Aktuelle Petition Erwerbsminderungsrente, finanzielle Verbesserungen

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Gruen

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Erwerbsminderungsrente – Gleiches Recht Für Alle! - Online-Petition

JEDER kann unterschreiben, man muss nicht Rentner sein. Aus einem Haushalt können bis zu 5 Menschen mit einer einzigen Emailadresse online unterschreiben. Man kann auch eine pdf-Unterschriftenliste ausdrucken, Menschen unterschreiben lassen und dann auf der Petitionsseite hochladen. Es geht um Euer Geld. LG Ulrike. NOCH 6 Tage.
 
Zuletzt bearbeitet:

axellino

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Guten Abend,

beim anklicken auf den von Dir eingestellten Link, erhalte ich folgende Meldung

Die Seite /petition/online/erwerbsminderungsrente/gleiches-recht-fuer-alle konnte nicht gefunden werden. (404)

vielleicht änderst o. bearbeitest Du diesen in deinen Eingangsbeitrag, Vielen Dank !!!
 

saurbier

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Hallo Gruen,

schön das du darauf nochmals hinweist, aber diese Petition läuft ja schon lange und wie man sieht gibt es kaum interessierte, leider. Aktuelles Stand ca. 7.700 gebraucht werden mindestens 10.000.

Wenn man bedenkt in Deutschland sind ca. 1,8 Mio. EMR direkt davon betroffen, dann muß man sich doch ernsthaft fragen wie gleichgültig die Menschen hierzulande inzwischen sind.

Aber so sind wir Deutsche - ist ja in aller Welt bekannt, Korinthenkacker bis zum geht nicht, aber eben auch gehorsame Mitläufer.

An jedem Stammtisch wird gejammert bis zu geht nicht, aber selbst den Ar.... in Bewegung setzen und was dara ändern, nein Danke.


Grüße saurbier
 

HermineL

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Wenn man bedenkt in Deutschland sind ca. 1,8 Mio. EMR direkt davon betroffen, dann muß man sich doch ernsthaft fragen wie gleichgültig die Menschen hierzulande inzwischen sind.
Naja, so kann man das nun auch wieder nicht sehen. Um die Petition zu zeichnen muss man erst einmal etwas davon wissen. Bin überzeugt davon das dies nur ganz wenige überhaupt mitbekommen haben.
 

ABSW

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Hallo Hermine,

die Petition ist seit November hier im Forum "angepinnt".

Wir haben die Petition als kleine Gruppe gestartet.

Ich sende Dir kurz eine Nachricht aus einer Mail.

Zitat:
wären die Erwerbsminderungsrentner ein „Käfer,“ der vor dem Aussterben bedroht wäre, dann würde die Petition millionenfach gezeichnet werden.

Gruß
 

HermineL

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@ABSW ich weiß das die hier angepinnt ist. Mein Kommentar bezog sich eher darauf das nur wenige der 1,8 Mio etwas davon wissen. Da ist auch hier das Board nur ein winzig kleiner Tropen auf den heißen Stein.
 

ABSW

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Ja man muss sich fragen, wo die 1,8 Millionen Bestandsrentner sind.
Die Petition wurde massenhaft verteilt über Foren, Facebook usw.
Daran kann es nicht liegen.

Auch hier im Forum muss man sich fragen, warum keine Unterstützung kommt.

Das Forum hier hat sich dem Bündnis Rente zum Leben angeschlossen.

Man kann auch nur mit einer Unterschrift erfolgreich sein.

Das Rentenrecht in Deutschland ist ein großes Versagen der Politik.
Die Privatisierung wird weitergehen. PEPP wurde bereits in der EU beschlossen.
 

ABSW

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Hallo Fabiola,

es ging dabei nicht um die User hier im Forum.
Sondern um eine direkte Unterstützung durch das Forum.
Das wurde bei anderen Aktionen schon praktiziert.
Die Zeichnungsfrist endet am 14.06.19.
Somit hat es sich erledigt.
 

