Alg 1 und Nahtlosigkeit/ Verstehe das nicht (1 Betrachter)

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artep1964

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Hallo ihr lieben,ich werde bald ausgesteuert und wollte mal nachfragen wie das mit der Nahtlosigkeit läuft. Beziehe zur Zeit Kankengeld und ergänzend Alg2.Einen Rheantrag musste ich Dank Krankenkasse stellen und warte nun auf den Bescheid der DRV. Muss ich dem JC das vorzeitig mitteilen...noch ist ja nichts entschieden.Nächste Woche muss ich wieder zu Arzt und werde weiterhin krank geschrieben. Ich habe viel über Nahtlosigkeit gelesen,kapiert habe ich nichts.Wer kann mir bitte den richtigen Ablauf erklären und muss ich dem AA den Krankenschein übergeben,sowie dem JC?
 

artep1964

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Gesundheitsfragebogen/ noch kein Alg beantragt

Hallo zusammen,eure nervige artep mal wieder.
Nachdem ich mich bei der AfA zwecks nachfrage eines Meldetermins war,fragte man mich wann ich ausgesteuert werde.Ich teilte den Termin mit und gab mir einen Umschlag mit denn ich in der Eingangszone abgeben soll(man dürfte den Umschlag nicht öffnen sagte man mir/ was ja glatt gelogen ist...steht ja nicht ärtzlicher Dienst drauf) mit dem Gesundheitsfragebogen,den ich auszufüllen hätte,mit natürlich x Schweigepflichtentbindungen.)
So jetzt soll ich den Schweigepflichtsbogen am 15.05.18 abgeben,obwohl ich noch nicht mal den Antrag abgeben habe.Den Arbeitslosenantrag sollte ich nach dem 5.6. abgeben und mich am 6.6. arbeitslos melden.Muss ich den Bogen tatsächlich am 15.05. abgeben?Ohne Folgen von irgendwelchen Sanktionen?
Desweiteren muss ich meine Diagnosen den Amtsarzt mitteilen?Da steht was von psychischer Erkrankung.Ja ich habe Depressionen und ist der Hauptgrund meiner langen AU....ich habe Angst das man mich in eine Behinderten-Werkstatt abschieben will.Eine Grad von 30 habe ich ja leider schon aufgrund seelisches Leiden,wie es darin steht.Muss ich dann in solch eine Werkstatt. Ich habe ja bereits nach Aufforderung der Krankenkasse bekommen,eine Rhea zu beantragen,das weiß bereits die AFA(noch nicht Antrag vorgelegt.) ich den Gesundheitsbogen dann tatsächlich ausfüllen?Ärztliche Atteste bekomme ich zur Zeit von meinen Ärzten nicht,weil ich gleich in Panik verfalle.Ich will meine Diagnosen nicht mitteilen,auch keine Schweigepflichtsentbindungen erzeilen.Müssen die nicht warten bis in der Rhea war?Die bekommen doch dann die Ergenisse von der DRV mit meinen Einschränkungen.Habe ich ein falsches denken? Wäre nett wenn mir jemand helfen würde.Danke
 

Doppeloma

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Hallo artep1964,

habe deine Anfragen mal zusammengelegt, denn es geht ja immer um das Gleiche Thema ... für die Ausgesteuerten gibt es jetzt diesen Extra-Bereich, da findest du auch schneller passende Antworten.

,ich werde bald ausgesteuert und wollte mal nachfragen wie das mit der Nahtlosigkeit läuft. Beziehe zur Zeit Kankengeld und ergänzend Alg2.
Da wirst du zum ALGI auch noch zusätzlich ALGII benötigen, das ist ja in der Regel weniger als das Krankengeld vorher.
Das macht die ganze Sache nicht unbedingt einfacher für dich.

Einen Rheantrag musste ich Dank Krankenkasse stellen und warte nun auf den Bescheid der DRV. Muss ich dem JC das vorzeitig mitteilen...noch ist ja nichts entschieden.
Eine Reha musst du (beim JC) erst mitteilen wenn sie auch bewilligt wurde, hast du denn inzwischen mal was gehört von der DRV dazu ... es ist ja schon einige Zeit her, dass du den Antrag gestellt hast ???
Im Antrag auf ALGI wird man aber danach fragen, ob ein Reha-Antrag gestellt wurde und wann.

Ich habe viel über Nahtlosigkeit gelesen,kapiert habe ich nichts.
Dann wirst du (leider) noch weiter und öfter nachlesen müssen, denn erklärt wurde das alles hier schon sehr oft.

