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Albtraum Erziehungsheim

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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND

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„Wie kam der Australier Martin MITCHELL in Australien dazu dies gerade jetzt anszusprechen?“, mag ein mancher sich fragen.

Ganz einfach: Wegen dieser Fernsehsendung im deutschen Fernsehen:

ZDF- Frontal21 vom 02.0.2.2016

In der Anmoderation heißt es dazu auf der hp des Senders @
http://www.zdf.de/frontal-21/themen-der-sendung-vom-2.-februar-2016-42063078.html :
Kinder als Versuchskaninchen – Medikamententests in Heimen

Pharmafirmen wie Merck oder die Tropon-Werke Köln haben in den 50er und 60er Jahren an Heimkindern Medikamente testen lassen. Nach Recherchen von Frontal21 wurden beispielsweise in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Wunstorf bei Hannover, den Rotenburger Anstalten bei Bremen sowie im Landeskrankenhaus Düsseldorf an den weitgehend recht- und wehrlosen Insassen unter anderem Neuroleptika erprobt.
Bis heute leiden ehemalige Heimkinder unter gravierenden gesundheitlichen Folgen des jahrelangen Medikamentenmissbrauchs. Sie klagen über Herzkreislauferkrankungen und Diabetes und sehen sich als „Versuchskaninchen“. Experten gehen davon aus, dass die erzwungene missbräuchliche Einnahme von Neuroleptika zu einer Verkürzung der Lebenszeit von bis zu 20 Jahren führt.
In Frontal21 sprechen sie erstmals über ihr Schicksal - ein erschreckendes Kapitel deutscher Heimerziehung.

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http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2658276/Medikamententest-bei-Heimkindern#/beitrag/video/2658276/Medikamententest-bei-Heimkindern

Per deutschem Gesetz sind Mediathek-Video-Beiträge nur für einen bestimmten nicht all zu langen Zeitraum vom Sendetermin rechtmäßig öffentlich zugänglich im Internet und dort auf deren Plattform abspielbar! – Nach Ablauf dieses Zeitraums wird dieser Link ins Leere laufen!

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Der Fonds Heimerziehung teilt allen Betroffenen mit !!

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DER FONDS HEIMERZIEHUNG TEILT ALLEN BETROFFENEN MIT !!

Der „Lenkungsausschuss“ hat jetzt bestimmt !!


Bekanntgebung @ https://www.fonds-heimerziehung.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/meldung.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=96&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=a2f354546a0c15c101f9bae707c9de72
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Aktuelle Meldungen

16.11.2015 - Fonds „Heimerziehung in der DDR“: Ende der Ausnahmeregelung


Für Leistungen aus dem FondsHeimerziehung in der DDR“ galt die Anmeldefrist 30. September 2014. Betroffene, die sich nach Ablauf dieser Frist erstmals bei einer Anlauf- und Beratungsstellegemeldet haben, konnten keine Fondsleistungen mehr erhalten. Das galt auch für Betroffene, die angaben, nicht rechtzeitig von der Existenz des Fonds Heimerziehung in der DDR“ und/oder von der Anmeldefrist erfahren zu haben.
In Fällen, in denen Betroffene ohne eigenes Verschulden daran gehindert waren, die Anmeldefrist einzuhalten, fand eine Einzelfallprüfung durch den Lenkungsausschuss statt. Der Lenkungsausschuss hatte dafür in enger Anlehnung an § 32 Verwaltungsverfahrensgesetz („Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“) eine Ausnahmeregelung festgelegt. Nach § 32 VwVfG kann nach einem Jahr seit dem Ende der versäumten Frist die Wiedereinsetzung nicht mehr beantragt werden.
Am 30. September 2015 endete somit auch die Frist für Anmeldungen, die nach der Ausnahmeregelung einzeln geprüft wurden. Das heißt: Es gibt jetzt keine Möglichkeit mehr, sich neu für Leistungen aus dem Fonds Heimerziehung in der DDR“ anzumelden.

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DER FONDS HEIMERZIEHUNG TEILT ALLEN BETROFFENENMIT !!

Der „Lenkungsausschuss“ hat jetzt bestimmt !!


@ https://www.fonds-heimerziehung.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/meldung.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=98&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=8cbeb383efa48f19f2a0a9b61b943448
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Aktuelle Meldungen

26.01.2016 - Fonds „Heimerziehung West“: Ende der Ausnahmeregelung


Für Leistungen aus dem FondsHeimerziehungWest“ galt die Anmeldefrist 31. Dezember 2014. Betroffene, die sich nach Ablauf dieser Frist erstmals bei einer Anlauf- und Beratungsstelle gemeldet haben, konnten keine Fondsleistungen mehr erhalten. Das galt auch für Betroffene, die angaben, nicht rechtzeitig von der Existenz des Fonds Heimerziehung West“ und/oder von der Anmeldefrist erfahren zu haben.
In Fällen, in denen Betroffene ohne eigenes Verschulden daran gehindert waren, die Anmeldefrist einzuhalten, fand eine Einzelfallprüfung durch den Lenkungsausschuss statt. Der Lenkungsausschuss hatte dafür in enger Anlehnungan § 32 Verwaltungsverfahrensgesetz („Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“) eine Ausnahmeregelung festgelegt. Nach § 32 VwVfG kann nach einem Jahr seit dem Ende der versäumten Frist die Wiedereinsetzung nicht mehr beantragt werden.
Am 31. Dezember 2015 endete somit auch die Frist für Anmeldungen, die nach der Ausnahmeregelung einzeln geprüft wurden. Das heißt: Es gibt jetzt keine Möglichkeit mehr, sich neu für Leistungen aus dem Fonds Heimerziehung West“ anzumelden.

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Der Fonds Heimerziehung teilt allen Betroffenen mit !!

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Was diese jetzigen BEKANNTGEBUNGEN der Geschäftsstelle des FONDS HEIMERZIEHUNG (inKöln) betrifft, teilte mir Heidi Dettinger, die 1. Vorsitzende des Vereins ehemaliger Heimkindere.V. (VEHe.V.), gerade mit:
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[ 07.02.2016 ]

Ich habe mit vielen - wirklich vielen! - Leuten geredet, die sich nicht rechtzeitig beim Fonds melden konnten. Darunter gab es Krankenfälle mit langem Krankenhausaufenthalt, Auslandsaufenthalte (z.B. eine Frau lebte jahrelang in Peru, hatte nichts gehört und kam gerade zum Jahresende nach Deutschland zurück).

Ein einziger Fall war dabei, bei dem tatsächlich eine Ausnahme gemacht wurde. Und das nur deshalb, weil er nachweisen konnte, dass sein Antrag bei der Anlaufstelle verschlampt wurde. Er hat also gewartet, bis er eine Nachricht bekommt und als er - dann 2015 - bei der Anlaufstelle anrief, wurde ihm gesagt, er sei nicht gemeldet. Die Mail, die ihm als Nachweis diente, wurde als Fälschung unterstellt. Erst das Einschalten des Fam-Ministerium gab den Ausschlag und er wurde wieder auf die Liste genommen.

Bei Leuten aus DDR-Heimen habe ich von keiner einzigen Ausnahme gehört.

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Diakonie der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal.

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FÜRSORGE !?

re "Korntal"+"Wilhelmshof"+"Hoffmannhaus"

Dieses Angebot, der evangelsichen Brüdergemeinde Korntal, ihren Opfern von vielfach mehrfach an ihnen verübten Taten sexulalisierter Gewalt im Kindesalter und Jugendalter in ihren kirchlichen Kinder- und Jugend-Erziehungseinrichtungen, ist, m.M.n., absolut lachhaft und pervers, einfach nur widerlich --- viel zu gering !! :

Artikel dazu veröffentlicht @ http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/bruedergemeinde-korntal-will-bis-zu-5000-euro-pro-heimkind-zahlen-93582.html
von der "IDEE" = ideae.V.
Evangelische Nachrichtenagentur
(auf der theologischen Basis der Evangelischen Allianz)
[ Siehe das IMPRESSUM @
http://www.idea.de/ueber-uns/impressum.html ]


Die Evangelen meinen natürlich dies sei »eine gute "IDEE"«.
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05. Februar 2016

Sexueller Missbrauch

Brüdergemeinde Korntal will bis zu 5.000 Euro pro Heimkind zahlen

Korntal (idea) – Die Evangelische Brüdergemeinde Korntal will jeweils bis zu 5.000 Euro freiwillig an ehemalige Heimkinder zahlen, die sexuellen Missbrauch zwischen den 1950er und 90er Jahren in den Einrichtungen in Korntal und Wilhelmsdorf erlebt haben. Das gab der Vorsteher, Klaus Andersen (Korntal), am 5. Februar [2016] vor der Presse bekannt. Damit wolle die Gemeinde bei verjährten Fällen zeigen, dass sie das Leid der Betroffenen anerkenne. Die Höhe orientiere sich an vergleichbaren Zahlungen anderer Institutionen. Das genaue Antragsverfahren solle mit ehemaligen Heimkindern ausgehandelt werden. Die Korntaler Diakonie habe sich zu diesem Schritt entschlossen, da das die einzige Möglichkeit sei, den Opfern sexualisierter Gewalt in den Einrichtungen rasch finanzielle Hilfe zukommen zu lassen. „Wir wollen nicht länger warten. In dieser wichtigen Frage müssen wir nun einen neuen Impuls setzen und damit zeigen, dass wir unsere moralische Verantwortung für die Geschehnisse annehmen“, so Andersen. Mit dieser Entscheidung rücke man auch von der Haltung ab, nur Sachleistungen zu gewähren. In den vergangenen Monaten sei den Verantwortlichen klar geworden, dass nur direkte Bargeldleistungen ein „höheres Maß an Anerkennung des Leides“ darstelle. Nach Angaben der „Interessengemeinschaft Heimopfer“ waren insbesondere in den 60er und 70er Jahren rund 200 Jugendliche Opfer des Missbrauchs.
SELBST WEITERLESEN IM ORIGINAL @ http://www.idea.de/frei-kirchen/detail/bruedergemeinde-korntal-will-bis-zu-5000-euro-pro-heimkind-zahlen-93582.html

Und bezüglich dieser evangelischen Medienplattform wo dieser Artikel veröffentlicht ist, siehe auch unbedingt: ÜBER"IDEE" = idea e.V.--> „WIR ÜBER UNS“ @ http://www.idea-stiftung.de/
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Diakonie der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal.

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Fühlen sich die Evangelen nicht ebenso mit diesem Appell angesprochen ??

Die Frage, meine Frage, ist gerichtet an die „Brüdergemeinde Kortal“, alle anderen „evangelischen Brüdergemeinden“ (alle, die noch irgendwelche ‘Leichen im Keller’ haben), alle anderen „evangelischen Schwesterngemeinden“ (alle, die noch irgendwelche ‘Leichen im Keller’ haben), die „Innere Mission“, die „Diakonie“ und die „Evangelische Kirche in Deutschland“ („EKD“) und alle zu ihr gehörenden evangelischen Landeskirchen“ und „evangelischen Freikirchen“:
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Appell an den Papst

Kein Recht vernichten, auf Verjährung verzichten !

In Deutschland leben Zehntausende von Opfern kirchlicher Einrichtungen und katholischer Priester. Viele wurden körperlich und seelisch misshandelt, viele sexuell missbraucht und gequält. Zur Wiedergutmachung dieses Leids reicht es nicht, dass der Papst sich entschuldigt und die Opfer von Kirche und Staat mit finanziellen Almosen abgefunden werden.

In diese demütigende Situation kommen die Überlebenden der kirchlichen Gewalt und klerikalen Kinderschändung nur dadurch, dass die Kirche gegenüber Schadensersatzansprüchen die Einrede der Verjährung erhebt. Würde dies nicht geschehen, könnten sämtliche Opfer ihr erlittenes Unrecht, auch wenn es länger als 30 Jahre zurückliegt, vor Gericht geltend machen. Hierzu bedarf es keiner Gesetzesänderung, da die zivilrechtlichen Verjährungsvorschriften (im Gegensatz zu den strafrechtlichen) nicht von Amts wegen, sondern nur aufgrund der rechtsvernichtenden Einrede der schadensersatzpflichtigen Einrichtungen beachtet werden müssen.

Deshalb fordere ich als Rechtsberater von Opfern den Papst auf, alle Bischöfe und katholischen Einrichtungen anzuweisen, bei Schadensersatzansprüchen von Heimkindern und anderen Opfern kirchlicher Gewalt auf die Einrede der Verjährung zu verzichten. Solange dies nicht geschieht, bleiben alle kirchlichen Beteuerungen, dass den Opfern Gerechtigkeit widerfahren soll, scheinheilig.

Dr. Christian Sailer, Rechtsanwalt

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QUELLE: http://www.kanzlei-sailer.de/appell_an_papst_auf_verjaehrung_von_verbrechen_verzichten_050911.pdf

So weit ich weiß, ist Dr. Christian Sailer, Rechtsanwalt, nicht mehr in Deutschland, sondern jetzt schon seit einigen Jahren in Österreich, ansässig.
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am Menschenrechtsgerichtshof !!

EGMR = Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg ( auf französischem Boden ).
ECHR = European Court of Human Rights in Strasbourg ( on French soil ).

( detaillierte Erklärung zum EGMR in Strassburg @
http://www.coe.int/en/web/portal/gerichtshof-fur-menschenrechte )

( detailed explanation of the ECHR in Strasbourg @
http://www.echr.coe.int/Pages/home.aspx?p=home)

In Deutsch wird von manchen Leuten Strassburg auch so geschrieben: Straßburg.

Offizielle Sprachen vor diesem Gerichtshof sind Englisch und Französisch !!

Bericht zur Gerichtsverhandlung vor einem Einzelrichter des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg in Bezug auf den Fall eines Ehemaliges Heimkindes aus der Schweiz, der in einem katholischen Heim misshandelt und missbraucht wurde.

Medienbericht aus der Schweiz = Media Reportfrom Switzerland

@
http://www.thurgauerzeitung.ch/ostschweiz/thurgau/kantonthurgau/tz-tg/Klage-in-Missbrauchsfall-kam-zu-spaet;art123841,4512027

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Thurgauer Zeitung: 4. Februar 2016, 18:32 Uhr

Klage in Missbrauchsfall kam zu spät
[ meinte der Einzelrichteram EGMR in Strassburg kürzlich ]

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Beschwerde von Walter Nowak abgewiesen. Der körperliche und sexuelle Missbrauch im [katholischen] Kinderheim Fischingen liege über 40 Jahre zurück und sei damit verjährt. Nowaks Anwalt bemängelt inhaltliche Fehler im Urteil aus Strassburg.

KATHARINA BRENNER
«Wir sind sehr enttäuscht», sagt Philip Stolkin. Der Zürcher Anwalt vertritt Walter Nowak bei der Klage gegen das ehemalige Kinderheim des Klosters Fischingen. Nowak beklagt, dort zwischen 1962 und 1972 körperlich und sexuell missbraucht worden zu sein. Das Bundesgericht wies die Klage wegen Verjährung ab. Jetzt argumentiert der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) gleich. Angebliche Misshandlungen könnten nach 40 Jahren nicht mehr verfolgt werden. «Die Verjährung ist nicht mehr als Täterschutz», sagt Stolkin.

Bei einem ähnlichen Fall gab der EGMR Louise O'Keeffe im Jahr 2014 Recht. Sie war Anfang der 70er-Jahre an einer katholischen Schule von ihrem Lehrer wiederholt sexuell missbraucht worden. Im Fall seines Mandantenhabe das Gericht indes «mutlos» geurteilt, sagt Stolkin. Einen Grund dafür sieht er im zunehmenden Druck, der auf Strassburg ausgeübt werde. Er kritisiert das Urteil auch, weil es sich um Taten handle, die in den Bereich der Grundrechte fielen und nicht verjährbar seien.

«Das stimmt einfach nicht»
Zusätzlich bemängelt Stolkin «inhaltliche Fehler». Strassburg argumentiert: Weil bei Nowak bereits 1992 psychische Probleme und Rückenschmerzen diagnostiziert wurden, hätte er früher klagen können. «Das stimmt einfachnicht», sagt Stolkin. Zum damaligen Zeitpunkt habe Nowak den Grund für seine Leiden noch nicht gekannt. Erst als er 2011 in eine andere Wohnung gezogen ist, sei die Erinnerung zurückgekommen – neben dem Haus stand ein Kirchturm, der ähnlich aussah wie der in Fischingen.
Auf dieser Grundlage möchte Stolkin den Fall vor die Große Kammer des EGMR bringen. Er hat jetzt allenfalls drei Monate Zeit, um einen Antrag zu formulieren. Fünf Richter werden dann beurteilen, ob sie dem Antrag stattgeben. In der Großen Kammer würden dann insgesamt 14 Richter das Urteil fällen. Bis es soweit ist, könnten zwei bis drei Jahre vergehen.

Klage im Thurgau
Im Thurgau ist eine Klage am Verwaltungsgericht hängig. Sie ist jedoch sistiert. Denn Stolkin und Nowak warten auf den Ausgang der [schweizerischen] Wiedergutmachungs-Initiative. Die Initiative gibt es seit 2014, als nächstes berät das Parlament darüber. Die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen und Fremdplazierungen, also auch Heimkinder wie Walter Nowak, sollen dabei insgesamt 500 Millionen Frankenerhalten. Nowak fordert 1,4 Millionen Franken Entschädigung. Bei einem durchschnittlichen Gehalt von 5800 Franken verteilt auf 20 Jahre seien sie auf diesen Betraggekommen, sagt Stolkin. Derzeit lebt Novak von der IV-Rente. 1995 ist bei ihm offiziell die Invalidität festgestellt worden als Folge des Missbrauchs in seiner Kindheit.

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QUELLE: Thurgauer Zeitung: 4. Februar2016, 18:32 Uhr @http://www.thurgauerzeitung.ch/ostschweiz/thurgau/kantonthurgau/tz-tg/Klage-in-Missbrauchsfall-kam-zu-spaet;art123841,4512027

Walter Nowak (seinen Freunden bekannt als: Walter Walo Nowak) fügt am 4. Februar 2016, um 20:06 Uhr (MEZ/CET) auf der
Facebook-Seite des Vereins Ehemaliger Heimkinder e.V. (VEH e.V.) folgenden diesbezüglichen Kommentar hinzu:

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ZU EURER INFORMATION
Wie ich unlängst hier gepostet habe, wurde meine erste Klage am Gerichtshof für Menschenrechte wegen Verjährung abgelehnt. Aber ich gehe in Berufung wegen Formfehler. Ich tue das aber ohne Hass, Wut oder sonstigen negativen Motiven, im Gegenteil. Ich fahre weiter, weil ich als Betroffener den heutigen Kindern das schuldig bin. Ohne unsere Aufklärungen würde die ganze Thematik noch immer totgeschwiegen. Es kann nicht sein, dass in jüngster Vergangenheit und auch heute noch solche Verbrechen an den Schwächsten unserer Gesellschaft, den Kindern und den Frauen, mit Minimalkonsequenzen verübt werden kann. Es wird mir aber sicherlich gesundheitlich nicht schaden, weil nur das Aufgeben wäre für mich ein Riesenproblem. Es ist mir ein Anliegen mitzuhelfen, dass diese Welt wieder ein bißchen menschlicher wird.
[
ein Herz als Emoticon ] Namaste.

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QUELLE:https://de-de.facebook.com/VEHeV / https://web.facebook.com/photo.php?fbid=1024708087594494&set=a.112876785444300.12891.100001659364928&type=3&fref=nf

Zur Erinnerung
um was es in dem irischen Fall Louise O´Keeffe vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ging und geht, siehe, u.a., das EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM-Forum @http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?f=22&t=73, und, u.a., ebenso im gleichen Forum auch das aktuelle Urteil in diesem Fall Louise O´Keeffe vor dem EGMR in deutscher Sprache @http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=867#p867


Louise O’Keeffe gegen Irland EuGMR 027 (2014), entschieden am 28.01.2014.

Es gibt auch ein Audio über die Leidensgerschichte von Walter Nowak.Siehe SWR2 Tandem @http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/tandem/walter-nowak-will-rechenschaft-fuer-seine-kindheit-die-kirche-soll-mich-fuerchten/-/id=8986864/did=15461442/nid=8986864/1k8m0g5/index.html(Länge 24 Min. und 35 Sek.); und es gibt auch eine schriftliche Ausführung dieses Programms @http://www.swr.de/-/id=15281214/property=download/nid=8986864/mc5q0g/swr2-tandem-20150506-1005.pdf (189,4 KB; ingesamt 14 Seiten); beide unter der Überschrift: »Die Kirche soll michfürchten!« - »Walter Nowak will Rechenschaft für seine Kindheit«

Beschlagwortet mit LABELS/TAGS: EhemaligeHeimkinder, EhemaligesHeimkind, Heimkind, ex-Heimkind, Schweizer ex-Heimkind, Walter Nowak, Einzelrichter am EGMR, single judge of the ECHR, EGMR, ECHR, EGMR in Strassburg, ECHR in Strasbourg, Europäische Gerichtshof für Menschenrechte, European Court of Human Rights, Strassburg, Straßburg, Strasbourg, Offizielle Sprachen vor diesem Gerichtshof sind Englisch und Französisch, Einzelrichter des EGMR, EhemaligesHeimkindes aus der Schweiz, in einem katholischen Heim misshandelt undmissbracht, Fischingen, katholischen Kinderheim Fischingen, Kinderheim Fischingen, Schweiz, Klage in Missbrauchsfall, Klage in Missbrauchsfall kam zuspät, verjährt, Zürcher Anwalt Philip Stolkin, Anwalt Philip Stolkin, Philip Stolkin, zwischen 1962 und 1972 körperlich und sexuell missbraucht, Bundesgericht wies die Klage wegen Verjährung ab, Louise O'Keeffe, Louise O'Keeffe im Jahr 2014, Recht, wiederholt sexuell missbraucht, Fall vor die Große Kammer des EGMR bringen, Fünf Richter werden dann beurteilen, in der Großen Kammer würden dann insgesamt 14 Richter das Urteil fällen, schweizerischen Wiedergutmachungs-Initiative, als nächstes berät das Parlament darüber, Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen und Fremdplazierungen, Heimkinder wie Walter Nowak, Nowak fordert 1,4Millionen Franken Entschädigung, Thurgauer Zeitung, Katharina Brenner, Walter Walo Nowak, Verein ehemaliger Heimkindere.V., VEHe.V., erste Klage am Gerichtshof für Menschenrechte wegen Verjährung abgelehnt, gehe in Berufung wegen Formfehler, irischen Fall LouiseO´Keeffe, EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM, das aktuelle Urteil in diesem Fall Louise O´Keeffe vor dem EGMR in deutscher Sprache, Leidensgerschichte von Walter Nowak, SWR2 Tandem, Die Kirche soll mich fürchten, Walter Nowak will Rechenschaft für seine Kindheit,
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Schweizer ex-Heimkind vor Einzelrichter am EGMR / ECHR

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Die Themenüberschrift für den unmittelbar vorhergehenden Beitrag, meinem Beitrag hier vom Sa. 13.02.2016, um 04:46 Uhr – Beitrag 1105 – hätte eigentlich ebenso »Schweizer ex-Heimkind vor Einzelrichter am EGMR/ ECHR« lesen sollen! – Und mit diesem Thema fahre ich jetzt hier fort.

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am Menschenrechtsgerichtshof!!

Dieses EGMR-Urteil – EuGMR 027(2014) vom 28.01.2014 – auf das ich im unmittelbar vorhergehenden Beitrag verwiesen habe, und welches jetzt auch in Deutsch zur Verfügung steht, ist diesbezüglich eines der wichtigsten EGMR-Urteile überhaupt:

Das Urteil des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte

im Fall von Beschwerdeführerin Louise O’Keeffe gegen Irland EGMR 027 (2014), entschieden am 28.01.2014 (Beschwerde: Bsw. 35810/09)

in einfacher und für alle verständlicher Sprache:

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Das Urteil läuft darauf hinaus, dass nicht nur der Staat selbst nicht foltern darf, aber auch nicht das Foltern durch andere zulassen oder auch nur tolerieren darf. Der Staat ist verpflichtet seine Bürger zu schützen und jegliches Foltern aktiv zu verhindern, und auch das Foltern von Kindern in seinem Land aktiv zu verhindern. Ein Staat, der diesen seinen Pflichten nicht nachkommt – nicht nachgekommen ist – muß Schadenersatz leisten. Ein Staat, der diesbezüglich auf ganzer Ebene verfehlt, begibt sich ausserhalb der akzeptierten Normen der Staatengemeinschaft und läuft damit die Gefahr als „Schurkenstaat“ ("rogue state") bezeichnet zu werden.
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Und hier jetzt noch einmal für alle der Link zu diesem überaus wichtigen Urteil:http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=867#p867
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Schweizer ex-Heimkind vor Einzelrichter am EGMR / ECHR

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Weiterführend zu dem einleitenden Beitrag mit dem ich dieses Thema hier am Mi. 11.02.2016, um 06:58 Uhr erstmalig angesprochen habe.

Ich habe heute (Sa. 13.02.2016) auch folgenden Beitrag in diesem österreichischen Heimkinderforum getätigt; noch habe ich nämlich noch keinen persönlichen Kontakt zu Walter Nowak herstellen können (denn auf Facebook bewege ich mich nicht).


Oesterrreichische-Heimkinder.at @ http://www.oesterreichische-heimkinder.at/t399f12-Das-etwas-andere-Heimkind-aus-oesterreich-Walter-Nowak.html#msg5375 (Sa.13.02.2016, um 20:42 Uhr)
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Hier gibt es jetzt etwas neues zu der Leidensgeschichte / Aufarbeitungsgeschichte von »Walti« @ http://www.oesterreichische-heimkinder.at/t1203f107-Schweizer-ex-Heimkind-vor-Einzelrichter-am-EGMR-ECHR-in-Strassburg.html !!

Die Gerichtsentscheidung dieses Einzelrichters am Menschenrechtsgerichtshof in Strassburg im Fall von Walter Nowak (von Anfang Februar 2016) gibt es bisher nur in englischer Sprache, die offizielle Sprache an diesem Gerichtshof (neben Französisch).
Englisch ist für mich überhaupt kein Problem; ich spreche, lese und schreibe es schon seit über 50 Jahren, denn ich lebe seit dem 24.03.1964 in Australien (Für mich ist Deutsch nur Zweitsprache.).
Darum hätte ich gerne eine Kopie dieser Entscheidung in Strassburg im Fall von Walter Nowak, damit ich diese Entscheidung eingehend studieren kann.
Wenn mir jemand also eine Kopie besorgen und zukommen lassen kann, wäre ich demjenigen sehr dankbar dafür.
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Schweizer ex-Heimkind vor Einzelrichter am EGMR / ECHR.

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Verdingkinder in der Schweiz - "Halts Maul, du lügst" |WDR 5 Dok 5 – Das Feature (15/02/2016)
[ @
http://www1.wdr.de/radio/podcasts/wdr5/dokfuenf140.html ]

WDR 5 Dok 5 - Das Feature: Hunderttausende Waisen- und Scheidungskinder, uneheliche und "milieugeschädigte" Kinder wurden in der Schweiz "verdingt" und auf Bauernhöfen teilweise wie Sklaven gehalten. Einige wurden misshandelt und missbraucht. Autor: Charly Kowalczyk; Redaktion:Dorothea Runge; Produktion: DLF/HR/SWR/WDR 2013 © WDR 2016

Audio [ Länge: 52 Min. und 59 Sek. ]


Verdingkinderin der Schweiz - "Halts Maul, du lügst" | WDR 5 Dok 5 – Das Feature(15/02/2016)
[ @ http://www1.wdr.de/radio/podcasts/wdr5/dokfuenf140.html ]

Download(MP3-Download)
[ @ http://www1.wdr.de/radio/podcasts/wdr5/dokfuenf140.html ]

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QUELLE: http://www1.wdr.de/radio/podcasts/wdr5/dokfuenf140.html

Für wie lange dies dort zugänglich bleiben wird weiß ich nicht.

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Schweizer ex-Heimkind vor Einzelrichter am EGMR / ECHR.

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Ich persönlich habe gerade jetzt erst einmal folgendesSchreiben in ENGLISCH und in DEUTSCH an den Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg aufgesetzt:
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To the:
European Court of Human Rights (ECHR)

Ladies and Gentlemen

I would be very pleased if you would send me a copy of the judgment and the detailed reasons for judgment (of 04.02.2016) in the case of Walter Nowak versus Switzerland before the European Court of Human Rights (ECHR) as soon as it is publicly available. – I need all this in English and/or German.

Thank you very much!

With kind regards from Australia

Martin MITCHELL

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An den:
Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich wäre Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir eine Kopie der Entscheidung und detaillierten Begründung dieser Entscheidung (vom 04.02.2016) im Fall Walter Nowak gegen Schweiz for dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) würden zukommen lassen sobald diese öffentlich zur Verfügung steht. – Ich brauche diese Entscheidung in Englisch und/oder Deutsch.

Recht vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen aus Australien

Martin MITCHELL

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Enslavement = Versklavung | Forced Labour = Zwangsarbeit

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DER SPIEGEL vom Mo.15.02.2016:

»Opfer der Colonia Dignidad«
[das chilenischeBethel( = Haus Gottes ) (perverse und pervertierte fundamentalistische evangelisch-lutherische Christenlehre! ) ]
[ die deutsche »Kolonie der Würde« in Chile, jahrzehntelang betrieben von ex-Bethel-Diakon - Verbrecher! Paul Schäfer ]
[ @http://www.spiegel.de/einestages/colonia-dignidad-in-chile-das-grauenvolle-regime-der-sekte-a-1076894.html
]
Die
Sekte Colonia Dignidad galt lange als deutsches Idyll in Chile.Tatsächlich war
die Siedlung unter ihrem Anführer Paul Schäfer ein Schauplatzvon Folter, Mord
und Missbrauch. Viele der Verbrecher kamen ohne Strafe davon.

Von
Christoph Gunkel
SELBST WEITERLESEN IM ORIGINAL @ http://www.spiegel.de/einestages/colonia-dignidad-in-chile-das-grauenvolle-regime-der-sekte-a-1076894.html
In diesem Artikel ist auch über einen diesbezüglichenaktuell in Deutschland im Kino laufenden Film zu diesem Thema die Rede, einFilm der sich auch tatsächlich »Kolonie der Würde« / »ColoniaDignidad - Es gibt kein Zurück« nennt.

Und am Ende dieses aktuellen
SPIEGEL-Artikles wird auch noch auf einige weitere vorherige SPIEGEL-Artikles zu diesem Thema verwiesen.

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Kontroversen um Hänsel und Gretelheim in Oberammergau.

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»Ketan« / Rainer Edenhofer schrieb schon am Samstag, 19. Januar 2013, 13:54 Uhr in einem anderen Forum

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http://www.imheim.net/index.php?page=Thread&threadID=2175

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Missbrauch, Misshandlungen, Vergewaltigungen im Hänsel und Gretelheim in Oberammergau [ Trägerschaft: Stadt München ].

Suche ehemalige Heimkinder aus dem Hänsel und Gretelheim in Oberammergau aus dem Jahrgang 1962 die den Mut haben über die Misshandlungen, Missbrauch und Vergewaltigungen aus dieser Zeit zu sprechen.
Ich habe damals in der Gruppe Immerfroh unter der Herrschaft von Schwester Miranda und Ihren Helferinnen gelitten.
Von uns Kindern mussten diese beiden Damen mit „Tante“ angesprochen werden: Antonia (Toni) und Evelin.
Wir bekamen damals jeden Sommer vom Lieben Onkel Hermann Pater aus Köln (Pater Hermann Schartmann) Besuch.

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Re: Kontroversen um Hänsel und Gretelheim in Oberammergau.

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Die von »Ketan« / Rainer Edenhofer schon vor einiger Zeit selbst geschriebene Leidensgeschichte, seine Leidensgeschichte während seiner Unterbringung als Kleinkind / Schulkind (1962-1976) in diesem von der Stadt München betriebenen und von den Niederbronner Schwestern („Schwestern vom Göttlichen Erlöser“) geleiteten Hänsel und Gretelheim in Oberammergau, ist hier zu finden:

@
http://veh-ev.eu/Kulturelles/Gedichte-_Berichte/Haensel_u._Gretelheim_Oberammergau.pdf

Und eine kurze Radio- / Fernseh- Dokumentation, in dem verschiedene Kinder aus diesem von der Stadt München betriebenen und von den Niederbronner Schwestern („Schwestern vom Göttlichen Erlöser“) geleiteten Hänsel und Gretelheim in Oberammergau, die ebenso misshandelt und missbraucht wurden, zu Wort kommen, ist hier zu finden:

Audio / Video : »Verlorene Kindheit« -»Heimerziehung in München früher«
25.05.2014, 18:15 Uhr, Bayerisches Fernsehen; Länge: 9 Min. @
http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/schwaben-und-altbayern/heimerziehung-heimkinder-muenchen-100.html
( Wie lange dies dort noch bestehen bleiben wird weiß ich nicht).

Jemand aus diesem Heim – anscheinend Sarah Engels – betreibt auch eine
Facebook-Seite zu diesem Thema @ https://web.facebook.com/OffiziellSarahEngels/posts/955627237850603

Und seit ein paar Tagen gibt es jetzt auch eine PETITION von Rainer Edenhofer bei CHANGE.ORG bezüglich all dem was Rainer Edenhofer als Kind in diesem von der Stadt München betriebenen und von den Niederbronner Schwestern („Schwestern vom Göttlichen Erlöser“) geleiteten Hänsel und Gretelheim in Oberammergau erlitten hat und seine Forderung von Schmerzensgeld von der Stadt München dafür:

Siehe PETITION @
http://www.change.org/schmerzensgeld

Alle werden gebeten Rainer Edenhofers PETITION zu unterzeichnen und alle ihre Freunde, Verwandten und Bekannten zu bitten diese PETITION ebenso zu unterzeichnen.

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Re: Kontroversen um Hänsel und Gretelheim in Oberammergau.

