Alarmpieper gegen wütende Hartz-IV-Empfänger (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Timorak

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Berliner Jobcenter: Alarmpieper gegen wütende Hartz-IV-Empfänger - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT

...Das Jobcenter im Berliner Ortsteil Lichtenberg hat eine neue Maßnahme eingeführt, um gegen aggressive Hartz-IV-Empfänger vorzugehen: Die Mitarbeiter haben Alarmpieper erhalten,...
Leider gehöre ich nicht zu diesem JC.

Es würde mich dazu verleiten jetzt regelrecht aggressiv gegenüber dem SB zu wirken. :biggrin:

Die ganzen Gesetze zum Thema Hartz IV und den Hilfsbedürftigen müssen gestrichen werden und keine abschreckenden Signaltöne.
 
X

xyz345

Gast
Die wussten nicht wohin mit den vielen rechtswidrig er-sanktionierten Geldern.
:eek: Nun ist es gut in Alarm-Pieper gegen die "Ratten-Elos" angelegt.
Ich dachte immer, dass nur Ultraschall gegen Ungeziefer... :eek:
 

XxMikexX

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Besser wäre ein Verfolgungsbetreuungs-Alarmpieper für Elos, mit automatischen Dienstaufsichtsbeschwerde Ausdrucker.:biggrin:

Man das wäre wohl in manchen "Jobcentern" ein Dauerpiepen, man könnte die Bude dann in "Piepcenter" umtaufen.:biggrin:
 

Piccolo

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ich habe so etwas ähnliches. das nennt sich taschenalarm. es passiert nämlich gar nicht so selten dass gehbehinderten etwas aus der hand gerissen wird.
meine frage wäre daher: darf ich mein eigenes alarmgerät im jobcenter benutzen wenn von dem sb eine bedrohliche situation ausgeht?
 

rechtspfleger

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Auch wenn ich für dieses Statement vielleicht verbale Prügel ernten werde:

Die Sache mit den Alarmpiepern klingt sicherlich strange, ist aber zu einem gewissen Grad nachvollziehbar. Man sollte es bitte nicht aus der Sichtweise herausbetrachten, dass hier alles und jeder unter Generalverdacht gestellt wird, sondern es geht wohl eher darum, dass sich einzelne Dinge geleistet haben (ohne das verharmlosend formulieren zu wollen hinsichtlich der Tötung der JC-Mitarbeiterin), die sich auf alle auswirken.

Ich sitze in einem OG eine mehrstöckigen Gebäudes, und wenn ich nach einem tätlichen Angriff gegen mich die Wachtmeister herbeitelefonieren könnte bzw. würde, gingen noch 1 - 2, vielleicht auch 2 - 3 Minuten vorbei, bis die da sind.

Der Alarmpieper setzt wohl vor allem darauf, dass bei Aktivierung Kollegen aufmerksam werden. Das ist, denke ich, schon eine vernünftige Sache.
 

Solanus

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Mein Vorschlag:

Jeder ELO hat einen Alarmpieper in der Tasche und löst diesen aus, wenn der SB gegen geltendes Recht verstößt.

Sanktion = Alarm
Kopien von Kontoauszügen = Alarm
EGV nicht verhandelt = Alarm
EGV als VA = Alarm
sinnlos Massnahme = Alarm
...
...
...

Vor lauter Alarm hören die SB ihre eigenen Alarme nicht mehr! :icon_party:
 
S

Smudo

Gast
Ich glaub zum nächsten Termin gehe ich mal in kompletter Gear. Also in Multicam Hemd und Hose, Plate Carrier und Gefechtshelm. :icon_twisted:
 
G

gast_

Gast
Sicher, die werden dann rechtzeitig die Flucht ergreifen:biggrin:.
Oder erst 20 Minuten später auftauchen - so wie es die Polizei auch schon mal macht.

Meine Schützlinge haben ihr Handy dabei, wenn ich nicht mit kann: Und ich sitz am Telefon, fals die anrufen, wenn sie nicht weiter wissen.

