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ALG 1, nach AUSBILDUNG + Wohngeld für neue Wohnung

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Freeway

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#1
Hi Leute,

meine Ausbildung endet im Juli und dann bin ich gelernter Mediengestalter. Mein momentaner Ausbildungsbetrieb kann mich nicht übernehmen.
Sprich Ausbildung zu Ende und erstmal Arbeitslos. Ich wede ALG 1 beantragen, solange ich kein Jobangebot habe.
Nach meiner Ausbildung will ich von zuhause ausziehen, ich versteh mich mit meinen Eltern nicht gut und außerdem wohnen die auch auf dem Land. Momentan schlafe und wohne ich teilweise bei meiner Freundin in der Stadt. Das geht aber auch nur übergangsweise.
Meine Frage ist jetzt, ich 23 Jahre, krieg ich meine Wohnung bezahlt ?
WEil ALG 1 kriege ich Netto 379 €, was zu wenig für Wohnung und Lebenskosten ist. Habe ich Anspruch auf Wohngeld ?

Ausbildung zu Ende
Arbeitslos > ALG1 379 €
Wohnhaft zu hause, am ***** der Welt > Will zum Arbeitsuchen in die Stadt und verstehe mich auch nicht mit meinen Eltern.

WILL WOHNUNG oder WOHNGELD UND ARBEITSLOSENGELD.

Erstmal danke für eure Antworten.
 
E

ExitUser

Gast
#2
Hi Freeway,

Wohngeld ist und bleibt lediglich ein Zuschuss zur Miete. Und da Du ja offensichtlich selbst die Miete nicht aufbringen kannst, wird es kein Wohngeld geben können.
 

Freeway

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#3
Hi Freeway,

Wohngeld ist und bleibt lediglich ein Zuschuss zur Miete. Und da Du ja offensichtlich selbst die Miete nicht aufbringen kannst, wird es kein Wohngeld geben können.
Ok, sagen wir ich habe ne Sozial-Wohnung für 250 € Warm. Dann kann ich sehr wohl die Miete aufbringen.
 

Arania

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#4
Das wird leider nichts werden, es sei denn Du findest eine Wohnung die Du vom ALG 1 und Wohngeld bezahlen könntest, wenn Du das mit 250 Euro hinbekommst, dann geht es natürlich
 
E

ExitUser

Gast
#6
Ok, sagen wir ich habe ne Sozial-Wohnung für 250 € Warm. Dann kann ich sehr wohl die Miete aufbringen.
Wohngeld ist lediglich ein Zuschuss und nicht eine Haupteinnahmequelle für die Miete.

Dir steht definitv mit einem "Grundeinkommen" von 379 € kein Wohngeld zu. Leider.
 
E

ExitUser

Gast
#7
@Freeway

im Anhang sind ein paar Beispiele aufgeführt. Nicht erschrecken, sind "nur" um die 90 Seiten.
 
E

ExitUser

Gast
#8
Das Wohngeld ist ausschließlich zur Zuschuß zur Miete oder Belastung gedacht und nicht als Zuschuß zum Lebensunterhalt.. Das setzt voraus, daß also der Lebensunterhalte selbst finanziert werden muß. Daher gibt es ein Mindesteinkommen, welches bei dem Wohngeld erreicht werden muß. Wird dieses Mindesteinkommen nicht erreicht, kann kann ein Wohngeldanspruch verneint werden, auch wenn alle Voraussetzungen sonst zutreffen würden und man dem Prinzip nach Anspruch hätte.

Das notwendige Mindesteinkommen kann man sich allein nach der folgenden Faustformel ausrechnen:

Sozialhilferegelsatz + Miete + Nebenkosten = Mindesteinkommen

Der Regelsatz beläuft sich bei einem Alleinstehenden auf 351,- €, bei einem Paar auf jeweils 316,- € pro Person. Zu den Nebenkosten gehören auch die Strom- und Heizungskosten, aber auch die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung.
Quelle
 

Freeway

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#9
So ich hab den Wohngeldrechner mal genutzt und herausgefunden,d ass ich Anspruch auf 157 € Wohngeld habe, bei einer Wohnung für 260 € Warm.

Also, ich verdiente Brutto
379 € ALG + 165 € (maximaler Freibetrag f. Nebenverdienst)
Mal angenommen, ich hab nochn Job am Kiosk um die Ecke und habe somit ein Bruttogehalt von 450 €. Dann habe ich doch Anspruch auf Wohngeld:

monatliche Einkünfte als sonstiges Einkommen: 450,00€ abzgl. Pauschale 6,0% (weder Steuern noch Sozialvers.): −27,00€ Einkommen als sonstiges Einkommen: 423,00€ monatliche Miete mit Betriebskosten: 260,00€ zzgl. Heizkostenpauschale (eine Person): 24,00€ zu berücksichtigende Miete: 284,00€ monatliches Wohngeld: 157,00€
 
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