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ENTSCHÄDIGUNG- UND SCHMERZENSGELD-BELANGE DES BESCHWERDEFÜHRERS RAINER EDENHOFER (Vollwaise und Ehemaliges Heimkind, Jg.1962)

ERSTE PHASE.

Da ich alle notwendigen Beweise erbringen konnte und erbracht habe, wurde meinem Antrag auf Opferentschädigung nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG) stattgegeben und ich wurde am 10.03.2015 vom ZBFS (Zentrum Bayern Familie und Soziales) wie folgt davon in Kenntnis gesetzt:

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Sehr geehrter Herr Edenhofer,

auf Ihren Antrag vom 23.10.2014, eingegangen am 13.10.2014, ergeht folgender TEIL-BESCHEID nach dem Opferentschädigungsgesetz (OEG)

ENTSCHEIDUNG:
1. Es wird festgestellt, dass Sie im Zeitraum von 1965 bis 18.09.1978 Opfer von Gewalttaten i.S.d. §1 Abs. 1 Opferentschädigungdgesetz geworden sind.

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ZWEITE PHASE.

Darüberhinaus stellte ich auch schon immer bestimmte Forderungen auf Schmerzensgeld an die Stadt München als dem Träger des Hänsel und Gretelheims, in Oberammergau, wo ich als Kleinkind / Schulkind in den 1960er und 1970er Jahren misshandelt, missbraucht und vergewaltigt wurde. Am 10.06.2015 informierte der Oberbürgermeister der Stadt München, Dieter Reiter, dann auch den für mich verhandelnden und diesbezüglich nachfragenden Florian Streibl, MdL, Mitglied des Bayrischen Landtags, zu meiner Schmerzensgeldangelegenheit, wie folgt; und dies ist unterzeichnet von Oberbürgermeister Dieter Reiter höchstpersönlich:

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Sehr geehrter Herr Streibl,

In der erschütternden Angelegenheit von Herrn Rainer Edenhofer habe ich gute Nachrichten.

Wie mit Ihnen bereits persönlich besprochen ist die Landeshauptstadt München bereit, Herrn Edenhofer aufgrund erlittenen Unrechtes eine einmalige Entschädigung zu bezahlen, um somit zu versuchen, sein lebenslanges Leid zu lindern.

Im Detail handelt es sich um die Summe von 350.000,-EURO, zahlbar in zweiTeilen zu je 175.000,-EURO, zum 1. Juli 2015 und zum 1. September 2015.

Dieser Betrag ist als steuerfrei zu deklarieren.

Die Landeshauptstadt München wird sich weiterhin bemühen, etwaige Mißstände innerhalb ihrer Organisationsstrukturen zu beseitigen.

Als Oberbürgermeister der Stadt München wäre ich Ihnen sehr verbunden mich dabei zu unterstützen, diese Mißstände leise und effektiv auszuräumen. Herrn Edenhofer werde ich in einem persönlichen Brief bitten, die Presse möglichst nicht zu informieren.

Es ist schwierig, bei der Schilderung eines solchen unvorstellbaren Leides ruhig und überlegt zu bleiben.

Als Landespolitiker wissen sie aber, dass ich das muss. Ich hoffe, Herrn Edenhofer geholfen zu haben, auch wenn ich mir durchaus bewusst bin, dass Geld solches Unrecht nicht lindern kann.

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Reiter

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ALS TEIL DER ZWEITEN PHASE:

Ein diesbezügliches kurzes informelles Schreiben vom 13.07.2015 von einemAnwalt, RA Detlef Schulte (
info[a]schulte-recht.de ), der derzeit kurz für mich tätig war, an mich den Beschwerdeführer Rainer Edenhofer:

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Guten Morgen Herr Edenhofer,
Gerade habe ich einen Anruf der [Münchner] Stadtkämmerei (Dr. Wolowicz selbst) erhalten. Auf Grund der fehlenden Unterschrift kam der Überweisungsauftrag erst heute in den Anlauf., d.h. morgen oder spätestens Mittwoch ist Ihr Geld da. Habe das Ganze auch noch schriftlich erbeten.
Haben Sie am Donnerstag Zeit für ein Maß im Biergarten?
Beste Grüße
D. Schulte

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DRITTE PHASE.

Danach geschah nichts mehr. Das versprochene Schmerzensgeld wurde nicht gezahlt und ist bis heute nicht gezahlt worden. Das Versprechen zu zahlen wurde nicht eingehalten. Worauf dann ein anderer von mir beauftragter Anwalt, RA Michael Erath (
kanzlei[a]ra-erath.de ) die Sache übernahm und am 20.08.2015 diesbezüglich folgenden Schriftsatz aufsetzte:

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Betreff: Schadenersatz R. Edenhofer

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Reiter,

Unter Vorlage entsprechender Vollmacht zeige ich die rechtliche Vertretung des Herrn R. Edenhofer, Max-Plank Str. 11, 85716 Unterschleißheim an.

Wie Ihnen bekannt ist, wurde meinem Mandanten von Seiten der Mitarbeiter der Stadt München in Zusammenhang mit seinem Aufenthalt im Hänsel und Gretelheim, Ettalerstr. 41, 82487 Oberammergau sowie im Schüler und Lehrlingsheim im Salesianum Unrecht angetan. An dieser Stelle soll auf die einzelnen Vorwürfe nicht eingegangen werden. Vielmehr beziehen wir uns auf Ihr Schreiben, Herr Oberbürgermeister Reiter, welches mir sowohl in einer Urfassung als auch ineiner korrigierten Fassung vom 10.06.2015 adressiert an Herrn Florian Streidl MdL vorliegt.

In diesem besagten Schreiben geben Sie für die Stadt München einS chuldanerkenntnis ab. Im Detail verpflichtet sich die Stadt München durch Sie als Oberbürgermeister zur Zahlung einer einmaligen Entschädigung von 350.000,-€.

In der korrigierten Fassung vom 10.06.2015 welche wie bereits dargestellt mir vorliegt, sichern Sie die Zahlung der Summe von 350.000,-€ in zwei Teilen zu, je 175.00,- €, zu zahlen am 01.07.2015 sowie am 01.09.2015, zu.

Ausdrücklich wurde von Ihnen der Betrag als steuerfrei deklariert.

Nun musste mein Mandant feststellen, dass die Stadt München Ihrer Verpflichtung zur Zahlung dieser Entschädigung zumindest im Hinblick auf die erste Rate nicht nachgekommen ist.

Bis zum heutigen Tag und somit bis zum 20.08.2015 ist die erste Rate in Höhe von175.000,- € nicht bezahlt worden. Somit befindet sich aus unserer Sicht die Stadt München zumindest mit diesem Betrag seit dem 01.07.2015 in Verzug.

In meinem oben zitierten Schreiben äußern [Sie] sich entgegenüber dem Adressanten Herrn Florian Streidl dahingehend, dass Sie Herrn Edenhofer bitten die Presse über die Vorgänge und Zusammenhänge betreffend seiner Schädigung nicht zu informieren.

An diese Bitte hat sich mein Mandant bis zu jetzigen Zeitpunkt gehalten.

Aufgrund der Verzögerungen der Auszahlung geht es meinem Mandanten derzeit gesundheitlich ausgesprochen schlecht. Sollte es zu weiteren Verzögerungen kommen insbesondere die unten genannte Frist nicht eingehalten werde, so kann mein Mandant nicht garantieren, dass er weiterhin die Nachfragen und das Interesse der Medien an seiner Person zurückweisen kann.

Mehrfach wurde meinem Mandanten die Anweisung der ersten Rate konkret versprochen. Letztmalig wurde meinem Mandanten mitgeteilt, dass am 15.08.2015 das Geld ganz sicher angewiesen wird. Wieder wurde mein Mandant bitterlich enttäuscht.

Namens und im Auftrag meines Mandanten habe ich daher die Stadt München vertreten durch den Oberbürgermeister Reiter anzufordern den Betrag von 350.000,- € an meinen Mandanten auszubezahlen.

Für den ersten Teilbetrag der bereits seit 01.07.2015 fällig ist, setzen wir Frist bis zum 28.08.2015.

Die zweite Rate ebenfalls von 175.000,- € muss bis zum 01.09.2015 bezahlt werden.

[ ......... ]

Sollte die erste zugesicherte Rate nicht bis zur oben genannten Frist eingehalten und dem Unterzeichner eine schriftliche Zusage bzgl. der zweiten Rate zugehen, so werde ich meinen Mandanten raten, weitere Schritte gegen die Stadt München einzuleiten.

Ein weiteres Zuwarten ist meinem Mandanten schlichtweg nicht zumutbar. Wir hoffen auf Ihr Verständnis, welches sich aus dem oben zitierten Schreiben herauslesen lässt.

[ unterzeichnet von dem oben genannten Stuttgarter Rechtsanwalt ]

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Jegliche Zahlung von Entschädigung / Schmerzensgeld an mich seitens der Stadt München blieb jedoch auch bis heute weiterhinaus.

DARUM JETZT DIE PETITION VON MIR RAINER EDENHOFER BEI CHANGE.ORG @ http://www.change.org/schmerzensgeld

Ich Rainer Edenhofer fordere den Oberbürgermeister der Stadt München, Dieter Reiter, jetzt hiermit und mit meiner PETITION unmissverständlich dazu auf: *Zahlen Sie mir wie versprochen die mir zustehende Entschädigung ohne weitere Verzögerung!!*

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Re: Kontroversen um Hänsel und Gretelheim in Oberammergau.

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Öffentlicher Aufruf der Stadt München – d.h. der Münchner Stadtverwaltung selbst – an Ehemalige Heimkinder, die damals ihre Kindheit in den von der Stadt München betriebenen Kleinkinderheimen / Kinderheimen in München und Umgebung verbracht haben:

M - Merkur.de: »Missbrauch im Heim: Stadt bietet Opfern Hilfe an« - Aktualisiert: 31.03.2011 - 08:55 Uhr
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Missbrauch im Heim: Stadt bietet Opfern Hilfe an | Stadt München
München - München wendet sich in einer Briefaktion an alle ehemaligen Heimkinder, die in städtischen Einrichtungen untergebracht waren. Wie die Stadt möglichen Missbrauchsopfern helfen möchte:

„Als Leiterin des Stadtjugendamtes München möchte ich mich unmittelbar an Sie, die ehemaligen Kinder und Jugendlichen eines Münchner Heimes in der Zeit von 1950 bis ca.1975, wenden.“ So beginnt ein Schreiben, das Maria Kurz-Adam bereits mehr als 600 Mal verschickt hat - an all jene der 3169 Ex-Heimkinder, deren Adresse bisher ausgemacht werden konnte. 65 haben bisher geantwortet und Geschichten erzählt, die auch die erfahrene Psychologin Kurz-Adam nicht so schnell vergessen wird. „Ich hab’ die alle im Kopf“, sagt sie leise.

Als die Vergangenheit deutscher Kinderheime Anfang 2008 bundesweit in die Schlagzeilen geriet und ein Runder Tisch [Heimerziehung] in Berlin Fälle von psychischer und physischer Misshandlung ans Licht brachte, wandte sich auch eine Handvoll früherer Opfer an die Stadt [München]. Für Kurz-Adam ein zwingender Anlass, die Geschichte der drei alten städtischen Heime genauer unter die Lupe zu nehmen:Das Münchner Waisenhaus, das Münchner-Kindl-Heim und das Marie-Mattfeld-Haus (früher als„ Hänsel-und-Gretel-Heim“ bekannt) in Oberammergau. Die Aktenbestände wurden von einem Wissenschaftler stichprobenartig untersucht. Seine Erkenntnisse wurden nun durch die Brief-Aktion bestätigt. „Alles, was der Runde Tisch [Heimerziehung] herausgefunden hat“, so Kurz-Adam, sei auch in den städtischen Heimen geschehen: Kinder wurden gezwungen, Erbrochenes zu essen, sie wurden geschlagen, verprügelt, sexuell missbraucht. Es gibt Berichte über Suizide von Kindern, die daran zerbrochen sind.

An den Folgen der Übergriffe leiden manche Opfer bis heute. „So etwas ist vielleicht mal erledigt, aber nie abgeschlossen“, sagt Kurz-Adam. Deshalb bietet sie in dem Brief an, „weiterführende Beratungsangebote zu vermitteln“. Auch Akteneinsicht gewährt das Jugendamt den Ex-Heimkindern - auf Wunsch fachkundig begleitet, denn „da stehen Dinge drin, die muss man erst mal verarbeiten.“ Dennoch könne der Einblick in die eigene Lebensgeschichte befreiend wirken: „Man gewinnt ein Stück Kontrolle über dieses Leben zurück. Das hilft“, sagt die Psychologin.

Kurz-Adam will keine falschen Eindrücke vermitteln: Gewalt und Misshandlung seien die Ausnahme gewesen. Von den Rückmeldungen sei die Mehrheit positiv. Nur jede vierte Zuschrift handle von Gewalterfahrungen. Doch jeder einzelne Fall verdiene Beachtung, sagt die Jugendamts-Chefin - dankbar, dass sie in dieser Haltung sowohl von der Stadtspitze als auch von den Heimen unterstützt werde. Strafrechtlich sei zwar alles schon verjährt, „aber wir prüfen die Frage der Entschuldigung und Entschädigung durch die Stadt“. Sie will dieses Thema auch in den Stadtrat einbringen.

Besonders wichtig ist es Kurz-Adam dabei, aus den erschütternden Geschichten Lehren zu ziehen. „Die Heimkinder, die sich gemeldet haben, stellen das in den Vordergrund: Sie erzählen ihre Geschichte, damit sich so etwas nicht wiederholen kann.“

Was das angeht, sieht Kurz-Adam die Jugendfürsorge auf einem guten Weg: Besser geschultes Personal, kleinere Gruppen und ein Umfeld, das nicht wegsieht, geben den Heimkindern Schutz. Auch die Kinder fühlten sich nicht mehr wie ihre Vorgänger als die „gesellschaftlich Letzten“, so Kurz-Adam. Helfen könne ihnen am besten „eine Jugendhilfe, die sich ihrer eigenen Vergangenheit kritisch stellt“.

Peter T. Schmidt

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ladydi12

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Hallo Ehemaliges Heimkind,

höre und staune ich richtig :eek:
Eine ganze, komplette Stadtverwaltung bzw. ein städtisches Jugendamt sieht ein, daß sie in den vergangen Jahren an heimkindern seeehhhhrrr viiieeellll Scheixx gebaut haben und will sich wenigstens dafür entschuldigen? Geschehen da doch noch Zeichen und Wunder?????:eek:

meint ladydi12
 
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Re: Kontroversen um Hänsel und Gretelheim in Oberammergau.

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Von Rainer Edenhofer selbst veröffentlicht am Fr.09.10.2015, um 14:39 Uhr
bürgerredaktion
leserbriefblog der vielgedruckten leserbriefschreiber:beteiligen, einmischen, ändern @ http://buergerredaktion.de/de/gastleserbriefe/18-gastleserbriefe-artikel/3010-sexueller-missbrauch-durch-angestellte-der-stadt-m%C3%BCnchen.html

Sexueller Missbrauch durch Angestellte der Stadt München?

Erstellt am Freitag, 09. Oktober 2015 14:39 - Zugriffe: 498

Sehr geehrte Redaktion,

Ich bin ein sogenanntes Münchner Kindel.

Meine Kindheit war geprägt durch schlimmste Gewalt, Vergewaltigungen, Demütigung, Essensentzug, Fußtritten, Essenzwang meines Erbrochenen und vieles mehr.

[
All dies geschah über den Zeitraum 1965-1976 im Hänsel und Gretelheimin Oberammergau (Träger des Heims: Stadt München ). ]

Ich habe es nach jahrelangen Kämpfen geschafft, [diesbezüglich] eine Opferanerkennung vom ZBFS
(ZentrumBayern Familie und Soziales - d. Red.) zu bekommen.

Es hat sich durch meine Aufarbeitung der Kontakt zu Herrn Florian Streibl -Freie Wähler im Bayrischen Landtag [und] zu Herrn Maximillian Schmalhofer ergeben.

Diese haben sich mit mir in Verbindung gesetzt und vorab mich gebeten alle Unterlagen zu diesem schweren Missbrauch ihnen zur Verfügung zu stellen.

Ich habe Herrn [Maximillian] Schmalhofer ( persönlicher Referentvon Herrn [Florian] Streibl ) meine Dokumentation über den Aufenthalt im Hänsel und Gretelheim und die Opferanerkennung vom ZBFS und die E-Mail von Frau [Susanne] Henke aus der Stadt München zugeschickt.

Die Deutsche Bischofskonferenz in Köln hat mir auch bestätigt dass die Vergewaltigungen durch die genannten Orden der Wahrheit entsprechen und es keinerlei Zweifel daran gibt.

Die Stadt München hat sich durch die Frau [Susanne] Henke mit mir in Verbindung gesetzt, um eine Täter-Identifizierung vor zu nehmen.

Diesen Termin habe ich mit einer Begleitung wahrgenommen und bei der Stadt München 2 von den Täterinnen identifiziert.

Mir wurde versprochen, dass die Stadt München mir bei der strafrechtlichen Verfolgung der beiden Täterinnen helfen wird.

Nachdem ich einige Tage danach mich mit Frau [Susanne] Henke nochmals in Verbindung gesetzt habe, um das Angebot Ihrer Hilfestellung durch die Stadt München in Anspruch zu nehmen, was die Täterverfolgung angeht, hat Sie mir in einem sehr barschen Ton klar gemacht, dass die Stadt München kein Interesse daran hat, sich mit den Damen in Verbindung zu setzen und keinerlei strafrechtliche Anstrengungen unternehmen wird. Frau Henke hat mir unmissverständlich gesagt, ich soll von der Stadt München unverzüglich Abstand halten, was meine Vergangenheit angeht, ansonsten werde sich die Rechtsabteilung mit mir beschäftigen, in Verbindung [mit] einer Anzeige gegen mich.

In der Angelegenheit Bayrischer Landtag gab es das erste Treffen mit Herrn [Maximillian] Schmalhofer in den Räumen von Herrn [Florian] Steibl 4 Stock, Zimmer 412.

Mir wurde zugesichert, dass Herr [Florian] Steibl diese ungeheuerlichen Vorkommnise mit dem jetzigen Oberbürgermeister besprechen wird, um eine ordentliche menschwürdige Aufarbeitung und eine angemessene [Entschädigung], wenn überhaupt davon geredet werden kann, zu erreichen.

Nach einiger Zeit hat Herr [Maximillian] Schmalhofer sich über WhatsApp (für ihn besser zu erreichen) mit mir in Verbindung gesetzt, um über das Gespräch zwischen den beiden Herren zu berichten.

Das Ergebnis sehen Sie im Anhang.

Alles Weitere würde ich gerne mit einem Redakteur in einem persönlichen Gespräch besprechen.

Mit freundlichen Grüßen

R. Edenhofer


Anmerkung der Redaktion: Die beschriebenen Unterlagen können über die Bürgerredaktion.de eingesehen werden.
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Schon die PETITION von Rainer Edenhofer @ http://www.change.org/schmerzensgeldhttp://www.change.org/schmerzensgeld
unterschrieben ?
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Kinderquälerei in Institutionen im deutschsprachigen Raum.

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Systematische Kinderquälerei in Totalen Institutionenim deutschsprachigen Raum: Deutschland, Österreich, Schweiz.

Eins zu Eins von von mir von Facebook übernommen: https://de-de.facebook.com/VEHeVhttps://de-de.facebook.com/VEHeV
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Verein ehemaliger Heimkinder e.V.

[ Dort erstmalig veröffentlicht am Di. 23.02.2016, um 08:58 Uhr ]

ACHTUNG! - TV-Tipps!

Für alle die diese Filme noch einmal sehen wollen, odernoch nicht gesehen haben folgendes:

In 3sat am Dienstag den 1. März 2016

Um 20:15 Uhr - "Und alle haben geschwiegen".

Um 21:45 Uhr geht es weiter mit: "Und alle haben geschwiegen - DieDokumentation" - Das Leid der Heimkinder.

Dann um 22:40 Uhr "Ich bin kein Opfer mehr" - Doku aus derSchweiz (2014) - Missbraucht im Namen Gottes.

Dann als vorletzter Tipp:

Um 23:30 Uhr "Kindergeschichten" - Doku aus der Schweiz (2012)- Misshandelt nach göttlichem Recht.

Und als letzter Film um 0:20 Uhr: "Reporter" aus der Schweiz (2015) - Die Zwangsläufigkeit des Unglücks - Das traurige Leben des Walter Nowak [ Der Fall Walter Nowak gegen Schweiz befindet sich jetzt - weitergehend (wie von mir auch schon anderswo hier im Forum erwähnt) - vor dem Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg ! - MM ].
Ende.
Auf ein Wort!

Ich kann mir gut vorstellen, dass einige von euch die Frage haben: Warum wird aus der Schweiz berichtet? Hier in Deutschland liegt doch noch einiges aus der verfluchten Heimkindervergangenheit unerledigt "im Keller" und auf Halden. Warum wird darüber nicht berichtet? - Nun, das frage ich mich auch! Zu fragen ist auch, ob es eine Order gibt, die die deutschen Schweinereien in den Heimen aus den Medien verschwinden lassen soll. Wer weiß...! - Aber wir vom VEH "wühlen" weiter in der Täter-Vergangenheit! Wir lassen die Erben der Verbrecher nicht in Ruhe! Punktum! - LG Dirk F.

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QUELLEN: All dies wurde, es wird von mirangenommen, von Dirk Friedrich zusammengestellt von Informationen zur Verfügung gestellt @ http://www.teleboy.ch/programm/3satHD/2973640/und-alle-haben-geschwiegenhttp://www.teleboy.ch/programm/3satHD/2973640/und-alle-haben-geschwiegen
und @ http://www.3sat.de/page/?source=/dokumentationen/185392/index.html, unter anderem. Ich nehme aber auch an, dass Dirk dies schonmal im Voraus aus irgend einem Fernsehheft hat, denn im Internet konnte ich es so aufgeführt bisher nirgens finden.
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Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos!

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"SPOTLIGHT" wins Best Picture at 2016 Oscars!
"SPOTLIGHT" hat Besten Film bei den 2016 Oscars gewonnen!


Und vom vorhergehenden Tag, hier noch eine sehr gute Rezension zu diesem Film von DW -Deutsche Welle:

»Oscar-verdächtig: "Spotlight" auf Missbrauch in der katholischen Kirche« @
http://www.dw.com/de/oscar-verd%C3%A4chtig-spotlight-auf-missbrauch-in-der-katholischen-kirche/a-19072649

Und siehe auch noch »Gab es einSystem?« (vom 19.02.2016) @ http://kiz-online.de/content/gab-es-ein-system
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Und vor einer Woche schon hatten wir auch diese Filmrezenzion *Journalisten-Recherche-Drama zu Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche* @
https://www.freitag.de/autoren/hest/das-team-ist-der-star

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Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos!

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Nach dem Oscars-ausgezeichneten SPIELFILM "SPOTLIGHT", der die Welt hat aufwachen lassen.

Jetzt brauchen wir nur noch UNBEDINGT sobald wie möglich einen Blockbuster-SPIELFILM, der – als Beispiel und Vorbild – die Geschichte der Australian "
Royal Commission into Institutional Responses to Child Sexual Abuse" darstellt und erzählt

und der dann auch sofort ins Deutsche und auch in viele andere Sprachen übersetzt wird

um genau aufzuzeichnen wie solch eine Untersuchung durchgeführt wird und durchgeführt werden muß um Transparenz und Vertrauen in den ganzen Prozess herzustellen

und auf keinen Fall so laufen darf wie das Kasperle-Theater unter Vorsitz von Antje Vollmer, in der Bundesrepublik Deutschland (2009-2010), das sich »Runder Tisch Heimerziehung« nannte, und sie selbst uns als ‘Wahrheitskommission’ verkaufen wollte.

INFORMATION ZU DIESER UNTERSUCHUNGSKOMMISSION (in Englisch) @
https://en.wikipedia.org/wiki/Royal_Commission_into_Institutional_Responses_to_Child_Sexual_Abuse

Offizielle Webseite der Australian "
Royal Commission intoInstitutional Responses to Child Sexual Abuse" (in Englisch) @ https://www.childabuseroyalcommission.gov.au/

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Spielfilm "SPOTLIGHT" startet 25.02.2016 in deutschen Kinos!

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Antje Vollmer und Hartmut von Hentig auf der gleichen Webseite wie Oscar-winning Film "SPOTLIGHT"!! --- leztere Nachricht zum "Bester Film des Jahres" 2016 unter „Weitere Empfehlungen“ auf dieser Seite.

Zumindest gilt das für heute, Mittwoch, 2. März 2016, wo es so arrangiert und präsentiert auf der Webseite der Frankfurter Allgemeine Zeitung @
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/paedophilie-vorwuerfe-sexuelle-befreiung-12573910.htmlzu finden ist; wo auch dieser dortige Artikel – dieser Artikel vom 14.09.2013 – , betitelt »Pädophilie-Vorwürfe - Sexuelle Befreiung« mit diesem einleitenden Abschnitt:

„Die Grünen wollten mit der deutschen Geschichte brechen. Dazu gehörte der Umgang mit Sexualität. Sie schufen sich eine Ideologie, die Kindesmissbrauch Vorschub leistete.“
zu finden ist.
Beschlagwortet von der FAZ mit:
Antje Vollmer | Sexualität | Kirche | DanielCohn-Bendit | Bündnis 90/DieGrünen | Die Grünen | Nordrhein-Westfalen | Kindesmissbrauch | AlleThemen

Ich berichte nur dass dieses Arrangement in der FAZ heute so ist wie es ist. Ich persönlich habe es nicht so arrangiert. Ich weiß auch nicht ob es so arrangiert und präsentiert für immer bestehen bleiben wird. Warscheinlich nicht. Darum habe ich es jetzt hier einfach mal so festgehalten wie ich es heute gefunden habe.

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Re: Schweizer ex-Heimkind vor Einzelrichter am EGMR / ECHR

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Die Schweiz ratifizierte die am 04.11.1950 in Rom vom Europarat unterzeichnete und am 03.09.1953 allgemein in Kraft tretende Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) erst am 28.11.1974 !!
Ehemaliges Heimkind, Walter Nowak, der sich als Kind ohne sein Hinzutun als Schutzbefohlener in der Obhut des Schweizer Staates befand, jedoch, verließ das katholische Kinderheim in Fischingen, in das ihn der Schweizer Staat gegeben hatte, wo er von den Betreibern und ihren Helfershelfern misshandelt und missbraucht wurde, schon im Jahre 1972. Walter Nowak war in diesem Heim von1962 bis 1972. – Hatte der Schweizer Staat deshalb, während diesem Zeitraum, etwa keine Aufsichtspflicht über das Heim und keine Schutzpflicht über sein, des Staates, Mündel ?? – War der Schweizer Staat nicht schon gemäß seiner Bundesverfassung grundsätzlich zur Achtung der Menschenrechte und der Menschwürde in Bezug auf alle Personen im Lande verpflichtet ??
Der Schweizer Staat – wie ich bisher nur so am Rande habe feststellen können (da ich noch immer keine Kopie der (04.02.2016) Entscheidung des Einzelrichters des Menschenrechtsgerichtshofes in Strassburg im Fall von Walter Nowakgegen Schweiz habe sichten können) – scheint heute tatsächlich argumentieren zu wollen, dass er entweder keine solche Pflichten gehabt hätte, oder, wenn doch, und er diesen damals nicht nachgekommen sei, dass man ihm deswegen nach so langer Zeit nichts mehr anhaben könne, da er sich vollumfänglich auf die Einrede der Verjährung stütze.

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Re: Schweizer ex-Heimkind vor Einzelrichter am EGMR / ECHR

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Zu Verjährungsfragen, in diesem Fall die Schweiz betreffend, vor dem Menschenrechtsgerichtshof in Strassburg.

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Schweizer Presse: Tages Anzeiger (07.06.2014) @ http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Dutzende-Asbestopfer-gehen-vor-Gericht/story/31905016


Dutzende Asbestopfer gehen vor Gericht.

Das Asbesturteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte wird nächsten Mittwoch rechtskräftig. Es droht eine Klagewelle.


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Schweizer Presse: Tages Anzeiger (11.03.2014) @ http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Strassburger-Gericht-ruegt-die-Schweiz-wegen-Asbestopfern/story/29580623


Strassburger Gericht rügt die Schweiz wegen Asbestopfern.

Ansprüche von Schweizer Asbestopfern auf Schadenersatz und Wiedergutmachung gelten bis heute als verjährt. Der Menschenrechtsgerichtshof beurteilt diese Praxis als
rechtswidrig.


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Nicht nur die Menschenrechtsgerichtshof-Entscheidung in Louise O’Keeffe gegen Irland ( Louise O’Keeffe gegen Irland EuGMR 027(2014), entschieden am 28.01.2014 ), aber auch diese Asbestopfer-Entscheidung im Fall von Howald Moore and Others v. Switzerland - 52067/10 and 41072/11 in Strassburg ( kurze diesbezügliche Zusammenfassung in Englisch @ http://www.echr.coe.int/Documents/CLIN_2014_03_172_ENG.pdf ) ( Desweiteren, siehe diesbezüglich, ebenso in Englisch, ChamberJudgement ECHR 069 (2014) 11.03.2014 @ http://www.humanrights.ch/upload/pdf/140311_Press_release_ECHR_judgment_Howald_Moor_and_others__v_Switzerland.pdf )( UPDATE in Deutsch vom 28.12.2015 @ http://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-schweiz/egmr/ch-faelle-dok/egmr-urteil-howald-moor ), ist, m.E., gleichfalls ebenso von größter Bedeutung im Fall des ehemaligen Heimkindes Walter Nowak, sowohl wie auch im Fall aller anderen !! / vieler anderen!! ehemaligen Heimkinder, nicht nur in der Schweiz, aber auch in Österreich, sowohl wie auch in der Bundesrepublik Deutschland !!
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Re: Schweizer ex-Heimkind vor Einzelrichter am EGMR / ECHR.

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EXAMPLES FOR THE PROTECTION AND MAINTENANCE OF UNIVERSAL HUMAN RIGHTS IN EUROPE AND IN THE WHOLE WORLD:

BEISPIELE FÜR DEN SCHUTZ UND DIE AUFRECHTERHALTUNG VON UNIVERSELLEN MENSCHENRECHTEN IN EUROPA UND IN DER GANZEN WELT:


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SOURCE / QUELLE @http://east-legal.com/statute-of-limitation-in-civil-law/


Marko Petek, Ph D,
Attorney at Law,

Petek Law office Petek Ltd.

Article pertaining to the (ECHR) Europeran Court of Human Rightsʼ decision in Howald Moor et al v. Switzerland, with judgment in that case having been delivered by the ECHR on 11 March 2014 (the judgment was final on 11 June 2014) on the law of particular compensation claims supposedly falling under statutes of limitations. The decision of the ECHR in Howald Moor et al v. Switzerland was in favor of the applicants / complainants; and that case is henceforth seen as a precendent on the issue of limitation in civil matters (
WEGWEISER !
).

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Und ich verweise hier auch nochmals ganz besonders auf diesen von mir schon einmal zuvor erwähnten UPDATE im Fall von Howald Moor et al v. Switzerland vor dem EGMR in Strassburg IN DEUTSCH @ http://www.humanrights.ch/de/menschenrechte-schweiz/egmr/ch-faelle-dok/egmr-urteil-howald-moor



SOURCE / QUELLE @
https://www.law.kuleuven.be/jura/art/37n2/lemaitre.htm
Several treaties prescribe imprescriptability for genocide, crimes against humanity and war crimes, but have not been ratified widely.(56.)

56.
1968 UN-Convention on the Non-Applicability of Statutes of Limitation to War Crimes and Crimes against Humanity, 754 U.N.T.S. 73; 1974 European Convention on the Non-Applicability of Statutes of Limitation to War Crimes and Crimes against Humanity, E.T.S. No. 82, http://www.coe.fr/eng/legaltxt/82e.htm
(visited on 11.30.99).

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SOURCE / QUELLE: IJRC - International Justice Resource Centre -
»In Landmark Ruling, Haitian Court Opens Investigation into Jean-Claude Duvalier for Crimes against Humanity« (25.02.2014) @ http://www.ijrcenter.org/2014/02/25/in-landmark-ruling-haitian-court-opens-investigation-into-jean-claude-duvalier-for-crimes-against-humanity/
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And all these are, in my opinion, also relevant aspects in this matter:

Und all dies sind, m.E., ebenso relevante Aspekte in dieser Sache:

»
Schweizer ex-Heimkind vor Einzelrichter am EGMR / ECHR.«, bzw. in seinem kommenden Berufungsverfahren vor dem EGMR in Strassburg gegen die Einzelrichterentscheidung in seinem Fall.^^

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Re: Schweizer ex-Heimkind vor Einzelrichter am EGMR / ECHR.

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Ich bin in dieser Rubrik (in diesemThemen-Teilbereich) in diesem Thread / Diskussionsfaden nur befasst MIT DER FRAGE DER VERJÄHRUNG IN ZIVILVERFAHREN und wie dies von den höchsten Gerichten und Internationalen Tribunalen weltweit ausgelegt wird, wenn es sich bei einem Vergehen / Verbrechen gegen *Universelles Menschenrecht* ZIVILRECHTLICH UM EINE SCHÄDIGUNG EINER PERSON ODER MEHRERER PERSONEN HANDELT, wo der/die Schädiger nur um sich seiner/ihrer Verantwortung zu entziehen und dem/die Geschädigten um sein/ihr Recht zu bringen auf die Einrede der Verjährung beruft/berufen (wie auch immer diese „Verjährung“ angeblich innerstaatlich in einem gegebenen Land, wie vom Schädiger gewünscht, zustande kommen mag/soll), was er / sie, der Schädiger rechtmäßig nicht darf und nicht kann / die Schädiger rechtmäßig nicht dürfen und nicht können. Die höchsten Gerichte und Tribunale überall in der Welt ( in welcher Sprache auch immer ! ) sind einstimmig in dieser Entscheidung und Bestimmung – in der BEANTWORTUNG DIESER FRAGE – und so auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte !! Und auch nur darum geht es in diesem Thread / Diskussionsfaden was Ehemalige Heimkinder in der Schweiz, in Österreich, sowohl wie auch in der Bundesrepublik Deutschland betrifft !!