Dann spiel ich für den SB den Erklärbär...so kann man es auch machen, wenn man keinen Beistand zum Mitgehen hat.
 

rechtspfleger

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Sicher, die werden dann rechtzeitig die Flucht ergreifen:biggrin:.
Oder erst 20 Minuten später auftauchen - so wie es die Polizei auch schon mal macht.
Nein, das wird schon ernst genommen.

Harmloses Beispiel: Beim alten Gericht hatte ich mal einen Antragsteller bei mir sitzen, der zur Demonstration der Belästigung durch den Hausmitbewohner lautstark auf dem Boden herumtrampelte. Augenblicke später rief mich eine Kollegin aus der Geschäftsstelle in der Etage unter meinem Büro an, um sich zu erkundigen, ob alles ok ist oder ich Hilfe brauche.

Anderes Beispiel, ebenfalls beim alten Gericht: In der Etage unter mir war eine lautstarke verbale Auseinandersetzung zu vernehmen. Ich habe dann die Wachtmeister verständigt. Persönlich war ich nicht zugegen (und habe nur gehört, dass plötzlich Ruhe war), aber wie mir später berichtet wurde, sind sie 2 -3 Minuten später zu dritt mit finsterer Miene und Schlagstock in der Hand die Treppe hochgestürmt, worauf jegliche Auseinandersetzung sofort verstummte.

Scherz beiseite: Das Thema mag zu Sprüchen animieren, wann man selbst einen Pieper mitnehmen könnte und was man damit machen kann. Es ist aber bei Behörden und Gerichten genug mit und durch Publikum passiert, dass man sowas nicht auf die leichte Schulter nehmen sollte. Auch wenn die Folgen (verschärfte Kontrollen etc.) dann auch Publikum betreffen, das nie böse Absichten hegte oder hegen würde, erreicht das dann irgendwann einen Bereich, in dem alle das "ausbaden" müssen, was einzelne verzapft haben. Damit wollen wir sicherlich auch niemand schikanieren, aber irgendwo ist halt mal Ende, und wir müssen uns sicherlich nicht vermeidbaren Gefahren aussetzen.
 
E

ExitUser

Gast
Und wer garantiert dafür, dass sowas seitens der JC Mitarbeiter nicht missbraucht wird, weil die Nase des Gegenübers nicht passt?
 
G

gast_

Gast
Nein, das wird schon ernst genommen.
Da bin ich mir nicht so sicher.
Warum sollte ein SB sich freiwillig in Gefahr begeben, anstatt nur jemanden vom Sicherheitsdienst zu rufen?

Wie gesagt, selbst Polizisten geben zu, daß sie aus Sicherheitsgründen manchmal gerne erst kommen, wenn alles vorbei ist.

Augenblicke später rief mich eine Kollegin aus der Geschäftsstelle in der Etage unter meinem Büro an,
die hat sich also auch nicht sofort auf den Weg gemacht...

Ich habe dann die Wachtmeister verständigt. Persönlich war ich nicht zugegen (und habe nur gehört, dass plötzlich Ruhe war), aber wie mir später berichtet wurde, sind sie 2 -3 Minuten später zu dritt mit finsterer Miene und Schlagstock...
Wachtmeister und Schlagstock.. ist auch was anderes als wenn nur Kollegen zu Hilfe eilen würden
 

Henrik55

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Damit wollen wir sicherlich auch niemand schikanieren, aber irgendwo ist halt mal Ende, und wir müssen uns sicherlich nicht vermeidbaren Gefahren aussetzen.
Natürlich wollt ihr das. Eure ganze neuzeitliche Stasibehörde ist darauf aufgebaut Leute zu schikanieren. Wenn Ihr Euch wieder aufgerüstet habt kann weiter fröhlich beleidigt und gedroht werden. Wenn die Leute dann ausrasten knüppeln die Schergen von den privaten Sicherheitsdiensten munter drauf.

So ein Pieper ist untauglich körperliche Gewalt abzuwehren. Wenn jemand dort die Sachbearbeiter abstechen oder umhauen will schafft er es trotz Pieper. Deshalb kann man sich schon denken was damit wirklich bewirkt werden soll. Erwerbslose die nicht unterwürfig genug sind und auch noch laut werden, wenn sie beleidigt werden kann man dann schön anpiepen um ihnen zu zeigen, dass gleich der Wachschutz kommt. Das Teil dient nur der weiteren Erniedrigung der Erwerbslosen.
 

rechtspfleger

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Der Mitarbeiter hätte nichts davon, ständig auf blauen Dunst hin den Alarm zu betätigen, weil es dann irgendwann die Kollegen in den Nachbarbüros nicht mehr wirklich interessiert.

Wenn man Publikum aus dem Zimmer herauskegeln will, gibt es dafür andere Möglichkeiten im Rahmen des Gesprächs als den Alarm.

Ich will ja gar nichts dagegen sagen, dass hier 110 % der User einen Hals gegen das JC schieben. Irgendwo sollte dann aber auch bitte Ende mit Verdächtigungen sein. Fakt ist, dass Eigensicherung bei Behörden und Gerichten ein Thema von zunehmender Bedeutung ist. Es mag sein, dass das in der Umsetzung dann auch Publikum betrifft, das in redlicher Absicht kam und kommt. Da ist dann auch der Punkt erreicht, dass man nicht alles als Verdächtigung gegen einen selbst begreifen sollte.

Um es mal plastisch zu sagen: Ich nehme es hin, dass ich mich fürs Gehalt gelegentlich anmotzen lassen muss, aber gratis in die Fresse hauen ist nicht inclusive.
 

Henrik55

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Ich bin nicht bei einem JC tätig, sondern bei einem Amtsgericht.
Dort herrscht doch eine ganz andere Situation. Da muss keiner gezwungenermaßen auftauchen und bleiben, sich den Dreck anhören und sogar noch auf die dümmste Frage antworten, weil man ihn sonst mit Sanktionen droht. Außerdem sind beim AG Justizbeamte und nicht die Aushilfsschläger von irgendwelchen dubiosen Sicherheitsfirmen. Das sind zwei ganz verschiedene Themen.
 

rechtspfleger

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Warum sollte ein SB sich freiwillig in Gefahr begeben, anstatt nur jemanden vom Sicherheitsdienst zu rufen?
Vielleicht ticken wir bei der Justiz anders, aber auch wenn ich persönlich nicht wirklich davon betroffen war (ich habe einmal in einer Situation, in der ich verbal angegangen wurde, eine Wachtmeisterin hinzugeholt), kann es auch deeskalierend wirken, wenn plötzlich Kollegen im Büro auftauchen.

Wie gesagt, selbst Polizisten geben zu, daß sie aus Sicherheitsgründen manchmal gerne erst kommen, wenn alles vorbei ist.
Das mag sein und will ich auch gar nicht abstreiten. Sowas mag dann aber Situationen betreffen, bei denen nicht absehbar ist, inwiefern diese beherrschbar sind. Bei meinem vorherigen Gericht werden seitens der Polizei bei einer Alarmierung wegen einer eskalierten Situation immer mindestens vier Wagen geschickt.

die hat sich also auch nicht sofort auf den Weg gemacht...
Ich habe keine Zweifel, dass sie und die anderen Kolleginnen aus dem Büro es getan hätten, wenn ich nicht unverzüglich ans Telefon gegangen wäre.
 
G

gast_

Gast
Wie auch immer: Ich glaube nicht, daß Pieper helfen.

Entweder ist jemand mit Mut in der Nähe oder nicht.

Ich bin nach wie vor der Meinung: Würden SB sich verständnisvoll verhalten und auch mal beraten müßten sie auch keine Angst haben.
 
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