Gruen

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Warum so pessimistisch, noch ist nicht der 14.06.2019. Demonstrationen wären auch hilfreich. Aber im Grunde denke ich auch, dieses Forum wird genutzt wenn jemand ein Problem für sich sieht - dann greift er die Unterstuetzung der Mitglieder ab...…. über den Tellerrand schauen nur wenige. Da wäre auch ein tieferes politisches Verstaendnis noetig. Vielleicht denkt auch mancher eine Petition ist etwas böses :) Wer etwas bewegen will, muss halt auch mal aus der Komfort-Zone raus.
 

ABSW

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Hallo Gruen,

Du bekommst die Menschen beim Thema Rente nicht auf die Straße.

Beim Petitionsstart dachten wir, es wird ein Selbstläufer.

Wir haben Beitragszahler und Rentner.

Konsequentes Engagement dieser Gruppen würden eine Veränderung bei den Renten bewirken.

Es fehlt aber das Engagement für die Sache.



Wir leben im 21. Jahrhundert, aber in der Altenversorgung herrscht immer noch ein Drei-Klassen-Recht aus dem 19. Jahrhundert.

Deutschland, das wirtschaftsstärkste Land in Europa gewährt seinen Rentnerinnen und Rentnern gerade mal 50% des Nettoeinkommens im Arbeitsleben. Der Durchschnitt der EU Staaten beträgt 70%, in Frankreich sind es 75%, in Österreich 90%, in 9 weiteren EU-Ländern zwischen 80% und 100%.



Die mit der Agenda 2010 ausgelöste Rentenpolitik hat zu einer systematischen Rentenkürzung durch Absenkung des Rentenniveaus und zu unzureichenden Angleichungen der Bestandsrenten geführt.

Der Anteil an Armutsopfern als Folge dieser Politik wächst, besonders durch die Zerschlagung des "normalen" Arbeitsmarktes. Ergebnis ist eine enorme Zunahme von Niedrigeinkommen, die zu steigender Altersarmut führt.

Jede Rentenkürzung heute setzt sich für die junge und die kommende Generation fort, wird aber noch verschärft, weil die Erwerbsvita der jetzigen und der kommenden Generation wesentlich lückenhafter sein wird, als die der heutigen Rentner. Damit erfahren auch diese Generationen keine Gerechtigkeit. Sie werden schlichtweg politisch verdummt.




Thema Mütterrente wird aus Beiträgen aus der Rentenversicherung finanziert. Ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und müsste aus Steuermitteln finanziert werden.



Es ist absurd: Frauen und deren Männer die keinen Cent in die Rentenversicherung gezahlt haben, bekommen Leistungen von den Beitragszahlern, deren Leistungen dadurch noch reduziert werden.


( Folge des Dämpfungsfaktors)



Leider gibt es immer mehr „Zeitgenossen“, denen nichts mehr von Wert erscheint.
 

saurbier

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Hallo ABSW,

du triffst damit den Nagel auf dem Kopf. Wenn man es noch ein klein wenig weiter konkretisiert wird es gleich noch schlimmer.

Durch die Vereinigung hat man ins westdeutsche Rentensystem (ich betone ausdrücklich die Menschen selbst können nichts dafür) die Ostrentner eingegliedert ohne das es dafür eine dauerhaft ausreichende Zahlung gab/gibt. Besonders belastend kommt dabei hinzu das die Systeme nicht kompatibel waren, eben weil in Ostdeutschland eine exorbitante Frauenerwerbstätigkeit gegenüber westdeutschland vorhanden war, was zu einer doppelten Belastung der Beitragszahler führt(e). Hier hätte die Staatskasse die laufenden Ostrenten als gesamtgesellschaftliche Aufgabe auszugleichen. Das selbe hatten wir bereits Ende der 70er Jahre erlebt als wir die Aus-/ und Übersiedler hier aufgenommen hatten, wo auch die Rentenempfänger aus der westdeutschen Rentenkasse bedient wurden. Diese Belastungen in Milliardenhöhe wurde einseitig den Beitragszahler aufgebürdet. Rechnet man all die Milliarden zusammen, dann stellen die derzeitgen Staatszuschüsse (ca. 90 Milliarden) eher Penauts dar, womit alleine die aktuelle als auch zukünftige Rentnergeneration die Kosten schultern darf.