NACHTRAG / HINWEIS:
„der Schädiger“ ist ein Schädiger = SINGULAR / EINZAHL (z.B. „der Hauptschädiger“, „der Staat“) und
„die Schädiger“ sind mehrere Schädiger = PLURAL / MEHRZAHL (z.B. Kirche, Staat und Nutznießer Firmen; auch Pharmafirmen).
Die gleiche Grammatik trifft ebenso zu auf „den Geschädigten“ (SINGULAR) (z.B. „das geschädigte ehemalige Heimkind“ / „Mündel“) und
„die Geschädigten“ (PLURAL) (z.B. „die geschädigten ehemaligen Heimkinder“ / „Mündel“).
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Sind die Nachkommen wirklich besser als die Vorfahren?

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Die damalige *westliche* evangelisch-lutherische Heimerziehung.

SIND DIE NACHKOMMEN DER BETREIBER DIESER DAMALIGEN "TOTALEN INSTITUTIONEN" WIRKLICH BESSER ALS IHRE VORFAHREN?

Die von den Bielefelder "VON BODELSCHWINGHSCHEN ANSTALTEN BETHEL" / Bielefelder "VON BODELSCHWINGHSCHEN STIFTUNGEN BETHEL" für ihre Teilanstalt "FREISTATT IM WIETINGSMOOR" (Kreis Diepholz, in Niedersachsen) am 20.10.2011 und seither ununterbrochen bestehende und betriebene Webseite
http://www.wohnungslos.info wird auch zu diesem Zeitpunkt weiterhin im Internet geo blockiert und für Australien unzugänglich gemacht und jegliche meinerseitige Kontaktaufnahme zu diesem Thema mit den Verantwortlichen diesem "HAUS GOTTES" BETHEL, "HAUS GOTTES" FREISTATT und "HAUS GOTTES" KIRCHDORF mit Bitte um Aufhebung dieser Sperre und uneingeschränkte weltweite Barrierfreiheit von ihnen einfach ignoriert.
Ich, der seit dem 24. März 1964 in Australien ansässige ex-Freistätter Martin MITCHELL (Jg. 1946), soll den Inhalt dieser heutigen "FREISTÄTTER ONLINE ZEITUNG"
http://www.wohnungslos.info nicht lesen, studieren und examinieren können und dürfen. Auf diese Weise versucht man sich der Ausübung möglicher meinerseitiger Kritik gleich von Anfang an und für immer vollständig zu entledigen und so weit wie möglich vom Halse zu halten.

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DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

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BETHELDasHaus Gottes“ – feiert, bzw. feierte jetzt alsTouristenattraktion!

die von Bodelschwinghsche Institution FREISTATT im Wietingsmoor

am „Himmelfahrtstag“, Donnerstag, 5. Mai 2016

wie berichtet @
http://www.bethel-im-norden.de/aktuelles/aktuelles-detail/artikel/ein-abwechslungsreicher-tag-mit-vielen-attraktionen.html?no_cache=1&cHash=c98682b8886569f918b72e9c4d1a189a


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Ein abwechslungsreicher Tag mit vielen Attraktionen

Bethel im Norden feiert an Himmelfahrt sein traditionelles Jahresfest in FREISTATT

[ 129-jähriges Bestehen ]

[ Foto eines solchen vorherigen Gottesdienstes unter freihem Himmel in FREISTATT ]

FREISTATT. Mit einem Open-Air-Gottesdienst wird das traditionelle Jahresfest des Unternehmensbereiches BETHEL IM NORDEN am Donnerstag, 5. Mai, um 10 Uhr vor dem Verwaltungsgebäude in FREISTATT, v.-Lepel-Straße 27, eröffnet. Anschließend gibt es für mehreren tausend Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm auf dem gesamten Festgelände. Genauere Auskünfte gibt es am Info-Stand im Bereich derH aupteinfahrt und des Verwaltungsgebäudes.
QUELLE: @ http://www.bethel-im-norden.de/aktuelles/aktuelles-detail/artikel/ein-abwechslungsreicher-tag-mit-vielen-attraktionen.html?no_cache=1&cHash=c98682b8886569f918b72e9c4d1a189a
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Ein SPIELFILM über die Erziehungseinrichtung "FREISTATT"

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Veröffentlichung schon einige Monate her, aber trotzdem auch heute noch durchaus lesenswert und beachtenswert.

Re
KINOSPIELFILM "FREISTATT"; Erstveröffentlichung des folgenden Berichts: Internetpräsenz der WABE-Koordinierungsstelle »ALLER WABE - WESER« --- »für Demokratie und Zivilcourage« (Mi. 24.02.2016, 10:00 Uhr) @ http://www.wabe-info.de/veranstaltungen/spielfilm-freistatt-anschiessend-zeitzeugengespraech-900000092-10007.html


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SPIELFILM "FREISTATT" anschießend Zeitzeugengespräch

Mi, 24.02.2016, 10:00 Uhr

Der
SPIELFILM orientiert sich an der Geschichte von Wolfgang Rosenkötter, der einen Teil seiner Jugend in der menschenverachtenden Heimerziehung der Diakonie in Freistatt imLandkreis Diepholz verbringen musste. Wolfgang Rosenkötter steht im Anschluss an die FILMVORFÜHRUNG für ein Gespräch zur Verfügung und wird Fragen beantworten. Was trieb die Verantwortlichen in Jugendämtern und Heimen an, Kinder und Jugendliche jenseits der Menschenwürde zu behandeln? Was machte das mit den Betroffenen? Wie wurden die Verantwortlichen zur Verantwortung gezogen? Welche Konseqenzen ergeben sich daraus, wenn heute wieder häufiger "hartes Durchgreifen" und "strengere Strafen" gefordert werden?



Veranstaltungsort
Film Palast Nienburg

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QUELLE: Internetpräsenz der WABE-Koordinierungsstelle »ALLER WABE - WESER« --- »für Demokratie und Zivilcourage« (Mi. 24.02.2016, 10:00 Uhr) @ http://www.wabe-info.de/veranstaltungen/spielfilm-freistatt-anschiessend-zeitzeugengespraech-900000092-10007.html

Weitere wichtige Information zur Internetpräsenz der WABE-Koordinierungsstelle »ALLER WABE - WESER« --- »für Demokratie und Zivilcourage« ist unter den folgendendortigen URLs zu finden:

http://www.wabe-info.de/portal/seiten/impressum-900000003-10007.html?titel=Impressum&naviID=0

http://www.wabe-info.de/wabe-netzwerk/

http://www.wabe-info.de/wabe-foerderverein/

http://www.wabe-info.de/partnerschaften-fuer-demokratie/ .
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DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

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BETHEL Das Haus Gottes ( in diesem Falle evangelisch-lutherisch )

Die Anstalten des von Bodelschwingh Adelsgeschlecht

ANSTALT FREISTATT IM WIETINGSMOOR


FREISTATT zu Nazi-Zeiten: »Jugendliche aus Bremen in der Betheler Zweiganstalt Freistatt (1940-1945)« (aber nicht nur, sondern auch von 1933-1939 ist hier die Rede !! ) »Recherche, -sichtung und überblicksartige Auswertung der überlieferten Akten« (insgesamt 16 Seiten); fertig gestellt Bremen, 24. November2015“, ausgewertet und verfasst von Gerda Engelbracht, Kulturwissenschaftlerin / Autorin / Kuratorin; Bremen“ @ http://www.jub-bremen.de/sites/default/files/Studie%20-%20Bremer%20Jugendliche%20in%20Freistatt%20(Engelbracht%2011-2015)_1.pdf

»Grundlagenstudie zur Aufarbeitungder Bremer Jugendhilfe und Jugendfürsorge in der NS-Zeit« (insgesamt 65 Seiten) @ http://kultur-und-transfer.de/wp-content/uploads/2013/04/Vorstudie_Jugendhilfe_Bremen_NS_7_9_2015.pdf

Reichsjugendwohlfahrt

Natürlich waren zu Nazi-Zeiten, wie auch nahtlos danach in Nachkriegsjahrzehnten, genauso wie zuvor, weiterbetrieben, nicht nur Jugendliche aus Bremen im BETHEL-eigenen FREISTATT interniert und wurden dort gezwangsarbeitet; Jugendliche aus ganz Deutschland – und vereinzelt auch aus Österreich – waren zu Nazi-Zeiten im BETHEL-eigenen FREISTATT interniert und wurden dort gezwangsarbeitet:
jedes Jahr mindestens so ungefähr insgesamt 300 Insassen !!

– viele, viele mehr als später in Margot Honeckers JUGENDWERKHOF TORGAU in der DDR –

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DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

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MAN BLICKE EINFACH MAL WIEDER ZURÜCK AUF DIE UNZÄHLIGEN VORHERGEHENDEN BEITRÄGE ZU DIESEM THEMA IN DIESEM ÜBERAUS WICHTIGEN THREAD.

MAN VERGLEICHE SODANN

die jetzige TOURISTEN-ATTRAKTION "FREISTATT" / "BETHEL IM NORDEN"
in Deutschland

mit

der jetzigen TOURISTEN-ATTRAKTION "COLONIA DIGNIDAD" / "VILLA BAVIERA" (BAYERISCHES DORF)
in Chile.


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[ österreichische Presse ] DER STANDARD @ http://derstandard.at/2000041121577/ChileColonia-Dignidad-Mittaeter-bei-Gauck-Empfang ]

Chile: Colonia-Dignidad-Mittäter bei Gauck-Empfang

14. Juli 2016, 19:32

Reinhard Zeitner wurde wegen Kindesmissbrauchs zu drei Jahren Haft verurteilt

Santiago de Chile –
Ein verurteilter Mittäter der früheren Sektensiedlung Colonia Dignidad [, ReinhardZeitner,] hat am Empfang der Deutschen Botschaft für Bundespräsident Joachim Gauck in Chile teilgenommen. Mehrere Teilnehmer, darunter der TV-Regisseur Florian Gallenberger, bestätigten der Deutschen Presse-Agentur, dass der in einem Prozess wegen Kindesmissbrauchs zu drei Jahren Haft verurteilte Reinhard Zeitner bei dem Empfang während des Staatsbesuchs Gaucks anwesend war.


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Und siehe diesbezüglich auch die deutsche Presse in FAZ @ http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/chile-colonia-dignidad-mittaeter-bei-gauck-empfang-14341320.html

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Chile

Colonia-Dignidad-Mittäter bei Gauck-Empfang

Die VERBRECHEN der Sekte Colonia Dignidad standen im Fokus des Chile-Besuchs von Bundespräsident Gauck. Dass ein verurteilter Mittäter nun bei einem Empfang Gaucks zugegen war, sorgt nicht nur bei Opferverbänden für Fassungslosigkeit.

14.07.2016

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SELBST WEITERLESEN IN DIESEM ORIGINAL-ARTIKELDER FAZ.
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DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

MAN VERGLEICHE.

ZEIT ONLINE @ http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-07/colonia-dignidad-bnd-folter

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Chile

BND wusste seit 1966 von Folter in Colonia Dignidad

Der BND kannte die Verhältnisse in der deutschen Colonia Dignidad in Chile seit 1966. Die Bundesregierung räumt ein, Menschenrechtsverletzungen seien ignoriert worden.

28. Juli 2016, 2:49 Uhr / Quelle: ZEIT ONLINE, dpa, fst

Der Bundesnachrichtendienst (BND) hat nach eigenen Angaben erstmals 1966 von "KZ-ähnlichen" Methoden [ @ http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-05/chile-colonia-dignidad-opfer-entschaedigung-missbrauch ] in der von Deutschen gegründeten Sektensiedlung Colonia Dignidad in Chile erfahren. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken-Fraktion hervor. Allerdings will der BND dies nur aus örtlichen Presseberichten erfahren haben. In der Antwort des Staatssekretärs im Auswärtigen Amt, Stephan Steinlein, wird zudem eingeräumt, dass die Regierung bis 1987 Menschenrechtsverletzungen ignoriert und sich schützend vor die Colonia Dignidad gestellt habe.
 
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MAN INFORMIERE SICH.

SZ.de - Süddeutsche Zeitung @ http://www.sueddeutsche.de/politik/staatsbesuch-eklat-bei-gauck-besuch-in-chile-1.3080132

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15. Juli 2016, 18:44 Uhr

Staatsbesuch Eklat bei Gauck-Besuch inChile

Bundespräsident Gauck traf in Chile Colonia-Dignidad-Opfer. Zu einem Empfang in der deutschen Botschaft war aber auch ein ehemaliger Scherge der Sekte geladen.

Von Constanze von Bullion, Boris Herrmann, Berlin/Rio deJaneiro

Es sollte eine Verneigung vor den Opfern von Diktatur und Unterdrückung werden, also eine Reise ganz nach dem Geschmack des Bundespräsidenten. Es kam anders. Joachim Gauck und Daniela Schadt sind nach Chile und Uruguay gereist. In der ersten Hälfte des Besuchs stand die Colonia Dignidad im Mittelpunkt. In der totalitären Sekte wurden seit den 1960er-Jahren unter Führung des Deutschen Paul Schäfer Menschen gefoltert, zu Zwangsarbeit gezwungen und Kinder systematisch sexuell missbraucht. Die Sekteunterhielt beste Beziehungen zum Terrorregime Augusto Pinochets, auch das Auswärtige Amt und die deutsche Botschaft in Chile spielten eine unrühmliche Rolle.
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Ein damals ungefähr 45-jähriger Freistätter Erzieher (ev. Pfarrer), der DIE IN FREISTATT BEGANGENEN VERBRECHEN auch damals schon als solche erkannte, und sich weigerte mitzumachen, meldet sich zu Wort :

Bezüglich den VERBRECHEN in der Bethel-eigenen Jugendwohlfahrts- und Erziehungsanstalt FREISTATT - der jetzigen TOURISTEN-ATTRAKTION "FREISTATT" / "BETHEL IM NORDEN"
in Deutschland :
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Braunschweiger Zeitung, 22. September 2008

"VERBRECHEN IM NAMEN DERKIRCHE"

Erinnerungen eines Pfarrers im Ruhestand

Sechs Wochen lang hat [
der im Jahre 1923 geborene] Erich Helmer 1968 als Pfarrer IM DIAKONISCHEN HEIM IN FREISTATT IM KREISDIEPHOLZ gearbeitet. Dort waren Jugendliche untergebracht, die als kriminell galten, und Jugendliche, die von ihren Eltern abgeschoben wurden.


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QUELLE: Rubrik "Zeitungsberichte"@ http://www.spurensuche-meinung-bilden.de/index.php?id=4&topic=10&key=2
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Worauf es ankommt und was ich hervorheben wollte, ist, dass ein evangelischer Pfarrer, Erich Helmer, der im Jahre 1968 in FREISTATT angestellt war und sich daraufhin damals schon gegen die Misshandlungen der Kinder und Jugendlichen in FREISTATT auflehnte und sich bei seinen Vorgesetzten darüber beschwerte, im Jahre 2008 folgenden Leserkommentar zu diesen Vorgängen abgab:

Und als Beleg dieses Eingeständnisses dieses Kirchenmannes aus den eigenen Reihen der Evanglischen Kirche, in seinen eigenen Worten, gebe ich dies hier im genauen Wortlaut wieder:


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» Mit Überraschung und mit einem Gefühl der Scham nahm ich Ihren Artikel vom 16. September [2008] über die Misshandlungvon Kindern in kirchlichen Heimen zur Kenntnis.
Überraschung deshalb, weil die dort geschilderten Misshandlungen erst jetzt nach mehr als vierzig Jahren zur Sprache kommen.
Scham, weil die damals verantwortlichen kirchlichen Institutionen einen Mantel des Schweigens über die Ereignisse ausgebreitet haben.
Die geschilderten Ereignisse kann ich nur bestätigen, denn auf Votum meines damaligen Militärbischofs [
Hermann Kunst (*21.01.1907; † 06.11.1999)] wurde ich 1968 für eine kurzfristige Tätigkeit in eins der genannten Heime entsandt. Die Behandlung der dort untergebrachten Jugendlichen kann man kaum wiedergeben.
Die damals tätigen Diakone sahen in den Jugendlichen nicht mehr den Menschenals Geschöpf Gottes, sondern betrachteten sie als den Abschaum der Menschheit. Ich kritisierte seinerzeit die Heimleitungen und Diakone.
Aufgrund der Vorkommnisse beendete ich eigenmächtig meine dienstliche Beauftragung und trug meine in dem Heim erlebten Erfahrungen sowohl dem Militärbischof als auch meiner damaligen Kirchenleitung vor [
d.h. der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Deutschland sowohl wie der Evangelisch-lutherischen Landeskirche in Braunschweig und der direkt zuständigen Evangelisch-Lutherischen LandeskircheHannovers]. Ich wies darauf hin, dass DORT IM NAMEN DER KIRCHE VERBRECHEN AN JUGENDLICHEN MENSCHEN VORGENOMMEN WERDEN.
Meine Kritik wurde zurückgewiesen mit der Begründung, die dort untergebrachten Jugendlichen müssten äußerst hart angefasst werden, mir fehle sicher eine entsprechende Erfahrung im Umgang mit kriminellen Jugendlichen.
Ich schäme mich, nicht schärfer und lauter protestiert zu haben.
«

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Weiterführend zu dem unmittelbar vorhergehenden Beitrag hier in diesem Thread, getätigt von mir am Fr. 12.08.2016 um 01:31 Uhr (MEZ/CET) und ebenso dem vorletzten Beitrag hier in diesem Thread, getätigt von mir am Do. 12.08.2016 um 15:34 Uhr (MEZ/CET).

Mit wem haben wir es bei dem Zeitzeugen Pfarrer Erich Helmer zu tun?

Alles was ich, der ex-Freistätter Martin MITCHELL, bisher zu dem damals anwesenden Zeitzeugen Pfarrer Erich Helmer – ihm selbst und seiner engen Verwandtschaft
in Peine
(an der Fuchse und am Mittellandkanal, in Niedersachsen) – mit Hilfe des Internets aus der Ferne (von Australien aus, wo ich seit 1964 ansässig bin), habe in Erfahrung bringen können:

Pfarrer Erich Helmer
aus Peine; geboren in 1923 in Nordhausen; in seinen jungen Jahren Pilot; einst Pfarrer in Wenden und Thune (Thune in Braunschweig, ein Stadtteil von Braunschweig im Stadtbezirk Wenden-Thune-Harxbüttel); Hinweis im Internet am 15.01.2009 dass er 86 Jahre alt sei; im Jahre 2016 93 Jahre alt ist.

http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=159349 (07.11.2014) :
Als 15 Jahre alter Junge erlebte Erich Helmer die Pogromnacht 1938 in Nordhausen. In einem bewegenden Brief an die Redaktion der nnz schildert er seine Erlebnisse und zieht Schlussfolgerungen.

(1991) Unvergeßlich, Erlebte Erzählungen, ERICH HELMER @

http://www.zvab.com/Unverge%C3%9Flich-Erlebte-Erz%C3%A4hlungen-Erich-Helmer-edition/17343530591/bd und @ http://leiden.courant.nu/issue/NLC/1980-07-26/edition/0/page/6 und @ http://www.ibääh.at/itm/172198836857?clk_rvr_id=1072501567610&rmvSB=true (ob dies ein Werk desjenigen ERICH HELMERs ist, habe ich bisher nicht in Erfahrung bringen können).

de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Pleil:
Erich Helmer betreute als Gefängnisseelsorger [Anfang bis Ende der 1950er Jahre] einst den Massenmörder [Rudolf] Pleil.

Erwähnt @
http://www.peine01.de/de/stadtinfos/geschichte/chronologie/chronologie_ab2002.php (08.5.2015) :
2005 - 60 Jahre Kriegsend
60 Jahre Kriegsende am 8. Mai. Deutschland hält inne und
in Peine erinnert sich der frühere Pilot Erich Helmer an die Kapitulation.

http://www.braunschweiger-zeitung.de/archiv/verbrechen-im-namen-der-kirche-id539977.html (21.09.2008) :
"
VERBRECHEN IM NAMEN DER KIRCHE"
Erich Helmer hat als Pfarrer im Heim Freistatt gearbeitet


http://www.peiner-nachrichten.de/lokales/Peine/es-ist-unerhoert-wie-die-kirche-mit-einem-verdienten-pfarrer-umgeht-id285296.html (08.012009):
"Es ist unerhört, wie die Kirche mit einem verdienten Pfarrer umgeht"
Braunschweiger Anwalt vertritt Ex-Pfarrer Erich Helmer und reicht Klage beim Kirchen-Verwaltungsgericht ein


http://bs.cyty.com/kirche-von-unten/archiv/ab/kap19.htm
1984/85 ––– Anfang Januar 1984
In Kirche von Unten, Heft 2, hatten wir den Fall des entlassenen Pfarrers Erich Helmer in Wenden dokumentiert. Ich hätte durch die Art der Dokumentation "der Kirche im allgemeinen unermeßlichen Schaden zugefügt."


http://www.braunschweiger-zeitung.de/archiv/makabres-foto-bescherte-ex-pfarrer-aerger-mit-kirche-id84670.html (22.01.2010) :
Makabres Foto bescherte Ex-Pfarrer Ärger mit Kirche
Landeskirche fordert Ordinationsurkunde zurück – Einigung vor Gericht

Kurze Erwähnung @
http://bs.cyty.com/kirche-von-unten/archiv/ab/kap17.htm über die Umstände des fristlos entlassenen Pfarrers von Wenden, Erich Helmer (dort aber nicht näher erklärt).

http://www.kirche-dungelbeck.de/web/images/Gemeindebrief/3-2013.pdf (Seite 6) :
Ev.-luth. St-Johannis-Kirchengemeinde Dungelbeck
Gemeindebrief
September 2013 - Oktober 2013 - November 2013
Vielleicht haben Sie es in der Zeitung gelesen. In diesem Jahr hatten wir in unserer Gemeinde eine Kronjuwelen-Konfirmation. Erich Helmer,
wohnhaft zwar in Peine, aber seit einigen Jahren Mitglied unserer Gemeinde, blickte auf seine Konfirmation zurück, die am 12. April 1938, also vor 75 Jahren, stattfand. Allerdings nicht in Dungelbeck, sondern in Niedersachswerfen, einem kleinen Ort am Südrand des Harzes, wo sein Vater [Karl Helmer] damals Pastor war. An dieser Stelle gratulieren wir noch einmal herzlich.

http://www.dastelefonbuch.de/Personen/Helmer/Peine--Kernstadt%20Nord:
Erich Helmer,
Hermann-Löns-Str. 44, 31224Peine, Kernstadt Nord; Tel.: 05171/ 1 31 22

http://kirche-peine.de/gemeinden/voehrum/gemeindeleben/musik/blockfloeten-a/:
Doris Petschuleit-Helmer,
Hermann-Löns-Str.44, 31224 Peine; Tel.: 05171/ 1 31 22; eMail: petschuleit[a]web.de

http://www.stederdorf.de/fileadmin/bilder/_Presseberichte/PAZ/2011/Q3/2011-08-05_PAZ_HP_31-Wahlbekanntmachung.pdf (Für Kreiswahl am 11. September 2011):
Wahlbereich VII Peine-Kernstadt West mit Telgte, Berkum, Rosenthal, Schwicheldt, Vöhrum, Eixe und Röhrse
1 Sozialdemokratische Partei Deutschlands - SPD –
[……… ]
7. Helmer, Judith, 1985, Studentin,
Hermann-Löns-Str. 44, 31224 Peine

Es gab auch mal etwas über Erich Helmer in 99734 Nordhausen (Thüringen) [wer und was auch immer das gewesen sein mag] auf
http://www.vebidoo.de/c/erich_helmer+nordhausen (jetzt dort nicht mehr vorhanden)

http://www.glass-portal.privat.t-online.de/nsw/downloads/opferverzeichnis.pdf (zu dem späteren Pastor Erich Helmer und seinem Vater Pastor Karl Helmer, Seite 64, oben - aufgezeichnet von Reinhard Glaß im Jahre 2006) [Vorgänge zu Zeiten des Nationalsozialismus].

http://www.glass-portal.privat.t-online.de/nsw/pastoren_nsw.htm
| 25. | Karl Helmer
geboren 1891 in Braunschweig; 1921-1927 Pastor collaborator in Riddagshausen; 1927-1934 Pastor in Braunlage; 1934-1935 Pastor in Bettingerode/Westerode; 1935-Pastor in Niedersachswerfen; 1949-1951 Pastor in Groß Denkte; 1951-1961 Pastor in Lochtum, ab Juli 1959 auch stellvertretender Propst der Propstei Vienenburg; im Ruhestand ab 1961; 1961-1966 Verwaltung der Pfarrstelle Lochtum; gestorben 1980 in Bad Harzburg


http://www.glass-portal.privat.t-online.de/nsw/downloads/opferverzeichnis.pdf
Karl Helmer (1891-1980), dessen Ehefrau jüdischer Abstammung war
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KIRCHE BEGEHT VERBRECHEN AUS NOTWENDIGKEIT

Bundesrepublik Deutschland / Westdeutschland / Rechtsstaat:
In 1968 wurde den Oberhäuptern der Evangelischen Kirche von einem verlässlichen Zeugen aus ihren eigenen Reihen von
DEN AN DEN JUGENDLICHEN IN FREISTATT BEGANGENEN VERBRECHEN, die in seiner Anwesenheit geschahen, berichtet. Der Zeuge war Pfarrer Erich Helmer. Die Oberhäupter der Evangelischen Kirche wimmelten ihn ab mit der bagatellisierenden Rechtfertigung, dass ES NOTWENDIGSEI DIE JUGENDLICHEN IN FREISTATT SO ZU BEHANDELN / ZU MISSHANDELN.

DIE VERBRECHEN WERDEN NICHT GEAHNDET.

Solche Verbrechen gegen Kinder und Jugendliche wurden weitgehend von den Verantwortlichen als „alltäglich“, „normal“ ––– „jahrzehntelange gängige Praktik auf dem gesamten Bundesgebiet“ ––– und als „akzeptabel“ angesehen.

Diese nachkriegsdeutschen Verbrechen wurden nie geahndet und, natürlich, die Opfer auch nie entschädigt.

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DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

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zu ANSTALT FREISTATT IM WIETINGSMOOR
(bundesrepublikanisches Arbeitserziehungslager im Moor für Kinder und Jugendliche)
zu den VON BODELSCHWINGHSCHEN ANSTALTEN BETHEL gehörend

Kein Bundeskanzler und auch Angela Merkel nicht …
Kein Bundespräsident und auch Joachim Gauck nicht …
hat sich je für
FREISTATT interessiert
hat das Schicksal der
FREISTATT-OPFER je interessiert
hat den
TATORT je besucht
hat sich je zu den dort begangenen
VERBRECHEN geäussert, geschweige denn diese verurteilt.
Nur DIE KOMMANDANTUR / DIE HAUPTZENTRALE, BETHEL, haben verschiedene von ihnen besucht, so auch Angela Merkel (am 25.09.2006 und ein zweites Mal am 27.10.2007); Joachim Gauck (am 25.02.2014); Gerhard Schröder (am 27.11.2003); Helmut Kohl (am 27.03.1985); Roman Herzog (am 09.06.1998); GustavHeinemann (am 10.03.1971).

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DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

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Man lese und studiere als nächstes, bitte, folgenden 1819 Zeichen (einschließlich Leerzeichen) umfassenden meinerseitigen Auszug aus folgendem 456 Seiten langen Kirchendokument

Evangelische Kirche von Westfalen

Verhandlungen der 2. (ordentlichen) Tagung
der 16. Westfälischen Landessynode
vom 10. bis 13. November 2009

[ insgesamt 456 digitale Seiten ]

@
http://www.kirchenrecht-westfalen.de/begruendung/27839.pdf


Seite 209 (digital), Seite 197 (wenn ausgedruckt auf Papier) :

Heimerziehung in den 1950er/1960er Jahren in evangelischen Einrichtungen


einem Auszug, der, hier in meinem eigenen Forum, sowohl wie auch in vielen anderen relevanten Foren, von mir wiedergegeben wird :

EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM @

http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=1170#p1170

… aus einem Kirchendokument, in dem, u.a., auch über folgende Dinge zu lesen sind :


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» [] Kindern und Jugendlichen. In den FREISTÄTTER HÄUSERN für männliche Fürsorgezöglinge herrschte darüber hinaus eine Subkultur der Gewalt unter den Jugendlichen, die durch die Ordnungen des Hauses – die Bildung hierarchisch gestaffelter Gruppen, die Übertragung von Aufsichtsfunktionen an Zöglinge, ein Punktsystem für Arbeitsleistung und Betragen sowie die Verhängung von Kollektivstrafen – ermöglicht und gefördert wurde. Neben der physischen ist die psychische Gewalt zu nennen: ein strenges, an Kloster, Gefängnis und Kaserne angelehntes pädagogisches Regime, demütigende und entwürdigende Strafrituale, Beschimpfungen und – ganz allgemein – eine lieblose, gefühlskalte Behandlung prägten den Umgang mit den Kindern und Jugendlichen (auch und gerade gegenüber Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderunge). Manche der uns geschilderten Praktiken fallen eindeutig in den Bereich der sexualisierten Gewalt. Bis zur gesellschaftlichen Zäsur von 1968 griffen die Einrichtungsleitungen, sofern sie Kenntnis von den Missständen erhielten (was durchaus vorkam), nicht ein. Die Heimaufsicht wurde erst zu Beginn der 1960er Jahre allmählich etabliert. Erst ab Ende der 1960er Jahre setzte in den Heimen auf breiter Front ein Reformprozess ein.
Bei der historischen Bewertung dieser Vorgänge ist festzuhalten, dass viele Formen der Gewalt – deren Anwendung durch Vergleich der Interviews mit Betroffenen mit anderen schriftlichen und mündlichen Quellen sicher nachgewiesen werden kann – durch die damalige Gesetzgebung nicht gedeckt waren, gegen eindeutige Erlasse und Verordnungen der Landesbehörden verstießenund
mithin auch nach den rechtlichen Normen der Zeit als Körperverletzung, schwere Körperverletzung oder Kindesmisshandlung hätten gelten müssen wenn sie denn zur Kenntnis der Justizbehörden gelangt wären.

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DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

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    WER HAT MITTE 1980 DAS TORFWERK IN DER BETHEL-EIGENEN ARBEITSERZIEHUNGSANSTALT FREISTATT NIEDERGEBRANNT UND WARUM?

    Image - Abbildung eines damaligen lokalen Artikels vom Di. 20.05.1980, MIT FOTO DER BRANDSTÄTTE, anzuschauen auf der Freistätter-Feuerwehr-Webseite @ http://www.feuerwehr-freistatt.de/cms/download.php?cat=26_Chronik%20-%20Besonderes&file=Torfwerk.JPG

    Welche Lokalzeitung das damals war, die darüber berichtete hat, ist momentan nicht genau festzustellen.

    .
    Torfwerk in Freistatt bis auf Grundmauern abgebrannt

    Schaden wird zunächst auf 500000 DM geschätzt

    Freistatt (If) – Bis auf die Grundmauern vernichtet wurde in der Nacht zu gestern das Torfwerk in Freistatt. Kurz nach 22 Uhr brach am Montag aus noch ungeklärten Gründen ein Feuer in dem Gebäude aus, in dem während dieses Tages nicht gearbeitet worden war. Mit zehn Löschfahrzeugen und rund 100 Feuerwehrmännern waren sechs Wehren am Einsatzort damit beschäftigt, daß der umliegende Wald [nicht] ebenfalls ein Opfer der Flammen wurde. Diese Gefahr bestand wegen der bereits seit über 14 Tagen anhaltenden Trockenheit. Der durch das Feuer angerichtete Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 500000 Mark.

    Entdeckt wurde der Brand von einem Mitarbeiter des Torfwerks []

    [ ……… ]

    [ ……… ]

    [ ……… ]

    Das Gebäude selbst war nicht mehr neu. Es jedoch wieder aufzubauen, mit allen Einrichtungen, würde mehr als eine halbe Millionen Mark kosten. []


    Die Arbeit im Moor muß trotz alledem weitergehen, der reife Torf muß abgetragen warden, damit das Stechen und Planieren auf dem Feld wieder aufgenommern werden kann. Man wird sich bemühen müssen, eine Zwischenlagerstätte zu finden.

    .
    Die Betitelung zu diesem dazugehörenden Foto liest: „VÖLLIG ZERSTÖRT wurde in der Nacht zu gestern das Torfwerk in Freistatt, nachdem dort aus noch ungeklärten Gründen ein Feuer ausgebrochen war. – Foto Heike Rohlfs“

    WER MEHR WISSEN MÖCHTE, WAS DIESEN ARTIKEL AUS DEM JAHRE 1980 BETRIFFT, UND DIESE REPORTAGE IM GENAUEN UND VOLLSTÄNDIGEN WORTLAUT LESEN MÖCHTE, BEGEBE SICH BITTE ZUR ABBILDUNG DES ORIGINALS DIESES ARTIKELS AUF DER FREISTÄTTER-FEUERWEHR-WEBSEITE oder lese weiter, unter anderem @ http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2064761#2064761

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    1864
    Johann Georg Kohl schreibt in seinem Buch »Nordwestdeutsche Skizzen« über
    die Torfarbeiten in den niedersächsischen Mooren: »Die Beschäftigung der Leute ist so schwer, so eintönig und so wenig poetisch wie die Sklavenarbeit der Neger beim Diamantenwaschen in Brasilien«.
    Buch in Nachdruck v. 1990 als Leihgabe im [Bethel Haupt]Archiv vorhanden.

    .
    .
    Dezember 1982
    Das neu errichtete Torfwerk [ für die Verarbeitung von Weißtorf als Garten und Düngetorf ] wird in Betrieb genommen.
    Chronik Gossing.

