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Albtraum Erziehungsheim

Ehemaliges Heimkind

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Nochmalige nüchterne Betrachtung der wirklichen Situation.

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Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole – die »Rentenersatzleistungen« sind KEINE Entschädigung und decken nur einen geringen Teil ab:
  • es gibt keine »Rentenersatzleistungen« für Kinderarbeit (unter 14 Jahre);
  • es gibt keine »Rentenersatzleistungen« für Kinder mit Behinderungen, die in den entsprechenden Heimen waren;
  • es werden keine Zeiten nach 1975 berücksichtigt;
  • wo, bei all dem Gerede über »Rentenersatzleistungen«, bleibt der geklaute Lohn? Und die Zinsen?
  • Es werden keine Misshandlungen, keine sexuelle Gewalt, kein psychischen Schäden berücksichtigt;
  • es werden überhaupt keine Kleinkinder und Säuglinge berücksichtigt, die in den Heimen erbärmlich behandelt wurden.
Und natürlich wird nicht berücksichtigt, dass Kindern keine/kaum eine Schul- und/oder Berufsausbildung zugestanden wurde. Was aber zur Konsequenz hatte, dass diese Kinder später im Leben einmal finanziell weitaus schlechter gestellt waren.

Wer glaubt, es sei gar nicht möglich, dies zu berechnen, irrt. Denn es wurde z.B. bei KZ-Insassen (zu Recht!) berücksichtigt, dass jemand, der aus dem KZ kam, ohne die Jahre dort verbracht zu haben wahrscheinlich studiert hätte und dann soundsoviel verdient hätte. Genauso berechnen z.B. Versicherungen, wenn ein junger Mensch unschuldig in einen Autounfall verwickelt war, deshalb sein Abi nicht machen, nicht studieren konnte. Dann wird seine Entschädigung bzw. Rente berechnet nach der Möglichkeit: Hätte Abitur gemacht, wollte Sozialpädagogik studieren, hätte heute Arbeit und würde – laut Besoldungsordnung für Lehrer – heute soundsoviel verdienen. Und jede Gehaltserhöhung wird berücksichtigt und auf die Rente aufgeschlagen.

Dagegen sind die »Rentenersatzleistungen« ein Dreck, wenn ich das mal so sagen darf. Auch wenn sie für jemanden der 8 Jahre im Heim geschuftet hat erst einmal 25.000 Euro wert sind.

25.000 für 8 Jahre Arbeit?

Lasst uns mal ein bisschen mit Zahlen spielen:
Laut dem Bonner Institut für Wirtschaft und Gesellschaft war der Durchschnittslohn 1960 700 Euro, 1965 1.000 Euro, 1970 1.250 Euro, 1975 auch 1.250 Euro.

Hilfsarbeiterlöhne (die ja bei uns ehemaligen Heimkindern vorausgesetzt werden) lagen etwa 10% unter dem Durchschnitt. Nun mal angenommen, ein Heimkind arbeitete 7 Jahre – von 1960 bis 1967 z.B. – hätte es in diesen Jahren einen Nettolohn von ca. 66.000 Euro minus 10%, also 59.400 Euro verdient.

So – und dazu müssten ja eigentlich noch die Zinsen kommen, oder? Und dann – aber auch erst dann könnten die mit ihren 25.000 »Rentenersatzleistung« um die Ecke kommen. Wenn man es mal gerecht sehen will.

Wir sollten uns einfach mal darüber im Klaren sein, dass Kinderhände in dieser unserer Republik Werte in Milliardenhöhe geschaffen haben in all den Jahren! Und geben wollen die uns ein paar tausend. Und dazu noch diese Sachleistungen, die wir nicht einmal selbst bezahlen dürfen - das wird von denen gemacht. Warum? Weil kein „Missbrauch“ mit dem Geld betrieben werden solle... „Missbrauch“? Ich dachte immer, das wäre ihr schönfärberisches Wort für sexuelle Gewalt?

Vor Jahren schon wurden diese »Sachleistungen« vom Sozialamt abgeschafft, um die Sozialhilfeempfänger nicht zu diskriminieren. Gut so! Seither bekommt jeder Sozialhilfeempfänger (oder nenn es Hartz IV oder ALG II - Hose wie Jacke) seine Miete jeden Monat aufs Konto überwiesen – und nicht etwa der Vermieter direkt. Weil das diskrimierend ist.

Aber bei uns ehemaligen Heimkindern darf man das wieder so machen??? Und ganz offen mit dem „Missbrauch“ argumentieren? Das ist doch wohl die absolute Sauerei!
BRD Durchschnittslohn monatlich 1960-2002 @ [ Eine diesbezügliche statistische Tabelle. All diejenigen die es interessiert können selbst nach dieser Tabelle GOOGLEn --- Die URL ist zu lang und kompliziert um sie hier aktiviert einstellen zu können. --- GOOGLE "Schaubild 1: Monatliches Arbeitnehmerentgelt, Bruttolohn, Sozialbeiträge, Lohnsteuer und Nettolohn je Beschäftigten in Deutschland 1960-2002" ]

BRD Durchschnittslohn jährlich 1960-2016 @ http://de.statista.com/statistik/daten/studie/164047/umfrage/jahresarbeitslohn-in-deutschland-seit-1960/

All diese Zahlen oder auch andere Zahlen – „genauere Zahlen“ / „bessere Zahlen“ / „richtigere Zahlen“, die ein anderer ( anderswo ) meint zur Verfügung stellen zu müssen – sind jedoch nicht das eigentliche Thema noch das Ausschlaggebende dieses Beitrages ( auch anderswo im Internet von mir getätigt ). Es geht dem Verfasser / der Verfasserin dieses ( von mir hier zitierten ! ) Beitrages hauptsächlich darum noch einmal genau aufzuzeichnen, dass man heute, im Jahre 2012, den Heimopfern keine Gerechtigkeit wiederfahren lässt und nicht bereit ist ihnen eine ihnen zustehende „angemessene Entschädigung“ zu zahlen.

Und es geht hier - und ( a. ) auf der Informationsplattform des "VEREINS EHEMALIGER HEIMKINDER e.V." ( "VEH e.V." ), genauso wie auch ( b. ) auf der seit dem Jahre 2003 schon bestehenden Webseite des australischen Verfassers vieler dieser Beiträge hier ( »Ehemaliges Heimkind« Martin MITCHELL ) – um in einem angeblichen Rechtsstaat gefangengehaltene Kinder und Jugendliche und um die auf sie systematisch angewandte GEWALT und MISSHANDLUNG mit der man diese ZWANGSARBEIT – unentlohnte ZWANGSARBEIT ( jahrzehntelang mit gleicher Methode ! ) - von ihnen erzwungen hat.
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Ehemaliges Heimkind

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"Verein ehemaliger Heimkinder e.V." neue Vereinswebseite !

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Der "Verein ehemaliger Heimkinder e.V." hat seit 17.07.2012 eine neue Webseite !

veh-ev.info | veh-ev.org | vehev.org haben absolut nichts mit dem "VEREIN EHEMALIGER HEIMKINDER" zu tun. GOOGLE schnallt es einfach nicht.

"VEH e.V." nur @ http://veh-ev.eu !!!

LABELS: Ehemalige Heimkinder, Ehemaligen Heimkinder, ehemaligen Heimkindern, Heimerziehung, Heimkinder, Heimkinder-Ueberlebende, Heimkinderopfer, Heimopfer, VEH, VEH e.V., Verein ehemaliger Heimkinder, Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
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Ehemaliges Heimkind

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"Verein ehemaliger Heimkinder e.V." neue Vereinswebseite !

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Aktuelle und verlässliche EHEMALIGE HEIMKINDER Nachrichten gibt es nur hier: beim "VEREIN EHEMALIGER HEIMKINDER e.V."

"VEH e.V." @ http://veh-ev.eu !!!

Nichts bezüglich EHEMALIGE HEIMKINDER auf dieser Webseite veh-ev.info !

Nichts bezüglich VEREIN EHEMALIGER HEIMKINDER auf dieser Webseite veh-ev.info !

Nichts bezüglich HEIMKINDER auf dieser Webseite veh-ev.info !

Die Webseite Webseite veh-ev.info gehört dem CYBERSQUATTER "MR. DAVID SMITH" und wird von CYBERSQUATTER "MR. DAVID SMITH" nur für kommerzielle Werbungszwecke genutzt, die nicht das Geringste mit dem VEREIN oder HEIMKINDER-THEMEN zu tun haben !

GOOGLE ist schon mehrfach davon in Kenntnis gesetzt worden !!!

Und es geht hier - und ( a. ) auf der Informationsplattform des "VEREINS EHEMALIGER HEIMKINDER e.V." ( "VEH e.V." ), genauso wie auch ( b. ) auf der seit dem Jahre 2003 schon bestehenden Webseite des australischen Verfassers vieler dieser Beiträge hier ( »Ehemaliges Heimkind« Ehemaliges Heimkind ) – um in einem angeblichen Rechtsstaat gefangengehaltene Kinder und Jugendliche und um die auf sie systematisch angewandte GEWALT und MISSHANDLUNG mit der man diese ZWANGSARBEIT – unentlohnte ZWANGSARBEIT ( jahrzehntelang mit gleicher Methode ! ) - von ihnen erzwungen hat.
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"Verein ehemaliger Heimkinder e.V." neue Vereinswebseite !

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Für den "Verein ehemaliger Heimkinder e.V." und zum Thema "Ehemalige Heimkinder" in den GOOGLE-Suchindexen, nur die neue Webseite des Vereins

http://veh-ev.eu anklicken !

Nur dies http://veh-ev.eu leitet zum "VEH e.V." !

Das Anklicken ähnlich aussehender Webseiten-Adressen – Domains – nützt nichts, sondern – in einem bestimmten Fall, im Fall der Domain veh-ev.info zum Beispiel – hilft nur dem CYBERSQUATTER "MR. DAVID SMITH" seine KOMMERZIELLE WERBUNG zu verbreiten. Die KOMMERZIELLE WERBUNG des CYBERSQUATTER "MR. DAVID SMITH", auf veh-ev.info zum Beispiel, jedoch, fördert keine EHEMALIGE HEIMKINDER relevante Information zu Tage --- und FÜHRT INTERNETUSER NUR IN DIE IRRE, während ER auch noch Geld DAMIT verdient.

GOOGLE hat es leider immer noch nicht begriffen und bisher nichts unternommen SPAM ! – aus allen EHEMALIGE HEIMKINDER relevanten Suchindexen zu entfernen. Der "Verein ehemaliger Heimkinder e.V." kann nur hoffen, dass sich diese bedauerliche Situation vielleicht irgendwann in Zukunft mal ändern wird.

Viele Google Nutzer sind mittlerweile so frustriert von spammigen Suchergebnissen, dass sie verzweifelt nach Alternativen suchen.

LABELS: Ehemalige Heimkinder, Ehemaligen Heimkinder, ehemaligen Heimkindern, Heimerziehung, Heimkinder, Heimkinder-Ueberlebende, Heimkinderopfer, Heimopfer, VEH, VEH e.V., Verein ehemaliger Heimkinder, Verein ehemaliger Heimkinder e.V.
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fragt ein erstaunter Ausländer aus Australien, das ehemalige deutsche Heimkind, Martin MITCHELL ( als Jugendlicher, bevor es ihm in März 1964 gelang nach Australien auszuwandern, ein nachkriegsdeutscher Zwangsarbeiter in kirchlichen Heimen in der Bundesrepublik Deutschland in den frühen 1960er Jahren ).


Bestechung von Politikern erlaubt in BRD ? --- Korruption gewollt und gepflegt in der BRD ? --- Auch ex-PolitikerInnen in der BRD sind aktiv daran beteiligt ?


EINE PETITION an der sich alle Bürger der Bundesrepublik Deutschlandsowohl wie auch alle Weltenbürger !beteiligen können um dieser Perversität in der BRD endlich ein Ende zu setzen !!!


PETITION UNTERSCHREIBEN
"Petition gegen »Politiker-Korruption«" /
"Abgeordnetenkorruption stoppen" @ http://www.change.org/de/Petitionen/abgeordnetenbestechung-bestrafen-korrupt ( PETITION eingeleitet von Abgeordnetenwatch.de ).


Darum mache ich auch selbst in vielen Diskussionsforen darauf aufmerksam ( so, zum Beispiel, u.a, nicht nur hier in diesem Forum, aber auch im HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v3/board15-talkzone/board16-alltag/15571-abgeordnetenkorruption-in-der-bundesrepublik-deutschland-petition-abgeordnetenbestechung-zu-stoppen-und-unter-strafe-zu-stellen/ .


Abgeordnetenkorruption in der Bundesrepublik Deutschland. --- Petition Abgeordnetenbestechung zu stoppen und unter Strafe zu stellen.


@ http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-08/korruption-deutschland-abgeordnete-2

ZEIT-ONLINE - DEUTSCHLAND - Datum 10.08.2012 - 16:22 Uhr

ABGEORDNETEN-KORRUPTION

Politiker, blamiert euch nicht länger

Deutschland schafft es einfach nicht, das UN-Abkommen gegen Korruption zu ratifizieren. Das ist blamabel und sollte sich schleunigst ändern, kommentiert S. Klormann

Im Abkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption hat sich die internationale Staatengemeinschaft verpflichtet, gegen korrupte Amtsträger vorzugehen und bei solchen Delikten international eng zusammenzuarbeiten. Neun Jahre ist das jetzt her. 160 Staaten haben damals zugestimmt.

Man könnte meinen, dass dies auch in Deutschland eine Selbstverständlichkeit ist und die Bundesrepublik solch ein Abkommen konstruktiv, womöglich sogar federführend, unterstützt. Schließlich arbeitet man auch international zusammen, wenn es beispielsweise um die Korruption ausländischer Amtsträger geht. Auch könnte man annehmen, dass jeder Abgeordnete ein ganz persönliches Interesse daran hat, auf die Wähler glaubwürdig und transparent zu wirken.

Doch die Bundesrepublik hat das UN-Abkommen bis zum heutigen Tag nur unterschrieben. Ratifiziert wurde es nie. Deutschland befindet sich, was die Korruptionsgesetzgebung angeht, auf einer Stufe mit Syrien, Saudi-Arabien und dem Sudan.

In allen Parteien findet man Abgeordnete, die sich seit Jahren für eine Ratifizierung aussprechen. Drei Gesetzesentwürfe wurden von Linke, SPD und Grünen ins Parlament eingebracht, jeweils als diese Parteien in der Opposition waren. Die Entwürfe wurden diskutiert. Dann verschwand das Thema wieder von der Agenda und aus den Medien.

In dieser Woche haben nun die Chefs führender deutscher Unternehmen gefordert, das UN-Abkommen endlich zu ratifizieren. Sie sehen ihre Glaubwürdigkeit im Ausland gefährdet. Und erneut haben Politiker aller Parteien den Vorstoß begrüßt und den Wirtschaftsbossen eilig Recht gegeben.

Bislang nur Lippenbekenntnisse

Sind das nur wieder Lippenbekenntnisse? Was sind die Gründe dafür, dass sich die Politik seit neun Jahren nicht auf ein Gesetz einigen kann?

Abgeordnete aus Regierungskreisen argumentieren, es sei überaus schwierig, den Paragrafen 108e, der nur den Stimmenkauf unter Strafe stellt, an das von der UN geforderte, weitaus schärfer formulierte Anti-Korruptionsgesetz anzupassen. Denn in Deutschland gibt es sowohl Amts- als auch Mandatsträger mit unterschiedlichen Rechten. Diesen Unterschied macht das UN-Abkommen nicht. Folglich stellt es den deutschen Gesetzgeber vor Schwierigkeiten, die andere Länder nicht haben.

Ein Entwurf müsste drin sein

Aber ist der Verweis auf die Schwierigkeit des Falles Argument genug, um jegliche weitere Bemühung einzustellen? Es ist doch nicht das erste Mal, dass der Gesetzgeber vor das Problem gestellt wird, internationales in nationales Recht zu überführen. Man darf von der Regierung schon verlangen, dass sie zumindest einen ernsthaften Versuch wagt, einen Gesetzentwurf einzubringen, der dann auch Chancen auf eine Mehrheit im Parlament hat. Die Opposition steht schließlich zu Verhandlungen bereit.

Andere Regierungsvertreter betonen, dass sie keinen Handlungsbedarf sehen. Sie verweisen auf ihr freies Mandat, dass sie durch Anti-Korruptionsgesetze nicht einschränken lassen wollen.

Vermutlich hat der ein oder andere Abgeordnete auch Angst vor allzu umfassender Transparenz und fürchtet Verfahren und Verdächtigungen auf sich zukommen, die sich jetzt noch gar nicht absehen lassen.

Wenn die Abgeordneten es schaffen würden, ein Gesetz mit klaren Regelungen zu formulieren, müssten sie sich davor jedoch nicht fürchten. Mit einem klaren Verhaltenskodex und transparenten Regeln kann es dann in Zukunft auch möglich sein zu unterscheiden, wann ein Essen oder ein Geschenk unter die "parlamentarischen Gepflogenheiten" fällt und wann es sich um einen Fall von Korruption handelt.
Weitere frühere Artikel zu diesem Thema »Politiker-Korruption in Deutschland« / »Politiker-Bestechung in Deutschland« ebenso von dort aus zugänglich: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-08/korruption-deutschland-abgeordnete-2

Umfangreiche Kommentarmöglichkeit ebenso von dort aus möglich.


PETITION UNTERSCHREIBEN
"Petition gegen »Politiker-Korruption«" /
"Abgeordnetenkorruption stoppen" @ http://www.change.org/de/Petitionen/abgeordnetenbestechung-bestrafen-korrupt ( PETITION eingeleitet von Abgeordnetenwatch.de ).


TAGS / LABELS: Abgeordnetenkorruption in der Bundesrepublik Deutschland, Petition Abgeordnetenbestechung zu stoppen und unter Strafe zu stellen, Deutschland, Bundesrepublik Deutschland, Deutschland befindet sich was die Korruptionsgesetzgebung angeht auf einer Stufe mit Syrien Saudi-Arabien und dem Sudan, Bananenrepublik, Kurruption, Abgeordneten-Korruption, Abgeordnetenkorruption, Abgeordnetenkorruption stoppen, abgeordnetenbestechung, abgeordnetenbestechung bestrafen, Abgeordnete, Abgeordneten, korrupte Amtsträger, Politiker, Politiker-Korruption in Deutschland, Politiker-Bestechung in Deutschland, Politiker blamiert euch nicht länger, Deutschland schafft es einfach nicht das UN-Abkommen gegen Korruption zu ratifizieren, Abkommen der Vereinten Nationen gegen Korruption, internationale Staatengemeinschaft, glaubwürdig, transparent, glaubwürdig und transparent zu wirken, Bislang nur Lippenbekenntnisse, Anti-Korruptionsgesetz, Andere Regierungsvertreter betonen dass sie keinen Handlungsbedarf sehen, Sie verweisen auf ihr freies Mandat dass sie durch Anti-Korruptionsgesetze nicht einschränken lassen wollen, Petition gegen Politiker-Korruption, Abgeordnetenkorruption stoppen, Abgeordnetenwatch.de .[/size



UNEINGESCHRÄNKETE WEITESTMÖGLICHE WEITERVERBREITUNG DIESER PETITION IST GEWOLLT !

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Ehemaliges Heimkind

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Werden sich deutsche Firmen auch an der Heimkinder-Entschädigung beteiligen ?

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Insbesondere in Bezug auf meine vorherigen Beiträge in denen ich über die letzten paar Jahre hinweg IN DER HEIMKINDER-SACHE immer wieder auf diesen Aspekt hingewiesen habe:


Nutznießer-Firmen von Heimkinder-Zwangsarbeit müssen zahlen ! - Sie müssen dazu gezwungen werden sich an Entschädigungszahlungen zu beteiligen !


Zwangsarbeit ehemaliger Heimkinder
= Child slave labour of children in care.


EUROPA

EHEMALIGE HEIMKINDER SOLIDARISIEREN SICH

In Österreich geht es anders als in Deutschland.
In Österreich kommt etwas ins rollen.
In Deutschland ist soetwas von den Verantwortlichen nicht gewollt.

Das Heim St. Martin: Grausame Erziehungsmethoden und Ausbeutung.

Firmenchef Martin Darbo sucht das Gespräch mit ehemaligen Heimkindern, die für sein Unternehmen gearbeitet haben.

http://kurier.at/nachrichten/4508479-heimskandal-darbo-will-loehne-nochmals-zahlen.php

LETZTES UPDATE AM 16.08.2012, 19:46

Heimskandal: Darbo will Löhne nochmals zahlen
Wenn Gelder für die Arbeit von Heimkindern einbehalten wurden, will Martin Darbo die Betroffenen entschädigen, erklärt er im KURIER-Interview.

Neben Swarovski [ http://kurier.at/nachrichten/4508244-heimkinder-schufteten-fuer-swarovski.php (14.08.2012, 18:43 ) ] und anderen Unternehmen vergab auch der Marmeladenfabrikant Darbo [ http://kurier.at/nachrichten/4508329-auch-darbo-liess-heimkinder-arbeiten.php ( 16.08.2012, 10:44 ) ] Arbeiten an das Tiroler Landeserziehungsheim St. Martin. Firmenchef Martin Darbo im KURIER-Gespräch über die Aufarbeitung der Vergangenheit und mögliche Entschädigungen.

KURIER: Wann haben Sie zum ersten Mal von der Heimkinder-Arbeit für Darbo erfahren?

MARTIN DARBO: Dass 15-Jährige oder ältere Jugendliche, die in St. Martin gewohnt haben, im besagten Zeitraum bei uns beschäftigt waren, ist nicht neu. Neu ist jedoch jetzt seit vorgestern der Verdacht, dass diesen der von uns bezahlte Lohn offenbar vorenthalten wurde.

KURIER: Wann wurden Arbeiten an die Landeserziehungsanstalt St. Martin vergeben?

DARBO: Vor zirka 30 Jahren.

KURIER: Wissen Sie schon Näheres, welche Arbeiten von den Mädchen verrichtet wurden?

DARBO: Wie bereits gesagt im Bereich Verpackung, Einsätze in anderen Abteilungen konnte ich nicht erheben. (Dem KURIER gegenüber sprach ein ehemaliges Mädchen aus dem Heim St. Martin auch von Arbeiten an einer Maschine, Anm.)

KURIER: Die Verrechnung der Löhne wurde mit dem Heim durchgeführt. Lässt sich nachvollziehen, wie das abgelaufen ist?

DARBO: Über die konkreten Abrechnungsmodalitäten konnte ich bis jetzt nichts in Erfahrung bringen.

KURIER: In einer Stellungnahme sagten Sie, es sei Ihnen wichtig, dass niemand umsonst für Ihr Unternehmen arbeiten muss. Was bedeutet das konkret?

DARBO: Ich will wissen ob bzw. wie viel des von uns bezahlten Lohns den Mitarbeiterinnen dann auch zugekommen ist. Es muss sichergestellt werden, dass unser Lohn von damals endlich jenen zukommt, die auch gearbeitet haben.

KURIER: Sie wollen den Lohn nachzahlen?

DARBO: Wenn die ehemaligen Mitarbeiterinnen, die bei uns gearbeitet haben, bei den tatsächlich Verantwortlichen mit ihren rechtmäßigen Ansprüchen nicht durchdringen sollten, dann werden wir den vor über dreißig Jahren bezahlten Lohn ein zweites Mal, und diesmal direkt zahlen.

"Großes und unentschuldbares Unrecht"

KURIER: Träger des Heimes St. Martin war das Land Tirol. Hatten Sie schon Kontakt?

DARBO: Ich habe mich gestern direkt an das Heim gewandt, von dort wurde meine Anfrage an das Amt der Tiroler Landesregierung weitergeleitet, wie mir bestätigt wurde.

KURIER: Sie sprachen von eventuellen Regressansprüchen gegen Dritte. Wie gehen Sie vor?

DARBO: Vorab ist zu klären, welche Ansprüche bestehen, dann kann über die Art des weiteren Vorgehens gesprochen werden.

KURIER: Die Firma Swarovski will die Arbeit von Heimkindern historisch aufarbeiten lassen. Wäre das auch für Darbo ein gangbarer Weg?

DARBO: Für mich ist der direkte Weg der Kontakt mit jenen damals Jugendlichen, die vor zirka 30 Jahren bei uns gearbeitet haben und – wie jetzt naheliegt – nichts von dem Geld erhalten haben, dass wir vereinbarungsgemäß gezahlt haben. Auf diese Weise wird am meisten festzustellen sein.

KURIER: Was würden Sie einem Heimkind, das für Ihre Firma gearbeitet hat und vermutlich vom Heim kein Geld gesehen hat, heute sagen?

DARBO: Ich würde mich nach deren Sicht der Dinge erkundigen und danach, wo aus Sicht der ehemaligen Mitarbeiterin der vorenthaltene Lohn schuldwidrig einbehalten worden sein könnte. Und ich würde meine Ansicht ausdrücken, dass nicht weitergeleiteter Lohn für geleistete Arbeit jedenfalls ein großes und unentschuldbares Unrecht den Betroffenen gegenüber darstellt.

Auf Bitte von Martin Darbo wird der KURIER den Kontakt mit den Frauen herstellen.
EUROPA

EHEMALIGE HEIMKINDER SOLIDARISIEREN SICH

In Österreich geht es anders als in Deutschland.
In Österreich kommt etwas ins rollen.
In Deutschland ist soetwas von den Verantwortlichen nicht gewollt.

Österreichischer Firmenchef sucht das Gespräch mit ehemaligen Heimkindern, die für sein Unternehmen haben arbeiten müssen.
In Deutschland ist soetwas von den Verantwortlichen – d.h. von den Nutznießern und Profiteuren all solcher unentlohnten HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT und all denjenigen, die es erlaubt haben und unterstützt haben – nicht gewollt. Sie wollen keine Gespräche mit den Heimopfern DARÜBER führen und auch KEINE DIESBEZÜGLICHE WIEDERGUTMACHUNG leisten. Und derer Verantwortlichen sind sehr viele in Deutschland, sehr viel mehr als in Österreich: Siehe einen diesbezüglichen Artikel vom 17. Juli 2010 im EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG NR. 1 @ http://heimkinderopfer.blogspot.com.au/2010/07/ehemalige-heimkinder-heimkinder.html »EHEMALIGE HEIMKINDER – „Heimkinder-Zwangsarbeit“ – Wo sind all die Kinder, die in Westdeutschland zwischen 1945 und 1992 Zwangsarbeit leisten mussten?«, wo eine große Zahl dieser in dieser HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT involvierten deutschen und internationalen Firmen beim Namen genannt werden ( und diese Firmenliste gibt nicht an vollständig zu sein ).



Die Überschrift des vorhergehenden Beitrages, Beitrag 605, sollte lauten:
Abgeordnetenbestechung in BRD ist ganz normal ?

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Ehemaliges Heimkind

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Werden sich deutsche Firmen auch an der Heimkinder-Entschädigung beteiligen ?

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Ganz objektiv und den TATSACHEN entsprechend:

( 1. ) Zu Nazizeiten haben deutsche und österreichische Firmen – Hersteller, Großhandel und Kleinhandel: Geschäftsleute und Landwirte – für DAS ʹRECHTʹ ZUR ARBEITSAUSBEUTUNG von männlichen und weiblichen Kindern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus fremden Ländern an die SS ( die ʹHEIMLEITUNGʹ ) als BETREIBER DER KONZENTRATIONSLAGER UND AUSSENSTELLEN bezahlt, wohlwissend dass der Lohn nicht an die Insassen fließen würde. Das Wichtigste und Ausschlaggebenste war die Gewinnmaximisierung.

( 2. ) In der Bundesrepublik Deutschland und in der Bundesrepublik Österreich haben haben deutsche und österreichische Firmen – Hersteller, Großhandel und Kleinhandel: Geschäftsleute und Landwirte – für DAS ʹRECHTʹ ZUR ARBEITSAUSBEUTUNG von männlichen und weiblichen Kindern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen des jeweilig eigenen Landes an die BETREIBER ( an die HEIMLEITUNG ) DIESER KINDERHEIME UND ANSTALTEN bezahlt, wohlwissend dass der Lohn nicht an die schutzbefohlenen meist minderjährigen Insassen fließen würde. Das Wichtigste und Ausschlaggebenste war die Gewinnmaximisierung.

( 3. ) Kirche, Staat und Firmen – ALLE WAREN NUTZNIEßER und HABEN VON DIESER ARBEITSAUSBEUTUNG PROFITIERT.
Darum müssen ALLE IRGENDWIE UND AUF IRGENDEINE WEISE AN DIESEN VERBRECHEN UND MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN BETEILIGTEN jetzt endlich in die Pflicht genommen werden und den Opfern – ob KZ-Opfern oder Heimopfern, d.h. den ARBEITSAUSGEBEUTETEN / MISSHANDELTEN / GESCHÄDIGTEN – eine „angemessene Entschädigung“ zahlen.

gez. Ehemaliges Heimkind ( Westdeutschland in den frühen 1960er Jahren; ausgewandert nach Australien mit 17½ Jahren, seither dort ansässig ); Jg. 1946.
.
 
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Das mag ja alles teilweise richtig sein, trotzdem ist es wichtig die Rentenersatzleistungen zu beantragen, es macht überhaupt kein Sinn nichts aus dem derzeitigen Fonds zu beantragen..schliesslich werden die ehemaligen Heimkinder die in den 40er-50er Jahren in Heimen waren auch nicht jünger...
skandalös ist allerdings die langsame Bearbeitung und das die Hürden für die Antragsstellung z. Bsp. in Köln doch viel höher sind und gar nicht niedrigschwellig.


Man darf auch nicht vergessen KZ Arbeiter sind auch erst viel später entschädigt worden..
 

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Das Ziel, „gerechte und angemessene Entschädigung“, nicht aus den Augen verlieren !

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Und hier möchte ich unbedingt noch einmal Beitrag 579 und Beitrag 580 in Erinnerung rufen:
»Heimopfer-Petition an den Bundespräsidenten Joachim Gauck.«

Diese Petition kann von allen Betroffenen und allen die Betroffenen unterstützen möchten, hier unterschrieben werden @ http://www.avaaz.org/de/petition/Eine_gerechte_Entschadigung_fur_ehemalige_Heimkinder/

Und hier möchte ich unbedingt noch einmal Beitrag 606 und Beitrag 607 in Erinnerung rufen:
»Werden sich deutsche Firmen auch an der Heimkinder-Entschädigung beteiligen ?«

Mein eindringlichster Rat: Bemüht Euch um eine Euch zustehende „gerechte und angemessene Entschädigung“ und lasst Euch nicht täuschen und mit ʹAlmosenʹ und ʹErsatzʹ abspeisen.

Verliert nicht das Ziel aus den Augen ( die österreichischen Heimopfer versuchen es Euch vorzumachen ).
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E

ExitUser

Gast
Ich glaube Leute ab 70, wie meine Mutter sind kaum in der Lage sich darum zu kümmern eine wirklich annähernde Entschädigung zu bekommen. Die ist nämlich damit beschäftigt mit ihrer kargen Rente und gesundheitlichen Einschränkungen zu kämpfen. Ich sag mal ein Schritt nach dem anderen..

Wie weit bist du denn "Ehemaliges Heimkind" deine Rechte durchzukämpfen. In welcher Anlaufstelle in der BRD kämpfst du denn dafür??

Man kommt ja nicht ohne weiteres an seine eigenen Unterlagen, die in irgendwelchen Archiven "verschwunden" sind.
 

Ehemaliges Heimkind

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Das Ziel, „gerechte und angemessene Entschädigung“, nicht aus den Augen verlieren !

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Niemand hält Dich, Boarduserin »überflüssig44«, davon ab, im Einzelfall – also, zum Berspiel, im Falle Deiner Mutter – dass zu tun was Du, für diese momentane Situation die Euch persönlich betrifft, für notwendig und richtig hälst. Was Einzelne Betroffene im Einzelfall tun ist ihre private Angelegenheit und ist zu respektieren.

Das Gesamtbild zu sehen und sich auch für alle anderen Betroffenen und einegerechte und angemessene Entschädigungfür alle von ihnen einzusetzen ist aber genauso wichtig, m.E. sogar noch viel wichtiger. Das ist was gemeint ist mit „nicht das Ziel aus den Augen verlieren“.

Es hilft niemanden einfach zu sagen „Ich tue nichts für andere.“ „Ich helfe nur mir selbst und meiner Mutter.“ (bzw. jemanden der / die mir besonders lieb ist). „Jeder soll selbst zusehen wie er am besten zurecht kommt.“

xxx Wir holen kein Almosen ab, wir erhalten eine zustehende Leistung! xxx

Denn ohne Gemeinsamkeit und Solidarität erreichen ehemalige Heimkinder überhaupt nichts.
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Ehemaliges Heimkind

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Das Ziel, „gerechte und angemessene Entschädigung“, nicht aus den Augen verlieren !

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Heimkinder-Zwangsarbeit in geschlossenen Einrichtungen betrieben von Kirche und Staat in Deutschland und Österreich über viele Jahrzehnte hinweg nach dem Kriege. Viele namhafte Firmen zum Zwecke der Gewinnmaximisierung hatten SOLCHE ARRANGEMENTS MIT DEN 'HEIMEN' UND 'ANSTALTEN' und waren wissentlich voll und ganz an dieser Heimkinder-Zwangsarbeit beteiligt.


Werden sich deutsche Firmen auch an der Heimkinder-Entschädigung beteiligen ?


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EHEMALIGE HEIMKINDER SOLIDARISIEREN SICH

In Österreich geht es anders als in Deutschland.
In Österreich kommt etwas ins rollen.
In Deutschland ist soetwas von den Verantwortlichen nicht gewollt.



ZITAT — ANFANG meines Zitats vom KURIER.
KURIER @ http://kurier.at/nachrichten/4508496-die-neuen-aufklaerer.php

Die neuen Aufklärer
Drei prominente Firmen helfen, die Kinderheim-Geschichte aufzuarbeiten.

LETZTES UPDATE AM 16.08.2012, 17:50

[ KURIER – Redaktioneller Kommentar von Georg Hönigsberger ]

Hut ab vor Darbo, Swarovski und EGLO-Leuchten. Nach den KURIER-Berichten über die Arbeit von Heimkindern für ihre Unternehmen haben sie sich sofort bereit erklärt, die Vorwürfe zu klären. Dass die Firmen für die Arbeit Geld bezahlt haben, ist glaubwürdig. Zu prüfen ist, wer den Lohn kassiert hat. Die drei Unternehmen können den Betroffenen Hoffnung geben – als starke Partner, denen die Aufarbeitung der Vergangenheit ebenso ein Anliegen ist wie jenen, die jahrelang in Heimen eingesperrt waren. Sogar die Tiroler Landesregierung hat jetzt eine Einsatzgruppe "Arbeit in Tiroler Heimen" ins Leben gerufen. Mit Spannung darf auch das Tiroler Nachrichtenmagazin Echo erwartet werden. In seiner nächsten Ausgabe werden brisante Dokumente veröffentlicht, die beweisen sollen, dass den Heimkindern Geld, das ihnen via Patenschaften überwiesen worden ist, vorenthalten wurde.
ZITAT — ENDE meines Zitats vom KURIER.


Inhaltsverzeichnis zu vielen weiteren relevanten und wichtigen Artikeln zum Thema: http://kurier.at/redakteure/133-georg-hoenigsberger/1
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Ehemaliges Heimkind

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Petition Ehemaliger Heimkinder an den Deutschen Bundespräsidenten, Joachim Gauck.

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Heute schreiben wir den 20. August 2012 ( diese PETITION läuft schon seit dem 05.07.2012 )


Bisher haben nur 250 Personen die PETITION EHEMALIGER HEIMKINDER AN DEN DEUTSCHEN BUNDESPRÄSIDENTEN unterschrieben:

»Petition Ehemaliger Heimkinder an den Deutschen Bundespräsidenten, Joachim Gauck sich für eine gerechte Entschädigung Ehemaliger Heimkinder einzusetzen« ( @ http://www.avaaz.org/de/petition/Eine_gerechte_Entschadigung_fur_ehemalige_Heimkinder/ )

Ich nehme mal an, das sind diejenigen 250 Personen, die auch an der Heimkinder-Demo am 15. April 2010 in Berlin teilgenommen haben.

Was ist mit den vielen anderen Ehemaligen Heimkindern im schon seit 1989 wiedervereinigten Deutschland ?

Habt Ihr, diejenigen von Euch die schon seit einiger Zeit von dieser PETITION Kenntnis haben und auch schon unterschrieben haben auch andere DARÜBER informiert, damit auch sie in Kürze diese PETITION unterschreiben ?

Ihr könnt ihnen ruhig eine persönliche Anleitung / Begleitung DAZU geben ( ihnen zeigen wie man das macht am Komputer ).

Für DAS UNTERSCHREIBEN DIESER PETITION brauch auch niemand irgendwo hinreisen oder eine Beteiligungsgebühr zahlen --- es kostet nichts.
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Ehemaliges Heimkind

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Werden sich deutsche Firmen auch an der Heimkinder-Entschädigung beteiligen ?

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Heimkinder-Zwangsarbeit wurde systematisch angewandt und betrieben !!!

Heimkinder-Zwangsarbeit in geschlossenen Kinder- und Jugendeinrichtungen betrieben von Kirche und Staat in Deutschland und Österreich über viele Jahrzehnte hinweg nach dem Kriege !!!
Viele namhafte Firmen zum Zwecke der Gewinnmaximisierung hatten SOLCHE ARRANGEMENTS MIT DEN 'HEIMEN' UND 'ANSTALTEN' und waren wissentlich voll und ganz an dieser Heimkinder-Zwangsarbeit beteiligt !!!

Ich bin der Meinung, die damaligen Geschäftsführungen all dieser Firmen, die sich zum Zwecke der Gewinnmaximisierung an Heimkinder-Zwangsarbeit beteiligt haben wußten es und wußten auch alle diesbezüglichen Details – und die heutigen Geschäftführungen all dieser Firmen, wenn sie sich informieren und logische Schlüsse ziehen, und auch wirklich bereit sind diese logischen Schlüsse zu ziehen und nicht einfach jetzt ihre Augen und Ohren verschließen, wissen es ebenso.



Zitat

Ganz objektiv und den TATSACHEN entsprechend:

( 1. ) Zu Nazizeiten haben deutsche und österreichische Firmen – Hersteller, Großhandel und Kleinhandel: Geschäftsleute und Landwirte – für DAS 'RECHT' ZUR ARBEITSAUSBEUTUNG von männlichen und weiblichen Kindern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus fremden Ländern an die SS ( die 'HEIMLEITUNG' ) als BETREIBER DER KONZENTRATIONSLAGER UND AUSSENSTELLEN bezahlt, wohlwissend dass der Lohn nicht an die Insassen fließen würde. Das Wichtigste und Ausschlaggebenste war die Gewinnmaximisierung.

( 2. ) In der Bundesrepublik Deutschland und in der Bundesrepublik Österreich haben deutsche und österreichische Firmen – Hersteller, Großhandel und Kleinhandel: Geschäftsleute und Landwirte – für DAS 'RECHT' ZUR ARBEITSAUSBEUTUNG von männlichen und weiblichen Kindern und Jugendlichen und jungen Erwachsenen des jeweilig eigenen Landes an die BETREIBER ( an die HEIMLEITUNG ) DIESER KINDERHEIME UND ANSTALTEN bezahlt, wohlwissend dass der Lohn nicht an die schutzbefohlenen meist minderjährigen Insassen fließen würde. Das Wichtigste und Ausschlaggebenste war die Gewinnmaximisierung.

( 3. ) Kirche, Staat und Firmen – ALLE WAREN NUTZNIEßER und HABEN VON DIESER ARBEITSAUSBEUTUNG PROFITIERT.
Darum müssen ALLE IRGENDWIE UND AUF IRGENDEINE WEISE AN DIESEN VERBRECHEN UND MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN BETEILIGTEN jetzt endlich in die Pflicht genommen werden und den Opfern – ob KZ-Opfern oder Heimopfern, d.h. den ARBEITSAUSGEBEUTETEN / MISSHANDELTEN / GESCHÄDIGTEN – eine „angemessene Entschädigung“ zahlen.




Zitat

( 4. ) Diesbezügliche wichtige Bekanntgebung aus dem Jahre 2004

11. Juni 2004

Achtung "Ehemalige Heimkinder"!
Gerichtsurteil betreffs unentlohnter "Kinderzwangsarbeit"

Präzedenzfall: Jugendlicher Zwangsarbeiter klagt im Landgericht!

Wie berichtet von mir, ungekürzt, auf meiner Webseite HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Jugendlicher_Zwangsarbeiter_Adolf_Diamant_1957_Urteil.html ( Erstveröffentlichung: 11. Juni 2004 )

»Im April 1945 wurde Diamant [aus dem KZ] befreit. Geld hatten die KZ-Häftlinge natürlich nie erhalten, den Lohn zahlte die Firma [Büssing] direkt an die Verwaltung des KZ Neuengamme. Deshalb versuchte die Firma [Büssing], sich auch mit dem Hinweis, sie sei nicht für Geldforderungen zuständig, sondern «die Bundesregierung» als Rechtsnachfolger, aus der Verantwortung zu entziehen. Ohne Erfolg.

Das Gericht entschied, "NIEMAND SEI BERECHTIGT, DIE ARBEITSKRAFT EINER PERSON ZU KAUFEN, DIE RECHTSWIDRIG IHRER FREIHEIT BERAUBT IST". Der Vertrag sei unwirksam. Die Firma Büssing wurde zur Nachzahlung verurteilt."«


Siehe auch selbst hier im HEIMKINDER-FORUM.DE im speziel von mir zu diesem Thema eingerichteten Thread ( im Mai 2010 eingerichteten Thread und fortgeführt bis Mai 2012 ! ) »Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND !«, insbesondere Beitrag 27 und Beitrag 28 wo all dies schon einmal zuvor – und auch das "Adolf Diamant Gerichtsurteil", Braunschweiger Landgericht, aus dem Jahre 1957 – und in anderen weiteren Beiträgen in diesem Rechtslage-Thread auch zwei weitere relevante jüngere Gerichtsurteile bezüglich jüngeren Menschenrechtsverbrechen / Arbeitsausbeutung-Verbrechen / Lebenschancen-beeinträchtigende Verbrechen / Gesundheit-schädigende Verbrechen – genaustens erklärt wurde ( @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/10633-die-rechtslage-betreffend-„heimkinder-zwangsarbeit“-in-der-bundesrepublik-deutschland/#post218782 ).
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Werden sich deutsche Firmen auch an der Heimkinder-Entschädigung beteiligen ?

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Das Ziel, „gerechte und angemessene Entschädigung“, nicht aus den Augen verlieren !

Heimkinder-Zwangsarbeit in geschlossenen Kinder- und Jugendeinrichtungen betrieben von Kirche und Staat in Deutschland und Österreich über viele Jahrzehnte hinweg nach dem Kriege.
Viele namhafte Firmen zum Zwecke der Gewinnmaximisierung hatten SOLCHE ARRANGEMENTS MIT DEN 'HEIMEN' UND 'ANSTALTEN' und waren wissentlich voll und ganz an dieser Heimkinder-Zwangsarbeit beteiligt.

Werden sich deutsche Firmen auch an der Heimkinder-Entschädigung beteiligen ?


nachkriegs- HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT im deutschsprachigen Raum aufgedeckt und eingestanden ( nur nicht seitens Deutschland, weder bezüglich Deutschland selbst noch bezüglich Österreich !!! )

Nach zehn Tagen täglichen Berichten DARÜBER in Österreich ( und nur innerhalb der Grenzen Österreichs !!! )
bisher wohl der erste und einzigste Bericht DARÜBER in der Bundesrepublik Deutschland ( Wenn ich nicht von der Schweiz aus darauf aufmerksam gemacht worden wäre wüßte ich auch DAVONDAVON dass nicht DARÜBER in Deutschland berichtet wirdnichts !!! ).

aber das nicht in Bezug auf Deutschland, sondern nur in Bezug auf Österreich

ZITAT — ANFANG meines Zitats aus TELEPOLIS.

Der Minderjährige arbeitet – und das Heim kassiert

[ Einleitender Kommentar von ] Peter Mühlbauer, 21.08.2012

In Österreich sollen Fürsorgezöglinge bis in die 1980er Jahre hinein durch Zwangsarbeit ausgebeutet worden sein

Im letzten Jahrzehnt wurden Zwangsarbeiter, die während des Zweiten Weltkrieges für deutsche und österreichische Firmen arbeiten mussten, mit insgesamt 4,8 Milliarden Euro entschädigt. Zwangsarbeit hörte 1945 allerdings nicht vollständig auf, sondern existierte in Kinder- und Jugendheimen weiter. Obwohl diese Praxis bis in die 1980er Jahre Bestand hatte, dringen die Fälle erst jetzt an die Öffentlichkeit. Derzeit melden sich vor allem Betroffene aus Österreich, für deren Behandlung in staatlichen und kirchlichen Erziehungseinrichtungen sich Medien erst Jahrzehnte später interessieren.

So berichteten ehemalige Heiminsassen der österreichischen Zeitung Kurier beispielsweise, dass sie in den 1960er Jahren in der Tiroler Landeserziehungsanstalt St. Martin bei Schwaz (die vorher ein Arbeitshaus und ein Gefängnis war) für die Firma Swarovski am Fließband Kristalle sortieren und an Stoffbändern befestigen mussten – wofür sie mit "maximal ein paar Groschen" entlohnt worden seien. Auch die Konfitürenfirma Darbo und der Lampenfabrikant Eglo sollen Minderjährige aus Heimen beschäftigt haben, die heute darüber klagen, dass eine angemessene Bezahlung ausblieb. Bei einer Weigerung, an den Arbeiten teilzunehmen, hätten den Heiminsassen ihren eigenen Angaben zufolge Strafen wie tagelange Dunkelhaft gedroht.

Bei Swarovski gab man sich nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe überrascht und "betroffen" und kündigte an, man wolle die Fälle von einem unabhängigen Historiker untersuchen lassen eine eventuelle "Verantwortung vollständig wahrnehmen". Seine Rolle im Dritten Reich lässt das Unternehmen derzeit von Dieter Stiefel untersuchen, der im nächsten Jahr ein Buch dazu angekündigt hat. Eigene Recherchen von Swarovski im Firmenarchiv haben bislang angeblich keine Daten über "Auftragsvergaben" an Heime zutage gefördert.

Darbo und Elgo gestanden die Beschäftigung von Heimkindern ein, verwiesen aber darauf, dass man dafür Lohn entrichtet habe. Beide Firmen äußerten den Verdacht, dass dieser Lohn vom Heimpersonal möglicherweise nicht in vollem Umfang an die Schützlinge weitergereicht wurde. Der Darbo-Vorstandsvorsitzende Martin Darbo erklärte sich deshalb öffentlich bereit, die Arbeitsvergütung noch einmal auszuzahlen, falls dies der Fall gewesen sein sollte und die Zwangsarbeiter mit Ansprüchen gegen den Heimträger scheitern. Offen ließ er, inwieweit diese Zahlungen einfach von Schilling in Euro umgerechnet oder verzinst werden.

Die örtlich zuständige Innsbrucker Staatsanwaltschaft verlautbarte, man werde keine strafrechtlichen Ermittlungen anstellen werde, weil in Frage kommende Delikte wie Untreue bereits verjährt seien. Stattdessen kündigte der Tiroler Soziallandesrat Gerhard Reheis (SPÖ) eine Landeskommission zur Aufklärung der Vorwürfe an. Die Erziehungswissenschaftlerin Michaela Ralser hatte nach der Befragung ehemaliger Fürsorgezöglinge und einen Einblick in alte Akten aus Tirol und Vorarlberg schon vor zwei Monaten angeregt, dass die Geschichte der Heime in St. Martin, Fügen und Jagdberg sowie die der Psychiatrischen Kinderbeobachtungsstation in Innsbruck in Detailstudien aufgearbeitet werden sollte.
ZITAT — ENDE meines Zitats aus TELEPOLIS.

QUELLE: TELEPOLIS @ http://www.heise.de/tp/artikel/37/37472/1.html ( einschließlich, bisher, 53 darauf folgende Leserkommentare ! )


Keine Medienorganisation innerhalb der Grenzen Deutschlands ist bereit bezüglich dieser HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT zu berichten und keine solchen AUS DEUTSCHLAND STAMMENDEN MEDIENBERICHTE DARÜBER sind bei GOOGLE.DE oder GOOGLE.COM von Australien aus oder auch von Deutschland aus im Internet zu finden.
Worauf ist das zurückzuführen ? - Wer unterdrückt die Verbreitung solcher Information was das Land Deutschland betrifft ?

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Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )
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Werden sich deutsche Firmen auch an der Heimkinder-Entschädigung beteiligen ?

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In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.


Mein Leserkommentar (an zwei verschiedenen Stellen) beim STANDARD in Österreich:

Sa. 25.08.2012, 03:29 @ Zwangsarbeit in Tiroler Kinderheim: Darbo zahlt Lohn noch einmal - Misshandlungen von Heimkindern - derStandard.at

Sa. 25.08.2012, 03:50 @ Zwangsarbeit in Heim: Neun Betroffene meldeten sich - Misshandlungen von Heimkindern - derStandard.at

HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT nicht nur in der BRÖ aber auch in der BRD!

Was die damalige für Heimkinder UNENTLOHNTE ZWANGARBEIT für namhafte Firmen in ÖSTERREICH betrifft, so ist dies jetzt auch von einer Zeitung in Großbritannien aufgegriffen worden: »Swarovski accused of exploiting forced labour of teenage girls in CARE HOMES during the 1960s« in MAIL ONLINE @ Swarovski accused of exploiting forced labour of teenagers | Mail Online

Von den HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT-FIRMEN (vielen namhaften deutschen und internationalen Firmen!), die sich ebenso, jahrzehntelang, nach dem 2. Weltkrieg in DEUTSCHLAND HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT zum Nutzen gemacht haben ist aber bisher nicht die Rede – und schon garnicht in den deutschen Medien. Das wird einfach totgeschwiegen. Auf wessen Anordnung ?
[ Der Text eines Leserkommentars ist beim STANDARD auf 750 Zeichen beschränkt. ]

Und dann weise ich in allen Diskussionsforen im Internet – an all den Stellen wo ich schon seit Jahren regelmäßig schreibe – auf diesen meinen heutigen Leserkommentar beim STANDARD hin.

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Umsturz. - Die Mauer des Schweigens wird niedergerissen.

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In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.


Liebe Ehemalige Heimkinder in Österreich und in Deutschland !

Ich habe gerade zuvor ( am So. 26.08.2012, 14:20 MEZ ) folgendes Schreiben an die DAILY MAIL Zeitung in London versandt ( und gleichzeitig auch – bisher – an 90 weitere Empfänger versandt ) und sie darin gebeten sich dieser Sache auch weiterhin anzunehmen.

Zitat

(1945-1985) German child slave labour of children in care on a grand scale.


Addressed to the DAILY MAIL in the UK:
editorial@dailymailonline.co.uk and community@dailymailonline.co.uk

Dear Sir / Dear Madam

Ladies and Gentlemen

Re: forced labour / forced labor | child forced labour / child forced labor | child slave labour / child slave labor | unpaid forced labour / unpaid forced labor | forced labour in institutional care / forced labor in institutional care | forced labour and abuse of minors in orphanages and childrens institutions | forced labor and abuse of minors in orphanges and childrens institutions

I am writing to you in response to the CHILD FORCED LABOUR story, pertaining to Austria ( Österreich ), authored by Allan Hall in Berlin and published by the MAIL Online on Thursday 16th August 2012, at 17:10 GMT, titled »Swarovski accused of exploiting forced labour of teenage girls in care homes during the 1960s« appearing @ http://www.dailymail.co.uk/news/article-2189357/Swarovski-accused-exploiting-forced-labour-teenagers.html#comments .

From my own personal experience I can confirm: This CHILD FORCED LABOUR, UNPAID FORCED LABOUR, of "children and youth in care" was common practice and widely used – continuously – for several decades after the Second World War in both Austria ( Österreich ) and Germany ( Deutschland ) ( particularly in West Germany ! ) ( besonders in Westdeutschland ! ) in peat bogs, in agricultural enterprises, in industrial laundries and everywhere in the manufacturing sector of food staples, consumer goods and machinery.

I am a 66-year old naturalised resident of Australia who arrived here from West Germany as "a stateless minor" in 1964 directly from what your paper calls a "care home", of which there were over 3000 in West Germany alone predominantly run for profit by the two major churches. The last "care home" in which I was incarcerated before migrating to Australia at age 17½ was run by the German Evangelical Lutheran Church ( Evangelische Kirche / Bethel ) and was a large commercial church enterprise situated in a vast peat bog on the Lower Saxony moors. The inmates of this particular "care home" ( Freistatt ), boys aged 14 to 20 years of age, were made to perform unpaid forced labour for this enterprise in all weathers, summer and winter, 5½ days a week. Sunday was reserved for church and for full on religious indoctrination.

Most of the inmates of these "care homes", boys and girls alike – up to a million in total, were kept incarcerated by the CHILD WELFARE ( Jugendamt ) in these closed institutions until age 21 and then thrown onto the street penniless and without having been taught a trade and without the necessary social skills to make it in the world outside.

A list of companies involved in this post war CHILD FORCED LABOUR practice – a list which does by no means claim to be complete – has been painstakingly compiled over the last few years and includes the following names:

The long German SHORT LIST.

( On this list the various names of the firms profiteering from the "forced labour of children in care" are separated from one another by a semicolon. Some of these Profiteers were at different times in a particular decade (for example) known under several different or varying company names; some of them changed their names as well as their owners several times, enlarged their stockholding, had takeovers or went out of business. )

SHORT LIST: Firms profiteering from the "forced labour of children in care" ( Firmen die von Heimkinder-Zwangsarbeitprofitiert haben ): CARITAS; Hella; Claas; Miele; Rowenta Sunbeam; Braun; Grundig; Siemens; Recticel Schalfkomfort, Schlaraffia Matrazen; GROßWÄSCHEREI VOSS GMBH in WUPPERTAL Elberfeld; Leitz; Quelle; Schwab; Neckermann; Stollwerck; BKS Schlösser; nordrohr; Oellerking; Mewes & v. Eitzen; Kölln Flocken; Holzland Gehlsen; Steinbeis Temming, Steinbeis Papier Glückstadt; Meyer-Lippinghausen, Meylip; Ölmühle; Osram GmbH; VDO - Continental Automotive GmbH; DER - Deutsches Reisebüro GmbH & Co. OHG; Tipon; Wanderer-Werke, Exacta Continental, Nixdorf Computer; Maddaus, Rottapharmgruppe; Gebra; Backhaus & Grass; Grasolin-Lackfabrik; Escho-Plast Kunstofferzeugnisse; Roller + Schneider in Biedenkopf; Lahnwerk in Biedenkopf; Varta Consumer Batteries, VARTA Batteriengroßhandel; DEA, RWE-DEA, RWE Dea, Shell Deutschland Oil GmbH; elasta & florex marketing GmbH; Sprick GmbH & Co; Dr.-Ries-Gruppe / BADISCHEN PLASTIC-WERKE IN BÖTZINGEN / Peguform-Werke GmbH / Pergaform / Tarkett / CEREBUS; Dr. Johann Koch Hähnchenfabrik, Dorsten

SOURCE: EHEMALIGE HEIMKINDER BLOG NR. 1 @ http://heimkinderopfer.blogspot.com.au/2010/07/ehemalige-heimkinder-heimkinder.html
( This SHORT LIST can be found at the end of a long artikel written and published by me in German on 17. Juli 2010. This BLOG belongs to me the Australian Martin MITCHELL. )

In Austria ( Österreich ), too, the "forced labour of children in care" to which the minors were subjected would not have been confined solely to only the three firms that have so far been mentioned: "Swarovski", "Darbo" und "Elgo". There would have been plenty more.

The overall profits from this CHILD FORCED LABOUR – this practice was ongoing continuously for at least three decades, if not indeed a total of four – for West Germany alone would total in the billions of dollars ( Deutsche Mark / Euro Profit in Milliardenhöhe ! ).

The Federal Republic of Germany, however, is in total denial of these events and the companies who have profited from this CHILD FORCED LABOUR hide behind this continuing wall of silence.

Would be good if the current story now coming out of Austria ( Österreich ) could at last breach this wall of silence.

With kind regards

Martin Mitchell

PS. This communication may be published in full and distributed without limitation everywhere and by all means.


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HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der BRÖ sowohl wie in der BRD!

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Warum sollten Nutznießer-Firmen von HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT denn nicht in Pflicht genommen werden zur Entschädigung der von ihnen Ausgebeuteten beizutragen ?


Ich wurde letzte Woche schon darum gebeten noch einmal ganz speziell auf die Bekanntgebung(en) auf unserer Vereinswebseite hinzuweisen, die mit der Einleitung beginnt

»Firmen verdienten in den Jahren 1945-1970 Milliarden an den Heimkinderarbeiten«

@ [FONT=Verdana, Helvetica, sans-serif]http://www.veh-ev.eu/Wichtige_Themen/Zeitzeugen/Industriearbeit/industriearbeit.html[/FONT]

[FONT=Verdana, Helvetica, sans-serif]Dieser Bitte komme ich nur all zu gerne nach. Ich ich werde dies auch gerne bei jeder Opportitunität immer wieder wiederholen. [/FONT]

[FONT=Verdana, Helvetica, sans-serif]Vielleicht werden die damaligen HEIMKINDER-ZWANGSARBEITER / HEIMKINDER-FRONARBEITER ja doch mal irgendwann gehört, beachtet und ihrer Würde geachtet seitens all denjenigen in der Bundesrepublik Deutschland und in der Bundesrepublik Österreich, die sich in Nachkriegszeiten – jahrzehntelang (ca 1945-ca 1985) – von iher Hände Arbeit bereichtert haben, ohne diese ihnen anvertrauten Personen, die sie rücksichtslos ausgebeutet haben, angemessen dafür entlohnt zu haben. [/FONT]
[FONT=Verdana, Helvetica, sans-serif]_________________________________ [/FONT]

[FONT=Verdana, Helvetica, sans-serif]„Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner ) [/FONT]



[FONT=Verdana, Helvetica, sans-serif]Aber auch nicht vergessen, der Westen hat in den Nachkriegsjahrzehnten auch zur ZWANGSARBEIT in Jugendeinrichtungen im Osten beigetragen, wie aus dem uns freundlicherweise von »roterhusar« zur Verfügung gestellten Zeitungsartikel, in Beitrag 618, hervorgeht. --- Nee, nicht ganz richtig. --- Das ging hervor aus einem anderen Beitrag, in einem anderen Forum, den ich ebenso gerade erst heute las, worin über den Möbelzusammenbau in einer anderen Jugendeinrichtung im Osten - "Jugendwerkhof" oder "Spezialkinderheim" - für den Westen die Rede war. Anscheinend wurde alles mögliche in den östlichen Jugendeinrichtungen oder diesen ihnen angeschlossenen Wirtschaftbetrieben in ZWANGSARBEITSWEISE für den Westen produziert. Westliche Firmen machten sich anscheined ebenso weitgehend wie im Westen, auch im Osten, HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT zum Nutzen.[/FONT]
[FONT=Verdana, Helvetica, sans-serif]
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HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der BRÖ sowohl wie in der BRD!

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Bisher keine – nicht die geringste – Reaktion von den jeweiligen Empfängern in der Bundesrepublik Deutschland dieses Schreibens aus Australien !

Und auch keine Reaktion DAZU von den Medien in Deutschland, die ebenso alle gleichzeitig eine Kopie dieses Schreibens aus Australien zugestellt bekamen.

Es sieht mir - auf Grund dessen - danach aus als ob die gesamtdeutsche Gesellschaft nichts DAVON wissen will.
Zitat



Von:
Martin Mitchell
( Ehemaliges Heimkind; Jg. 1946 - Opfer deutscher Fürsorgehöllen )
Adelaide, Süd Australien ( seit 24. März 1964 ansässig hier )

Montag, 13. Februar 2012


An:
1. ) BERLIN - Bundesministerium für Arbeit und Soziales
2. ) Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
3. ) BERLIN - Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen
4. ) ILO - International Labour Organization
5. ) Amnesty International - Germany
6. ) Deutsche Institut für Menschenrechte
7. ) DGB - Deutscher Gewerkschaftsbund


Betreff:

Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.

Meine Damen und Herren - jeweils individuell und jeweils als Gesamtkollegium angesprochen.

Was macht Ihre Organisation / Ihr Ministerium / Ihr Senat / Ihre Gewerkschaft eigentlich DIESBEZÜGLICH ?

Niemand in der BRD nimmt Anstoß daran und kümmert sich DARUM: Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung in der BRD 1949-1992 ( on an industrial scale ! ) aufzuarbeiten, die Täter zur Verantwortung zu ziehen und die Opfer angemessen zu entschädigen ?!

Institutionelle Sklavenarbeit – verichtet von eingesperrten Kindern und Jugendlichen in der ʹHeimerziehungʹ – wurde toleriert und massiv DAVON profitiert, und diese Verbrechen von niemanden geahndet.

Alle Täter, Täterorganisationen und Mittäter – d.h. alle Profiteure – dürfen ihre BEUTE ( Gesamtbeträge in Milliardenhöhe ) aus Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung ( 1945-1992 ), und große Summen an Schmiergeldern, die DABEI ganz sicherlich ebenso geflossen sind, weiterhin behalten und auch DARAN scheint sich niemand zu stören.

Heute redet man in der BRD nur über die Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung im Dritten Reich ( innerstaatlich und extraterritorial ) und von heutigen Fällen von Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung im wiedervereinigten Deutschland seit dem Jahre 2005.

Warum werden die dazwischenliegenden Jahrzehnte was WEST und OST betrifft von der Bundesrepublik Deutschland einfach ignoriert und totgeschwiegen ?

Erklären Sie mir das mal bitte.

Mit freundlichen Grüßen.

Martin Mitchell

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HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der BRÖ sowohl wie auch in der BRD!

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In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.


Die deutsch Online-Zeitung ZEIT ONLINE, wie ich persönlich erst jetzt zufällig entdeckt habe, berichtete am 23.08.2012 - 08:00 Uhr in sechs kurzen Zeilen ( @ http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-Kinderheim-Schwarze-Paedagogik/seite-1 ) folgendes:

Und ich hebe diese, m.E., sechs wichtigsten Zeilen jetzt noch einmal besonders hervor !

SCHWARZE PÄDAGOGIK

Tatort: Erziehungsheim

[ ……… ]

[ Seite 3 von insgesamt 4 Seiten ]
@ http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-Kinderheim-Schwarze-Paedagogik/seite-3
Kostenlose Zwangsarbeit

Der Linzer Sozialhistoriker Michael John schätzt, dass in Österreich in der Zeit zwischen 1945 und 1980 auf Anordnung der Jugendämter etwa 150.000 Kinder kostenlose Zwangsarbeit bei Bauern leisten mussten. Möglicherweise handelte es sich dabei um eine bewusste Politik zur Subventionierung der Landwirtschaft in ländlichen Gebieten. Dieses dunkle Kapitel der österreichischen Nachkriegsgeschichte ist bis heute überhaupt nicht erforscht.

ÜBERSICHT ZU DIESEM ARTIKEL
[ d.h. dem Artikel in dem diese sechs oben von mir zitierten Zeilen enthalten sind ]
SEITE 1 - TATORT ERZIEHUNGSHEIM - http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-Kinderheim-Schwarze-Paedagogik/seite-1
SEITE 2 - HUNGER UND PRÜGEL - http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-Kinderheim-Schwarze-Paedagogik/seite-2
SEITE 3 - KOSTENLOSE ZWANGSARBEIT - http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-Kinderheim-Schwarze-Paedagogik/seite-3
SEITE 4 - VERGEWALTIGUNGEN UND TODESANGST - http://www.zeit.de/2012/35/A-Tatort-Kinderheim-Schwarze-Paedagogik/seite-4
Wenn auch nur in wenigen Worten, hier kommt erstmalig in den Medien zur Sprache was ich schon immer vermutet hatte: HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT / DIE ZWANGSARBEIT VON FÜRSORGEZÖGLINGEN / KOSTENLOSE FRONARBEIT VON SCHUTZBEFOHLENEN wareine bewusste Politik zur Subventionierung der Landwirtschaft in ländlichen Gebietenund ihre kostenloseIndustriearbeit eine Subventionierung der Produktion von Verbrauchsgütern in den Städtensowohl in Deutschland wie auch in Österreich. Diese Meinung habe auch ich von Anfang an meiner Recherchen in der HEIMKINDERSACHE ( Anfang 2003 ) schon vertreten.
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Hinzuzufügen meinerseits zu meinem inmittelbar vorhergehenden Beitrag ( vom Fr. 21.08.2012, um 00:07 Uhr - Beitrag 621 ) sei nur noch folgendes:

Und in vielen dieser Stätten der Zwangsarbeit – 'Heimen' und 'Anstalten' oder in der Knechtschaft von Bauern oder im Frondienst anderer Dienstherren ( ausserhalb der eigenen Familie ) – in denen man Kinder und Jugendliche überall dieser Zwangsarbeit aussetzte ( wohin das Jugendamt sie verfrachtete ! ), ging diese Ausbeutung durch Zwangsarbeit ( Zwangsarbeit vielfach von den Kirchen und ihrem Dienstpersonal als „Arbeit im Dienste des HERRN“ beschrieben ) natürlich auch mit jeglicher anderer Art von Misshandlung, einschließlich der Ausübung von „sexualisierter Gewalt“ / „Vergewaltigung“ ( im Volksmund „sexueller Missbrauch“ genannt ) Hand in Hand. Alles konzentrierte sich auf DIE TOTALE MACHTAUSÜBUNG, DEMÜTIGUNG UND UNTERDRÜCKUNG DER AUSZUBEUTENDEN OPFER, DER WEHRLOSEN GEFANGENGEHALTENEN Kinder und Jugendlichen.
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[FONT=Verdana, Helvetica, sans-serif]Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND ! --- Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der BUNDESREPUBLIK ÖSTERREICH ! --- Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der SCHWEIZ !
[/FONT]

[FONT=Verdana, Helvetica, sans-serif]Nutznießer-Firmen von Heimkinder-Zwangsarbeit müssen zahlen ! - Sie müssen dazu gezwungen werden sich an Entschädigungszahlungen zu beteiligen ! [/FONT]


[FONT=Verdana, Helvetica, sans-serif]Zwangsarbeit ehemaliger Heimkinder.
= Child slave labour of children in care.

[FONT=Verdana, Helvetica, sans-serif].
Ehemalige Heimkinder vereinigt euch. ---[FONT=Verdana, Helvetica, sans-serif] Children abused and slave-laboured in ʹinstitutional careʹ come together. --- ʹHomiesʹ of yesteryear unite.[/FONT]
[/FONT]


[FONT=Verdana, Helvetica, sans-serif]Im Erachten des Australiers Martin Mitchell – Ehemaliges Heimkind ( Jg. 1946 ) [/FONT]

[FONT=Verdana, Helvetica, sans-serif]– gesamtgesellschaftlich adressiert an die Bevölkerung im deutschsprachigen Raum Europas – [/FONT]

[FONT=Verdana, Helvetica, sans-serif]Ganz bestimmt wird niemand in Deutschland oder in Österreich oder in der Schweiz jetzt hervorkommen, sich vordrängeln und sich selbst namentlich identifizieren wollen und sagen und behaupten wollen[FONT=Verdana, Helvetica, sans-serif]:[/FONT] [FONT=Verdana, Helvetica, sans-serif]Ich persönlich ( als bekennender Christ / Atheist / Kapitalist ), zusammen mit meinen Kumpeln und Kompanen und meiner Sippe habe jahrelang alle Kinder und Jugendliche, die mir in geschlossenen Einrichtungen anvertraut worden waren, körperlich und seelisch misshandelt und durch Zwangsarbeit ausgebeutet ( über mehrere Jahrzehnte hinweg nach dem Zweiten Weltkrieg ! ) ( und habe auch sehr gut daran verdient ! ), weil es während des gesamten Zeitraums als ich dies getan habe und davon profitiert habe und dadurch letzendlich reich geworden bin, kein innerstaatliches Gesetz gab oder ich mir derzeit keines solches Gesetzes bewußt war, dass diese meine diesbezügliche Handlungsweise und Behandlung dieser minderjährigen Schutzbefohlenen unter Verbot oder Strafe gestellt hätte. Darum bin ich und mein Unternehmen jetzt auch nicht bereit und sehe ich mich auch in keinster Weise verpflichtet dazu etwas von meinem dadurch aufgehäuften Reichtum an die von mir Misshandelten, Ausgebeuteten und Geschädigten zurückzugeben. Diese mir damals anvertrauten Kinder und Jugendlichen hatten keine Rechte und ich gegenüber ihnen keine Pflichten --- und in diesem Sinne habe ich auch heute keine Pflichten ihnen gegenüber als Erwachsene sie jetzt zu entschädigen. Ich bin im Recht und auf Moral pfeife ich.[/FONT] [/FONT]

[FONT=Verdana, Helvetica, sans-serif]Aber wenn wir, die Opfer, diese unsere Peiniger und Nutznießer unserer Zwangsarbeit sowohl wie ihre Rechtsnachfolger und Erben ihres ihrerseits durch unser Leid aufgehäuften Reichtums jetzt diesbezüglich daraufhin ansprechen, was wird jeder von ihnen, diesen Scheinheiligen, zu uns sagen und öffentlich kuntun ? [/FONT]

[FONT=Verdana, Helvetica, sans-serif]Also dann mal heraus mit der Sprache all Ihr Verantwortlichen und Mitverantwortlichen ! --- oder auch diejenigen, die diese Verantwortlichen und Mitverantwortlichen gerne gegen die Forderungen der Opfer verteidigen möchten und die Opfer abweisen wollen ! [/FONT]
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[/FONT]
 

Ehemaliges Heimkind

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NRW Todesfälle in der „Heimerziehung“ von „Fürsorgezöglingen“ 1953-1964.

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Bundesrepublik Deutschland ( 1949-1992 )

Hinzunehmender Kollateralschaden in Zusammenhang mit der in den „Fürsorgeerziehungsanstalten“ betriebenen „Arbeitsausbeutung“!?

Todesfälle in der „Heimerziehung“ von „Fürsorgezöglingen“ im Alter von 14 bis 20 Jahren in Nordrhein-Westfalen.

QUELLE: "STATISTISCHE LANDESAMT NORDRHEIN-WESTFALEN" / "LANDESBETRIEB INFORMATION UND TECHNIK NORDRHEIN-WESTFALEN" „Statistik der öffentlichen Jugendhilfe“ ( 1953-1964 )

Unter der Verantwortung des Landesjugendamtes Nordrhein-Westfallen im Zuständigkeitsbereich der Jugendämter RHEINLAND (Köln) und WESTFALEN-LIPPE (Münster) – über den Zeitraum von 1953 bis 1964 beschränkt – Zahl der aus der „Heimerziehung“ durch Tod ausgeschiedenen „Fürsorgezöglinge“ im Alter von 14 bis 20 Jahren.

Bestandaufnahme bezüglich des vorherigen Jahres ist jeweilig der 31. März des darauffolgenden Jahres --- die ersten Angaben in der Tabelle beziehen sich also auf das Jahr 1953 und die letzten Angaben auf das Jahr 1964:

( 01. ) 1954 – 10 männliche Tote – 12 weibliche Tote – 22 Tote insgesamt in 1953
( 02. ) 1955 – 08 männliche Tote – 06 weibliche Tote – 14 Tote insgesamt in 1954
( 03. ) 1956 – 10 männliche Tote – 06 weibliche Tote – 16 Tote insgesamt in 1955
( 04. ) 1957 – 17 männliche Tote – 03 weibliche Tote – 20 Tote insgesamt in 1956
( 05. ) 1958 – 13 männliche Tote – 10 weibliche Tote – 23 Tote insgesamt in 1957
( 06. ) 1959 – 13 männliche Tote – 05 weibliche Tote – 18 Tote insgesamt in 1958
( 07. ) 1960 – 15 männliche Tote – 10 weibliche Tote – 25 Tote insgesamt in 1959
( 08. ) 1961 – 12 männliche Tote – 04 weibliche Tote – 16 Tote insgesamt in 1960
( 09. ) 1962 – 10 männliche Tote – 02 weibliche Tote – 12 Tote insgesamt in 1961
( 10. ) 1963 – 07 männliche Tote – 03 weibliche Tote – 10 Tote insgesamt in 1962
( 11. ) 1964 – 13 männliche Tote – 06 weibliche Tote – 19 Tote insgesamt in 1963
( 12. ) 1965 – 10 männliche Tote – 02 weibliche Tote – 12 Tote insgesamt in 1964

Die Gesamtzahl der Toten über diesen Zeitram (1953-1964) ist 207.

Keine Angaben zu den jeweiligen Todesursachen all dieser „Fürsorgezöglinge“ stehen bisher zur Verfügung.

Keine Angaben bezüglich der Zahl der aus der „Heimerziehung“ durch Tod ausgeschiedenen „Fürsorgezöglinge“ im Alter von 14 bis 20 Jahren in den restlichen „alten Bundesländern“ stehen bisher zur Verfügung, und die jeweiligen Todesursachen all dieser zusätzlichen Todesfälle von „Fürsorgezöglingen“ bisher natürlich ebenso nicht.
Angaben in dieser Übersichtstabelle – auf Nordrhein-Westfalen beschränkt – zusammengestellt von Martin MITCHELL, Adelaide, Süd Australien, 08.9.2012.


Und siehe auch noch einmal gleich anschließend, zurückblickend, meine Berichte zu diesem Thema von vor 2 Jahren schon – also August 2010 – »[ ABGETRENNT ] Todesfälle in der „Heimerziehung“ in der Bundesrepublik Deutschland« @
http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/11138-abgetrennt-todesfälle-in-der-„heimerziehung“-in-der-bundesrepublik-deutschland/ ( Seite 1 des Threads ) und @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/11138-abgetrennt-todesfälle-in-der-„heimerziehung“-in-der-bundesrepublik-deutschland/index2.html( Seite 2 des Threads ).

Falls jemand jetzt auch von Todesfällen, und die Zahl der Todesfälle, in der damaligen „Heimerziehung“ in der DDR berichten möchte, sollte man, m.E., auch speziell DAFÜR, EIN EIGENES THEMA eröffnen, DAMIT MAN SICH DORT AUCH GENAU DARAUF KONZENTRIEREN KANN UND DAZU STELLUNG BEZIEHEN KANN, und alles was das betrifft DORT sammeln kann.
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Viele Todesfälle in der damaligen „Heimerziehung“ in der BRD

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HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der BRÖ sowohl wie in der BRD!

Absolutes Verbot aller Formen von Zwangsarbeit/Pflichtarbeit.

…und das Ignorieren beider Länder in den Nachkriegsjahrzehnten dieses Verbots.


Von hier aus sind die Originale mit allen Daten und Datumsangaben (wo vorhanden) abgebildet, bzw. zugänglich: Heimkinder Statistik


BEITRÄGE ZUR STATISTIK DES LANDES NORDRHEIN-WESTFALEN
HERAUSGEGEBEN VOM STATISTISCHEN LANDESAMT NORDRHEIN-WESTFALEN

Verschiedene Jahrgänge

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1953
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1954
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1955
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1956
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1957
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1958
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1959
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1960
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1961
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1962
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1963+1964
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)
[auf der zweiten Seite dieses Dokuments hat man jedoch teilweise vergessen die Todesfälle gelb zu markieren]

[Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1965 (fehlt bisher)]

Bericht bzw. Statistik für das Jahr 1966
(die Todesfälle in den Heimen sind gelb markiert)

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HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der BRÖ sowohl wie in der BRD!

Absolutes Verbot aller Formen von Zwangsarbeit/Pflichtarbeit.

…und das Ignorieren beider Länder in den Nachkriegsjahrzehnten dieses Verbots.


Nochmalig generell und in Ansprache aller Interessierten.
[ ...genau so stelle ich es jetzt auch überall anderswo online... ]

Heimkinder-Todesfälle Daten zu Tage gebracht. Wie viele Heimzöglinge sind in der damaligen Heimerziehung zu Tode gekommen und auf welche Weise?

Etwas von öffentlichem Interesse und vielleicht auch von Interesse für den einen oder anderen Juristen, Rechtsanwalt oder Staatsanwalt.

Nichts dergleichen wurde 2009/2010 von dem »Runden Tisch Heimerziehung« unter der Schirmherrschaft der ev. Theologin Dr. Antje Vollmer angesprochen oder aufgearbeitet.

„Freiwillige Erziehungshilfe“ (FEH), „vorläufige Fürsorgeerziehung“ (vorläufige FE) und „endgültige Fürsorgeerziehung“ (endgültige FE) existierte in der Bundesrepublik Deutschland, d.h. in den „alten Bundesländern“, über den Zeitraum von 1949 bis 1992 während das Jugendwohlfahrtsgesetz in Kraft war; sie existierte jeweilig aber natürlich auch gleich wieder nach dem 2. Weltkrieg zwischen 1945 und 1949 bevor das Grundgesetz der BRD am 23. Mai 1949 erstmalig in Kraft trat.

Das sogenannte „Erziehungsziel“, durchgängig zu allen Zeiten dieser im großen und ganzen sogenannten „Fürsorgeerziehung“ (ob „freiwillig“, „vorläufig“ oder „endgültig“), war eine mehr oder weniger strengeArbeitserziehung“, und dies wirkte sich aus inArbeitsausbeutungdurchunentlohnte Heimkinder-Zwangsarbeit“, und war, wasWestdeutschlandbetrifft, überall an der Tagesordung.

Diesesystematische Arbeitsausbeutung“ / „unentlohnte Heimkinder-Zwangsarbeit“ in Absprache der Heimbetreiber (vorwiegend die beiden Großkirchen), mit Bund, Ländern und Kommunen – Jugendämtern – und Industriebetrieben, Dienstleistungsunternehmen (innerhalb und ausserhalb der Heime und Institutionen), mit Gutsherren in der Landwirtschaft in Groß- und Kleinbetrieben, in der Torfgewinnung in Mooren und in Torfwerken, mit Großwäschereien, Krankenhäusern, Säuglingsheimen, und auch mit Privathaushalten, ging von statten, ununterbrochen, und mit immer wieder neu hinzukommendem „Menschenmaterial“ (Kindern und Jugendlichen jeden Alters) von 1945 bis mindestens 1985 (wenn nicht sogar bis zu dem endgültigen ausser Kraft treten des Jugendwohlfahrtsgesetzes in 1992).

Da stellte sich mir die Frage: „Wie viele Heimzöglinge sind in der damaligen Heimerziehung zu Tode gekommen und auf welche Weise?

In Antwort zu dieser Frage habe ich bisher folgendes in Erfahrung bringen können: In der Heimerziehung in Nordrhein-Westfalen allein waren es über den Zeitraum von 1953 bis 1966 anscheinend mindestens 207 Todesfälle, aber möglicherweise sogar 222 Todesfälle, oder sogar noch mehr (denn die Zahl der Todesfälle von Heimzöglingen in NRW für das Jahr 1965 scheint bisher noch zu fehlen).

Siehe die Originale der diesbezüglichen Statistik, die seit dem 07.08.2012 über folgende Webadresse im Internet zugänglich sind: http://veh-ev.eu/Wichtige_Themen/Heimkinder_Statistik/heimkinder_statistik.html

( 1. ) Um die Zahl der Todesfälle in der Heimerziehung vor 1953 in NRW hat sich anscheinend bisher noch niemand gekümmert.

( 2. ) Um die Zahl der Todesfälle in der Heimerziehung nach 1966 in NRW – d.h. zwischen 1967 und 1992 in NRW – hat sich anscheinend bisher noch niemand gekümmert.

( 3. ) Um die jeweiligen Angaben zu Todesursachen der in der Heimerziehung in NRW insgesamt zwischen 1945 und 1992 zu Tode gekommenen „Fürsorgezöglinge“ – d.h. die Zahl der aus der „Fürsorgeerziehung“, und somit aus dem „Arbeitskräfte-pool“ den man nicht bezahlte weil man es nicht brauchte, ausgeschiedenen „Fürsorgezöglinge“ – hat sich anscheinend bisher noch niemand gekümmert.

( 4. ) Um die Zahl der Todesfälle der in der Heimerziehung in all den restlichen „alten Bundesländern“, bzw. „Westdeutschland“, über den gesamten Zeitraum zwischen 1945 und 1992 zu Tode gekommenen „Fürsorgezöglinge“ – d.h. die Zahl der aus der „Fürsorgeerziehung“, und somit aus dem „Arbeitskräfte-pool“ den man nicht bezahlte weil man es nicht brauchte, ausgeschiedenen „Fürsorgezöglinge“ – und die jeweiligen Angaben zu Todesursachen all dieser zu Tode gekommenen „Fürsorgezöglinge“ hat sich anscheinend bisher noch niemand gekümmert.

Für diese vielen ungeklärten Todesfälle erwarten wir eine Erklärung.

Vielleicht wird sich ja jemand in Deutschland finden der bereit ist genau dieser Sache jetzt erstmalig nachzugehen, sie in Angriff zu nehmen und der Öffentlichkeit medienwirksam darüber zu berichten.

_____________________

BESONDERER HINWEIS BEZÜGLICH ALLEN MEINEN TEXTEN UND BEITRÄGEN:
( 1. ) Ich persönlich benutze diese Anführungsstriche/Anführungszeichen oder auch diese "Gänsefüßchen" [ in Englisch "double quotation marks" genannt ] ( a. ) immer dann, wenn ich bestimmte Begriffe (nicht nur Einzelbegriffe, aber auch solche Begriffe, die sich aus mehreren Worten zusammensetzen) besonders als im gewöhnlichen Sprachgebrauch oder in der Fachsprache verwendete Begriffe kennzeichnen oder hervorheben möchte und ( b. ) immer dann, wenn ich etwas Gesprochenes oder Geschriebenes zitiere. Ich meine mit diesen "double quotation marks" nicht das Gesagte oder Geschriebene in Frage zu stellen oder satirisch zu begutachten, bzw. höhnisch darüber zu reden oder zu schreiben. Beispiele zu ( a. ): Geschlossene Unterbringung, unentlohnte Heimkinder-Zwangsarbeit, alten Bundesländer, Westdeutschland.
( 2. ) Ich persönlich benutze diese Anführungsstriche/Anführungszeichen oder auch diese 'Gänsefüßchen' [ in Englisch 'single quotation marks' genannt ] ( a. ) immer dann, und nur dann, wenn ich ein bestimmtes Wort oder eine bestimmte Phrase in Frage stellen oder hönisch darüber herziehen möchte, wie z.B. 'Heime', 'Jugendhilfe', 'Jugendwohlfahrt' oder 'Fürsorge' oder 'die Sympathie und Empathie der Politiker und Kirchenoberen gegenüber den Opfern in der Heimkindersache'.
( 3. ) Manchmal benutze ich aber auch diese speziellen »Anführungsstriche«/ »Anführungszeichen«, z.B., um eine schon mal zuvor benutzte Überschrift hervorzuheben oder irgend eine Organisation oder Institutionen zu benennen, die ich besonders verachte, wie z.B. »Runder Tisch Heimerziehung« oder »Kleine Wahrheitskommission«.

gez. Der Australier Martin Mitchell ( 11.09.2012 ).
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Viele Todesfälle in der damaligen „Heimerziehung“ in der BRD

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Information zum Tod von Kindern und Jugendlichen in Heimen für die Jahre 1945-1992.


DEUTSCH:
Bundesrepublik Deutschland.

Die Bundesregierung weigert sich, Informationen zum Tod von Kindern und Jugendlichen in Heimen für die Jahre 1945-1992 zu liefern. Angeblich gibt es diese Informationen nicht.

Gesamtzahl der toten Kinder in Betreuungseinrichtungen.
Wie viele dieser Tode fallen in eine oder mehrere der folgenden Kategorien?

Körperverletzung mit Todesfolge.

Mord.

Totschlag.

Unfall.

Suizid.

Tod durch Krankheit.

Tod durch Fahrlässigkeit der Aufsichtsbehörde.

Tod als direkte Folge rechtswidriger Inhaftierung.

Tod als direkte Folge der Sklavenarbeit / Zwangsarbeit.

ENGLISCH:
"Death in custody". - Death and cause of death of "children in institutional care".

The German Federal Government refuses to supply information pertaining to "death in custody of children and youth" – "children in institutional care" – spanning the period from 1945 to 1992 --- the German Federal Government maintains it does not have such information.

The number of death of children in institutional care.

How many of these death can be classified to be in a particular category or to fall into more than one of these categories ?

Wrongful death.

Murder.

Manslaughter.

Accident.

Suizide.

Death through illness.

Death because of negligence of the supervising authority.

Death as a direct consequence of wrongful imprisonment.

Death as a direct consequence of slave labour / forced labour.

So werden diesbezügliche Fragen von der Bundesregierung abgebügelt.

SUCHE: "Todesfälle"+"Heimerziehung"

Plenarprotokoll 17/161
Deutscher Bundestag
Stenografischer Bericht
161. Sitzung – 17. Wahlperiode
Berlin, Mittwoch, den 29. Februar 2012

Seite 19196A

Anlage 37

Antwort

des Parl. Staatssekretärs Dr. Hermann Kues auf die Frage der Abgeordneten Heidrun Dittrich (DIE LINKE) (Drucksache 17/8723, Frage 64):

Wie stellt sich die Belegungsstatistik – Zugänge, Entlassungen und Todesfälle – in den Jahren 1950, 1955, 1960, 1965 und 1970 in deutschen Kinderheimen – Bundesrepublik Deutschland und Deutsche Demokratische Republik zusammen – dar, und welche Gründe für die Todesfälle sind der Bundesregierung bekannt (inklusive Todesfälle von Kindern, die aus Heimen in Krankenhäuser gebracht wurden und dort verstorben sind)?

Der Bundesregierung liegen weder eine Belegungsstatistik mit diesen Informationen noch statistische Angaben zu Todesfallzahlen noch Informationen zu Gründen für mögliche Todesfälle in der stationären Heimunterbringung der Bundesrepublik Deutschland bzw. der DDR in den hinterfragten Zeiträumen vor.
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Viele Todesfälle in der damaligen „Heimerziehung“ in der BRD

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(1953-1980) NRW Heimkinder-Todesfälle-Tabelle noch einmal korrigiert ! --- Gesamttotal 349 Tote in NRW allein !


NRW Todesfälle in der „Heimerziehung“ von „Fürsorgezöglingen“ 1953-1966 --- und die darauffolgenden Jahre bis 1980.


Heimkinder-Todesfälle in NRW --- Überarbeitete, korrektierte und erweiterte Tabelle.


Bundesrepublik Deutschland ( 1949-1992 )

Hinzunehmender Kollateralschaden in Zusammenhang mit der in den „Fürsorgeerziehungsanstalten“ betriebenen „Arbeitsausbeutung“ !?

Todesfälle in der „Heimerziehung“ von „Fürsorgezöglingen“ im Alter von 14 bis 20 Jahren in Nordrhein-Westfalen (NRW).

QUELLE: "STATISTISCHE LANDESAMT NORDRHEIN-WESTFALEN" / "LANDESBETRIEB INFORMATION UND TECHNIK NORDRHEIN-WESTFALEN" „Statistik der öffentlichen Jugendhilfe“ ( 1953-1980 )

Unter der Verantwortung des Landesjugendamtes Nordrhein-Westfallen im Zuständigkeitsbereich der Jugendämter RHEINLAND (Köln) und WESTFALEN-LIPPE (Münster) – über den Zeitraum von 1953 bis 1980 beschränkt – Zahl der aus der „Heimerziehung“ durch Tod ausgeschiedenen „Fürsorgezöglinge“ im Alter von 14 bis 20 Jahren.

Bestandaufnahme bezüglich des vorherigen Jahres ist jeweilig der 31. März des darauffolgenden Jahres --- die ersten Angaben in der Tabelle beziehen sich also auf das Jahr 1953 und die letzten Angaben auf das Jahr 1980:

Für den Zeitraum anfangend mit dem zweiten Quartals des Jahres 1945 bis zum letzten Quartal des Jahres 1952 liegen bisher keine diesbezüglichen Angaben vor !

Für den Zeitraum von 1981 bis 1992 liegen ebenso bisher keine solchen Angaben vor !

Überarbeitete, korrektierte und erweiterte Tabelle:

( 01. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1953.pdf –
10 männliche Tote – 12 weibliche Tote – 22 Tote insgesamt

( 02. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1954.pdf –
08 männliche Tote – 06 weibliche Tote – 14 Tote insgesamt

( 03. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1955.pdf –
10 männliche Tote – 06 weibliche Tote – 16 Tote insgesamt

( 04. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1956.pdf –
17 männliche Tote – 03 weibliche Tote – 20 Tote insgesamt

( 05. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1957.pdf –
13 männliche Tote – 10 weibliche Tote – 23 Tote insgesamt

( 06. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1958.pdf –
13 männliche Tote – 05 weibliche Tote – 16 Tote insgesamt

( 07. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1959.pdf –
15 männliche Tote – 10 weibliche Tote – 25 Tote insgesamt

( 08. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1960.pdf –
12 männliche Tote – 04 weibliche Tote – 16 Tote insgesamt

( 09. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1961.pdf –
10 männliche Tote – 02 weibliche Tote – 12 Tote insgesamt

( 10. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1962.pdf –
07 männliche Tote – 03 weibliche Tote – 10 Tote insgesamt

( 11. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1963-1964.pdf –
13 männliche Tote – 06 weibliche Tote – 19 Tote insgesamt

( 12. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1963-1964.pdf –
15 männliche Tote – 04 weibliche Tote – 19 Tote insgesamt

( 13. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1965
Das Blatt für das Jahr 1965 fehlt !
[ Spätinformation wird nachgeliefert ]

( 14. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1966.pdf –
10 männliche Tote – 02 weibliche Tote – 12 Tote insgesamt

( 15. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1967.pdf –
14 männliche Tote – 07 weibliche Tote – 21 Tote insgesamt

( 16. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1968.pdf –
10 männliche Tote – 05 weibliche Tote – 15 Tote insgesamt

( 17. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1969.pdf –
17 männliche Tote – 07 weibliche Tote – 24 Tote insgesamt

( 18. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1970.pdf –
15 männliche Tote – 07 weibliche Tote – 22 Tote insgesamt

( 19. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1971
Das Blatt für das Jahr 1971 fehlt !
[ Spätinformation wird nachgeliefert ]

( 20. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1972
Das Blatt für das Jahr 1972 fehlt !
[ Spätinformation wird nachgeliefert ]

( 21. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1973
13 männliche Tote – 04 weibliche Tote – 17 Tote insgesamt

( 22. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1973-1974.pdf –
04 männliche Tote – 02 weibliche Tote – 06 Tote insgesamt

( 23. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1975.pdf –
03 männliche Tote – 03 weibliche Tote – 06 Tote insgesamt

( 24. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1976
Das Blatt für das Jahr 1976 fehlt !
[ Spätinformation wird nachgeliefert ]

( 25. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1977.pdf –
03 männliche Tote – 03 weibliche Tote – 06 Tote insgesamt

( 26. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1978.pdf –
07 männliche Tote – 02 weibliche Tote – 09 Tote insgesamt

( 27. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1979.pdf –
05 männliche Tote – 01 weibliche Tote – 05 Tote insgesamt

( 28. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1980.pdf –
03 männliche Tote – 01 weibliche Tote – 04 Tote insgesamt

( 29. ) – NRW - Todesfälle in der Fürsorgeerziehung 1981
Keine weiteren Angaben zu diesem Jahr oder den folgenden Jahren bis Ende des Jahres 1991 stehen zur Verfügung !

Die momentan feststellbare Gesamt-Todeszahl vonFürsorgezöglingenin 'Heimen' und 'Anstalten' in Nordrhein-Westfalen (NRW) – d.h. der sich in derHeimerziehungin NRW befindendenminderjährigen“ „Schutzbefohlenen“ – von Anfang 1953 bis Ende 1980 ist 349 !!!

Warum sollte es solche Zahlen aber nicht auch für Niedersachsen geben und diese und andere diesbezügliche Zahlen und Daten nicht auch der Bundesregierung sowie auch der Landesregierung zur Verfügung stehen ?

Warum sollte es solche Zahlen aber nicht aber auch für Baden-Württhemberg und diese und andere diesbezügliche Zahlen und Daten nicht auch der Bundesregierung sowie auch der Landesregierung zur Verfügung stehen ?

Warum sollte es solche Zahlen aber nicht auch für Bayern geben und diese Zahlen und diese und andere diesbezügliche Zahlen und Daten nicht auch der Bundesregierung sowie auch der Landesregierung zur Verfügung stehen ?

Warum sollte es solche Zahlen aber nicht auch für Rheinland-Pfalz geben und diese und andere diesbezügliche Zahlen und Daten nicht auch der Bundesregierung sowie auch der Landesregierung zur Verfügung stehen ?

Warum sollte es solche Zahlen aber nicht auch für Hessen geben und diese und andere Zahlen und Daten nicht auch der Bundesregierung sowie auch der Landesregierung sowie auch des Landesregierung zur Verfügung stehen ?

Warum sollte es solche Zahlen aber nicht auch für Schleswig Holstein geben und diese und andere diesbezügliche Zahlen und Daten nicht auch der Bundesregierung sowie auch der Landesregierung zur Verfügung stehen ?

Warum sollte es solche diesbezügliche Zahlen aber nicht auch für West-Berlin geben und diese und andere Zahlen und Daten nicht auch der Bundesregierung sowie auch der Landesregierung zur Verfügung stehen ?

Wichtiger Hinweis: Am 1. Januar 1975 wurde das Alter der Volljährigkeit in der Bundesrepublik Deutschland von zuvor 21 Jahren auf 18 Jahre herabgesetzt, so dass von diesem Zeitpunkt an auch sich in der „Freiwilligen Erziehungshilfe“ (FEH), in der „vorläufigen Fürsorgeerziehung“ (vorläufigen FE) oder in der „endgültigen Fürsorgeerziehung“ (endgültigen FE) befindenden „Fürsorgezöglinge“, sobald sie das 18. Lebensjahr vollendet hatten aus der „Fürsorge-Internierung“ entlassen werden mußten: drei Jahre weniger des Eingesperrtseins und der damit einhergehenden Misshandlung und Hoffnungslosigkeit.

Die Originale für diese Statistik, anhand derer diese Heimkinder-Todeszahlen für NRW herausgearbeitet wurden, werden alle zukünftig auch hier zu finden sein: http://veh-ev.eu/Wichtige_Themen/Heimkinder_Statistik/heimkinder_statistik.html


Die Todesfälle in den Heimen sollten eigentlich von dem "STATISTISCHEN LANDESAMT NORDRHEIN-WESTFALEN" in den Originalen gelb markiert worden sein ( aber vielfach hat man diese gelbe Markierung vergessen zu unternemen ). Also genau hinschauen, genau studieren und selbst, jeweilig, nach den „Todesfällen“ ( „Tod“ ) in den Originalen suchen.


(1953-1980) NRW Heimkinder-Todesfälle-Tabelle noch einmal korrigiert ! --- Gesamttotal 349 Tote in NRW allein !
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Viele Todesfälle in der damaligen „Heimerziehung“ in der BRD

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BEISPIEL einer jetzigen meinerseitigen (vorgestrigen) Anfrage in allen Bundesländern der heutigen BRD:

An: "Statistisches Landesamt Bayern" München - info@statistik.bayern.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein schon seit vielen Jahren in Australien ansässiger ehemaliger Bundesbürger recherchiert momentan bezüglich der damaligen „Heimerziehung“ in Ost (DDR) und West (Westdeutschland/BRD) im Zeitraum 1945 bis 1989 (bzw. 1992) und den jährlichen Belegungszahlen insgesamt in allen seinerzeit in Germany existierenden „Erziehungseinrichtungen“ / „Fürsorgeerziehungseinrichtungen“ / „Jugendwohlfahrtseinrichtungen“ / „Jugendhilfeeinrichtungen“.

In Zusammenhang mit dieser unserer Recherche suchen wir auch nach der Antwort zu der Frage „Wie viele Heimzöglinge insgesamt sind in dieser Zeit in Germany ums Leben gekommen?

Es handelts sich hier um die sich in der „Heimerziehung“ befindenden Jahrgänge, Jungen und Mädchen, im Alter von 14-21 Jahren (1945-1974) und 14-18 Jahren (1975-1992), bevor diese Heimzöglinge ihre Volljährigkeit erreichten und entlassen wurden.

Wir schreiben jedes Bundesland mit einer Bitte um diesbezügliche Auskunft getrennt an.

Wir wären Ihnen daher sehr dankbar für jegliche Statistiken/Unterlagen, die darüber Auskunft geben, was das Bundesland Bayern betrifft.

Mit freundlichen Grüßen aus Adelaide, Süd Australien

Martin Mitchell
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BUCH: »Tatort Kinderheim« | „Kinderheime regelrechte Gulags“

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"Tatort Kinderheim" --- Erziehungsheime waren "Zentren der Gewalt" gleichermaßen in Österreich, Deutschland und in der Schweiz.

Österreich - DER STANDARD ( Mo. 17.09.2012, 11:54 ) @ http://derstandard.at/1347492713574/Tatort-Kinderheim-Erziehungsheime-waren-Zentren-der-Gewalt

"Tatort Kinderheim" --- Erziehungsheime waren "Zentren der Gewalt"

Hans Weiss hat in seinem neuen Buch Vorgänge in 135 Einrichtungen untersucht und liefert einen erschütternden Befund

Wien - Bis weit ins letzte Drittel des 20. Jahrhunderts hinein waren die Kinder- und Jugendheime in Österreich "Zentren der Gewalttätigkeit und des sexuellen Missbrauchs". Zu diesem Befund kommt Hans Weiss in seinem Buch "Tatort Kinderheim", das am Montagabend in der Wiener Hauptbücherei präsentiert wird. Bei einigen Heimen habe es sich um regelrechte "Kindergulags" gehandelt, hält Weiss fest.
Längerer Artikel - WEITERLESEN @ http://derstandard.at/1347492713574/Tatort-Kinderheim-Erziehungsheime-waren-Zentren-der-Gewalt
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Viele Todesfälle in der damaligen „Heimerziehung“ in der BRD

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Todesfälle in der „Heimerziehung“ von „Fürsorgezöglingen“.


(1963-1975) Gesamttotal 74 Todesfälle in der Heimerziehung in Niedersachsen.


In Zusammenarbeit mit dem „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ ( „VEH e.V.“ ) und anderen engagierten Ehemaligen Heimkindern auch ausserhalb des Vereins haben wir bisher folgendes feststellen können:

Die genaue Zahl der Todesfälle von Fürsorgezöglingen in der damaligen Heimerziehung in Niedersachsen, über den Zeitraum von 1963-1975, haben wir zwar bisher nicht persönlich anhand von offiziellen Original-Unterlagen überprüfen können, aber diese sind anderswo als insgesamt 74 angegeben.

Diese Gesamtzahl von 74 Todesfällen, wird angegeben in einer kurzen Tabelle, mit der Überschrift »2.7. Zahl der Todesfälle in Fürsorgeheimen (1963-1975)« – »Tabelle 11: Anzahl der Todesfälle in FE und FEH« –

in einer PDF-File auf digital markierter Seite 98
auf aktuell in Druck markierter Seite 97

in einem von

Dr. phil. Habil. Margret Kraul, Professorin für Pädagogik

Dr. phil. habil. Dirk Schumann, Professor für Neuere und Neueste Geschichte

Rebecca Eulzer, M. A., wissenschaftliche Mitarbeiterin/Doktorandin

Anne Kirchberg, M. A., wissenschaftliche Mitarbeiterin/Doktorandin

von der GEORG-AUGUST-UNIVERSITÄT GÖTTINGEN in Zusammenhang mit ihrem Forschungsprojekt – »Forschungsprojekt „Heimerziehung in Niedersachsen 1949 - 1975“« im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration sowie des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur – verfassten 137-seitigen ZWISCHENBERICHT fertiggestellt am 16.11.2010

aufrufbar über

http://www.uni-goettingen.de/de/3240.html?cid=3615

http://www.uni-goettingen.de/de/137460.html ( von dort aus geht es weiter zu einem 1.1 MB PDF-Dokument ohne eigentliche eigene Internet-Adresse )

Keine Information über Todesfälle in der damaligen Heimerziehung in Niedersachsen zwischen 1945 und 1962 steht uns bisher zur Verfügung.

Keine Information über Todesfälle in der damaligen Heimerziehung in Niedersachsen zwischen 1976 und 1992 steht uns bisher zur Verfügung.
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Waren die Einnahmen aus HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT steuerfrei?

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Waren die Einnahmen aus »Heimkinder-Zwangsarbeit« damals steuerfrei ?


DARÜBER haben sich Antje Vollmer, Schirmherrin am »RUNDEN TISCH HEIMERZIEHUNG« und ihre Auftraggeber Kirche und Staat und sonstige Profiteure aus dem Geschäft mitFürsorgezöglingen“ wohl keine Gedanken gemacht !


re HEIMKINDER. - Waren auch die Einnahmen der damaligen kommunalen / staatlichen und kirchlichen Kinderheime und Erziehungsheime aus »Heimkinder-Zwangsarbeit« steuerfrei ?

Kostenlose URTEILE @ http://www.kostenlose-urteile.de/BFH_I-R-10610_Kitas-sind-steuerpflichtig.news14187.htm

Bundesfinanzhof, Urteil vom 12.07.2012
- I R 106/10 -

"Kitas" sind steuerpflichtig

Von der Gemeinde betriebene Kita unterfällt der Körperschaftsteuer

Betreibt eine Gemeinde eine Kindertagesstätte ("Kita"), um dadurch den sozialgesetzlichen Anspruch von Kindern ab dem vollendeten dritten Lebensjahr auf Förderung in Tageseinrichtungen zu erfüllen, dann handelt es sich hierbei regelmäßig um einen sog. Betrieb gewerblicher Art, der der Körperschaftsteuer unterfällt. Das entschied der Bundesfinanzhof.

Das Finanzgericht Düsseldorf als Vorinstanz sah in der "Kita" einen steuerfreien Hoheitsbetrieb. Anders als das Finanzgericht beeindruckte den Bundesfinanzhof jedoch der sozialpolitische und sozialrechtliche Förderungsauftrag nicht. Für ausschlaggebend hält er vielmehr, dass die kommunalen "Kitas" in einem "Anbieter- und Nachfragewettbewerb" zu anderen "Kitas" stehen, insbesondere auch solchen, die von privaten Leistungsträgern betrieben werden.

Angesichts dessen sei das Betreiben von "Kitas" nicht der öffentlichen Hand "eigentümlich" und vorbehalten. Auch dass die Einnahmen der kommunalen "Kitas" aus den Elternbeiträgen resultierten und sie sich (auch) aus diesen Beiträgen finanzierten, ändere daran nichts. Nach allem gebe es keinen Grund, die kommunalen "Kitas" steuerlich zu bevorzugen.

BFH-Entscheidung kommt Bedeutung für Einrichtungen in allen Bundesländern zu

Im zugrunde liegenden Streitfall ging es um die "Kitas" einer Stadt [ http://www.kostenlose-urteile.de/smart.newssearch.htm?st=Stadt ] in Nordrhein-Westfalen und das Streitjahr war 2005. Der Entscheidung kommt naturgemäß aber Bedeutung für entsprechende Einrichtungen in allen Bundesländern zu. Und diese Bedeutung wird zunehmen, wenn der Förderungsanspruch vom 1. August 2013 an wie geplant auf Kinder vom vollendeten ersten Lebensjahr an ausgedehnt werden sollte.
MEINE FRAGE: Und in welcher Steuer-Kategorie sind und waren kommunale / staatliche und kirchliche Kinderheime und Erziehungsheime: „Betriebe gewerblicher Art? --- „Steuerpflichtig? oder „Steuerfrei?

WEITERE MEINERSEITIGE FRAGE: Waren auch die Einnahmen der damaligen kommunalen / staatlichen und kirchlichen Kinderheime und Erziehungsheime aus »Heimkinder-Zwangsarbeit« steuerfrei ?
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Waren die Einnahmen aus HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT steuerfrei?

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WEITERE MEINERSEITIGE AUSSCHLAGGEBENDE FRAGE:

Internierung von Kindern und Jugendlichen zum Zweck der Arbeit in „Betrieben gewerblicher Art“ ( Arbeit, für die diese internierten Kinder und Jugendlichen nirgens entlohnt wurden ! ) !!!

Waren auch die Einnahmen aus »Heimkinder-Zwangsarbeit« im damaligen Nachkriegsdeutschland (1945-1992) für alle daran beteiligten Landwirtschaftsbetriebe und Industriebetriebe und für alle daran beteiligten individuellen Haus- und Gutsbetriebe – d.h. für alle Nutznießer dieser »Heimkinder-Zwangsarbeit« – steuerfrei ?
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Waren die Einnahmen aus HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT steuerfrei?

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In Bezug auf und weiterführend zu meinen vorhergehenden Beiträgen in diesem Thread, insbesondere zu den kürzlich von mir getätigten Beiträgen: Beitrag 632, Beitrag 633 und Beitrag 634 !


Ein namenloser GRÜNER Kommunalpoliker – der seine wirkliche Identität schon seit Jahren sehr gut versteckt hält – der sich im HEIMKINDER-FORUM.DE den spanischen Usernamen »ninguno« ( „Niemand“ / „keiner“ ) zugelegt hat – ist der Meinung, dass ein Heimkinder-Forum nicht dazu geeignet sei solche Fragen wie ich sie aufwerfe zu stellen, und er rät, dass ich mich stattdessen vielmehr an das Bundesministerium der Finanzen wenden solle um von denenverbindliche Auskunftzu meinen Fragen zu erhalten.

Dies veranlasste mich am Sonntag, 23. September 2012, um 04:32 Uhr (MEZ) folgenden Beitrag im HEIMKINDER-FORUM.DE @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/15733-re-heimkinder-waren-auch-die-einnahmen-der-damaligen-kommunalen-staatlichen-und-kirchlichen-kinderheime-und-erziehungsheime-aus-»heimkinder-zwangsarbeit«-steuerfrei/#post353157 zu tätigen:

Ich, der Australier Martin Mitchell, bin der Meinung:

( und dies nicht erst seit dem BUNDESGERICHTSHOF Urteil vom 12.07.2012, I R 106/10 ! – dieses Urteil, u.a., bestätigt mich nur in dieser meiner Meinung ! )

Alle „Betriebe gewerblicher Artsind und waren schon immersteuerpflichtig“, so auch „Einrichtungen“ „privater Träger“ und die „Einnahmen“ „gewonnen aus“ „der Hände Arbeit“ ihrer vielen Sklaven: „Kinder und Jugendliche“: income und profits derived from child slave labour !

Waren auch die Einnahmen aus »Heimkinder-Zwangsarbeit« im damaligen Nachkriegsdeutschland (1945-1992) für alle DARAN beteiligten Landwirtschaftsbetriebe und Industriebetriebe und für alle daran beteiligten individuellen Haus- und Gutsbetriebe – d.h. für alle Nutznießer dieser »Heimkinder-Zwangsarbeit«– steuerfrei ?

Man stellt solche Fragen um auf bestehende Missstände aufmerksam zu machen ! --- auch wenn diese »Heimkinder-Zwangsarbeit-Situation« jetzt schon einige Zeit zurückliegt !

Alle weiteren DAZU aufgeworfenen Fragen und Überlegungen bezüglich Verantwortung und Mitverantwortung für dieses jahrzehntelang im Wirtschaftswunderland Bundesrepublik Deutschland praktizierten Geschäftsverfahren – im juristischen Sinne „ArbeitsausbeutungdurchZwangsarbeitzum Zwecke derGewinnmaximierung“, plusSteuerhinterziehung“, das Ganze genanntSTEUERKORRUPTION“ – wird schon seit Jahren im Internet behandelt, und viele der Firmen und Individuen, die DARAN beteiligt waren und sich auf diese Weise bereichert haben, sind ebenso namentlich bekannt und namentlich benannt.

Wann wird man alle DARAN Beteiligten endlich in die Pflicht nehmen ?

alle DARAN Beteiligten endlich zur Kasse bitten ?

alle DARAN Beteiligten an einer „gerechten und angemessenen Entschädigung“ der von ihnen Geschädigten teilhaben lassen ?

alle DARAN Beteiligten durch öffentlichen Druck dazu zwingen sich an solch einer Entschädigung zu beteiligen ?

Es liegt an der Gesamtgesellschaft selbst etwas an einer bestehenden Situation zu ändern !

Gehörst Du nicht zu dieser Gesamtgesellschaft ?
Wer fühlt sich nicht angesprochen ?
Wer meint nicht zu dieser Gesamtgesellschaft zu gehören in der er/sie lebt ?

Ich tue nur meine Meinung kund unter Nutzung des Mediums Internet.

Ich habe kein Verlangen mich an das Bundesministerium der Finanzen zu wenden. Wo war dieses Bundesministerium der Finanzen dieses eures Rechtsstaates damals ? --- Und wo waren die jeweiligen Länder Finanzministerien dieses eures Rechtsstaates damals ? --- Sie alle haben diese „STEUERKORRUPTION“ – und die damit einhergehenden income und profits derived from child slave labour ! – zugelassen und die Gesamtgesellschaft hat – eure Väter und Großväter [ familie elders ] und eure Stadtväter und Kommunalpolitiker und eure Landesväter und Bundespräsidenten [ community leaders ] haben – es schweigend vier und halb jahrzehntelang als Normalität hingenommen, wenn nicht sogar gut geheißen und aktiv gefördert.

Und wie ist es heute in eurem Rechtsstaat Bundesrepublik Deutschland ? – Ist die Gesamtgesellschaft wieder mal satt und zufrieden ?

Oder will man mir sagen ich solle dieses Thema HIER nicht ansprechen, ich solle es ruhen lassen ?
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Almosenfonds-Fondsumsetzung zu Gunsten aller Heimopfer ?

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Almosenfonds-Fondsumsetzung zu Gunsten aller Heimopfer ?

Bezüglich allen Bekanntgebungen seitens der REGIERUNG / den POLITIKERN / den PARTEIEN / den KIRCHENOBEREN sei unbedingt zu beachten …

Ich bin der Meinung und ich kann nicht oft genug betonen:

( 1. ) Nicht immer alles glauben was „die Regierenden“ / „die Machteliten“ so alles bekanntgeben und in IHREN MEDIEN und auf IHREN INTERNET-PLATTFORMEN veröffentlichen !
Ich bin der Meinung und ich kann nicht oft genug betonen:

( 2. ) Es kommt einzig und allein darauf an ob etwas was „von den Regierenden“ / „von den Machteliten“ als Tatsache dargestellt und verkauft wird auch wirklich Gesetzeskraft hat, oder nicht !
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Almosenfonds-Fondsumsetzung zu Gunsten aller Heimopfer ?

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Almosenfonds-Fondsumsetzung zu Gunsten aller Heimopfer ?


re HEIMKINDER. – Anrechnung als „Einkommen“ der freiwilligen Täter-Almosen an die Heimopfer. - Was ist diesbezüglich vorgeschrieben per Gesetz?


Freunde !


Die Enttäuschung kommt vielleicht noch. --- Später.


Zur Frage der Anrechenbarkeit von Geldern aus dem Heimkinderfonds.

Welche Gesetzeskraft haben solche Bekanntgebungen im Internet ?

( 1. )

@ http://www.arbeitsagentur.de/nn_166486/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/WDB-SGB2/Kapitel-02/111,mode=print.html

Startseite > Veröffentlichungen > Weisungen > Arbeitslosengeld II

§ 11a - Nicht zu berücksichtigendes Einkommen

Fragen und Antworten

● Einmalige Zuwendungen an ehemalige Schlecker-Beschäftigte

● Zuwendungen aus dem Fonds Heimerziehung

Bundesagentur für Arbeit [ http://www.arbeitsagentur.de/nn_27908/Navigation/Startseite/Startseite.html ]
Stand 25.09.2012

Darauf allein kommt es, meines Erachtens, nämlich an: ob etwas Gesetzeskraft hat, oder nicht !
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Almosenfonds-Fondsumsetzung zu Gunsten aller Heimopfer ?

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re HEIMKINDER. – Anrechnung als „Einkommen“ der freiwilligen Täter-Almosen an die Heimopfer. - Was ist diesbezüglich vorgeschrieben per Gesetz?


Freunde !


Die Enttäuschung kommt vielleicht noch. --- Später.


Zur Frage der Anrechenbarkeit von Geldern aus dem Heimkinderfonds.


Welche Gesetzeskraft haben solche Bekanntgebungen im Internet ?

( 2. )

@ http://www.arbeitsagentur.de/nn_166486/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/WDB-SGB2/Kapitel-02/111001-Zuwendungen-Fonds-Heimerziehung.html

Zuwendungen aus dem Fonds Heimerziehung

• Wissensdatenbank SGB II
[ http://www.arbeitsagentur.de/nn_434188/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/WDB-SGB2/WDB-SGB2.html ]

• §§ 7 bis 13 - Anspruchsvoraussetzungen
[ http://www.arbeitsagentur.de/nn_166486/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/WDB-SGB2/Kapitel-02/Kapitel-02.html ]

• § 11a - Nicht zu berücksichtigendes Einkommen
[ http://www.arbeitsagentur.de/nn_166486/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/WDB-SGB2/Kapitel-02/111.html ]

Zum 1. Januar 2012 ist der Fonds „Heimerziehung West“ und zum 1. Juli 2012 der Fonds „Heimerziehung in der DDR“ unter finanzieller Beteiligung des Bundes, der jeweiligen Bundesländer sowie der evangelischen und katholischen Kirche errichtet worden. Beide Fonds haben den Zweck, bis heute andauernde Folgeschäden aus der Heimunterbringung auszugleichen bzw. abzumildern. Diese Hilfestellung richtet sich an Personen, die während ihrer Kinderzeit in einem Kinderheim in Westdeutschland (1949 bis 1975) oder in der ehemaligen DDR (1949 bis 1990) untergebracht waren und dort Leid oder Unrecht erlitten haben. Betroffene können Leistungen aus dem Fondsteil „Rentenersatzleistungen“ zum Ausgleich nicht gezahlter Sozialversicherungsbeiträge bei Zwangsarbeit und/oder dem Fondsteil „Folgeschäden aus der Heimerziehung“ zur Aufarbeitung negativer Erlebnisse aus der Zeit der Heimerziehung erhalten. Überwiegend werden Geldleistungen erbracht, möglich sind aber auch Sachleistungen oder Heilmittel.

Sind diese Leistungen ganz oder teilweise als Einkommen zu berücksichtigen?

Sämtliche Leistungen aus dem Fonds „Heimerziehung West“ oder dem Fonds „Heimerziehung Ost“ sind in Anwendung des § 11a Abs. 5 Nr. 1 SGB II privilegiert und daher nicht als Einkommen zu berücksichtigen.

Begründung:

Nach § 11a Abs. 5 Nr. 1 SGB II sind Zuwendungen, die ein anderer erbringt, ohne hierzu eine rechtliche oder sittliche Pflicht zu haben, nicht als Einkommen zu berücksichtigen, soweit ihre Berücksichtigung für die Leistungsberechtigten grob unbillig wäre.

Die Leistungen aus dem Fonds Heimerziehung werden als Ergebnis einer politischen Initiative (Runder Tisch Heimerziehung) als eine Art Schadensersatz zur Anerkennung von erlittenem Unrecht erbracht. Allerdings handelt es sich um freiwillige Leistungen aus einer privatrechtlichen Stiftung, auf deren Erbringung die Betroffenen keinerlei Rechtsanspruch haben.

Die Berücksichtigung als Einkommen würde daneben für die betroffenen Personen eine unbillige Härte darstellen, weil eventuelle privatrechtliche Schadensersatzansprüche aufgrund des großen zeitlichen Abstands zu den Ereignissen bereits verjährt sind.

Achtung: Aufgrund der besonderen Zweckbestimmung dieser Leistungen, die noch weit nach dem eigentlichen Zufluss der Zahlungen greift, ist auch bei der Vermögensprüfung eine besondere Härte i. S. d. § 12 Abs. 3 Satz 1 Nr. 6 SGB II gegeben. Leistungen aus dem Fonds Heimerziehung sind nicht als Vermögen zu berücksichtigen

Veröffentlicht: 17.07.12

WDB-Beitrag Nr.: 111001

Bundesagentur für Arbeit [ http://www.arbeitsagentur.de/nn_27908/Navigation/Startseite/Startseite.html ]

Stand 07.09.2012

Darauf allein kommt es, meines Erachtens, nämlich an: ob etwas Gesetzeskraft hat, oder nicht !
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Heimkinder warten auf Entschädigung für ihr Martyrium !

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Almosenfonds-Fondsumsetzung zu Gunsten aller Heimopfer ?


WEGE ZUM GLÜCK

instant gratification guaranteed :biggrin: = sofortige Zufriedenheit garantiert :biggrin:

Hier ist alles genau erklärt für all diejenigen, die sich mit dem Almosen-Päckchen „zufrieden“ geben wollen.

[ gleicherweise für in Deutschland ansässige Personen sowohl wie auch für Ausländer ! ]
[ man ist bemüht alle glücklich zu machen ! ] [ gleichermaßen für Ehemalige Heimkinder-WEST sowohl wie auch für Ehemalige Heimkinder-OST ! ]


ERSTENS.

WEGE ZUM GLÜCK -
oder
zur Futterquelle des »RUNDEN TISCHES HEIMERZIEHUNG« (RTH)

Nein, mit der Schlagzeile wird nicht an die Fernsehserie auf irgendeinem deutschen TV-Blut- und Tränensender aufmerksam gemacht. Hier soll aufgezeigt werden, als wer, wie und womit ein Entronnener von Kinder- und Jugendhöllen an die Almosen gelangt, die der RTH anstelle von echter Opferentschädigung ertüftelt hat.

Wer die Arbeit des RTH beobachtet hat, weiß: Dort wurde gelogen und verbogen, die nicht erwünschten Opfervertreter freundlich grinsend über den Tisch gezogen und ansonsten geschwisterliche Eintracht demonstriert. Man handelte nach der Devise: Opferbegehren abwimmeln, Schaden verschweigen oder minimieren, mit einem Almosen die Opfer besänftigen.
In vielen Fällen geht die Rechnung auf. Immer mehr wollen die Almosen des RTH. Viele wissen nicht, wie sie da herankommen.

Folgende Links sollen darüber informieren:

Geschäftsstelle Fonds Heimerziehung West | Berlin, April 2012
Beantwortung der häufig gestellten Fragen (FAQ) bzgl. des Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“
QUELLE: Helmut Jacob Blog @ http://helmutjacob.over-blog.de/article-wege-zum-gluck-oder-zur-futterquelle-des-rth-110253097.html ( Di. 18.09.2012 )


ZWEITENS.

FAQ : Wenn ehemalige Heimkinder fragen, dann antworte ihnen so:

Im Anhang habe ich das von Herrn Jacob als Link in seinen Blog gestellte Dokument bearbeitet. Fonds_Heimerziehung_West b [ @ http://dierkschaefer.files.wordpress.com/2012/09/fonds_heimerziehung_west-b.pdf ] [ das bearbeitete Dokument ]

Hervorhebungen in gelb sind von mir.

Hinzufügungen/Kommentare sind von mir, auch in gelb, aber kursiv und jeweils abschließend mit ds gekennzeichnet und in Klammern [ … ] gesetzt.

Bei der Kommentierung konnte ich die Originalformatierung nicht erhalten. Darum auch der Anhang mit dem von Herrn Jacob als PDF in seinen Blog gestellten Dokument. Fonds_Heimerziehung_West o [ @ http://dierkschaefer.files.wordpress.com/2012/09/fonds_heimerziehung_west-o.pdf ] [ das Dokument im Original ]
QUELLE: Dierk Schaefers Blog @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2012/09/19/faq/ ( Mi. 19.09.2012 )
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Heimkinder werfen berechtigte juristische Fragen auf.

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Almosenfonds-Fondsumsetzung zu Gunsten aller Heimopfer ?


Die folgenden Urteile haben, meines Erachtens, hohe Relevanz in der Bundesrepublik Deutschland, nicht nur in allen möglichen OPFERENTSCHÄDIGUNGSVERFAHREN, aber können auch überhaupt, ebenso, für Ehemalige Heimkinder, in allen möglichen anderen ENTSCHÄDIGUNGSVERFAHREN – d.h. in Verfahren in denen es um „Schadenersatz“ und „Schmerzensgeld“ geht – und auch in der SITUATION wo es nur um „Schenkungen von Almosen“ und sonstigen „Hybriden“ geht – und darauffolgend auch in FÄLLEN wo es um die Frage der „Anrechenbarkeit auf Sozialhilfe“ oder „Nichtanrechenbarkeit auf Sozialhilfe“ von „Einkommen“ und „Vermögen“ geht, von höchster Relevanz sein:


Entschädigung wegen sexuellen Missbrauchs im Internat auch nach 40 Jahren (16.06.2008 ) [ @ http://www.kostenlose-urteile.de/Hessisches-LSG_L-4-VG-607_Entschaedigung-wegen-sexuellen-Missbrauchs-im-Internat-auch-nach-40-Jahren.news6212.htm ]

Erleidet ein Opfer gesundheitliche Schäden aufgrund eines sexuellen Missbrauchs, so ist ihm eine Entschädigung nach dem Opferentschädigungsgesetz zu gewähren. Dies entschied das Hessische Landessozialgericht.

(Hessisches LSG, Urteil vom 28.05.2008 - L 4 VG 6/07)

Als Kind sexuell missbraucht – Frau steht Versorgung nach dem Opferentschädigungsgesetz zu (08.03.2012) [ @ http://www.kostenlose-urteile.de/LSG-Baden-Wuerttemberg_L-6-VG-58411_Als-Kind-sexuell-missbraucht-Frau-steht-Versorgung-nach-dem-Opferentschaedigungsgesetz-zu.news13150.htm ]

Einer psychisch schwer erkrankten Frau, die als Kind und Jugendliche sexuell von ihrem mittlerweile verstorbenen Vater missbraucht wurde, steht Versorgung nach dem Opferentschädigungsgesetz zu.

(LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 15.12.2011 - L 6 VG 584/11)

Hessisches LSG: Traumatisiertes Gewaltopfer hat Anspruch auf Entschädigung (28.04.2011) [ @ http://www.kostenlose-urteile.de/Hessisches-LSG_L-4-VE-1410_Hessisches-LSG-Traumatisiertes-Gewaltopfer-hat-Anspruch-auf-Entschaedigung.news11555.htm ]

Wer infolge eines vorsätzlichen, rechtswidrigen tätlichen Angriffs erkrankt, hat Anspruch auf Opferentschädigung. Wird eine durch den Angriff verursachte psychische Erkrankung [z.B.] durch die Flucht des Täters vor der Strafvollstreckung verschlimmert, so ist dies ebenfalls eine Folge der Gewalttat. Dies entschied das Hessische Landessozialgericht.

(Hessisches LSG, Urteil vom 09.03.2011 - L 4 VE 14/10)

Schockschaden der Tochter eines Mordopfers muss entschädigt werden (01.03.2006) [ @ http://www.kostenlose-urteile.de/Hessisches-LSG_L85-VG-132801_Schockschaden-der-Tochter-eines-Mordopfers-muss-entschaedigt-werden.news1972.htm ]

Das Hessische Landessozialgericht hat Ende Februar 2006, mehr als zehn Jahre nach der brutalen Ermordung einer 67jährigen Neu-Isenburgerin, der Tochter des Opfers Entschädigung wegen einer posttraumatischen Belastungsstörung zugesprochen.

(Hessisches LSG, Urteil vom 28.02.2006 - L8/5 VG 1328/01)

Gewaltopferrente nicht auf Asylbewerberleistungen anzurechnen (25.05.2012) [ @ http://www.kostenlose-urteile.de/BSG_B-9-V-211-R_Gewaltopferrente-nicht-auf-Asylbewerberleistungen-anzurechnen.news13538.htm ]

Nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sind Einkommen und Vermögen, über das verfügt werden kann, von dem Leistungsberechtigten vor Eintritt von Leistungen nach diesem Gesetz aufzubrauchen. Zum Einkommen in diesem Sinne gehört nicht die Beschädigten-Grundrente nach dem Opferentschädigungsgesetz in Verbindung mit dem Bundesversorgungsgesetz. Dies entschied das Bundessozialgericht in einem so genannten Erstattungsstreit.

(BSG, Urteil vom 24.05.2012 - B 9 V 2/11 R)

Urteil @ http://www.kostenlose-urteile.de/BVerfG_1-BvR-59108-und-1-BvR-59308_BVerfG-Volle-Anrechnung-der-Verletztenrente-auf-Hartz-IV-Leistungen-nicht-verfassungswidrig.news11493.htm

Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 16.03.2011
- 1 BvR 591/08 und 1 BvR 593/08 -

BVerfG: Volle Anrechnung der Verletztenrente auf „Hartz IV-Leistungen“ nicht verfassungswidrig.

Verletztenrente dient weder Arbeitslohn noch Sicherung des Lebensunterhalts.

Die volle Anrechnung einer Verletztenrente auf „Hartz IV-Leistungen“ ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden und verstößt weder gegen das Grundrecht auf Gleichbehandlung von gegen das Grundrecht auf Schutz des Eigentums. Dies entschied das Bundesverfassungsgericht.

Nach dem so genannten „Hartz IV-Gesetz“ (SGB II) mindert Einkommen des Leistungsempfängers grundsätzlich seine Hilfebedürftigkeit und daher auch seinen Anspruch auf Arbeitslosengeld II. Die hier relevanten Vorschriften des § 11 Abs. 1 Satz 1, Abs. 3 SGB II in der seit dem 1. Januar 2005 geltenden Fassung enthalten Ausnahmen von der Einkommensanrechnung.
[ ……… ]

[ ……… ]

Im konkreten Fall war auch nicht erkennbar, dass die Beschwerdeführer ohne den unfallversicherungsrechtlichen Haftungsausschluss Ansprüche auf Schmerzensgeld gegen ihre Arbeitgeber gehabt hätten und von der Privilegierung des Schmerzensgeldes in § 11 Abs. 3 Nr. 2 SGB II hätten profitieren können.

[ ……… ]

Urteil @ http://www.kostenlose-urteile.de/BSG_B-11b-AS-1506-R-_Verletztenrente-ist-als-Einkommen-beim-ALG-II-zu-beruecksichtigen.news4801.htm?sk=27c6fb147a1f9184a884b98bf9a11a8f

Bundessozialgericht, Urteil vom 05.09.2007
- B 11b AS 15/06 R -

Verletztenrente ist als Einkommen beim ALG II zu berücksichtigen

Anrechnung in vollem Umfang

Die Verletztenrente ist bei der Berechnung von ALG II-Leistungen in vollem Umfang als Einkommen zu berücksichtigen. Dies hat das Bundessozialgericht entschieden.

[ ……… ]

Bei der Verletztenrente handelt es sich auch nicht um eine Entschädigung, die wegen eines Schadens, der nicht Vermögensschaden ist, nach der Schmerzensgeldvorschrift des § 253 Abs. 2 BGB geleistet wird.

[ ……… ]

QUELLEN: Alle diese Information ist und die Formatierung verschiedener kurzer zusammenfassender Erklärungen sind in meinerseitigen überaus zeitaufwendigen – aber absolut notwendigen – Recherchen zu 85-90% der Datenbank von http://www.feedagellc.com/ / http://www.feedage.com/ sowohl wie auch zu 10-15% aus http://www.kostenlose-urteile.de/ entnommen worden.
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Heimkinder werfen berechtigte juristische Fragen auf.

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Almosenfonds-Fondsumsetzung zu Gunsten aller Heimopfer ?


Angesparte Grundrente nach dem Opferentschädigungsgesetz ist grundsätzlich kein verwertbares Vermögen (28.05.2010) [ @ http://www.kostenlose-urteile.de/BVerwG_BVerwG-5-C-709_Angesparte-Grundrente-nach-dem-Opferentschaedigungsgesetz-ist-grundsaetzlich-kein-verwertbares-Vermoegen.news9706.htm ]

Eine als Vermögen angesparte monatliche Beschädigtengrundrente kann nicht zur Deckung eines sozialhilferechtlichen Bedarfs (hier: Eingliederungshilfe für die Heimerziehung) verlangt werden, da dies grundsätzlich eine Härte bedeuten würde. Dies entschied das Bundesverwaltungsgericht.

(BVerwG, Urteil vom 27.05.2010 - BVerwG 5 C 7.09)

§ 11b Absetzbeträge
http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__11b.html ( Dieser Text umfasst insgesamt 1 Seite. ) ( Hier ist keine Information vorhanden wie dies in die Wege geleitet wurde und kein Datum angegeben wann dies in Kraft getreten ist. )

Einsatz und Anrechnung des Einkommens
(Hier handelt es sich um den § 11 und den § 11a )
http://www.nomos-shop.de/_assets/downloads/9783832958749_lese02.pdf ( Dieser Text umfasst insgesamt 5 Seiten. ) ( Die am meisten relevante Seite ist Seite 1. ) ( Hier ist keine Information vorhanden wie dies in die Wege geleitet wurde und kein Datum angegeben wann dies in Kraft getreten ist. )

»Folien zum SGB II – unter Einbeziehung der Änderungen durch das HBeglG 2011, GKV-FinG, SGB II – Organisationsgesetz und Teilen des RBEG ––– von Harald Thomé, Referent für Arbeitslosen- und Sozialrecht http://www.harald-thome.de Stand: 04. Juni 2011« @ http://www.volkssolidaritaet.de/cms/vs_media/-p-30397.pdf?rewrite_engine=id ( Seite 18 )


Prüfschritte bei Einkommensanrechnung:

1. Verfügbarkeit.
Nur tatsächlich zur Verfügung stehende Einkünfte dürfen als Einkommen im Sinne des § 11 Abs. 1 SGB II berücksichtigt werden.

2. Anrechenbarkeit.
Jede Einnahme in Geld und Geldeswert ist anzurechnen, es sei denn die Nichtanrechnung ist gesetzlich bestimmt. Privatrechtliche Zweckbestimmungen schließen eine Anrechnung nicht aus, nur öffentlich-rechtliche Zweckbestimmung kann eine Anrechnung noch ausschließen.

3. Anrechnung und Anrechnungszeitpunkt laufendes Einkommen.
Laufendes Einkommen ist ausschließlich im Zuflussmonat anzurechnen.

4. Anrechnung und Anrechnungszeitpunkt einmaliges Einkommen.
Einmalige Einnahmen sind auf sechs Monate zu verteilen, wenn sie höher sind als der monatliche Leistungsanspruch. Sind im Monat des Zuflusses schon Leistungen erbracht worden, sind sie im Monat nach dem Zufluss anzurechnen.

Herald Thomé / Wuppertal
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»Folien zum SGB II – unter Einbeziehung der Änderungen durch das HBeglG 2011, GKV-FinG, SGB II – Organisationsgesetz und Teilen des RBEG ---- von Harald Thomé, Referent für Arbeitslosen- und Sozialrecht http://www.harald-thome.de Stand: 04. Juni 2011« @ http://www.volkssolidaritaet.de/cms/vs_media/-p-30397.pdf?rewrite_engine=id ( Seite 20, 21, 22 und 23 )

2. Anrechenbarkeit.

Grundsätzlich ist jede Einnahme in Geld oder Geldeswert anzurechnen, bis auf Einnahmen, dessen Nichtanrechnung gesetzlich bestimmt ist (§ 11a SGB II und § 1 ALG II – Vo) Die Nichtanrechnung kann im SGB II selbst (§§ 11a + § 11b SGB II, ALG II – Vo) oder in anderen Gesetzen bestimmt sein.

Nicht als Einkommen anzurechnen sind:

Leistungen nach diesem Buch“, also SGB II – Leistungen, die aufgrund Widerspruch und Klageverfahren vom Amt nachgezahlt werden müssen (§ 11a Abs. 1 Nr. 1 SGB II).

Leistungen nach dem Bundesentschädigungsgesetz für Schäden an Leben, Körper und Gesundheit, sowie Grundrenten nach dem Bundesversorgungsgesetz (§ 11a Abs. 1 Nr. 3 SGB II), Renten nach dem Opferentschädigungsgesetz (§11a Abs. 1 Nr. 2 SGB II) oder Schmerzensgelder (§ 11a Abs. 2 SGB II). Aber auch Zinserträge aus Schmerzensgeld sind in gleicher Weise anrechnungsfrei wie der Entschädigungsbetrag selbst (SG Aachen v. 03.02.2009 – S 23 AS 2/08 ).

nicht zweckidentische Einkünfte. Die Zweckidentität kann nur (noch) aufgrund öffentlich-rechtlicher Vorschriften bestimmt werden (§ 11a Abs. 3 S. 1 SGB II), privatrechtliche Zweckbestimmung hat keine Bindungswirkung.

Einnahmen für Pflegekinder bis zum dritten Kind. Bisher bis zum vierten Kind (§ 11a Abs. 3 Nr. 1 SGB II).

Einnahmen der Tagespflege bis zum 1.1.2012 (§ 11a Abs. 3 Nr. 2 SGB II iVm § 77 Abs. 2 S. 1 SGB II). (Danach sind diese wie Einkommen aus selbstständiger Tätigkeit anzurechnen, bisher wurde das sehr unterschiedlich und gehandhabt).

Zuwendungen der freien Wohlfahrtspflege (oder vergleichbarer wohl- und mildtätiger Organisationen, Vereine, Kirchen- und Religionsgemeinschaften, sowie vergleichbare Stellen, wie z.B. Schulfördervereine) insofern SGB II - Leistungen daneben nicht ungerechtfertigt sind (§ 11a Abs. 4 SGB II), . Ungerechtfertigt wären Leistungen, wenn es sich um Einnahmen von mehr als ½ des Eckregelsatzes 182,- € monatlich handelt, .
Bei einmaligen Zuschüssen oder Zuwendungen erfolgt in der Praxis eine solche Ungerechtfertigkeitsprüfung nicht.

Zuwendungen anderer, die ohne rechtliche oder sittliche Pflicht erbracht werden, sind nicht als Einkommen zu berücksichtigen, soweit die Berücksichtigung für den Leistungsberechtigten grob unbillig wäre und oder sie die Lage des Leistungsbeziehers nicht so günstig beeinflussen, dass daneben SGB II - Leistungen ungerechtfertigt wären (§ 11a Abs. 5 Nr. 1 + 2 SGB II). Dies betrifft beispielsweise Soforthilfen bei Katastrophen, gesellschaftliche Preise zur Ehrung von Zivilcourage, Ehrengaben aus öffentlichen Mitteln, z.B. bei Alters- oder Ehejubiläum, Lebensrettung, Spenden aus Tombolas für bedürftige Menschen, insbesondere in der Vorweihnachtszeit, aber auch „Begrüßungsgelder“ für Neugeborene. Obergrenze für die Nichtberücksichtigung sind die geltenden Vermögensfreigrenzen, da die Zuwendung im Monat nach Zufluss Vermögen darstellt (BT-Drs. 17/3404 zu § 11a SGB II, Gesetzesbegründung).

Mittel aus einem Darlehen, da diese mit Rücksicht auf die Rückzahlungsverpflichtung die Vermögenssituation des Hilfebedürftigen nicht grundlegend verändern (BSG v. 17.06.2010 – B 14 AS 46/09 R). Auch ein Geschäftsdarlehen ist kein Einkommen (LSG BB vom 01.07.2009 – L 32 AS 316/09). Entscheidungserheblich ist allein, ob im Zeitpunkt des Geldzuflusses die Rückzahlungsverpflichtung eindeutig festgestellt werden kann (LSG NRW v. 11.12.2008 – L 7 AS 62/08, Eicher/Spellbrink § 11 Rz 29).

Darlehensweise gewährte Sozialleistungen sind allerdings – soweit zweckidentisch – anzurechnen, das sind BAföG und Meisterbafög (§ 11 Abs. 1 S. 2 SGB II).

Einnahmen, wenn sie innerhalb eines Kalendermonats 10 Euro nicht übersteigen (§ 1 Abs. 1 Nr. 1 ALG II – Vo),

nicht steuerpflichtige Einnahmen einer Pflegeperson für Leistungen der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung (§ 1 Abs. 1 Nr. 2 ALG II – Vo),

bei Soldaten der Auslandsverwendungszuschlag und der Leistungszuschlag (§ 1 Abs. 1 Nr. 3 ALG II – Vo),

die aus Mitteln des Bundes gezahlte Überbrückungsbeihilfe für NATO-Soldaten (§ 1 Abs. 1 Nr. 4 ALG II – Vo),

Eigenheimzulage, soweit sie nachweislich zur Finanzierung einer geschützten Immobilie verwendet wird (§ 1 Abs. 1 Nr. 5 ALG II – Vo),

Kindergeld für Kinder des Hilfebedürftigen, soweit es nachweislich an das nicht im Haushalt des Hilfebedürftigen lebende Kind weitergeleitet wird (§ 1 Abs. 1 Nr. 6 ALG II – Vo),

bei Sozialgeldbeziehern (Kindern unter 15 J.) Einnahmen aus Erwerbstätigkeit, soweit sie einen Betrag von 100 Euro monatlich nicht übersteigen (§ 1 Abs. 1 Nr. 7 ALG II – Vo),

Leistungen der Ausbildungsförderung, soweit sie für Fahrkosten zur Ausbildung oder für Ausbildungsmaterial verwendet werden; ist bereits mindestens der Grundfreibetrag von 100 € (§ 11b Abs. 3 SGB II) von der Ausbildungsvergütung absetzbar, gilt dies nur für den darüber hinaus gehenden Betrag (§ 1 Abs. 1 Nr. 8 ALG II – Vo),

Verpflegung außerhalb von Arbeitsverhältnissen (Krankenhaus, Kur, Reha, Kindergarten, Schule, Eltern, Klassenfahrten, Schulessen …) ist nicht als Einkommen zu berücksichtigen (§ 1 Abs. 1 Nr. 9 ALG II – Vo),

Geldgeschenke anlässlich Firmung, Kommunion, Konfirmation, Jugendweihe oder vergleichbarer religiöser Feste sind bis zu einer Höhe von 3.100 EUR anrechnungsfrei (§ 1 Abs. 1 Nr. 10 ALG II – Vo) –> Vorsicht: wird im Monat nach Zufluss zu Vermögen.,

Taschengeld aus Jugendfreiwilligendiensten bis zu 60 Euro mtl. (§ 1 Abs. 1 Nr. 11 ALG II – Vo),

Herald Thomé / Wuppertal
[ Sehr übersichtliche und leicht verständliche Tabelle ! ]

Siehe auch »Folien zum SGB IIvon Harald Thomé, Referent für Arbeitslosen- und Sozialrecht http://www.harald-thome.de Stand: 01. Juli 2012« @ http://www.harald-thome.de/media/files/Folien-SGB-II---01.07.2012.ppt.pdf ( Seite 48, 49 und 50 )


HINWEIS: Meine Recherchen der letzten ingesamt 12 Stunden ( am So. 30.09.2012 ), bezüglichen all dieser Information, werden jetzt hier von mir in diesem und den zwei vorhergehenden Beiträgen all denjenigen die es interessiert auch für ihr Studium zur Verfügung gestellt.
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Ehemaliges Heimkind

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In den Worten der Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland --- sie sagt :

In den Worten verschiedener Bundesministerien der Bundesrepublik Deutschland --- sie sagen :

In den Worten der Landesregierungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland --- sie sagen :

In den Worten der Katholischen Kirche in Deutschland --- sie sagt :

In den Worten der Evangelischen Kirche in Deutschland --- sie sagt :

In den Worten der „Freien Wohlfahrtspflege“ in der Bundesrepublik Deutschland --- sie sagt :

Anscheinend auch in den Worten der Jugendämter in der Bundesrepublik Deutschland --- sie sagen :

Anscheinend auch in den Worten aller Kommunalen Verwaltungen aller Bundesländer in der Bundesrepublik Deutschland --- sie sagen :

Anscheinend auch in den Worten der Arbeitsämter, Sozialämter und Finanzämter in der Bundesrepublik Deutschland --- sie sagen :

AUSSAGE NUMMER EINS.

„Nach § 11a Abs. 5 Nr. 1 SGB II sind Zuwendungen, die ein anderer erbringt, ohne hierzu eine rechtliche oder sittliche Pflicht zu haben, nicht als Einkommen zu berücksichtigen, soweit ihre Berücksichtigung für die Leistungsberechtigten grob unbillig wäre.
Die Leistungen aus dem Fonds Heimerziehung werden als Ergebnis einer politischen Initiative (Runder Tisch Heimerziehung) als eine Art Schadensersatz zur Anerkennung von erlittenem Unrecht erbracht. Allerdings handelt es sich um freiwillige Leistungen aus einer privatrechtlichen Stiftung, auf deren Erbringung die Betroffenen keinerlei Rechtsanspruch haben.“
QUELLE : http://www.arbeitsagentur.de/nn_434188/zentraler-Content/Veroeffentlichungen/WDB-SGB2/Kapitel-02/111001-Zuwendungen-Fonds-Heimerziehung.html ( Stand 17.07.2012 )


Herald Thomé / Wuppertal --- er, sich auf die Gesetze stützend, sagt :

AUSSAGE NUMMER ZWEI.

Prüfschritte bei Einkommensanrechnung:

2. Anrechenbarkeit.

Jede Einnahme in Geld und Geldeswert ist [ auf Hartz 4 / Arbeitslosengeld / Sozialhilfe / Grundsicherung ] anzurechnen, es sei denn die Nichtanrechnung ist gesetzlich bestimmt. Privatrechtliche Zweckbestimmungen schließen eine Anrechnung nicht aus, nur öffentlich-rechtliche Zweckbestimmung kann eine Anrechnung noch ausschließen.
QUELLE : »Folien zum SGB II – unter Einbeziehung der Änderungen durch das HBeglG 2011, GKV-FinG, SGB II – Organisationsgesetz und Teilen des RBEG ––– von Harald Thomé, Referent für Arbeitslosen- und Sozialrecht http://www.harald-thome.de Stand: 04. Juni 2011« @ http://www.volkssolidaritaet.de/cms/vs_media/-p-30397.pdf?rewrite_engine=id ( Seite 18 )
QUELLE : »Folien zum SGB II von Harald Thomé, Referent für Arbeitslosen- und Sozialrecht http://www.harald-thome.de Stand: 01. Juli 2012« @ http://www.harald-thome.de/media/files/Folien-SGB-II---01.07.2012.ppt.pdf ( Seite 48 )


BEZÜGLICH AUSSAGE NUMBER EINS UND BEZÜGLICH AUSSAGE NUMMER ZWEI.

1. ) Was bedeuten diese anscheinend entgegengesetzten Ausagen denn jetzt ?

2. ) Wie ist DIES zu verstehen und auszulegen ?

3. ) Welche Aussage stützt sich auf welches Gesetz ( Gesetzesnamen, Paragraph und Abschnitt, bitte ) ?

4. ) Wann trat das Gesetz und der zutreffende Paragraph auf den sich die eine oder andere Partei in ihrer Ausage stützt, in Kraft ?

5. ) Wo sind diese Gesetze, Paragraphen und Abschnitte auf die sich die eine oder andere Partei in ihrer Ausage stützt, zu finden ( diesbezügliche direkte Links, bitte ) ?

6. ) Wo sind die Belege dafür zu finden, dass die Gesetze, Paragraphen und Abschnitte – nach bundesparlamentarischer Debatte – auf die sich die eine oder andere Partei in ihrer Ausage stützt, an einem bestimmten Datum in Kraft getreten sind ( diesbezügliche Hinweise zu Niederschriften bundesparlamentarischer Debatten DARÜBER, bitte ) ?
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Heimkinder werfen berechtigte juristische Fragen auf.

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Almosenfonds-Fondsumsetzung zu Gunsten aller Heimopfer ?


Auch diese Überlegungen gehören, m.E., natürlich jederzeit mit dazu ! --- d.h. mit zu den von mir aufgeworfenen berechtigten juristischen Fragen !


UNRECHT / UNRECHT UND LEID / SCHÄDIGUNG

ungerecht : Abspeisung mit Almosen.

grob unbillig, unfair, grob unfair, unanständig, unehrenhaft, ehrlos, unerhört, pervers, skandalös, haarsträubend, ungeheurlich, unglaublich, gemein, unangemessen, nicht zumutbar, nicht hinzunehmen, unethisch, inakzeptabel.

dem entgegen steht

RECHT / WIEDERGUTMACHUNG / RESTAURATION / AUSGLEICH

gerecht : gerechte und angemessene Entschädigung.

angemessen, fair, anständig, ehrenhaft, korrekt, ethisch, akzeptabel.


Es steht natürlich jedem Einzelnen offen für sich selbst zu entscheiden was ihm/ihr annehmbar ist und ihn/sie befriedigt und ihm/ihr zur Wiedererlangung seiner/ihrer Würde verhilft und ihn/sie auch zukünftig bis an sein/ihr Lebensende in Würde leben lässt.
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AW: Heimkinder werfen berechtigte juristische Fragen auf.

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Almosenfonds-Fondsumsetzung zu Gunsten aller Heimopfer ?


Auch diese Überlegungen gehören, m.E., natürlich jederzeit mit dazu ! --- d.h. mit zu den von mir aufgeworfenen berechtigten juristischen Fragen !


UNRECHT / UNRECHT UND LEID / SCHÄDIGUNG

ungerecht : Abspeisung mit Almosen.

grob unbillig, unfair, grob unfair, unanständig, unehrenhaft, ehrlos, unerhört, pervers, skandalös, haarsträubend, ungeheurlich, unglaublich, gemein, unangemessen, nicht zumutbar, nicht hinzunehmen, unethisch, inakzeptabel.

dem entgegen steht

RECHT / WIEDERGUTMACHUNG / RESTAURATION / AUSGLEICH

gerecht : gerechte und angemessene Entschädigung.

angemessen, fair, anständig, ehrenhaft, korrekt, ethisch, akzeptabel.


Es steht natürlich jedem Einzelnen offen für sich selbst zu entscheiden was ihm/ihr annehmbar ist und ihn/sie befriedigt und ihm/ihr zur Wiedererlangung seiner/ihrer Würde verhilft und ihn/sie auch zukünftig bis an sein/ihr Lebensende in Würde leben lässt.
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Das finde ich aber ausgesprochen nett von Dir Martin Mitchell, das du das anderen zugestehst...Ich wünsche Dir mit deinen Anträgen, die Du bei dem Fonds gestellt hast, viel Erfolg..Bemerkenswert allerdings selber die Hand aufzuhalten (was dein gutes Recht ist!! es aber anderen madig zu machen, und dann noch so zu tun als ob das eine politische Handlung sein, darauf zu verzichten!)

Ich habe NICHTS dagegen, das du deine Ansprüche stellst, nur für Zweizüngiges Reden und andere darüber nicht zu informieren, dagegen habe ich was.

Ja Martin Mitchell hat auch Anträge aus dem Heimkinderfonds gestellt!! Ich wünsche Dir, das du Recht bald entschädigt wirst. Vom Rentenerzatzleistungsfonds 300 Euro pro Monat ab dem 14-21. Lebensjahr und aus dem 10.000 er Fonds.
 

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Ein kleiner notwendig gewordener Abstecher.

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ABSTECHER in Bezug auf den vorhergehenden, m.E., völlig überflüssigen Beitrag – Beitrag 645 – vom Di. 16.10.2012 um 12:43 Uhr von »
überflüssig44«

Über den tatsächlichen Sachverwalt bezüglich meinen eigenen Bemühungen und wie diese bisher ausgegangen sind ( die eigentlich Privatsache sind – und daher hier im ELO-FORUM.DE nicht zur Diskussion stehen ) ist hier in diesem von mir am Fr. 29.06.2012 um 14:13 Uhr im HEIMKINDER-FORUM.DE eröffneten Thread nachzulesen:

»Antrag eines Ehemaligen Heimkindes auf Zahlungen aus dem sogenannten „Rentenersatzfonds“. – Antrag gestellt aus Übersee. – Antrag gestellt bei der Anlaufstelle in Berlin.«

@ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/15425-antrag-eines-ehemaligen-heimkindes-auf-zahlungen-aus-dem-sogenannten-„rentenersatzfonds“-–-antrag-gestellt-aus-übersee-–-antrag-gestellt-bei-der-anlaufstelle-in-berlin/

Dieser Thread hier im ELO-FORUM.DE »Alptraum Erziehungsheim«, eröffnet von dem Betreiber des ELO-FORUMS, Martin Behrsing, vor einigen Jahren schon, ist nicht dafür gedacht direkte oder indirekte persönliche Angriffe auf individuelle Ehemalige Heimkinder zu tätigen oder ihnen hinterherzujagen.

Dieses krankhafte und irrsinnige Hinterherjagen, unter Nutzung bei ein und der gleichen Person auch anderer Boarduser-Namen auch in anderen Foren, scheint eine besondere Spezialität von »
überflüssig44« zu sein.
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@Mitchell, ich bin gar nicht unter anderem Namen in anderen Board´s das scheint dein Glauben (nenne ich das mal netterweise) zu sein. Das andere Personen was gegen dich haben, habe ich schon öfter gehört, mich stört nur das penetrante Schreiben über "Almosen" (Auch wenn sie das sind) und das Du penetrant andere davon abhalten willst, die anzunehmen.

Das ist wie bei Politikern, die scheinheilig Geld annehmen von Lobbyisten oder anderen xyz, gleichzeitig andere davor warnt. Doppelzüngiges Verhalten kann ich nicht ausstehen.

Ich will nicht, das ein ehem. Heimkind durch dein Schreiben davon abgehalten wird, das Geld zu beantragen, das ihm zusteht, genauso wie es dir zusteht.

Das ist dann auch keine Privatsache mehr.



PS. Danke für den Link @ Mitchell.. Interessante Lektüre!!!
 

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Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?

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HEIMKINDER FRAGEN BEZÜGLICH HEHLEREI: »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?«

Die jeweiligen Gesetzestexte in Deutschland, Österreich und in der Schweiz ( wo dieHehlereistattfand und fortgesetzt wird !also nicht verjährt ist ! ) sind klar und deutlich vom Gesetzesgeber formuliert worden und sprechen für sich selbst.

Das ganze – in diesem Fall – bezieht sich auf uns Heimkinder ( „Bevölkerungsgruppe! ) und auf UNSERE GESTOHLENEN LÖHNE, d.h. „das fremde Vermögendass auchweiterhin gewerbsmäßig verwertetwird.

Und genauso auch sind die Gesetzestexte bezüglich „Hehlerei“ im Strafgesetz aller Länder der Europäischen Union verankert, sowohl wie auch im Internationalen Recht und Gesetz formuliert und überall gleichmäßig anwendbar.

Wer ein klein wenig nachdenkt versteht es sofort. Es ist sehr leicht verständlich.
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Ehemaliges Heimkind

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Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?

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HEIMKINDER FRAGEN BEZÜGLICH HEHLEREI: »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?«

Zur Frage der Verjährung bei
Hehlerei


@ http://www.stgb.de/78a.html

§ 78a StGB - Beginn

Die Verjährung beginnt, sobald die Tat beendet ist. Tritt ein zum Tatbestand gehörender Erfolg erst später ein, so beginnt die Verjährung mit diesem Zeitpunkt.
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Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?

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HEIMKINDER FRAGEN BEZÜGLICH HEHLEREI: »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?«

Fassen wir es mal ganz kurz wie folgt zusammen:

Alle Vortäter hätten angemessene Löhne an ihre unfreiwilligen Arbeitnehmer zahlen müssen, bzw. das von ihnen verdiente Geld für sie anlegen und gesetzesgemäß verwalten müssen. Stattdessen haben alle involvierten Vortäter dieses verdiente Geld ( dasVermögenihrer ihnen Anvertrauten ) auf diese oder jene Weise gestohlen und unterschlagen und für sich selbst angelegt. All diejenigen die ihnen wissentlich, oder auch nur ahnend, dabei geholfen haben dieses gestohlene und unterschlagene Geld ( dasVermögen“ ) – und in diesem Falle auch gewerbsmäßig – gewinnbringend anzulegen sind die „Hehler“; sie waren damals die „Hehler“ und sind heute immer noch die „Hehler“. Und eine Bank, z.B., handelt immer gewerbsmäßig und macht das nicht als Hobby. Und jede Bank hat ja auch eigene Juristen deren Aufgabe es ist auf solche Tatbestände hinzuweisen.

Übrigens reden wir hier von Gesamtsummen in Milliardenhöhe --- viele, viele Milliarden ( dasVermögen“ ) heute, weiterhin, nicht nur in den Händen der Täter und Vortäter, aber ebenso, weiterhin, in den Händen der „Hehler!
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Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?

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HEIMKINDER FRAGEN BEZÜGLICH HEHLEREI: »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?«

In den folgenden Gesetzestexten steht klar und deutlich wer ein „Hehler“ ist --- und das ist in allen Ländern der Erde und in jeder Sprache genau das Gleiche und trifft auf jeden Menschen auf der Welt der sich zum „Hehler“ macht und somit der „Hehlerei“ schuldig macht, gleichermaßen zu:

DEUTSCHLAND: »Wer eine Sache, die ein anderer gestohlen oder sonst durch eine gegen fremdes Vermögen gerichtete rechtswidrige Tat erlangt hat, ankauft oder sonst sich oder einem Dritten verschafft,« ist ein „Hehler“ und macht sich der „Hehlerei“ schuldig !

ÖSTERREICH: »Wer den Täter einer mit Strafe bedrohten Handlung gegen fremdes Vermögen nach der Tat dabei unterstützt, eine Sache, die dieser durch sie erlangt hat, zu verheimlichen oder zu verwerten,« ist ein „Hehler“ und macht sich der „Hehlerei“ schuldig !

SCHWEIZ: »Wer eine Sache, von der er weiss oder annehmen muss, dass sie ein anderer durch eine strafbare Handlung gegen das Vermögen erlangt hat, erwirbt, sich schenken lässt, zum Pfande nimmt, verheimlicht oder veräussern hilft,« ist ein „Hehler“ und macht sich der „Hehlerei“ schuldig !

Daran ändert auch Skeptizismus, Spot und Häme, und Anmache und Beleidigung mir gegenüber, wie von den Anspruchsgegnern und all denjenigen die die Verbrecher gerne decken immer wieder angwandt wird, nichts.

Und wenn jemand Anzeige wegen „Hehlerei“ gegen solch einen „Hehler“ wie vom Gesetz identifiziert, erstattet, muß und wird – in einem Rechtsstaat – eine diesbezügliche polizeiliche und staatsanwaltliche Untersuchung der angezeigten Straftat „Hehlerei“ eingeleitet werden und stattfinden.

Und wenn die Gewaltenteilung – in einem Rechtsstaat – auch wirklich funktioniert und aufrecht erhalten bleibt, kann auch ein Staat, eine Kirche und auch Big Business nichts gegen solch eine Untersuchung tun und diese verhindern.
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Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?

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HEIMKINDER FRAGEN BEZÜGLICH HEHLEREI: »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?«

reVermögen“ / „Reichtum“ / „Besitz“ / „Sachen“ = property / riches / wealth / goods

reDiebesgut“ / „illegale Bereicherung“ = stolen property / unlawfully obtained property / enrichment by unlawful means ||| receiving / handling / knowingly dealing in stolen property

Ich sehe die Sache so, dass gemäß den überall klar und deutlich formuliertenHehlereigesetzen“, und auch in Deutschland, vorgesehen ist:

Jede Person die dem Dieb oder Betrüger ( d.h. demVortäter“ – irgend einem der involvierten Vortäter“ ), auf welche Weise auch immer, HILFT seine sich immer weiter vermehrende Diebesbeute zu erhalten und zu behalten und / oder zu veräussern, und jede Person die auch Dritten hilft an dieser sich immer weiter vermehrenden Diebesbeute teilzuhaben, und aktiv daran beteiligt ist dafür zu sorgen, dass der Dieb oder Betrüger ( d.h. derVortäter“ – irgend einer der involviertenVortäter“ ), so wenig davon, von diesem „Vermögen“, an den rechtmäßigen Eigentümer zurückgibt, ist ein „Hehler!Und jeder Befehlsausführer der Befehle und Anweisungen eines solchenHehlersin Zusammenhang mit solcherHehlereimacht sich ebenso selbst zumHehlerund derHehlereischuldig !

Und warum reite ich auf dem „Hehler“ herum? - Weil der „Hehler“ seine „Hehlerei“ weiterhin fortführt und somit die Straftat seiner „Hehlerei“ nicht beendet ist und NICHT VERJÄHRT ist. Verjährung hat noch nicht einmal begonnen einzusetzen !
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Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?

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HEIMKINDER FRAGEN BEZÜGLICH HEHLEREI: »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?«


Adaptiert für diese Darstellung aus Fallbeispielen aufgeführt @ http://lawww.de/Library/257_259/skript.html

BEGÜNSTIGUNG UND HEHLEREI

Die Vortat eines anderen: Der Vortäter muß eine rechtswidrige Tat begangen haben. Hierdurch muß er sich einen öffentlich- oder zivilrechtlichrechtlich entziehbaren Vorteil verschafft haben.

Der Vortäter durch seine Tat hat eine eigentümerähnliche Verfügungsgewalt über fremdes Vermögen erlangt. Es liegt also eine rechtswidrige Tat vor, durch die sich der Vortäter einen Vorteil verschafft hat.

Hilfeleistung: Jedes Verhalten, das objektiv geeignet ist, die durch die Vortat erlangten oder entstandenen Vorteile dagegen zu sichern, daß sie dem Vortäter zugunsten des Verletzten entzogen werden.

1. Vorsatz: (+) 2. Absicht der Vorteilssicherung: (+)
Der Sicherungserfolg muß nicht tatsächlich erreicht werden, es reicht aus, daß es dem Begünstiger gerade hierauf ankommt. Die Absicht muß sich darauf beziehen, daß im Interesse des Vortäters die Wiederherstellung des rechtmäßigen Zustandes erschwert oder verhindert wird. Der beabsichtigte Vorteil muß unmittelbar aus der Tat stammen. Der Begriff der Unmittelbarkeit wird hier allerdings weiter ausgelegt als bei der Hehlerei.

Was DARAN ist also nicht zutreffend auf die Situation in Bezug auf den Lohn der an das Heimkind zahlbar war aber von dem Betrüger/Vortäter entwendet wurde und wissentlich von einem „Hehler“ für den Betrüger/Vortäter angelegt wurde und von dem „Hehler“ auch heute noch weiterhin für den Betrüger/Vortäter verwaltet wird, woraus der „Hehler“ durch die Anlegung und Verwaltung ebenso fortdauernd profitierte und auch weiterhin profitiert ( „Perpetuierung des durch den Vortäter geschaffenen rechtswidrigen Zustand“ ) ?


Interessant ist in diesem Zusammenhang auch VERFALL (RECHT) @ http://de.wikipedia.org/wiki/Verfall_(Recht) ( wobei, hier, aber auch Verjährung eine Rolle spielt und beachtet werden muß; Verjährungsunterbrechungen sind hier jedoch ebenso möglich ).


Und – bezüglich HEHLEREI / GELDWÄSCHE – zum studieren für all diejenigen die sich wirklich richtig mit Jurisprudenz befassen und die auch wirklich ein Verständnis dafür haben und willens sind es zu verstehen: @ http://www.strafrecht-online.org/index.php?dl_init=1&id=4170
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Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?

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HEIMKINDER FRAGEN BEZÜGLICH HEHLEREI: »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?«


In Bezug auf den nachkriegsdeutschen HEIMKINDERSKANDAL in Ost und Westwo »Heimkinder-Zwangsarbeit« an der Tagesordung war.

Der ein oder andere wird beim Nachdenken von sich selbst aus der Sache näherkommen, denke ich. Ich jedoch sage ja noch nicht einmal wer in der ganzen Sache tatsächlich TÄTER war und wer HEHLER war. Viele Straftaten – bezüglich „fremden Vermögen“ ( „Vermögen“ des Heimkindes ) – wurden begangen, und es ist für die Untersuchungsorgane festzustellen wer was begangen hat, auch wenn keine Anzeige erstattet wurde oder wird.

Man konzentiert sich auf das für was man die verschiedenen VERBRECHER auch heute noch belangen kann, nicht auf das was verjährt ist oder aus welchem Grund auch immer nicht mehr möglich ist zu ahnden.

Der amerikanische Gängster Alphonse Gabriel "Al"Capone, z.B., wurde auch nicht wegen seiner vielen Morde belangt, sondern der „Steuerhinterziehung“ überführt.


Was den HEIMKINDERSKANDAL betrifft, wenn man das gestohlene Gesamtvermögen sicherstellt, kann daraus eine „gerechte und angemessene Entschädigung“ an alle Heimopfer gezahlt werden.
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Ehemaliges Heimkind

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Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?

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HEIMKINDER FRAGEN BEZÜGLICH HEHLEREI: »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?«


Es ist schwierig für einen Laien, der auch ich nur bin, Ehemaligen Heimkindern – Laien die auch sie alle nur sind – juristische Auslegungen eines Gesetzes und verwandter Gesetze adäquat in Laiensprache zu erklären, zumal zusätzlich auch noch meine tägliche Sprache Englisch ist.
Ich habe GENAU DIESES THEMA schon mal vor vielen Jahren, nicht in Deutsch, aber in Englisch studiert, und ich bin mir sicher, dass ich genau richtig liege mit meinem Verständnis und meinen Auslegungen DER JURISTISCHEN ASPEKTE IN DIESER SACHE.
Die jeweilig Schuldigen einer bestimmten Straftat genau zu identifizieren und zu überführen ist natürlich viel schwieriger, besonders dann wenn ein politisches System – die gesamte Bundesrepublik Deutschland ist gemeint – einschließlich der Bevölkerung selbst da einfach nicht mitspielen will.

Es ist daher durchaus möglich, dass man in Deutschland ( sowohl wie auch in Österreich und in der Schweiz ) auch DAMIT nicht weiter kommt, weil man die damaligen VERBRECHER Täter und Mittäter und alle die vom Beutekuchen etwas abbekommen haben nicht bereit ist zur Rechenschaft zu ziehen und in die Pflicht zu nehmen. Wo kein Wille ist ist auch kein Weg.

Die Gesamtgesellschaft in allen drei dieser Länder, in Deutschland, in Östereich und in der Schweiz, ist nicht wirklich bereit sich ihrer Vergangenheit bezüglich ihren jeweiligen HEIMKINDERSKANDALEN zu stellen und allen Opfern „gerechten und angemessenen Schadenersatz“ / „gerechte und angemessene Entschädigung“ zu leisten. Die Politiker sind nicht bereit dazu, die Kirchen sind nicht bereit dazu, die Nutznießer-Firmen sind nicht bereit dazu, die Medien sind nicht bereit dazu, die Strafverfolgungsbehörden sind nicht bereit dazu und die Gerichte sind ebenso nicht bereit dazu.
Die meisten Privatanwälte sind nicht bereit dazu den Opfern zu helfen. Und der gewöhnliche Bürger ist nicht bereit dazu sich der Sache anzunehmen und sich auf die Seite der Opfer zu stellen.
Und viele der Betroffenen und Geschädigten selbst und ihre ebenso geschädigten Familien sind nicht bereit dazu oder nicht in der Lage dazu sich zu bemühen ihre Rechte durchzusetzen.

Man sieht es ja tagtäglich in jedem Heimkinder-Diskussionsforum. Die Opfer werden bekriegt und bekriegen sich selbst untereinander und und DIE VERBRECHER WERDEN GESCHÜTZT UND IN SCHUTZ GENOMMEN. Der Großteil der Gesamtgesellschaft will letztere einfach alle davon kommen lassen und somit ein und für alle male die VERBRECHEN – diesen gesellschaftlichen Schandfleck – aus der Welt schaffen, zudecken und vergessen, bzw. so schnell wie möglich wieder in Vergessenheit geraten lassen.
Darum hat ja auch Antje Vollmer, was die Bundesrepublik Deutschland betrifft, ihre kleine Wahrheitskommission, den bundesdeutschen »Runden Tisch Heimerziehung« (2009/2010) auf Anweisung der Bundesregierung so klein wie möglich gehalten und keine Anwälte auf Opferseite zugelassen.

Seit dem Bestehen den Bundesrepublik Deutschland gilt: Je größer die Macht der Mächtigen und je größer ihre Verbrechen und der Umfang ihrer Verbrechen die Bürger auszubeuten und auszurauben – besonders die Schwächsten unter ihnen – je geringer die Chancen der Opfer etwas zurückzufordern. Niemand wird sich mit den Mächtigen anlegen wollen – und tatsächlich niemand will es versuchen. Das ist Deutschland heute.
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Ehemaliges Heimkind

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Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?

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HEIMKINDER FRAGEN BEZÜGLICH HEHLEREI: »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?«


Der Thread »Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken. – Wer ist dagegen?« und dieser dazugehörige Thread »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt ?« wurde von mir »martini«, dem seit 1964 in Australien ansässigen Australier Martin MITCHELL ( ehemaliges Heimkind der 1960er Jahre in Westdeutschland – einer von ca ingesamt 800.000 solcher Heimkinder in den meistens von den Kirchen betriebenen ʹSozialeinrichtungenʹ wo »Heimkinder-Zwangsarbeit« an der Tagesordnung war ) ganz speziell in Bezug auf die damalige masiv gewinnbringende und auf Gewinnmaximierung ausgerichtete westdeutsche HEIMERZIEHUNG eröffnet um erneut aufzuzeichnen und noch einmal hervorzuheben worum es hier eigentlich geht:

Es geht um die aus ARBEITSAUSBEUTING / ZWANGSARBEIT masiv gewinnbringende und gewinnmaximierende WertschöpfungWertschöpfung durch ARBEITSAUSBEUTING / ZWANGSARBEIT die eingesperrte unentlohnte Kinder und Jugendliche in vielen hunderten geschlossenen Einrichtungen unter Anwendung von massivem Druck und Gewalt gezwungen wurden zu verichten.

Die Einnahmen aus dieser ArbeitZWANGSARBEIT !gingen einzig und allein in die Taschen, Bankkonten und Tresore aller beteiligten Ausbeuter / Sklavenhalter / Sklaventreiber und ihre beteiligten Hehler und dieses daraus erlangterechtswidrig und widerechtlich erlangte Vermögen“ ( unlawfully acquired and accumulated assests and wealth ! ) wird auch noch heute von diesen Betrügern, Dieben und Hehlern verwertet.

Ehemalige Heimkinder verlangeneine gerechte und angemessene Entschädigungfür das ihnen angetane Unrecht und Leid --- und das dazu notwendige Vermögen siegerecht und angemessen zu entschädigenist vorhanden, weiterhin in den Händen der Verbrecher, der Verursacher des ihnen angetanen Unrechts und Leids. – Darum geht es hier in diesem von mir eröffneten Thread, sowohl wie auch in dem anderen kürzlich von mir eröffneten Thread. – Darum geht es in allen meinen Threads !

Und was diese Debatte / Diskussion selbst betrifft, um Denkanstöße zu geben, dazu brauche ich keinen Anwalt. ( So kommt’s nämlich hin und wieder von Kontrahenten und Anspruchsgegnern – wenn nicht sogar von diesen Verbrechern und ihren Agenten [ offiziellen und inoffiziellen Mitarbeitern ] selbst – die meinen: „Nimm Dir ’nen Anwalt und belästige uns hier in den Foren nicht fortdauernd mit Deinen Problemen.“ oder so ungefähr ).

Anwälte sind für formelle Verhandlungen über die Höhe der Entschädigung da, aber das wollen die Verbrecher ja nicht: Entschädigung zahlen oder mit Anwälten auf Opferseite verhandeln. Die Verbrecher selbst wollen weiterhin den Ton angeben und wie eh und jeh die Opfer weiterhin ausbeuterisch bevormunden und über sie bestimmen.

Wollt Ihr mir sagen „Da ist einfach nichts zu machen gegen diese Verbrecher.“ ?
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Ehemaliges Heimkind

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Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?

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HEIMKINDER FRAGEN BEZÜGLICH HEHLEREI: »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?«


Noch einmal genaustens erklärt worum es bei „Hehlerei“ geht.

Umfangreiche Definition vonHehlereiaus dem DUDEN online !

Alle Möglichkeiten derHehlerei“ / desVerhehlens”, d.h. jeglicheshehlerisches Handelnundhehlerisches Verhaltendas kriminell und strafbar ist und gemäß der überall bestehendenHelereigesetzgebung“ – geahndet werden kann und könnte, solange wie die Tat anhält und so lange wie sie nicht verjährt ist DUDEN @ http://www.duden.de/suchen/dudenonline/verhehlen ( m.E., also endlose Möglichkeiten der diesbezüglichen weitergehenden Strafverfolgungwenn man nur wollte ).
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Ehemaliges Heimkind

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Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken

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Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken.Wer ist dagegen ?


»Sicherstellung und Einziehung von Erträgen aus Straftaten in der Europäischen Union«


Wann hat man das erste mal oder auch das letzte mal in Deutschland, in Österreich oder in der Schweiz


das Vermögen aus mutmaßlichen kriminellen Einkünften

das Vermögen aus mutmaßlichen illegalen Einahmen

die Erträge aus mutmaßlichen kriminellen Aktivitäten

die Erträge aus mutmaßlichen illegalen Geschäften

die Erträge aus mutmaßlicher Arbeitsausbeutung

die Erträge aus mutmaßlichem Menschenhandel

die Erträge aus mutmaßlicher Sklaverei

die Erträge aus mutmaßlicher Zwangsarbeit

die Erträge aus mutmaßlicher gesetzwidriger Bereicherung

von Einzelpersonen oder Geschäftsunternehmen und Firmen beschlagnahmt und zu Gunsten ihrer betrogenen und bestohlenen Opfer angewandt, d.h. in Form einer „gerechten und angemessen Entschädigung“ diesen ihren Opfern zukommen lassen ?

Ist so etwas schon mal geschehen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz ?

Wer weiß von wegweisenden Fallbeispielen und diesbezüglichen Gerichtsurteilen, bitte ?

TAGS / LABELS: Aktivitäten, angemessen Entschädigung, Arbeitsausbeutung, beschlagnahmt, bestohlenen Opfer, betrogenen und bestohlenen Opfer, Betrüger, Betrüger Diebe und Hehler, Betrüger Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken, Deutschland, Diebe, Diebe und Hehler, Einkünften, Einnahmen, Einzelpersonen, Einziehung, Entschädigung, Erträge, Erträge aus mutmaßlichem Menschenhandel, Erträge aus mutmaßlichen illegalen Geschäften, Erträge aus mutmaßlichen kriminellen Aktivitäten, Erträge aus mutmaßlicher Arbeitsausbeutung, Erträge aus mutmaßlicher gesetzwidriger Bereicherung, Erträge aus mutmaßlicher Sklaverei, Erträge aus mutmaßlicher Zwangsarbeit, Erträgen aus Straftaten, Europäischen Union, Fallbeispiele, Firmen, gerechten und angemessen Entschädigung, Gerichturteile, Geschäften, Geschäftsunternehmen, gesetzwidriger Bereicherung, gezwungen Vermögen herauszurücken, Hehler, ihren Opfern zukommen lassen, illegalen Einahmen, illegalen Geschäften, in Form einer gerechten und angemessen Entschädigung, kriminellen, kriminellen Aktivitäten, kriminellen Einkünften, Menschenhandel, Opfer, Österreich, Schweiz, Sicherstellung, Sicherstellung und Einziehung, Sicherstellung und Einziehung von Erträgen aus Straftaten, Sicherstellung und Einziehung von Erträgen aus Straftaten in der Europäischen Union, Sklaverei, Straftaten, Straftaten in der Europäischen Union, Vermögen, Vermögen aus mutmaßlichen illegalen Einahmen, Vermögen aus mutmaßlichen kriminellen Einkünften, wegweisende Fallbeispiele und diesbezügliche Gerichturteile, zu Gunsten ihrer betrogenen und bestohlenen Opfer angewandt, Zwangsarbeit
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Ehemaliges Heimkind

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Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken

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Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken.Wer ist dagegen ?


Hier handelt es sich um die Beschlagnahmung widerrechtlich erlangten Vermögens !DieseBeschlagnahmungoderKonfiskationkrimmineller Einkünfte nennt sich hier Abschöpfung oder Gewinnabschöpfung sowohl wie auch Rückgewinnungshilfe seitens der Ermittlungsbehörden und Strafverfolgungsbehörden.

Transparency International Deutschland e.V.
Die Koalition gegen Korruption

Mai 2010

@ http://www.transparency.de/Straftaten-duerfen-sich-nicht.1740.0.html

Druckversion @ http://www.transparency.de/index.php?id=1740&type=98

Transparency International Deutschland e.V.

„Straftaten dürfen sich nicht lohnen“

- Vermögensabschöpfung als Mittel zur Korruptionsbekämpfung

Korruption stellt ein von besonderem Gewinnstreben gekennzeichnetes Kriminalitätsfeld dar. Doch die Ermittlungen sind schwierig und eine lückenlose Aufklärung meist nicht möglich.

Unter diesen Vorzeichen wäre es der Öffentlichkeit nur schwer zu vermitteln, wenn sich für verurteilte Korruptionstäter ihre Taten lohnten. Um dies zu verhindern, bietet das Strafrecht eine Reihe von Eigentumsund Vermögenssanktionen.

Durch den Verfall (Paragraph 73 ff. StGB) soll ein unrechtmäßig erlangter Vermögenszuwachs abgeschöpft werden. Gegenstände, die durch eine vorsätzliche Tat „hervorgebracht oder zu ihrer Begehung oder Vorbereitung gebraucht worden oder bestimmt gewesen sind“, können eingezogen werden (Paragraph 74 ff. StGB). Um zu verhindern, dass vor einer Verurteilung Vermögensbestandteile beiseite geschafft werden, stellt die Strafprozessordnung in Paragraph 111b ff. ein spezielles Sicherungsinstrumentarium zur Verfügung.

Die Gewinnabschöpfung dient nicht vordringlich dazu, das Staatssäckel zu füllen, sondern vielmehr der präventiven Abschöpfung der Gewinne aus Straftaten und um Eigentumsansprüche der Opfer über die Ermittlungen hinaus zu wahren (Rückgewinnungshilfe). Bisherige Erfahrungen zeigen, dass gerade die Vermögensabschöpfung die Täter subjektiv härter trifft als Geldstrafen oder Freiheitsstrafen auf Bewährung. Die Einziehung der lieb gewonnenen „Harley“ oder der Verfall des prall gefüllten Schweizer Bankkontos wirken erzieherischer als die Verurteilung zu zwei Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung.

Laut dem Bundeslagebild Vermögensabschöpfung wurden 2008 367 Millionen Euro vorläufig gesichert. Besonders beachtlich dabei: Bei nur 69 Sicherungen im Deliktsbereich Korruption – das sind weniger als ein Prozent aller Sicherungen – konnten etwa drei Prozent (11,3 Millionen Euro) der Gesamtsumme gesichert werden. Dies bedeutet einen durchschnittlichen Wert je Sicherung von 185.000 Euro. Die Quote aus geschätzten Gewinnen und vorläufig gesicherten Vermögenswerten liegt zwischen vier und neun Prozent.

Seit über zehn Jahren gibt es bundesweit Fachdienststellen „Finanz- und Vermögensabschöpfung“ bei Polizei, Zoll und Justiz. In den letzten fünf Jahren hat es viele Versuche gegeben, die Vermögensabschöpfung und insbesondere die Rückgewinnungshilfe zu optimieren. Neben gesetzgeberischen Initiativen wurde die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Staatsanwaltschaften weiter intensiviert. Trotzdem ist es nicht gelungen, die Abschöpfungszahlen umfassend und kontinuierlich auszubauen.

Ausblick und Optimierungsmöglichkeiten

Schon allein aufgrund der hohen Sicherungsquoten ist das Abschöpfungspotential bei Wirtschafts- und insbesondere bei Korruptionsstraftaten enorm. Doch Vermögensermittlungen bedeuten immer Mehrarbeit für die ohnehin stark belasteten Strafverfolgungsbehörden. Deshalb drängt Transparency Deutschland auf eine angemessene und zeitlich beständige Personalausstattung bei den Fachdienststellen für Vermögensabschöpfung und auf eine Erhöhung von Zeitpensen der Staatsanwälte, um einen Anreiz für intensive Vermögensermittlungen zu schaffen.

Im Bereich der Polizei führen hohe Fluktuationsraten zum Verlust von langjährigem Erfahrungs- und Fachwissen. Die Vermögensabschöpferstellen, die meist umfangreiches juristisches, betriebswirtschaftliches und steuerrechtliches Wissen voraussetzen, sollten angemessen bewertet sein, um die Rekrutierung von qualifiziertem Personal zu erleichtern. Ausgebildete Vermögensabschöpfer sichern im Schnitt deutlich mehr Gelder als andere Polizeivollzugskräfte (laut BKA-Lagebild Vermögensabschöpfung 2008 35.670 Euro gegenüber 9.968 Euro).

Positiv zu bewerten sind neue Modelle zur Verteilung abgeschöpfter Vermögenswerte. In einigen Bundesländern wurden Quoten eingeführt, um den Strafverfolgungsbehörden gesicherte Gelder zu gewähren, die dann beispielsweise in die Intensivierung der Vermögensabschöpfung oder andere kriminalpolitische Projekte fließen.

Für eine bundesweit einheitliche BKA-Statistik müssen neben Zahlen aus den Ländern auch Justizdaten der Bundesebene einbezogen werden. Wünschenswert wären auch Verbesserungen bei der internationalen Rechtshilfe. Weil der Aufwand für ein Rechtshilfeersuchen oft unverhältnismäßig hoch ist und Erfolge lange auf sich warten lassen, nutzen Staatsanwaltschaften dieses Instrument noch zu wenig.

Denny Müller ist Mitglied der Arbeitsgruppe Strafverfolgung bei Transparency Deutschland.

Dieser Artikel ist im Scheinwerfer 47 (S. 12) vom Mai 2010 erschienen.
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D-10119 Berlin
office@transparency.de
Tel: 030-549898-0
http://www.transparency.de

Scheinwerfer @ http://www.transparency.de/fileadmin/pdfs/Rundbriefe/Scheinwerfer_47_II_2010_Finanzmarktkrise.pdf

Und ein interessantes Fallbeispiel – was „Diebesgut“ betrifft – aus der Schweiz ( Fr. 05.10.2012 ) @ http://www.finews.ch/news/finanzplatz/9647-schweiz-will-honorar-datendieb-wolfgang-u-besteuern


Unter all diesen bisher in diesem Thread, sowohl wie auch in anderen relevanten Threads geschilderten Umständen, hier jetzt erst einmal auf die Bundesrepublik Deutschland / Westdeutschland bezogen, sollen die Kirchen, und alle anderen an widerrechtlich erlangten Vermögen Teilhabenden einschließlich allen involvierten »Heimkinder-Zwangarbeit-Firmen« ! , denn nicht nur der reine Gewinn, aber auch Ersparnisse sowohl Einsparnisse aufgrund des Einsatzes von »Heimkinder-Zwangsarbeitern«, sind, m.E., ebenso Vermögen ! , wiederrechtlich erlangtes Vermögen ( unlawfully acquired and accumulated assests and wealth ! ) !ihre Beute aus nachkriegsdeutscher »Heimkinder-Zwangsarbeit« behalten dürfen ? --- Andere Straftäter – ganz normale Bürger die sich zum Straftäter machen – dürfen ihre Beute aus Straftaten doch auch nicht behalten, oder ?

Wer in Deutschland also will sich dafür einsetzen und darum bemühen, dass zukünftig nicht nur die Kirchen und ihre Verbündeten, sondern alle Straftäter, „rechtswidrig und widerechtlich erlangtes Vermögenbehalten dürfen ?
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Ehemaliges Heimkind

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Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken

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Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken.Wer ist dagegen ?


Wenn jemand dem Heimkind, jedem Heimkind, das Geld stiehlt oder dessen Lohn veruntreut ist er ein Dieb und/oder Betrüger.
Dies ist geschehen hunderttausendfach wenn nicht millionenfach. --- Diese Straftaten mögen verjährt sein, aber unter Umständen möglicherweise wegen der Vielzahl, dem Umfang und dem System mit dem von dieser Bevölkerungsgruppe „Heimkind“ gestohlen wurde, auch nicht.

Das Diebesgut ( „rechtswidrig und widerrechtlich erlangtes Vermögen“ ) bleibt immer Diebesgut. Das Diebesgut geht nie in den rechtmäßigen Besitz des Diebes oder des Betrügers über – auch nicht sobald es in seinem Bankkonto oder seinem Tresor oder im Bankkonto oder Tresor eines anderen ist, und zu jeder Zeit danach wenn ein Zweiter oder Dritter es wissentlich auf irgend eine Weise verwertet wird dieser zum Hehler. So ist es im Gesetz festgelegt und durch viele diesbezügliche Gerichtsurteile bestätigt.

Unendliche Varianten dieses Tatbestandes sind möglich um zum Straftäter zu werden. Und auch wenn nachdem das Geld „gereinigt“ ist bleibt es Diebesgut ( „rechtswidrig und widerrechtlich erlangtes Vermögen“ ) und kann es auch dann noch zur Hehlersubstanz werden; und auch jederzeit schon aus diesem Grund, dass es Diebesgut ist, beschlagnahmt werden.

Es kann mir doch keiner erzählen, dass es in diesem Zusammenhang keine Straftaten gibt für die die Täter sowohl wie auch die Mittäter auch heute noch belangt werden können und das Diebesgut an die rechtmäßigen Besitzer zurückgeben müßten --- ZUMINDEST das Diebesgut ( „rechtswidrig und widerrechtlich erlangtes Vermögen“ ) zurückgeben müßten.
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Ehemaliges Heimkind

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Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken

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Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken.Wer ist dagegen ?

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BEISPIELDIEBSTAHLVERSUCHTER DIEBSTAHLHEHLEREI


Beispiel einer ANKLAGESCHRIFT gegen drei Anklagte die gemeinsam in einem Strafprozess vor Gericht stehen und gemeinsam in neun Fällen des besonders schweren Diebstahls, des versuchten Diebstahls, sowohl wie auch, in der Alternative, in neun selbständigen Fällen der gemeinschaftlichen gewerbsmäßigen Hehlerei angeklagt sind.

@ http://www.thueringen.de/imperia/md/content/olg/gerichte/verhandlungs__bersicht_mai_2012.pdf

08.05.2012, 9.00 Uhr, Saal 001 286 Js 8464/08 Schöffengericht
Tatvorwurf: gemeinschaftlicher Diebstahl in neun besonders schweren Fällen, versuchter Diebstahl oder gemeinschaftliche gewerbsmäßige Hehlerei in neun selbstständigen Fällen.

Gera, Weida, Triptis, u.a., 2006, 2007:
Der Angeklagten im Alter von 31 Jahren sowie den beiden Angeklagten im Alter von 34 Jahren wird vorgeworfen, entweder erkennbares Diebesgut zum Zwecke der Veräußerung gelagert oder aber auch selbst bereits die Diebstahlshandlungen begangen zu haben.
Bei einem Einbruch im Jahre 2006 soll ein Beuteschaden in Höhe von 8319 € entstanden sein, bei einem Diebstahl 2007 von vier Autoreifen von einem Firmengelände in Weida ein Beuteschaden in Höhe von 2600 €, bei einem Einbruch in ein Firmengelände einer Firma in Triptis ein Beuteschaden von 12.207 €, bei einem Einbruch in eine Elektronikgeschäft in Gera ein Beuteschaden von 2000 € sowie ein Sachschaden von 2677 €.
Ferner soll es weitere Einbrüche in Crimmitschau, Wünschendorf, Berga und Limburg gegeben haben. Das Diebesgut soll ein Garage der Angeklagten eingelagert worden sein, zur Vertuschung dieses Besitzes am Beutegut sei die Garage an ein „Phantom“ vermietet worden.
Dies nur weil nicht jeder jeden Tag solch eine ANKLAGESCHRIFT sieht und die meisten von uns wohl noch nie solch eine ANKLAGESCHRIFT gesehen haben.

Ob diese Straftäter wohl, nachdem sie der einen oder anderen Straftat überführt wurden, ihre Beute behalten durften ?
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Ehemaliges Heimkind

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Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken

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Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken.Wer ist dagegen ?


VERFALL (RECHT)

Was ist die Bedeutung von „Verfall“ ? – Wie viele Bedeutungen von „Verfall“ gibt es ? – Wie viele von euch kennen das Wort „Verfall“ und benutzen es täglich in ihrem gewöhnlichen Sprachgebrauch und wissen auch ganz genau was es bedeutet im juristischen Sinne ? – Ich denke sehr wenige von euch werden es im letzterwähnten Zusammenhang kennen.

Ich selbst kann mich vage darin erinnern es vielleicht schon mal vor Dekaden ( in meiner Schulzeit noch ) in Zusammenhang mit dem „Verfall“ von Gebäuden oder Ruinen und alten Kulturen gehört und es vielleicht auch selbst schon in solchen Zusammenhängen verwendet zu haben.

Ich, als Australier dessen tägliche Sprache Englisch ist, kannte dieses deutsche Wort also kaum. Und obwohl ich zufällig – zum ersten mal erst vor ein paar Tagen – während meinen Recherchen auf dieses Wort gestoßen war und auch zum ersten mal auf die juristische Bedeutung dieses Wortes aufmerksam wurde, worauf ich dann in einem Zweizeiler auch hier im Forum schon mal kurz Bezug nahm, hatte ich es sofort danach wieder vergessen.

Jetzt aber ist mir das Wort „Verfall“ wieder eingefallen und ich habe daher noch einmal genau nachgeschaut was es mit diesem Wort auch im juristischen Sinne nun wirklich auf sich hat.

Dieses neue Wissen möchte ich jetzt auch mit euch teilen, denn es ist von absoluter und großer Bedeutung und Relevanz in Zusammenhang mit „rechtswidrig und widerrechtlich erlangtem Vermögen“ ( unlawfully acquired and accumulated assests and wealth ! ).

Relevante Teilauszüge aus WIKIPEDIA @ http://de.wikipedia.org/wiki/Verfall_(Recht)

Strafrecht
[ d.h. die Anwendung und Regulierung von „Verfall“ ist im Strafrecht angesiedelt ]


Gemäß § 73 StGB wird der Verfall eines Vermögensvorteils angeordnet, wenn der Täter diesen aus einer rechtswidrigen Tat erlangt hat. Sinn dieser Vorschrift ist es, unrechtmäßig erlangten Vermögenszuwachs abzuschöpfen, also eine rechtswidrige Bereicherung zu beseitigen.[1] Verfall ist somit ein über die Gewinnabschöpfung hinausgehendes Übel mit Strafcharakter.[2] Der Verfall kann auch gegen denjenigen angeordnet werden, der nicht Täter, sondern Teilnehmer der rechtswidrigen Tat ist. Es muss außerdem kein schuldhaftes Handeln vorliegen,[3] da der Verfall keine Strafe darstellt. Der Rechtssatz "nulla poena sine culpa" (lat., keine Strafe ohne Schuld) ist daher nicht anwendbar.

[ ......... ]

Ist ein bestimmter [rechtswidrig und widerrechtlich erlangter] Gegenstand nicht mehr beschaffbar oder der Verfall aus einem anderen Grunde nicht möglich, so ist nach § 73a StGB sog. Wertersatz durch den Täter zu leisten. Damit soll verhindert werden, dass erlangte Vermögensvorteile veräußert oder verbraucht werden, um so dem Verfall zu entgehen. Den Umfang und den Wert kann das Gericht schätzen (§ 73b StGB). Über den Verfall hinaus ist der erweiterte Verfall § 73d StGB) zulässig. Dieser weist im Vergleich zum herkömmlichen Verfall zwei Unterschiede auf: 1. müssen die Verfallsobjekte nicht aus einer konkret abgeurteilten Tat stammen, sondern es genügen beliebige andere rechtswidrige Taten, soweit die Vorschrift nur auf den § 73d StGB verweist. 2. kann der erweiterte Verfall schon dann angeordnet werden, wenn nur die Umstände die Annahme rechtfertigen (es genügt eine konkrete Wahrscheinlichkeit) [4], dass der Täter oder Teilnehmer die betreffenden Gegenstände aus einer oder für eine rechtswidrige Tat erlangt hat.

[ ……… ]

Höhe der Abschöpfung

Die Höhe der Abschöpfung richtet sich nach dem erlangten Vermögensvorteil und darf diesen nicht überschreiten, kann ihn aber im Ermessen der Behörde unterschreiten.[13] Für die Bemessung der Verfallshöhe ist der Vermögensvorteil, der unmittelbar aus dem Erfolg der Tat hervorgegangen ist, maßgeblich [ ... ] zu berücksichtigen;[14] Wurde durch die Tat ein Gegenstand erlangt, so ist seine Wertsteigerung bis zum Zeitpunkt der Entscheidung, aber nicht ein eventueller Wertverfall zu berücksichtigen [15]

[ ……… ]

[ Alle Fußnoten und Definitionen können natürlich ganz einfach im Original aufgerufen werden ]
Ich werde mich jetzt nicht hier bemühen Auswege für all diejenigen gegen die offiziell ein „Verfall“, d.h. offiziell eine „Gewinnabschöpfung“ angeordnet werden könnte, zu suchen und zu finden. Das überlasse ich ihren Verteidigern, im wahrsten Sinne des Wortes „Verteidiger“ und „verteidigen“ – „verteidigen“ derjenigen die im Besitz des „rechtswidrig und widerrechtlich erlangten Vermögens“ ( unlawfully acquired and accumulated assests and wealth ! ) sind und gerne eine „Rückgewinnungshilfe“ würden verhindern wollen.
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Ehemaliges Heimkind

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Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?

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HEIMKINDER FRAGEN BEZÜGLICH HEHLEREI: »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt?«


Dieser Beitrag gehört, m.E., genau in diesen Thead »Wer begeht wann „Hehlerei“ und wann ist „Hehlerei“ verjährt ?« sowohl wie natürlich auch in den anderen Thread »Betrüger, Diebe und Hehler gezwungen Vermögen herauszurücken. – Wer ist dagegen?«.

In Bezug auf das von den Kirchenrechtswidrig und widerrechtlich erlangte Vermögen“ ( unlawfully acquired and accumulated assests and wealth ! ) aus »Heimkinder-Zwangsarbeit« haben Kirchenobere schon mehrmals über die letzten paar Jahre, obwohl nicht öffentlich, so jedoch unter Zeugen, folgende Ausrede geäussert:

Ja wir können dieses Geld doch nicht wieder zurückgeben. Dann hätten wir ja kein Geld mehr unsere guten Taten fortzusetzen.

Die Nutznießer Firmen der »Heimkinder-Zwangsarbeit«, hingegen, sagen überhaupt nichts dazu. Ihr diesbezügliches Schweigen ist ohrenbetäubend.

Und was sagt die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland dazu ?

Und was sagen die jeweiligen Länderregierungen der Bundesrepublik Deutschland dazu ?

Und was sagen die Medien dazu ?

Und was sagt die Gesellschaft dazu ?
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Ehemaliges Heimkind

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Waren die Einnahmen aus HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT steuerfrei?

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Was war damals rechtmäßig und gesetzmäßig daranan alle dem !und gemäß wessen Gesetz ?


Buch: Margret Karaul, Dierk Schumann, Rebecca Eulzer, Anne Kirchberg :
»Zwischen Verwahrung und Förderung - Heimerziehung in Niedersachsen 1949-1975« – 2012 Budrich UniPress, Opladen Berlin & Toronto – IBSN 978-3-86388-014-9

( Seite 97-102 )
Aus diesem Buch geht hervor: Die jeweiligen Jugendämter und Kommunalbehörden mit Segnung der Landesregierung ( zumindest was Niedersachsen betrifft ! ), es scheint, haben diese Verträge unter der Hand mit den verschiedenen Firmen und Landwirten, die Fürsorgezöglinge als billige Arbeitskräfte vermarkteten, geschlossen, und den Heimleitungen dabei einen Prozentsatz der Einnahmen versprochen. Die Löhne für die Arbeit normalerweise zahlbar auf dem freien Arbeitsmarkt wurden dabei jeweilig absichtlich bei ungefähr die Hälfte der ortsüblichen Tariflöhne unterwandernt. Für die Fürsorgezögliche selbst gab es keine Bezahlung; sie bekamen einfach nur ein Taschengeld, dass auf ein Punktesystem bassierte und sich nach ihrer „Führung“ im Heim und bei der ihnen zugewiesenen Arbeit richtete. So wurde es gehandhabt jahrzehntelang im nachkriegsdeutschen Westdeutschland.

Hört sich, m.E., nicht nachRechtsstaatan.
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Man darf nicht warten, bis der Freiheitskampf ‚Landesverrat‘ genannt wird.“ ( Erich Kästner )
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ruben1

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AW: Der VEH e.V. vertritt die Interessen aller ehemaligen Heimkinder.

Hallo Heidi,

das Ihr alle Heimkinder vertretet ist ja so nicht wahr. Ihr als Vorstand haltet Euch ja nicht an Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Denn Ihr geht mit Mobbing an anders Denkende heran. Besonders Du, das habe ich in den Telefonaten mit Dir zu spüren bekommen.

Ruben aus Berlin und Mitglied (noch) im Verein, auch muss ich mich nicht hinter so ein Pseudonym verstecken.
 

roterhusar

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Seit dem Eklat zwischen dem "Kriminologen" Christian Pfeifer und Kardinal Marx ist wohl die letzte Hoffnung gewichen, dass jemals die Zustände in Kirchlichen Anstalten ans Tageslicht kommen. Der Vorwurf, sie konnten keinen Vertrag vereinbaren ist dumper gehts nimmer.
 

Ehemaliges Heimkind

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Aufklärung oder weitere Vertuschung, was ist gewollt?

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Hier kann sich jeder darüber informieren wo AUFKLÄRUNG DER VERBRECHEN DER KIRCHEN ( in Bezug auf „KINDESMISSBRAUCH“ ) stattfindet und wer was zu dieser AUFKLÄRUNG beiträgt

im HEIMKINDER-FORUM.DE im Thread »In Zusammenhang mit der Aufdeckung von Kindesmissbrauch, Wem gebührt die Ehre – und wem die Verdammnis?« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/15930-in-zusammenhang-mit-der-aufdeckung-von-kindesmissbrauch-wem-gebührt-die-ehre-–-und-wem-die-verdammnis/

Themenstarter – am 9. Dezember 2012 ( um 03:19 Uhr [MEZ] ) – das Ehemalige Heimkind Martin Mitchell a.k.a. »martini« ( Jg. 1946 ) – der als Teenager selbst durch verschiedene Kinderheimhöllen der Bundesrepublik Deutschland gegangen ist, dem es aber mit 17½ Jahren ( in 1964 ) gelungen ist nach Australien zu entfliehen, d.h. auszuwandern.

Betreiber auch – u.a. – ( seit 2003 ) der Webseite HEIMKINDER-UEBERLEBENDE.ORG
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Ehemaliges Heimkind

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INTERESSENKONFLIKTE HOCH DREI

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Nochmals für all diejenigen die es immer noch nicht begriffen haben !

INTERESSENKONFLIKTE HOCH DREI !!!

Missbrauchsopfer werden betrogen und über den sprichwörtlichen Tisch gezogen --- von den Kirchen.

Unbedingt den Medienbericht vom 04.02.2013 bezüglich »Klasnic-Kommission missachtet Datenschutz« @ http://hpd.de/node/14938 und ähnliche österreichische Medienberichte auch an vielen, vielen anderen Stellen im Internet beachten ( die in der Bundesrepublik Deutschland etablierten Medien berichten einfach nicht darüber ).

ZUM VERGLEICH dessen was in Österreich geschieht ( Handhabung der „katholischen Klasnic Kommission“ in Österreich / Wien ) seitens der KATHOLISCHE KIRCHE ÖSTERREICH ( 1. ) mit dem was in Deutschland geschieht ( Handhabung der „katholischen Missbrauchsbeauftragten“ in Deutschland ) seitens der KATHOLISCHE KIRCHE DEUTSCHLAND und ( 2. ) mit dem was in Deutschland geschieht ( Handhabung der „evangelischen Ansprechspersonen für Missbrauchsopfer“ in Deutschland ) seitens der EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND.

ERSTENS:

Katholische Missbrauchsbeauftragte in allen Bistümern und Diözesen in der Bundesrepublik Deutschland, die ( belegbar ! ) vielfach auch selbst Juristen, Rechtsanwälte und Rechtsanwaltskanzleien, die die Interessen der Täter und Täterorganisationen und ihre Rechtsnachfolger vertreten sind, erzählen den Missbrauchsopfern der KATHOLISCHE KIRCHE DEUTSCHLAND – die sich dummerweise an SIE wenden – durchgehend, dass die in ihren jungen Jahren gegen sie begangenen sexuellen Straftaten, sowohl wie auch die damit zusammenhängenden Zivilansprüche / Schmerzensgeldansprüche, die diese Missbrauchsopfer möglicherweise auch heute noch gegen die KATHOLISCHE KIRCHE DEUTSCHLAND haben „verjährt“ „sind“. Und diese katholischen Missbrauchsbeauftragten beraten dann, gleichzeitig, die zu ihnen gekommenen Missbrauchsopfer eine kleine Abfindung für ihr Leiden und Trauma ( vielleicht so um die 4000 Euro bis 5000 Euro ) zu akzeptieren.

ZWEITENS:

Evangelische Ansprechspersonen für Missbrauchsopfer in allen ev. Gliedkirchen und ev. Kirchenkreisen in der Bundesrepublik Deutschland, die ( belegbar ! ) vielfach auch selbst Juristen, Rechtsanwälte und Rechtsanwaltskanzleien, die die Interessen der Täter und Täterorganisationen und ihre Rechtsnachfolger vertreten sind, erzählen den Missbrauchsopfern der EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND – die sich dummerweise an SIE wenden – durchgehend, dass die in ihren jungen Jahren gegen sie begangenen sexuellen Straftaten, sowohl wie auch die damit zusammenhängenden Zivilansprüche / Schmerzensgeldansprüche, die diese Missbrauchsopfer möglicherweise auch heute noch gegen die EVANGELISCHE KIRCHE IN DEUTSCHLAND haben „verjährt“ „sind“. Und diese evangelischen Ansprechspersonen für Missbrauchsopfer beraten dann, gleichzeitig, die zu ihnen gekommenen Missbrauchsopfer eine kleine Abfindung für ihr Leiden und Trauma ( vielleicht so um die 4000 Euro bis 5000 Euro ) zu akzeptieren.
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Ehemaliges Heimkind

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Sind die kirchlichen Straftaten wirklich alle verjährt?

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Bundesgerichtshof-Urteil !!!

BGH - Urteil vom 4. Dez. 2012 Az. VI ZR 217/11

Das Original-Urteil ist hier zu finden @ http://openjur.de/u/597180.html#

Und so ist es richtig !!!

Der Kinderschänder, der gegen die angebliche Verjährung – zivilrechtliche Verjährung – der Schädigung eines Kindes durch mehrfache Vergewaltigung vor mehr als zwei Jahrzehnten und seine zivilrechtliche Verurteilung seinem Opfer dafür Schadenersatz zu leisten Berufung beim höchsten Gericht eingelegt hatte, hat verloren.

Er muß jetzt Schadenersatz leisten sowohl wie auch alle Kosten für das Berufungsverfahren zum Bundesgerichtshof tragen.

Und das ist richtig so !!!

»Für die Kirchen und ihre Einrichtungen erscheint es jedenfalls kurios, daß sie die Verjährungseinrede erheben. Sie handeln hier auf Erden mit Ewigkeitswerten, beanspruchen aber den Schutz der Verjährung. Sie untergraben damit ihre Lehre und das noch vorhandene Vertrauen Vieler.« ( meint Dierk Schäfer, ev. Pfarrer i.R. am Mi. 06.02.2013 um 10:27 Uhr ).
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Ehemaliges Heimkind

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Schmerzensgeldzahlungen waren bisher zu niedrig!

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Einem Vergewaltigungsopfer wird von einem Landgericht ein Schmerzensgeld in Höhe von 100.000 € zuerkannt.

Ja, und was sagen DIE KIRCHEN und IHRE Missbrauchsbeauftragten und Rechtsabteilungen und BUND und LÄNDER und IHRE Schadensbegrenzungsteams jetzt dazu ?

Pressemitteilung: netzwerkB / 6. Februar 2013

Reform des Schadenersatzes Notwendig

Schmerzensgeld

»Die 16. Zivilkammer des Wuppertaler Landgerichts sprach am 5. Februar 2013 einem Vergewaltigungsopfer einen Betrag von 100.000 Euro zu. Das Urteil (Az. 16 O 95/12) ist noch nicht rechtskräftig und wird vom Täter laut der Mitteilung seines Anwaltes angefochten werden. Das Opfer, eine damals 16jährige, schwangere Schülerin aus Solingen, wurde im Mai 2009 auf dem Schulweg verschleppt, für vier Tage gefangen gehalten, mit dem Tod bedroht und vielfach vergewaltigt.

Der Täter hatte die Tat in einer Art Drehbuch geplant. Als das Opfer dem Täter eröffnet hatte, dass sie schwanger sei, drohte der Täter dem Opfer, er wolle das Baby je nachdem später töten oder später ebenso vergewaltigen. Nach vier Tagen konnte das Opfer fliehen.

Auf den ersten Blick wirkt dieses Urteil fortschrittlich und realistisch.
Der Vorsitzende Richter erklärte: "Wir sind zwar gehalten, uns an vergleichbaren Fällen zu orientieren. Die bisherigen Zahlungen erscheinen uns aber einfach zu niedrig."«

http://www.lg-wuppertal.nrw.de/presse/archiv/2013/Pressemitteilung-Nr_-1-2013-v_-09_01_2013.pdf
QUELLE: Dierk Schaefers Blog ( 06.02.2013 um 20:40 Uhr ) @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/02/06/schmerzensgeld/

QUELLE: Pressemitteilung vom 06.02.2013 von netzwerkB @ http://netzwerkb.org/2013/02/06/reform-fur-mehr-gerechtigkeit-und-hilfe-ist-notwendig/ und @ http://netzwerkb.org/2013/02/05/vergewaltigte-erstreitet-rekord-schmerzensgeld/

QUELLE: SPIEGEL ONLINE ( Di. 05.02.2013, 14:18 Uhr ) »Schwangere Schülerin: Vergewaltigte erstreitet Rekord-Schmerzensgeld« @ http://www.spiegel.de/panorama/justiz/wuppertal-vergewaltigte-schuelerin-erstreitet-rekord-schmerzensgeld-a-881583.html

Und der Anwalt des damals 16-jährigen Vergewaltigungsopfers, Rechtsanwalt Hendrik Prahl selbst sagt folgendes dazu:

Beiler Karl - Platzbecker & Partners @ http://www.bkpkanzlei.com/index.php/de/datenschutzbestimmung/138-in-eigener-sache-rekord-schmerzensgeld-fuer-vergewaltigungsopfer

05.02.2013

In eigener Sache: Rekord-Schmerzensgeld für Vergewaltigungsopfer

Die 16. Zivilkammer des Landgericht Wuppertal hat in einer heute verkündeten Entscheidung (Az.: 16 O 95/12) einem Vergewaltigungsopfer ein Schmerzensgeld in Höhe von 100.000 € zuerkannt und damit einen Paradigmenwechsel in der hiesigen Rechtsprechung eingeleitet. Die junge Frau wurde vor vier Jahren im Alter von 16 Jahren in Solingen auf dem Schulweg entführt und von dem Täter tagelang gefangen gehalten und mehrfach sexuell missbraucht.

Rechtsanwalt Hendrik Prahl [ siehe @ http://www.bkpkanzlei.com/index.php/anwaelte/hendrik-prahl ] unserer Kanzlei am Standort Wismar – hat das Opfer sowohl in dem vorangegangenen Strafverfahren, als auch im Schmerzensgeldprozess anwaltlich vertreten. Das von ihm nun erstrittene Urteil enthält die höchste jemals in Deutschland zugesprochene Schmerzensgeldsumme für ein Vergewaltigungsopfer. Zuvor konnte hierzulande lediglich ein Höchstbetrag von 50.000 € erfolgreich eingeklagt werden.

Weitere Informationen finden Sie im SPIEGEL ONLINE [ @ http://www.spiegel.de/panorama/justiz/wuppertal-vergewaltigte-schuelerin-erstreitet-rekord-schmerzensgeld-a-881583.html ] oder den Seiten des WDR [ @ http://www1.wdr.de/themen/panorama/schmerzensgeldvergewaltigung100.html ]
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Ehemaliges Heimkind

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Heimkinder warten auf Entschädigung für ihr Martyrium !

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In BRÖ und BRD --- Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt? --- Zwangsarbeit/Arbeitsausbeutung auch in der Bundesrepublik Deutschland in ganz großem Stil.


ZDF.de - frontal21
»Missbrauchte HeimkinderKaum Hilfe für die Opfer« - »Und alle haben geschwiegen«

@ http://www.zdf.de/Frontal-21/Missbrauchte-Heimkinder-26687780.html

[ als Teil dieser Sendung am Dienstag, 19. Februar 2013 ]

Video-Interview ( VON WOLFGANG KRAMER )

Ein ausführliches Interview mit dem Erziehungswissenschaftler und Berater ehemaliger Heimkinder, Manfred Kappeler

Frontal21 im Interview mit Prof. Dr. Manfred Kappeler – 9 Min. und 12 Sek.

Dienstag, 19. Februar 2013

[ Niederschrift dieses Interviews
( Niederschrift aus privater Hand – seitens des Australiers Martin MITCHELL, Ehemaliges Heimkind, Jg. 1946 ) ]

INTERVIEWER: Was kritisieren Sie denn noch? – Es ist doch: Das Unrecht ist anerkannt und es gibt Geld.

PROF. KAPPELER: Ja.

INTERVIEWER: Was noch, was fehlt?

PROF. KAPPELER: Das Unrecht was anerkannt wird wird nicht in dem Sinne anerkannt wie die Vertreter der Ehemaligen Heimkinder am Runden Tisch das gefordert haben. Zwar steht in den Preambeln des Abschlussberichtes „Unrecht und Leid is geschehen“, dass es anerkannt wird, es wird bedauert, aber der Kern dieses Unrechtes, die ZWANGSARBEIT der Jugendlichen und die verbotene Kinderarbeit, Arbeit der Kinder bis zum vierzehnten Lebensjahr – und die damit verbundene Vorenthaltung jeglicher Bildungschancen – wurde nicht anerkannt, ausdrücklich nicht anerkannt. Und das war die Hauptforderung der Ehemaligen Heimkinder. Und wenn diese Hauptforderung anerkannt worden wäre dann hätte auch eine ganz andere Entschädigung erfolgen müssen, nämlich wirklich eine Ent-schädigung die zumindestens den Versuch unternommen hätte die vorenthaltenen Lebenschancen auf einem niedrigen Level aber immerhin für das Alter jetzt noch beträchtlich zu bedenken.

Die mutmaßlichen Täter kann man nicht befragen. Die betroffenen Ehemaligen Heimkinder können keine materiellen Beweise führen. Es gibt ja auch so gut wie in keinem Fall noch Akten. So: „Rein formal-juristisch ist da eigentlich gar nichts zu wollen und in so fern kann es auch keine pauschale Entschädigungsregelung geben. Das was wir machen ist ja eigentlich ja schon ein großes symbolisches Zeichen. Verpflichtet sind wir dazu formal-juristisch überhaupt nicht.“.

PROF. KAPPELER: Ja.

INTERVIEWER: Was haben Sie dazu zu sagen?

PROF. KAPPELER: Diese formal-juristische Argumentation die – ahem – ist ja der Versuch der politischen Verantwortung zu entgehen. Wenn man sich auf die Verjährungsfristen zurückzieht, auf die Weigerung der Täterorganisationen – sage ich jetzt absichtlich zugespitzt – auf die Verjährungseinrede zu verzichten wenn Ehemalige Heimkinder heute noch ihre Schäden geltend machen wollen auf dem juristischen Wege, wenn – ahem – die Beweislage so verstanden wird dass die Ehemaligen Heimkinder im Einzelfall teilweise mit Uhrzeit und Stunde der Gewalttaten die sie erfahren haben belegen sollen was ihnen geschehen ist, dann sind das alles formal-jurische Argumente, die einen Abwehrcharackter haben.

In Wirklichkeit wäre es um eine politische Entscheidung gegangen und so war das Ganze ja auch angedacht. Gefordert waren eine politische Anerkennung dieses Unrechts und dann auch eine politisch gewollte Wieder-gutmachung [ Wieder-Bindestrich-Gutmachung ! ], so weit das überhaupt geht.

In einer der Sitzungen im Bundestag des Petitionsausschusses waren Experten aus dem Bundesarbeitsministerium geladen, die wurden von den Abgeordneten zur Frage des Charakters der in den Heimen geleisteten Arbeit befragt, und dann haben diese Herren aus dem Bundesarbeitsgericht [ sic, MM ] gesagt, die Arbeit die die Kinder und Jugendlichen in den Heimen leisten mussten war ZWANGSARBEIT.

Wenn sie das anerkennen, sie als Abgeordnete, dass das ZWANGSARBEIT ist, dann müssen sie das als politische Entscheidung sehen und auf politischem Wege dafür sorgen; dass kann nicht über die Rentenkasse gehen und auf die allgemeine Bevölkerung übertragen werden, dass diese Menschen Wiedergutmachung erfahren.

Das haben die Experten aus dem Bundesarbeitsministerium den Abgeordneten des Bundestages gesagt, die haben gesagt „das ist ZWANGSARBEIT“.

Und wenn sie die Wiedergutmachung wollen, dann müssen sie als Volksvertreter den politischen Mut haben das entsprechend zu entscheiden.

INTERVIEWER: Das Ganze erinnert ja an die Feststellung „Einmal Opfer immer Opfer“. Gilt das auch für die Ehemaligen Heimkinder im Hinblick auf das was beim Runden Tisch rausgekommen ist?

PROF. KAPPELER: Ja. Also sehr, sehr viele Ehemalige Heimkinder haben das als eine zweite Viktimisierung erlebt. Was dort geschehen ist: sie waren ständig der Übermacht, der Gewalt der Experten und der Interessenvertreter unterlegen.

Sehr, sehr viele Ehemalige Heimkinder in der Bundesrepublik haben sich überhaupt nicht bis jetzt geoutet, oder weigern sich auch, bezogen auf diese eingeschränkten Entschädigungsmöglichkeiten – oder sagen wir mal „Entschädigungsmöglichkeiten“, falscher Begriff – das was sie da bekommen können, das in Anspruch zu nehmen, weil sie nicht wieder in dieser Rolle des Opfers, das jetzt als Bittsteller, wieder auftreten muss um minimale Gratifikationen zu bekommen.

Die Gesellschaft hat da nach wie vor eine ungeheuere Bringschuld diesen Menschen gegenüber.

INTERVIEWER: Aber ist im Hinblick auf dieses bekanntgewordene Unrecht in einem Rechtsstaat – was ja fast wie ein Widerspruch in sich klingt – ist dieser Rechtsstaat, ist die Bundesrepublik, dieser Herausforderung die Schäden die da entstanden sind wenigstens tendenziell wiedergutzumachen annähernd gerecht geworden?

PROF. KAPPELER: Nein. – Nein. Es ist, das muss man leider sagen, wirklich die Billiglösung dabei herrausgekommen. Das Allergeringste was ihnen als das einmal in Gang gekommen war zugestanden werden musste und keinen Euro mehr.

INTERVIEWER: Warum ist im Abschlussbericht nicht davon die Rede dass es ein Unrechtssystem gewesen ist mit ZWANGSARBEIT und allem Drum und Dran und Rechtlosigkeit? Warum ist das da nicht reingeschrieben worden? Wer wollte das nicht?

PROF. KAPPELER: Also, wenn wir jetzt die Politiker am Runden Tisch nehmen, auch schon im Petitionsausschuss, auch schon im Bundestag, dann wäre dieses Eingeständnis eine Erschütterung ihres Selbstverständnisses bezogen auf die Geschichte und den Charakter der Bundesrepublik Deutschland gewesen. Mitten im Kern des eigenen Gesellschaftssystems geschieht solches Unrecht in unvorstellbaren Ausmass und sämtliche – verfassungsrechtlich, staatsrechtlich, verwaltungsrechtlich! – vorhandenen Kontrollsysteme versagen; nicht zufällig!

Ich hab analysiert wie das alles zusammenhängt, warum die Vormundschaftsgerichte zusammen mit den Jugendämtern, zusamen mit den Verwaltungsgerichten, mit der Psychiatrie, ein gesamtes System so funktioniert hat.

Nach ’45 gab es an diesem Punkt, in diesen totalen Institutionen – die waren völlig abgeschottet von der Öffentlichkeit! – keine Zäsur. Mit denselben Personen und denselben Methoden ist das weitergelaufen bis weit in die siebziger Jahre.

Und sich das einzugestehen, sich dieses existenzielle Versagen deutlich zu machen – und dieses Eingeständnis wäre eine Leistung gewesen für die Entwicklung der politischen Kultur in der Bundesrepublik für die Zukunft – , deswegen habe ich immer gesagt, es geht auch darum dass wir diese Schuld annehmen, die wir selber genuin zu verantworten haben um zu verhindern dass sowas jemals wieder passiert. – Das ist nicht irgend eine, sondern es ist eine zentrale Schuld des Systems in der Bundesrepublik.

Und die Ehemaligen Heimkinder haben diesen Punkt unmissverständlich immer wieder in die Debatten am Runden Tisch eingebracht und da sind sie auf eine Mauer der Ablehnung gestoßen.

Und, kann man natürlich noch hinzufügen, bei den Kirchenvertretern, die ja 70% der gesamten Heimerziehung zu verantworten hatten, kommen ja noch mal andere Dimensionen von Schuld und Sühne dazu.

INTERVIEWER: Ein Unrechtssystem im neuen freiheitlich-demokratischen Westdeutschland. Der Rechtsstaat versagt. Die Profiteure des Unrechts wurden nie zur Verantwortung gezogen.

EHEMALIGES HEIMKIND DIETMAR KRONE: Was mich am meisten darüber ärgert, dass die Firmen für die wir arbeiten mussten, sich schön da rausgehalten haben; die mussten ja so gut wie garnichts in den Topf einzahlen, nich. Letztendlich bleibt’s am Steuerzahler hängen.

INTERVIEWER: Der Runde Tisch [ Heimerziehung ] [ unter der Schirmherrschaft von Antje Vollmer ] Jahrzehnte später begnügt sich mit einer Billiglösung, gesteht keine jüngste deutsche Schuld ein.

PROF. KAPPELER: Einsicht in die eigene Schuld - da liegt das Versagen und damit, das will ich mal deutlich sagen, ist auch wieder neue Schuld entstanden.

[ für diese letzten vier Ausagen – die auch Teil des Interviews waren – siehe das YouTube-Video @ http://www.youtube.com/watch?v=VfJWx_r0f70 ( am Ende dieses YouTube-Videos ! ) ]
»„Und alle haben geschwiegen“ – EIN SPIELFILM über das Schicksal von Heimkindern im Westdeutschland der 50er und 60er Jahre. Hunderttausende Kinder und Jugendliche erlebten Demütigungen und Rechtlosigkeit, mussten ZWANGSARBEIT leisten, viele wurden sexuell missbraucht.«
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Heimkinder warten auf Entschädigung für ihr Martyrium !

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Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND [ bevor sie eine "Bundesrepublik" war ] ! --

Die Rechtslage betreffend „Heimkinder-Zwangsarbeit“ in der BUNDESREPUBLIK ÖSTERREICH [ bevor sie eine "Bundesrepublik" war ] !

Weiterführend zu der von Prof. Dr. Manfred Kappeler erwähnten "ZWANGSARBEIT", wobei es um das Verbot dieser "ZWANGSARBEIT" geht und dazu was das Gesetz unter "ZWANGSARBEIT" versteht.

Relevante Auszüge aus den Proklamationen und Bekanntgebungen der Allierten --- auch bezüglich ZWANGSARBEIT.

Verordnungsblatt der Stadt Berlin

Herausgegeben von der Stadt Berlin.
Erscheint nach Bedarf. – Bezugspreis vierteljährlich
5,—RM zuzüglich Postgebühren, Einzelheft 1,—RM

Bestellungen sind zu richten an die Verlagsabteilung
der Magistratsdruckerei, Berlin N4, Linienstr. 339-340
Telefon 42 46 51 — Postscheck Nr. Berlin 1006 71

1. Jahrgang Nr. 85. Oktober 1945

Inhalt

Tag 20. 9. 1945 – Proklamation Nr. 2 des Kontrollrates – Seite 95

Bekanntmachungen der Alliierten

Proklamation Nr. 2 des Kontrollrates

An das Deutsche Volk!

Einige zusätzliche Forderungen an Deutschland
Wir, die Vertreter der Alliierten, Oberbefehlshaber der Besatzungsstreitkräfte der Sozialistischen Sowjetrepubliken, des Vereinigten Königreichs von Großbritanien und Nordirland, der Vereinigten Staaten von Amerika und der Französischen Republic, geben, im Anschluß an die Erklärung über die Niederlage Deutschlands, die am 5. Juni 1945 in Berlin unterzeichnet wurde, hiermit einige zusätzliche Forderungen bekannt, die sich aus der vollständigen Niederlage und der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands ergeben und die Deutschland befolgen muß (soweit dieselben noch nicht erfullt worden sind), und zwar:

Abschnitt I

[ ………. ]

2. Alle Arten militärischer Ausbildung, militärischer Propaganda und militärischer Betätigung jeglicher Natur sind dem deutschen Volk verboten, ebenso die Bildung irgendwelcher Organisationen und Gruppen zum Zweck der Förderung von militärischer Ausbildung irgenwelcher Art und die Bildung von Organisationen ehemaliger Kriegsteilnehmer oder anderer Gruppen, die militärische Eigenschaften entwickeln könnten, oder die dem Zweck der Pflege der deutschen militärischen Tradition dienen, gleichgültig, ob derartige Organisationen oder Gruppen angeblich politischer, erzieherischer, religiöser, gesellschaftlicher, sportlicher oder irgendwelcher anderer Natur sind.

Abschnitt II

[ ………. ]

3. a) Deutsche Behörden und Beamte in allen Gebieten außerhalb der Grenzen Deutschlands, wie sie am 31. Dezember 1937 bestanden, und in allen solchen Gebieten innerhalb dieser Grenzen, wie sie von den Vertretern der Alliierten zu irgendeinem Zeitpunkt festgelegt werden sollten, haben die ihnen von den Vertretern der Alliierten erteilten Vorschriften, sich aus diesen Gebieten zu entfernen, zu befolgen.

b) [ ………. ]

c) [ ………. ]

4. In den in Paragraph 3 oben erwähnten Ländern und Gebieten sind seitens aller Streikräfte unter deutschem Befehl und seitens deutscher Behörden und Zivilpersonen alle Zwangsmaßnahmen und jegliche ZWANGSARBEIT sowie alle Maßnahmen, die eine Gesundheitsschädigung oder eine Verletzung als Folge haben können, unverzüglich und völlig einzustellen.

[ ………. ]

[ ………. ]

Tag 20. 9. 1945 – Proklamation Nr. 2 des Kontrollrates – Seite 100

[ ………. ]

Abschnitt XIII

Im Falle irgendwelcher Zweifel über die Auslegung oder Bedeutung irgendeiner Bedingung oder irgendeines Ausdruckes in der Erklärung über die Niederlage Deutschlands oder aller auf Grund dieser erlassenen Proklamationen, Befehle, Verordnungen und Vorschriften ist die Entscheidung der Vertreter der Alliierten endgültig.

Ausgefertigt in Berlin, den 20. September 1945.
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Absolutes Verbot aller Formen von Zwangsarbeit/Pflichtarbeit!

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Und – ebenso bezüglich "ZWANGSARBEIT" – kürzlich zusammengestellt von Heidi Dettinger, 2. Vorsitzende des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. noch folgende Zusammenfassung:

Artikel 12 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland besagt:

(1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen. Die Berufsausübung kann durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes geregelt werden.

(2) Niemand darf zu einer bestimmten Arbeit gezwungen werden, außer im Rahmen einer herkömmlichen allgemeinen, für alle gleichen öffentlichen Dienstleistungspflicht.

(3) Zwangsarbeit ist nur bei einer gerichtlich angeordneten Freiheitsentziehung zulässig.

Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) definierte 1930 in Art. 2 Abs. 1 des Übereinkommens über Zwangs- und Pflichtarbeit die Zwangsarbeit als unfreiwillige Arbeit oder Dienstleistung, die unter Androhung einer Strafe ausgeübt wird. Nicht dazu gehören laut Abs. 2 des Übereinkommen: Militärdienst, übliche Bürgerpflichten, Arbeit im Strafvollzug, notwendige Arbeit in Fällen höherer Gewalt und Arbeit, die dem unmittelbaren Wohl der Gemeinschaft dient.

Die ILO verbietet den Einsatz von Zwangsarbeit

● als Mittel politischen Zwanges oder politischer Erziehung oder als Strafe gegenüber Personen, die gewisse politische Ansichten haben oder äußern oder die ihre ideologische Gegnerschaft gegen die bestehende politische, soziale oder wirtschaftliche Ordnung bekunden;
● als Methode der Rekrutierung und Verwendung von Arbeitskräften für Zwecke der wirtschaftlichen Entwicklung;
● als Maßnahme der Arbeitsdisziplin:
● als Strafe für die Teilnahme an Streiks;
● als Maßnahme rassischer, sozialer, nationaler oder religiöser Diskriminierung.

Zur Erklärung:

Die ILO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und beauftragt, soziale Gerechtigkeit sowie Menschen- und Arbeitsrechte zu fördern.

Der ILO wurde 1969 der Friedensnobelpreis und 1994 der Hans-Böckler-Preis zuerkannt. Die ILO hat 185 Mitgliedstaaten, unter ihnen die Bundesrepublik Deutschland, die im Übrigen das oben genannte Übereinkommen über Zwangs- und Pflichtarbeit am 13. Juni 1956 ratifizierte!

Es dürfte also eigentlich keiner sagen, dass
1. Die in den Heimen geleisteten Arbeiten KEINE Zwangsarbeiten waren;
2. Die Zeiten andere waren;
3. Sie nichts davon gewusst hätten...
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Heimkinder warten auf Entschädigung für ihr Martyrium !

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Insbesondere in Bezug auf die vorhergehenden letzten drei Beiträge in diesem Thread: Beitrag 671, Beitrag 672 und Beitrag 673, aber auch in Bezug auf viele andere vorhergehende Beiträge in diesem Thread und in anderen relevanten Threads zu diesem Thema und ähnlichen Themen wo auch immer im Internet.

Die Allierten, d.h. die Russen, die Engländer und Iren, die Amerikaner und die Franzosen hatten kein Problem mit der deutschen Sprache, mit dem deutschen Begriff "ZWANGSARBEIT", und sie alle wussten sehr wohl was "ZWANGSARBEIT" – auch im formal-juristischen Sinne – war und um was es sich da handelte und haben es ja daher auch sofort – in 1945 – unter Verbot gestellt. Und die Deutschen haben sich ja dann auch sofort bedingungslos mit diesem Verbot, per Unterschrift, einverstanden erklärt.

Die Deutschen jedoch, obwohl sie dieses Verbot sogar dann in 1949 selbst in ihrem eigenen Grundgesetz festgeschrieben haben, haben sich aber nicht an diese Abmachung und Verpflichtung, die sie schon 1945 unterschrieben haben, gehalten. Tatsächlich waren es allen voran die Kirchen, die sich als Erste gegen diese Abmachung und Verpflichtung aufgelehnt haben und die Allierten diesbezüglich sofort hintergangen haben. Ja, auch dafür liegen Beweise for.

In Anbetracht all dessen ist die Aussage und Großtuerei der evangelischen Kirchenfrau Frau Antje Vollmer, am »Runden Tisch Heimerziehung« und in den Medien (2009/2010), dass der Begriff "ZWANGSARBEIT" / "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in Bezug auf Ehemalige Heimkinder – nachkriegsdeutsche Heimkinder – nicht verwendet werden darf, weil er „anderweitig historisch belegt“ sei, einfach nur Blödsinn und an Blödsinnigkeit kaum zu überbieten.

Alle Ehemaligen Heimkinder, die in Westdeutschland von den Kirchen und vom Staat auf irgend eine Weise – vielfach bis zu ihrem 21. Lebensjahr – versklavt wurden, fordern für die von ihnen jahre- und jahrzehntelang verrichtete "ZWANGSARBEIT", von der die Nutznießer dieser "ZWANGSARBEIT" in Milliardenhöhe profitiert haben, eine angemessene Entschädigung!

In Österreich war es genauso und die österreichischen Heimkinderopfer / Heimkinder-Zwangsarbeiter fordern daher an angemessener Entschädigung nichts weniger als die deutschen!
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Im ZDF lief am Montag eine Doku und ein Fernsehfilm zum Thema.

Und alle haben geschwiegen - Die Dokumentation

Über das Leid der Heimkinder

Nicht für alle waren die 50er und 60er Jahre in der Bundesrepublik eine Zeit des Aufbruchs. In kirchlichen und in staatlichen Heimen wurden etwa 800.000 Kinder jahrelang unter heute unvorstellbaren Bedingungen gedemütigt, geschlagen, ausgebeutet und eingesperrt.
Es waren meist nichtige Gründe, die zur Einweisung in die Erziehungsanstalten führten – Gründe, die ein gesellschaftliches Kartell bestimmte, zu dem Jugendbehörden, Gerichte, Lehrer, Nachbarn, Eltern und vor allem die damals noch einflussreichen Kirchen gehörten.
Und alle haben geschwiegen - Die Dokumentation - ZDF.de

Mediathek: Startseite - ZDF Mediathek

vavideo zum runterladen: Suche: und alle haben geschwiegen
 

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NEWS: Re dem ZDF SPIELFILM "Und alle haben geschwiegen".

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Dierk Schaefers Blog @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/03/05/es-war-viel-schlimmer/#comment-3950

Heike Freiwald sagte, am 5. März 2013 um 16:29 Uhr:

Ich glaube kaum dass Zuschauer den richtigen Eindruck durch diesen Film erhalten konnten. Die Liebesgeschichte war absolut unnötig und hat somit die wichtigsten Fakten des Erziehungsleben überspielt.
Es fehlten die Einzelzellen mit der Waschschüssel, Gitter vor dem Fenstern; jede Einzelzelle ausgestattet mit einem Bett, einer Waschkonsole und einem Nachttopf; kein persönliches Eigentum und fehlender innerer Türklinke. Auch gab es keine Angaben über die tägliche persönliche Morgenreinigung mit kaltem Wasser, da Duschen nur selten vorkam. Das Anstellen zum Ausgiessen des Nachttopfes. Die Blechteller mit 2 Scheiben Brot und Rübenkraut zum täglichen Frühstück. Keine Schulausbildung; keine persönlichen Gegenstände; zensierte Post; gestrickte Monatsbinden zur wiederholten Benuzung; 2 Stück Zeitungspapier zum Toilettengang der nur 3x täglich stattfand. Es fehlten so viel wichtige Fakten, die das Heimleben zur Hölle machten. Die totale Agonie der Heimkinder war kaum nachzuvollziehen, da die Schauspieler absolut keine Ahnung hatten und demzufolge es auch nicht in der Lage waren darzustellen. …
Mit einfachen Worten: wir waren Arbeitssklaven ohne Bezahlung, eingesperrt und behandelt schlimmer als Verbrecher, misshandelt an Körper und Seele, ausgestossen von der Gesellschaft und verdammt zu lebenslanger Demütigung als Ehemaliges Heimkind. Viele von uns haben Selbstmord begangen, viele von uns haben aus Scham ihre Vergangenheit verschwiegen, und die meisten von uns sind auch mit Therapien und täglichen Medikamenten immer noch nicht in der Lage die Vergangenheit zu überwinden.
Wir sind immer noch Menschen 2. Klasse, die man mit mickrigen finanziellen Zahlungen mundtot gemacht hat.
Heike Freiwald.
Dierk Schaefers Blog @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/03/05/es-war-viel-schlimmer/#comment-3951

Dirk Friedrich sagte, am 5. März 2013 um 17:29 Uhr:

Richtig! Kann ich nur voll unterstreichen!
Meilenweit an der damaligen Realität vorbeigedüst! Schade!

Ich war ja vorgewarnt, dass der Film fürs breite Fernsehpublikum produziert worden wäre. Das man so „schonend“ mit diesem Publikum umgehen würde, hätte ich aber nicht gedacht.
Wo doch tagtäglich blutige Krimileichen, aus den Fernsehkanälen, im trauten Wohnzimmer, zwischen Chips und Cola, aufschlagen.

Nein, mit der Realität hatte der Film gar nichts zu tun!

Es gab so viele Ungereimtheiten und fette Fehler, dass ich es noch immer nicht ganz fassen kann.
Allein schon die vollkommen irreale Darstellung, dass Jungen und Mädchen in einem Essensraum zusammen waren und somit „miteinander in Berührung“ kamen, haut dem Fass den Boden raus.
So etwas habe ich, in meiner jahrzehntelangen Beschäftigung mit dem Thema Aufarbeitung und Heimalltag, weder selbst erlebt noch gehört oder von Überlebenden erzählt bekommen. – Humbug pur! – Aber, ich lasse mich gern belehren!

Wer, so frage ich mich, hat da als Berater am Filmset gestanden und sich solch einen Unsinn einfallen lassen? Ein mit der damaligen Situation vertrautes ehemaliges Heimkind kann das jedenfalls nicht gewesen sein.
Mädchen und Jungen, gerade in diesem Alter, waren strickt getrennt. Es gab ein absolutes Sprechverbot mit dem anderen Geschlecht. Und wehe man übertrat diese eiserne Regel, dann floss richtig Blut.

Kurzum, der Film mag für Unbedarfte gelten. Soll auf die damaligen fürchterlichen Heimsituationen aufmerksam machen. Gerecht wird er – weil weichgespült – dem nicht.

Einzig die Scene mit Habich vor dem RTH [ = »Runden Tisch Heimerziehung« ] ist daramtisch. Als er den desinteressierten Lümmeln und Tanten am Tisch mitteilt, dass er Angst vor ihnen habe. Weil sie ihn wieder schlagen könnten
»All dies kann ich selbst ebenso voll unterstreichen.«, sagt Ex-Freistätter, Boarduser »Ehemaliges Heimkind« / »martini« / Martin MITCHELL / »Engagierter Bürger«.
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Ehemaliges Heimkind

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NEWS: Kinofilm re FREISTATT (boys) u. re VINCENZHEIM (girls)

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NEWS – Kinofilm re FREISTATT (Jungen ) und re DORTMUNDER VINCENZHEIM (Mädchen) – Länge: 100 Minuten.

NEWSBEKANNTGEBUNG seitens des Boardusers »martini« / Martin MITCHELL im HEIMKINDER-FORUM.DE, wo er persönlich am Mo. 11.03.201, um 14:12 Uhr mit dem unten zitierten Beitrag – Beitrag 1 - folgenden Thread eröffnet hat:
»Weiterer Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der BRD, d.h. in „Westdeutschland“, dem „unmenschlichen System“ der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung««
@ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/16222-weiterer-spielfilm-bezüglich-heimkinder-zwangsarbeit-in-der-brd-d-h-in-„westdeutschland“-dem-„unmenschlichen-system“-der-nachkriegsdeutschen-»fürsorgeerziehung«/

Beitrag 1beginning

Weiterer geplanter Spielfilm bezüglich "HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT" in der Bundesrepublik Deutschland ( d.h. „Westdeutschland“ ! ) – dem unmenschlichen System der nachkriegsdeutschen »Fürsorgeerziehung« in Großwäschereien ( für Mädchen ) und in Mooren ( für Jungen ) :

ERSTENS:

WELTFILM.COM @ http://www.weltfilm.com/html/de/zeit_info.html

von dem berüchtigten »FREISTATT« ist in diesem Film die Rede

und von den unbarmherzigen »Barmherzigen Schwestern«


ANFANG DES ZITATS der ersten Bekanntgebung.

von jetzt an kein zurück

Kinospielfilm ( geplanter Drehbeginn: Frühjahr 2013 )

Buch & Regie: Christian Frosch
Förderung Drehbuch: BKM
Dramadepartment: Susan Schulte
Förderungen: BKM, Nordmedia, Hamburg, Bremedia, Hessischer Rundfunk
Dramaturg: Olaf Winkler

Koproduktion

Dies ist die Geschichte von Ruby und Martin und einer Liebe im Jahre 1967, in der BRD. Wegen „drohender sexueller Verwahrlosung“ werden die beiden in geschlossene Erziehungsheime eingewiesen und durchleben eine Zeit in der Hölle.
Ruby erfährt bei den katholischen „Barmherzigen Schwestern“, Bigotterie, Repression und Zwangsarbeit . Martin wird in das evangelisch geführte Erziehungsheim von Freistatt überstellt. Es galt als das schlimmste seiner Art. Ein System von Gewalt, das darauf abzielt die Zöglinge mit Zwangsarbeit im Moor zu brechen, um sie dadurch neu formen zu können.
Ruby und Martin, die nichts anderes wollten, als der piefigen Kleinstadt zu entfliehen, geraten in die Fänge eines anachronistischen totalitären Systems, eines Relikts des 19. Jahrhunderts und des Dritten Reiches. Und dies zu einer Zeit in dem die BRD von Aufbruch und Veränderung geprägt ist.

Sie versuchen Mensch zu bleiben und zu überleben in einem unmenschlichen System.

Ein Foto zeigt Kristina Konrad
Ein Foto zeigt Christian Frosch
ENDE DES ZITATS der ersten Bekanntgebung.


ZWEITENS:

Der Filmemacher

JOST HERING FILME @ http://www.josthering.de/jhf/node/79

ANFANG DES ZITATS der zweiten Bekanntgebung.

von jetzt an kein zurück

von Christian Frosch
Kamera: Frank Amann

mit Victoria Schulz, Ben Becker, Ernie Mangold, Walfriede Schmitt, Markus Hering, Martin Wuttke

1967 - Ruby und Martin sind jung und proben den Aufstand. Der Preis, den sie dafür bezahlen, ist hoch: Schulverweis, elterliche Gewalt und schließlich die Heimeinweisung. Doch sie sind bereit, den Kampf für ihre Liebe aufzunehmen.

Martin und Rosemarie, die sich selbst Ruby nennt, befinden sich auf dem Weg nach Offenbach zu einem Jimi-Hendrix-Konzert. In Rückblenden erfährt man, dass dies mehr als nur ein Konzertbesuch ist. Martin und Ruby haben die Brücken abgebrochen. Sie sind auf der Flucht. Rubys Vater ist ein unerbittlicher Tyrann, streng katholisch, vom Krieg und der Wiederaufbaumoral geprägt. Ruby wagt es deshalb nicht, offen zu ihrer Liebe zu Martin zu stehen. Für ihren Vater verkörpert Martin nämlich alles, wovon er seine Tochter fernhalten will. Martin ist rebellisch, langhaarig und hat „Flausen“ im Kopf. Martin liebt Rimbaud und träumt davon, Schriftsteller zu werden und mit seiner Literatur die Welt aus den Angeln zu heben. Rubys Leidenschaft ist die Musik. Sie bewundert vor allem Grace Slick von „Jefferson Airplane“. Wer Ruby einmal singen gehört hat, weiß, dass sie den Vergleich mit dem Vorbild nicht zu scheuen braucht.

Martin und Ruby treffen sich heimlich so oft es geht, aber mit jedem Tag wird dieser Zustand unerträglicher. Die Schlinge beginnt sich langsam zuziehen. Sie hauen ab. Der Traum ist kurz. Ruby landet in einem geschlossenen katholischen Heim bei denBarmherzigen Schwestern“ und Martin wird ins berüchtigte Erziehungsheim der Diakonie in Freistatt eingeliefert. Ruby und Martin müssen nun getrennt voneinander um ihr geistiges Überleben kämpfen - in einer Welt, die darauf abzielt, sie zu brechen.

1977, 10 Jahre später, blickt Ruby zurück auf jene Jahre. Es ist eine bittere Bilanz. Ihr Beruf ist es nun, als Schlagersängerin die heile Welt zu verkörpern. An diesem Abend in Baden bei Wien, vor einem Auftritt, wird sie aber von den Gespenstern der Vergangenheit heimgesucht.
ENDE DES ZITATS der zweiten Bekanntgebung.

Beitrag 1end
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Karudo1

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Hallo,

ich suche Zeitzeugen die um Ende der 70 Anfang der 80 Jahre
im Luwo in Essen waren für mein OEG Verfahren. Ich weiss
das es dort eine ganze Menge Misshandlungen gab, die ich ja auch selber
erlebt habe.Ich würde mich freuen wenn sich Zeugen bei mir melden würden.

Gruss Karudo1
 

Karudo1

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Hallo Onkel Tom,

ich heisse Karl und war Ende der siebzieger Jahre
im Luwo in Essen.Ich war wochenlang auf der A1
eingesperrt. Ich habe gelesen das du auch dort warst.Ich benötige noch Zeitzeugen für mein OEG
Verfahren.Hättest du Lust was für mich zu schreiben,
oder gibt es noch Unterlagen von dieser Hölle.

Gruss Karl
 

Onkel Tom

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Leider kann ich mit Unterlagen nicht dienen..

Unser telefonischer Kontakt hat mich jedoch angeregt darüber zu schreiben, jedoch erstmal zwecks Vergangenheitsbewältigung
für mich selbst.

Habe zu LUWO gestöbert und was gefunden lese ab Seite 75..

Der Autor hat es bildlich beschrieben und wir finden uns teilweise darin mit unseren Erlebnissen wieder..

Mein Käfig: Autobiographie - Oliver Steffen - Google Books
 

ThisIsTheEnd

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Misshandlungsvorwürfe in Brandenburg

Jugendliche fliehen aus Heimen

Die Polizei in Brandenburg sucht nach drei Jugendlichen, die aus umstrittenen Haasenburg-Heimen weggelaufen sind. Sie werfen den Erziehern vor, sie misshandelt zu haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits in mehreren Fällen.

Körperverletzung, Misshandlung Schutzbefohlener und Nötigung - die Anschuldigungen gegen die geschlossenen Kinder- und Jugendheime der Haasenburg GmbH in Brandenburg wiegen schwer. Am Donnerstagabend durchsuchte die Polizei die Einrichtung. Gleichzeitig wurde bekannt, dass drei Jugendliche als vermisst gelten. Ein Polizeisprecher bestätigte einen entsprechenden Bericht der Hamburger Morgenpost, wonach ein 15-Jähriger und zwei 16 Jahre alte Jungen weggelaufen seien. Auch sie erheben Misshandlungsvorwürfe gegen die Heime. Einer der Jugendlichen behauptet von den Erziehern in einen Müllcontainer gesteckt worden zu sein.
Vorwurf Misshandlung: Jugendliche fliehen aus Heim - Panorama - Süddeutsche.de
 

Ehemaliges Heimkind

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Alptraum Erziehungsheim. - Vielleicht kann ich ja jetzt auch weiter HIER berichten.

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Ich hatte hier schon lange Zeit keine Beiträge mehr getätigt nur aus dem Grunde, dass ich hier viele Monate lang nicht mehr rein kam; d.h. ich konnte dieses Forum, das ELO-FORUM.ORG, mit keinem Browser von Australien aus aufrufen; aber auch jemand in Berlin den ich bat dies mal zu überprüfen konnte das Forum nicht aufrufen.

Heute ( Do. 10.10.2013, um 04:00 Uhr ) als ich zufällig in einem GOOGLE-INDEX wieder auf dieses Forum stieß ging es dann plötzlich wieder.
Also dann werd ich mal sehen ob es jetzt wieder geht, bzw. weiter geht – auch in Zukunft weiterhin aufrufbar sein wird.

Es gibt viel nachzuholen HIER.
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Ehemaliges Heimkind

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NEWS: Kinofilm re FREISTATT (boys) u. re VINCENZHEIM (girls)

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Bekanntgebung aus dem Jahre 2012.

Von den Medien wurde dies jedoch derzeit und auch jetzt nicht aufgegriffen.

Aber vielleicht haben es die Medien ja bisher nicht bemerkt oder vielleicht erschien es ihnen bisher „nicht wichtig genug“.

Die Bundesregierung @ http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2012/05/2012-05-31-bkm-drehbuchprojeke.html?__site=Nachhaltigkeit

PRESSE- UND INFORMATIONSAMT DER BUNDESREGIERUNG

Donnerstag, 31. Mai 2012

Laufende Nr.: 175

Ausgabejahr: 2012

Kulturstaatsminister Bernd Neumann fördert Film- und Drehbuchprojekte mit 2,2 Millionen Euro

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, fördert aktuelle Film- und Drehbuchprojekte mit einem Gesamtvolumen von 2.202.600 Euro. Bei den von einer Jury vorgeschlagenen Filmprojekten handelt es sich um folgende Vorhaben:

[ ……… ]

„Von jetzt an kein zurück“, Hersteller: Jost Hering Filme, Berlin, Autor/ Regisseur: Christian Frosch, Fördersumme: 250.000 Euro.

Inhalt: Deutschland 1967. Ruby und Martin sind jung und proben den Aufstand. Der Preis, den sie dafür bezahlen, ist hoch: Schulverweis, elterliche Gewalt und schließlich die Heimeinweisung. Doch sie sind bereit, den Kampf für ihre Liebe aufzunehmen.

[ ……… ]
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NEWS: Kinofilm re FREISTATT (boys) u. re VINCENZHEIM (girls)

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Weiterführend zu dem vorhergehenden Beitrag zu diesem Thema.


SPIELFILM / DRAMA "Von jetzt an kein zurück"


ÖFI Förderung für Frosch | Jost Hering Filme

http://www.josthering.de/jhf/node/98

21.02.2013

Soeben bekommen wir von unserem Coproduzenten Prisma Film/Wien die erfreuliche Nachricht, dass neben dem BKM, der Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein und der Nordmedia nun auch das "Österreichische Filminstitut ÖFI" unserem Spielfilm Von jetzt an kein zurück" von Christian Frosch eine Produktionsförderung zugesagt hat. Weitere Einreichungen liegen vor und wir planen nunmehr den Drehbeginn im Spätsommer 2013. Drehorte in Niedersachsen, Hamburg/Schleswig-Holstein und Wien.

SPIELFILM / DRAMA "Von jetzt an kein zurück"

Österreiches Filminstitut @ http://www.filminstitut.at/de/foerderungszusagen/

In VON JETZT AN KEIN ZURÜCK, produziert von Prisma Film mit Jost Hering Film (DE), unter der Regie von Christian Frosch, proben zwei Jugendliche den Aufstand gegen die Gesellschaft und die Erziehung in Kinderheimen in den 60er Jahren. U.a. mit Ben Becker und Ernie Mangold.
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Ehemaliges Heimkind

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Re dem ZDF-SPIELFILM »Und alle haben geschwiegen«.

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Hohe Erwartungen der Betroffenendoch diese wurden weitgehend enttäuscht.

Helmut Jacob Blog @ http://helmutjacob.over-blog.de/article-und-alle-haben-geschwiegen-filmkritik-von-klaus-kluber-116035080.html

Samstag, 9. März 2013

Und alle haben geschwiegen - Filmkritik von Klaus Klüber.

Dieser Film war schon lange überfällig um der tumben Gesellschaft ein Vorstellung über den Geist in Heimeinrichtungen vor Augen zu führen, in denen die christlichen Werte gemäß den Worten des Bischofs in vorbildlicher Weise umgesetzt wurden.

Doch ja, ich habe mir den Film vom 4. März 2013 angesehen und war von der exzellenten schauspielerischen Leistung überrascht, als auch verblüfft, wie gut dem Regisseur die Authentizität des bedrückenden Heimumfeldes gelungen war, dem einstige Heimkinder hilflos ausgeliefert waren.

Nur fürchte ich, dass die meisten Zuschauer die spürbare Beklemmung als dramaturgische Filmübertreibung wahrgenommen haben. Dabei wurde diese Darstellung von den einstigen Realitäten eher noch übertroffen.

So vermisste ich in diesem Film, die zahlreichen Formen von Herabwürdigungen, etwa von Bettnässern, oder Voraussagen, die den Jugendlichen in schillerndsten Farben ein späteres Leben in der Gosse, als Kriminelle, oder Huren und dergleichen vorzeichneten.
Auch vermisste ich die Darstellung, wie das Personal einzelne oft ältere Kinder/Jugendliche privilegierten, um sie als Hilfsaufseher/innen zu instrumentalisieren, bzw. gegeneinander auszuspielen, oder bewusst sogenannte schwarze Schafe, also besonders schwache Heimkinder ausgesucht wurden, denen alles Mögliche wie Diebstähle angelastet und dafür schwer bestraft wurden, obwohl dafür eher lautstarke Gruppenmitglieder verantwortlich waren.

Wie auch jeder Hinweis auf die gnadenlosen Rangordnungskämpfe untereinander fehlte, etwa um einen Platz zu ergattern, der einem winzigste positive Aufmerksamkeiten einbringen konnte.

Dabei bin ich recht froh, dass wenigstens das Thema Missbrauch außen vor blieb, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass Missbrauch in allen Heimen gang und gäbe war.

In meinem Heim z.B. hatte ich zu meiner Heimzeit noch nicht mal unter der Hand etwas von möglichen Missbrauchsgerüchten gehört.

Dafür fanden sich abends regelmäßig Rocker und Zuhälter vor unserem Heim zu einem Stelldichein zusammen, um die älteren 16-21 jährigen Damen zu beeindrucken, die jedoch über uns eingeschlossen waren.

Einige von Ihnen haben tatsächlich aus dem 2. und 3. Stockwerk heraus versucht, sich mit aneinander verknoteten Bettlaken in die Freiheit abzuseilen.

Eine davon ist leider abgerutscht und hat ihren Drang nach würdevoller Selbstbestimmung mit lebenslänglicher Querschnittslähmung bezahlt.

Von daher war die Szene mit dem Fenstersturz wohl näher an der Realität als einer filmischen Fiktion.

So sehr ich die schauspielerische Leistung aller Filmakteure hervorheben möchte, so halte ich die übertrieben fürsorgliche Sozialarbeiterin in den dargestellten 50er/60er Jahren für völlig unrealistisch.

Denn erst Anfang der 70er Jahre begannen Heimpsychologen/innen lebensfreundlichere Lockerungen durchzusetzen.

Im höchsten Maße bedauerlich empfinde ich die völlig deplazierte Falschdarstellung des Runden Tisches der vorgeblich nur darauf wartete, Stimmen von einstigen Betroffenen in Erfahrung zu bringen.

Gerade so als wüssten sie überhaupt nichts von ihren eigenen zu verantwortenden Gräueltaten gegenüber ihren einstigen Schutzbefohlenen.

Statt dessen hätte ich es sehr begrüßt, wenn die Filmregisseure den Mut gehabt hätten, das schändlich abgekartete Geschacher zwischen Kirchen- und Staatverantwortlichen am Runden Tisch um Wortklaubereien und Wiedergutmachung aufzugreifen, mit dem die ehemaligen Heimkinder um eine echte Rehabilitation und angemessene Entschädigungen betrogen wurden.

Es gibt da schon länger kritische Stimmen unter eher unwissenden Mitbürgern, die ehemaligen Heimkindern unter Hinweis, dass Gewalt zur damaligen Zeit nun mal dem Zeitgeist entsprach, keine Entschädigungszahlungen zugestehen möchten.

Doch diese kennen in der Regel auch nicht den Unterschied zwischen familiärer und institutioneller Gewalt.

Angefangen davon, dass den meisten Mitbürgern kaum bewusst ist, dass Heimkinder ein gesetzlich verankertes Recht zu einer gewaltfreien und förderlichen Erziehung hatten, über das sich die durchführenden Kirchen und überwachenden Staatsorgane in ihrer unheilvollen Symbiose selbstgefällig hinwegsetzten.

Dieses Recht war den einstigen Heimkindern gar nicht bekannt gemacht worden, noch hätten sie eine Chance gehabt, sich an einer Stelle erfolgreich zu beschweren. Schließlich galten Heimkinder per se als Diebe und Lügner, die aus Sicht der Gesellschaft schon etwas ausgefressen haben mussten, um verdientermaßen in einem Heim Zucht und Ordnung beigebracht zu bekommen.

Ein weiterer gravierender Unterschied zur häuslichen und institutioneller Gewalt besteht auch darin, dass Heimkinder im Gegensatz zu Kindern innerhalb ihrer gewalttätigen Familien, ständig im Spannungsfeld permanenter Bedrohung leben mussten.
Sie konnten zu keinen anderen Verwandten flüchten, die sich ihrer verständnis- oder gar liebevoll annahmen. Niemand an den sie sich vertrauensvoll hätten wenden können.

Nichts dergleichen.

Jedes Heimkind war insofern in Unwissenheit der Lage, wie lange ihr Zustand der familiären Trennung noch andauern würde, ständig einsam und völlig auf sich allein gestellt.

Um in der Meute oft schon milieuvorgeschädigter Mitinsassen zu überleben, mussten sie sich geradezu zwangsläufig zu egozentrischen Einzelkämpfern entwickeln. Misstrauisch gegen jeden und alles, denn oft genug war es eben noch Dein Freund, der Dich für eine kleine Aufmerksamkeit an das Personal ans Messer lieferte.

Wer es später nicht schaffte, sich aus dieser eigenen Isolation zurück in die Gesellschaft zu entwickeln, blieb in der Regel das gesamte weitere Leben recht einsam.

Ein weiterer Unterschied zu familiären Kindern die Gewalt ausgesetzt wurden/werden, bestand darin, dass Heimkinder systematisch zur Unselbstständigkeit erzogen wurden, was nach ihrer unvorbereiteten Entlassung zu erheblichen Problemen führte, allein auf sich gestellt gesellschaftlich Tritt zu fassen. Dies hat bis heute zur Folge, dass viele von ihnen, selbst im gesetzten Alter noch immer am sozialen Rand unserer Gesellschaft darben müssen.

Diese Unterschiede konnte der Film natürlich nur schwerlich rüber bringen.

Ich halte den Film jedenfalls für recht gut gelungen, um eine Beklemmung zu erzeugen, die die meisten Zuschauer sicher auch so ähnlich wahrgenommen haben, aber im Gegensatz zu Betroffenen kaum für wahr gehalten haben.

Insofern war der Film nicht schlecht, ABER - er kam leider VIEL ZU SPÄT,

um noch ein breiteres Publikum für die Problematik ehemaliger Heimkinder zu sensibilisieren, oder gar zur Unterstützung von realistischen Entschädigungsleistungen durch Kirchen und Staatsverantwortlichen zu animieren.

Ehemalige Heimkinder verfügen leider über keine öffentlichkeitswirksame Lobby, die sich für ihre Interessen einsetzt.
Daher hätte ihnen eine breite öffentliche Entrüstung zur Durchsetzung ihrer Entschädigungsbestrebungen sicher sehr geholfen.

Doch da dieses ausblieb, bzw. nach der Buchveröffentlichung von Peter Wensierski schon bald wieder abebbte, war es den nachfolgeverantwortlichen Trägern von Kirchen und Staat ein leichtes Spiel, am Runden Tisch selbst über ihre Anteile von Schuld und Sühne befinden zu dürfen.

Zu all diesem neuerlichem Skandal unsere Medien leider wieder beharrlich geschwiegen haben.

Geht es ihnen doch eher um die Vermarktung spektakulärer Sensationen, statt der Gesellschaft durch konkrete Vorschläge und Anreize zu einer Weiterentwicklung zu verhelfen.

So wurden und werden auch weiterhin Opfergruppen zum Ausschlachten öffentlich vorgeführt, um sofort fallen gelassen zu werden, sobald das Thema nichts mehr einbringt.

Siehe Spiegelredakteur Wensierski, der es mit diesem Heimkinderskandal sogar bis zum Bundesverdienstkreuz gebracht hat, aber ebenfalls zu den skandalösen Vorgängen am Runden Tisch schwieg, um dieser Opfergruppe weiter zu helfen angemessen entschädigt zu werden. Wie er auch mit keiner Silbe darauf einging Werbung für einen besseren Schutz für zukünftige Kinder einzugehen, etwa durch ein Pflichtunterrichtsfach, in denen junge Menschen auf ihre spätere Elternrolle vorbereitet werden könnten und damit zu verhindern, dass Kinder wegen Überforderung ihrer Eltern auch heute noch Jahr für Jahr zu Zigtausenden in Heime eingewiesen werden, mit denen die meist klerikalen Träger eine lukrative Leidensverwaltung betreiben, bzw. kaum ein Interesse daran haben können, das der Nachschub an zu betreuenden Kindern abreißt.

Für die einst schwer geschädigten Heimkinder steht heute Im Ergebnis ein Schandfonds, der allenfalls dazu geeignet ist, die ehemaligen Heimkinder mit Sachleistungen zu demütigen, auf die sie nicht mal einen Anspruch erheben können, sondern über bürokratische Anlaufstellen als erniedrigende Bittsteller für Stützstrümpfe, Rolatoren, oder fragwürdige Therapien vorstellig werden dürfen.

Reaktionen seitens unserer Mitbürger blieben nach dem Film ebenfalls aus, sodass davon auszugehen ist, dass sich am Status Quo des gesellschaftlichen Schweigens und Wegsehens auch weiterhin kaum mehr etwas ändern wird und somit ehemalige Heimkinder um ihr Lebensglück betrogene Menschen bleiben werden, während die verantwortlichen Täterseiten in der monetären Sicherheit ihrer einstigen "Verdienste" selbstzufrieden einen wohligen Lebensabend genießen dürfen.

So bleibt als Fazit festzuhalten:

Der Film war gut, aber ohne einer echten Entschädigung und wahrhaftigen Rehabilitation der Betroffen, bleibt das Thema ehemalige Heimkinder damit auch weiterhin ein offener gesamtgesellschaftlicher Skandal.

HINWEIS: Weiterverbreitung im Volltext von dem Verfasser unbedingt gewollt !

WEITERE HINWEISE: Siehe natürlich auch die Stellungnahmen zu diesem ZDF-Film »Und alle haben geschwiegen« seitens anderer Betroffenen, den manche Leute auch als den ZDF-Film nach dem Buch »Schläge im Namen des Herrn« bezeichnen. Danach muß man natürlich selbst googlen oder schon Wissende einfach danach fragen.

Verweisen kann ich selbst erst schon mal auf die Kommentare in Dierk Schaefers Blog zum Thema »Es war viel schlimmer.« @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/03/05/es-war-viel-schlimmer/ und die dort zusätzlich abgegebenen Stellungnahmen.
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Ehemaliges Heimkind

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"Und alle haben geschwiegen" --- Und jetzt?

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WICHTIGER HINWEIS FÜR ALLE BETROFFENEN MISSHANDELTEN UND AUSGEBEUTETEN EHEMALIGEN HEIMKINDER, INTERESSIERTE UND UNTERSTÜTZER !

Ich, der Australier Martin MITCHELL ( Jg. 1946 ), auch vielen als »martini« bekannt, selbst ein Betroffener der Kinderheimhöllen Deutschlands der 1960er Jahre ( der sich schon 10 lange Jahre mit diesem Thema beschäftigt ! ) – u.a. auch selbst ein ex-Freistätter bin – habe am Freitag, 22. März 2013, um 01:57 Uhr (MEZ) folgenden Thread zu diesem Thema im HEIMKINDER-FORUM.DE eröffnet: »ÖFFENTLICHE DEBATTE zum ZDF-Film "Und alle haben geschwiegen" ausgestrahlt im TV europaweit am 04.03.2013. — Öffentliche Zuschauer-Kommentare dazu: SAMMELSTELLE:« @ http://heimkinder-forum.de/v3/board3-heim-talk/board7-offener-talk-heime/16287-öffentliche-debatte-zum-zdf-film-und-alle-haben-geschwiegen-ausgestrahlt-im-tv-europaweit-am-04-03-2013-öffentliche-zuschauer-kommentare-dazu-sammelstelle/ und trage alles was mit diesem Thema zu tun hat DORT zusammen.
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"Und alle haben geschwiegen" --- Und jetzt?

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Die am Ende des ZDF-SPIELFILMS "Und alle haben geschwiegen" von Paul (Matthias Habitch) erwähnte ZWANGSARBEITSSTÄTTE IM MOOR, das ev.-luth. Bethel-eigene FREISTATT IM WIETINGSMOOR – heute „Bethel im Norden“ genannt – wurde schon in dem im Jahre 1984 ausgestrahlten ZDF-SPIELFILM "DAS ENDE VOM ANFANG" wahrheitsgemäß und realitätsnah dargestellt und porträtiert, aber danach – weil derzeit von Bethel einfach abgestritten – einfach wieder zugebuddelt und vergessen, d.h. weiterhin totgeschwiegen.
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"Und alle haben geschwiegen" --- Und jetzt?

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Ist das Ausland DAVON unterrichtet ? : "Und alle haben geschwiegen" ?


BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND

Der Auslandsrundfunk der Bundesrepublik Deutschland DEUTSCHE WELLE / DW-WORLD ( Mitglied der ARD, „Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland“ ), der ausschließlich im Ausland sendet, berichtet in keiner seiner 30 Sendesprachen über den am 4. März 2013 im ZDF im deutschsprachigen Raum ausgestrahlten Aufklärungsfilm "Und alle haben geschwiegen", der angeblich die deutsche Nachkriegsgeschichte der „Kinder- und Jugendhilfe“ aufarbeiten sollte und darüber berichten sollte wie es Kindern und Jugendlichen in Heimen in Westdeutschland damals wirklich ergangen ist. --- Die Welt soll es grundsätzlich nicht erfahren was damals in Jugendeinrichtungen ( wo Zwangsarbeit jahrzehntelang nach dem Zweiten Weltkrieg auch weiterhin fortgeführt wurde ! ), in Westdeutschland abging. --- Offensichtlich will Deutschland auch besonders gegenüber dem Ausland auch weiterhin dazu und darüber schweigen.

Von einer Medienorganisation im nahen Dänemark – auch assoziiert mit dem restlichen Skandinavien – wird berichtet, dass man dort überhaupt nichts von dieser Geschichte gehört habe and dass „solche Nachrichten selten über die Reichsgrenzen wandern“.

Einfach mal eingeben bei GOOGLE inklusiv den Anführungsstrichen:

"Deutsche Welle"+"Und alle haben geschwiegen"

"DW-World"+"Und alle haben geschwiegen"

Und welche diesbezüglichen Suchergebnisse gibt es daraufhin ? --- Keine ! --- Nicht ein einziges !
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"Und alle haben geschwiegen" --- Und jetzt ?

Was haben eigentlich die KATHOLIKEN zu dem ZDF-FILM "UND ALLE HABEN GESCHWIEGEN" gesagt ? – Ich habe bisher nichts dazu gefunden bei Katholische Nachrichten, bei Domradio, bei Vatikan Radio oder bei Jesus.de und die Deutsche Bischofskonferenz hat sich auch nicht dazu geäussert. – Sogar individuelle katholische Kirchenmitglieder haben kaum etwas dazu zu sagen gehabt, in Verteidigung ihrer Kirche und in Verteidigung ihrer von ihren Nonnenorden geführten Kinderheimhöllen und immer und überall damit in Verbindung stehenden lukrativen Geschäftsunternehmen ( z.B. auch Großwäschereien ! ), und den überall dazugehörenden angeblich misshandelnden und sexuell missbrauchenden Priestern.

"Und alle haben geschwiegen" --- Und jetzt ?
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"Und alle haben geschwiegen" --- Und jetzt?

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Die Frauen – angefangen bei den Zeitzeugen selbst und jede darauffolgende Generation – kämpfen darum und machen darauf aufmerksam…
…in Deutschland und Österreich und international…
…auf diese Erkenntnisse und zur Anerkennung des geschehenen Unrechts und Leids…
…das was ihnen sowohl wie den darauffolgenden Generationen widerfahren ist…

– jeder kann es selbst lesen und studieren, oder auch einfach ignorieren –

– darüber hinwegsehen –

Meine weitergehenden Recherchen bezüglich der nachkriegsdeutschen Heimerziehung zeigen und ergeben klar und deutlich:
„Verwahrloste“, „assoziale“, „sexuell schwer gefährdete“, „kriminelle“, „systemgegnerische“ oder „nicht anpassungsfähige“ Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 22 Jahren ( d.h. alle Kinder und Jugendliche, die von den Behörden als solche klassifiziert und abgestempelt wurden --- und „ein Verdacht“ genügte durchaus ) wurden im 3. Reich in Kooperation mit Jugendämtern, Fürsorgebehörden und kriminalpolizeilichen Dienststellen, aber auch seitens der Gestapo, in, in Deutschland, in Österreich und in Polen existierende JugendKZ, und einige ähnliche Aussenstellen, überführt. Diese JugendKZ waren keine Vernichtungslager. Sie waren aber durchaus Arbeitszwangslager und die darin internierten / inhaftierten minderjährigen Insassen überall zur ZWANGSARBEIT verpflichtet.

In Nachkriegsjahrzehnten wurden diese im 3. Reich existierenden JugendKZ und Aussenstellen auch, zeitweilig, als "Fürsorgeeinrichtungen" geschrieben, bzw. als "Lager für kriminelle, schwererziehbare Mädchen" oder "Jungen" und damit gleichzeitig auch als gerechtfertigt angesehen.

QUELLEN für diese meinerseitigen zusammenfassenden Aussagen hier, u.a.: Österreichische Lagergemeinschaft RAVENSBRÜCK & Freundinnen @ http://www.ravensbrueck.at/html/kap4_1.htm und @ http://www.ravensbrueck.at/html/kap4_2.htm .
Ich, meinerseits, verbreite dies jetzt AUCH ÜBERALL ANDERSWO im Netz.
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GERMANY - Bundesrepublik Deutschland.

ZDF-SPIELFILM "Und alle haben geschwiegen" EINE EINTAGSFLIEGE !

Großes Interesse seitens der deutschen Gesamtgesellschaft an diesem Thema bestand noch nie; damals nicht und auch heute nicht; und das flüchtige Interesse einiger Weniger der deutschen Gesamtgesellschaft die sich kurz dafür interessiert haben ist verflogen. Somit war der Film und die Message des Films eindeutig eine EINTAGSFLIEGE.

Ohne Zweifel - es wird in der Bundesrepublik Deutschland klar und deutlich auch weiter zu diesem Thema geschwiegen. Selbst viele der Opfer, die vielleicht noch dazu fähig gewesen wären und die sich durchaus für ihr eigenes Recht hätten einsetzen können schweigen und lassen die Verantwortlichen und Mitverantwortlichen somit jeglicher Sanktion für die ihrerseits begangenen Verbrechen ( im zivilrechtlichen und moralischen Sinne ! ) entkommen.

Für die Aufrichtigkeit der Nation als Ganzes tut dies natürlich nichts.

Die ganze Nation scheint sich jedoch überhaupt nicht daran zu stören.
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KURZBERICHT dazu in Deutsch und in Englisch :

"Und alle haben geschwiegen" / "Keiner war bereit das Schweigen zu brechen."

= "And all kept their silence." / "And all kept silent." / "And all kept quiet." / "And everyone kept quiet." / "And everybody turned a blind eye." / "Conspiracy of silence."
"Und alle schweigen sie weiter"
= "And all continue to maintain their silence." / "The cover-up continues." / "They are all still in denial." / "The denial continues." / "The silence continues."
"Das Schweigen ist ohrenbetäubend." = "The silence is deafening."
"Das ganze Land zeigt diesbezüglich völlige Gleichgültigkeit"
= "The whole community does not speak up (against)..." / "The whole population is turning a blind eye and a deaf ear." / "The whole country couldn’t care less." / "The entire nation simply does not give a damn."
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Ehemaliges Heimkind

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Bundesregierung lobt Hilfsfonds-Heimerziehung.

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In der Causa EHEMALIGE HEIMKINDER ( die Nachriegszwangsarbeiter ).

Der Schädiger KIRCHE & STAAT will dem Geschädigten mit einer nicht rechtsverbindlichen Almosengabe „Rechtsfrieden“ aufzwingen und verkündigt stolz dass IHM dies auch tatsächlich gelungen sei.

( wie kürzlich – Mi. 22.05.2013 – auch wieder @ http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2013/05/2013-05-22-kabinett-heimerziehung.html?nn=434518 )

Die ehemaligen Heimkinder sollen sich nicht mucken und bloß nicht wieder aufmucken meinen ihre ERZIEHER.

Schon am 12. März 2011 wies der ev. Pfarrer Dierk Schäfer in seinem Dierk Schaefes Blog @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2011/03/12/»kein-geld-kein-rechtsfriede«/ darauf hin

»Kein Geld, kein Rechtsfriede«

Martin Mitchell/Australien hat den Artikel gefunden. Schön, daß die ehemaligen Heimkinder von der Presse noch nicht vergessen sind.

»Der Runde Tisch Heimerziehung hat etwas für diese Gesellschaft Verstörendes festgestellt: In der jungen deutschen Nachkriegsdemokratie, auf die wir so stolz sind, gab es mehr als zwei Jahrzehnte lang ein flächendeckendes Unrechtssystem. Es hat 800 000 gesunde, aber wehrlose Kinder und Jugendliche aufgesogen, eingesperrt, vielfach misshandelt und mit 21 Jahren geschädigt wieder ausspuckt.«

Weiter unter: http://www.lr-online.de/meinungen/Kein-Geld-kein-Rechtsfriede;art1066,3144505 [Sonnabend, 12. März 2011]

wobei es sich um die Meinung von Werner Kolhoff in der LAUSITZER RUNDSCHAU vom 14. Dezember 2010 handelt:

Kein Geld, kein Rechtsfriede

Zu den Ergebnissen des Runden Tischs Heimerziehung

Der Runde Tisch Heimerziehung hat etwas für diese Gesellschaft Verstörendes festgestellt: In der jungen deutschen Nachkriegsdemokratie, auf die wir so stolz sind, gab es mehr als zwei Jahrzehnte lang ein flächendeckendes Unrechtssystem. Es hat 800 000 gesunde, aber wehrlose Kinder und Jugendliche aufgesogen, eingesperrt, vielfach misshandelt und mit 21 Jahren geschädigt wieder ausspuckt.

Heute sind die Betroffen 50 bis 70 Jahre alt, und viele von ihnen leiden schwer unter den Folgen. Materiell, psychisch und physisch. Der Runde Tisch hat zudem festgestellt, dass alle Ebenen dafür Verantwortung tragen.

Die Eltern, die ihre Kinder einweisen ließen, weil sie mit ihnen nicht zurecht kamen. Die Jugendämter, die die Einweisungen vornahmen. Die Heimträger, allen voran der Kirchen, die die menschenfeindlichen Erziehungsmethoden entwickelten oder zuließen. Die Länder, die die Heime hätten beaufsichtigen müssen. Schließlich der Gesetzgeber, der das hätte verhindern müssen. Sogar die Presse ist mitschuldig, die nicht recherchierte und nicht berichtete.

Alles, was der Runde Tisch ermittelt hat, spricht somit dafür, das Heimkinderschicksal als kollektives Schicksal zu begreifen und daher kollektiv zu entschädigen. So wie die Organisationen der Heimkinder es gefordert haben. Über die Größenordnung mag man verhandeln. Doch genau an diesem Punkt wird der Schlussbericht plötzlich individuell und verlangt Einzelfallbetrachtung. Denn nicht in allen Heimen sei es so gewesen, nicht alle Erzieher hätten versagt. Die Betroffenen werden nun auf den mühseligen Weg von Anträgen geschickt. Sie können individuelle Hilfen erreichen, aber sie bekommen keinen Cent für das Unrecht an sich.

Warum hat der Runde Tisch so entschieden? Weil diese Bundesrepublik es nicht vertragen hätte, wenn man ihr nachsagen könnte, dass in ihr von 1949 bis 1975 systematische, staatlich geduldete Menschenrechtsverletzungen begangen wurden? Nein, das wäre für die Gesellschaft, für den künftigen Umgang mit Wehrlosen, sogar sehr lehrreich gewesen.

In Wahrheit war den Beteiligten von Bund, Ländern und Kirchen die Entschädigungssumme zu hoch, die bei einer pauschalen Zahlung fällig geworden wäre. Es hätten leicht mehrere Milliarden sein können. Sie wären es wert gewesen. Denn so bleibt, trotz aller lobenswerten Bekenntnisse der Teilnehmer des Runden Tischs noch lange dieser unschöne Fleck auf der Weißen Weste unserer Nachkriegsdemokratie. Ein Fleck, der keine Ruhe geben wird.
QUELLE: http://www.lr-online.de/meinungen/Kein-Geld-kein-Rechtsfriede;art1066,3144505 ( 14.12.2010 )


Es gab einen Film und das war’s dann auch. Mehr gibt’s nicht.
Wer will kann sich als Bittsteller ein paar Almosen abholen. Mehr gibt’s nicht.
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Ehemaliges Heimkind

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Bundesregierung lobt Hilfsfonds-Heimerziehung.

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Der evangelische Pfarrer i.R. Dierk Schäfer in seinem Blog

Dierk Schaefers Blog


@ http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/05/22/ist-doch-alles-in-butter/#comments


Ist doch alles in Butter!


22. Mai 2013


»Die Fondsleistungen würden von den Opfern sehr gut angenommen, heißt es in dem Zwischenbericht des Bundesfamilienministeriums«.[1]

»Seit 2012 bieten die Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ und „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990“ ein umfassendes Hilfesystem. … Beide Fonds leisten einen wichtigen Beitrag zur Herstellung des Rechtsfriedens. Die Ansprüche der Betroffenen gegen die am Unrecht in der Heimerziehung beteiligten Institutionen und Personen können wegen der Verjährung und weitgehend fehlender Beweismöglichkeiten meist nicht mehr durchgesetzt werden. Die Fondsleistungen eröffnen einen realistischen Weg, das individuelle Schicksal durch zweckgebundene, auch finanzielle Leistungen anzuerkennen. Dies dokumentiert, dass den "Heimkindern" Unrecht widerfahren ist und ihr Leid gesehen wird.«[2].

Einmal Opfer, immer Opfer. Wie die Kirchen verliert auch das Presseamt kein Wort darüber, daß in anderen Ländern immerhin versucht wurde, so etwas wie Entschädigung zu leisten. Kein Wort, daß bei uns eben ausdrücklich keine „Entschädigungen“ gezahlt werden. Kein Wort, daß Zwangsarbeit nicht Zwangsarbeit genannt werden durfte.


Hier offenbart sich die Politik in all ihrer Verlogenheit. Und die ehemaligen Heimkinder werden wieder einmal mißbraucht, mißbraucht als Beleg für die Fürsorglichkeit dieses Staates: »Die Fondsleistungen eröffnen einen realistischen Weg, das individuelle Schicksal durch zweckgebundene, auch finanzielle Leistungen anzuerkennen. Dies dokumentiert, dass den "Heimkindern" Unrecht widerfahren ist und ihr Leid gesehen wird«. Das ist schon sehr gekonnt gelogen.


[1] http://www.focus.de/panorama/welt/kabinett-30-millionen-euro-an-opfer-von-heimerziehung-ausbezahlt_aid_996157.html
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-05/Kabinett-Heimkinder-Fonds
beide: Mittwoch, 22. Mai 2013

[2] http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2013/05/2013-05-22-kabinett-heimerziehung.html
An anderen Stellen im Netz wurde ja auch schon auf eine diesbezügliche detailierte Stellungnahme von Helmut Jacob mit der Überschrift »Bundesregierung feiert Akzeptanz des Opferfonds für ehemalige Heimkinder« hingewiesen, eine Stellungnahme, die, u.a., am 24. Mai 2013, 15:41 Uhr hier veröffentlicht wurde

@ http://www.NoGo.de/2013/05/24/bundesregierung-feiert-akzeptanz-des-opferfonds-fur-ehemalige-heimkinder/
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Ehemaliges Heimkind

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GRÜNER, Simon Lissner, offen widerspricht Antje Vollmer.

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BÜNDNIS 90/DIE GRÜNENSimon Lissner, GRÜNE LINKE meldedet sich zu Wort in der HEIMKINDERSACHE

Heimkinder – verlassen und vergessen?

[ KURZFASSUNG: ] @ http://www.gruene-linke.de/2013/05/12/schuldig-in-einem-minder-schweren-fall/

Schuldig – in einem minder schweren Fall?

von Simon Lissner, 11.05.2013

Stille und Vergessen senkt sich nach einiger Aufregung über eines der widerlichsten Kapitel der „deutschen Stunde Null“. Mit einer Petition ehemaliger Heimkinder von 2006 begann sich die Öffentlichkeit und das Parlament damit zu befassen, dass die Opfer eines nachkriegs-deutschen Terrorregimes in den Heimen bis dato völlig allein gelassen worden waren. Der interfraktionelle Beschluss[ i ] (der Fraktionen der CDU/CSU, FDP, SPD und BÜNDNIS/90 DIE GRÜNEN, Antrag aus 2011) zum Umgang mit den Opfern staatlicher und kirchlicher Willkür, Misshandlungen, Zwangsarbeit in den Jahren 1945 bis Ende der 1970iger Jahre setzt den Schlusspunkt. Jedenfalls aus der Sicht der Politik, des Petitionsausschusses. Und aus dem Blick der Öffentlichkeit ist einer der wohl umfänglichsten Skandale ebenfalls geraten: der Umgang mit den Heimkindern, die Zustände in den Kinder- und Jugendheimen. Es wundert nicht, dass der Weg zur angemessenen Entschädigung der Opfer weiter lang und steinig ist. So fordert der Petitionsausschuss am 16.1.2013 eine gesetzliche Änderung des Opferentschädigungsgesetzes, weil die im bisherigen Gesetz vorgesehenen drei Bedingungen auf die meisten der betroffenen ehemaligen Opfer nicht zuträfen[ii]. Aber das soll hier alles gar nicht Gegenstand der Erörterung sein.

Ich habe eingangs von einem „Terrorregime“ gesprochen. Das ist eine politische Bewertung der „Aufbewahrung“ von Kindern und Jugendlichen ab 1945 im Nachkriegsdeutschland und ab 1949 (Grundgesetz trat am 23.5.1949 in Kraft) in der neu gegründeten Bundesrepublik Deutschland. Bis dahin hatte das Parlament ein Grundgesetz verhandelt, welches zwar fortschrittlich, bereits obenan stehend die Grundrechte eines jeden Menschen konstatiert[iii], aber für die Insassen von Kinder- und Jugendheimen ebenso wenig zur Geltung gebracht wurde, wie für die Insassen von Fürsorge- oder Jugendstrafanstalten. Man mag ja der Auffassung sein, und der ist auch nicht generell zu widersprechen, der nun gefundene Kompromiss sei besser als gar nichts für die Opfer. Dennoch kann die vom Runden Tisch, vom Petitionsausschuss und dem interfraktionellen Antrag formulierte Bewertung nicht zufrieden stellen. Im Gegenteil. Die Bewertung ist mehr als bitter und sie hinterlässt den Eindruck, als sei es einem großen Teil der zahlreichen Unterhändler/innen in erster Linie um Schadensbegrenzung gegangen. Dass man gerade den Vertreter/innen der Trägereinrichtungen, sowohl kirchlicher wie auch staatlicher, unterstellen darf, dass es ihnen auch nach Jahren und bei praktischen, positiven Änderungen in den von ihnen betriebenen Einrichtungen zur Beherbergung und Erziehung ihnen anvertrauter Kinder und Jugendlicher auch um Schadensbegrenzung gegangen sein könnte, liegt auf der Hand und ist im Ergebnis nicht von der Hand zu weisen. Der Vorwurf, dass von den Vertreter/innen von „Täterorganisationen“ eben diese Schadensbegrenzung im Vordergrund der Verhandlungen gestanden hätten, ist denn auch der oft zu lesende Kommentar vieler Betroffenen und ihrer Verbände und Unterstützer/innen[iv].

Die interfraktionellen Antragsteller haben sich der Bewertung des vom Parlament eingerichteten Runden Tisches angeschlossen. Danach gab es Rechtsverstöße, deren Auslegung nicht mit dem Grundgesetz und damals geltendem Recht vereinbar waren. Die Täter/innen und ihre Organisationen, Ämter und so weiter werden benannt. Es wird festgestellt, dass die betroffenen Heimkinder keine Schuld tragen, aber relativierend heißt es dann: „Vielmehr waren es die gesellschaftlichen Bedingungen, problematische Menschenbilder bei den Handelnden und ein schlechtes und an vielen Stellen demokratisch unreifes System, die das ihnen Angetane bewirkt haben. Heimerziehung als disziplinierende und kontrollierende Instanz ist dabei in den Kontext eines in den 50er- und 60er- Jahren autoritären Zeitgeists und einer anderen gesellschaftlichen Sicht auf Kinder und Jugendliche zu stellen.[v]“

„Leid und Unrecht erlitten auch Kinder und Jugendliche, die in Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie in Einrichtungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie untergebracht waren. Aus dem Blickwinkel der Kinder gab es keinerlei Möglichkeit des Rechtsschutzes gegen die Einweisung oder das Unrecht, dem sie in den Heimen ausgesetzt waren. In den alten Ländern schied dies faktisch aus, in der DDR gab es nicht einmal die theoretische Möglichkeit.[vi]“

Und eine grenzwertige Bewertung der Situation in der Bundesrepublik: „In der öffentlichen Debatte wurde gelegentlich eine pauschale Entschädigung für alle Heimkinder gefordert, die auch im Petitionsausschuss debattiert wurde. Eine solche Lösung würde voraussetzen, dass die damalige Heimerziehung generell als Unrechtstatbestand einzustufen ist. Dies ist aber gerade nicht der Fall.[vii]“

Und selbstredend schaffen es die Antragsteller mit der Empfehlung des Runden Tisches, gleiches Unrecht ungleich zu bewerten: „Die Kinder- und Jugendfürsorge in der DDR verfolgte immer auch das politische Ziel, eine Unterordnung der Kinder und Jugendlichen unter die sozialistische Diktatur zu erzwingen. Die Gründe für die Unterbringung in Heimen waren familiärer, fürsorglicher und politischer Art.“

Der Zwischenbericht des Runden Tisch erheitert mit folgender Prosa: „Es ist allerdings darauf hinzuweisen, dass auch unbestritten positive Leistungen damaliger Heimerziehung eingebunden waren in ein System öffentlicher Erziehung, das für sein Funktionieren auf die abschreckende Wirkung der Verlegung von Kindern und Jugendlichen in unterschiedliche Einrichtungen der Heimerziehung angewiesen war. [viii]“ Den wirklich intensiv intellektuell durchdachten Abschnitt haben unsere Antragsteller/innen nicht übernommen. Warum? Sollte den „Interfraktionellen“ aufgefallen sein, dass die Geschichtsklitterung hier denn doch zu arge Blüten treibt?

Da die Verfasser/innen dieses insgesamt sehr erhellenden Berichtes über die systematischen und systemischen Schweinereien in den Kinder- und Jugendeinrichtungen es schaffen auf insgesamt 47 Seiten nicht ein einziges „positives Bespiel“ für eine angemessene, menschenwürdige Unterbringung zu benennen, die „positive Leistungen“ dieses Regimes zu belegen, und gerade auch Betroffene und Kritiker/innen wurden nicht müde, diesen denkwürdigen Umstand zu betonen, behilft man sich hier damit, etwas minder kriminelle Einrichtungen und ihr „Funktionieren“ (!) mit der Angst machenden Drohung auf noch kriminellere Einrichtungen zu begründen, auf eine Drohung, auf die das „insgesamt positive System“, wie die Verfasser/innen unterstreichen, „angewiesen“ (!) war. Wie die Verfasserinnen dies zu einer „unbestritten positiven Leistung“ verklären können, wobei „unbestritten“ auch noch glatt gelogen ist, bleibt leider auch im weiteren Verlauf des Dokuments ihr ganz persönliches Geheimnis. Im Grunde bezeugt der Bericht auf eindrucksvolle Weise etwas ganz anderes.

Einer der „lichteren“ Momente scheint die „Interfraktionellen“ im Antrag zu folgender Erklärung des Heimregimes bewogen zu haben: „Vielmehr waren es die gesellschaftlichen Bedingungen, problematische Menschenbilder bei den Handelnden und ein schlechtes und an vielen Stellen demokratisch unreifes System, die das ihnen Angetane bewirkt haben. Heimerziehung als disziplinierende und kontrollierende Instanz ist dabei in den Kontext eines in den 50er- und 60er- Jahren autoritären Zeitgeists und einer anderen gesellschaftlichen Sicht auf Kinder und Jugendliche zu stellen.[ix]“

Die Wiederholung des Zitates sei mir verziehen. Offensichtlich war den Antragsteller/innen nicht ganz wohl bei der Betrachtung. Man wollte freilich nicht zugestehen, dass die Zwangsunterbringung und „Fürsorge“ darin bestand, das System der Nationalsozialistischen „Fürsorge“ für „unwerte“ Kinder und Jugendliche geradezu nahtlos in die junge Bundesrepublik übernommen zu haben und mithin nahe liegender Weise eigentlich davon zu sprechen wäre, es handle sich dabei um einen weiteren Rest des Nationalsozialismus, der sich in „althergebrachten“ Behörden und unter konfessionellen Kutten in die „Neuzeit“ rettete. Der Hinweis auf „problematische Menschenbilder“ und ein „an vielen Stellen demokratisch unreifes System“ sagt mehr über die Verfasser/innen aus, als ihnen lieb sein sollte. Solcherart Verharmlosungen bieten sich eigentlich nicht an. Gerade auch weil das Grundgesetz an dieser Stelle klar ist und wenig Interpretationsspielraum für die angewendeten Terrormaßnahmen gegen Kinder und Jugendliche zulässt (wie übrigens auch für Erwachsene). Und last but not least, weil es selbstredend von Anfang an Kenntnisse über die Vorgänge in den Heimen gab, die gerade auch die Verantwortlichen zum Einschreiten hätten zwingen müssen. Die Untätigkeit und der Widerstand der kirchlichen und staatlichen Einrichtungen gegen die Beseitigung des hauseigenen Terrorregimes höchst selbst kumulierte in den 1960er Jahren in der Heimkampagne, während der die unerhörten Zustände aufgedeckt und zahlreiche Heimkinder befreit wurden. Die Verbrechen in den Heimen sind umfangreich dokumentiert. Neben dem Buch von Peter Wensierski[x] sind nicht zuletzt zahlreiche weitere Berichte von Betroffenen, diverse Filme zum Thema erschienen, die das Grauen und das Leid der Opfer dokumentieren. Die auch dokumentieren, dass das Heimsystem in seiner damaligen Form genau das war, was Runder Tisch und interfraktionelle Antragssteller/innen sich weigern anzuerkennen: Ein rundum geschlossener Unrechtstatbestand, an dem sich viele Beteiligten; teilweise Eltern, die ihre Kinder in dieses System abschoben, Juristen, die einwiesen, Kirchen und ihre Subalternen, die den „rechten Glauben“ in die Kinder und Jugendlichen prügelten, Gemeinden und Private, die von Zwangsarbeit profitierten, und so weiter und so fort. Diejenigen unter uns, die Kinder und Jugendliche in jener Zeit waren, kennen generell noch die Ansage: „Wenn du dich nicht benimmst, kommst du ins Heim“. Eine Drohung, die uns, wenn wir nicht von betroffenen Freund/innen Genaues wussten, so doch erahnen ließ, was uns hätte blühen können.

In ihrem Ansinnen, einen generellen „Unrechtstatbestand der Bundesrepublik Deutschland“ zu verneinen (während das in der DDR „natürlich“ einer war), setzt man feinsinnig zur Differenzierung an. Den Opfern der Misshandlungen (die auch Todesfälle nach sich zogen) dürfte es hingegen ziemlich schnurz gewesen sein, ob man ihnen den wahren christlichen Glauben nebst konservativ-reaktionärem Weltbild einprügeln wollte oder eben den „sozialistischen“ …

Der kritische Rückblick von Manfred Kappeler[xi] trägt einiges zum Verständnis der Auseinandersetzung um die Anerkennung und Entschädigung der ehemaligen Heimkinder bei. „Das Maß an erfahrenem Leid und Unrecht misst sich nicht daran, unter welchen politischen Verhältnissen es zugefügt wurde. Dieser elementare Grundsatz darf nicht dazu führen, dass DDR-Heimkindern eine ihnen zustehende Opferrente verweigert wird. Er muss umgekehrt dazu führen, dass das Bundesverfassungsgericht, das schon in den sechziger Jahren die Verletzung von Grund-und Menschenrechten in der Heimerziehung gerügt hat, in einem Grundsatzurteil den Bund und die Länder zwingt, die systematische Verletzung der Grund- und Menschenrechte von Kindern und Jugendlichen in der westdeutschen Heimerziehung anzuerkennen und ihre noch lebenden Opfer angemessen finanziell zu entschädigen.“
In einem privaten Schreiben, aus dem ich mir zu zitieren erlaube, erkennt man die wohl angemessenere Sichtweise auf die Vorgänge. Der Schreiber der Zeilen war selbst betroffen und beteiligte sich in den 1960er Jahren an der Befreiung von Jugendlichen aus den Terroranstalten der Bunderepublik Deutschland. Nach einer Beschreibung eigener Heimerfahrung, die ich auslasse, weil sie die mannigfachen Berichte „nur“ um einen weiteren ergänzen würde, sagt er:

„In Hamburg sagt man über einen falschen Fünfziger[xii]: ‚Der ist katholisch‘[xiii]. Nun noch ein paar allgemeine Nachbetrachtungen. Man muss sich überlegen: Es war Nachkriegszeit, hunderttausende von Kindern hatten ihr Zuhause, ihre Heimat, ihre Eltern oder den Vater verloren. Die Cleversten von diesen lernten sehr schnell sich durchzuschlagen, egal mit welchen Mitteln, sie kannten doch nichts anderes als die Verbrechen, die ihnen die Erwachsenenwelt vorgelebt hatte und vorlebte. Aber was war mit den übrigen, die nur die Opfer der Erwachsenenwelt wurden? Man musste sie sammeln und zusammenpferchen. Dabei ging es nicht um irgendeine menschenwürdige Erziehung, man konnte sie nur nicht völlig ihrem Schicksal überlassen. So wurde dies das nächste Verbrechen der Nazigeneration, ob innerhalb oder außerhalb der Kirchen, ob in der BRD oder DDR. Was waren denn die Aufbewahrer dieser Kinder? Doch wohl keine Erzieher, es waren Primitivlinge. Womöglich waren da auch KZ-Wächter dabei (zumindest habe ich solche Wächterinnen im Heim als Betschwestern kennengelernt). Dann war doch wohl allein die Tatsache der unsäglichen Verbrechen, die in Deutschland bis heute virulent sind, nicht dazu angetan, gegenüber diesen weiteren wehrlosen Opfern den geringsten Respekt entgegenzubringen. Nun noch zum Schluss. Diese Weigerung, den Opfern solcher lebenslangen Gewalttaten wenigstens an ihrem Lebensabend ein einigermaßen menschenwürdiges Auskommen zu sichern in diesem unsäglich reichen Land, erinnert mich sehr stark an das miese Verhalten der Deutschen (in Politik und Behörden, Anm. SL) als es darum ging angemessene Entschädigungen an die noch übriggebliebenen Zwangsarbeiter zu bezahlen. Man hat die Bezahlungen so lange hinausgezögert, bis die Mehrheit gestorben war. Den Rest hat man dann schäbig abgefunden.

Genau diese Methode steckt jetzt hinter den Beschlüssen. Oh diese schäbigen deutschen Krämerseelen, die sich auch im Parlament breit gemacht haben! Auch bei den Grünen[xiv]. So Simon Mitternacht ist lange vorbei.[xv]

Ich hoffe dass Du und H. einiges von meinen Erzählungen verwenden könnt. Denn der Kampf muss jetzt weitergehen für diese Menschen meiner Generation, die nicht soviel Glück hatten wie ich.“

Die „Interfraktionellen“ haben sich auf eine Bewertung der Wirklichkeit in der jungen Bundesrepublik verständigt, die einen tieferen Blick in das Verständnis der Fraktionen geradezu provozieren muss. Mich interessiert da hauptsächlich die Sicht der GRÜNEN. Es geht hier nicht darum, über die Motive für die Zustimmung zum „Interfraktionellen“ Antrag und dieser verharmlosenden Bewertung durch die GRÜNEN zu spekulieren. Entscheidend ist, „was hinten raus kommt“ (frei nach Ex-Kanzler Kohl).

Wenn die GRÜNE Fraktion einer Formulierung zustimmte, die der BRD der Jahre 1949 bis Ende der 1970er Jahre nahtlos die Absolution erteilt und sie von der Verantwortung für systemisches Unrecht freispricht, ist das schwer erträglich. Ganz unerträglich wird die Angelegenheit, wenn man sie von den Folgen her betrachtet, eben den Opfern so wenig wirtschaftliche und moralische Hilfe zukommen zu lassen wie eben möglich. Die Bemühung, ja auch GRÜNER, gesellschaftlich-staatliches Unrecht auf „Einzelfälle“, wenn auch gehäuft auftretend, zu reduzieren, ist elementar fragwürdig. Dies spricht umso schwerwiegender für eine verkorkste Staatsloyalität, weil selbst der vom Runden Tisch erarbeitete Bericht Beweise zuhauf liefert, dass die den Staat tragenden Institutionen über wenigstens zwei Jahrzehnte an den Verbrechen beteiligt waren und erst aufgrund massiver Proteste zum Einlenken gebracht werden konnten. Auch die verquaste Formulierung, wie sie sich im Antrag der „Interfraktionellen“ findet, kann darüber nicht hinwegtäuschen (s. Anm. v), sondern liest sich als Bestätigung für diesen Vorwurf.

Dieses Fass muss wieder aufgemacht werden. Es muss wieder aufgemacht werden, gerade auch, weil der konservative Ruf nach sog. „Bootcamps“ und „verschärften Erziehungsmaßnahmen“ immer wieder laut wird und zu aller größtem Misstrauen heraus fordert.

P.S.: Menschen wie meine verstorbene Mutter, einer Frau mit großem Herzen, haben in dieser Zeit, obwohl alleinerziehend mit zwei Kindern in einem Soz.-Bau lebend, Heimkinder in unserer Wohnung vor dem Zugriff randalierender Behörden versteckt und später auch Kinder in Pflege genommen. Alle Menschen, die sich seinerzeit an diesen aktiven Protesten beteiligten, ist es ein Schlag ins Gesicht, den Opfern sowieso, wenn heute so getan wird, als handle es sich um staatlich-gesellschaftliche „Schuld im minder schweren Fall“.
________________________________________

[ i ] http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/061/1706143.pdf, Drucksache 17/6143, 8.6.2011
[ii] http://www.bundestag.de/presse/hib/2013_01/2013_017/01.html, PM des PA v. 16.1.2013
[iii] http://www.gesetze-im-internet.de/gg/BJNR000010949.html, Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
[iv] http://www.ex-heimkinder.de/Dokumente/Kappeler_Kritischer_Rueckblick_2011.pdf, Manfred Kappeler, Kritischer Rückblick
[v] Seite 3, http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/061/1706143.pdf, Drucksache 17/6143, 8.6.2011
[vi] Seite 2, ebd.
[vii] Seite 2, ebd.
[viii] Seite 18, http://www.rundertisch-heimerziehung.de/documents/RTH_Zwischenbericht.pdf
[ix] Seite 3, http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/061/1706143.pdf, Drucksache 17/6143, 8.6.2011
[x] Wensierski, Schläge im Namen des Herrn http://www.randomhouse.de/Presse/Buch/Schlaege-im-Namen-des-Herrn/Peter-Wensierski/pr226878.rhd
[xi] Kappeler, Manfred, Sozialpädagoge, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut und emeritierter Professor für Sozialpädagogik an der TU Berlin (1989–2005). http://www.ex-heimkinder.de/Dokumente/Kappeler_Kritischer_Rueckblick_2011.pdf
[xii] Der Autor spielt auf einen GRÜNEN Kirchenpolitiker im Bundestag an, der daran beteiligt war, den „generellen Unrechtstatbestand“ zu verneinen.
[xiii] Der Bericht des Runden Tisch bestätigt, dass die meisten der Einrichtungen von den beiden großen Kirchen betrieben wurden.
[xiv] Dito. Die Grünen haben an der Regelung und eben auch der Bewertung mitgewirkt.
[xv] Aus einem privaten Schreiben zum Thema
Film von Heinz Laumen, http://www.youtube.com/watch?v=IKVrVSGlzEA
QUELLE: [ KURZFASSUNG: ] @ http://www.gruene-linke.de/2013/05/12/schuldig-in-einem-minder-schweren-fall/

SIEHE AUCH DIE DIESBEZÜGLICHE LANGFASSUNG dieser Stellungnahme von Simon Lissner, GRÜNE LINKE @ http://gruen-links-denken.de/wp-content/uploads/2013/05/HeimkinderLangfassung.pdf
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Rechtfertigung gewalttätiger Praktiken in der Heimerziehung

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Ich bin zwar nicht persönlich bei FACEBOOK tätig, aber ich bin kürzlich persönlich per E-mail von Ralf Henze und Simon Lissner darüber informiert worden, dass kürzlich folgender Post seitens der GRÜNE-LINKE bei FACEBOOK getätigt wurde und dass dies gleichzeitig ein Leserbrief an die TAZ darstellt und wiedergibt:

Leserbrief an die TAZ:

» In meinem, im Rahmen Grüner Netzwerkseiten veröffentlichten Beitrag zum Thema ( "Schuldig in einem minderschweren Fall", http://www.gruene-linke.de/2013/05/12/schuldig-in-einem-minder-schweren-fall/ und unter dem Titel " Heimkinder vergessen und verlassen" http://gruen-links-denken.de/2013/heimkinder-verlassen-und-vergessen/ ) schrieb ich:

"Dieses Fass muss wieder aufgemacht werden. Es muss wieder aufgemacht werden, gerade auch, weil der konservative Ruf nach sog. „Bootcamps“ und „verschärften Erziehungsmaßnahmen“ immer wieder laut wird und zu aller größtem Misstrauen heraus fordert." nicht ahnend, dass wir offenbar hier weiter sind, als ich vermutet habe.
Die kaum verarbeitete Schande dieser Gesellschaft, die darin gipfelte, die Heimkinder der Ära 1945 bis Ende der 1970iger Jahre mit einem ziemlich windigen "Kompromiss" abzuspeisen und das systematische staatliche und kirchliche Unrecht an den damals betroffenen Kindern strikt zu leugnen (nach dem Motto das "waren alles nur bedauerliche Einzelfälle in einem ungünstigen gesellschaftlichen Sozialklima"), wird nun bereits allem Anschein nach als Signal mißverstanden, die gleichen menschenrechtswidrigen Praktiken einzuführen. Und ob Thomas Ebert sich mit der hinter uns liegenden Praxis in der Heim"erziehung" beschäftigt hat, weiß ich nicht. Aber seine Argumente der Rechtfertigung gewalttätiger Praktiken tönen nach gerade nicht anders, als die Rechtfertigungen seinerzeit. Also: Wehret den Anfängen. Niemals wieder darf es geschlossene Heime und gewalttätige Praktiken unter Duldung von Staat und Kirchen geben! «
Dieser LESERKOMMENTAR ( vom 21.06.2013 16:27 Uhr ) von Simon Lissner ist, u.a., auch hier zu finden: TAZ @ http://www.taz.de/Das-Wegsperren-beenden/Kommentare/!c118359/
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Heutige Kinderheimhöllen; Horrorgeschichte wiederholt sich.

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taz.de – taz verlags u. vertriebs GmbH ( 13.02.2012 ) @ http://www.taz.de/Kritik-an-der-Haasenburg/!107410/

KINDERHEIME HAASENBURGKRITIK AN DER HAASENBURG Wegsperren oder was?

Nach taz-Bericht über 15 Jugendliche in Brandenburger Heim fordern Grüne und Linke, dass die zuständige Hamburger Aufsichtskommission die Insassen besucht.



taz.de – taz verlags u. vertriebs GmbH ( 18.12.2012 ) @ http://www.taz.de/Geschlossene-Unterbringung/!107698/

KINDERHEIME HAASENBURG GESCHLOSSENE UNTERBRINGUNG Hilferufe aus der Haasenburg

Von 15 Hamburger Jugendlichen in Brandenburger Heimen stehen mindestens elf auf der Isolations-Stufe "rot". Laut Senat gab es neun Beschwerden.



taz.de – taz verlags u. vertriebs GmbH ( 20.0.2013 ) @ http://www.taz.de/Geschlossene-Heime/!109383/

KINDERHEIME HAASENBURG GESCHLOSSENE HEIME Auf dem Bett liegen verboten

In der Haasenburg bringt Hamburg verhaltensauffällige Jugendliche unter.. Über den Inhalt der Betreuungsverträge ist nichts zu erfahren.



taz.de – taz verlags u. vertriebs GmbH ( 25.01.2013 ) @ http://www.taz.de/Hamburger-Jugendlicher-ueber-die-Haasenburg/!109826/

KINDERHEIME HAASENBURG HAMBURGER JUGENDLICHER ÜBER DIE HAASENBURG "Alle sagen: *******, ich will hier raus"

Nicht am Fenster stehen, nicht aufs Bett setzen, Kontrolle selbst beim Duschen. Ein Hamburger Jugendlicher kommt zurück aus dem Heim in Brandenburg und berichtet.



taz.de – taz verlags u. vertriebs GmbH ( 15.02.2013 ) @ http://www.taz.de/!111169/

KINDERHEIME HAASENBURG GESCHLOSSENENE HEIMUNTERBRINGUNG "HAASENBURG" Doppeltes Spiel mit Hausregeln

Die brandenburgischen "Haasenburg"-Heime, in denen auch Hamburger Jugendliche festgehalten werden, verwenden offenbar weiterhin von den Behörden monierte, autoritäre Hausregeln. Offiziell sind sie längst abgeschafft.



taz.de – taz verlags u. vertriebs GmbH ( 25.04.2013 ) @ http://www.taz.de/!115216/

KINDERHEIME HAASENBURG APPELL AN DIE STADT „Wegsperren ist keine Lösung“

Hamburg solle keine Kinder mehr in der Haasenburg unterbringen, fordert die Gewerschaft Ver.di. Der Senat will sich nicht festlegen, Forscher benennen Alternativen.



taz.de – taz verlags u. vertriebs GmbH ( 15.06.2013 ) @ http://www.taz.de/!118139/

KINDERHEIME HAASENBURG KINDERHEIM IN BRANDENBURG Der Horror am Waldrand

Der Staat schickt Kinder und Jugendliche in Heime der Haasenburg GmbH, in denen brutaler Drill herrscht. Die Behörden wissen von den Missständen.



hpd Humanistischer Pressedienst ( 17.06.2013 ) @ http://hpd.de/node/16166

TAZ deckt Missbrauch in Kinderheim auf

In den Heimen der Haasenburg GmbH am brandenburgischen Schwielochsee, genauer gesagt in Jessern, werden Kinder offenbar systematisch gequält. Die TAZ zitiert aus einem Protokoll einer sog. "Anti-Aggressionsmaßnahme", das ein Teil einer tausende Seiten starken Dokumentensammlung ist, die der Zeitung vorliegen.

"Die Haasenburg GmbH ist eine Firma, die mit dem Betrieb geschlossener Kinderheime Millionen vom Staat kassiert." In den Heimen wird mit drastischen Mitteln den Kindern und Jugendlichen, die oft aus problematischen Familienverhältnissen stammen, der eigene Wille gebrochen. Das erinnert an "schwarze Pädagogik" - von der angenommen wurde, dass sie nur noch in wenigen - meist fundamentalistischen - Kreisen angewandt wird.
Bisherige Anzeigen - auch von ehemaligen Heiminsassen - brachten bisher keine Änderungen an der Situation der Eingeschlossenen.

Die Haasenburg GmbH gibt öffentlich bekannt, dass die der TAZ vorliegende regide Hausordnung nicht angewandt wird; Betroffene und Erzieher der Anstalt widersprechen dem jedoch.

In einem Interview mit der TAZ fordert Christian Sachse die sofortige Auflösung des Heimes.

Weiterlesen im Original [ TAZ @ http://www.taz.de/Kinderheim-in-Brandenburg/!118139/ ]



taz.de – taz verlags u. vertriebs GmbH ( 17.06.2013 ) @ http://www.taz.de/!118225/

KINDERHEIME HAASENBURG JUGENDHEIMFORSCHER ÜBER HAASENBURG-HEIME „Das erinnert an die DDR“

Forscher Christian Sachse fordert, die Einrichtungen der Haasenburg GmbH aufzulösen. Dort gebe es zu viele Ähnlichkeiten mit den ehemaligen Jugendwerkhöfen.



taz.de – taz verlags u. vertriebs GmbH ( 17.06.2013 ) @ http://www.taz.de/!118277/

KINDERHEIME HAASENBURG HAASENBURG-HEIME IN BRANDENBURG Kinder raus, zumachen

Nach dem Bericht über Misshandlungen in einem Kinderheim tritt der Leiter der Hamburger Aufsichtskommission für geschlossene Heime zurück



Neues Deutschland ( 19.06.2013 ) @ http://www.neues-deutschland.de/artikel/824812.vorwuerfe-gegen-kinderheim-haasenburg.html

BRANDENBURGVorwürfe gegen Kinderheim Haasenburg

Potsdamer Ministerium leitet Untersuchung ein

In einem brandenburgischen Heim sollen junge Menschen misshandelt worden sein. Das Land richtet deshalb eine Untersuchungskommission ein.

In den geschlossenen Heimen der Haasenburg GmbH herrschen Zustände wie einst in den Jugendwerkhöfen der DDR, heißt es, und das ist selbstverständlich nicht als Kompliment gemeint. Unter der Überschrift »Der Horror am Waldrand« berichtete die »tageszeitung« (taz) am Wochenende über ein Heim im Unterspreewald, in dem ein strenges Regime mit drakonischen Strafen für kleinste Vergehen herrschen soll.

Demnach versuchen die Erzieher, den Willen ihrer problematischen Zöglinge zu brechen. Sie wenden dazu auch Gewalt an, fesseln oder verabreichen Psychopharmaka mit gefährlichen Nebenwirkungen. Sogar ein Knochenbruch soll die Folge gewesen sein. Die taz beruft sich auf betroffene Jugendliche, ehemalige Mitarbeiter und Dokumente, die der Redaktion vorliegen sollen.

[ BITTE IM ORIGINAL WEITERLESEN ]



taz.detaz verlags u. vertriebs GmbH ( 20.6.2013 ) @ http://www.taz.de/!118483/

KINDERHEIME HAASENBURG SKANDAL UM HAASENBURG-HEIME Das Versagen in Cottbus

Eigentlich müsste die Staatsanwaltschaft Cottbus längst ermitteln, sagt ein Hauptkommissar a. D. Doch die Behörde tut nichts. Und es ist noch schlimmer.



taz.de – taz verlags u. vertriebs GmbH ( 21.06.2013 ) @ http://www.taz.de/!118571/

KINDERHEIME HAASENBURG BRANDENBURGER SKANDALHEIME Kein Nachschub für die Haasenburg

Der Hamburger Sozialsenator Detlev Scheele will keine weiteren Kinder und Jugendlichen in das Heim schicken. Derzeit sind aber noch zwölf dort.



taz.detaz verlags u. vertriebs GmbH ( 20.06.2013 ) @ http://www.taz.de/!118426/

KINDERHEIME HAASENBURG SKANDAL UM HAASENBURG-HEIME Betroffene misstrauen der Hotline

Von Knochenbrüchen in den Haasenburg-Heimen weiß Brandenburgs Landesregierung nichts. Die Besetzung der Untersuchungskommission ist noch unklar.



taz.de – taz verlags u. vertriebs GmbH ( 20.06.2013 ) @ http://www.taz.de/!118623/

KINDERHEIME HAASENBURG STAATSANWALTSCHAFT UND HAASENBURG Unklare Ursachen für Knochenbrüche

Es gibt widersprüchliche Unterlagen dazu, wie sich drei Mädchen in einem Haasenburg-Jugendheim die Arme gebrochen haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.



taz.de – taz verlags u. vertriebs GmbH ( 23.06.2013 ) @ http://www.taz.de/Staatsanwaltschaft-und-Haasenburg/!118623/

KINDERHEIME HAASENBURG STAATSANWALTSCHAFT UND HAASENBURG Unklare Ursachen für Knochenbrüche

Es gibt widersprüchliche Unterlagen dazu, wie sich drei Mädchen in einem Haasenburg-Jugendheim die Arme gebrochen haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.



taz.de – taz verlags u. vertriebs GmbH ( 28.06.2013 ) @ http://www.taz.de/Untersuchung-der-Haasenburg-Heime/!118948/

KINDERHEIME HAASENBURG UNTERSUCHUNG DER HAASENBURG „Massive Menschenrechtsverletzungen“

Eine Expertenkommission untersucht jetzt die Misshandlungsvorwürfe gegenüber der Haasenburg GmbH. Die Staatsanwaltschaft Cottbus ermittelt in zwei Fällen.



taz.de – taz verlags u. vertriebs GmbH ( 06.07.2013 ) @ http://www.taz.de/Flucht-aus-Haasenburg-Kinderheim/!119347/

KINDERHEIME HAASENBURG FLUCHT AUS HAASENBURG-KINDERHEIM Jugendliche klettern aus Klofenster

Drei Jungen sind geflohen. Ein Anwalt kämpft für ihre Freiheit. Was das Trio im Heim der Haasenburg GmbH mitmachen musste, sei „schockierend“.



DER TAGESSPIEGEL ( 05.07.2013 ) @ http://www.tagesspiegel.de/berlin/razzia-im-kinderheim/8450882.html

Berlin. – Razzia im Kinderheim.

Nach Missbrauchsvorwürfen in geschlossener Unterbringung beschlagnahmen 50 Fahnder sensible Akten.
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Heutige Kinderheimhöllen; Horrorgeschichte wiederholt sich.

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Nie wieder Kindesmisshandlungen!
[ und schon garnicht in geschlossener Unterbringung! ]

Was wird aus Kindern die verbogen, belogen, missbraucht, geprügelt werden, denen man Bildung vorenthält und die durch Zwangsarbeit oder den Zwang zur Arbeit ausgebeutet werden? Was wird aus Kindern die ohne Urteile und Prüfung eingesperrt und Drill ausgesetzt werden? Was wird aus Kindern die das ertragen mussten ohne die Möglichkeit, sich zu wehren oder Schutz zu finden? Ich kann das sicher nicht allgemein beurteilen, aber aus mir ist ein Mann von 58 Jahren geworden.

Seit mehr als 40 Jahren vermeide ich viele Alltäglichkeiten, ohne dass es jemand sehen kann. Ich übe mich in Unauffälligkeit. Ich vermeide geschlossene Räume von denen ich die Türen nicht sehen kann. Ich könnte eingesperrt werden! Ich fahre nicht einmal mit der Bahn, weil es ist ein abgeschlossener Raum, den ich nicht freiwillig verlassen kann. Das geht nur wenn der Zug hält. Ich könnte ein Konzert besuchen, kann ich aber nicht, mir jagen viele Menschen, die gemeinsam an Veranstaltungen teilnehmen, Angst und Panik ein. Ich kann nicht entkommen wenn ich möchte. Ich könnte mit Freunden gemeinsam essen gehen, das normalste von der Welt, kann ich aber nicht, es ist eine Tortur für mich, warten zu müssen bis alle Ihr Essen haben, es könnte mir gestohlen werden. Ich werde zappelig und unsicher, also vermeide ich es. Ich bin misstrauisch und argwöhnisch und beleuchte alles und Jeden der sich mir nähert. Ja, ich zerstöre unbewusst vielleicht konstruktive Synergien. Das sind ein paar wenige der Auffälligkeiten, die mir selbst auffallen. Sicher gibt es aber noch so einige Dinge, die ich gar nicht weiß und selbst bemerke, wissenschaftlich betrachtet.

Es ist für mich zur Gewohnheit geworden so zu sein, so zu handeln und so zu leben. Aber wie viel Leben ist das eigentlich? Wenig genug und sehr, sehr anstrengend. Das weiß ich von mir. Was hat die Gesellschaft versäumt und was hätte ich ohne diese Einschränkungen, die ich selbst indessen als Behinderung empfinde, erreichen können?
Eine Milliarden behinderte Menschen, die ähnliche oder gleiche Einschränkungen haben und wir reden über Inklusion? Wir reden über Menschenwürde und Menschenrechte und über die Bereicherung von Gesellschaften durch kritische Bürger, die Ihre Rechte auf der Straße einfordern. Wir belehren andere, Demonstrationen als Bürgerbeteiligung wahr zu nehmen und nicht als Bedrohung zu empfinden. Natürlich tun wir das, oder mindestens unsere Vertreter auf Zeit. Richtig und gut, aber sollten wir nicht zuerst dafür Sorge tragen, dass wir den heute Betroffenen von Heimerziehung – in welcher Form auch immer – die Würde zurück geben und Ihnen ein finanziell gesicherten Lebensabend trotz Behinderung oder gerade deshalb ermöglichen. Wir haben in diesem Land einiges wieder gut zu machen, in Form angemessener Renten und Entschädigung für erlittenes Unrecht und Ausbeutung.

Sollten wir nicht endlich damit aufhören, diese Opfer zu produzieren? Sollten wir nicht endlich solche Formen des Umganges mit Kindern beenden? Sollten wir nicht endlich alles in unserer Macht stehende unternehmen, die Täter solcher „Erziehungspraktiken“ zu verurteilen? Sollten wir nicht endlich unserer Kinder mit Rechten ausstatten, die diese auch einfordern können, weil Sie diese verstehen? Sollten wir uns nicht endlich fragen, wie viel Schaden wir durch nichts tun anrichten?

Ich denke, wir müssen!

Wir müssen das einfordern. Bildermann kenn ich nicht, aber ich bilde mir ein, dass wir uns das alle fragen lassen müssen, auch und aktuell zuerst in Brandenburg. Es ist so eine Sache mit „nie wieder“ in unserem Land, ist es nicht an der Zeit damit endlich anzufangen?

Ich dachte, hoffte und glaubte letztendlich auch, dass wir etwas gelernt haben. So als Land, als eine Gesellschaft Gesellschaft , als das sogenannte Volk.

Offenbar haben wir das nicht. Oder wollen wir vielleicht nicht? Es wirkt auf mich, als wollten wir nicht. Als litten wir alle unter Amnesie und offenbar haben wir sie gern, unsere Amnesie. Sonst müssten wir uns ja täglich mit Fragen auseinandersetzen auf die es Antworten gibt.

Antworten zum Beispiel auf die Frage: Woher kommt der NSU. Wer hat das gewusst und zugelassen? Wir oder die, die dafür bezahlt werden so etwas zu bemerken, öffentlich zu machen, ja, auch die Bürger zu schützen. Die haben es gewusst und offensichtlich auch bemerkt , nur weder öffentlich gemacht noch die Ihnen anvertraute Sicherheit der Bürger im Auge behalten.

Ich habe keine Amnesie und bemerke das sich vieles wiederholt. Zum Besipiel die Art und Weise, wie ich in einem Spezialheim der DDR erzogen wurde. Diese Methoden wiederholen sich nun in einem privatisierten geschossenen Kinderheim in Deutschland. Und das, nachdem wir geschädigten Heimkinder von damals bis heute nicht entschädigt haben für diese Misshandlungen. Nun geschehen diese Misshandlungen wieder. Was haben wir also tatsächlich gelernt als Gesellschaft? Nach zwei großen Kriegen haben wir uns die Beteuerung „Nie wieder“ auf die Fahnen geschrieben. Nach der Aufdeckung des sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen an der Odenwaldschule riefen wir wieder: „Nie wieder“

Und nun? Die Fortsetzung soz. Erziehungsmethoden in einer GmbH in Brandenburg. Nein, kein bedauerlicher Einzelfall, sondern die konsequente Fortsetzung und Folge der Nicht-Bewältigung, der Nicht-Aufarbeitung , Nicht-Verhinderung, und der nicht angemessenen Entschädigung der Opfer solchen Tuns. Es reicht einfach nicht „Nie wieder“ zu sagen. Wir müssen diese Geschichten gemeinsam aufarbeiten und bewältigen. Wir können nur verhindern, was wir verstanden und beendet haben. Wie groß soll der angerichtete Schaden an den Kinderseelen noch werden?

[ die einleitende Erklärung zu diesem Artikel hier plaziert: ] Gastbeitrag von Lutz Adler. Lutz Adler ist ehemaliges Heimkind aus einem der DDR-Spezialheime. Er ist der 1. Vorsitzende des DEMO „Die ehemaligen minderjährigen Opfer“ (Landesverbandes Hessen e.V.) und engagiert sich für die Rehabilitierung der Opfer..
QUELLE: MUTTERSEELENALLEINERZIEHEND @ http://mutterseelenalleinerziehend.de/?p=1713

Dieser Artikel ist auch ein Leserkommentar seitens Lutz Adler hier in Dierk Schaefers Blog @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/06/29/4316/#comment-4300 und wurde daraufhin auch noch einmal separat von dem ev. Pfarrer i.R. Dierk Schäfer hier in seinem Dierk Schaefers Blog wiedergegeben @ http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/06/29/nie-wieder/
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HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Republik Irland (Éire).

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Zwangsarbeiten in Irland ( d.h. "Heimkinder-Zwangsarbeit" in Irland vergleichbar mit "Heimkinder-Zwangsarbeit" in der BRD und in der BRÖ ! ).


Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt?


ich nenne dies jetzt einfach mal »Irische "Heimkinder-Zwangsarbeit"« „Zwangsarbeit im Dienste der [Un]Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul“ ( the Magdalene Sistersthe [un]merciful sisters …, denn das, Zwangsarbeit, ist genau das um was es hier geht; und es handelt sich hier ausschließlich um die »Irische "Heimkinder-Zwangsarbeitin der Republik Irland ( Republic of Ireland ). --- Die diesbezügliche Situation in Nordirland ( Northern Ireland ) ist bisher noch garnicht mal untersucht worden.

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Irische Menschenrechtskommission: Frauen in den Magdalen-Wäschereien schutzlos

[ in Deutsch ] Veröffentlicht am 20. Juni. 2013 von dem deutschen „Verein ehemaliger Heimkinder e.V.“ - „VEH e.V.

DER IRISCHE STAAT WAR NICHT IN DER LAGE, DIE MENSCHENRECHTE DER FRAUEN IN DEN MAGDALEN WÄSCHEREIEN ZU SCHÜTZEN – WIEDERGUTMACHUNGSSYSTEM MUSS DEN MENSCHENRECHTSVERLETZUNGEN RECHNUNG TRAGEN

Stand: 18. Juni 2013

Die irische Menschenrechtskommission (Human Rights Commission, IHRC) hat heute den Folgebericht über die staatliche Beteiligung an den Magdalen-Wäschereien veröffentlicht der besagt, der Staat sei seiner Verpflichtung, die Menschenrechte von Mädchen und Frauen in den Magdalen Wäschereien zu schützen, nicht nachgekommen. Die IHRC ruft auf zu einer umfassenden Wiedergutmachung, die individuelle Vergütung, Entschädigung und Rehabilitation der Frauen im Einklang mit staatlichen Menschenrechtsverpflichtungen. Außerdem macht die IHRC eine Reihe von Empfehlungen für erforderliche Maßnahmen, damit sich ähnliches Unrecht in der Zukunft nicht wiederholt.

Der IHRC Folgebericht begutachtet die Fakten in dem Bericht des interministeriellen Ausschusses unter dem Vorsitz von Senator Martin McAleese und beurteilt die Auswirkungen des Unrechtes auf die Menschenrechte für den Staat. Außerdem werden die Feststellungen des IHRC Berichtes von 2010 in Anbetracht der nun verfügbaren Informationen über die Wäschereien neu bewertet. Die IHRC kommt zum Schluss, dass die Menschenrechte der Mädchen und Frauen in den Magdalen Wäschereien nicht in vollem Umfang in Bezug auf Gleichheit, Freiheit, Achtung der Privatsphäre, Bildung sowie dem Verbot von Zwangs-, Pflichtarbeit oder Knechtschaft geachtet wurden.

Anlässlich der Vorstellung des Berichts, sagte Professor Siobhán Mullally, IHRC Kommissar:
„Der Bericht des Interministeriellen Ausschuss (IDC) hat umfangreiche staatliche Beteiligung an den Magdalen Wäschereien bestätigt, zieht aber nicht die richtigen Rückschlüsse in Bezug auf die menschenrechtlichen Verpflichtungen des Staates. Um diese Lücke zu schließen, hat die IHRC die Ergebnisse des IDC-Berichtes an Hand von einer Reihe von menschenrechtlichen Standards bewertet. Wir schließen aus den verfügbaren Beweisen, dass die Menschenrechte von Mädchen und Frauen in den Wäschereien nicht vollständig eingehalten werden. Der Staat handelte unrecht indem er diese Frauen weder adäquat schützte noch auf ihre Klagen über einen langen Zeitraum zu reagieren. Glaubwürdige Vorwürfe des Missbrauchs sollten immer umgehend, gründlich und unabhängig untersucht werden.“

Professor Mullally fuhr fort:
„Die IHRC wird für eine umfassende Wiedergutmachung, die einen Ausgleich für die Auswirkungen der Menschenrechtsverletzungen für jede einzelne Frau, die in den Wäschereien arbeitete, eintreten. Das Ausmaß der Verstöße und ihre anhaltenden Auswirkungen (auf das Leben der Frauen, Red.) muss bei der Bestimmung der individuellen Vergütung und laufenden Unterstützungen in Betracht gezogen werden. Ferner sollten Maßnahmen ergriffen werden, um zu gewährleisten, dass diese Frauen Wiedergutmachung in Form von verlorenen Löhne, Renten und Sozialleistungen bekommen. Unterstützung muss geleistet werden im Bereich Wohnraum, Bildung, Gesundheit sowie besondere Unterstützung, um mit den psychologischen Auswirkungen der Zeit in den Wäschereien umzugehen.“

Zum Bereich der nicht im vollen Umfang eingehaltenen Menschenrechte, sagte Professor Mullally:
„Die Rechte der Frauen stehen im Mittelpunkt der Einschätzungen des IHRC. Die Magdalen Wäschereien wurden eindeutig mit diskriminierenden Regelungen betrieben. Das Recht von Frauen auf Gleichbehandlung gab es nicht in den Magdalen Wäschereien, da die Regelungen nur auf sie angewendet wurden. Es gab kein Recht auf Bildung für die Mädchen, die wenig oder keine formale Bildung erhielten, nicht einmal Unterricht im Schreiben und Rechnen.“

Professor Mullally fuhr fort:
„Das Recht auf Freiheit von Mädchen und Frauen, die durch die Strafjustiz oder die Jugendämter in die Wäschereien, wurde nicht eingehalten. Es gibt viele willkürliche Inhaftierungen bei denen Mädchen ohne gerichtliche Anordnung in die Magdalen Wäschereien eingesperrt wurden oder nach ihrer Entlassung aus einer sogenannten Besserungsanstalt als eine Form der Verwaltungshaft dorthin verbracht [wurden].“

Die Arbeitsbedingungen in den Magdalen Wäschereien erklärte Sinead Lucey, Senior Legal Officer des IHRC:
„Mädchen und Frauen, die in den Magdalen Wäschereien leben mussten, wurden einer Form von Zwangs- oder Pflichtarbeit unterworfen, die eindeutig gegen Irlands Verpflichtungen nach der 1930 Zwangsarbeitskonvention verstießen. Dies wird verschärft durch die Tatsache, dass nicht nur verschiedene irische Regierungen diese Praktiken nicht verbaten und beendeten, sondern im Gegenteil: der Staat selbst profitierte von dieser Zwangs- oder Pflichtarbeit, wenn er kommerzielle Verträge mit den Wäschereien abschloss, weil diese [die] billigsten Angebote hatten. Der entscheidende Faktor war allerdings, dass die Arbeiterinnen unbezahlt waren. Darüber hinaus bedeutet der Zwang zur Arbeit Knechtschaft nach Artikel 4 der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) und auch hier ist der Staat gescheitert darin, solche Praktiken zu unterbinden, wenn er im Gegenteil wissentlich erlaubt, dass Mädchen und Frauen ohne Lohn und unter Zwangsmaßnahmen in den Wäschereien arbeiten.“

Sinead Lucey fuhr fort:
„Wir müssen von den Verletzungen der Menschenrechte von Mädchen und Frauen in den Magdalen Wäschereien lernen, um sicherzustellen, dass sich ähnliches Unrecht nicht wiederholen wird. Das Recht auf Gleichheit ist ein grundlegendes Prinzip der Menschenrechte. Der Staat darf niemals selbstgefällig und diskriminierend besonders die Schwächsten der Gesellschaft behandeln. Umfassendere Schutzmechanismen sind notwendig. Stärkere Regulierung und Aufsicht der Beziehung zwischen Staat und nicht-staatlichen Akteuren bei der Durchführung von Funktionen oder Dienstleistungen des Staates sind dringend erforderlich. Darüber müssen Gesetze erlassen werden, die Zwangs- oder Pflichtarbeit oder Leibeigenschaft als kriminelle Straftat mit hohem Verfolgungsdruck ausweisen. Insgesamt muss es der Staat unterlassen, bestimmte gesellschaftliche Gruppen zu kriminalisieren und zu institutionalisieren sondern muss vielmehr dazu übergehen, diese Gruppen zu unterstützen, denn das Gemeinwohl braucht auch dieses Potenzial.“

Schlüsselempfehlungen

Der Staat sollte:

ein umfassendes Wiedergutmachungprojekt ins Leben rufen, welches individuellen Ausgleich bietet für die Auswirkungen der Menschenrechtsverletzungen von Frauen in den Magdalen Wäschereien;
Maßnahmen durchführen, die sicher stellen, dass überlebende Frauen der Magdalen Wäschereien die Entschädigung und Rehabilitation für die erlebten Verletzungen bekommen;
als Wiedergutmachung den betroffenen Frauen die verlorenen Löhne, Renten und Sozialleistungen auszahlen, die sie auf Grund der geleisteten Zwangsarbeit verloren haben;
für geeignete Rehabilitationsmaßnahmen einschließlich Wohnraum, Gesundheit und Wohlfahrt, Bildung und Hilfe bei den psychologischen Auswirkungen sorgen;
Wechselwirkungen mit nicht-staatlichen Akteuren überprüfen, um sicherzustellen, dass die staatlichen Regulierungs- und Aufsichtsfunktionen robust genug sind, um Menschenrechtsverletzungen zu verhindern, bzw. derartigen Vorwürfen gründlich und effektiv zu untersuchen, und gegebenenfalls zu entschädigen;
sicherstellen, dass alle glaubwürdigen Anschuldigungen von Missbrauch, die eine Verletzung der staatlichen menschenrechtlichen Verpflichtungen beinhalten, umgehend, gründlich und unabhängig untersucht werden;
die Praxis beenden, Menschen mit geistiger Behinderung in psychiatrische Anstalten einzusperren;
eine unmittelbare und obligatorische staatliche Kontrolle und Lizenzierung von Heimen für Menschen mit Behinderungen einfahren;
ein System für die Bereitstellung von Informations- und Suchdienste verabschieden für Menschen verabschieden, darunter auch für diejenigen, die informell in der Vergangenheit angenommen wurden.


Das englisch-sprachige Original finden Sie hier [ »Irish State failed to protect and vindicate the human rights of women in Magdalen Laundries. - Redress Scheme must reflect impact of human rights violations experienced.« @ http://www.ihrc.ie/newsevents/press/2013/06/18/irish-state-failed-to-protect-and-vindicate-the-hu/ ]


Verschlagwortet mit: EFPAC, Entschädigung, Fonds Heimkinder, Geschichte, Heimgeschichte, Heimkinder, Irland, Kinderrechte, Kirche, Menschenrechte, Zwangsarbeit
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QUELLE: ( aktuell aufzufinden auf der Vereinswebseite desVereins ehemaliger heimkinder e.V.“ - „VEH e.V.“ in der Rubrik »Aktuelle Infos« [ „Aktuelle Informationen und Nachrichten“ ] ) http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/ sowohl wie auch hier unter dieser URL @ http://www.veh-ev.eu/home/vehevinf/public_html/uncategorized/irische-menschenrechtskommission-frauen-in-den-magdalen-waschereien-schutzlos/


Man vergleiche die Situation bezüglich der HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland sowohl wie auch die Situation bezüglich der HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Österreich !
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HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Republik Irland (Éire).

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Zwangsarbeiten in Irland ( d.h. "Heimkinder-Zwangsarbeit" in Irland vergleichbar mit "Heimkinder-Zwangsarbeit" in der BRD und in der BRÖ ! ).


Warum wurden damalige „Heimkinder-Zwangsarbeiter“ nicht für ihre Arbeit bezahlt?


Weiterführend zum unmittelbar vorhergehenden Beitrag in diesem Thread.

Folgend auf die meinerseitige Weiterverbreitung der Bekanntgebung des „Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.“ – „VEH e.V.“ des "Folgeberichts" der IRISCHEN MENSCHENRECHTSKOMMISSION ( Human Rights Commission, IHRC ) bezüglich den schweren Menschenrechtsverletzungen begangen in der irischen Heimerziehung unter Duldung des Staates seitens dem katholischen Schwestern Orden der Magdalene Sisters, hat der deutsche ev. Pfarrer i.R. Dierk Schäfer in seinem Blog, dem Dierk Schaefers Blog am Freitag, 5. Juli 2013 um 10:02 Uhr, einen zutreffenden KOMMENTAR unter der Überschrift »Dazu wird Antje Vollmer nichts sagen.« dazu abgegeben

http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/07/05/dazu-wird-antje-vollmer-nichts-sagen/

welcher, u.a., auch folgende seinerseitige STELLUNGNAHME beinhaltet:

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Wenn ich mir die Ergebnisse des Runden Tisches anschaue, mit denen die ehemaligen Heimkinder eben keinerlei Entschädigung erhielten, keinen angemessenen Rentenausgleich, keine Lohnnachzahlungen, keine Schmerzensgelder, dann frage ich mich, wie Frau Dr: Antje Vollmer mit gutem Gewissen den Ehrenberg-Preis entgegennehmen konnte und mit gutem Gewissen ihre Pension verzehren kann.

Aber vielleicht hat sie ja ein schlechtes Gewissen dabei. Wohl bekomms!

Und der Staat und die Kirchen mit ihren Einrichtungen? Und mit der Aufsichtsverpflichtung?
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Und, desweiteren, hat der deutsche ev. Pfarrer i.R. Dierk Schäfer, ebenso am Freitag, 5. Juli 2013, auch folgende RUNDMAIL zum Thema »Heimkids« verbreitet:

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Sehr geehrte Damen und Herren,

immer noch die Heimkinder!
In den Medien werden die Zahlungen häufig pauschal als „Entschädigung“ etikettiert, was sie ja erklärtermaßen nicht sein sollen. Das Trauerspiel des umfassenden Betruges an mißhandelten und ausgebeuteten ehemaligen Heimkindern findet seine Fortsetzung. Gutes gibt es nur aus dem Ausland zu berichten. Das irische Beispiel vergrößert die Scham, die man als Deutscher und als Kirchenmitglied empfinden muß. Ich verweise für dieses Beispiel auf meinen Blog: http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/07/05/dazu-wird-antje-vollmer-nichts-sagen/

Wer mehr wissen will, scrolle einfach weiter nach unten.

Empfehlenswert ist auch der Blog von Helmut Jacob, in dem der zusätzliche Betrug an den ehemaligen Heimkindern aufgezeigt wird, die in Behindertenheimen untergebracht waren. http://helmutjacob.over-blog.de/article-freie-arbeitsgruppe-jhh-2006-ermahnt-landschaftsverbande-wann-kommen-sie-ihrer-verantwortung-geg-118871076.html . Auch hier sollte man weiterscrollen – und grollen!

Mit freundlichem Gruß

Dierk Schäfer
Freibadweg 35
73087 Bad Boll
Fon: 0 71 64 / 1 20 55
Blog: https://dierkschaefer.wordpress.com/
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Man vergleiche die Situation bezüglich der HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Deutschland sowohl wie auch die Situation bezüglich der HEIMKINDER-ZWANGSARBEIT in der Bundesrepublik Österreich !
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Verjährung von Kindesmisshandlung und Kindesmissbrauch

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Verjährung.Ist alles wirklich verjährt, oder kann man doch noch Gerechtigkeit erlangen ?Wie sieht es damit in Deutschland und in Österreich aus ?


Der evangelische Pfarrer i.R. Dierk Schäfer, in seinem Blog, dem Dierk Schaefer Blog, unter der Überschrift »Hoffnungsschimmer für Heimkinder« macht am 1. Juli 2013 auf einen wichtigen und lesenswerten zwei-teilgen Artikel im österreichischen KURIER aufmerksam.


@ http://dierkschaefer.wordpress.com/2013/07/01/hoffnungsschimmer-fur-heimkinder/

ERSTE TEIL: »Hoffnungsschimmer für Heimkinder« »Gutachten helfen, Verjährung auszuhebeln / Landesgericht gewährt Verfahrenshilfe«

ZWEITE TEIL: »ANALYSE --- Hilflosigkeit der Politik, oder pures Kalkül? Der Staat und die Kirche drücken sich vor ihrer Verantwortung«


was mich selbst jetzt dazu veranlasst auf folgende vorhergehende Medienberichte - von Anfang des Jahres 2013 - aus Deutschland sowohl wie auch aus Österreich aufmerksam zu machen:


… zum Thema „Verjährung“ bei „KINDESMISSHANDLUNG“ und „KINDESMISSBRAUCH“ – einschließlich dem Aspekt „INSTITIONELLE KINDESMISSHANDLUNG“ und dem Aspekt „INSTITUTIONELLER KINDESMISSBRAUCH“
d.h. MISSHANDLUNG und MISSBRAUCH in den damaligen Heimen und Anstalten …

Medienbericht aus der Bundesrepublik Österreich:

KURIER @ http://kurier.at/chronik/oesterreich/vorarlberg-klosterinternat-mehrerau-gericht-kippt-verjaehrung-von-missbrauch/2.802.168 ( Bericht vom 23.01.2013 )
VORALBERG.

Gericht kippt Verjährung von Missbrauch.

Klosterinternat. Zwei ehemalige Schüler werfen Zisterzienser-Pater sexuelle Übergriffe vor.

Eine kleine juristische Sensation kündigt sich in Vorarlberg an. Zwei ehemalige Schüler des Klosterinternats Mehrerau in Bregenz haben 2012 wegen sexuellen Missbrauchs durch einen Pater geklagt. Das Kloster hat sich damals auf Verjährung berufen. Dies kommt für das Landesgericht Feldkirch nicht infrage. „Das Gericht hat von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Verjährungseinrede in beiden Fällen nicht anzunehmen“, sagt Gerichtssprecher Reinhard Flatz.

Die beiden Fälle sind ähnlich gelagert, aber doch von unterschiedlicher juristischer Tragweite. Ein ehemaliger Zögling, 58, gibt an, bereits 1968 im Vorarlberger Eliteinternat von Pater B. sexuell missbraucht worden zu sein. Der andere ehemalige Mehrerau-Schüler, 46, soll 1982 ebenfalls Opfer sexueller Übergriffe durch denselben Pater geworden sein. Im Fall von 1968 liegt ein psychologisches Gutachten vor, dass der Missbrauchte durch die Traumatisierung erst jetzt über die Vorfälle sprechen könne. Im anderen Fall waren die 30 Jahre Verjährungsfrist im Zivilverfahren ohnehin nicht erreicht.

Im Landesgericht Feldkirch geht man davon aus, dass das Kloster erneut berufen wird. Dann wären das Oberlandesgericht Innsbruck (und später der Oberste Gerichtshof in Wien) zuständig. Bestätigen die Instanzen die Feldkircher Entscheidung, könnte das Gericht prüfen, was in Mehrerau wirklich vorgefallen ist.

Das Kloster war telefonisch nicht erreichbar.

(KURIER) Erstellt am 23.01.2013, 19:00
[ Mit auch so einigen Leserkommentaren für die man dort runterscrollen muss. ]


Medienbericht aus der Bundesrepublik Deutschland:

FOCUS @ http://www.focus.de/finanzen/recht/recht-bgh-schmerzensgeld-fuer-missbrauchsopfer-nach-verjaehrung_aid_908942.html

Recht

BGH: Schmerzensgeld für Missbrauchsopfer nach Verjährung

Mittwoch, 30.01.2013, 12:12

Traumatisierte Opfer sexueller Gewalt können auch nach Ablauf der Verjährungsfrist Ansprüche auf Schmerzensgeld geltend machen. Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe bestätigte in letzter Instanz eine Entscheidung des Osnabrücker Landgerichts.

Das Landgericht in Osnabrück hatte 2011 einen Mann zur Zahlung von 7500 Euro Schmerzensgeld verurteilt. Er missbrauchte zwischen 1985 und 1990 mehrfach einen mittlerweile 36-Jährigen. Das Opfer hatte die Taten 15 Jahre lang verdrängt und erst nach Ablauf der Verjährungsfrist zivilrechtlich auf Schmerzensgeld geklagt.

„Ich hoffe, dass dieses Urteil den vielen anderen Betroffenen in Deutschland hilft, nicht aufzugeben und letztlich auch durch ein Gericht anerkannt zu bekommen, dass ihnen Unrecht widerfahren ist“, sagte Opfer-Anwalt Bernhard Weiner in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Strafrechtlich müsse der Täter keine Konsequenzen mehr fürchten. Hier sei die Tat dauerhaft verjährt.

Das Opfer erinnerte sich erst 2005 bei einer Familienfeier an die Tat. Auslöser war die Offenbarung seiner jüngeren Schwester, von einem Nachbarn der Familie missbraucht worden zu sein. Dadurch kehrte auch bei dem Mann die Erinnerung an den eigenen Missbrauch zurück. Normalerweise wäre die Verjährungsfrist nach drei Jahren abgelaufen. Die Revision des Beklagten [ d.h., „die Revision“ des Täters, der gegen seine Verurteilung - in einem Zivilverfahren / einem Schadenersatzverfahren ! - Berufung beim höchsten Gericht, beim Bundesgerichtshof, eingelegt hatte ] wurde zurückgewiesen (Az.: VI ZR 217/11).
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