Das hierzulande so geringe Renten gezahlt werden und die Politik das Volk immer wieder Mantraartig damit beschallt das z.B. das Österreichische oder gar Schweizerische System a) nicht tragfähig ist und b) nicht übertragbar ist hängt damit zusammen das a) die Wirtschaft eine weitere finanzielle Belastung vermeiden will und b) die wohlhabenden nicht bereit sind ihren Beitrag zu zahlen. Warum, nun in Österreich werden anstatt wie hier 18,6% immerhin über 22,8% verlangt und der Arbeitgeber zahlt dazu ca. 2% mehr. Hinzu kommt das alle Einkünfte dem Beitragssatz unterliegen was hierzulande wiederum all denen missfällt die aktuell als 54.450,-€ im Jahr verdienen und sich somit aus der Solidarität stehlen können.

Hier zeigt sich dann wie ein überwiegender Teil (wohl mehrheitlich) der deutschen elitären Gesellschaft sich vom arbeitenden Volk erfolgreich abgekoppelt haben.

Auch die ständigen Äußerungen der Politik man könne das deutsche Rentensystem gar nicht so schnell umstellen, zeigt wie verlogen die Politik agiert. Wo bitte steht geschrieben das man das System nicht ändern kann. Das bedarf lediglich einer Gesetzänderung mit mehrheitlichem Beschluss des deutschen Bundestages, nichts anderes macht dieser bei Änderungen des Grundgesetzes. Im übrigen agiert Deutschland nicht mehr wie zu Anfang bis mitte des 19. Jahrhundert wo Löhne mittels Lohntüte gezahlt wurden, heute wird nur noch Buchmäßig agiert/transferiert. Es sind somit alles nur billige Ausreden um nichts ändern zu müssen.

Und ja, daß deutsche Volk war und ist keins das für seine Rechte auf die Straße geht.


Grüße saurbier
 

ABSW

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Hallo Saurbier,

wir bezahlen nicht nur die 18,6 % sondern zusätzlich die 4 % für Riester u.Co.
Überwiegend funktioniert es nicht.

Die Ost-West Debatte halte ich nach fast 30 Jahren für überflüssig.
Natürlich wurde die Deutsche Einheit über die Sozialkassen abgewickelt.
Die "Fremdlasten" in der Rentenversicherung bestehen seit 1957.

Die Schröderische Regierung SPD und Grüne haben die schwerwiegensten Fehler begangen.
Es war der größte Sozialabbau. Überwiegend wird es der SPD angelastet und nicht den GRÜNEN.

Der derzeitige Hype um die GRÜNEN wegen der Umwelt usw. ist doch auch nur ein kurzes Strohfeuer.
Was nützt dies, wenn der soziale Frieden in Deutschland erheblich gestört ist?

Edmund Stoiber Schröders Gegenkandidat 2002 – hat einmal rhetorisch gefragt, was eigentlich passiert wäre, wenn er die Wahlen gewonnen hätte und nicht Schröder und er die »notwendigen Reformen« einer Agenda 2010 hätte durchsetzen müssen. Seine Antwort war: Es hätte massiven Widerstand der Gewerkschaften und Massenstreiks gegeben. Dass es dazu nicht gekommen ist, ist der eigentliche Verrat der SPD. Der damalige DGB-Chef Michael Sommer beantwortete die Frage, was gewesen wäre, wenn die Gewerkschaften zu Protesten aufgerufen hätten: »Dann würden wir in einem anderen Land leben..