    .
    .
    Ende des Jahres 1995
    Die Torfwirtschaft wird aufgegeben und das Torfwerk geschlossen.
    Information Gossing, 31.01.1997.

    .
    Die letzten drei Hinweise stammen aus der Chronologie @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Freistatt_-_Was_entspricht_der_Wahrheit_und_was_nicht.html (meiner eigenen seit dem Jahre 2003 bestehenden Webseite).
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DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

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SCHON IM JAHRE 1973 GAB ES IN FREISTATT EINEN ERSTEN BRANDANSCHLAG GRÖßEREN AUSMAßES.

DIE 65 JAHRE ALTE HISTORISCHE MOORKIRCHE IN DER BETHEL-EIGENEN ARBEITSERZIEHUNGSANSTALT FREISTATT GING IN FLAMMEN AUF.

WER HAT MITTE 1973 DIE MOORKIRCHE IN DER BETHEL-EIGENEN ARBEITSERZIEHUNGSANSTALT FREISTATT NIEDERGEBRANNT UND WARUM?

Image - Abbildung eines lokalen Zeitungsartikels vom Mo. 16.07.1973, MIT VIER FOTOS DER BRANDSTÄTTE, anzuschauen auf der Freistätter-Feuerwehr-Webseite @ http://www.feuerwehr-freistatt.de/cms/download.php?cat=26_Chronik%20-%20Besonderes&file=Kirche_komplett_2.JPG


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Freistätter Moorkirche ging in Flammen auf

Der gesamte Umkreis im Einsatz – Der Glockenturm blieb erhalten.

Freistatt (u)In ganz Freistatt, auch darüber hinaus in weiten Kreisen der Bevölkerung, herrscht große Betroffenheit: [Freitag 13.07.1973] In der Nacht zum Sonnabend brannte die Moorkirche, [] Das besonders Betrübliche: Vorsätzliche Brandstiftung ist nicht auszuschließen, doch sind die Ermittlungen der Kriminalpolizei noch nicht abgeschlossen.

[ ……… ]

[] Es stand bereits das ganze Dach der Moorkirche in hellen Flammen. Da --- es war 0:27 Uhr --- heulten auch schon die Sirenen, und im Hause Lähnemann eilte die Hausfrau erneut ins Dachgeschoß. Ihr Ruf: „
Die Kirche brennt!
“ schreckte die Familie zusätzlich auf.

17 Stahlrohre bekämpfen Brand

[ ……… ]


Aber die Moorkirche, ein außen mit Holzbrettern verkleideter Ziegel-Fachwerkbau, der mit Torf gegen Wärme und Kälte isoliert war, konnte trotz des massiven Einsatzes nicht gerettet werden. []

[ ……… ]

Moorkirche nur 65 Jahre alt

Nach der Gründung der Anstalt Freistatt 1898 []

[ ……… ]

Das Gotteshaus, dessen Mittelschiff 9 mal 35 m maß und das ein Querschiff nach osten hatte, ist also fast genau 65 Jahre alt geworden. []

[ ……… ]

[ ……… ]

[ ……… ]

Am gestrigen Sonntag [15.07.1973] versammelte sich die Kirchengemeinde Freistatt zum Gottesdienst im Speisesaal der Arbeiter-Kolonie Freistatt. Pastor Lähnemann stellte in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen das schreckliche Geschehen in der Nacht zum [Sonnabend] 14. Juli 1973.

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WER MEHR WISSEN MÖCHTE, WAS DIESEN ARTIKEL AUS DEM JAHRE 1973 BETRIFFT, UND DIESE REPORTAGE IM GENAUEN UND VOLLSTÄNDIGEN WORTLAUT LESEN MÖCHTE, BEGEBE SICH BITTE ZUR ABBILDUNG DES ORIGINALS DIESES ARTIKELS AUF DER FREISTÄTTER-FEUERWEHR-WEBSEITE oder lese weiter, unter anderem @ http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?p=2064952#2064952


Die Betitelung des ersten von vier dazugehörenden Fotos liest: „DIE MOORKIRCHE FREISTATT, wie sie den Anstaltsbesuchern in Erinnerung bleiben wird.

Die Betitelung des zweiten von vier dazugehörenden Fotos liest: „LÖSCHEINSATZ AM QUERSCHIFF. Während die Seitenwand schon einstürzte, hält sich der Ostgiebel noch.

Die Betitelung des dritten von vier dazugehörenden Fotos liest: „DIES VON OSTEN aufgenommene Foto vermittelt einen Eindruck von dem Ausmaß des Brandes, der die Moorkirche einäscherte, und dem Funkenregen. Auf dem Ostgiebel hält sich noch das Kreuz, rechts davon der Nordgiebel mit dem Schornstein.

Die Betitelung des vierten von vier dazugehörenden Fotos liest: „EIN GEWIRR von angebranntem Balkenwerk und nur wenige stehengebliebene Mauerreste --- das waren am Sonnabend morgen die Überbleibsel der einst ansehnlichen Moorkirche in Freistatt. Rechts der Ostgiebel des Querschiffs. – Foto Zingler“

ZU DEM "WARUM" DER ABFACKELUNG DER KIRCHE IN FREISTATT IN 1973:

Kurzer Auszug aus dem Artikel von Peter Wensierski »Heimkinder-Schicksale: "Wie geprügelte Hunde"« im SPIEGEL (vom 11.02.2006) @ http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/heimkinder-schicksale-wie-gepruegelte-hunde-a-400215-2.html

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1970 schufteten noch immer 300 Menschen im Moor. Die "Hausväter" sind weiterhin ohne pädagogische Ausbildung. Hinter den vergitterten Fenstern werden die Jugendlichen in zellenartigen Schlafräumen nachts eingeschlossen. Drei Jahre später [ in der Nacht vom Freitag 13.07.1973 zum Sonnabend 14.07.1973 ] geht die Moorkirche in Flammen auf - zwei Zöglinge haben sie als Fanal des Protestes angezündet. Kurz darauf feiert man in Freistatt den 75. Geburtstag und errechnet, dass genau 92716 "Betreute" die Moorburg durchlaufen haben, allesamt "abgeschobene Unbequeme".
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DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

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Seitens den VON BODELSCHWINGHSCHEN ANSTALTEN BETHEL und seitens seiner Teilanstalt der DIAKONIE FREISTATT IM WIETINGSMOOR, jedoch, bleibt die Abfackelung der Freistätter Kirche ("Moorkirche"), niedergebrannt in 1973, und die Abfackelung des Freistätter Torfwerkes, niedergebrannt in 1980
, weitgehend unerwähnt im Internet.
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WAS SIND DIE BETHEL-EIGENEN ARCHIVE WIRKLICH WERT?

Meinerseitiger Hinweis auf eine diesbezügliche Dokumentation @ http://www.ekd.de/archive/dokumente/pub/aea/_38_1998.pdf
(Umfang dieser Dokumentation: insgesamt 117 digitale Seiten; 19.59 MB)

»Aus evangelischen Archiven (Neue Folge der„Allgemeinen Mitteilungen“) Nr. 38, 1998« –– »Im Auftrag des Verbandes kirchlicher Archive in der Arbeitsgemeinschaft der Archive und Bibliotheken in der evangelischen Kirchehrsg. v. Bernd Hey und Gabriele Stüber«

Enthalten in dieser Dokumentation ist auch ein diesbezüglicher Aufsatz von Prof. Dr. Matthias Benad:

Kurzangabe: »Benad, Akten, Fakten und Legenden«
(Umfang dieses Aufsatzes: insgesamt 17 digitale Seiten) (Stand: 1998)

Dieser Aufsatz enthalten in der ersterwähnten diesbezüglichen Dokumentation ist auf folgenden Seiten der Dokumentation zu finden: Seite 92-108 (digital); Seite 94-109 (wenn ausgedruckt auf Papier)


»Akten, Fakten und Legenden.
Die Bedeutung diakonischer Archive, dargelegt am Beispiel der Betheler Aktendokumentation zur "Euthanasie"
«


Matthias Benad

Prof. Dr. Matthias Benad in diesem seinem Aufsatz macht, u.a., folgende diesbezügliche Aussagen sowohl wie zitiert diesbezügliche Aussagen aus anderen Quellen:

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Auch in großen diakonischen Einrichtungen wie den v. Bodelschwinghschen Anstalten, die seit Jahrzehnten über ein Archiv verfügen, hat die ungeklärte Frage, wie mit Altakten umzugehen und wie der Zugang zu Archivgut zu regeln sei, ihre Spuren hinterlassen. Das sei im folgenden kurz dargelegt am Beispiel des HAUPTARCHIVS BETHEL und anhand des Umgangs mit der seit nunmehr ca. 30 Jahren dort aufbewahrten Aktendokumentation über den Kampf der Anstaltsleilung gegen die als "Euthanasie" bezeichneten Krankenmorde der Nationalsozialisten.
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Erwähnt in diesem Aufsatz wird auch das ARCHIV DER DIAKONIE FREISTATT IM KREISDIEPHOLZ, IN NIEDERSACHSEN
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Ein 1976 vom westfälischen Landesamt für Archivpflege in Münster (jetzt: "Westf. Archivamt") erarbeitetes Gutachten stellte aber bereits fest, daß aus mehr als einhundert Jahren Verwaltungsgeschichte des Anstaltskomplexes "herzlich wenig" Registraturgut übriggeblieben ist.
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etwa ein Viertel der seinerzeit vorhanden Dokumente schon nicht mehr vorlag, als der Bestand um 1967 aus dem Büro des Anstaltsleiters in die Obhut des Hauptarchivs kam.
"So sind die nachgebliebenen Akten von einer geradezu verblüffenden Dürftigkeit und Unordnung, die in einem sehr krassen Gegensalz stehen zu der peinlichen Ordnung, die sonst in unseren Anstaltsakten im allgemeinen gewahrt wird."

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Seine Darstellung hat mit dem tatsächlichen Ablauf der Ereignisse wenig zu tun, erinnert aber um so mehr an mittelalterliche Heiligenlegenden. Pergande erfand []
[] bruchlos in eine Darstellung einfügt, ind er auch sonst noch an vielen Stellen Irrtum und Phantasie eine scurrile Verbindung mit Tatsachenüberlieferungen eingegangen sind. Tatsächliche und fiktive Ereignisse wurden von Pergande in einer frei erfundenen Chronologie miteinander verknüpft []
[] Pergandes Darstellung erweckte den Eindruck eines historischen Tatsachenberichts und wurde entsprechend rezipiert.

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Auf Seite 108 (digital) / Seite107 wenn ausgedruckt auf Papier) dieses Aufsatzes von Prof. Dr. Matthias Benad heißt es dann zusammenfassend:
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Halten wir also fest:

● Die archivalische Situation in den v. Bodelschwinghschen Anstalten war in weiten Bereichen mehr als einhundert Jahre lang geprägt von unprofessionellem Umgang mit Archivgut.

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Dieser aufschlußreiche Aufsatz von Prof. Dr. Matthias Benad »Akten, Fakten und Legenden« ist ziemlich lang. - BITTE SELBST IM ORIGINAL @ http://www.ekd.de/archive/dokumente/pub/aea/_38_1998.pdf
WEITERLESEN UND DIE SACHE ÜBERPRÜFEN.
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DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

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Ich persönlich bin weder „getauft“ noch „konfirmiert“.

Das heißt, der am 28. Juli 1946 in Berlin-WEST geborene in seinen Jugendjahren – 1963in der Betheler Zweiganstalt Freistatt im Wietingsmoor durch die Hölle gegangene Australier Martin MITCHELL, ist weder „getauft“ noch„konfirmiert“.

Im „Christlichen Abendlande“ wurde damals schon und wird auch heute noch von den Erziehungsbeauftragten erwartet, dass die „Konfirmanden“ lernen was jetzt im Internet im folgenden relevanten diesbezüglichen „
Bildungsmaterial“@ http://www.selk.de/download/kku/KKU_Diakonie_08-2014.pdf wiedergegeben wird und was auch das folgende „schulische Material“ bezüglich BETHEL und FREISTATT und ihrem Gründer dem adeligen Friedrich von Bodelschwingh („Vater Bodelschwingh“) miteinschließt:


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Im Haus der Diakonie

Materialien für den Konfirmandenunterricht


Erarbeitet und herausgegeben von der Kommission für kirchliche Unterweisung (KKU) der Selbständigen Evangelisch-LutherischenKirche (SELK) © 2 014

Die Kopiervorlagen dieses Materialsets dürfen für den kirchlichen und schulischen Gebrauch vervielfältigt werden.

[ Diese „Materialien für den Konfirmandenunterricht“ umfassen insgesamt 52 Seiten. ]

[Seite 25]
Arbeitsblatt 9

Friedrich von Bodelschwingh – Friedrich Christian Karl von Bodelschwingh wird am 6. März 1831 als sechstes Kind von Charlotte und Ernst von Bodelschwingh in Haus Mark im Tecklenburger Land/Westfalen geboren.

Die Familie von Bodelschwingh ist recht wohlhabend. Als Friedrich 11 Jahre alt ist, wird sein Vater für einige Jahre Finanzminister des preußischen Königs in Berlin. In dieser Zeit ist Friedrich von Bodelschwingh Spielgefährte des preußischen Prinzen. Später wohnt die Familie dann wieder in Westfalen.

1849 macht Friedrich in Dortmund Abitur. Er studiert dann ein Semester lang Pflanzenkunde in Berlin und macht anschließend eine landwirtschaftliche Ausbildung. In diesen Jahren lernt er die große Not der einfachen Landbevölkerung kennen. Sein Wunsch zu helfen wächst.

Mit 23 Jahren beschließt er Missionar zu werden und beginnt das Studium der Theologie in Basel. Nach vier Studienjahren macht er sein Examen in Münster. Seine erste Pfarrstelle hat er von 1859-1863 in Paris. Ab 1864 ist er Gemeindepfarrer in Dellwig in der Nähe von Dortmund.

Bereits 1861 gründet Friedrich eine eigene Familie und heiratet seine Cousine Ida von Bodelschwingh. Die Eheleute bekommen zunächst 4 Kinder. 1869 jedoch erleben Friedrich und Ida von Bodelschwingh eine sehr schwere Zeit: ihre 4 Kinder sterben innerhalb weniger Wochen an der Krankheit Diphtherie.

Ab 1872 übernimmt Friedrich von Bodelschwingh eine neue Arbeit: Er wird Leiter der Rheinisch-Westfälischen Einrichtung für Epilepsiekranke und des dazugehörigen Diakonissenhauses in Bielefeld.

Diese Einrichtungen entwickeln sich in den folgenden Jahren sehr stark weiter. Endlich kann Friedrich von Bodelschwingh etwas für die Menschen tun, die arm und in Not sind. Durch seine Person und seinen Einsatz prägt er die Arbeit in Bielefeld so sehr, dass sie bis heute untrennbar mit seinem Namen verbunden ist. In den Jahren seiner Leitung gibt es unter anderem folgende Entwicklungen:

● 1874 – Die Einrichtung für die Kranken bekommt den Namen „BETHEL“ (Haus Gottes).

● 1877 – Die DiakonenbruderschaftNAZARETH“ (Heimatort Jesu) wird gegründet, um genügend Mitarbeiter für die verschiedenen Arbeitsbereiche zu haben.

● 1882 – In WILHELMSHOF bei Bielefeld [ECKARDTSHEIM] wird eine Arbeit für wandernde Landarbeiter gegründet.
Diese Arbeit wird 1899 auf einen weiteren Ort (FREISTATT im Diepholzer Moor) ausgedehnt.

Während dieser arbeitsreichen Jahre werden dem Ehepaar Bodelschwingh von 1869 an vier weitere Kinder geschenkt, drei Söhne und eine Tochter. Der 1877 zuletzt geborene Sohn Friedrich übernimmt später von seinem Vater die Leitung der vielfältigen Arbeit in Bielefeld, die bis heute besteht. Sie trägt in unserer Zeit den Namen „v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel“ [zuvor „v.Bodelschwinghsche Anstalten Bethel“] – in Erinnerung an den Mann, der sie maßgeblich geprägt hat. Über die aktuelle Arbeit in Bethel informiert dieI Internetseite
http://www.bethel.de .

In seinen letzten Lebensjahren ist Friedrich von Bodelschwingh oft krank. Am 2. April 1910 stirbt nach mehreren Schlaganfällen in Bethel, wo er auch begraben liegt.

[Seite 28]
Arbeitsblatt 10 [Anweisungen an dieKonfirmanden]

Friedrich von Bodelschwingh Steckbrief

Lies die Lebensbeschreibung (Arbeitsblatt 9) über Friedrich von Bodelschwingh aufmerksam durch.

Füllt in einer Partnerarbeit jeder den Steckbrief aus und übt einen Vortrag über Friedrich von Bodelschwingh ein.

STECKBRIEF
Name:
Geburststag:
Geburtsort:
Kindheit/Familie:
Ausbildung/Werdegang:
Eigene Familie:
Prägende Erlebnisse:
Lebenswerk:
Todestag:
Was aus seinem Lebenswerk geworden ist:

[Seite 29]
Arbeitsblatt 10 – Lösung

[Seite 30] Arbeitsblatt11 [historische Familienfotos]

[Seite 31]
Arbeitsblatt 12 [Lernmaterial zu Bethel/Bodelschwingh]

[Seite 52]
[Schlußwort/Zusammenfassung]


Materialien für den Konfirmandenunterricht

Das diakonische Handeln der Kirche fließt aus dem diakonischen Handeln Gottes in Jesus Christus. Von dieser Grundlage her will diese Arbeitshilfe den Unterrichtenden Material an die Hand geben, u Konfirmanden einen Zugang zum Thema „Diakonie“ zu erschließen.
Mithilfe von Arbeitsblättern zeigt sie den Konfirmanden die biblische Grundlegung, lässt sie Persönlichkeiten aus der Geschichte der Diakonie kennenlernen, gibt Informationen über Diakonie in Deutschland und führt dadurch hin zu einer konkreten diakonischen Aktion im eigenen Lebensumfeld der Konfirmanden.
Das Material kann sowohl im normalen Unterricht als auch als Stationenarbeit, etwa auf einer Konfirmandenfreizeit, eingesetzt werden.

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Am Mo. 29.08.2016 per Email an petschuleit[a]web.de gesandt.

[Die Email konnte leider nicht zugestellt werden: "not available"]

SUBJECT: Eine Bitte an Pastor Erich Helmer von einem ex-Freistätter aus Australien.

Sehr geehrter Herr Pastor Erich Helmer
(
Adresse: Hermann-Löns-Straße 44, 31224 Peine
),

Ich bin ein ex-Freistätter „Fürsorgezögling“ der frühen 1960er Jahre (Jahrgang1946), der am 23.03.1964 direkt von Freistatt aus nach Australien ausgewandert ist (eine von mir persönlich damals hart erkämpfte Ausreise, denn westdeutsche Jugendamtsbehörden wollten mich lange Zeit nicht ziehen lassen, obwohl Australien mich zusammen mit meinen Eltern und Geschwistern schon zwei Jahre zuvor als Einwanderer akzeptiert hatte).

Seit Ihrem Leserkommentar in der Braunschweiger Zeitung vom 22. September 2008 bezüglich der „Diakonie Freistatt“ / „Diakonischen Heime Freistatt“ (festgehalten unter der Überschrift "
VERBRECHEN IM NAMEN DER KIRCHE" @
http://www.spurensuche-meinung-bilden.de/index.php?id=4&topic=10&key=2) habe ich mich schon mehrmals gefragt; und ich frage Sie jetzt einfachmal ganz direkt:

Würden Sie nicht gerne ein mehr ausführliches Statement in Ihren eigenen Worten abgeben wollen – einen längeren detaillierten Bericht über alles was damals dort in Freistatt im Wietingsmoor abging und was Sie perönlich aus eigenem Wissen bezeugen können?

Meine Bitte an Sie: Bitte kommen Sie diesem meinem Wunsch nach.

Mit vorzüglicher Hochachtung und Besten Wünschen und Grüßen aus Australien!

Martin MITCHELL

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Nach weiterem Versuch meine kürzlich verfasste Email an Pfarrer Erich Helmer (Zeitzeuge!) einst Angestellter in FREISTATT angezeigt im unmittelbar vorhergehenden Beitrag hier in diesem Thread – doch noch an ihn zuzustellen (unter einer anderen Email-Adresse), hat dieser mir am 03.09.2016 wie folgt geantwortet:

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Sehr geehrter Herr Mitchell,

haben Sie Dank für Ihr Schreiben vom 01. Sept. [2016] mit der Bitte um einen ausführlicheren Bericht über die
DIAKONISCHEN HEIME IN FREISTATT und die damit verbundenen Behandlungen an den dort unterbrachten Jugendlichen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich mit meinen fast 94 Jahren absolut keinen Schwung mehr habe, um längere Berichte abzufassen. Ausserdem habe ich im Internet sehr viele Berichte von Ihnen gelesen, die über die damaligen Zustände bezgl. der Behandlung der dort untergebrachten Jugendlichen berichteten, dass weitere Aussagen sich erübrigen.

Ihre Grüße und Wünsche erwidere ich gern und wünsche Ihnen alles Gute.

Erich Helmer, Pfr.em.

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Es wird also nichts mehr aus seiner Feder und aus seinem eigenen direkten Wissen kommen.
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Am Di. 13.09.2016 habe ich folgende weitere Email an Erich.Helmer[a]web.de gesandt.

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SUBJECT: Nochmaliger Kontakt von dem ex-Freistätter aus Australien mit einer etwas anderen Bitte.

Sehr geehrter Herr Pastor Erich Helmer,

es ist wirklich schade, dass ich Sie nicht habe dazu bewegen können Ihre eigenen Erfahrungen als Pfarrer in der
Erziehungseinrichtung FREISTATT im Jahre 1968 zu schildern; denn ein hohes Alter allein ist m.M.n diesbezüglich nun doch nicht wirklich ein Hinderness.

Meine Recherchen ergeben jedoch, dass Sie schon im Jahre 1991 ein 80-seitiges Buch veröffentlicht haben: »(1991) Unvergeßlich, Erlebte Erzählungen, ERICH HELMER«. Vielleicht enthält diese Ihre derzeitige Veröffentlichung ja auch etwas über Ihre Erfahrungen als Pfarrer in der
Erziehungseinrichtung FREISTATT im Jahre 1968. Aber auch wenn das Buch nichts über die Erziehungseinrichtung FREISTATT enthält, würde ich es trotzdem – gerade weil Sie es sind der darin erzählt – gerne lesen.

Deshalb, falls Sie ein gratis Exemplar dieser Ihrer „Erzählungen“ übrig haben, wäre ich Ihnen sehr dankbar wenn Sie mir dies auf mein Postfach (bzw. Postfach eines meiner australischen Freunde) wie folgt adressiert

Martin MITCHELL
C/- CBSCustom Based Software
P O Box
000000
INGLE FARM SA 5098
A U S T R A L I A

zukommen lassen könnten.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Martin MITCHELL

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Raffi

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An alle Berliner ehemaligen Heimkinder!

Wie ich erfahren habe aus erster Quelle hat es an der Anlaufstelle Fregestr. und die im Prenzlauer Berg in Berlin Unstimmigkeiten
bei der Berechnung der Rentennachzahlung gegeben, bei einigen wurden statt Volljährigkeit 21 Jahre was früher so war , eine Volljährigkeit 18 Jahre berechnet... Damit stimmt bei einigen Älteren die Berechnung nicht es fehlt also Geld .. also unbedingt verbreiten und kontrollieren, gerade bei den älteren Jahrgängen...
 
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Die heutige Bethel-eigene [FREISTATT] WOHUNGSLOSENTREFFEN-WEBSEITE @ http://www.wohnungslosentreffen.de/faq.html
ist ausnahmsweise auch von Australien aus aufrufbar. IMPRESSUM @ http://www.wohnungslosentreffen.de/impressum.html . Diese Webseite besteht erst seit dem 31.05.2016.

Die heutige Bethel-eigene [FREISTATT] WOHNUNGSLOS.INFO (aka FREISTÄTTER-ONLINE-ZEITUNG-WEBSEITE) @ http://www.wohnungslos.info/
aber bleibt weiterhin für Australien gesperrt. IMPRESSUM @ http://www.wohnungslos.info/impressum . Diese Webseite besteht seit dem 20.11.2011, war aber von diesem Zeitpunkt an bis heute, durchgehend, noch nie von Australien aus aufrufbar; und alle meinerseitigen diesbezüglichen Kontaktaufnahmen mit dem Betreiber werden von Bethel ignoriert.
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DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

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Am 31.05.2016 erschien in der Braunschweiger Zeitung @ http://www.braunschweiger-zeitung.de/region/ehemalige-heimkinder-klagen-an-id2312700.html ein Artikel mit folgender Überschrift:

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Ehemalige Heimkinder klagen an

Braunschweig. Viele, die vor Jahrzehnten misshandelt wurden, warten auf Wiedergutmachung – auch der Braunschweiger Dieter Maikowski.
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Dieser Artikel steht mir nicht zur Verfügung; man kann ihn nur gegen die Zahlung einer Gebühr einblicken und lessen (die meisten von uns wissen also leider nicht was Dieter Maikowskis Geschichte war und ist).

Zu diesem Artikel hat der ehemalige Erzieher, Pfarrer Erich Helmer (der damals [1968] dort in FREISTATT nur vorübergehend angestellt war) folgenden Leserkommentar abgegeben; und er hat mir gerade (am 16.09.2016) eine Kopie dieses seines Leserkommentars zukommen lassen:

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Auf Ihren Artikel vom 31.05[.2016] "Heimkinder klagen an" nehme ich Bezug und möchte dazu Stellung nehmen:

plötzlich stand jene Zeit vor mir, die ich nach meiner Verabschiedung als Militärpfarrer erlebt habe. Von meinem damaligen Militärbischof hatte ich für die Zeit bis zur Übernahme einer neuen Stelle ein Angebot angenommen, vorübergehend als Hilfskraft in der "
diakonischen Erziehungsanstalt" (also einer kirchlichen Einrichtung!) in FREISTATT bei Diepholz mitzuwirken. Nach meiner dortigen Ankunft wurde mir gesagt: "Wir haben hier junge Leute, die aber streng "angefasst" werden müssen, weil sie lernen müssen, sich der Umwelt anzupassen, wir erwarten also Hilfestellung in der Erziehung."

Was ich dann erlebte war mehr als erschreckend. Ich nenne nur einige Beispiele:

Jeder Tag begann schon sehr früh, oft um fünf Uhr. Nach dem "Bettenbau" wurde kontrolliert, ob alles in Ordnung war. War der Fußboden nicht sauber genug, mußten die Heiminsassen mit ihrer Zahnbürste (!) den Boden putzen. Streikte einer, so bekam er Faustschläge.

Beim Frühstückstisch in einem Eßsaal saßen alle an den Tischen und bekamen meistens Haferbrei oder eine andere Mehlspeise. Wir - die "Erzieher" saßen gegenüber an einem gesonderten Tisch und bekamen Butter, Wurst oder Schinken, jeweils einen üppigen Frühstückstisch.

Nach dem Antreten zur Tagesarbeit gab es Boxhiebe oder Fußtritte für alle, die nicht schnell genug waren oder eine eigene Meinung laut werden ließen. Das Torfstechen, war so gestaltet, dass es nach Zeit und Leistung ging und wehe dem, der versuchte, einen Moment zu pausieren.

Ich war entsetzt über alle diese Dinge und forderte mehr Mitmenschlichkeit, Geduld und Liebe, man sei doch eine kirchliche Einrichtung...! Die Antwort war: das sei man auch, aber hier käme man nur mit Härte und Zwangsmethoden weiter...

Ich habe das Verhalten meinem damaligen Militärbischof und der zuständigen Landeskirche mitgeteilt.


Es änderte sich nichts.

Es ist unmöglich, alle erlebten Zustände aufzuschreiben.

Mein Versuch, den jungen – angeblich so schwierigen – Menschen ein klein wenig liebevoller zu begegnen fand kein Verständnis bei den "Erziehern".

Und das bei einem diakonischen Werk !!

Ich kann Herrn Maikowski nur wünschen, dass er eine Wiedergutmachung von der Kirche bekommt.

Erich Helmer, Peine (93 Jahre)

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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

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Dieser Thread »Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND« @ https://www.elo-forum.org/news-diskussionen-tagespresse/albtraum-erziehungsheim-13370/index3.html#post2021969
(Siehe Beitrag 1099, oben!) wurde von mir aus gutem Grund hier im ERWERBSLOSEN-FORUM-DEUTSCHLAND schon am Donnerstag, 4. Februar 2016, um 06:54 Uhr (MEZ/CET) eröffnet (bzw. auch dies als ein wichtiges Thema von mir angesprochen!). Wer persönliches Wissen was dieses Thema betrifft hat, sollte dies unbedingt kund tun.

Jetzt schon mal erscheint diesbezüglich folgende Veröffentlichung in der Fachzeitschrift Sozial.Geschichte Online 19 (2016) S. 61–113



Ein unterdrücktes und verdrängtes Kapitel der HeimgeschichteArzneimittelstudien an Heimkindern, SILVIA WAGNER, Sozial.Geschichte Online 19 (2016) [ @ http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42079/04_Wagner_Heime.pdf (insgesamt 54 digitale Seiten --- anfangend auf Seite 61 der Drucksache selbst --- Abschluss auf Seite 113 der Drucksache selbst) ]

[
„Dies ist eine Veröffentlichung der Sozial.Geschichte Online lizenziert nach [Creative Commons– CC BY-NC-ND 3.0]“ --- Dieser Hinweis, am Ende des Originals dieses Artikels ist noch etwas länger und detaillierter. Jeder sollte selbst dort nachsehen und sich genau informieren.
]

1. Einleitung

Obwohl ehemalige Heimkinder immer wieder berichteten, dass ihnen in den Erziehungseinrichtungen in dem Zeitraum von 1950 bis etwa Mitte der 1970er Jahre zum Teil über Jahre sedierende Arzneimittel verabreicht wurden, ist dieser Aspekt der Heimgeschichte bisher nur ansatzweise aufgearbeitet worden. Einige der Betroffenen äußerten die Vermutung, dass an ihnen Arzneimittelstudien durchgeführt worden seien. Als der Runde Tisch Heimerziehung (RTH) im Jahre 2009 seine Arbeit aufnahm, forderten ehemaligeHeimkinder deshalb, dass auch das Thema Arzneimittel dort Beachtung finden sollte. Dies wurde jedoch abgelehnt. Im Abschlussbericht des RTH finden nur die Verabreichung der Medikamente und eine Arzneimittelstudie an Heimkindern über die Prüfung des Neuroleptikums Truxal in dem Heim Neu-Düsselthal Erwähnung.
1
In dieser Studie heißt es:

„Wenn es im Rahmen der Heimerziehung zu generellen und kollektiven Behandlungen bzw. Sedierungen gekommen ist, die weniger den Kindern und Jugendlichen als der Disziplin im Heimalltag oder gar der Erforschung von Medikamenten zuträglich waren, ist dies als Missbrauch zu beurteilen und erfüllt ggf. den Tatbestand der (schweren) Körperverletzung – auch nach damaligen Maßstäben. Ob und in welchem Umfang eine solche Praxis vorkam, kann jedoch so viele Jahre später schwer beurteilt werden“.
2

In diesem Beitrag werden erste Ergebnisse eines Forschungsprojektes zusammengefasst, die eine neue Perspektive auf die Prüfung von Arzneimitteln in Heimen zwischen den 1950er und Mitte der 1970er Jahre ermöglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Studie von Neu-Düsselthal keine Ausnahme war, sondern dass in dem genannten Zeitraum in deutlich größerem Ausmaß als bisher bekannt Arzneimittelstudien an Heimkindern durchgeführt wurden. Der Beitrag rückt die Rolle der Medizin und Mediziner, die in der bisherigen Aufarbeitung der Geschichte der Heimkinder weitgehend unberücksichtigt blieb, in den Fokus.

Untersucht wird in dieser Arbeit zunächst die Situation in der BRD. Einen Vergleich zur DDR ist nur ansatzweise möglich (siehe Abschnitt 5.1). Eine Studie von Karsten Laudien und Christian Sachse liefert erste Hinweise über Arzneimittelstudien in den dortigen Kinderheimen.
3 Ebenso gibt es Anhaltspunkte für entsprechende Praktiken in anderen Staaten. Ein Forschungsprojekt in der Schweiz widmet sich gegenwärtig der historischen Aufarbeitung von Arzneimittelstudien, die in den 1960er und 70er Jahren unter der Leitung des Psychiaters Roland Kuhn, dem Entdecker des ersten Antidepressivums, unter anderem an Heimkindern durchgeführt wurden.4 In den USA erschien 2004 eine Reportage über HIV-positive Kinder in New Yorker Heimen, an denen bis dahin unerprobte Medikamente getestet worden seien.5

Diese Studie versucht in erster Linie, das Versäumnis des RTH aufzuarbeiten. Im Forschungsprozess kam zudem die Frage auf, inwieweit in den durchgeführten Arzneimittelstudien an Heimkindern in der BRD eine Kontinuität des Menschenbildes festzustellen ist, das während der Zeit des Nationalsozialismus zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit geführt hat. Die Studie untersucht daher den beruflichen Werdegang der an den Versuchen beteiligten Forscher, Ärzte und Mitarbeiter institutioneller Träger und stellt in zahlreichen Fällen bruchlose Berufsbiographien von an NS-Verbrechen verantwortlichen Medizinern in der BRD fest. Drittens beleuchte ich, inwieweit Arzneimittelstudien an Heimkindern dazu beitrugen, durch eine systematische Medikalisierung die Funktionsweise der Heime als „totaler Institution“ nach Erving Goffman zu optimieren (siehe die Abschnitte 8.2 und 8.3).6
Auch diese Perspektive sollte nicht übersehen werden.

