ALG 1 aufstocken // wohnen bei Verwandten

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

arbeitslooser

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
20 August 2012
Beiträge
15
Bewertungen
10
hallo zusammen,

zunächst einmal ein großes lob für diese engagierte community!:cheer2:

der beitrag ist etwas "ausgeschmückt", weshalb ich hier oben einfach schonmal die frage in kurzform schreibe, für all diejenigen, die nicht so gern ausschweifende geschichten lesen mögen...

---> ich bekomme zu wenig ALG1 zum leben (ca. 400€/monatl.).
---> daher muß ich wohl aufstocken mit ALG2.
---> aktuell wohne ich aber bei meiner mutter!
---> wird das amt uns automatisch als BEDARFSGEMEINSCHAFT ansehen?



und hier jetzt die ausführlichere version:
ich habe jetzt einiges zum thema recherchiert und viel zum thema BEDARFSGEMEINSCHAFT, HAUSHALTSGEMEINSCHAFT, ALG1, AUFSTOCKEN, ALG 2 usw. gelesen, da gibts es viele wertvolle infos.

aber ich habe noch immer keine so wirklich passende antwort für mich gefunden, weshalb ich einen thread zu der frage eröffnet habe. ich hoffe, ihr könnt mir helfen...


also, ich habe bis vor kurzem gearbeitet. weil der job wirklich nur ein NOTNAGEL für mich war, habe ich ihn als sehr stressig empfunden (das war auch sog. "prekäre arbeit"). daher hab ich irgendwann auf teilzeit reduziert.

entsprechend niedrig ist mein ALG1 natürlich jetzt, es beträgt im monat knapp über 400 € (WELCHER MENSCHENFEIND DENKT SICH BITTE SOLCHE GESETZE AUS?! HERR SCHRÖDER & HERR HARTZ?!).
davon kann ich natürlich nicht leben. also werde ich in kürze wohl wieder zum heißgeliebten jobcenter rennen dürfen...

so weit, so normal. dafür bedarf es keines eigenen threads...


jetzt der haken:
aufgrund der angespannten wohnsituation bin ich vor einiger zeit ins haus meiner mutter eingezogen. dazu 2-3 kleine anmerkungen: wir haben NICHT das "klassische" MUTTER-KIND-verhältnis. und das ist hier erst recht kein "HOTEL MAMA", wie ich es selbst aus meinem bekannten- u. freundeskreis schon oft mitbekommen habe, wo dann (erwachsene) kinder bei ihren eltern eingezogen sind und die mutter hat dann den haushalt geschmissen, daddy war arbeiten und die jungs u. mädels haben mietfrei in ihrem "kinderzimmer" gechillt.. :)

und mal ganz davon abgesehen, dass ich mir als akademiker in seinen mittdreißigern so einiges ganz anders vorgestellt habe in meinem leben, ist das elterliche verhältnis offen gesagt relativ schlecht.
meine mutter ist ein extrem anstrenger mensch (weil psychisch krank; allerdings verweigert sie seit jahren jegliche behandlung. sie war mit kleinen erfolgen in therapie, hat dies aber abgebrochen. ihren job usw. kriegt sich aber geregelt, weshalb die symptome sich im grunde nur in persönlicher interaktion äußern). von unseren geschwistern bin ich momentan das einzige kind, das regemäßigen kontakt zur muter hat; meine geschwister haben den kontakt eingeschränkt bzw. ganz abgebrochen.

ich war vor jahren schonmal in der lage, hier quasi "gestrandet" zu sein ohne geld, ohne job etc., damals war ich aber auch in einer richtigen lebenskrise. das ist nun anders. ich bin so weit stabil und hoffe auch, dass ich in absehbarer zeit eine neue, bessere(!!!) arbeit finden werde.