Zu Österreich: 2005 gab es Proteste der Gewerkschaften, die haben eine Teilprivatiserung der Renten verhindert.
Resulat: 1/3 höhere Renten wie in Deutschland.

In diesem Jahr verlieren die Deutsche 50 Milliarden Euro wegen der Nullzinsen der Europäischen Zentralbank seit 2010 sind es bereits mehr als 330 Milliarden – Geld, das uns in allen Bereichen fehlt. Aber wir nehmen das klaglos hin. Wo bleibt der Protest?

Gruß
 

saurbier

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Hallo ABSW,

hast du wunderschön wiedergegeben.

Richtig, die Privatisierung (drittes Standbein) der Rentenversicherung hab ich natürlich vergessen. Genau das ist ja das was der ehemalige CDU Minister für Arbeit und Soziales (Norbert Blüm) heute immer wieder erwähnt, womit man uns Arbeiter betrügt.

Diese 4% in die jetzige Rente mit eingerechnet könnten wir viel mehr Rente erhalten. Genau das wollte Schröder zugunsten des Kapitals eben nicht, denn seine Freunde sollten ja Nutzniesser der Reform sein.

Und ja, was die Gewerkschaften von ihrem Spiel unter Sommer haben sieht man ja an den Mitgliederzahlen. Einzig Verdi steht gut dar.

Das die Deutschen dank der Finanzmarktpolitik der EZB immer mehr verlieren ist doch auch gewollt, wie sonst kann man deutsches geld in Europa besser verteilen ohne das das Volk gleich merkt wie von Europa es ausgenommen wird. Da klingt es als Verhöhnung wenn man von hieisigen Schwarz/Gelben Politikern zu hören bekommt, man müsse hierzulande viel mehr fürs Wohnungseigentum machen. Aber ja doch, damit den Leuten noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden kann.

Die Tage saß bei Markus Lanz eine Schwarzer Politiker (C. Linnemann) der sogar die Meinung vertrat, daß deutsche Volk müße mehr in Aktien investieren, worauf Sascha Lobo erwähnte, damit die Menschen noch mehr verlieren, wie z.B. 2000 nach dem Börsencrash.

Nun ja, daß Volk macht die Politik ja mit, es geht eben nicht auf die Straße wie in unseren Nachbarländern.

Warten wir einmal ab, wenn die ersten Hartz IV in die Altersrente gehen werden, denn dann wird dem Staat und damit uns das ganze Spiel auf die Füsse fallen. Die Generation die ab da in die Arbeitswelt eingestiegen ist, wird dann vermehrt eine Altersrente erhalten die nur noch auf Zeitarbeit, Probearbeit, kurzfristige Beschäftigungen und mit ständigen Unterbrechungen mit ALG-I etc. basiert, was sich negativ auf die Rentenhöge auswirkt. ich möchte nicht wissen wie dann der Staatszuschuss explodiert.

Übrigens der aktuelle Hype um die Grünen ist doch nichts anderes wie der um die AfD, da gab es ein zeitliches Ereignis das denen einen massiven Zulauf bescherte, wer weiß schon wie das in 12 Monaten aussieht. Ich glaube auch keineswegs daran das die Grünen (sind ja zumeist Akademiker und Beamte) so Sozial sind wie manche gerne behaupten und für bessere Renten stehen oder eine Abschaffung des Hartz IV Systems, Habeck mag da eine Ausnahme sein. Die meisten denken da eher an ihr eigenes fortkommen.

Nur für die CDU/CSU dürfte es bei einer baldigen Neuwahl eher mal schlecht aussehen, denn offenbar sind die Grünen zu Zeit eher an Rot/Rot/Grün bzw. wohl Grün/Rot/Rot interessiert als an Schwarz/Grün ggf. mit etwas Geld vermischt, eben weil es bei ersterem weit mehr Übereinstimmung geben dürfte.


Grüße saurbier
 
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