[ ……… ]

–––––––––––––––––––––––––––––––––––––––

[ Fußnoten ]


1 Vgl. Uwe Kaminsky, Die Verbreiterung der „pädagogischen Angriffsfläche“, in: LVR (Hg.), Verspätete Modernisierung; Öffentliche Erziehung im Rheinland – Geschichte der Heimerziehung in Verantwortung des Landesjugendamtes (1945- 1972), Essen 2011, S. 485-494.
2 Abschlussbericht RTH, Berlin 2010, S. 20.
3 Karsten Laudien / ChristianSachse, Expertise zur „Aufarbeitung der Heimerziehung in der DDR“, Berlin 2012, S. 248ff.
4 Simone Rau, Medikamententests an Heimkindern werden untersucht, Tages-Anzeiger, 29. Mai 2015.
5 Dominik Groß, Ethische Grenzen humanmedizinischer Forschung, in: Volker Schumpelick / Bernhard Vogel (Hg.), Innovationen in Medizin und Gesundheitswesen, Freiburg 2010, S. 415-439, hier S. 427.
6 Erving Goffman, Asyle – Über diesoziale Situation psychiatrischer Patienten und anderer Insassen, Frankfurt am Main 1981.

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BITTE SELBST WEITERLESEN UND STUDIEREN IM ORIGINAL@ http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42079/04_Wagner_Heime.pdf
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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

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Ich veröffentlichte diesbezüglich ja auch schon am Sonntag, 31. Januar 2010, um 10:36 Uhr (MEZ/CET) unter folgender Überschrift »GERMAN INSTITUTIONS: Unglaubliches Ausmaß grausamer Menschenrechtsverletzungen«, u.a., @ http://www.chefduzen.de/index.php?topic=10331.msg190791#msg190791
, einen Beitrag, den ich, wegen seiner außerordlichen Wichtigkeit und Relevanz, jetzt auch hier im genauen Wortlaut aufführe:

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GERMAN INSTITUTIONS: Unglaubliches Ausmaß grausamer Menschenrechtsverletzungen in der damaligen nachkriegsdeutschen Heimerziehung!

CHURCH ABUSE and STATE ABUSE, and they were equally responsible and are equally liable !

“Abuse was not the failure of the system, abuse was the system!”


„Abusus war nicht das Verfehlen des Systems, Abusus war dasSystem !“

Unglaubliches Ausmaß grausamer Menschenrechtsverletzungen in der BRD!


Mag vielleicht kein Anwalt sein, der dies geschrieben hat, aber immerhin soll und muß, meines Erachtens, auch DIES unbedingt berücksichtigt werden:

Verfasst von »Gast« am 26. Januar 2010 - 07:06 Uhr MEZ.

...und gepostet von »Gast« auf der Internet-Plattform
evangelisch.de @ http://www.evangelisch.de/themen/gesellschaft/runder-tisch-heimkinder-legt-zwischenbilanz-vor10507
zu ihrem Artikel vom 22.01.2010 »Runder Tisch Heimkinder legt Zwischenbilanz vor«

[ evangelisch.de: Verlag Hansisches Druck- und Verlagshaus. Das Hansische Druck- und Verlagshaus (HDV) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik gGmbH und Verlag des evangelischen Magazinschrismon.Evangelisch.de wird in enger Kooperation mit der Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd) produziert. ]

[ Jetzt, 2016, erstmalig NOTWENDIGERWEISE hinzugefügt: Gast-Leserkommentar jetzt aber nicht mehr dort vorhanden! ]

»»» Verfasst von »Gast« am 26. Januar2010 - 07:06 Uhr MEZ.

Wenn man bedenkt welche Firmen an der
unentlohnten Zwangsarbeit an Kindern und Jugendlichen in der Bundesrepublik Deutschland (BRD ) während des so genannten „Wirtschaftswunder“ davon profitiert haben.

Claas Gruppe:
CLAAS KGaAmbH, Harsewinkel
Hella KGaA Hueck & Co., Lippstadt
RECTICEL SCHLAFKOMFORT GmbH – SCHLARAFFIA – Bochum

weltbekannte Marken wie Miele, Rowenta, Braun und Grundig
verschiedene Anbieter von Krankenhaus-, Haushalts- und Wäscherei-Diensten

Und das sind bestimmt nicht die einzigen gewesen.

Und man sollte dabei immer bedenken, dass die Kirchen nie in der Lage gewesen wären,
dieses unglaubliche Ausmaß der grausamen Menschenrechtsverletzungen zu vollbringen, wenn die zuständigen Jugendämter, Gerichtsbarkeiten und die Landesparlamente nicht Ihre schützende Hände darüber gehalten hätten. Der Staat (und damit meine ich nicht die Bürger) und die Kirche haben gemeinsame Sache gemacht. Und auch nach dieser Zeit (quasi bis zum heutigen Tage) hat der Staat trotz Wissen dieser groben Verstöße gegen die Menschenrechte keine strafrechtliche Verfolgung eingeleitet. Somit greift meiner Meinung nach auch nicht das Gesetz der Verjährung. Denn es gibt vom BGH ein Urteil dazu [ 5 StR 451/99 - BESCHLUSS vom 09.02.2009; steht zur Verfügung als PDF @
http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/bgh-pansold-dopingopfer.pdf ( 9 Seiten; 1.3MB ) ]:

[ betreffend einem Strafverfahren ] in dem die Revision eines Angeklagten ( ehemaliger Dopingarzt [ (IM) „inoffizieller Mitarbeiter (STASI)“ "Jürgen Wendt" - Dr. Bernd Fritz Pansold aus Wien, Österreich (wo er sich nach der Wende niedergelassen hat) ] ) auf VERJÄHRUNG NIEDERGESCHLAGEN wurde. Nach dieser Vorschrift unterliegen
Verbrechen gegen den Frieden, die Menschlichkeit und die Menschenrechte und Kriegsverbrechen nicht den Bestimmungen über die Verjährung. Weil die betroffenen minderjährigen Sportlerinnen von Staatswegen ohne Rücksicht auf gravierende Gesundheitsschädigungen – z.B.mögliche Lebertumore oder schwerwiegende Herzerkrankungen fürstaatliche Zwecke missbraucht wurden. Dieser schwerwiegende Rechtsbruch ist als Menschenrechtsverletzung zu werten. Zu Recht ist somit im Ergebnis von dem Ruhen der Verjährung dieser UNRECHTSTATEN auszugehen, da sie systemimmanent durch das totalitäre Regime der SED nicht verfolgt wurden.

Auch in unseren Fallen [ was ehemalige Heimkinderbetrifft ] fand von staatswegen keine strafrechtliche Verfolgung gegen schwere Menschenrechtsverletzungen statt. [ ***] Die BRD war zwar kein totalitäres Regime. Aber das System der Kinderheime in der BRD war ein totalitäres Regime. Ein Regime welches vom Staat nicht nur gedeckt wurde sondern [ in welchem ] auch [ der Staat ] sich daran beteiligt hat. Und das bis zum heutigen Tage. Obwohl die deutsche Gerichtsbarkeit und die Staatorgane es gewusst haben. Die Täter hätten schon damals angeklagt werden müssen. Aber man hat trotz des Wissens von schweren Verstößen gegen die Menschenrechte damals und die Jahre danach nicht einen der Täter angeklagt, vor Gericht gestellt und somit auch keinen rechtskräftig dafür verurteilt.

Zum Schluss von einer der Erzieherinnen gegenüber meiner Person: Ich hasse diesen Bastard. Vater kriminell und Alkoholiker, Mutter kriminell und Alkoholikerin. Der Apfel fällt nicht weit vom Baum. Am besten sollte man Ihn ersäufen, dann wird er in der Zukunft dem Steuerzahler nicht mehr auf derTasche liegen.

Daran ist leicht zu erkennen welches Gedankengut in der damaligen Heimerziehung steckte. «««

[ *** Siehe DAZU,u.a., auch @ http://www.heimkinder-ueberlebende....the-ILO-Convention-C029-correct_-_or-not.html und @ http://www.heimkinder-ueberlebende.org/Former-German-wards-of-the-state,-institutionalised-children-used-as-slave-labourers-demand-adequate-compensation-and-the-making-of-appropriate-amends_-_no-compromise.html ]
_______________________

Meine eigene momentane Unterschrift:
Eine Verhandlung oder ein Verfahrenohne QUALIFIZIERTEN juristischen Rechtsbeistand, Recht und Gesetz istwie ein Gebäude ohne Fundament – ein Kartenhaus.

TAGS / LABELS: Bernd Fritz Pansold, BGH, Braun, CHURCH ABUSE, Claas, GERMAN INSTITUTIONS, Grundig, Heimerziehung, Hella, Menschenrechten, Menschenrechtsverletzungen, Miele, Schlaraffia, STATEABUSE, Zwangsarbeit

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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

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Siehe die neue diesbezüglicheStellungnahme von dem Evangelischen Pfarrer i.R. Dierk Schäfer, Diplom-Pädagoge und Diplom-Psychologe, in seinem Blog, Dierk Schaefers Blog vom Mo. 19.09.2016, um 18:44 Uhr (MEZ/CET) »Kinderals Versuchskaninchen« @ https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/09/19/kinder-als-versuchskaninchen/




Kinder als Versuchskaninchen
by dierkschaefer

[ Weiterverbreitung des Ganzen erlaubt und ausdrücklich erwünscht! ]

Arzneimittelstudien an Heimkindern kamen angeblich nur selten vor. Das sieht aber anders aus. Die Studie
1 nennt es „ein Versäumnis des Runden Tisches Heimkinder“ [bzw.ein Versäumnis des Runden Tisches Heimerziehung“ („RTH“)] und fragt, „warum es der RTH abgelehnt hat, sich mit diesem Thema näher zu befassen.“

Als pauschale Antwort bietet sich an, dass der Runde Tisch unter Vorsitz von Antje Vollmer offensichtlich bemüht war, die Verantwortlichkeiten nicht ausufern zu lassen. Die staatlichen und kirchlichen Heime und ihre Schwarze Pädagogik
2 konnte man schlecht aussparen, dafür aber deren finanzielle Risiken gering halten. Doch für die Medikamentation waren nicht nur die verabreichenden Mitarbeiter der Einrichtungen verantwortlich, sondern große Firmen, die in den Heimen Versuchsreihen starten konnten3, Versuchsreihen, die von Medizinern geplant wurden, deren Berufsbiographien in zahlreichen Fällen bruchlos in die Zeit zurückreichten, in denen sie für NS-Verbrechen verantwortlich waren.4 – Damit hätte man die Pharma-Firmen belastet. Das wollte Frau Vollmer wohl nicht.

Auch im Falle der Zwangsarbeit
5 hat sie abgeblockt und damit heute noch bestehende und renommierte Firmen unter ihren Schutzmantel6 genommen.7 8

Mir fallen keine unverfänglichen tiefer schürfenden Antworten auf die Frage ein, warum es der RTH abgelehnt hat, sich mit diesen Themen näher zu befassen.

Die Sache mit den Medikamententests an nicht einwilligungsfähigen Personen ist leider ein aktuelles Thema geworden.
9

Fußnoten
1 http://duepublico.uni-duisburg-essen.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-42079/04_Wagner_Heime.pdf

2 https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarze_P%C3%A4dagogik

3 https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/02/03/demenz-die-medikamente-dafuer-wurden-an-heimkindern-getestet/


4 Die „Moderatorin“ des Runden Tisches, die den Begriff Zwangsarbeit nur für Nazi-Zwangsarbeit verwendet sehen wollte. Sie sah darüber hinweg, daß die „Arbeitstherapeuten“ in den Heimen vielfach ehemalige SA-Leute und die Gutachter einschlägig belastet waren. In den Heimen – kirchlich wie staatlich – hatten wir die Fortsetzung des Nazi-Systems. Frau Vollmer in ihrer grün-christlichen Bigotterie hat das nicht bekümmert. Sie sprach zwar von erzwungener Arbeit, bat jedoch die Profiteure nicht zur Kasse und sah völlig darüber hinweg, daß es Zwangsarbeit nicht nur für Jugendliche gab, sondern auch für Kinder. https://dierkschaefer.wordpress.com/2014/06/17/zwangsarbeit-in-ost-und-west-was-sind-die-unterschiede/


5 https://dierkschaefer.wordpress.com/2012/05/05/zwangsarbeit-nicht-nur-fur-ikea/


6 https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzmantelmadonna


7 Die Zwangsarbeit. Eine geringe Pauschalentschädigung als Rentenersatz gibt es, anders als in Irland ,bei uns nur für Jugendliche, die Zwangsarbeit leisten mußten, wobei der Begriff Zwangsarbeit peinlichst vermieden wird. Es gibt keine Lohnnachzahlung, weder von den kirchlichen, noch von den staatlichen Einrichtungen, die von der Zwangsarbeit profitiert haben. Auch nicht von der Privatwirtschaft, die gut anden Kindern verdient hat. Es schien wohl nicht opportun, die Betriebe, darunter Firmen mit großer Bedeutung, zwangszuverpflichten. Zwangsarbeit ja, Zwangsentschädigung nein.

Und für die Zwangsarbeit von Kindern gibt es GAR NICHTS.
https://dierkschaefer.wordpress.com/2013/07/09/er-ist-ein-priester-du-must-ihm-gehorchen/


8 Antje Vollmer, Moderatorin des westdeutschen Runden Tisches für ehemalige Heimkinder, mied wie der Teufel das Weihwasser die Anwendung des Begriffs Zwangsarbeit auf die Ausbeutung der ehemaligen Heimkinder (West!) durch respectable Industriebetriebe und einzelne Bauern. Sie wollte den Begriff ausschließlichfür die Zwangsarbeit für Nazi-Deutschland gelten lassen. Und so tauchten weder der Begriff noch der Sachverhalt im Abschlußbericht des Runden Tisches auf. Die Nutznießer der Zwangsarbeit wurden nicht nur nicht am Fonds beteiligt, sondern blieben unerwähnt. https://dierkschaefer.wordpress.com/2013/09/29/zwangsarbeit-ost-und-zwangsarbeit-west/


9 https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/05/25/medikamententests-und-nicht-einwilligungsfaehige-personen-ein-ideales-menschenmaterial/


dierkschaefer | 19.September 2016 um 18:44 | Tags: DDR-Heimkinder,ehemalige Heimkinder, Entschädigung,heimkinder, Kinderheime, kindeswohl, Kirche, Kirchen, Medizin, Missbrauch, Misshandlung, Opfer, Runder Tisch, Staat, Versuchskaninchen, Zwangsarbeit | Kategorien: DDR, Deutschland, Ethik, Firmenethik, Geschichte,Gesellschaft, heimkinder, Kinderheime, Kinderechte,Kindeswohl, kirchen, Korruption, Kriminalität, Kriminologie, Moral, Nazivergangenheit, Padägogik, Recht, Staat, Täter, Wirtschaft, Wissenschaft | URL: http://wp.me/pulUf-1Tt

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Erstveröffentlichung des Originals: Montag, 19. September 2016, um 18:44 Uhr (MEZ/CET) @ https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/09/19/kinder-als-versuchskaninchen/ (Erhalten in Australien per Email am 19.0.9.2016 zur weitest möglichen Weiterverbreitung und Weiterveröffentlichung.).
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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

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Drei von bisher insgesamt 10 Antworten verschiedener Kommentatoren zur Stellungnahme zu diesem Thema von Dierk Schäfer ausgeführtim unmittelbar vorhergehenden Beitrag hier in diesem Thread; d.h. @ http://www.paedagogik-klick.de/forum/viewtopic.php?p=75280#p75280
:

1. ekronschnabel sagte, am 20. September 2016 um 14:31 Uhr
@
https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/09/19/kinder-als-versuchskaninchen/#comment-7628

Man gehe auf die Homepage von Antje Vollmer – und dort trifft man auf die geballte Bigotterie dieser Kirchentante mit grünem Mäntelchen. Warum sie lavierte wie sie lavierte? Sie erhob sich zur Richterin in eigener Sache, die in ihrer Kirchenverbundenheit ruht. Wenn man am RTH ehrlich gearbeitet hätte, wären die Verbrechen der Kirchen und deren Drecksfirmen = Heime noch stinkender hervorgetreten. Antje und ihre Brüder im Glauben schämten sich keinesfalls, erneut Verbrechen an den Opfern zu begehen. Sie wussten ja, dass man sie nicht juristisch belangen kann. Und moralische Verpflichtungen gegenüber den Opfern der Kirchenganoven? Pipikram, da steht man drüber, ging und geht doch nur um Heimkinder. Medikamentenversuche, na und? schei*segal, ob ein paar mehr oder weniger dieser Heimbastarde verrecken oder nicht, die Jugendämter sorgten schon dafür, dass neue Sex- und ZwangsarbeiterInnen nachgeliefert wurden!

„Was wollt ihr eigentlich noch von mir?“ fragt die Vollmer heute. Die muss ihre Pfoten nicht mal in Unschuld waschen, das Weib trug schon am RTH Gummihandschuhe und Fischerstiefel, weil sie genau wusste, dass sie am Ende ihrer „Moderation“ bis zu den Hüften in der schei*se steht, die sie und die anderen Knilche aus der Ecke der Täternachfolger anrührten.

Die Frau Ex- und hopp – Bundestagspräsidentin…ein herrliches Beispiel fürbigotte, größenwahnsinnige, menschenverachtende und ekelhaft auftretende, abgebrühte Kirchenleute. Stalin, dessen krankes Denken und Handeln ich verabscheue, lag aber in einem Punkt richtig: Weg mit allem, was KIRCHE heisst!

2. dierkschaefer sagte, am 20. September 2016 um 15:03 Uhr
@
https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/09/19/kinder-als-versuchskaninchen/#comment-7630
Das ist nett, lieber Herr Kronschnabel, dass Sie die Kirchenleute, die Sie meinen, genauer beschreiben. Das ist eine in welchem Umfang auch immer begrenzte Gruppe. Das lässt den Möglichkeit offen, dass es darüber hinaus auch anständige Leute geben könnte. Ich kenne viele davon, und sie verstehen sich als Kirche.
3. Helmut Jacob sagte, am 20. September 2016 um 15:37 Uhr
@
https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/09/19/kinder-als-versuchskaninchen/#comment-7631

Dass Vollmer und andere moralische Dreckspatzen dieses Thema nicht an den RTH gelassen haben, ebenso nicht das Thema „Behinderte Heimkinder“ und „Zwangsweise in die Psychiatrien Eingewiesene“ ist verständlich. Der Dreckhaufen würde so hoch wachsen, dass dergesamte RTH in der Exkrement ersticken würde. Die Dame wusste genau, wo es heikel wird. Und die Kirchenadvokaten ebenso. Dabei haben sie sich dreier, völlig überforderten „Heimopfervertreter“ bedient, die nicht einmal erwünscht waren. Sie haben diese drei für ihre schmutzigen Machenschaften missbraucht. Hätten sie diese Themen aufgearbeitet, wären Milliarden auf Staat, Länder und Kirchen zugekommen. Sie hätten sich in ihrer moralischen Verkommenheit nicht mehr hinter 10.000,-€ verschanzen können.

Übrigens, lieber Herr Schäfer, das mit den anständigen Talarträgern glaube ich Ihnen gerne. Aber die haben den Weg Christi sicher nicht so ganz aufmerksam verfolgt. Der stand auf der Seite der Schwachen und hat auch seinen Mund gegen Pharisäer aufgemacht. Ich sehe immer nur einen, der öffentlich auf der Seite der Schwachen steht. Sie tragen, wenn Sie es noch tun, dieses schwarze Gewand zurecht.

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DOKU: Österreich. Kinder in der Obhut perverser Erwachsenen.

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WORTWÖRTLICHE UND WEITMÖGLICHSTE WEITERVERBREITUNG NICHT NUR ERLAUBT, SONDERN AUCH AUSDRÜCKLICH ERWÜNSCHT! – MIT GENEHMIGUNG DES „VEREIN BETROFFENE KIRCHLICHER GEWALT“!

Österreichischer Dokumentarfilm: "DIE KINDER LASSEN GRÜßEN"

"DIE KINDER", die hier gemeint sind, sind österreichische „Ehemalige Heimkinder“ und andere „Minderjährige“ institutionalisiert! in der „Obhut“ perverser Erwachsenen.


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"DIE KINDER LASSEN GRÜßEN"

[ Bekanntgebung @
http://die-kinder-lassen-gruessen.at/ ]


SIE WAREN MINISTRANTEN, SCHÜLER, SCHUTZBEFOHLENE, HEIMKINDER, UND WURDEN VON PRIESTERN UND NONNEN SEXUELL, EMOTIONAL UND KÖRPERLICH MISSHANDELT.

„Die Machthaber wollten sich partout aus ihrer Verantwortung schleichen.“ (Joe Auer)

Ein Dokumentarfilm von Patricia Marchart

Begleitet von der Kamera suchen die Betroffenen die Tatorte von damals auf, viele machen ihre Geschichten erstmals öffentlich, auch ihre Familien erfahren zum ersten Mal von diesem verschwiegenen Schmerz. Ein beklemmender Einblick in das wohl größte Verbrechen der Nachkriegszeit. Der nicht aufgearbeitete Missbrauch bleibt ein Trauma quer durch die Gesellschaft, ermöglicht durch ein Milieu der Unterdrückung und der Gottesfürchtigkeit. Eine Anklage, die sprachlos macht, aber auch Hoffnung.

[ Bekanntgebung @
http://die-kinder-lassen-gruessen.at/premiere/ ]

Premiere

Donnerstag, 10. November 2016
Urania Kino Wien Uraniastraße 1, 1010 Wien
Filmstart: 20:15 Uhr (Länge 130min)
Eintritt: € 10,-

Empfang ab 19:00 Uhr im Foyer
Anschließend besteht die Möglichkeit für Interviews mit der Regiseurin und Betroffenen.

Kartenreservierung [ Bestellung-Formular ]

Wir haben freie Platzwahl. Die reservierte Tickets sind bis 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkassa abzuholen, andernfalls verfällt die Reservierung!

Name

E-mail

Anzahl Karten

Abschicken

[ Trailer @
http://die-kinder-lassen-gruessen.at/#trailer (Länge: 2 Min. und 39 Sek.) ]

[ Bekanntgebung des Impressums @
http://die-kinder-lassen-gruessen.at/impressum/ ]

Impressum

Verein Betroffene kirchlicher Gewalt
Verein, ZVR- Zahl: 1939 38 160
Halbgasse 7, 1070 Wien

betroffen.at - Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt @ http://www.betroffen.at
info@die-kinder-lassen-gruessen.at

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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

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Mehr detailierte Fakten zu diesem Thema »Medikamentenversuche an Heimkindern« sind, u.a., hier I'm EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM-Forum 1. @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=1200#p1200 und 2. @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=1201#p1201 und 3. @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=1204#p1204 und 4. @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?p=1205#p1205 festgehalten und dokumentiert.
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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

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Hier stelle ich euch mal den Fragebogen zu der gerade erst (Ende 2015/Anfang 2016) begonnenen Studie über die »Medikamentenversuche an Heimkindern« ein; da findet sich auch die Adresse der dazu forschenden Doktorandin Frau Silvia Wagner.
Wir sollten alle nachfragen, denn mich beschleicht so das Gefühl, der Sumpf ist deutlich tiefer, als geahnt.


Fragebogen-Medikamente.pdf
http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Attachment/27964-Fragebogen-Medikamente-pdf/ (63.61 KB)

Wer selbst persönliches Wissen was dieses Thema betrifft hat, sollte dies unbedingt kund tun.

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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

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Zuerst empfehle ich erst einmal folgenden Artikel vom 20.10.2016 von Michael Passon zu lesen:

»
Skandal um Arzneitests an Heimkindern« @ http://www.wz.de/home/politik/nrw/skandal-um-arzneitests-an-heimkindern-1.2298514

Und dann aber auch unbedingt folgenden Kommentar dazu, ebenso von Michael Passon, vom 20.10.2016, lesen und studieren:

»
Einer der größten Skandale der Nachkriegsgeschichte« @ http://www.wz.de/home/leitartikel/einer-der-groessten-skandale-der-nachkriegsgeschichte-1.2298509

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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

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Erste Reaktion(en) von Landesregierung(en) und Kommunen („Jugendwohlfahrtsbehörden“/„Kinder und Jugendhilfestellen“/„Gesundheitsbehörden“) zu der jetzigen Aufdeckung von NACHKRIEGSDEUTSCHEN MEDIKAMENTENVERSUCHEN an Heimkindern und Psychiatriepatienten in den westlichen Teilen Deutschlands.

Und natürlich wußte wieder mal niemand etwas DAVON, von dem WAS DAMALS DIESBEZÜGLICH IM WESTEN ABGING (während sie, m.M.n., alle schon wieder mal emsig darüber nachdenken wie sie auch DIES unter den Teppich kehren könnten).

VON DER DEUTSCHEN PRESS AGENTUR, DAZU, ERST EINMAL GANZ KURZ:


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6. Oktober 2016 - 17:48 Uhr

Medikamententests

LVR: Leid der Heimkinder aufarbeiten

mit einem Kommentar von Michael Passon
[
siehe den schon im unmittelbar vorhergehenden Beitrag in diesem Thread von mir angegebenen Link zu diesem Kommentar ]

Köln. Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) will die jüngst aufgedeckten Medikamententests an Heimkindern in Deutschland für seinen Bereich consequent aufarbeiten. «Wir sind zutiefst erschüttert von den Berichten Betroffener, die in Heimen, Kliniken und Einrichtungen der Behindertenhilfe unfassbares Leid durch den unverhältnismäßigen Einsatz von Medikamenten erfahren haben», erklärten LVR-Direktorin Ulrike Lubek und der Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland, Jürgen Wilhelm, am Mittwoch [05.10.2016].

Der LVR wolle eine wissenschaftliche Untersuchung in Auftrag geben, zu der Akten in den LVR-eigenen Einrichtungen ausgewertet werden sollen. Es gebe verschiedene mögliche Bezugspunkte zu dem Thema: Als Landesjugendamt führe der Verband seit 1963 die Aufsicht über alle Jugendhilfe-Einrichtungen I'm Rheinland. Außerdem habe er schon im betreffenden Zeitraum der 1950er bis 70er Jahre eigene Jugendhilfe-Einrichtungen und psychiatrische Kliniken betrieben.

In NRW soll in mindestens fünf Einrichtungen Arznei an Kindern und Jugendlichen getestet worden sein, oft mit verheerenden Folgen für die Opfer. (dpa)

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QUELLE: LVR: Leid der Heimkinder aufarbeiten - NRW - Politik - Home - Westdeutsche Zeitung

Zusätzlich aber dann auch noch unbedingt folgende längere diesbezügliche NACHRICHTEN vom 26.10.2016 @ Aufklärung über Medikamententests in Kinderheimen wird dauern - Ruhrgebiet - Nachrichten - WDR lesen und studieren.

Die Überschrift und der einleitende Absatz zu diesen NACHRICHTEN lautet nämlich:


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Aufklärung über Medikamententests in Kinderheimen wird dauern

Von Carmen Krafft und Christian Wolf

Nach den Enthüllungen über
angebliche Medikamententest an Heimkindern steht die Aufklärung erst am Anfang. NRW-Gesundheitsministerin Steffens machte am Mittwoch (26.10.2016) im Landtag deutlich, dass noch keinegesicherten Informationen vorlägen. EhemaligeHeimkinder fordern Klarheit.

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Programmvorhersage:

[ @
https://www.ndr.de/fernsehen/sendun...eigt-zu-Medikamentenversuchen,shmag42428.html ]


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SCHLESWIG-HOLSTEIN magazin

Ministerium schweigt zu Medikamentenversuchen

Schleswig-Holstein Magazin - 27.10.2016, um 19:30 Uhr
[
schon wieder überholt, denn es lief schongestern abend ]

Vor zwei Wochen wurde bekannt, dass von 1950 bis 1970 Medikamentenversuche an Heimkindern durchgeführt wurden. Die angekündigte Aufarbeitung vom Sozialministerium blieb bisher aus.

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mit Video, jetzt hier zu finden @ https://www.ndr.de/fernsehen/sendun...in/Schleswig-Holstein-Magazin,shmag42434.html (Länge: 28 Min. und 53 Sek.)
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NRD.de - Nachrichten

RECHERCHEPOOL SCHLESWIG-HOLSTEIN

Stand: 27.10.2016 17:27 Uhr - Lesezeit: ca.3 Min.

Heimkinder: Kritik an Aufarbeitung des Landes

von Julia Schumacher und Eike Lüthje

@
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Heimkinder-Kritik-an-Aufarbeitung-des-Landes,heimkinder194.html

Mit Verweis, dort, auch auf „WEITERE“ diesbezügliche „INFORMATION

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RP-ONLINE - Rheinische Post

Forderung im NRW-Landtag: Medizintests an Heimkindern sollen aufgeklärt werden

26. Oktober 2016 | 17.37 Uhr

@
http://www.rp-online.de/nrw/staedte...ndern-sollen-aufgeklaert-werden-aid-1.6351974

RP-ONLINE - Rheinische Post

Arzneimittelstudien: LVR entschuldigt sich bei Betroffenen von Medikamententests

[LVR“ steht für „Landschaftsverband Rheinland“ (Köln) ]

26. Oktober 2016 | 18.15 Uhr

@
http://www.rp-online.de/nrw/panorama/lvr-entschuldigt-sich-bei-betroffenen-von-medikamententests-aid-1.6351805

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Wie ich ja schon mehrmals – über die Jahre hinweg immer wieder mal – versucht habe anzudeuten und klar zu machen, sind, m.M.n., die gesundheitsschädigenden Medikamentenversuche an Heimkindern und Psychatriepatienten im WESTEN juristisch genauso zu werten wie die (gewaltsame und unfreiwillige) Pflichtzuführung von Medikamenten / Präparaten / Drogen / Dopingmitteln an minderjährige Sportler undSportlerinnen im OSTEN (d.h., ohne ihre Zustimmung und gegen ihren Willen verabreicht)!!
Und was letztere vom Staat nicht verhinderte, aber vielmehr sanktionierte, schwere Körperverletzungen und Menschenrechtsverletzungen betrifft, haben wir ja schon ein diesbezügliches höchstricherliches Urteil (in einer Strafsache!) des Bundesgerichtshofes (BGH): 5 StR 451/99 - BESCHLUSS vom 09.02.2000; steht jedem uneingeschränkt zur Verfügung als PDF @
http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/bgh-pansold-dopingopfer.pdf ( 9 Seiten; 1.3 MB )
Solche, unter solchen Umständen begangenen, Verbrechen – (ob begangen im OSTEN oder im WESTEN! - MM) – verjähren nicht, hielt das höchste Gericht!!


Und wenn sie, unter solchen Umständen, strafrechtlich nicht verjähren, verjähren sie natürlich auch zivilrechtlich nicht!!

Aber dieses einfache und einzig logische Argument will einfach nicht in die Köpfe hinein; es wird immer wieder, allerseits, beiseite geschoben und wieder vergessen. – Und die Medien in Deutschland greifen diesen Aspekt natürlich ebenso nicht auf.
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Jemand in einem anderen Forum ist der Meinung:


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Dieses Urteil [ BGH: 5StR 451/99 - BESCHLUSS vom 09.02.2000 ] lässt sich überhaupt nicht auf auf die ehemaligen [Heimkinder] (West) ummünzen!
Hier geht es um Doping in der DDR ! Urteil kam nur durch die "Hemmung der Verjährung" zustande. Dieses ist kaum für einen ehemaligen (West) umzusetzen.

Angabe falsch und schlecht recherchiert.
Der evangelische Pfarrer i.R. Dierk Schäfer, Diplom-Pädagoge und Diplom-Psychologe, in seinem Blog, Dierk Schaefers Blog am So. 30.10.2016, um 10:36 Uhr (MEZ/CET), @ https://dierkschaefer.wordpress.com/2016/10/30/medikamentengabe-an-einwilligungsunfaehige-schutzbefohlene/
, hingegen vertritt diesbezüglich die Meinung:
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Beihilfe zur Körperverletzung – das Urteil des BGH[1]ist umfassender anwendbar.

Nicht nur für minderjährige Dopingopfer des DDR-Sports, auf die das Urteilspeziell abzielt, nein, es dürfte auch für
ehemalige Heimkinder gelten, denen psychotrope Medikamente mit zum Teil lebenslang wirkenden Folgen verabreicht wurden, das trifft besonders für regelrechte Medikamententests zu, wie sie nun bekannt geworden sind. Die Beweislage und die Schuldfrage werden sich allerdings als schwierig herausstellen.

Darüber hinaus sehe ich auch Parallelen zur aktuell geplanten Freigabe von Medikamentenversuchen an demente Personen, selbst wenn diese in einer Patientenverfügung bei noch voller Geschäftsfähigkeit zugestimmt haben sollten. Begründung: DieVerweigerung der Nahrungsaufnahme der RAF-Gefangenen wurde während ihres Hungerstreiks respektiert. Wurden sie infolge des Nahrungsmangels ohnmächtig galt, soweit ich mich erinnere war die Rechtskonstruktion: nun seien sie nichtmehr geschäftsfähig, einen Suizid könne ein vernünftiger Mensch nicht wollen, also müsse ihre Zustimmung zur Zwangsernährung ersetzt werden durch einen Ergänzungspfleger. Dies sollte auch für den Zustand der Demenz gelten und damit alle früheren Zustimmungen zunichte machen, soweit sie dem normal-vernünftigen Wunsch nach Gesundheit und Selbsterhaltung zuwiderlaufen.

