aktuelle Broschüre DGB-Tipps für prekäre Selbstständige

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KarlApitalismus

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Zitat (Auszug):
"Der DGB hat die zweite, überarbeitete Auflage seine Broschüre herausgebracht, die insbesondere schlecht verdienenden Solo-Selbstständigen helfen soll, ihre finanzielle Situation und sozialrechtliche Stellung zu klären. Mit den "Tipps für Selbstständige – Soziale Sicherung und wenn das Geld nicht reicht", geht der Dachverband der Gewerkschaften intensiv auf diese Zielgruppe ein und will "deutlich machen, dass es keine gespaltene Interessenvertretung von Solo-Selbstständigen und abhängig Beschäftigten geben darf".
Quelle:
mediafon - DGB-Tipps für prekäre Selbstständige
Kosten: 3,49 Euro inkl. Versand/Verpackung

Für mich waren gute Tips in Bezug auf häusliches Arbeitszimmer/Einkommensberechnung bei ALG2 und dabei.
 

Struwwelliese

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@KarlApitalismus
Danke, das ist ja ein prima Link.
Wird gleich bestellt...

Ich hätte noch eine Frage zu der Beratung für Solo-Selbstständige. Da steht, es werden nur Verdi-Mitglieder beraten. Was ist, wenn ich einer anderen Gewerkschaft angehöre?

Es ist gar nicht so einfach, eineN guteN Profi bzw. Beratungsstelle zu finden (da bin ich hier im Forum besser bedient). Tw. sind die (bezahlten) Leute in den AL-Beratungsstellen in meiner Stadt unfreundlicher als die SBs im JC... :-(
 

KarlApitalismus

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Am besten einfach da anrufen und fragen.?

Ich bin in keiner Gewerkschaft und habe mich durch das (Un)Verhalten des sog. "Jobcenters" gezwungenermaßen in die Materie einlesen müssen. Schon Wahnsinn, wenn ich bedenke wieviel Zeit und Mühen ich dafür aufwenden musste und muss. Im Prinzip muss ja jeder ALGII Empfänger ein halber Fachmann für Sozialrecht sein, will er nicht schutzlos dem Sanktionsapparat Jobcenter bzw. der Willkür von unqualifizierten/überforderten "Fallmanagern" ausgeliefert sein. Da läuft ganz gewaltig was falsch in dem System. Für den Bürger unsinniger Niedriglohnsektor dank rot-grün-schwarz.... Kaputalismus..
 

Struwwelliese

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Ja, sorry, ich war zuerst davon ausgegangen, dass Du von Verdi bist wg. dem Link.
Mir geht es auch so, brauche jetzt wieder 70% meiner Wochenarbeitszeit für JC-Korrespondenz, Anträge ausfüllen und Einlesen ins Sozialrecht.
Ich werde denen jetzt mal schreiben, dass ich 4 Wochen lang keine Einnahmen habe, weil ich Widersprüche, Anträge, Erläuterungen... für's JC schreiben mußte. Ist Tatsache!
 

BiancaBerlin

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habe mich durch das (Un)Verhalten des sog. "Jobcenters" gezwungenermaßen in die Materie einlesen müssen. Schon Wahnsinn, wenn ich bedenke wieviel Zeit und Mühen ich dafür aufwenden musste und muss. Im Prinzip muss ja jeder ALGII Empfänger ein halber Fachmann für Sozialrecht sein, will er nicht schutzlos dem Sanktionsapparat Jobcenter bzw. der Willkür von unqualifizierten/überforderten "Fallmanagern" ausgeliefert sein.

Völlig korrekt! :icon_daumen: Wenn ich denke, in wieviele Fallen ich im Verlauf des letzten Jahres getappt wäre, hätte ich nicht die Unterstützung hier im Forum, generell im Internet, über Beratungsstellen etc. gehabt. Das hat in der Tat viel Zeit gekostet, aber auch viel an Erkenntnis gebracht, was hier alles so schiefläuft, auch über den unmittelbaren Bereich ALGII / JC hinaus.
 

Koelschejong

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Mit der (Rechts-)beratung der Gewerkschaften ist es letztlich wie mit jeder anderen (Rechts-)beratung auch - ob se was taugt, weiß man im schlimmsten Fall erst, wenn's zu spät ist. Ich kenne einen Fall, der ist aus der Gewerkschaft ausgetreten, weil er als Gewerkschaftsmitglied im Falle eines PKH-Antrags immer auf die Vertretung durch die Gewerkschaft verwiesen wird, und nachdem ich den Gewerkschaftsvertreter mal in einer Hauptverhandlung "erleben" durfte, war dieser Austritt "klug und weise".

Aber das ist eben ein Einzelfall, da wird es auch "Gute" geben. Beim Anwalt ist das letztlich das gleiche Problem. Ich habe mal jemanden betreut, da hatte die beauftragte Anwältin, die praktisch nur SGB II macht und durchaus einen gewissen Namen auf dem Gebiet hat, einige rabenschwarze Tage erwischt und nicht mal im Ansatz erkannt, wo das rechtliche Problem lag. Da blieb nur, ihr vorm SG das Mandat zu entziehen und die Sache dann selbst noch zu einem guten Ende zu bringen.
 
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