Wer kann mir bitte den richtigen Ablauf erklären und muss ich dem AA den Krankenschein übergeben,sowie dem JC?
Bei der AfA legst du die AU nur einmalig vor (zusammen mit dem Bescheid zur Aussteuerung von deiner KK), wenn du dich dort wegen der Aussteuerung meldest und den Antrag abholen willst.

Später bekommt die AfA KEINE AU-Bescheinigung mehr von dir, sonst kann das ALGI nach 6 Wochen wieder eingestellt werden, die wissen schon wegen der Aussteuerung, dass du weiter AU sein wirst.

Beim JC wirst du die AU abgeben müssen, weil du sonst Bewerbungen schreiben musst, dort gibt es keine Nahtlosigkeit nach § 145 SGB III ... das gilt NUR bei der AfA.

Wer beim JC nicht offiziell AU geschrieben ist, der gilt dort als gesund und muss sich um Arbeit kümmern.

Von beiden Behörden gleichzeitig so abhängig zu sein, ist leider keine sehr gute Situation (besonders nicht nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld), aber das kann man sich ja nicht aussuchen, wenn das Geld sonst nicht zum Leben reicht.

Nachdem ich mich bei der AfA zwecks nachfrage eines Meldetermins war,fragte man mich wann ich ausgesteuert werde.
Wofür wolltest du denn einen Meldetermin, du brauchst den Formular-Antrag, damit du den ausfüllen kannst und dafür braucht man keinen "Meldetermin" zu holen.

Du kommst auch nicht wegen Arbeitslosigkeit sondern wegen der Aussteuerung aus dem Krankengeld, dazu wurde dir ja schon an anderer Stelle mal was geschrieben.

Ich teilte den Termin mit und gab mir einen Umschlag mit denn ich in der Eingangszone abgeben soll(man dürfte den Umschlag nicht öffnen sagte man mir/ was ja glatt gelogen ist...steht ja nicht ärtzlicher Dienst drauf) mit dem Gesundheitsfragebogen,den ich auszufüllen hätte, mit natürlich x Schweigepflichtentbindungen.)
Dazu wurde dir auch schon genau erklärt, was du warum und NUR DIREKT beim ÄD der AfA abgeben sollst ...

Hast du gefragt wo der ÄD zu finden ist, damit du das (was du freiwillig abgeben möchtest) dort direkt abgeben kannst ???

So jetzt soll ich den Schweigepflichtsbogen am 15.05.18 abgeben,obwohl ich noch nicht mal den Antrag abgeben habe.
Du meinst sicher den Gesundheits-Fragebogen und die Schweigepflicht-Entbindungen, man hat dir sicher auch wieder nicht erklärt, dass diese Unterlagen freiwillig sind ... du "musst" also gar nichts davon abgeben, wenn du das nicht möchtest.
Und ganz sicher NICHT am "Empfang" ...:icon_evil:

Ich nehme mal an schriftlich mit Rechtsgrundlagen hat man dir diesen Termin nicht gegeben ???

Hast du dir denn schon einige Befunde / Berichte von deinem Arzt ausdrucken lassen, das genügt für den ÄD der AfA, meist wird ohnehin nach "Aktenlage" begutachtet.

Die SB sollten auf keinen Fall Gesundheits-Unterlagen von dir bekommen, gib das bitte NUR beim ÄD ab und lass dir diese Abgabe dann auch bestätigen.

Das hat den SB dann zu genügen als Nachweis, dass der ÄD Unterlagen bekommen hat von dir, was genau geht die SB auch NICHTS an.

Den Arbeitslosenantrag sollte ich nach dem 5.6. abgeben und mich am 6.6. arbeitslos melden.
Wieso sollst du dich am 06.06. arbeitslos melden, du bist doch schon länger arbeitslos, das wissen die doch wohl schon, JETZT geht es NUR um die Aussteuerung, da braucht man sich nicht extra als "Arbeitslos" zu melden.

Den fertigen Antrag auf ALGI kannst du auch per Post hinschicken (als Übergabe-Einschreiben) wenn du alle Unterlagen dafür zusammen hast, dafür musst du dort nicht extra "auflaufen" wenn du keinen offiziellen (schriftlichen) Meldetermin dafür bekommen hast. :icon_evil:

Muss ich den Bogen tatsächlich am 15.05. abgeben?Ohne Folgen von irgendwelchen Sanktionen?
Bei der AfA gibt es keine "Sanktionen", sondern "Sperrzeiten" und die Abgabe ist freiwillig, also "musst" du gar nichts ... mach es so, dass du NUR was DIREKT beim ÄD abgeben wirst.