[1]http://jensweinreich.de/wp-content/uploads/2009/07/bgh-pansold-dopingopfer.pdf
, mein Dank an Herrn Mitchell für den Hinweis auf dieses Urteil.
Und in einem längeren Artikel vom hpd- Humanistischen Pressedienstes, vom 01.02.2010, @ http://hpd.de/node/8711 unter der Überschrift »Von Staat und Kirchen verschaukelt«, ist festgehalten und dokumentiert welche Meinung der Hamburger Rechtsanwalt Gerrit Wilmans diesbezüglich vertritt:
Rechtsanwalt Gerrit Wilmans, der die Interessen der Heimkinder vertritt, kritisierte am Zwischenbericht [des Runden Tisches Heimerziehung], dass er das systematische Unrecht, das den Heimkindern widerfuhr, nicht als „Menschenrechtsverletzung“ werte: „Der Grund für diese Sprachregelung ist offensichtlich: Würde man von Menschenrechtsverletzungen sprechen, so könnte die Verjährung der Verbrechen ausgesetzt werden, was zur Folge hätte, dass die Heimkinder eine juristische Grundlage für materielle Entschädigungen besäßen.“ Wilmans verwies in diesem Zusammenhang auf ein Urteil des BGH (BGH - 5 StR 451/99), das die Vergabe von Dopingmitteln an uneingeweihte, minderjährige Sportler als Menschenrechtsverletzung wertete. Dabei entschied das Gericht, dass dieVerjährung dieser Straftat aufgrund „eines quasi gesetzlichen Verfolgungshindernisses“ geruht habe. „Das Ruhen der Verjährung der Unrechtstaten wurde in dem angeführten Fall damit begründet, dass sie systemimmanent durch das Regime der SED nicht verfolgt wurden“, sagte Wilmans. „Müssen wir diese Logik nicht auch auf den Fall der Heimkinder anwenden? Auch hier müsste doch die Verjährung der Unrechtstaten in den Heimen ruhen, da diese durch die erwiesene Kumpanei des Staates mit den kirchlichen Heimträgern ebenfalls aus systemimmanenten Gründen nicht verfolgt wurden! Sollte sich die schädliche Kumpanei von Staat und Kirche nun am Runden Tisch [Heimerziehung] fortsetzen, wie es gegenwärtig der Fall zu sein scheint, so wirft dies kein gutes Licht auf die Verfasstheit unserer Gesellschaft!“



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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

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NACHRICHTEN IN KURZ ZU DIESEM THEMA VON EINEM DER ÖFFENTLICHRECHTLICHEN SENDER IN DER BUNDESREPUBLIK:

Mehr zu den vormaligen von Bodelschwinghschen Anstalten Bethel, in Bielefeld.


WDR - Westdeutsche Rundfunk @ http://www1.wdr.de/nachrichten/west...sgruppe-medikamententests-heimkinder-100.html berichtet (Stand: 31.10.2016, 13:56 Uhr):

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Die von Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel haben eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um die Medikamententests an Heimkindern in den1950ern und 60ern aufzuarbeiten. Ein Team aus fünf Medizinern und Archivaren soll in den Archiven nach Hinweisen suchen.

Eine Arzneimittelforscherin hatte in einer wissenschaftlichen Arbeit herausgefunden: In den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts sollen inBethel an mindestens 38 Heimkindern mit Epilepsie heimlich Medikamente getestet worden sein.

Weil keine Namen von Betroffenen bekannt sind, muss das Team großflächig Archivregale durchforsten. Mit der genauen Auswertung des Materials sollen sich später unabhängige Historiker beschäftigen. Inzwischen haben sich zwei Personen in Bethel gemeldet, die möglicherweise selbst von den Tests betroffen waren oder das von Angehörigen vermuten.

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Weitere dortige Angaben vom WDR -Westdeutsche Rundfunk @ http://www1.wdr.de/nachrichten/west...sgruppe-medikamententests-heimkinder-100.html :

Bethel räumt Medikamenten-Versuche ein @ http://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/bethel-medikamente-100.html

Medikamentenversuche beschäftigen die NRW-Politik @ http://www1.wdr.de/nachrichten/reaktionen-medikamententests-heimkinder-100.html

Pharmatests an Heimkindern | audio @ http://www1.wdr.de/mediathek/audio/...iew/audio-pharmatests-an-heimkindern-100.html

"Unfreiwillige Medikamentenversuche sind unzulässig" @ http://www1.wdr.de/nachrichten/medikamententests-heimkinder-106.html

Medikamententests auch in Bethel | video @ http://www1.wdr.de/mediathek/av/video-medikamententests-auch-in-bethel-100.html

Medikamentenversuche in Bethel? | video @ http://www1.wdr.de/mediathek/video/...video-medikamentenversuche-in-bethel-102.html

Medikamentenversuche an Heimkindern @ http://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/medikamentenversuche-an-heimkindern-100.html

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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

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Aus dem NRW-Landtag selbst:

Medikamentenversuche und Medikamentengabe in Einrichtungen der Behindertenhilfe und in Einrichtungen des Gesundheitswesens in NRW @
https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?Id=MMV16/4400

( Bericht von insgesamt 8 Seiten - mit der diesbezüglichen von mir hier für jeden jetzt sichtbar und direkt aufrufbargemachten URL:)

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?Id=MMV16/4400

VORLAGE: 16/4400 am 31.10.2016
URHEBER: Nordrhein-Westfalen / Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter

Mit einleitenden (1-seitigen) Schreiben vom 31.10.2016 von NRW-Gesundheitsministerin Frau Barbara Steffens, MdL, an die Präsidentin des NRW-Landtags Frau Carina Gödecke, MdL, bezüglich der Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales am 26.10.2016 und dem daraufhin angefertigten schriftlichen Bericht zumThema:Medikamentenversuche und Medikamentengabe in Einrichtungen der Behindertenhilfe, der Jugendhilfe und in Einrichtungen des Gesundheitswesen in NRW“. Dem folgt eine Leerseite, und dann…


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Schriftliche Zusammenfassung des Berichtes von Frau Ministerin Steffens
im AGS am 26.10.2016 zum Thema Medikamententests an Heimkindern [
Also nur eine Zusammenverfassung eines längeren Berichtes, dessen Länge hier aber nicht angegeben wird!- Eine Zusammenfassung von insgesamt 6 Seiten Länge! ]

.
Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND (hier insbesondere was NRW betrifft!)

Also, einfach mal selbst reinschauen und sehen was man diesbezüglich im NRW-Landtag dazu zu sagen hat:

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?Id=MMV16/4400

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AW: Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

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Aus dem NRW-Landtag selbst:

Medikamentenversuche und Medikamentengabe in Einrichtungen der Behindertenhilfe und in Einrichtungen des Gesundheitswesens in NRW @
https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?Id=MMV16/4400

( Bericht von insgesamt 8 Seiten - mit der diesbezüglichen von mir hier für jeden jetzt sichtbar und direkt aufrufbargemachten URL:)

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?Id=MMV16/4400

VORLAGE: 16/4400 am 31.10.2016
URHEBER: Nordrhein-Westfalen / Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter

Mit einleitenden (1-seitigen) Schreiben vom 31.10.2016 von NRW-Gesundheitsministerin Frau Barbara Steffens, MdL, an die Präsidentin des NRW-Landtags Frau Carina Gödecke, MdL, bezüglich der Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales am 26.10.2016 und dem daraufhin angefertigten schriftlichen Bericht zumThema:Medikamentenversuche und Medikamentengabe in Einrichtungen der Behindertenhilfe, der Jugendhilfe und in Einrichtungen des Gesundheitswesen in NRW“. Dem folgt eine Leerseite, und dann…



"Schriftliche
Zusammenfassung des Berichtes von Frau Ministerin Steffens
im AGS am 26.10.2016 zum Thema Medikamententests an Heimkindern [
Also nur eineZusammenverfassung eines längeren Berichtes, dessen Länge hier aber nichtangegeben wird!- Eine Zusammenfassung von insgesamt 6 Seiten Länge!]"


Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND (hier insbesondere was NRW betrifft!)

Also, einfach mal selbst reinschauen und sehen was man diesbezüglich im NRW-Landtag dazu zu sagen hat:

https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?Id=MMV16/4400
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Was ich aus dem diesbezüglichen NRW-Landtag-Bericht 16/4400 vom 31.10.2016 herauslese und was meiner Meinung nach klar und deutlich daraus hervorgeht (auch den Aufbau dieses ganzes Berichtes berücksichtigend und zwischen den Zeilen gelesen!), ist:

Die NRW-Landesregierung / NRW-Landesbehörde(n) / NRW-Aufsichtsbehörde(n) / Rechtsnachfolger vertreten den Standpunkt:

1. Was diese „Medikamentenversuche an Kindern und Jugendlichen in Heimen, Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien“ betrifft, sind wir uns keiner Schuld bewußt!

2. Es gab in den 1950er und 1960er Jahren, bis Ende der 1970er Jahre keine diesbezüglichen Gesetze, die „solche Medikamententests“ unter Verbot stellten, und an die wir gebunden gewesen wären!

3. Wenn irgendjemand „solche Medikamententests“ durchführte, so waren nicht wir es, sondern individuelle Ärzte!

4. Wenn irgendjemand der ehemaligen Heimkinder im WESTEN irgendwelchen Schaden von „solchen Medikamententesten“ genommen hat, so wird sie/er ja schon von dem »
FondsHeimerziehung-WEST« dafür entschädigt!

5. Wenn irgendjemand der ehemaligen behinderten Heimkinder und der ehemaligen Psychiatriepatienten, im WESTEN, durch „solche Medikamentenversuche“ geschädigt wurde, so wird sie/er ja demnächst alsbald über die »
Stiftung für behinderte Heimkinder« / »Stiftung "Anerkennung und Hilfe"« dafür entschädigt!

6. In anderen Worten: Niemand kann also, was „solche Medikamentenversuche“ betrifft, irgenwelche weiteren Ansprüche gegen UNS (BUND, LÄNDER und KIRCHEN) geltend machen!

7. KIRCHE und STAAT stehen da geschlossen und entschlossen Schulter an Schulter gegen alle solche Versuche und Vorhaben der Opfer!

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Einfach mal so zur Erklärung.

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Wie warscheinlich schon von vielen hier bemerkt wurde, habe ich schon seit einiger Zeit nichts mehr hier in diesem Forum geschrieben.

Das liegt daran, dass mein Schreiben hier in diesem Forum immer sehr kommpliziert ist und ich immer wieder feststellen muß, dass es über die Jahre hinweg immer komplizierter für mich wird / für mich immer komplizierter geworden ist.

Schon aus dem Grund, dass ich über 70 Jahre alt bin und meine tägliche Sprache nicht Deutsch, sondern Englisch, ist, bereite ich meine Beiträge immer erst einmal vollständig in MICROSOFT-WORD vor. Wenn alles stimmt – und auch der HTML-QUELLTEXT für die speziell von mir gewählte Formatierung für einen bestimmten Beitrag, den ich hier abgeben möchte, stimmt ( gewöhnlich haut es immer sofort in jedem anderen Diskussionsforum, dass ich ebenso im Internet bediene, hin. ) – übertrage ich den Beitrag dann auch ins ELO-FORUM.
Im ELO-FORUM jedoch haut es nie sofort hin; da muß ich manchmal stundenlang an einem Beitrag herumbasteln, und alles Mögliche versuchen, bis es dann irgendwie klappt. Und oft habe ich einfach nicht die Zeit zu diesem stundenlangen Herumbasteln.

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Das Bethel-eigene Freistatt und der gleichnamige Film

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Ich, der ich seit dem 17. Juni 2003 sehr, sehr viel im Internet über diese berüchtigte Bethel-eigene Institution „Anstalt Freistatt im Wietingsmoor“ geschrieben und veröffentlicht habe, habe diesen Kinofilm und jetzt auch Fernsehfilm FREISTATT selbst noch nicht gesehen, weiß jedoch haargenau was darin dargestellt wird; habe es selbst ein Jahr lang im Jahre 1963 am eigenen Leibe in „Anstalt Freistatt“ erlebt und erlitten.


Sie haben mich nicht gebrochen und ich habe mich auch nicht für auch nur einen Moment von diesen Bastarden verbiegen lassen. Dann, eines Tages – eines Abends – im Speisesaal, als ich ungefähr 17½ Jahre alt war, hat man mir vor versammelter Mannschaft mitgeteilt, dass Wort kam vom Hauptjugendamt in Berlin, dass ich nach Australien auswandern dürfe, um mich dort meinen Eltern und drei jüngeren Halbgeschwistern, die schon 2 Jahre zuvor nach Australien ausgewandert waren, anzuschließen.

Aber erst als ich 44 Jahre später (2006), mit Hilfe des SPIEGEL-Journalisten Peter Wensierski, meine Akte aus „Anstalt Freistatt“ bekam, erfuhr ich warum man mich plötzlich hat ziehen lassen; man befürchtete, dass ich einen Aufstand und Streik organisieren würde / könnte, der das für Bethel lukrative Torfgewinnungs-Geschäftunternehmen Freistatt im Wietungsmoor („die Erziehungsarbeit in Freistatt“) „gefährden“ / „stören“/ „zerstören“ würde / könnte.

Bei meiner Ausreise aus Deutschland am 23. März 1964 (per Passagiermaschine von Hamburg nach Sydney) war ich 17 Jahre und 9 Monate alt.

Volljähringkeit in Westdeutschland lag damals erst beim Erreichen des 21. Lebensjahres. Ich bin diesen Bastarden also nur wegen meiner andauernden Rebellion schon so ungefähr 2½ Jahre früher entkommen.

Übrigens, in dieser Akte war mindestens ein Brief meines Vaters aus Australien an mich in „Anstalt Freistatt“ in Niedersachsen, den ich zum ersten Mal 44 Jahre später (nach dem Tode meines Vaters) sah, den man mir im Jahre 1963 nicht ausgehändigt hatte.– Das Original, ein Luftpostbrief / Aerogramme, das sie sich in 1963 angeeignet haben, obwohl es ihnen nie gehörte, haben sie heute immer noch.

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Tricia

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AW: Albtraum Erziehungsheim: DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

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Der auf wahren Begebenheiten bassierende Film "FREISTATT" wird jetzt auch im deutschen Fernsehen gezeigt:

"FREISTATT" läuft Freitag, 20. Januar 2017, um 20:15 auf Arte.
Und natürlich wußte wieder mal niemand etwas DAVON, von dem WAS DAMALS DIESBEZÜGLICH IM WESTEN ABGING (während sie, m.M.n., alle schon wieder mal emsig darüber nachdenken wie sie auch DIES unter den Teppich kehren könnten).
Der Film ist (aktuell noch 24 Tage) auch in der Mediathek. Zustände wie im KZ. Und ich weiß aus Erzählungen eines Bekannten, dass da nichts übertrieben wird. Es lohnt sich wirklich den Film anzuschauen. Westdeutsche Geschichte - von der leider niemand etwas wissen will...

ARTE MEDIATHEK | ARTE | Freistatt
 
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Albtraum Erziehungsheim: DIAKONIE - Fürsorgehölle ANSTALT FREISTATT im Wietingsmoor.

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Die Hölle von Freistatt

Wer den gleichnamigen Film "FREISTATT" immer noch nicht kennt oder ihn noch einmal sehen möchte, bitte vormerken !!

ARD: Mittwoch 12. April 2017, um 20.15 Uhr

und anschließend die Dokumentation "ENDSTATION FREISTATT", Das Erziehungslager im Moor, in Niedersachsen, Bundesrepublik Deutschland („Westdeutschland“)

ARD: Mittwoch 12. April 2017, um 21.45 Uhr

Wer es dann immer noch nicht gesehen hat, oder wer eine Nachteule ist, schaut sich die Widerholungen nach Mitternacht an

ARD: Donnerstag, 13. April, um 00:05 Uhr

und

ARD: Donnerstag, 13. April 2017, um 01:35 Uhr.


QUELLEN: http://programm.ard.de/TV/Programm/Sender/?sendung=2810698848337 und http://programm.ard.de/TV/Untertite...Reportagen/Alle-Dokus/?sendung=28106106542356
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STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“)


"STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" - Infos für all diejenigen Betroffenen, die damals als Kinder oder Jugendliche in Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien untergebracht waren.

Auf dieser Webseite wird auch erklärt wie man einen Antrag auf in diesem Zusammenhang stehende „Hilfsgelder“ stellt:

http://www.stiftung-anerkennung-und-hilfe.de/ (mit vielen weiteren von dort aus weiterführenden Links)

oder auch,

http://www.stiftung-anerkennung-und-hilfe.de/DE/Startseite/start.html (mit vielen weiteren von dort aus weiterführenden Links).

Desweiteren kann sich auch jeder diesbezüglich hier informieren:

http://www.bmas.de/DE/Themen/Teilha...und-Hilfe/stiftung-anerkennung-und-hilfe.html (mit vielen weiteren von dort aus weiterführenden Links).

 
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STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“)

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WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

Jetzige Verzichtserklärung bezüglich dem jetzigen Behinderten Fonds (bezüglich dieser jetzigen „Stiftung“):

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Einwilligungserklärung für die Stiftung Anerkennung und Hilfe

[ ……… ]

Ich wurde darauf hingewiesen, dass ich mit dem Erhalt der Leistungen auf andere Forderungen aufgrund der Unterbringung, einschließlich der Ansprüche wegen Rentenminderung, gegen die öffentliche Hand und die Kirchen sowie ihre Ordensgemeinschaften und Wohlfahrtsverbände, verzichte. Dieser Verzicht soll auch den Ersatz von Kosten für die Rechtsverfolgung umfassen. []

[ ……… ]

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Alle Antragsteller und Antragstellerinnen müssen diese Verzichtserklärung unterschreiben. Einige haben sie schon unterschrieben (ganz sicherlich nichts wissend und nichts ahnend unterschrieben!).
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Die anfängliche „Verzichtserklärung“ bezüglich dem Fonds Heimerziehung-WEST:

Mit dem Fonds Heimerziehung-WEST war es genauso in 2011. Dazu hieß es, u.a., im WDR am 02.01.2012, um 06:00 Uhr:
»Viele Betroffene sind auch erbost über die Verzichtserklärung und diskutieren hitzig in Internetforen. "Ehemalige Heimkinder seid gewarnt", schreibt User "Martini", alias Martin Mitchell, auf Heimkinder-Forum.de. "Die Verzichtserklärung ist Täterschutz pur." Mitchell, in den 60er Jahren im Heim aufgewachsen, lebt seit vielen Jahren in Australien.«

QUELLE: http://www1.wdr.de/archiv/missbrauch/heimkinder104.html

Nach einem gemeinsamen Aufruhr und Protest wurde diese „Verzichtserklärung“ dann etwas später, im Frühjahr 2012, gestrichen !!
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STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“)

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WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

Jetzige Verzichtserklärung bezüglich dem jetzigen Behinderten Fonds (bezüglich dieser jetzigen „Stiftung“):

Da ich nicht weiß wer diesbezüglich was macht und ob bisher überhaupt irgend jemand aktiv etwas dagegen unternommen hat oder unternehmen wird und man nichts Diesbezügliches irgendwo finden kann, habe ich mich heute dazu entschlossen selbst folgendes Schreiben, nicht an die »Stiftung Anerkennung und Hilfe« selbst oder das "Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)" selbst, sondern an einige der seither in Zusammenhang mit der »Stiftung« eröffnetenBeratungsstellen“, individuell, zu adressieren und abzuschicken:

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Subject: Verstehen der rechtlichen Bedeutung und Konsequenzen der Unterzeichnung einer Verzichtserklärung. = Understanding the legal significance and consequences of signing a waiver of rights.

Sehr geehrte Damen and Herren,

meine Kontaktaufnahme mit Ihnen bezieht sich auf folgende wichtige Fragen bezüglich den Anträgen auf „Hilfe“, die seit dem 1. Januar 2017 in Zusammenhang mit der »Stiftung Anerkennung und Hilfe« gestellt werden können:

1.) Warum werden Antragstellerinnen und Antragsteller auf dem „Erfassungsbogen“ genötigt eine Verzichtserklärung zu unterschreiben?

2.) Warum wird ihnen das einfach so untergeschoben und sie bemerken und verstehen es möglicherweise gar nicht mal?

3.) Wird diese Klientel, und in Fällen von hinzugezogenen Betreuern und Vormündern, die keine Anwälte sind, überhaupt verstehen auf was sie da mit ihrer Unterschrift verzichten?

4.) Versteht das Beratungspersonal, unter denen, es ist anzunehmen, sich ebenso keine Anwälte befinden, zu was die Antragstellerinnen und Antragsteller damit von ihnen genötigt werden zu verzichten?

Ich bitte um schnellstmögliche Rückmeldung mit aufklärenden Antworten zu diesen wichtigen Fragen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin MITCHELL

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Ohne dass man etwas tut wird diese Verzichtserklärung bestimmt nicht verschwinden und von Bund, Ländern und Kirchen und ihren Ordensgemeinschaften and Wohlfahrtsverbänden zurückgenommen werden.
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STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“)

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WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

So ‘arbeitet’ der Staat: Bund (Bundesrepublik Deutschland), die Länder (die Länder der Bundesrepublik Deutschland), die Kirchen (Evangelische Kirche in Deutschland und Katholische Kirche in Deutschland) und alle ihre Ordensgemeinschaften (seien sie evangelisch oder katholisch) und ‘Wohlfahrtsverbände’, einschließlich der Diakonie und Caritas oder wie auch immersolche Verbände’ und ‘milde Stiftungensich sonst noch nennen mögen:

"
Einwilligungserklärung"
"
Verzichtserklärung"

Mit ihrer Unterschrift einer solchen
Erklärung, zu der man sie nötigen will, verpflichtet sich die Antragstellerin:

Mit seiner Unterschrift einer solchen
Erklärung, zu der man ihn nötigen will, verpflichtet sich der Antragsteller:

"zu einem absoluten und totalen Verzicht zukünftig ein Gerichtsverfahren einzuleiten"
"zu einem absoluten und totalen Verzicht zukünftig ein Gerichtsverfahren anzustrengen"
"zu einem Verzicht auf alle zukünftigen Rechtsmittel, die andererseits ihr/ihm vielleicht noch zur Verfügung stünden"
"auch auf jegliche Rückerstattung aller damit in Zusammenhang stehenden seitens der Klägerin/des Klägers zu zahlende Anwalts- und Gerichtskosten zu verzichten"

"auch auf alle möglichen Verfahren in Bezug auf sich erst viel später heraustellende Schäden in Zusammenhang mit damaligen Medikamentenversuchen und Medikamentenverabreichungen im Heim oder in einer Behinderteneinrichtung oder in der Psychiatrie zu verzichten"

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STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“)

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WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

Wenn das Abverlangen einerVerzichtserklärungan Skrupellosigkeit und Unverschämtheit oder gar an Rechtlosigkeit grenzt.

Welche Verantwortung / Mitverantwortung tragen die Beamten der ausführenden Organe, d.h. das Personal der Anlauf- und Beratungsstellen in Zusammenhang mit der »Stiftung Anerkennung und Hilfe«, die den Antragstellerinnen und Antragstellern dieVerzichtserklärungzur Unterschrift vorlegen und sie nötigen dieseVerzichtserklärungzu unterschreiben ??

QUELLE: http://www.europeonline-magazine.eu/wikisearch.php?title=Remonstrationsrecht

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Remonstration im deutschen Beamtenrecht

Regelungen finden sich in § 63 BBG (bis 2009 § 56 BBG) und § 36 BeamtStG, ehemals § 38 BRRG.

Nach den Vorschriften des Beamtenrechts muss der Beamte seine dienstlichen Handlungen auf ihre Rechtmäßigkeit prüfen. Hat er Bedenken gegen die Rechtmäßigkeit einer Weisung, so muss er seinem unmittelbaren Vorgesetzten gegenüber remonstrieren, d. h. gegen die Ausführung der Weisung Einwände erheben. Bestätigt der unmittelbare Vorgesetzte die Anweisung und sind die Bedenken des Beamten nicht ausgeräumt, so muss sich der Beamte an den nächsthöheren Vorgesetzten wenden. Der Beamte hat hier keinen Ermessensspielraum. Bestätigt auch der nächsthöhere Vorgesetzte (der Vorgesetzte des Vorgesetzten des remonstrierenden Beamten) die Anordnung, so muss der Beamte sie ausführen. Diese Gehorsamspflicht trifft den Beamten allerdings dann nicht, wenn er durch die Befolgung der Weisung eine Straftat oder Ordnungswidrigkeit begehen würde.

Der Beamte kann sich durch dieses Vorgehen vor Disziplinarverfahren schützen, wenn später die Rechtswidrigkeit der Anordnung festgestellt wird. Das Gleiche gilt für den Schutz vor Schadensersatzforderungen nach § 839 BGB (Amtshaftung) in Verbindung mit dem jeweiligen Beamtengesetz (§ 48 BeamtStG, § 75 BBG).

Die Remonstration ist im Beamtenalltag eine nur selten genutzte Möglichkeit, da ein potentieller Remonstrant häufig befürchtet, als Querulant abgestempelt zu werden. Trotzdem oder gerade deshalb wird die Remonstration in neueren Beiträgen zur Verwaltungsethik sowie zum Whistleblowing (Aufdeckung von Skandalen) thematisiert.


LITERATUR:
● Johannes Rux: Das Remonstrationsrecht. Eine Tradition des liberalen Rechtsstaats? (PDF; 89 kB) In: Beamte heute. März 1992. Bund-Verlag, S. 10?14, ISS 0933-0615 [ erwähnt @ http://www.staatsrecht.info/pub/beamte.pdf ]
● Harald Steiner: Machtkontrolle durch Remonstration. In: Der Personalrat 29 (2012), H. 5, S. 190?197. ISSN 0175-9299 [ erwähnt @ http://www.vahlen.de/productview.aspx?product=799852 ] [ ebenso erwähnt @ http://www.bund-verlag.de/zeitschriften/der-personalrat/ausgabe/2012/5/Zusatzinfos-10006222/ ]
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Im Original auf den hier von mir verwiesenen Text erscheinen ebenso viele relevante weiterführende Links.
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STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“)

Martin MITCHELL hat geschrieben:.

WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

Jetzige Verzichtserklärung bezüglich dem jetzigen Behinderten Fonds (bezüglich dieser jetzigen „Stiftung“):

Da ich nicht weiß wer diesbezüglich was macht und ob bisher überhaupt irgend jemand aktiv etwas dagegen unternommen hat oder unternehmen wird und man nichts Diesbezügliches irgendwo finden kann, habe ich mich heute dazu entschlossen selbst folgendes Schreiben, nicht an die »Stiftung Anerkennung und Hilfe« selbst oder das "Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS)" selbst, sondern an einige der seither in Zusammenhang mit der »Stiftung« eröffnetenBeratungsstellen“, individuell, zu adressieren und abzuschicken:

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Subject: Verstehen der rechtlichen Bedeutung und Konsequenzen der Unterzeichnung einer Verzichtserklärung. = Understanding the legal significance and consequences of signing a waiver of rights.

Sehr geehrte Damen and Herren,

meine Kontaktaufnahme mit Ihnen bezieht sich auf folgende wichtige Fragen bezüglich den Anträgen auf „Hilfe“, die seit dem 1. Januar 2017 in Zusammenhang mit der »Stiftung Anerkennung und Hilfe« gestellt werden können:

1.) Warum werden Antragstellerinnen und Antragsteller auf dem „Erfassungsbogen“ genötigt eine Verzichtserklärung zu unterschreiben?

2.) Warum wird ihnen das einfach so untergeschoben und sie bemerken und verstehen es möglicherweise gar nicht mal?

3.) Wird diese Klientel, und in Fällen von hinzugezogenen Betreuern und Vormündern, die keine Anwälte sind, überhaupt verstehen auf was sie da mit ihrer Unterschrift verzichten?

4.) Versteht das Beratungspersonal, unter denen, es ist anzunehmen, sich ebenso keine Anwälte befinden, zu was die Antragstellerinnen und Antragsteller damit von ihnen genötigt werden zu verzichten?

Ich bitte um schnellstmögliche Rückmeldung mit aufklärenden Antworten zu diesen wichtigen Fragen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin MITCHELL

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Ohne dass man etwas tut wird diese Verzichtserklärung bestimmt nicht verschwinden und von Bund, Ländern und Kirchen und ihren Ordensgemeinschaften and Wohlfahrtsverbänden zurückgenommen werden.
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Ich habe auch schon eine erste Antwort von einem Andreas Naylor vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) in Köln der Vorgesetzte des dortigen Teams derAnlauf- und Beratungsstelle des Fonds Heimerziehung-WEST“, für diese Gegend, und jetzt auch derAnlauf- und Beratungstelle bezüglich dieser »Stiftung Anerkennung und Hilfe«“, für diese Gegend, bekommen, eine Antwort, die wie folgt ließt:

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[ 23. April 2017 ]

Sehr geehrter
Herr Mitchell,

Ihre Nachricht an unsere LVR-Anlauf- und Beratungsstelle habe ich zur Kenntnis genommen. Die darin unterstellten Vorwürfe weise ich mit Nachdruck zurück. Ich sehe keinen Anlass, näher auf die gestellten Fragen einzugehen.


Betroffene oder von diesen schriftlich bevollmächtigte Personen, die sich hier in unserer Beratungsstelle in irgendeiner Weise ungerecht behandelt fühlten oder die – auch kritische – Nachfragen haben, sind jederzeit eingeladen, sich mit ihren Fragen an mich oder meine Kolleginnen zu wenden. Sie gehören jedoch nicht zu diesem Personenkreis.

Mit freundlichen Grüßen


Andreas Naylor

LVR-Landesjugendamt Rheinland

Anlauf- und Beratungsstelle

Stiftung Anerkennung und Hilfe

Fonds Heimerziehung

Kennedy-Ufer 2
50679 Köln
Tel.: 0221 809 6769
E-Mail:
Andreas.Naylor[a]lvr.de

-----------------------------------

Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 18.000 Beschäftigten für die 9,6 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 19 Museen und Kultureinrichtungen, drei Heilpädagogischen Netzen, vier Jugendhilfeeinrichtungen und dem Landesjugendamt erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten Politikerinnen und Politiker aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

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Ich darf also als interessierter und engagierter Bürger keine relevanten Fragen stellen und auch keine Antworten zu meinen spezifischen Fragen erhalten. Dies sind die neusten Regularien der »Stiftung Anerkennung und Hilfe«.
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Was gedenken die Errichter der »Stiftung Anerkennung und Hilfe« mit der jetzig dazugehörigenVerzichtserklärung“, die AntragstellerInnen gebeten werden zu unterschreiben, zu tun ??
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Diese Frage und alles Nachfolgende wurde heute vormittag (25.04.2017) allen Leuten dessen Name und E-mail-Adresse hierunter erscheint und auch noch vielen anderen Leuten dessen Name und E-mail-Adresse nicht hierunter erscheint zugesandt !!

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Bezüglich der »Stiftung Anerkennung und Hilfe« und den in leitenden Positionen damit beschäftigten Personen :

Alle diesbezügliche Information wurde meinerseits dem folgenden relevanten
Dokument entnommen (und ergänzend von mir persönlich rechechiert) : »Bundesverband Evangelische Behindertenhilfe« @ http://www.lag-avmb-bw.de/Themenfelder/Finanzen/Stiftung-Anerkennung-und-Hilfe---Praesentation---BeB-2017-.pdf (insgesamt 68 Seiten) .

DIE KIRCHEN ENTSENDEN DREI VERTRETUNGEN IN DEN
LENKUNGSAUSSCHUSS :
- Johannes Stücker-Brüning, Deutsche Bischofskonferenz :
j.stuecker-bruening@dbk.de ;
(Stellvertretung: Dr. Christoph Thiele, EKD :
christoph.thiele@ekd.de ) ;
- Maria Loheide, Diakonie Deutschland :
maria.loheide@diakonie.de ;
(Stellvertretung: Katrin Gerdsmeier, Deutscher Caritasverband :
pressestelle@caritas.de oder auch k.gerdsmeier@minden-luebbecke.de ) ;
- Dr. Thorsten Hinz, CBP :
thorsten.hinz@caritas.de ;
(Stellvertretung: Rolf Drescher, BeB :
info@beb-ev.de ) .

A.)
LENKUNGSAUSCHUSS :
• BUNDESREGIERUNG :
- Bundesministerium für Arbeit und Soziales - BMAS – Brigitte Karsties
Keine direkten Kontaktdetails ;
- Bundesministerium für Gesundheit - BMG – Thomas Stracke
thomas.stracke@bmg.bund.de ;
- Bundesministerium für Finanzen - BMF - Frau Huth
Keine direkten Kontaktdetails ;
• LÄNDER (Fachministerkonferenzen) :
- Arbeits- und Sozialministerkonferenz - ASMK – Cornelia Sennewald, Leiterin des Referats Eingliederungshilfe des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen
cornelia.sennewald@mais.nrw.de
- GMK - Frau Dr. Theren, Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt Keine direkten Kontaktdetails ;
- FMK - Herr Schröder (Sachsen)
Keine direkten Kontaktdetails.

B.) FACHBEIRAT:
• GRUPPE DER BETROFFENEN :
Klaus Dickneite (
https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Dickneite ) kdickneite@online.de oder auch info@spd-anderten.de oder auch vorsitz@vkmb-hannover.de ;
Maik Nothnagel
nothnagel@die-linke-thl.de oder auch eisenach-maik-nothnagel@t-online.de ;
Brigitte Piepenbreier (
http://www1.wdr.de/unternehmen/rundfunkrat/brigitte-piepenbreier-100.html ) b.piepenbreier@web.de oder auch info@lag-selbsthilfe-nrw.de ;
• GRUPPE DER BETROFFENEN :
- Ulrich Krüger (Aktion psychisch Kranke)
krueger@apk-ev.de ;
- Dr. Martina Mangasser (Dt. Gesellschaft für bipolare Störungen) (seit 2002)
martina.mangasser@web.de oder auch info@dgbs.de
- Susanne Meffert (Bundesvereinigung Lebenshilfe) meffert@lebenshilfe-brandenburg.de .

