ALG 2 Antragsdauer

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Nordy

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Hi,

erstmal vorweg ich finde es Klasse das es dieses Forum gibt und hier so vielen Menschen geholfen wird. Respekt.

So nun zu meiner Situation:

Ich bin zum 12.11 arbeitslos geworden und war am selbigen Tag bei der ARGE um einen Antrag auf ALG 2 zu stellen, alles soweit in Ordnung, habe dann einen Termin 7 Tage später erhalten zur Antragsabgabe, am darauf folgenden Tag musste ich das erste mal zu meinem "Fallmanager / Berufsberater", dieser meldete mich gleich bei einer Sofortmaßnahme zur "Reaktivierung" an,
diese soll 2 Wochen gehen. Im Zeitraum vom 30.11 - 11.12. Es sei dazu gesagt das ich vor der Arbeitslosigkeit meinen mittleren Schulabschluss nachholte (Bin 28 Jahre alt) und danach eine schulische Ausbildung begann die ich aber aus finanzieller/privater Sicht (Trennung von der Lebenspartnerin) nicht beenden konnte und am 11.11 abgebrochen hatte. Bei der Antragsabgabe am 19.11 fehlten dann noch einige Unterlagen die ich bis spätestens zum 26.11 nachreichen sollte, dies tat ich dann auch.

Bis heute habe ich weder einen Bewilligungsbescheid noch irgendwelche anderen Zusagen vom Amt erhalten und sitze nun schon längere Zeit ohne Geld da. Ein Anruf beim Servicecenter erbrachte auch nicht den erwünschten Erfolg, man sagte mir nur das die ARGE zurückrufen wird, dieses geschah natürlich nicht. Zusätzlich sagte ich schon dem Fallmanager beim ersten Termin das ich kein Geld mehr hätte und nicht wüsste wie ich die Maßnahme antreten solle, daraufhin meinte dieser nur das ich ja zu Fuß gehen könne. Mittlerweile besuche ich die Maßnahme und versuche irgendwie über die Runden zu kommen (Geld leihen e.t.c.).

Sollte ich nun einfach nochmal bei der ARGE aufkreuzen und mich mittellos erklären oder gibt es da eine andere Möglichkeit ?
Ich habe ja auch schließlich meinen Verpflichtungen (Wohnung e.t.c.) nachzukommen.


Vielen Dank schon mal für die Hilfe
 

wolliohne

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Hi,

erstmal vorweg ich finde es Klasse das es dieses Forum gibt und hier so vielen Menschen geholfen wird. Respekt.

So nun zu meiner Situation:

Ich bin zum 12.11 arbeitslos geworden und war am selbigen Tag bei der ARGE um einen Antrag auf ALG 2 zu stellen, alles soweit in Ordnung, habe dann einen Termin 7 Tage später erhalten zur Antragsabgabe,

Unsinn, Termin zur Antragsabgabe ?? ab 13.11.Leistungsberechtigt.
ist reine Verzögerungstaktik,deshalb in Zukunft einfach Antrag per Fax schicken.


am darauf folgenden Tag musste ich das erste mal zu meinem "Fallmanager / Berufsberater", dieser meldete mich gleich bei einer Sofortmaßnahme zur "Reaktivierung" an,
diese soll 2 Wochen gehen. Im Zeitraum vom 30.11 - 11.12. Es sei dazu gesagt das ich vor der Arbeitslosigkeit meinen mittleren Schulabschluss nachholte (Bin 28 Jahre alt) und danach eine schulische Ausbildung begann die ich aber aus finanzieller/privater Sicht (Trennung von der Lebenspartnerin) nicht beenden konnte und am 11.11 abgebrochen hatte. Bei der Antragsabgabe am 19.11 fehlten dann noch einige Unterlagen die ich bis spätestens zum 26.11 nachreichen sollte, dies tat ich dann auch.

Bis heute habe ich weder einen Bewilligungsbescheid noch irgendwelche anderen Zusagen vom Amt erhalten und sitze nun schon längere Zeit ohne Geld da. Ein Anruf beim Servicecenter erbrachte auch nicht den erwünschten Erfolg, man sagte mir nur das die ARGE zurückrufen wird, dieses geschah natürlich nicht. Zusätzlich sagte ich schon dem Fallmanager beim ersten Termin das ich kein Geld mehr hätte und nicht wüsste wie ich die Maßnahme antreten solle, daraufhin meinte dieser nur das ich ja zu Fuß gehen könne. Mittlerweile besuche ich die Maßnahme und versuche irgendwie über die Runden zu kommen (Geld leihen e.t.c.).

Sollte ich nun einfach nochmal bei der ARGE aufkreuzen und mich mittellos erklären oder gibt es da eine andere Möglichkeit ?
Ich habe ja auch schließlich meinen Verpflichtungen (Wohnung e.t.c.) nachzukommen.

Am Besten unseren Antrag auf (angemessenen)Vorschuss (unter Download)runterladen und möglichst mit Begleitung zum Amt.
Notfalls den Vorgesetzten verlangen

wg . Massnahme,schon mal schriftl. die Kündigung in Erwähnung ziehen da Mittellos.

Vielen Dank schon mal für die Hilfe
Gruß
WW
 

Mario Nette

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Hoffentlich hat die ARGE am 12.11.2009 gemäß ihrer Pflicht einen Eintrag im Computersystem gemacht. Deine Vorsprache ist nämlich als Antrag zu werten. Sollte erst ab einer Woche später bewilligt werden, solltest du Widerspruch gegen den Bewilligungsbescheid einlegen.

Du kannst einen Antrag auf Vorschuss stellen. Erklärst du dich mittellos, solltest du das nachweisen können - mit einem Kontoauszug und Betrag in Richtung 0 ist das möglich. Die ARGEn haben die Aufgabe, z. B. auch Mietschulden möglichst abzuwenden. Du brauchst für beides - Vorschuss und Schuldenabwendung - allerdings eine gehörige Portion Widerstandskraft, damit man dich nicht abbügelt. Empfehlenswert ist, einen oder mehrere Beistände mitzunehmen und den Antrag auf Vorschuss zwar schriftlich zu machen, aber persönlich abzugeben und auf sofortige Auszahlung zu drängen. Beistände findest du bzw. kannst du hier erfragen: Information - Suche/Biete Begleitung zur ARGE/Jobcenter im Erwerbslosen Forum Deutschland

Dein Antrag war vermutlich erst am 26.11.2009 komplett. Häufig prüfen und berechnen ARGEn erst, wenn alles komplett ist. Es wird auch nicht zwangsweise sofort an dem Tag berechnet, an dem du die letzten Unterlagen abgibst, sondern erst Tage später die Akte angefasst. Für die Bescheidung des Antrags hat die ARGE nach meinem Kenntnisstand leider sechs Monate Zeit, die du aber nicht absitzen musst. Wie gesagt: Vorschuss ist eine Möglichkeit.

Die Maßnahme ist Unfug, wenn man auf den Aspekt der Reaktivierung abzielt. Denn bis 11.11.2009 warst du auf jeden Fall aktiviert, ja sogar aktiv. Leider ist es nicht wirklich einfach, dies als Argument zu bringen und durchzufechten. Es ist eines dieser unsäglichen Sofortangebote, die meiner Meinung nach nur allzu häufig in einem Graubereich des Rechts verordnet werden. Das Argument, du könntest nicht daran teilnehmen, hast du selbst widerlegt: Du nimmst ja daran teil. Allerdings ist hier auch nach der Zumutbarkeit zu fragen: Wie viel Weg ist es denn und hast du Einschränkungen, die ggf. diesen Weg für dich beschwerlicher machen als für andere Menschen?

Mario Nette
 

Nordy

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Vielen dank schon mal für die netten Antworten. Es ging mir nicht darum die Maßnahme abzubrechen, wollte das nur mal erwähnt haben wie fix die dabei sind. Der Weg zur Maßnahme beträgt hin und zurück ca. 5KM. Werde dann Montag nochmal versuchen da was zu erreichen, ist halt nur schwierig wenn man bei der Maßnahme ist die von 8 - 15:45 geht. Muss mir da wohl irgendwie was einfallen lassen, möchte ja keine Sperre riskieren.

Gruß
 
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