Das kann auch für dich von Vorteil sein, dass du nicht zum Arzt vom ÄD musst.
Du solltest auch mit angeben (für den ÄD), dass du eine Reha beantragt hast und noch auf die Entscheidung der DRV dazu wartest.

Dann machen die meist auch noch gar kein "Gutachten" fertig und warten erst mal die Reha ab ...

Desweiteren muss ich meine Diagnosen den Amtsarzt mitteilen?Da steht was von psychischer Erkrankung.
Du bist nicht der Erste der dort mit psychischer Erkrankung hin kommt nach der Aussteuerung und wirst auch nicht der Letzte bleiben damit, der Arzt kennt solche Diagnosen also schon und deswegen kommt man noch lange nicht in eine Werkstatt für Behinderte. :icon_evil:

Zudem ist es freiwillig dort zu arbeiten, wenn alle mit psychischen Problemen dort hin kämen, gäbe es wohl keine anderen Arbeitsplätze mehr.
Der ÄD soll deine Leistungsfähigkeit (Restleistungsfähigkeit) für den ganz normalen Arbeitsmarkt beurteilen, der hat gar nicht zu entscheiden, wer in solchen Werkstätten arbeiten soll.

Eine Grad von 30 habe ich ja leider schon aufgrund seelisches Leiden,wie es darin steht.Muss ich dann in solch eine Werkstatt.
Meine Güte, ich habe GdB 40 inzwischen (teils auch wegen Psyche) und noch Niemand (auch nicht der AfA-ÄD) hatte je die Absicht mich deswegen in eine Werkstatt für Behinderte zu schicken ...

Ich habe ja bereits nach Aufforderung der Krankenkasse bekommen,eine Rhea zu beantragen,das weiß bereits die AFA(noch nicht Antrag vorgelegt.) ich den Gesundheitsbogen dann tatsächlich ausfüllen?
Du musst den Bogen NICHT ausfüllen, wenn du das nicht willst aber du kannst den auch teilweise ausfüllen, soweit das sinnvoll für dich ist.

Ärztliche Atteste bekomme ich zur Zeit von meinen Ärzten nicht,weil ich gleich in Panik verfalle.Ich will meine Diagnosen nicht mitteilen,auch keine Schweigepflichtsentbindungen erzeilen.Müssen die nicht warten bis in der Rhea war?
Nein, die müssen nicht warten bis du in Reha warst, werden es aber (wahrscheinlich) machen, weil sie dann gleich das Reha-Ergebnis für ihre eigene Beurteilung nutzen wollen.
Ob das dann wirklich "besser" für dich ist muss sich noch herausstellen.

Deine Ärzte brauchen dir keine "Atteste" schreiben, die sollen dir einfach ein paar aktuelle Behandlungsberichte (also Kopien) aus deiner Krankenakte zur Verfügung stellen.
Ganz ohne schriftliche Unterlagen, wo deine Diagnosen auch bestätigt werden wird der ÄD wohl auch nicht arbeiten können.

Dazu sind die behandelnden Ärzte verpflichtet, da interessiert es nicht ob sie das möchten oder nicht ... auch Patienten haben Rechte ...

https://www.patienten-rechte-gesetz.de/patientenrechte/akteneinsicht.html

Die bekommen doch dann die Ergenisse von der DRV mit meinen Einschränkungen.Habe ich ein falsches denken?
Da ist schon noch "falsches Denken" dabei, die AfA bekommt NUR von der DRV was du auch per Schweigepflicht-Entbindung (für DRV / Reha-Kliniken ist sicher was dabei) erlaubst.

Ansonsten bekommen die NICHTS was du ihnen nicht selber freiwillig geben möchtest, man wird natürlich nicht locker lassen zu erfahren, wie die Reha gelaufen ist und welches Ergebnis (zu deiner Erwerbsfähigkeit) dabei herausgekommen ist.

In der Reha wird nicht entschieden wie die AfA dich nun zu behandeln hat aber die AfA nutzt das Ergebnis gerne, um sich selber Arbeit und Kosten zu sparen.

Bitte bleibe jetzt mit weiteren Fragen HIER in diesem Thema, dann werden sich bestimmt auch noch andere User mit Antworten melden.

Ich konnte dir nur einen kleinen Überblick verschaffen ... für die allerersten Schritte bei der AfA nach der Aussteuerung und für den ÄD.

MfG Doppeloma
 

artep1964

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Vielen lieben Dank liebe Doppeloma.
Das Problem ist das mein Hausarzt keine Berichte rausrückt,obwohl ich ihn drumgebeten habe.Ich habe mit meiner Psychologin darüber gesprochen und die meinte ich solle ihn nicht von der Schweigepflichtsentbindung entbinden,sondern nur Sie.Sie würde nur einen Fragebogen bekommen den Sie ausfüllen hätte,“sie macht das ja täglich“. Ich persönlich habe nur alte Rheaberichte,sonst nichts. Bezüglich meines Hausarztes muss ich sagen,der hat sich schon dämlich angestellt ein Formular auszustellenvon der DrV,er wüsste ja nicht was mit mir los ist. Im Endeffekt word mir ja nichts anderes übrig bleiben als meine Psychologin von der Schweigepflicht zu entbinden für sagen wir mal 3 Monate,ansonsten gibt es keine andere Schweigepflichtsentbindung.
Die AfA verweigerte mir die Herausgabe der Adresse vom ärztlichen Dienst,mit der Begründung sie wissen dann nicht ob ich das abgeben hätte.
Aber zurück zum Thema : Es würde reichen wenn ich schreiben würde z.B. Hohe Infektanfälligkeiten,chronische Sinitus,Sehnenscheidenentzündungen,Unerträglichkeit Lärm,Depression (Psychotherapie ,amblanter Behandlung),kann nicht auf engen Räumen sein,Unwohlsein bei Menschenversammlungen,jedoch wird es regelmässig geübt).Etwa so?
 

Doppeloma

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Hallo artep1964,

Das Problem ist das mein Hausarzt keine Berichte rausrückt,obwohl ich ihn drumgebeten habe.
Verstehst du nicht, dass du einen gesetzlichen Anspruch darauf hast, druck ihm das Patientenrechte-Gesetz doch mal aus (jedenfalls den Teil wo es um deine Einsicht in die Patienten-Akte geht), warum lässt du dir so was gefallen ... ?

Was nützen denn die ganzen Hinweise und Links für dich, wenn du das niicht anwendest und deine Rechte auch bei deinem Hausarzt einforderst ...
Du brauchst medizinische Bestätigungen für den ÄD der AfA, da reicht es nicht ganz, was du selber im Fragebogen angeben würdest ... :icon_evil:

Deine alten Reha-Berichte interessieren dabei Niemanden, wenn dein aktueller Zustand (für die theoretische Vermittlung bei der AfA) eingeschätzt werden soll ... :icon_evil:

Ich habe mit meiner Psychologin darüber gesprochen und die meinte ich solle ihn nicht von der Schweigepflichtsentbindung entbinden,sondern nur Sie.Sie würde nur einen Fragebogen bekommen den Sie ausfüllen hätte,“sie macht das ja täglich“.
Der Hausarzt hat aber in der Regel mehr Unterlagen als deine Psychologin (sollte jedenfalls so sein), die kann nur zu ihrem eigenen Fachgebiet wirklich Auskunft geben, hat sicher keine Befunde von Blutuntersuchungen usw.

Bezüglich meines Hausarztes muss ich sagen,der hat sich schon dämlich angestellt ein Formular auszustellenvon der DrV,er wüsste ja nicht was mit mir los ist.
Dann solltest du dir endlich mal einen gescheiten Hausarzt suchen, der kann dir bei der AfA und DRV wohl wirklich nur schaden ... :sorry:

Im Endeffekt word mir ja nichts anderes übrig bleiben als meine Psychologin von der Schweigepflicht zu entbinden für sagen wir mal 3 Monate,ansonsten gibt es keine andere Schweigepflichtsentbindung.
Die MUSS dir auch Unterlagen ausdrucken wenn du das verlangst, dann weißt du wenigstens was der ÄD zu lesen bekommt, das weißt du bei einer Schweigepflicht-Entbindung NICHT ... und 3 Monate ist viel zu lange (höchstens 4 - 6 Wochen mit festem End-Datum).