B.) FACHBEIRAT:
• GRUPPE DER SACHVERSTÄNDIGEN :
- Prof. Dr. Hans Jörgen Grabe (Uniklinik Greifswald)
grabeh@uni-greifswald.de ;
- Hans Christoph Maurer vorm. Vorstand der Nieder- Ramstädter Diakonie, Mühltal/Hessen)
Es sind keine aktuellen Kontaktmöglichkeiten im Internet zu finden.
- Dr. Alexander Naumann (Klinik für Kinder- und Jugend- psychiatrie Lüneburg; Regionalkoordinator der BAG Leitende Klinikärzte)
Naumanna@dipf.de ;

Weitere in diesem oben erwähnten
Dokument genannte Personen:
- Rainer Kluza
rainer.kluza@pp.rt.de oder auch rainer.kluza@bruderhausdiakonie.de ;
- Fr. Dr. Sylvelyn Hähner-Rombach
sylvelyn.haehner@igm-bosch.de .

MEINERSEITIGE BENACHRICHTIGUNG AN ALL DIESE PERSONEN AM DIENSTAG, 25. APRIL, 2017, IN FOLGENDEM WORTLAUT, MIT FÜR ALLE SICHTBARE ANZEIGE ALL DIESER PERSONEN UND IHREN KONTAKTDETAILS (SOWEIT SIE IM INTERNET AUFFINDBAR WAREN) :

Schon einmal in den frühen Morgenstunden am Dienstag, 25. April 2017 an
Andreas.Naylor@lvr.de abgeschickt und wird ihm auch jetzt noch einmalein zweites malzugesandt :

Subject:
WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

DESWEITEREN FÜR DIE INFORMATION EINES JEDEN

Verzichtserklärung“ - "Einwilligungserklärung für die Stiftung Anerkennung und Hilfe", so nennt sich das Ding --- zu sehen @ https://web.facebook.com/VEHeV/photos/pb.200787480021748.-2207520000.1493081698./1007951745971980/?type=3&theater (Siehe die IMAGE der offiziellen „Einwilligungserklärung“ und dazugehörigen kritischen Kommentare im Original in Schriftgröße 75%)

UND ZUR WEITEREN INFORMATION UND UM IMMER AUF DEM NEUESTEN STAND ZU BLEIBEN

konsultiert regelmäßig das Diskussionforum
EHEMALIGE-HEIMKINDER-TATSACHEN.COM @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com und insbesondere alle bisherigen und noch kommenden Beiträge in dem Thread »"STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf.« @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?f=22&t=177

Und genau das Gleiche (mit gleicher Vollständigkeit, gleichfalls immer updatet) ist auch an vielen anderen Stellen im Internet zu finden.

Informiert Euch und laßt Euch nicht täuschen und über den Tisch ziehen !!
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UND DAS GANZE WIRD AUCH UMGEHEND WIEDER VON MIR IN DIESEM GENAUEN WORTLAUT AN SO EINIGEN STELLEN INS NETZ GESTELLT WERDEN.
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STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“)

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Subject: WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

Die von Beamtinnen und Beamten derAnlauf- und Beratungsstellender »Stiftung Anerkennung und Hilfe beim Amt oder während eines Heimbesuchs (bei Ihnen zuhause oder in einer Behinderteneinrichtung oder Psychiatrie) während desBeratungsgesprächshervorgeholteVerzichtserklärung“/„Einwilligungserklärung“ – erstmalig dann plötzlich produziert wird mit keinem Wort von den Errichtern der »Stiftung« in ihrer diesbezüglichen Satzung oder irgendwo auf ihren diesbezüglichen Webseiten / Internetplattformen / in Flugblättern / in Infobroschüren oder in sonstigem diesbezüglichen Material zur Aufklärung bereitgestellt erwähnt !!

Siehe Satzung @
http://www.saarland.de/dokumente/dienststelle_LAS/satzung-sah.pdf (insgesamt 8 Seiten)

Siehe EVANGELISCHE KIRCHE: »Bundesverband Evangelische Behindertenhilfe« @
http://www.lag-avmb-bw.de/Themenfelder/Finanzen/Stiftung-Anerkennung-und-Hilfe---Praesentation---BeB-2017-.pdf (insgesamt 68 Seiten)

Siehe KATHOLISCHE KIRCHE @
http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2016/2016-222a-Pressestatement-EB-He%C3%9Fe-Errichtung-der-Stiftung-Anerkennung-und-Hilfe.pdf (insgesamt 2 Seiten)

Siehe die umfangreiche BUNDESMINISTERIUM FÜR ARBEIT UND SOZIALES »
Stiftungswebseite« @ http://www.bmas.de/DE/Presse/Meldungen/2016/stiftung-anerkennung-und-hilfe-nimmt-arbeit-auf.html

Siehe das BUNDESLAND NORDRHEIN-WESTFALEN @ https://www.land.nrw/de/tags/stiftung-anerkennung-und-hilfe

Siehe jegliche diesbezüglichen individuellen offiziellen Bundesländer-Webseiten.

Siehe jegliche diesbezüglichen individuellen offiziellen Anlauf- und Beratungstelle Webseiten.

Siehe jegliche diesbezüglichen individuellen Wohlfahrtsverband-Webseiten.

Siehe jegliche diesbezüglichen individuellen kirchlichen Webseiten, seien sie evanglisch oder katholisch.


Informiert Euch und laßt Euch nicht täuschen und über den Tisch ziehen !!

Unbedingt alle diesbezüglichen Beiträge in diesem Thread nicht nur einfach mal schnell überfliegen, sondern genau und eingehend studieren: http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?f=22&t=177
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STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“)

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Subject: WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

Ganz bestimmt gibt es auch wieder ein Büchlein oder eine Broschüre und das Ganze auch in einer digitalen Version ! mit genauen Anweisungen zu Verfahrensweisen gegenüber den Antragstragstellerinnen und Antragstellern – möglicherweise betitelt »Stiftungs-Verfahrensregelungen-Handbuch« oder »Handbuch über die geltenden Verfahrensregelungen in Bezug auf die Stiftung Anerkennung und Hilfe«

Vielleicht läßt sich ja jemand, die/der Zugang zu
diesen Anweisungen zu Verfahrensweisenhat, davon überzeugen uns allen Zugang zu diesen zu verschaffen.

Informiert Euch und laßt Euch nicht täuschen und über den Tisch ziehen !!

Unbedingt alle diesbezüglichen Beiträge in diesem Thread nicht nur einfach mal schnell überfliegen, sondern genau und eingehend studieren: http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?f=22&t=177

Und ALL DIES natürlich auch so weit wie möglich an alle anderen weitersagen und weitergeben !!
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STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“)

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Ganz spezifisch – noch einmal – mit Bezug auf meinen vorhergehenden Beitrag zu diesem Thema vom Montag, 1. Mai 2017, um 05:11 Uhr, hier in diesem Thread ^^^ :

Subject: WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

Boardnutzerin »xyz« sagte am Dienstag, 25. April 2017, um 08:54 Uhr, im HEIMKINDER-FORUM.DE, im Thread »STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE - Infos für all diejenigen Betroffenen, die damals als Kinder oder Jugendliche in Behinderteneinrichtungen und Psychiatrien untergebracht waren.« @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/18984-STIFTUNG-ANERKENNUNG-UND-HILFE-Infos-für-all-diejenigen-Betroffenen-die-damals-a/?postID=548424#post548424 und sie hat absolut Recht damit (Bitte diesen Link - d.h. all das was unterstrichen ist - manuell in ein neues Browserfenster eingeben.):

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Die Anlauf- und Beratungsstellen haben das Antragsformular und den Fragebogen nicht entwickelt; umsetzen müssen sie ihn. Wobei die Mitarbeiter sicherlich nicht gefragt werden, ob ihnen der Inhalt des Formulars paßt oder nicht (leider ist das so).

Änderungen werden (so war's auch beim
Fonds Heimerziehung) im LENKUNGSAUSSCHUSS beschlossen.

Dahin gehört der berechtigte Protest gegen die Verzichtserklärung und gegen den Fragebogen, in dem die Betroffenen angeben sollen (kein MUSS), welchen Misshandlungen sie ausgesetzt waren.

Und wenn der Protest laut genug ist, passiert auch was. Das hat uns der Fonds 1 gezeigt.
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STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“)

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Uwe Schummer, MdB (CDU) – geb. 14. November 1957, in ADELAIDE, Süd Australien – hat am Mittwoch, 26. April 2017, sofort die Initiative ergriffen and dann wie folgt mitgeteilt :

Mein oben aufgeführtes von Australien kommendes Nachfrage-Schreiben vom Samstag, 22. April 2017, um 05:27 Uhr, bezüglich der Verzichtserklärung“ hatte meine langjährige Bekannte, Frau Antonie Brinkmann, in Bremen, sofort an Uwe Schummer, MdB (CDU) weitergeleitet und daraufhin dann folgende Antwort von ihm erhalten :

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Datum: 23. April 2017 um 09:09:14 MESZ

Sehr geehrte Frau Brinkmann,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 23.4.2017. ‎Die Stiftung arbeitet seit dem 1.1.2017. Die Geschäftsstelle wurde bei der Knappschaft Bahn See in Bochum eingerichtet [
Zur Information siehe http://gabriele-loesekrug-moeller.de/content/500979.php - diesbez. hinzugefügt von MM ]. Seitdem haben 139 Menschen Hilfeleistungen abgerufen, über eine Million Euro wurden bereits ausgeschüttet. Die Anträge werden sehr zügig bearbeitet und entschieden. Nach dem langen Ringen um den Hilfefonds gelingt es offenbar, dass die Hilfen schnell bei den Betroffenen ankommen.

Für Ihren Hinweis auf die Verzichtserklärung danke ich Ihnen. Diese Praxis war mir bisher nicht bekannt. Daher habe ich das zuständige Arbeitsministerium eingeschaltet. ‎Hier besteht aus meiner Sicht dringender Handlungsbedarf.

Es grüßt herzlich

Uwe Schummer MdB

Beauftragter für Menschen mit Behinderungen
der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon: 030-227-73794
Telefax: 030-227-76992

http://www.uwe-schummer.de
webmailer[a]uwe-schummer.de
.

Und hier jetzt auch noch etwas zu meiner langjährigen Bekannten, Antonie Brinkmann, in Bremen, die mein Nachfrage-Schreiben an Uwe Schummer, MdB (CDU) weitergeleitet hat: http://www.weser-kurier.de/bremen_artikel,-Lebenszeit-gegen-Lebenszeit-_arid,1079397.html. Und siehe auch: http://www.medienfrauen-bremen.de/brinkmann.html

Darüber wer der in Australien geborene deutsche CDU-Bundespolutuker Uwe Schummer ist, kann sich jeder hier informieren: DEUTSCH: https://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_Schummer | ENGLISCH: https://en.wikipedia.org/wiki/Uwe_Schummer : Er scheint bei den Bürgern wirklich ein sehr beliebter CDU-Bundespolitiker zu sein !!
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ZU IHRER INFORMATION

Ich sehe es, wie in den Verfahrensregelungen der »Stiftung« vorgesehen, als (zulässige!) „sonstige Vertrauensperson“, als meine Pflicht an Antragstellerinnen und Antragsteller in Bezug auf einen Antrag auf und Annahme von „Hilfe“ von der »Stiftung "Anerkennung und Hilfe"« vor der ihnen vorgelegten „
Einwilligungserklärung“ / „Verzichtserklärung“, zu warnen:

WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

Ja, so ist es !!

Wer diese „
Verzichtserklärung“, bezogen auf den OSTEN, unterschreibt, kann später auch keinen StRehaG-Antrag („Strafrechtlichen Rehabilitierungsantrag“) stellen !! --- und auch auf keinste andere Weise in Zusammenhang mit seiner „Unterbringung“ im OSTEN Klage gegen irgendjemand erheben !!

Wer diese „
Verzichtserklärung“, bezogen auf den WESTEN, unterschreibt, kann später auch keinen Antrag gemäß dem OEG („Opferentschädigungsgesetz“) stellen !! --- und auch auf keinste andere Weise in Zusammenhang mit seiner „Unterbringung“ im WESTEN Klage gegen irgendjemand erheben !!

Und jeder, weder aus dem OSTEN noch aus dem WESTEN, kann für diese oder jene Zwecke zukünftig „Prozesskostenhilfe beanspruchen“ oder selbstgezahlte „Gerichtskosten und Anwaltskosten zurückerstattet bekommen“ !!

Wenn die „
Verzichtserklärung“ erst einmal unterschrieben ist, wird es zu spät sein !! --- ob selbst unterschrieben oder vom Betreuer unterschrieben spielt keine Rolle !!

Alle damaligen Opfer von Medikamentenversuchen und Medikamentenverabreichungen in OST und WEST, die diese „
Verzichtserklärung“ unterschreiben, mit eingeschlossen !!

Unbedingt alle diesbezüglichen Beiträge in diesem Thread nicht nur einfach mal schnell überfliegen, sondern genau und eingehend studieren: http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/viewtopic.php?f=22&t=177

Und ALL DIES natürlich auch so weit wie möglich an alle anderen weitersagen und weitergeben !!

gez. Martin MITCHELL
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Ich habe auch, zusätzlich, diesbezüglich KONTAKT ÜBER DAS KONTAKTFORMULAR mit der Bundesregierung selbst aufgenommen @ https://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Service/Kontakt/kontaktform_node.html

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am Donnerstag, 27. April 2017, um 08:08 Uhr

BETREFF: »Stiftung "Annerkennung und Hilfe"« „Erfassungsbogen“ / „Verzichtserklärung“ / „Einwilligungserklärung

Subject: Verstehen der rechtlichen Bedeutung und Konsequenzen der Unterzeichnung einer Verzichtserklärung. = Understanding the legal significance and consequences of signing a waiver of rights.

Meine Damen und Herren Entscheidungsträger,

meine Kontaktaufnahme mit Ihnen bezieht sich auf folgende wichtige Fragen bezüglich den Anträgen auf „Hilfe“, die seit dem 1. Januar 2017 in Zusammenhang mit der »Stiftung Anerkennung und Hilfe« gestellt werden können:

1.) Warum werden Antragstellerinnen und Antragsteller auf dem „Erfassungsbogen“ genötigt eine Verzichtserklärung zu unterschreiben?

2.) Warum wird ihnen das einfach so untergeschoben und sie bemerken und verstehen es möglicherweise gar nicht mal?

3.) Wird dieses Klientel, und in Fällen von hinzugezogenen Betreuern und Vormündern, die keine Anwälte sind, überhaupt verstehen auf was sie da mit ihrer Unterschrift verzichten?

4.) Versteht das Beratungspersonal, unter denen, es ist anzunehmen, sich ebenso keine Anwälte befinden, zu was die Antragstellerinnen und Antragsteller damit von ihnen genötigt werden zu verzichten?

5.) Wie viele solcher „
Verzichtserklärungen“ / „Einwilligungserklärungen“ sind bisher, von welchen Anlauf- und Beratungsstellen in Bezug auf die »Stiftung "Annerkennung und Hilfe"«, in welchen Bundesländern, schon unterschrieben, eingetrieben worden?

6.) Ist es von den Errichtern der »
Stiftung "Annerkennung und Hilfe"« geplant diese Verfahrensweise auch zukünftig beizubehalten und fortzusetzen?

Ich bitte um schnellstmögliche Rückmeldung mit aufklärenden Antworten zu diesen wichtigen Fragen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin MITCHELL

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Eine Empfangsbestätigung bezüglich diesem meinem Nachfrage-Schreiben, an die Bundesregierung selbst, habe ich bisher nicht erhalten, und all diese meine Fragen wurden natürlich ebensowenig und in keinster Weise von den Entscheidungsträgern beantwortet.
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ZUR WEITEREN INFORMATION FÜR ALL DIEJENIGEN, DIE ES NOCH NICHT GESEHEN HABEN

an alle, die es interessiert

um es noch einmal genau zu belegen:


Hier ist eine solche „Verzichtserklärung“, die am „24.3.2017“ in einer Anlauf- und Beratungsstelle der »Stiftung "Anerkennung und Hilfe"« von einem Antragsteller unterschrieben wurde:

Verzichtserklärung“ - "Einwilligungserklärung für die Stiftung Anerkennung und Hilfe", so nennt sich das Ding --- zu sehen @ https://web.facebook.com/VEHeV/photos/pb.200787480021748.-2207520000.1493081698./1007951745971980/?type=3&theater

Siehe die IMAGE der offiziellen „Einwilligungserklärung“ und dazugehörigen kritischen Kommentare im Original, zu betrachen in Schriftgröße 75% (ein klein wenig warten bis es vernünftig geladen hat --- das Original derEinwilligungserklärungund die kritischen Kommentare dazu, nebeneinander)

Die diesbezüglichen kritischen Kommentare auf der oben angegebenen
Facebookseite des Vereins ehemaliger Heimkinder e.V. lauten:

.
WICHTIG !
Kaum ist die Stiftung Hilfe und Anerkennung angelaufen, schon möchte man auf den Tisch hauen. – Die Herschafften kapieren es nicht !
Es ist nicht zu fassen, dass die verantwortlichen Nachfolgetäterorganisationen im Schulterschluss mit Kirchen und Trägern schon wieder mit
einer unverschämten "Verzichtserklärung" kommen. – NICHT MIT UNS !!Niemand hat das Recht, den überlebenden Opfern zu oktroyieren, wie sie mit ihrem erfahrenen Leid umzugehen haben !Klagen sollen und müssen möglich sein, da es hier um eklatante Menschenrechtsverletzungen geht, die gerichtsrelevant sind und bleiben ! Wir vom VEH werden solch eine Verzichtserklärung nicht dulden und vehement gegen sie vorgehen ! Helft bitte mit, in dem ihr uns unterstützt ! Danke ! LG Dirk F. (Freitag, 14. April 2017, um 20:00 Uhr)
.

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Heidi Dettinger: Das ist eine unglaubliche Sauerei ! Und dass sie es jetzt wieder tun, gerade bei den Menschen, die am längsten warten mussten und zumindest teilweise am wehrlosesten sind, zeigt nur, mit was für einem verkommenen Pack wir es zu tun haben ! (Montag, 17. April 2017, um 03:59 Uhr)
.

Und Boardnutzer »Ralf B.«, im HEIMKINDER-FORUM.DE, im Thread »Stiftung Anerkennung und Hilfe« / »WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe« @ http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/19013-Stiftung-Anerkennung-und-Hilfe/?postID=548627#post548627, hat am Freitag, 28. April 2017, um 17:33 Uhr, folgenden Schriftsatz formuliert:

Ob dies einen formellen seinerseitigen diesbezüglichen Antrag an den „Lenkungsausschuss“ darstellt, weiß ich nicht.

.
Der "Lenkungsausschuss" möge nicht nur beschließen, die Verzichtserklärung zu canceln, sondern auch dass die bisherigen Unterzeichner in den alten Stand versetzt werden.

Sprich: Unterschriebene Verzichtserklärung für ungültig erklären.


Alles was bisher unterschrieben wurde hat seine Gültigkeit, selbst wenn der Lenkungsausschuss beschließt die Verzichtserklärung zu kippen.
.

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STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“)

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WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

Eine Verzichtserklärung, wie und wo auch immer abgegeben, zukünftig auf jegliches Rechtsmittel das möglicherweise noch zur Verfügung stünde zu verzichten, hat überall effekt, und bleibt auch in jeglicher Hinsicht für immer effektiv !!

Wenn man sich handschriftlich oder auf Papier gedruckt (oder auch in digitalisierter Weise abgegeben) – wie und wo auch immer abgegeben – verpflichtet zukünftig keine gerichtlichen Maßnahmen mehr zu ergreifen, geht hernach und demnach auch kein (DDR) Rehabilitierungsverfahren oder (BRD) Opferentschädigungsverfahren mehr; d.h. Einleitung (auch) eines solchen Verfahrens nicht (mehr) erlaubt !! – Wer das nicht versteht tut mir wirklich Leid.

VERSTEHT IHR DAS, ODER VERSTEHT IHR ES NICHT ??, DASS WENN EIN VERZICHT UNTERSCHRIEBEN WIRD, DER DA LAUTET : "I agree to forego all my remaining legal rights." = „Ich erkläre mich hiermit völlig damit einverstanden (in Bezug auf meine damalige Unterbringung und alle Schäden und negativen Auswirkungen, die darauf zurückzuführen sind) alle mir möglicherweise noch zustehenden Rechte und juristischen Möglichkeiten aufzugeben und abzugeben und keine diesbezüglichen in diesem Zusammnhang stehenden weiteren Ansprüche mehr gegen irgendjemand zu erheben oder geltend zu machen.“

Glaubt mir bitte, so sieht es aus.

Erweiterungen der Erklärungen des Ganzen sind nicht nur hier in diesem Thread (wo Sie sich gerade befinden), aber, u.a., auch an den folgenden Stellen im Netz zu finden:


http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/19013-Stiftung-Anerkennung-und-Hilfe/?postID=548621#post548621

http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/19013-Stiftung-Anerkennung-und-Hilfe/?postID=548627#post548627

http://heimkinder-forum.de/v4x/index.php/Thread/19013-Stiftung-Anerkennung-und-Hilfe/?postID=548641#post548641
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STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“)

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WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

Im »Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ Bericht über die Erfüllung des Fondszwecks 2012«

@
https://www.fonds-heimerziehung.de/fileadmin/de.fonds-heimerziehung/content.de/bilder/130604_Jahresbericht_Fonds_Heimerziehung_West2012.pdf

heißt es auf Seite 30

.
Überarbeitung des Textes der sogenannten Verzichtserklärung: Der Lenkungsausschuss hat sich eingehend mit der von der Ombudsperson [Prof. Dr. P. Schruth, Januar 2012] und den Anlauf- und BeratungsStellen vorgebrachten Kritik zur ursprünglich formulierten Verzichtserklärung beschäftigt. Der in der dreiseitigen Vereinbarung formulierte Verweis wurde grundsätzlich überarbeitet und als „abschließende Erklärung“ wie folgt neu gefasst: „Die Errichter des Fonds Heimerziehung weisen darauf hin, dass die Leistungen des Fonds Heimerziehung freiwillige Leistungen sind und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht gewährt werden. Aus der Gewährung dieser freiwilligen Leistungen können keine neuen Rechtsansprüche hergeleitet werden oder gar aus der Gewährung der freiwilligen Leistungen entstehen.“ Die überarbeitete Fassung fand eine breite Zustimmung bei den Betroffenen, die ihre Einwände gegenüber der Verzichtserklärung damit ausgeräumt sahen.
.

A.) Die damalige Verzichtserklärung lautete anfänglich wie folgt:

.
Leistungen aus dem Fonds werden nur für Betroffene gewährt, die erklären, dass sie mit Erhalt einer Leistung aus dem Fonds auf Geltendmachung jeglicher Forderungen, einschließlich der Ansprüche wegen Rentenminderung aufgrund der Heimunterbringung, gegen die öffentliche Hand und die Kirchen sowie ihre Ordensgemeinschaften und Wohlfahrtsverbände, einschließlich deren Mitglieder und Einrichtungen, unwiderruflich verzichten. Dieser Verzicht umfasst auch den Ersatz von Kosten für die Rechtsverfolgung.
.

QUELLE: Seite 2 der zweiseitigen »Drucksache des LANDTAG RHEINLAND-PFALZ 16. Wahlperiode : Drucksache 16/597 zu Drucksache 15/5519 16. 11. 2011« @ http://www.landtag.rlp.de/landtag/drucksachen/597-16.pdf oder auch @ http://www.juramagazin.de/104997.html (weiter unten in dieser Jura-Magazin-Textwiedergabe) und, am wichtigsten, auch @ https://heimerziehung.wordpress.com/anlauf-und-beratungsstelle/

Die damalige Verzichtserklärung wurde dann aber wegen der vielseitigen Einwände und Proteste gestrichen.

B.) Die
jetztige Verzichtserklärung lautet wie folgt:

.
Einwilligungserklärung für die Stiftung Anerkennung und Hilfe

[ ……… ]

Ich wurde darauf hingewiesen, dass ich mit dem Erhalt der Leistungen auf andere Forderungen aufgrund der Unterbringung, einschließlich der Ansprüche wegen Rentenminderung, gegen die öffentliche Hand und die Kirchen sowie ihre Ordensgemeinschaften und Wohlfahrtsverbände, verzichte. Dieser Verzicht soll auch den Ersatz von Kosten für die Rechtsverfolgung umfassen. []

[ ……… ]

.

QUELLE: https://web.facebook.com/VEHeV/photos/pb.200787480021748.-2207520000.1493081698./1007951745971980/?type=3&theater (dort am besten zu betrachten in Schriftgröße 75%)

Es gibt keinen Grund warum die jetztige Verzichtserklärung nicht ebenso gestrichen werden kann und gestrichen werden sollte.
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STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“)

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ANFANG DES ZITATS DER ANFANGSZEILEN MEINER KOMMUNIKATION MIT BERLIN UND AUCH MIT VIELEN ANDEREN LEUTEN IN GANZ DEUTSCHLAND.

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WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

»Stiftung "Anerkennung und Hilfe"« - Pflicht Betroffene vor dem Unterschreiben einer Verzichtserklärungzu warnen.

Ich habe auch, zusätzlich, diesbezüglich KONTAKT ÜBER DAS KONTAKTFORMULAR mit der Bundesregierung selbst aufgenommen @ https://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Service/Kontakt/kontaktform_node.html

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am Donnerstag, 27. April 2017, um 08:08 Uhr

BETREFF: »Stiftung "Annerkennung und Hilfe"« „Erfassungsbogen“ / „Verzichtserklärung“ / „Einwilligungserklärung

Subject: Verstehen der rechtlichen Bedeutung und Konsequenzen der Unterzeichnung einer Verzichtserklärung. = Understanding the legal significance and consequences of signing a waiver of rights.

[ ……… ]



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ENDE DES ZITATS DER ANFANGSZEILEN MEINER KOMMUNIKATION MIT BERLIN UND AUCH MIT VIELEN ANDEREN LEUTEN IN GANZ DEUTSCHLAND.

Die Evangelische Kirche hat meinen diesbezüglichen aufschlussreichen Kommentar vom Samstag, 29. April 2017, um 07:57 Uhr, kurz darauf veröffentlicht ! --- freigeschaltet ! – hier @ https://www.evangelisch.de/inhalte/135595/17-06-2016/finanzielle-hilfen-fuer-psychiatrie-opfer-brd-und-ddr-beschlossen ( dort ganz nach unten scrollen ) ( freigeschaltet am Samstag, 29. April 2017 ).

Die Katholische Kirche hat meinen diesbezüglichen aufschlussreichen Kommentar vom Sonntag, 30. April 2017, um 1:50 Uhr kurz darauf veröffentlicht ! --- freigeschaltet ! – hier @ https://www.kathstern.de/2016/12/02/unterzeichnung-der-verwaltungsvereinbarung-zur-stiftung-anerkennung-und-hilfe/#comment-248 ( dort ganz nach unten scrollen ) ( freigeschaltet am Sonntag, 30. April 2017 ).

Die Internetplattform Religion-Weltanschauung-Rrecht.net @ https://religion-weltanschauung-recht.net/2017/04/02/bayern-stiftung-anerkennung-und-hilfe-unterstuetzung-und-hilfe-fuer-erfahrenes-leid-und-unrecht-in-einrichtungen-der-behindertenhilfe-oder-psychiatrie/#comment-51767 hat meinen diesbezüglichen Kommentar bisher nicht veröffentlicht ! Die Webseite informiert, bezüglich dem von mir dort abgegebenen diesbezüglichen aufschlussreichen Kommentar vom Samstag, 29. April 2017, um 12:47 Uhr, Dein Kommentar muss noch freigeschaltet werden..

Die Internetplattform »Das Geleichstellungswissen - Chancengleichheit - Rechtsfragen - Vereinbarkeit von Familie und Beruf« hat meinen diesbezüglichen aufschlussreichen Kommentar vom Sonntag, 30. April 2017, um 04:38 Uhr, bisher nicht veröffentlicht ! --- nicht freigeschaltet ! – hier @ http://www.dasgleichstellungswissen.de/stiftung-anerkennung-und-hilfe-nimmt-ihre-arbeit-auf.html?src=3

Manfred Grund, MdB (CDU) hat meinen diesbezüglichen aufschlussreichen Kommentar Samstag, 29. April 2017, bisher nicht veröffentlicht ! --- nicht freigeschaltet ! – hier @ http://www.manfred-grund.de/inhalte/2/aktuelles/158285/info-telefon-und-unterstuetzung-fuer-opfer-freigeschaltet/index.html

Die Internetplattform »Geschlossene Unterbringung.de« @ http://www.geschlossene-unterbringung.de/2017/01/pm-stiftung-anerkennung-und-hilfe/#comment-5316 hat meinen diesbezüglichen aufschlussreichen Kommentar bisher nicht veröffentlicht ! Die Webseite informiert, bezüglich dem von mir dort abgegebenen diesbezüglichen Kommentar vom Mittwoch, 26. April 2017, um 01:30 Uhr, weitergehend Dein Kommentar wartet auf Freischaltung..

Die Internetplattform »Geschlossene Unterbringung.de« @ http://www.geschlossene-unterbringung.de/2017/01/pm-stiftung-anerkennung-und-hilfe/#comment-5316 hat meinen weiteren diesbezüglichen aufschlussreichen Kommentar bisher nicht veröffentlicht ! Die Webseite informiert, bezüglich dem von mir dort abgegebenen diesbezüglichen Kommentar vom Samstag, 29. April 2017, um 11:42 Uhr, weitergehend Dein Kommentar wartet auf Freischaltung..

Die PIRATENFRAKTION im schleswigholsteinischen Landtag hat meinen diesbezüglichen aufschlussreichen Kommentar seither veröffentlicht ! --- freigeschaltet ! – hier @ http://www.piratenfraktion-sh.de/2017/02/07/umgang-mit-heimkindern-schaebiger-geht-es-nicht/#comment-1805 ( freigeschaltet am Dienstag, 2. Mai 2017 ).

Die Webseite von rbb-online RADIO BERLIN BRANDENBURG ONLINE hat meinen diesbezüglichen aufschlussreichen Kommentar vom Freitag, 28. April 2017, bisher nicht veröffentlicht ! --- nicht freigeschaltet ! – hier @ http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2016/12/neue-stiftung-hilfe-opfer-von-jugendpsychiatrie.html
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STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“)

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Bemerkenwert ist:

Die Berater und Beraterinnen und sonstige Ratgeber und Helfershelfer in den überall eingerichteten „Anlauf- und Beratungsstellen“ überschlagen sich geradezu Betroffene (d.h. damals in ihrer Kindheit und/oder Jugend Behinderte und Psychiatrisierte in den vielen damals dazu zur Verfügung stehenden Einrichtungen, die gefüllt werden mußten und belegt bleiben mußten) jetzt so schnell wie möglich in ihre „Anlauf- und Beratungstellen“ zu locken –
sie die Verzichtserklärung“ / „Einwilligungserklärung unterschreiben zu lassen – und sie mit ein paar Euronen (maximal von 9.000 Euronen bis zu 14.000 Euronen ! ) abzufertigen und ihnen dann auch so schnell wie möglich die festgelegte Summe auszuzahlen !!
Wie mir zu Ohren gekommen ist, erledigt die „Geschäftsstelle" die Auszahlungen ganz zügig – und auch das spricht sich natürlich herum und fördert das Anlocken enorm.

Das war mit dem Fonds Heimerziehung-WEST nicht der Fall. – Jede Verzögerung (über Jahre hinweg ! ) war den Fondserrichtern genehm und ist ihnen auch weiterhin genehm !!

Das war mit dem Fonds Heimerziehung-OST nicht der Fall. – Jede Verzögerung (über Jahre hinweg ! ) war den Fondserrichtern genehm und ist ihnen auch weiterhin genehm !!

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"STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“)

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Gestern, Mittwoch, 3. Mai 2017, erhielt ich gerade aus Berlin eine persönliche Antwort von Uwe Schummer MdB, Beauftragter für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, aus Berlin, zu meinem Schreiben vor ein paar Tagen an alle diesbezüglichen Verantwortlichen auf Bundesebene (Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland).

ANFANG DES ZITATS DER ANFANGSZEILEN MEINER KOMMUNIKATION MIT BERLIN UND AUCH MIT VIELEN ANDEREN LEUTEN IN GANZ DEUTSCHLAND.

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WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

»Stiftung "Anerkennung und Hilfe"« - Pflicht Betroffene vor dem Unterschreiben einer Verzichtserklärungzu warnen.

Ich habe auch, zusätzlich, diesbezüglich KONTAKT ÜBER DAS KONTAKTFORMULAR mit der Bundesregierung selbst aufgenommen @ https://www.bundesregierung.de/Webs/Breg/DE/Service/Kontakt/kontaktform_node.html

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am Donnerstag, 27. April 2017, um 08:08 Uhr

BETREFF: »Stiftung "Annerkennung und Hilfe"« „Erfassungsbogen“ / „Verzichtserklärung“ / „Einwilligungserklärung

Subject: Verstehen der rechtlichen Bedeutung und Konsequenzen der Unterzeichnung einer Verzichtserklärung. = Understanding the legal significance and consequences of signing a waiver of rights.

[ ……… ]
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ENDE DES ZITATS DER ANFANGSZEILEN MEINER KOMMUNIKATION MIT BERLIN UND AUCH MIT VIELEN ANDEREN LEUTEN IN GANZ DEUTSCHLAND.

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[ Datum: Mittwoch, 3. Mai 2017 ]

Sehr geehrter Herr Mitchell,

vielen Dank für Ihre E-Mail vom 30.5.2017. Ihre Hinweise zur Verzichtserklärung sind interessant, dafür danke ich Ihnen. Bereits vergangene Woche bin Ich darauf aufmerksam gemacht worden und habe das zuständige Ministerium für Arbeit und Soziales um eine Stellungnahme gebeten. Wichtig ist, dass die Hilfen schnell, transparent und unkompliziert erfolgen. Von einer allgemeinen Verzichtserklärung war im Vorfeld nie die Rede, insofern werde ich auf eine schnelle Aufklärung drängen.

