ALG 1 und ALG 2; komplexe Frage zum Fehler und Rückerstattung

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alfa47

Elo-User*in
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1
Guten Tag!
wir haben folgendes Problem:
Frau A. fängt mit der Arbeit an (10Stunden pro Woche).
Das sind um die 700.- pro Monat.
Ergänzend bekommt sie ALG2 (hat vor der Arbeitsaufnahme auch bekommen).
Nach 2-3 Monaten sagt die Beraterin, sie sollte auch ALG1 beantragen.
Sie beantragt ALG 1 und bekommt es auch. Auch rückwirkend (für die Monate ab der Antragstellung).
ALG2 wird entsprechend sowohl für die künftigen Monate gekürzt als auch eine Nachforderung (in Höhe der ALG1 Nachzahlung) an sie gestellt.
Nach noch 2-3 Monaten sagt man bei ALG1, dass man einen Fehler gemacht hat (sowohl bei der Einschätzung Ihres Arbeitsverhältnisses -> Nebenjob statt Haupt -> weil der AG hat für sie die Sozialbeiträge gezahlt und das hat das Amt übersehen als auch beim Einkommen-> hat man auch falsch berechnet). Deswegen fordert man das gesamte ALG 1 zurück.
So, nun geht sie zum Jobcenter und zeigt dieses Schreiben und sie beharren trotzdem auf die Kürzung/Rückerstattung von ALG2 und sagen auch, dass sie keine Nachzahlungen von ALG2 vornehmen für die Monate, wo ALG1 zugeflossen ist, obwohl sie dieses ALG1 wieder an die Arbeitsagentur zurück zahlen soll.
Somit wird nicht nur die ALG1 auf Null reduziert (was zumindest verständlich wäre, da sie tatsächlich keinen Anspruch darauf hatte), sondern auch ALG2 wurde im Endeffekt nicht gezahlt, obwohl sie eigentlich einen Anspruch darauf hatte.
Gibt es eine Möglichkeit dieses Problem irgendwie zu lösen?
Vielen Dank und LG!
 

Helga40

StarVIP Nutzer*in
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Ja. Einen Antrag auf Erlass bei der Agentur für Arbeit mit dem Hinweis darauf, dass das ALG 1 dort als Einkommen angerechnet wurde. Sollte die AfA Geld an das JC erstattet haben, müssen sie sich das dort nach § 112 SGB X zurück holen.

Geht es hierum:
https://www.elo-forum.org/attachmen...ienst-darf-man-behalten-arbeitslosengeld-.jpg

Denn dann wäre der Sachverhalt doch ein bisschen anders, als du ihn eingangs schilderst.
 
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