Die AfA verweigerte mir die Herausgabe der Adresse vom ärztlichen Dienst,mit der Begründung sie wissen dann nicht ob ich das abgeben hätte.
Das haben die aber nicht zu "verweigern", so wie ich das oben beschrieben habe, hast du dann einen Nachweis über die Abgabe, mehr geht die SB gar nichts an ... :icon_evil:

Die Telefonleitungen wurden offenbar alle schon "gekappt" bei deiner AfA, die wissen doch sonst auch wie sie herausfinden können, ob man irgendwo was abgegeben hat. :sorry:

Die wollen nur ihre neugierige Nase da selber reinstecken und genau das steht den SB bei Gesundheits-Unterlagen NICHT zu ... :icon_evil:

Haben die eine Pforte / Telefonzentrale, dann verlange dort die genaue Anschrift des ÄD, üblicherweise sitzen die im gleichen Gebäude, sollte auch selber herauszufinden sein wo genau. :idea:

Aber zurück zum Thema : Es würde reichen wenn ich schreiben würde z.B. Hohe Infektanfälligkeiten,chronische Sinitus,Sehnenscheidenentzündungen,Unerträglichkeit Lärm,Depression (Psychotherapie ,amblanter Behandlung),kann nicht auf engen Räumen sein,Unwohlsein bei Menschenversammlungen,jedoch wird es regelmässig geübt).Etwa so?
Das kann ich nicht beurteilen, nur nach deinen Angaben wird kein Arzt (auch nicht der ÄD der AfA) ein "Gutachten" fertig machen.
Ich habe nicht viel in den Fragebogen geschrieben, nur so das Übliche (Kinderkrankheiten und so) beantwortet, was meist immer wieder gefragt wird und den Rest mit Unterlagen vom Hausarzt / Psychiater und Kardiologen belegt.

Damals (2009) wurde ich noch zum AfA-ÄD hingeschickt, die Ärztin war sehr nett und hat mich untersucht und mit mir gesprochen ... das kommt ja so heute kaum noch vor.

Also kann man nur mit (wenigen) eindeutigen medizinischen Unterlagen was werden, die recht aktuell sein sollten, denn es geht um deine aktuelle "Restleistungsfähigkeit" für den "allgemeinen Arbeitsmarkt" ...

MfG Doppeloma
 

artep1964

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Doch ich verstehe es sehr wohl.Selbst die unabhängige Patientenberatung hat mir gesagt,das der Arzt es mir verweigern kann.
Und ich werde den Hausarzt wechseln.
 

Kerstin_K

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Und wie hat die UPD das begründet?
 

artep1964

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Wenn man z.B nicht stabil ist.Unterlagen habe ich jetzt bekommen.Und nein ich habe noch nichts bezüglich der Rhea bekommen.
 

Kerstin_K

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Ja, wenn man psychisch nicht stabil ist kann es einen Vermerk geben, dass die Unterlagen dem Patienten nur in Anwesenheit eines Arztes eröffnet werden dürfen.
 

Doppeloma

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Hallo Kerstin_K,

Ja, wenn man psychisch nicht stabil ist kann es einen Vermerk geben, dass die Unterlagen dem Patienten nur in Anwesenheit eines Arztes eröffnet werden dürfen.
Das mag ja soweit auch (in Einzelfällen) berechtigt sein, betrifft aber in der Regel eher psychische / psychiatrische Behandlungs-Berichte und Gutachten.

Der Hausarzt dürfte dazu kaum berechtigt sein, generell die Ausgabe von eigenen Befunden aus der Patienten-Akte zu verweigern. :icon_evil:

Ich kann die Auskunft des UPD (als allgemeingültig) dazu nicht nachvollziehen, zumal man ja nicht weiß, wie die Frage dazu konkret dort gestellt wurde ...

Ausnahmen sind zu begründen (mit medizinischen Fakten) und nicht einfach nur: "Von mir bekommen Sie NICHTS" ... der Hausarzt sollte ja bei Erfordernis auch in der Lage sein dem eigenen Patienten zu erklären, wie er zu bestimmten Diagnosen / Einschätzungen gekommen ist. :icon_kinn:

Nur gut, dass es Niemanden weiter interessiert, wie die Ärzte des ÄD der AfA (meist Allgemeinmediziner / Arbeitsmediziner) mit komplizierten Facharztberichten / Gutachten umgehen und dann nach "Aktenlage" ihr "Gutachten" zur "Restleistungsfähigkeit" bei der AfA verfassen ...
Obwohl sie spezielle Fachrichtungen / bestimmte seltene Diagnosen oft auch gar nicht in ihren komplexen Auswirkungen auf den Betroffenen medizinisch wirklich beurteilen können.

Der Einzige der das ALLES (angeblich) nicht so genau zu wissen hat, ist der betroffene Patient ... :icon_kinn:

MfG Doppeloma
 
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