Es grüßt herzlich

Uwe Schummer MdB

Beauftragter für Menschen mit Behinderungen
der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon: 030-227-73794
Telefax: 030-227-76992

http://www.uwe-schummer.de
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Niemand anders hat bisher geantwortet oder mir auch nur eine Empfangsbestätigung zukommen.
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STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“)

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WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

Jetzige Verzichtserklärung bezüglich dem jetzigen Behinderten Fonds (bezüglich dieser jetzigen „Stiftung“):

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Wenn ich zuvor (am Montag, 1. Mai 2017) in allen von mir gewöhnlich bedienten Diskussionsforen schrieb, dass die „Katholische Kirche“ meinen Beitrag bezüglich der „Verzichtserklärung“ sofort veröffentlicht hätte – d.h. sofort „freigeschaltet“ hat – so ist das nicht ganz richtig. Es waren schon mal garnicht die Oberen der Katholischen Kirche in Deutschland, die als Errichter der Stiftung fungieren, die das freigeschaltet haben !!

Die katholische Internetplattform http://kathstern.de/ wo ich meinen diesbezüglichen Beitrag, und seither auch zwei weitere diesbezügliche Beiträge, veröffentlicht habe, sagt @ https://www.kathstern.de/profil/ über sich selbst:

.
Profil

KathStern eine Marke, ein Leistungsversprechen


KathStern ist ein Online-Nachrichtenportal der Cathwalk-Mediengruppe [ http://www.cathwalkmediengruppe.de/ ], welches eine qualitativ hochstehende, unabhängige Publizistik bietet und für eine katholische Weltanschauung einritt.

Wir sehen unseren Auftrag darin, ein meinungsbildendes Referenzmedium für die katholische Welt zu werden. Frei von Sonderinteressen und eigenständig in der Meinungsbildung bieten wir unseren Lesern eigenrecherchierte Berichte, sachkundige Analysen sowie intelligente Kommentare an.

KathStern positionierte sich bewusst ausserhalb des medialen Mainstreams und stellt eine Bühne für unterschiedliche Autoren und Meinungen,
eine Plattform des freien, mitunter nonkonformistischen Denkens dar.

KathStern – Wir bringen Tiefe auf die Oberfläche; für den geschärften Blick auf das Wesentliche.

Redaktion
• Matthias Jean-Marie Schäppi
• Johannes Schlund
• Marco F. Gallina

Kontakt:
redaktion@kathstern.de
.


Die drei von mir erwähnten Beiträge, die ich bei Kathstern getätigt habe, sind an folgenden drei Stellen zu finden:

1.) https://www.kathstern.de/2016/12/02/unterzeichnung-der-verwaltungsvereinbarung-zur-stiftung-anerkennung-und-hilfe/#comment-248 (vom So. 30.04.2017, um 01:50 Uhr) (Dies ging auch ungefähr um die gleiche Zeit, individuell, an alle Mitglieder des „Lenkungsausschusses“ und an die „Geschäftsstelle der Stiftung“ und an die „Bundesregierung“.)

2.)
https://www.kathstern.de/2016/12/02/unterzeichnung-der-verwaltungsvereinbarung-zur-stiftung-anerkennung-und-hilfe/#comment-249 (vom Mi. 03.05.2017, um 7:58 Uhr)

3.)
https://www.kathstern.de/2016/12/02/unterzeichnung-der-verwaltungsvereinbarung-zur-stiftung-anerkennung-und-hilfe/#comment-250 (Do. 04.05.2017, um 02:51 Uhr)

Ich bin dieser Plattform natürlich sehr dankbar, dass sie alle drei meiner drei Beiträge veröffentlicht hat.


Wenn ich zuvor (am Montag, 1. Mai 2017) in allen von mir gewöhnlich bedienten Diskussionsforen schrieb, dass die „Evangelische Kirche“ meinen Beitrag bezüglich der „Verzichtserklärung“ sofort veröffentlicht hätte – d.h. sofort „freigeschaltet“ hat – so ist das nicht ganz richtig. Es waren schon mal garnicht die Oberen der Evangelischen Kirche in Deutschland, die als Errichter der Stiftung fungieren !!

Die evangelische Internetplattform http://www.evangelisch.de/ wo ich meinen diesbezüglichen Beitrag, und seither auch zwei weitere diesbezügliche Beiträge, veröffentlicht habe, sagt @ https://www.evangelisch.de/impressum?kamp=b-015 über sich selbst:

.
www.evangelisch.de ist ein Produkt des

Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP) gGmbH
Emil-von-Behring-Straße 3
60439 Frankfurt am Main
(Sitz der Gesellschaft: Frankfurt a. M., HRB 49081 USt-ID-Nr. DE 114 235 916)
Geschäftsführer: Direktor Jörg Bollmann, Prokurist: Bert G. Wegener
Aufsichtsratsvorsitzender: Kirchenpräsident Dr. Dr. hc Volker Jung

http://www.gep.de


Das GEP ist das multimediale Kompetenzzentrum für die Evangelische Kirche in Deutschland, ihre Gliedkirchen, Werke, Einrichtungen sowie für die evangelischen Freikirchen und alle interessierten Unternehmen und Organisationen.

Herausgeber: Jörg Bollmann, Arnd Brummer
Verlagsleiter: Bert Wegener

Chefredakteurin: Ursula Ott
Portalleiter, Chef vom Dienst Digitale Projekte: Hanno Terbuyken (verantwortlich gemäß § 55 Abs. 2 RStV)
Chefin vom Dienst Crossmedia: Dorothea Siegle


Kontakt: Tel. 0 69/58 098 -189, Fax -418, E-Mail: info[at]evangelisch.de

Redaktion evangelisch.de:
Hanno Terbuyken (Leitung)
Markus Bechtold
Lena Ohm
Claudius Grigat
Lilith Becker
Pastor Frank Muchlinsky
Stefanie Spitzer (Distribution und Social Media)
Anika Kempf (Bildredaktion)
Sarika Feriduni (Bildredaktion)
Rahel Kleinwächter (Assistenz)

Nachrichtendienste: dpa, epd

Design:
United Power Fields, Hanau [ Siehe @ http://www.upf.de/ ]
Content Management System (drupal), Programmierung und Umsetzung:
earlybirds Hamburg [ Siehe @ http://www.earlybirds-hamburg.de/
Hosting: i-public [ http://www.i-public.de/ ]

Vermarktung:
m-public Medien Services GmbH [ http://mpublic.de/]
.


Zwei der drei von mir erwähnten Beiträge, die ich bei www.evangelisch.de getätigt habe, sind an folgenden drei Stellen zu finden:

1.) https://www.evangelisch.de/inhalte/135595/17-06-2016/finanzielle-hilfen-fuer-psychiatrie-opfer-brd-und-ddr-beschlossen (Sa. 29.04.2017, um 07:57 Uhr) (Bitte dort ganz nach unten scrollen.)

2.)
https://www.evangelisch.de/inhalte/135595/17-06-2016/finanzielle-hilfen-fuer-psychiatrie-opfer-brd-und-ddr-beschlossen (Mi. 03.05.2017, um 07:53 Uhr) (Bitte dort ganz nach unten scrollen.)

3.)
https://www.evangelisch.de/inhalte/135595/17-06-2016/finanzielle-hilfen-fuer-psychiatrie-opfer-brd-und-ddr-beschlossen (Do. 04.05.2017, um 02:55 Uhr) (Auch wenn man dort ganz nach unten scrolled wird man den Beitrag nicht finden. --- Dieser Beitrag wurde von www.evangelisch.de nicht freigeschaltet.)

Ich bin dieser Plattform natürlich sehr dankbar, dass sie zumindest die ersten zwei meiner drei Beiträge veröffentlicht hat.

Hat sich schon irgend jemand anders der Betroffenen irgendwo öffentlich oder privat – schriftlich – gegen diese Verzichtserklärung ausgesprochen und einen Protest verfasst und irgendwo an zutreffender Stelle eingereicht, bzw. abgegeben ?? --- Denn wenn niemand in Deutschland aktiv etwas dagegen tut wird sicht auch nichts ändern !!

In der Zwischenzeit wird diese Verzichtserklärung weiterhin unbewußt von vielen Leuten unterschrieben !!
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STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“

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Wenn ein Betreiber eines Internetauftritts Leserkommentare erlaubt, aber dann auf seiner Internetplattform abgegebene Leserkommentare nicht freischaltet, kann man wohl mit Sicherheit schlußfolgern, dass der Betreiber den Leserkommentar nicht mag und auch nicht möchte, dass andere erfahren was in dem Leserkommentar enthalten ist und darin ausgesagt wird. Der Betreiber möchte nicht, dass die Öffentlichkeit erfährt welche Information mit dem Leserkommentar übermittelt wird. Die Öffentlichkeit soll, in der Einschätzung des Betreibers solch einer Internetplattform, so weit wie möglich, bezüglich dem angesprochenen Thema, unwissend bleiben. Das ist mit dem seinerseitigen NICHT FREISCHALTEN bezweckt.

Eine

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WARNUNG VERZICHTSERKLÄRUNG Stiftung Anerkennung und Hilfe !!

Jetzige Verzichtserklärung bezüglich dem jetzigen Behinderten Fonds (bezüglich dieser jetzigen „Stiftung“):
.

ist nicht erwünscht !!

unter anderen, auch nicht erwünscht auf den folgenden Webseiten:

Leserkommentar von Martin MITCHELL, vom Montag, 1. Mai 2017, um 12:39 Uhr, zurVerzichtserklärung“, NICHT FREIGESCHALTET @ http://www.xn--regina-jck-x5a.de/2017/03/beratungsstelle-der-stiftung-anerkennung-und-hilfe-nimmt-arbeit-zum-1-april-auf/#comment-5248

Leserkommentar von Martin MITCHELL, vom Samstag, 29. April 2017, um 12:47 Uhr, zurVerzichtserklärung“, NICHT FREIGESCHALTET @ https://religion-weltanschauung-recht.net/2017/04/02/bayern-stiftung-anerkennung-und-hilfe-unterstuetzung-und-hilfe-fuer-erfahrenes-leid-und-unrecht-in-einrichtungen-der-behindertenhilfe-oder-psychiatrie/#comment-51767

Leserkommentar von Martin MITCHELL, vom Montag, 1. Mai 2017, um 12:51 Uhr, zurVerzichtserklärung“, NICHT FREIGESCHALTET @ http://www.saarnews.com/index.php/2017/04/27/stiftung-anerkennung-und-hilfe-unterstuetzt-vergangenheitsbewaeltigung/#comment-771

Leserkommentar von Martin MITCHELL, vom Dienstag, 2. Mai 2017, um 01:58 Uhr, zurVerzichtserklärung“, NICHT FREIGESCHALTET @ http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Heim-Opfer-sollen-entschaedigt-werden,stiftung362.html

Hat sich schon irgend jemand anders der Betroffenen irgendwo öffentlich oder privat – schriftlich – gegen diese Verzichtserklärung ausgesprochen und einen Protest verfasst und irgendwo an zutreffender Stelle eingereicht, bzw. abgegeben ?? --- Denn wenn niemand in Deutschland aktiv etwas dagegen tut wird sicht auch nichts ändern !!

In der Zwischenzeit wird diese Verzichtserklärung weiterhin unbewußt von vielen Leuten unterschrieben !!
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STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“

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Hunderte, wenn nicht Tausende werden diese Verzichtserklärung schon unterschrieben haben !!

Behinderte: Frauen und Männer und / oder ihre Betreuerinnen und Betreuer – jeder der bisher »einen Antrag auf Hilfe bei einer Anlauf- und Berautungstelle« der »Stiftung« (oder bei einem Hausbesuch oder Anstaltsbesuch seitens Angestellten von dort) gestellt hat, wird die Verzichtserklärung unterschrieben haben, denn sie wird jedem zur Unterschrift vorgelegt; DARAN HABE ICH ÜBERHAUPT KEINEN ZWEIFEL !!

Und weder die Antragstellerinnen und Antragsteller, noch ihre Betreuerinnen und Betreuer, lesen hier in diesem Diskussionsforum oder in irgend einem anderen Diskussionsforum !!

Sie wissen garnicht was sie unterschrieben haben oder was bisher darüber im Internet geschrieben steht !!

Wer von den diesbezüglich Verantworlichen was weiß oder zu welchem Zeitpunkt was wußte, ist schwer zu sagen, denn sie äußern sich nicht dazu und auf keinste Weise !!

Und die Medien im ganzen Lande, die sehr wohl ebenso davon wissen, stellen den Verantwortlichen keine diesbezüglichen Fragen --- sie schweigen wie gewöhnlich auch einfach dazu !!

Es besteht volle Meinungsfreiheit und Pressefreiheit in der Bundesrepiblik Deutschland und Du darfst sagen und schreiben was Dir beliebt, aber niemand hört Dich oder liest was Du schreibst, oder stört sich daran was Du geschrieben hast --- es wird einfach totgeschwiegen !!

Das sind die Zustände im heutigen Deutschland !!

Und das werde ich jetzt, unter gleicher Threadüberschrift, auch umgehend in jedes andere Diskussionsforum, das ich bediene, stellen !!

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STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“

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Gestern schon, aber auch noch einmal in den frühen Morgenstunden am Freitag, 12. Mai 2017, wurde ich im HEIMKINDER-FORUM.DE aufgefordert doch bitte „Beweisezu liefern wer und wie viele „Antragstellerinnen“ und „Antragsteller“ – oder ihre „Betreuerinnen“ und „Betreuer“ – beim Antragstellen, diese Verzichtserklärung“ / „Einwilligungserklärung der »Stiftung "Anerkennung und Hilfe unterschrieben haben, weil ich behaupted hätte, dass es ganz bestimmt VIELE GETAN hätten; worauf ich dann dort auch umgehend wie folgt geantwortet habe:

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Ich hoffe man wird jetzt nicht von einem völlig unnötigen „Theater“ zum nächsten völlig unnötigen „Theater“ übergehen wollen.

ICH GLAUBE, DASS ETWAS SO IST WIE ICH GLAUBE DASS ES IST. – Darf ich das nicht ??

DARAN HABE ICH ÜBERHAUPT KEINEN ZWEIFEL !! – Darf ich das nicht ??

Wieso soll ich jetzt "BEWEISEN", dass viele, viele, viele die Verzichtserklärung“ / „Einwilligungserklärung der »Stiftung "Anerkennung und Hilfe unterschrieben haben ??

Welchen Zweck soll das erfüllen ?? – Wem soll es dienlich sein ??

Jeder kann und darf versuchen mich davon zu überzeugen, dass ich falsch liege,
was die Verzichtserklärung“ / „Einwilligungserklärung der »Stiftung "Anerkennung und Hilfe betrifft; und wenn dem wirklich so ist, werde ich das auch akzeptieren.

Andererseits, wäre es nicht wichtiger sich allerseits dafür einzusetzen, dass
die Verzichtserklärung“ / „Einwilligungserklärung der »Stiftung "Anerkennung und Hilfesobald wie irgend möglich EIN UND FÜR ALLE MALE ABGESCHAFFT WIRD, damit niemand mehr genötigt werden kann sie zu unterschreiben und damit sie niemand mehr unterschreiben kann ??
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STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“)

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Dies sind zwar keine „STICHFESTEN BEWEISE“ / „GESICHERTEN KENNTNISSE“, wie von einem Schleswig-Holsteiner ( einem Ehemaligen Heimkind : »Ralf B.« ) und einer Rheinländerin ( einem Ehemaligen Heimkind : »xyz1« ) von mir ( einem Ehemaligen Heimkind, seit 1964 ansässig in Australien : »martini« ) am Donnerstag, 11. Mai 2017 und am Freitag, 12. Mai 2017, im HEIMKINDER-FORUM.DE gefordert wurden; aber man kann, meines Erachtens, getrost und mit Sicherheit davon ausgehen, dass DIESE INFORMATION KORREKT IST:

Die Geschäftsstelle der »Stiftung "Anerkennung und Hilfe", die die Schlüsssigkeit der jeweiligen Anträge feststellt, und die ebenso die genehmigten Auszahlungen tätigt, befindet sich nicht in Berlin, sondern in Bochum.
Der generelle Wahlkreis von Uwe Schummer, MdB (CDU) (Beauftragter für Menschen mit Behinderungen der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag) ist auch dort irgendwo in der Nähe.
Und diese „
Geschäftsstelle“ konnte genau bestätigen, dass bis zum Freitag, 21. April 2017, hundertneununddreißig Anträge genehmigt worden waren, und, dass bis zu diesem Zeitpunk, „über eine Million EuroinHilfeleistungen“ „abgerufenworden waren, d.h. ausgezahlt worden sind.
Es ist mit relativer Sicherheit davon auszugehen, dass, bis zu diesem Zeitpunkt,
mindestens hundertneununddreißig Verzichtserklärungen“ / „Einwilligungserklärungen“, von den Antragstellerinnnen und Antragstellern oder ihren Betreuerinnen und Betreuern, zur Zeit der Antragstellung, unterzeichnet worden sind.

Im übrigen habe ICH niemanden aufgefordert „Zahlen zu besorgen“, wie mir jetzt vorgeworfen wird.

Ich schulde niemanden etwas; ich bin zwar immer bereit zu helfen, aber ich bin kein "Allgemeines Auskunftsbüro", insbesondere nicht für diejenigen die meinen ein Recht zu besitzen von mir zu fordern.
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"STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“)

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TATSACHE IST, dass eine von wem auch immer offiziell gedruckte Verzichtserklärung“ / „EinwilligungserklärungIRGENDWO IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND eine zeitlang im Antragsprozess verwendet wurde. Wie lange und von wem sie verwendet wurde und wie viele solcher „Erklärungen“ tatsächlich unterschrieben wurden, steht noch nicht fest.
Vielleicht hat
das so genutzte Formular ja auch irgend ein Quellzeichen (links oder echts am unteren Rand) anhand dessen sich feststellen lässt wer es drucken ließ und wann es gedruckt wurde.

Ich kann jedoch jetzt ALLEN mitteilen, was mir in Antwort auf mein Schreiben vom Dienstag, 30. April 2017, gerade erst mitgeteilt wurde: Die Verzichtserklärung“ / „Einwilligungserklärung ist vom Tisch !!Niemand verwendet sie mehr !!

[ Benachrichtigung, wie sich herausstellt, eingegangen in Australien ungefähr eine Stunde vor Mitternacht am Freitag, 12. Mai 2017. – Abgesandt aus Deutschland am Spätnachmittag, Freitag, 12. Mail 2017. ]

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Von:
SER3-Stiftung-Anerkennung-Hilfe Stiftung-Anerkennung-Hilfe@bmas.bund.de

An:
martinidegrossi[a]yahoo.com.au


Sehr geehrter Herr Mitchell,

vielen Dank für Ihre Mail vom 30. April 2017 und den damit verbundenen Hinweis auf die Verwendung einer Verzichtserklärung.


Auch wir mussten feststellen, dass ein vom Lenkungsausschuss nicht genehmigtes Formular von einer Anlauf- und Beratungsstelle verwendet wurde. Diese Praxis wurde umgehend abgestellt.

Bund, Länder und Kirchen sind sich bewusst und einig darin, dass sie die gemeinsame Verantwortung tragen, das Leid und Unrecht anzuerkennen und den Betroffenen die Anerkennungs- und Unterstützungsleistungen der Stiftung mit möglichst wenigen Hürden zukommen zu lassen.

Die Leistungen der Stiftung sind freiwillige Leistungen der Errichter, auf die es keinen Rechtsanspruch gibt. Sie sollen dazu dienen, den Betroffenen eine Anerkennung und finanzielle Unterstützung zu ermöglichen, denen aus unterschiedlichsten Gründen andere Wege zur Entschädigung oder Kompensation ihres Leids nicht offenstehen. Angesichts des Zeitablaufs und der Beweisschwierigkeiten sind die Leistungen für die überwiegende Mehrzahl der Betroffenen auch der einzig mögliche Weg, für das zugefügte Leid und das erlebte Unrecht finanzielle Hilfen zu erhalten. Damit wird die Position der Betroffenen insgesamt gestärkt.

Die Leistungen der Stiftung können das damalige Leid und Unrecht nicht ungeschehen machen, aber sie sollen dazu dienen, Rechtsfrieden herzustellen.

Dennoch ist kein Betroffener daran gehindert, andere Ansprüche oder Kompensationsmöglichkeiten zu verfolgen; er muss nicht darauf verzichten, solche Ansprüche geltend zu machen.

Die freiwilligen Leistungen der Stiftung sollen jedoch nicht zusätzlich zu Leistungen gewährt werden, auf die ein anderweitiger Anspruch besteht oder für die eine Kompensationsmöglichkeit gegeben ist. Es war der Wunsch der Errichter der Stiftung, Doppelleistungen auszuschließen.

Deshalb haben sie entschieden, sowohl im Hinblick auf finanzielle Leistungen, die von den Kirchen, Orden und konfessionellen Einrichtungen für das erlittenen Leid und Unrecht an Betroffene ausgezahlt wurden als auch im Hinblick auf freiwillige Leistungen aus anderen Fonds eine Anrechnung auf die Leistungen der Stiftung vorzusehen.

Weiterhin bestimmt die Verwaltungsvereinbarung von Bund, Ländern und Kirchen über die Errichtung der Stiftung, dass die Anerkennungs- und Unterstützungsleistungen nur Betroffene erhalten sollen, die keine Forderungen aufgrund der Heimunterbringung, einschließlich der Ansprüche wegen Rentenminderung gegen die öffentliche Hand und die Kirchen sowie Ihre Ordensgemeinschaften und Wohlfahrtsverbände, einschließlich deren Mitglieder und Einrichtungen, geltend machen. Dies soll auch den Ersatz von Kosten der Rechtsverfolgung umfassen. Auszahlungen sind grundsätzlich auch möglich, wenn ein solcher Verzicht nicht erfolgt.

In allen diesen Fällen muss ein Betroffener also damit rechnen, dass dies bei den Stiftungsleistungen berücksichtigt wird.

Ich hoffe, ich konnte Sie bezüglich Ihrer Befürchtungen beruhigen und versichere Ihnen, dass uns genau wie Ihnen daran gelegen ist, im Sinne der Betroffenen zu handeln.

Dieses Schreiben wird der Geschäftsstelle der Stiftung und den Anlauf- und Beratungsstellen zur Kenntnis gegeben.

Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Karsties

Vorsitzende des Lenkungsausschusses Stiftung Anerkennung und Hilfe

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Trotzdem empfehle ich einem jeden von Euch auch in Zukunft genau aufzupassen was Euch zum Unterzeichnen vorgelegt wird und was Ihr unterschreibt !!

PS.: Ich habe auch schon dafür gesorgt, dass diese Bekanntgebung jetzt auch auf der Facebookseite des »Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.« (»VEH e.V«) zu finden ist: https://de-de.facebook.com/VEHeV/posts/1037636846336803 (dort eingestellt in den frühen Morgenstunden, am Samstag, 13. Mai 2017 (MESZ))
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"STIFTUNG ANERKENNUNG UND HILFE" nimmt Arbeit auf (Anträge mit „Verzichtserklärung“)

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Darauf folgt dann auch sogleich bei Facebook ein zutreffender Leserkommentar von Heidi Dettinger, der 1. Vorsitzenden des »Vereins ehemaliger Heimkinder e.V.« (»VEH e.V«), abgegeben von ihr in den frühen Morgenstunden, am Samstag, 13. Mai 2017 (MESZ), wie folgt:


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Obwohl ich es natürlich begrüßenswert finde, dass wenigstens DIESER Betrug vom Tisch ist, musste ich mich auch schon wieder ärgern, als ich diesen Absatz las:

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"Angesichts des Zeitablaufs und der Beweisschwierigkeiten sind die Leistungen für die überwiegende Mehrzahl der Betroffenen auch der einzig mögliche Weg, für das zugefügte Leid und das erlebte Unrecht finanzielle Hilfen zu erhalten. Damit wird die Position der Betroffenen insgesamt gestärkt."
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So, so... es geht also nicht anders? Schon mal über die Grenzen geschaut, Werteste? Wenn Sie das nämlich tun, werden Sie feststellen, dass es sehr wohl anders geht. Und anders gehandhabt wird...

Nur eben in diesem Lande nicht!!! Welches war noch mal das reichste und mächtigste Land Europas????

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QUELLE: https://de-de.facebook.com/VEHeV/posts/1037636846336803

ZUM BELEG, DASS ES AUCH ANDERS GEHT, SIEHE, u.a., ZUM BEISPIEL:

http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/phpBB3/viewtopic.php?p=1228#p1228 und http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/phpBB3/viewtopic.php?p=1407#p1407
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Verzichtserklärung ist vom Tisch !!

Das diesbezügliche Schreiben vom Spätnachmittag, Freitag, 12. Mai 2017

von Brigitte Karsties, Vorsitzende des Lenkungsausschusses Stiftung Anerkennung und Hilfe, dass ich erstmalig am Samstag, 13. Mai 2017 hier ins Diskussionsforum gestellt habe (und gleichzeitig auch in alle anderen Diskussionsforen, die ich bediene, gestellt habe)

kommt direkt vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales
(von der Dienststelle in Berlin oder von der Dienststelle in Bonn)

Da ist also nichts „spekulatives“ dran.

Bezüglich den Mitgliedern des »Lenkungsausschusses« hatte ich Euch alle ja schon am Donnerstag, 25. April 2016, um 23:10 Uhr informiert. Siehe @
https://www.elo-forum.org/news-disk...3370-albtraum-erziehungsheim.html#post2196661

Vielleicht hilft Euch ja auch noch dieses ORGANIGRAMM des Bundesministerium für Arbeit und Soziales @ https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/Thema-Ministerium/bmas-organigramm.pdf;jsessionid=92B080DCC3067011B2D9FC598B67AF7E?__blob=publicationFile&v=10

Im übrigen glaube ich auch, dass Brigitte Karsties Juristin und Rechtsanwältin ist.
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Medikamententests an Heimkindern in WESTDEUTSCHLAND.

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[ QUELLE: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Medikamentenversuche-Nur-eine-nackte-Nummer,medikamentenversuche146.html ]

Stand: 17.05.2017 08:00 Uhr - Lesezeit: ca. 5 Min.

Medikamentenversuche: "Nur eine nackte Nummer"

von Julia Schumacher, Stefan Eilts [ siehe sein Profil @ https://www.ndr.de/wellenord/wir_ueber_uns/eilts150.html ]

Das ehemalige Landeskrankenhaus Schleswig-Hesterberg: Jahrzehntelang waren hier Heimkinder untergebracht, die psychisch krank oder geistig behindert waren - oder als schwer erziehbar galten. Zwei Kilometer weiter, auf dem Schleswiger Stadtfeld, befand sich die Anstalt für Erwachsene. In beiden Häusern haben Mediziner in der Vergangenheit, in den 50er bis 70er Jahren, neue Medikamente an ihren minderjährigen oder psychisch kranken Patienten getestet. https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Medikamentenversuche-Der-Skandal-weitet-sich-aus,medikamentenversuche116.html . Nun äußert sich erstmals einer, der damals beteiligt war. Er berichtet unter anderem von Versuchen mit Präparaten, die noch gar nicht auf dem Markt waren.

"Die Ärzte waren Götter in Weiß"

Der Mann ist heute über 80 und möchte anonym bleiben. Eigentlich war er gelernter Bäcker, brauchte aber in harten Zeiten nach dem Krieg ein zweites Standbein – deshalb nahm er eine Stelle als Pfleger auf dem Schleswiger Stadtfeld an. Mit Reportern von NDR 1 Welle Nord und Schleswig-Holstein Magazin betritt er erstmals seit seinem Ausscheiden wieder das Gelände: "Es sind dann 40 Jahre draus geworden, aber ich muss sagen: Ich bin hier nie richtig warm geworden, weil da viele Dinge waren, die mir eigentlich zuwider waren."

Der Mann beschreibt die Arbeit in der Klinik als ein fast militärisches System, mit klarer Hackordnung: "Die Ärzte waren die Götter in Weiß. Was die von sich gaben, das haben wir befolgt. Ohne wenn und aber. Das war einfach so. Und je niedriger der Stand war, desto weniger durftest du den Mund aufmachen." Viele Pflegekräfte seien für den Umgang mit kranken Patienten gar nicht ausgebildet gewesen. Deshalb habe das Pflegepersonal die Medikamentengaben meist kaum hinterfragt: "Wir waren ja regelrecht blind auf dem Gebiet. Das wurde verordnet, wir haben es ausgeführt. Die Patienten waren ja teilweise entmündigt. In den meisten Fällen war das damals eine Zwangsindikation."


Auch Pfleger waren Versuchsopfer

Einem solchen Zwang waren offenbar nicht nur Patienten ausgesetzt. Selbst das Pflegepersonal sei Teil von Versuchsreihen gewesen, berichtet der Mann – auch er selbst: "Da wurden dir Medikamente verordnet, die hast du gefuttert. Und dann wurde dir, ich meine jeden zweiten Tag, mit einer Atemmaske Sauerstoff entzogen und du musstest währenddessen Schriftproben machen. Und die wurden später ausgewertet."

Vor allem ein Raum ist es, der ihm auf seiner Station in Erinnerung geblieben ist - ein Medikamentenzimmer, das parallel zur eigentlichen Krankenhausapotheke bestand: "Das war im Grunde ein leerer Raum. Da standen die Kartons mit den Pillen drin. Und wir haben die nach Bedarf rausgeholt und zum Teil auch an andere Stationen verteilt – ohne Nachweis, so auf die Hand." Diese Medikamente hätten keinen Aufdruck mit einem Handelsnamen gehabt: "Da stand nur eine nackte Nummer drauf. Was das für Stoffe waren, wussten wir nicht. Man hat erst mit der Zeit mitbekommen, was da mit diesen Psychopharmaka passierte, die dann bei manchen Patienten in Überdosierungen endeten, auch mit gewissen Nebenwirkungen."


Medikamententests vor Markteinführung

Diese Schilderungen lassen aufhorchen. Denn bislang war vor allem bekannt, dass in Schleswig Psychopharmaka getestet wurden, die bereits auf dem Markt waren. Bei ihnen wurde zum Beispiel untersucht, wie sie bei Kindern wirken. Die Schilderungen des Pflegers deuten aber auch etwas anderes an, erklärt der Gießener Medizinhistoriker Volker Roelcke: "Das heißt, die Erprobung findet in einem Stadium statt, in dem das Medikament noch nicht auf dem Markt ist. Sondern es gibt nur eine interne Bezeichnung, und das ist eben sehr oft eine Buchstaben-Zahlen-Kombination."

Medizinische Studien aus der damaligen Zeit, die dem NDR vorliegen, deuten in dieselbe Richtung. Unter anderem wurde demnach Ende der 60er Jahre ein Wirkstoff mit der Bezeichnung "BAY-1521" in Schleswig verwendet, der nach bisherigen Erkenntnissen erst später unter dem Namen "Agedal" offiziell von Bayer auf den Markt gebracht wurde. Der Konzern erklärt, dass das Mittel erst ab 1969 offiziell vertrieben wurde. Auch der Pharmakonzern Roche bestätigt, dass eines seiner Medikamente, "Taractan", erst 1960 auf den Markt kam – nachdem in Schleswig bereits zuvor damit experimentiert worden war.


Experte: Forschung mit leicht verletzlichen Gruppen

Der ehemalige Schleswiger Pfleger befürchtet, dass seine damaligen Vorgesetzten für ihre Forschungsarbeit von Pharmafirmen entlohnt wurden. Auch Medizin-Historiker Roelcke hält dies für möglich. Belegen lasse sich das aber nicht. Für Roelcke sind diese Vorgänge die Fortsetzung einer längeren Entwicklung: Seit dem 19. Jahrhundert seien immer wieder "vulnerable", also leicht verletzliche Gruppen wie Heimkinder oder psychisch Kranke Teil von Forschungen gewesen.

Dem damaligen Pfleger aus dem Landeskrankenhaus ist erst in den vergangenen Monaten so richtig klar geworden, woran er damals mitgearbeitet hat. Sein Wunsch: "Dass das aufgearbeitet wird. In der Hoffnung, dass so etwas nie wieder passiert." Das Gebäude mit dem Medikamenten-Zimmer soll demnächst abgerissen werden: "Und, tja, dann ist das damit für mich auch dann beendet."


WEITERE INFORMATIONEN

Medikamenten-Tests in Schleswig: Noch mehr Fälle

Im ehemaligen Landeskrankenhaus Schleswig hat es mehr Medikamenten-Testreihen gegeben als bisher bekannt. Das zeigen Recherchen von NDR 1 Welle Nord und Schleswig-Holstein Magazin. (23.11.2016) MEHR [ Siehe @ https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Medikamenten-Tests-in-Schleswig-Noch-mehr-Faelle,heimkinder196.html ]

Wir recherchieren in Schleswig-Holstein

Reporter von NDR 1 Welle Nord und Schleswig-Holstein Magazin recherchieren und erzählen gemeinsam Geschichten - multimedial, hintergründig und exklusiv. Hier können Sie uns kontaktieren. MEHR [ Siehe @ https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Wir-recherchieren-in-Schleswig-Holstein,recherchesh100.html ]

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 17.05.2017 | 12:00 Uhr

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300€ Rente für damalige Heimopfer (aber nicht in der BRD)

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Heimopferrentengesetz (HOG)

Bundesgesetz betreffend die Rentenleistung für Opfer von Gewalt in Heimen

Dieses Gesetz existiert seit Mittwoch, 26. April 2017 !!

Einstimmig vom Österreichischen Parlament beschlossen !!

Das Gesetz tritt in Kraft am 1. Juli 2017 !!

Wo? --- Ja,
nicht in Deutschland, sondern in Österreich !!

Siehe den relevanten Gesetzestext im genauen und vollständigen Wortlaut selbst: » Bundesgesetz betreffend die Rentenleistung für Opfer von Gewalt in Heimen (Heimopferrentengesetz-HOG)« @ https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/BNR/BNR_00476/fname_631216.pdf (ingesamt 6 Seiten).

ÖSTERREICH: 300€ Rente für Misshandelte Heimkinder! - Sind die Deutschen wirklich so unfähig, dass sie SOETWAS nicht gebacken kriegen ??

Wo ein Wille, so auch ein Weg !!
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