ALG 1 Ablehnung VV, da ich gesundheitliche Einschränkungen habe,kann ich diese Art von Arbeit nicht annehmen(Schichtarbeit)Sperrzeit??

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Parisalle

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Hallo Leute brauche ein wenig Rat,

nachdem ich 6 Monate Arbeitslosengeld 1 bezogen habe,folgte eine kurze Phase der Umschulung und schließlich eine ca. 5 monatige Krankheit mit Krankengeldbezug.Die Krankheit war auch der Grund,mein Arbeitsverhältnis vor der Arbeitslosigkeit zu kündigen.Nun beziehe ich wieder Arbeitslosengeld 1.Ich habe Vermittlungsvorschläge+ eine direkte Einladung zum Vorstellungsgespräch erhalten.Da ich aber gesundheitliche Einschränkungen habe,kann ich diese Art von Arbeit nicht annehmen(Schichtarbeit+körperlich schwere Arbeit usw)..Habe auch eine ärztliche Bescheinigung.Das sozialmedizinische Gutachten von der Arge zu Beginn meiner Arbeitslosigkeit bestätigt dies ebenfalls.Daher werde ich die Vermittlungsvorschläge+Vorstellungsgespräch ablehnen.Aber wie gehe ich jetzt am besten vor um Sanktionen zu vermeiden?Soll ich die ärztliche Bescheinigung und Gutachten meinem Vermittler schicken?Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit,dass ich sanktioniert werde?

Danke

Viele Grüße
 

Nena

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Die Arge hat Dich sozialmedizinisch begutachtet.
Die AfA kennt dieses Gutachten nicht und beachtet deshalb Deine Einschränkungen nicht. Du bewirbst Dich trotzdem.
So alles richtig verstanden?
 

Parisalle

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Die Arge hat Dich sozialmedizinisch begutachtet.
Die AfA kennt dieses Gutachten nicht und beachtet deshalb Deine Einschränkungen nicht. Du bewirbst Dich trotzdem.
So alles richtig verstanden?

Die AfA müsste mein Gutachten kennen,da ich daraufhin kurz eine berufliche Reha bzw Teilhabe am Arbeitsleben begonnen hatte.Ich habe mich nicht beworben.

Das Gutachten hat doch dein sB schon vorliegen. Teile einfach mit, dass du diese Arbeit aus gesundheitlichen Gründen nicht machen kannst und ende.

Also besteht überhaupt keine Möglichkeit zur Sanktion richtig?
 

Seepferdchen 2010

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Parisalle :welcome:

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift

Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!!oder "ALG 1 Ablehnung Vermittlungsvorschlag" sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 110! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:

Überschriften (Thementitel) wenn ihr neue Themen erstellt

Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

BerndB

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... werde die Vorschläge ablehnen,die Firma anrufen und mein Vorstellungsgespräch ebenfalls absagen.
und deinen SB anrufen. Ansonsten sitzt du auf Kohle bis alles vom Tisch ist. Denn die Firma wird deinen SB informieren. Dann kommt von dort vermutlich eine Einladung auf 1-2 Wochen später. Da sitzt du wieder auf Kohlen. Und irgendwann musst du es ja sowieso sagen.
Vermutlich hat dein SB das Gutachten übersehen, was nicht sein sollte.
 

BerndB

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Das kann man dem SB doch per Rueckmeldebogen mitteilen.
Bei einem Anruf hätte er schneller Gewissheit darüber, dass bei Ablehnung nichts passiert. Und hinsichtlich telefonischer Auskünfte bin ich der Meinung, dass (in der Regel) darauf verlass ist. Aber andere Meinungen haben da sicher auch ihre Berechtigung.
 

Couchhartzer

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Und hinsichtlich telefonischer Auskünfte bin ich der Meinung, dass (in der Regel) darauf verlass ist.
Aber deine Meinung bedeutet ja schon lange keine taugliche Rechtssicherheit bei der Übermittlung und das weißt du seit langem auch ganz genau, weil es dir schon öfters mitgeteilt wurde.
Wozu also wieder mal von dir dieser windige Rat, telefonisch etwas mitzuteilen, wenn du genau weiß, dass es nicht als gerichtsfest anerkannt ist und der Angerufene es einfach nur abstreiten muss, wenn er jemanden damit auflaufen lassen will?

@ Parisalle
Mitteilungen immer schriftlich machen und solche ständigen rechtsunsicheren Ratschläge besser gar nicht erst nicht beachten und befolgen, denn im Streitfall bist du in der Beweispflicht und die ist schriftlich (ggf. auch mit einem Fax das einen qualifizierten Sendebericht ausgibt) grundsätzlich am sichersten und zweckmäßigsten.
 

BerndB

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... und das weißt du seit langem auch ganz genau, weil es dir schon öfters mitgeteilt wurde.
Wozu also wieder mal von dir dieser windige Rat, telefonisch etwas mitzuteilen, wenn du genau weiß, dass es nicht als gerichtsfest anerkannt ist ...
Weil vermutlich 98% der telefonischen Auskünfte zutreffen und der Anrufer zur Sicherheit eine Mailbestätigung anfordern kann.

Nachtrag: In Fall dieses Treads dürfte es allerdings zu Mißtrauen auf beiden Seiten kommen. Bei Parisalle weil ein falsches Stellenangebot geschickt wurde. Beim SB , wenn Parisalle sich nicht bewirbt und keine oder verspätete Rückmeldung gibt. (wobei Parisalle ja bei der Nichtbewerbung im Recht ist)
 

Parisalle

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Hallo,

danke erstmal für die Ratschläge.Ich habe mein SB per Rueckmeldebogen wissen lassen,dass ich diese Art von Arbeit aus gesundheitlichen Gründen nicht machen kann und auch auf mein ärztliches Attest+sozialmedizinisches Gutachten der Arge hingewiesen.Zudem habe ich mein Rueckmeldebogen kopiert.So habe ich etwas schwarz auf weiß.Die Firma habe ich angerufen und abgesagt.

Nun habe ich von einer anderen Firma erneut eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen,mit dem Vermerk,dass ich von der Arge vorgeschlagen wurde.Das Schreiben von der Firma enthält auch keinerlei Information außer,das es sich um eine Stelle als Maschinenbediener handelt.Ein Schreiben von der Arge zur diesem Vermittlungsvorschlag habe ich nicht bekommen.Auch wurde im Gutachten erwähnt,dass ich für die Arbeit als Maschinenbediener nicht im vollen Umfang belastbar bin.

Kann ich dieses Schreiben zum Vorstellungsgespräch ignorieren?Oder wie gehe ich am besten vor?Wie ist die Rechtslage?

Gruß
 

Parisalle

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Hallo,

danke erstmal für die Ratschläge.Ich habe mein SB per Rueckmeldebogen wissen lassen,dass ich diese Art von Arbeit aus gesundheitlichen Gründen nicht machen kann und auch auf mein ärztliches Attest+sozialmedizinisches Gutachten der Arge hingewiesen.Zudem habe ich mein Rueckmeldebogen kopiert.So habe ich etwas schwarz auf weiß.Die Firma habe ich angerufen und abgesagt.

Nun habe ich von einer anderen Firma erneut eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen,mit dem Vermerk,dass ich von der Arge vorgeschlagen wurde.Das Schreiben von der Firma enthält auch keinerlei Information außer,das es sich um eine Stelle als Maschinenbediener handelt.Ein Schreiben von der Arge zur diesem Vermittlungsvorschlag habe ich nicht bekommen.Auch wurde im Gutachten erwähnt,dass ich für die Arbeit als Maschinenbediener nicht im vollen Umfang belastbar bin.

Kann ich dieses Schreiben zum Vorstellungsgespräch ignorieren?Oder wie gehe ich am besten vor?Wie ist die Rechtslage?

Gruß
Ok war bisschen zu schnell,habe mittlerweile zusätzlich ein Schreiben von der Arge mit detaillierten Informationen bekommen.Wieder handelt es sich um eine Arbeit die ich aus gesundheitlichen Gründen nicht machen kann.Daher werde ich auch dies schriftlich ablehnen.

Gruß
 

Parisalle

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Hallo,

der Fall ist doch eingetreten,dass ich Einladungen zum Vorstellungsgespräch bzw.Bewerberrunde bekommen habe ohne ein zusätzliches Schreiben von der Arge.Kann ich solche Einladungen ignorieren wenn sie nicht meinen Vorstellungen entsprechen oder drohen da ggf, Sperrzeiten?Es sind durchgehend Einladungen von Zeitfirmen ohne nähere Informationen zur Stelle,sodass ich auch garnicht abwägen kann ob ich überhaupt gesundheitlich dazu in der Lage bin die Stelle anzunehmen.

Gruß
 
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