicht. Vielleicht fehlt dem TE die Motivation oder ein Vorbild. Wir haben unserer Tochter immer vorgelebt, dass man arbeiten gehen muss, um sich was zu leisten bzw. davon leben zu können.

Dessen bin ich mir bewusst, dass man arbeiten gehen muss, um sich davon etwas zu leisten.Geburtstage gab es in meiner Kindheit nicht und das Taschengeld was ich erhielt, durfte ich nicht ansparen, um mir damit z.B ein neues Handy zu holen.Ich durfte es entweder für Kleinigkeiten ansparen oder meine Eltern nahmen sich das Geld zurück.Ich hatte 5 Jahre lang ein altes Handy, dass nicht nicht mehr funktionstüchtig war, wahrscheinlich war der Akku des Handys beschädigt oder abgenutzt.Ich habe viel Zeit im Internet verbracht, um mir dort mit der Zeit "ein wenig" Geld aufzubauen, das konnte ich dann für Dinge ausgeben, die ich wirklich wollte, es ist nicht so, dass ich jeden Woche 20-30 Euro bekam und tun konnte was ich wollte, wenn ich mal Geld bekam, dann nur 5 Euro und dies teilte ich mit meinen Freunden. Jetzt, nach all den Jahren steige ich bald ins Berufsleben und bin irgendwie dankbar, dass ich so "strenge" Eltern hatte, gegen einen Teilzeit/vollzeit Job hätte ich nichts, allerdings müsste dieser mit dem Mini Job zeitlich passen und außerdem war ich mir nicht sicher, ob der SB lügt oder irgendetwas plant, auch wenn dieser mir erzählte,dass es nötig sei, dennoch sollte man nicht direkt alles glauben was man erzählt bekommt, dass beste Beispiel ist hier für die Mainstream Medien daher bat ich in diesem Forum um Hilfe und bekam sehr viel Hilfe von vielen Usern,danke dafür!!!.
 

Gaestin

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ich glaube, Du hast Dir schon sehr viel erkämpft und schon sehr viel geschafft. Du hast einen 450 Euro Job und für nächstes Jahr eine Ausbildung.
Ich habe einen Vorschlag,
der vielleicht nicht unbedingt für das Amt viel bringt aber
für Dich eventuell etwas, was Du Dir wünscht. Ich kenne
einen jungen Mann, der kein Geld für den Führerschein hatte.
Er hat in Fahrschulen gefragt, ob er sich erst einmal mit Fahrzeugpflege den theoretischen Unterricht verdienen könnte. Das ging bei einer Fahrschule. Dann hat er nach und nach die Fahrstunden durch Arbeit abgegolten und hat den Führerschein machen können. Es war für ihn sehr wichtig und er hat dafür sehr viel gearbeitet. Es ist nur ein Beispiel. Ich habe ihn bewundert.
 

RashAGhul

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. Ich kenne
einen jungen Mann, der kein Geld für den Führerschein hatte.
Er hat in Fahrschulen gefragt, ob er sich erst einmal mit Fahrzeugpflege den theoretischen Unterricht verdienen könnte. Das ging bei einer Fahrschule. Dann hat er nach und nach die Fahrstunden durch Arbeit abgegolten und hat den Führerschein machen können. Es war für ihn sehr wichtig und er hat dafür sehr viel gearbeitet. Es ist nur ein Beispiel. Ich habe ihn bewundert.

Oha, das zeugt von Ausdauer und Willenskraft, von so einem fleißigen Mann hätte ich ebenfalls Respekt.
 
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