zur sache: meine mutter verlangt natürlich miete. das haus ist noch lange nicht abbezahlt, sie finanziert es, hat sich alles aus eigener kraft aufgebaut, also ohne ihre eltern, erbschaften oder ehemänner. daher hat sie auch keine rücklagen und ihr relativ hohes einkommen (selbständig) ist am monatsende immer komplett verfrühstückt...

und bei der MIETE fängt das problem an: wie gestaltet sich das bei der eigenen mutter als vermieterin, wenn man ALG1 aufstocken muß?
wie groß ist das risiko, dass das amt uns als BEDARFSGEMEINSCHAFT einordnet? (was wir de facto aber nicht sind! das leben ist wie in einer WG organisiert). meine mutter hat ihren eigenen bereich, ich hab meinen. sie geht zur arbeit, ich bin sonst immer zu meiner arbeitsstelle gegangen und abends bin ich in meinem zimmer, während meine mutter überwiegend im wohnzimmer ist.


für mich ist das keine ideallösung. es ist aber auch nicht so, dass ich momentan UNBEDINGT hier weg will. die LEBENSQUALITÄT hier i.d. region u.v.a. hier im ort ist sehr hoch. außerdem ist das hier meine heimat und ich bin im ort inzwischen verwurzelt. ich habe knapp 10 jahre 800km weit weg in einem anderen bundesland gelebt und geniesse es momentan auch, wieder i.d. heimat zu sein. es ist auch relativ wahrscheinlich, dass ich für meinen nächsten job ohnehin umziehen muss, weshalb sich ein umzug jetzt nicht wirklich "lohnt".

außerdem ist da ja noch meine FINANZIELLE situation, die eine wohnungssuche nicht gerade vereinfacht (u.a. SCHUFA-eintrag, eidesstattliche vers. usw.).


soweit mal die eckdaten. sorry, dass ich so viele "nebensächlichkeiten" geschildert habe, aber das lässt die situation vielleicht etwas nachvollziehbarer erscheinen.


vielen dank schonmal für euren support hier!!
 

ZynHH

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Juli 2011
Beiträge
19.286
Bewertungen
26.801
Ihr habt doch sicherlich gleich von Beginn einen Mietvertrag gemacht und du überweist/ zahlst gegen Quittung in Bar deiner Mutter die vereinbarte Miete schon seit dem du dort wohnst?

Ich würde beim Antrag garnicht groß darauf eingehen, das du bei deiner Mutter wohnst, sondern immer nur vom Vermieter sprechen.

Da du über 25 bist, bist du auch deine eigene BG.

Anlage HG würde ich nicht ausfüllen, da keine HG besteht.

Es wohnen in dem von dir bezahlten Wohnraum auch keine weiteren Personen.
 

arbeitslooser

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
20 August 2012
Beiträge
15
Bewertungen
10
Ihr habt doch sicherlich gleich von Beginn einen Mietvertrag gemacht und du überweist/ zahlst gegen Quittung in Bar deiner Mutter die vereinbarte Miete schon seit dem du dort wohnst?

Ich würde beim Antrag garnicht groß darauf eingehen, das du bei deiner Mutter wohnst, sondern immer nur vom Vermieter sprechen.

Da du über 25 bist, bist du auch deine eigene BG.

Anlage HG würde ich nicht ausfüllen, da keine HG besteht.

Es wohnen in dem von dir bezahlten Wohnraum auch keine weiteren Personen.


hi und danke schonmal!!

also, um ehrlich zu sein, habe ich ihr die miete bisher immer cash gegeben, natürlich bisher ohne quittung (bleibt ja i.f. familie) und dazu kommt noch, dass ich es auch in teilen mal "abarbeiten" konnte, wenn ich zb. im haus was gemacht hab (zb. zimmer streichen, reparaturen etc.). also das lief nicht so, wie man es in einem gewöhnlichen mietverhältnis regelt.

ist das jetzt sehr schlimm? oder kann meine "vermieterin" mir die quittungen auch noch quasi "rückwirkend" ausstellen?

vielen dank und beste grüße
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten