• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität

Sabattical

Elo-User/in
Mitglied seit
19 Aug 2018
Beiträge
147
Gefällt mir
57
Schon wieder ein neuer Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland?
Warum verlieren eigentlich die Parteien der Mini Groko laufend bei Landtagswahlen mehr als 10 %
Sie verlieren aber nicht an die LINKEN. Insofern ist davon auszugehen, daß > 90% der Wähler keine Probleme am Arbeitsmarkt sehen.
 

Wholesaler

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
15 Jan 2017
Beiträge
1.013
Gefällt mir
322
Viele Langzeitarbeitslose gehen doch schon gar nicht mehr wählen, weil sie die Hoffnung auf positive Veränderungen längst aufgegeben haben.

Und manch einer macht sein Kreuz bei der AfD, ohne vorher überhaupt ein Blick in deren Parteiprogramm geworfen zu haben. Die AfD mag alles sein, aber sie ist definitiv keine Partei, die sich für die Interessen der sozial Schwächeren einsetzt.
 

Sybilla

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
19 Apr 2008
Beiträge
392
Gefällt mir
45
Hurra Hurra Hurra neuer Rekord am Arbeitsmarkt nach der „Wiedervereinigung“

Schon wieder ein neuer Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland?
Warum verlieren die Parteien der Mini Groko bei Landtagswahlen fortwährend mehr als 10 %

und warum steigt der Haushaltsposten für Arbeit und Soziales trotz Beschäftigungsrekord und der niedrigsten Arbeitslosigkeit seit der „Wiedervereinigung“ Jahr für Jahr an?

2014 wurden rund 122,0 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2015 wurden rund 125,6 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2016 wurden rund 129,8 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2017 wurden rund 137,6 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2018 werden rund 139,2 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2019 werden rund 145,3 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eingeplant

Quellen der Zahlen:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/75833/umfrage/ausgabenstruktur-im-bundeshaushalt/
https://www.bundeshaushalt-info.de/...halt/content_de/dokumente/2017/soll/epl11.pdf

und auch 2019 wieder einmal ein kräftiges Plus im Haushalt

Mehr Geld für Hartz-IV Größter Einzelposten im Haushalt ist weiterhin der Etat für Arbeit und Soziales, der im kommenden Jahr 145,3 Milliarden Euro umfasst und um etwa 4,4 Prozent steigt (2018: 139,2 Milliarden Euro)....

"Schattenbericht" der Nationalen Armutskonferenz"Viele Menschen haben nicht genug zum Leben" ...16 Prozent der Deutschen sind arm: Das ist das Ergebnis eines Berichts der Armutskonferenz. Abhilfe böte vor allem gute und gut bezahlte Arbeit. ...

November Rekord, der BA Monatsbericht für November 2018 verkündet nur noch 6.307.105* Personen im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte. *Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung destatis - Pressemitteilung Nr. 114 vom 28.03.2018 erhielten im Dezember 2017 insgesamt 1.059.000 Empfänger

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? Fast – Vollbeschäftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat (DDR) oder in Nordkorea....etc

Arbeitsmarkt im November 2018:

Im November 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII offiziell mit 6.307.105 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte wird somit auf 7,4 % hochgerechnet. Darunter ALG I erhalten 671.585 Personen des weiteren 4.006.234 Erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen und Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen 1.629.286 Die Zahl der Unterbeschäftigten, für November 2018 beträgt laut BA Bericht 3.135.096 Personen 6,8 % . Im Jahr 2017 gab es durchschnittlich 1.030.000 Personen in Zeitarbeit Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für November 2018 ist in de Statistik des BA um 17.742 Personen offiziell auf ein „November Rekordtief “ von 2.186.109 Personen gesunken. Allerdings ist die Zahl der Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik vorläufig und hochgerechnet innerhalb des Monats November um 19.113 Personen auf 891.547 Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik angestiegen. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im November 2018 im BA Bericht mit 807.032 Stellen BA-X 252 beziffert.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht November 2018
Tabellenanhang zum Monatsbericht November 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de...onatsbericht/monatsbericht-d-0-201811-pdf.pdf

Im Jahr 2018 wird bei einer Zahl von mehr als Zwei Millionen Arbeitslosen (allerdings werden nicht alle Personen als arbeitslose gezählt die arbeitslos sind, Zum Beispiel fehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, Kranke, etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“

Na ja so toll ist der Arbeitsmarkt gar nicht, wenn der Arbeitsmarkt im Detail betrachtet wird.
2.186.109 Personen sind offiziell arbeitslos 891.547 in Maßnahmen mehr als 1.000.000 in Zeitarbeit und sehr viele in prekärer Teilzeitbeschäftigung.

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde unter Verwendung der Quellzahlen des BA Bericht November 2018 von Sybilla am 29.11.18 --- 10 Uhr 20 erstellt.
 

cibernauta

Elo-User/in
Mitglied seit
14 Aug 2018
Beiträge
436
Gefällt mir
163
Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.
Generell wäre das ja der richtige Ansatz: Arbeit verteilen, die Arbeitszeit senken. Bei dem heutigen Lohnniveau und dem Zustand der Tarifparteien bedeutet das dann allerdings, dass immer mehr AN aus dem Steuersäckel subventioniert werden müssen. Auf der andere Seite klagen viele AN über Überstunden und zu hohe Arbeitsbelastung.

Und die Gewerkschaft glotzte dumm auf dem ganzen Tisch herum :biggrin:
 

Sybilla

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
19 Apr 2008
Beiträge
392
Gefällt mir
45
„und warum steigt der Haushaltsposten für Arbeit und Soziales trotz Beschäftigungsrekord und der niedrigsten Arbeitslosigkeit seit der „Wiedervereinigung“ Jahr für Jahr an?“

https://www.bundeshaushalt.de/#/2018/soll/ausgaben/einzelplan/1102.html
Ok bunte Graphiken sind immer schön bunt, aber wenn es "Vollbeschäftigung" geben würde müssten die Zuschüsse des Bundes zur Rentenversicherung aufgrund des Anstiegs der Beitragszahler sinken, ebenso die Kosten für die Hartz IV Grundsicherung. Warum steigen diese dennoch an?
 

RobbiRob

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
4 Jan 2017
Beiträge
1.874
Gefällt mir
1.169
Nö.

Versicherungsfremde Leistungen hauptsächlich.

Und der Betrag ist noch nicht einmal kostendeckend, da vieles auch einfach dem Beitragszahler statt dem Steuerzahler aufgebürdet wird. (Mütterrente)
 

swavolt

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
6 Jul 2011
Beiträge
9.621
Gefällt mir
8.739
Es werden immer weniger Arbeitslose
weil die geburtenstarken Jahrgänge in Früh- und Normal Rente gehen.
weil nur noch geburtenarme Jahrgänge in die Arbeitswelt kommen.
#Diese beiden generieren in den nächsten 15 Jahren ca. 100 000 weniger Arbeitslose jährlich, aber mehr Rentner, so das sich die Ausgaben um die jährlichen Steigerungen erhöhen.

Das Problem der Zukunft wird sein das es viele Rentner gibt aber nur wenig Einzahlungen. So das entweder weniger Rente oder mehr Bundeszuschüsse gezahlt werden müssen.
Deshalb wird es bei den Steuern für Reiche Erhöhungen geben müssen.
Am besten in Form der Linken-Steuern, die vor allem die Steuern der Superreichen massig erhöhen wird.
 

Sybilla

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
19 Apr 2008
Beiträge
392
Gefällt mir
45
Wir haben in D doch nicht nur "Vollbeschäftigung" sondern "Rekordbeschäftigung" (Oktober 45.242.000 Personen) also hat die Rentenversicherung auch Rekordeinnahmen. Aufgrund dessen kann der exorbitant hohe Anstieg des Haushaltsplan des Bundesministerium für Arbeit und Soziales nicht mit den Kosten der Rentenversicherung begründet werden. Zudem sich die Zahl der Rentenbezieher in den letzten Jahre nicht evident erhöht hat, immerhin versterben auch viele Rentner innerhalb eines Jahres.

Nö die Steigerung des Haushaltsplan des Bundesministerium für Arbeit und Soziales ist dann doch bei über 4.000.000 Empfänger von Grundsicherung zu suchen. In der Arbeitslosenversicherung dem Sozialgeld und der Altersgrundsicherung in der Summe sind das mehr als 7 Millionen Leistungsempfänger. Wir haben in D neben der Rekordbeschäftigung auch einen Rekord bei den berechtigten in "Tafelläden" Ich bin für Herz statt Hartz
 

Sybilla

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
19 Apr 2008
Beiträge
392
Gefällt mir
45
Ich wünschen allen Lesern ein gesundes neues Jahr 2019

Herz statt Hartz, viele Personen (Jeder Fünfte arbeitet im Niedriglohnsektor – Armutsrisiko trotz Wirtschaftsboom gestiegen) müssen trotz oder wegen der Rekordbeschäftigung vor allem in Teilzeitbeschäftigung die jeden Morgen früh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten müssen nebenbei Grundsicherungsleistungen zur Sicherung ihres Unterhalts und den Unterhalt Ihrer Familie beziehen (rackern und stempeln)

Aber die Medien rufen wie von der neoliberalen Nomenklatur erwünscht im Chor Hurra Hurra Hurra neuer Rekord am Arbeitsmarkt seit der „Wiedervereinigung“ in manchen Medien gibt es nach mehr Superlativen, aber wie immer sehe ich hinter die multimedial gleich klingende Erfolgsmeldung.

„Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“
Gustave Le Bon

Schon wieder ein neuer Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland?

Warum verlieren die Parteien der Mini Groko bei Landtagswahlen fortwährend mehr als 10 %

und warum steigt der Haushaltsposten für Arbeit und Soziales trotz Beschäftigungsrekord und der niedrigsten Arbeitslosigkeit seit der „Wiedervereinigung“ Jahr für Jahr an?

2014 wurden rund 122,0 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2015 wurden rund 125,6 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2016 wurden rund 129,8 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2017 wurden rund 137,6 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2018 werden rund 139,2 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales benötigt
2019 werden rund 145,3 Milliarden € für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales eingeplant
Quellen der Zahlen:

Ausgaben im Bundeshaushalt nach Ressorts bis 2017 | Statistik
https://www.bundeshaushalt-info.de/...halt/content_de/dokumente/2017/soll/epl11.pdf

und auch 2019 wieder einmal ein kräftiges Plus im Haushalt

Mehr Geld für Hartz-IV Größter Einzelposten im Haushalt ist weiterhin der Etat für Arbeit und Soziales, der im kommenden Jahr 145,3 Milliarden Euro umfasst und um etwa 4,4 Prozent steigt (2018: 139,2 Milliarden Euro)....

"Schattenbericht" der Nationalen Armutskonferenz"Viele Menschen haben nicht genug zum Leben" ...16 Prozent der Deutschen sind arm: Das ist das Ergebnis eines Berichts der Armutskonferenz. Abhilfe böte vor allem gute und gut bezahlte Arbeit. ...

Dezember Rekord, der BA Monatsbericht für Dezember 2018 verkündet nur nach November mit 6.307.105* Personen im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) steigt die Zahl im Dezember auf 6.339.723 Personen die Hilfequote erwerbsfähige Leistungsberechtigte sinkt nach Berechnungen der BA von 7,4 % auf 7,3 % Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte. *Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung destatis - Pressemitteilung Nr. 114 vom 28.03.2018 erhielten im Dezember 2017 insgesamt 1.059.000 Empfänger

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? Fast – Vollbeschäftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat (DDR) oder in Nordkorea....etc

Arbeitsmarkt im Dezember 2018:

“Es ist ein Skandal, dass es Einrichtungen wie die Tafel in so einem reichen Land geben muss”

Im Dezember 2018 wird die Zahl der Personen Leistungsempfänger von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII offiziell mit 6.339.723 Personen beziffert die Hilfequote der erwerbsfähige Leistungsberechtigte wird somit auf 7,3 % hochgerechnet. Darunter ALG I erhalten 705.103 im BA Bericht November waren es 671.585 Personen des weiteren 4.004.842 Erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen und Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte Personen 1.629.778 Die Zahl der Unterbeschäftigten, für Dezember 2018 beträgt laut BA Bericht 3.162.467 Personen 6,9 % . Im Jahr 2017 gab es durchschnittlich 1.030.000 Personen in Zeitarbeit Die Zahl der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III für Dezember 2018 ist in de Statistik des BA offiziell auf ein „Dezember Rekordtief “ von 2.209.546 Personen gesunken. Allerdings befinden sich 889.793 Personen als Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im Dezember 2018 im BA Bericht von 807.032 Stellen im November auf 781.326 Stellen im Dezember gesunken der BA-X hingegen ist von 252 auf 253 beziffert.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht Dezember 2018
Tabellenanhang zum Monatsbericht Dezember 2018 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de...onatsbericht/monatsbericht-d-0-201812-pdf.pdf

Zu Beachten ist die Zählweise der Arbeitslosen (es werden nicht alle Personen die arbeit suchend sind als arbeitslos gezählt. Zum Beispiel fehlen viele unter 25 Jährige sowie viele über 58 Jährige, auch Kranke, etc) so dass die Zahl der Unterbeschäftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- Vollbeschäftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der Unterbeschäftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch für die Gesellschaft des Jahres 2018 präsent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch Teilzeitbeschäftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine mehr als vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern müssen findet kaum Beachtung, immerhin verkünden viele Medien und Talk Shows „ Fast-Vollbeschäftigung“

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA wurde unter Verwendung der Quellzahlen des BA Berichts für Dezember 2018 verfasst. Autorin ist Sybilla am 04.01.19 --- 10 Uhr 20
 

saurbier

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
7 Mrz 2013
Beiträge
2.775
Gefällt mir
1.876
Hallo Frank71,

genauso wenig wie leider viel zu viele Menschen hierzulande deine Aussage nicht wirklich verstehen, verstehen sie die Zusammenhänge zwischen Rente und Beschäftigten nicht.

Deutschland hat keine Vollbeschäftigung und wird sie wohl auch nie erreichen, denn nicht jeder nimmt eine Arbeit um jeden Preis an.

Auch stimmt doch die Aussage nicht das nur weil jetzt die Geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen, plötzlich das System kollabiert.

Ein Märchen das bewußt gestreut wird um dem Volk einen Grund liefern zu können weshalb man die Renten kürzen muß und das Volk fällt darauf auch noch rein.

Für die Rente zählt nicht die einzelnen Personen, sondern die zu entrichtende Beitragsabgabe und die kann man in einem gewissen Rahmen steuern wie z.B. aktuell du paritätische Abgabe, oder aber auch wie in Österreich durch eine einseitig höhere Abgabe der Arbeitgeber. Als nächstes käme dann der Faktor Beitragszahler und da ist es grundsätzlich zweitrangig ob dies ein durch Geburt Deutscher ist oder irgend woanders her und was vielfach gerne unterschlagen wird ob man alle Erwerbsfähigen dazu heran ziehen möchte (der Masse wegen).

Wenn wie aktuell in der politischen Diskussion ja gerne erwähnt, nun die geburten schwachen Jahrgänge die Masse der geburten starken Jahrgänge die Renten finanzieren müssen, verschweigt die Politik dank der Lobbyarbeit eben die wichtige Tatsache, daß dies nur wenig mit der Rentensituation zusammen hängt. Den da zählen wie gesagt nur die Beitragszahler welche eine entsprechende Arbeit nachgehen. Niemand sagt ja auch ob die nachwachsenden Kinder in Zukunft überhaupt einer Arbeit nachgehen werden (aus vielen Gründen heraus).

Solange unsere Wirtschaft über ausreichend profitable Arbeit verfügt/anbietet, wird es auch immer Menschen geben, die dieser nachgehen wollen/möchten und sei es das es durch Zuwanderung geschieht. Warum wohl haben wir aktuell die große Debatte über die "Wirtschaftsflüchtlinge". Genau diese Menschen decken aktuell den Arbeitsmarkt derer die im Genarationsvertrag aktuell und demnächst halt aussteigen.

Das die Unternehmen hierzulande selbstredend ständig von akutem Arbeitnehmermangel reden, mag man vielleicht auch damit erklären, mit welchen Löhnen sie dadurch Arbeitnehmer aus dem Ausland her holen dürfen, was letztendlich doch nur dem Profit dienlich als weniger einer aktuellen Notlage. Fragt sich denn niemand warum ein Ausländischer Arbeitnehmer weniger verdienen muß als ein Deutscher. Vielleicht weil ja wenige darüber nachdenken, daß daran die ganze Preisschraube des Sozialsystem hängt, denn wer weniger verdient zahlt weniger Sozialabgaben womit die Sozialkassen weniger leisten können, aber die Unternehmen im Endeffekt je nach deren Größe von wenigen Tausend bis gar Millionen jährlich zugunsten des einzelnen Chefs aber auch der Aktionäre einsparen.

Also in wessem Interesse mag es wohl sein, wenn Politiker hierzulande ständig behaupten das uns die Arbeitskräfte ausgehen und deshalb der fortbestand der Sozialkassen bedroht ist, doch nur denen die ihren Wohlstand auf Kosten anderer erzielen.


Gruß saurbier
 

Sybilla

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
19 Apr 2008
Beiträge
392
Gefällt mir
45
Viele Medien verkünden in einer konzertierten Aktion Monat für Monat neue Rekordstände vom deutschen Arbeitsmarkt. Hingegen der Haushaltsplan des Bundesministerium für Arbeit und Soziales vom rund 122,0 Milliarden € im Jahr 2014 obwohl die Statistik der BA einen enormen Abbau der Arbeitslosigkeit und Rekordbeschäftigung ausweist, bis zum Jahr 2019 eine exorbitant hohe Steigerung auf 154,3 Milliarden € ausweist. Also in einem Zeitraum in dem die Arbeitslosigkeit in der BA Statistik erheblich gesunken ist steigen die Ausgaben im gleichen Zeitraum im Haushaltsplan des Bundesministerium für Arbeit und Soziales exorbitant an. Ein Grund dafür ist sicherlich das den Rückgang der Arbeitslosigkeit nur gibt wenn Arbeitslosigkeit im Sinne dess § 16 SGB III definiert wird, so vermeldet die offiziellen Statistik des Pressedienst der BA für Dezember 2018 ein „Dezember Rekordtief “ von 2.209.546 Personen. Allerdings wird die Zahl der Unterbeschäftigten arbeitslosen, für Dezember 2018 IM BA Bericht auf 3.162.467 Personen beziffert. Die Zahl der erwerbsfähige Leistungsberechtigten ist mit 4.004.842 Personen in ALG II/Hartz IV sehr weit von der vermeldeten Rekordwerten entfernt. Zusätzlich erhalten 705.103 Personen ALG I und 1.629.778 Personen Sozialgeld.
Das erklärt zwar einen Teil des Haushaltsplan des Bundesministerium für Arbeit und Soziales aber nicht die aktuelle Steigerung für das Jahr 2019 von 6,1 Milliarden Euro. Die Rekordbeschäftigung spült ja auch Rekordeinnahmen in die Sozialkassen der GKV und GRV auch darin kann dieser Anstieg nicht gründen.

In der Tagesschau vom 4.Januar 2019 wurde vermutlich das "Geheimnis" der Kostenexplosion im Haushalt für Arbeit und Soziales gelüftet.

Der Verursacher der enormen Ausgabensteigerung ist augenscheinlich ein Neues Jobprogramm für Langzeitarbeitslose also eine kreative Gestaltung des Arbeitsmarktes durch staatlich Lohnzuschüsse (Subventionen) an Arbeitgeber.

Jobcenter sollen ab 2019 geeignete Langzeitarbeitslose identifizieren und an Arbeitgeber vermitteln, die mit den Betroffenen Arbeitsverträge für zunächst fünf Jahre abschließen. So lange soll der Job gefördert werden können. Der Lohnkostenzuschuss soll in den ersten beiden Jahren 100 Prozent betragen und dann um zehn Prozentpunkte jährlich sinken.

Das ist des Rätsels Lösung der "kostenfreie" 0 € Arbeitnehmer für Arbeitgeber (der wie im Schlaraffenland für Arbeitgeber von der Solidargemeinschaft der Steuerzahler finanziert wird)
In den ersten beiden Jahren sogar zu 100 % im dritten Jahr zu 90 % im vierten zu 80 % und im fünften zu 70 % Somit sind neue Rekorde am Arbeitsmarkt möglich, die Gewinne der Unternehmer steigen weiter an, und der Michl und die Michaela die jeden Tag früh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten, zahlen diese Zeche.


Na ja bei Rekordbeschäftigung und Fachkräftemangel müssten viele Arbeitgeber die Stellen auch ohne staatliche Förderprogramme und Subventionen besetzen. Ein Langzeitarbeitsloser kostest pro Monat ca. 1000 € einer dieser subventionierten Arbeitsplätze (Tariflohn) locker das doppelte oder dreifache je nach Ausprägung des Arbeitsplatzes + Lohnkosten des "betreuenden" Mitarbeiter des Jobcenter, den dieser ist inklusive vorgehen. Zumindest haben Arbeitgeber damit eine Perspektive auf kostenfreie Arbeitnehmer für zwei Jahre im dritten fallen dann 10 % Lohnkosten an im vierten 20 % und im fünften 30 % (der Rest wird ja von der Solidargemeinschaft der Steuerzahler bezahlt - der 0 € Arbeitnehmer ein uralter Traum der Arbeitgeber wird wahr). Verzehrter Wettbewerb ist eine der Folgen. Firma A eines EU Landes außerhalb D muss für seinen Arbeitnehmer "normal" zahlen, Firma B in D arbeitet mit einen Arbeitnehmer der von der Solidargemeinschaft der Steuerzahler finanziert wird. Als Arbeitgeber der davon profitiert, Politiker oder Mitarbeiter der BA würde ich dass auch als gute Idee einstufen.

Das erinnert mich wieder einmal an den Kobra-Effekt

Hingegen die Perspektive für Langzeitarbeitslose mutmaßlich wieder einmal auf die Dauer der Förderung begrenzt ist, denn dann wird der nächste Langzeitarbeitslose mit Förderung eingestellt - Kobra-Effekt.

Ein wirklich gutes aber sehr teures Arbeitsbeschaffungsprogramm ist das Förderprogramm für die Mitarbeiter der BA, denn diese "betreuen" ja durch den gesamten Förderungszeitraum, haben also aufgrund dessen eine langjährige Arbeitsplatzgarantie und diese wird auch von der Solidargemeinschaft der Steuerzahler finanziert. Ob das Programm dann die erwünschte Effekte einer Weiterbeschäftigung erfüllt, ist mehr als fraglich, denn der Kobra-Effekt wird dies in vielen Unternehmen verhindern.

Ich denke bei Rekordbeschäftigung und Fachkräftemangel wäre es bei weitem sinnvoller und effektiver das Prinzip Fordern und Fördern für den veränderten Arbeitsmarkt weiterzuentwickeln, dass heißt die Förderung der Qualifizierung der "älteren" Langzeitarbeitslosen zu Fachkräften und dann die Forderung an die Arbeitgeber diese zu Tariflohn einzustellen. (Der Wettbewerb würde dadurch nicht verzehrt)

Natürlich ist das Förderprogramm das jetzt umgesetzt wird, für Arbeitgeber das bessere Konzept sie bekommen zum Teil sehr gut ausgebildete aber eben "ältere" Langzeitarbeitslose aufgrund der Förderung der Solidargemeinschaft der Steuerzahler als 0 € Arbeitnehmer quasi wie im Schlaraffenland geschenkt, hingegen die Forderung an Langzeitarbeitslose ergeht sich in diese Arbeitsverhältnisse auf Zeit einzufühlen. Aber wir wissen ja was nichts kostet, ist auch nichts wert.

Das beste Konzept des Subsidiaritätsprinzip ist immer die Qualifizierung im besonderen bei akuten Fachkräftemangel, dass ist das beste für "ältere" Langzeitarbeitslose, die dann den Sprung in den ersten Arbeitsmarkt ohne weiteres schaffen können. Ohne exorbitant teure, langwierige und bürokratisch, personalintensive Förderprogramme die auf Kosten der Solidargemeinschaft der Steuerzahler die Gewinne der Arbeitgeber subventionieren und in den Wettbewerb und den Markt eingreifen. Der Langzeitarbeitslose wird nicht als mündiger vollwertiger Bürger/Arbeitnehmer geachtet, er wird auf Kosten der Solidargemeinschaft der Steuerzahler zum Objekt des Leistungsträgers "Langzeitbetreuung" und des Arbeitgebers.

Die Lohnkosten werden weitgehend über fünf Jahre (siehe oben) sozialisiert, die Gewinne der Unternehmen die durch die Wertschöpfung oder die Dienstleistung des geförderten Arbeitnehmers generiert werden können ohne Probleme vom Unternehmen privatisiert werden. Somit wird eine „Arbeits-Welt“ erschaffen die ich nicht gutheißen möchte.
 

Georg1975

Elo-User/in
Mitglied seit
29 Dez 2018
Beiträge
58
Gefällt mir
56
Viele Medien verkünden in einer konzertierten Aktion Monat für Monat neue Rekordstände vom deutschen Arbeitsmarkt. Hingegen der Haushaltsplan des Bundesministerium für Arbeit und Soziales vom rund 122,0 Milliarden € im Jahr 2014 obwohl die Statistik der BA einen enormen Abbau der Arbeitslosigkeit und Rekordbeschäftigung ausweist, bis zum Jahr 2019 eine exorbitant hohe Steigerung auf 154,3 Milliarden € ausweist. Also in einem Zeitraum in dem die Arbeitslosigkeit in der BA Statistik erheblich gesunken ist steigen die Ausgaben im gleichen Zeitraum im Haushaltsplan des Bundesministerium für Arbeit und Soziales exorbitant an. .
Interessante Zahlen, hast du hierfür auf die schnelle eine Quelle zur Hand?
 

RobbiRob

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
4 Jan 2017
Beiträge
1.874
Gefällt mir
1.169
Interessante Zahlen, hast du hierfür auf die schnelle eine Quelle zur Hand?
Ja, da bin ich auch mal gespannt, falls wir eine Antwort bekommen ....

Ich verrate Dir schon einmal, dass die Überschrift nicht die Zahlen wiedergibt.
Denk mal an den Zuschuss zur Rente, der noch nicht einmal die realen Kosten der versicherungsfremden Leistungen abdeckt.

Das ist seit Jahren der größte Posten im Einzelplan Arbeit und Soziales, mit steigender Tendenz.
Dafür muss man allerdings eine Ebene tiefer in die Zahlen gehen.

Hatte ich auch schon mal erläutert:
Aktuelle Arbeitslosenzahlen im Spiegel der Realität
Leider mit nur süffisanter Kenntnisnahme
Ok bunte Graphiken sind immer schön bunt,

2014: Bundeshaushalt.de: www.Bundeshaushalt.de
2019: Bundeshaushalt.de: www.Bundeshaushalt.de

Ich beteilige mich auch ungern in Threads wo man nur Brocken hingeworfen bekommt und keine Mitdiskussion stattfindet.

Deswegen soll es das auch gewesen sein.
 
Zuletzt bearbeitet:

Sybilla

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
19 Apr 2008
Beiträge
392
Gefällt mir
45
Interessante Zahlen, hast du hierfür auf die schnelle eine Quelle zur Hand?
Klar die Links findest Du im Beitrag 510

Wenn sich die Zahl der Beschäftigten seit Jahren auf Rekordniveau bewegt so wie das der Pressedienst der BA darstellt, dann ist es nur schwer verständlich, warum die Löcher in der Rentenkasse angeblich immer größer werden, Es gibt erheblich mehr Beitragszahler und der Eintritt ins Rentenalter verschiebt sich Jahr für Jahr nach hinten bis 67. Zudem sind die Rentensteigerungen durch die Rentenformel gedeckelt. Das Rentenniveau ist laut Rentenversicherung vom Jahr 2000 mit 52,9 % bis 2019 auf 47,6 % abgesunken im Jahr 2013 waren es noch 48,9 % und 2030 werden es laut Tabelle nur noch 44, 3 % sein. Zudem ist 2019 das Renteneintrittsalter für den Geburtsjahrgang 1954 bereits bei 65 Jahre + 8 Monate. Bis 2024 steigt es jährlich um 1 Monat auf dann 66 Jahre für den Geburtsjahrgang 1958 und weiter jährlich um weitere 2 Monate bis 2031 auf dann 67 Jahre für den Geburtsjahrgang 1964.

Des weiteren hat sich die Gesamtzahl der Rentner seit 2013 nur marginal um 500.000 Personen erhöht von 25,16 Millionen auf 25,66 Millionen

Hingegen die Arbeitslosigkeit laut Pressedienst der BA um rund 3 Millionen Personen gesunken ist. Rein logisch müsste das zu erheblichen Einsparungen im Haushalt für Arbeit und Soziales führen, dem ist aber nicht so, warum ist dass so?
 
Zuletzt bearbeitet:

RobbiRob

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
4 Jan 2017
Beiträge
1.874
Gefällt mir
1.169
Verstehst Du das nicht, oder willst Du das nicht verstehen?
(Oder bist evtl. im Auftrag einer Partei hier zugegen?)

Versicherungsfremde Leistungen belasten die Rentenkasse seit Jahren.
Auch die immensen Zuschüsse reichen nicht aus, diese Kosten zu decken.

Wenn es überhaupt Zuschüsse gibt, siehe Mütterrente.

Auf gut Deutsch für klein Erna:
Es werden Leistungen erbracht, für die keine Beiträge eingezahlt werden.

Der Verweis auf die Links bringt @Georg1975 nicht weiter, bei seiner Fragestellung bezüglich Deiner Behauptung.

Den Vergleich 2014/2019 der Ausgaben im Einzelpan Arbeit und Soziales, nur für die Rente, habe ich ihm in „bunten Graphiken“ geliefert.
 

Sybilla

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
19 Apr 2008
Beiträge
392
Gefällt mir
45
Der Verweis auf die Links bringt @Georg1975 nicht weiter, bei seiner Fragestellung bezüglich Deiner Behauptung.
Woher möchtest Du wissen das meine verlinkten Infos für @Georg1975 nicht nützlich sind, bist Du sein Anwalt, kann er nicht selbst antworten? Merkwürdig?

Deine „bunten Graphiken“ haben NULL Aussagekraft bezüglich der exorbitant hohen Steigerungen das Haushalsplan für Arbeit und Soziales, weil Renten aus der Sozialkasse der GRV gezahlt werden und nicht aus dem Bundeshaushalt des Haushalsplan für Arbeit und Soziales. ich habe das Gefühl das Du weder die Fragestellung noch das daraus resultierende Problem der Kostensteigerung trotz Rekordbeschäftigung und der monatlichen Rekorde des Arbeitsmarktes im Haushaltsplan für Arbeit und Soziales verstanden hast oder verstehen möchtest. Bist Du Mitarbeiter bei der BA oder im Staatsdienst?
 

RobbiRob

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
4 Jan 2017
Beiträge
1.874
Gefällt mir
1.169
Die versicherungsfremden Leistungen werden teilweise aus dem Haushaltsplan als Bundeszuschuss gezahlt.
Du hättest die bunten Graphiken auch mal ansehen müssen.

Deine „bunten Graphiken“ haben NULL Aussagekraft bezüglich der exorbitant hohen Steigerungen das Haushalsplan für Arbeit und Soziales
Die Steigerung 2014 vs. 2019 / 88,4 Mrd.€ > 105,3 Mrd.€ erachte ich als Steigerung in nicht unbeträchtlicher Höhe.
Es ist auch nicht nur der höchste Posten im Einzelplan Arbeit und Soziales, sondern auch der größte Posten im gesamten Haushaltetat.

weil Renten aus der Sozialkasse der GRV gezahlt werden und nicht aus dem Bundeshaushalt des Haushalsplan für Arbeit und Soziales.
Direkte Zahlungen ja, aber das Geld kommt teilweise sehr wohl aus dem Haushalt Arbeit und Soziales.
§ 213 SGB VI Zuschüsse des Bundes - dejure.org

Diese Zahlungen sind nicht ausreichend, um die versicherungsfremden Leistungen zu decken.

Da es wenig Erfolg zu haben scheint Dir das zu erklären, belassen wir es dabei.
 
Zuletzt bearbeitet:

Sybilla

Elo-User/in
  Th.Starter/in  
Mitglied seit
19 Apr 2008
Beiträge
392
Gefällt mir
45
Die Steigerung 2014 vs. 2019 / 88,4 Mrd.€ > 105,3 Mrd.€ erachte ich als Steigerung in nicht unbeträchtlicher Höhe. Es ist auch nicht nur der höchste Posten im Einzelplan Arbeit und Soziales, sondern auch der größte Posten im gesamten Haushaltetat.
OK aber warum ist das so, wir haben doch Rekordbeschäftigung und die niedrigste Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung, die Kasse des Bundes die Sozialkassen sind bis zum bersten gefüllt. Warum steigt dann der Posten immer weiter an. Das ist der logische Widerspruch für den ich eine Erklärung suche. Aber keine andere Erklärung finde, als das die exorbitant hohe Steigerung des Einzelplans für Arbeit und Soziales nicht auf den Zuschuss für die Renten gründet sondern im Förderprogramm für 0 € Arbeitnehmer.

Das ist dass was ich von Anfang an geschrieben habe.

Der Michl und die Michaela zahlen die Rechnung für neue Rekorde am Arbeitsmarkt und eine Gewinnsubvention für Unternehmen.

Die ganze Diskussion erinnert mich an die Vogel-Strauß-Taktik, etwas widersprüchliches dadurch zu lösen, dass man es ignoriert. Bloß diese Taktik endet früher oder später in einer Weisheit der Dakota-Indianer die besagt: „Wenn Du entdeckst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!” Ich denke von den 20 aufgeführten Methoden und Strategien habe ich auf den letzten Seite gut die Hälfte gelesen.

Hingegen die Kosten für Arbeit und Soziales für 0 € Arbeitnehmer für neue Rekorde weiter steigen und steigen und steigen und wieder erklären die 20 aufgeführten Methoden und Strategien das alles in Ordnung ist und wir einen Rekord nach den anderen erreichen.
 

saurbier

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
7 Mrz 2013
Beiträge
2.775
Gefällt mir
1.876
Hallo Sybilla,

also ich glaube du steigerst dich hier in etwas hin, daß unsere Politiker bewußt so undurchsichtig gestrickt haben, eben damit man einem Laien (also dem "dummen" Bürger) es je nach Situation verkaufen kann.

Zuerst einmal solltest du bedenken, daß unsere Finanzminister schon seit ewigen Zeiten Geld in die sogenannten schwarzen Kassen abfließen lassen - es gibt ja Dinge zu finanzieren von denen wir - das Volk - nichts wissen sollen/dürfen.

Wenn du dich hier jetzt am Bundeshaushalt für Arbeit u. Soziales fest beißt, nun alleine bei den Zahlen für ALG-II u. ALG-I wird doch eh gelogen das sich die Balken biegen, mann das wissen interessierte seit zig Jahren. Neuerlich kommen da dann auch noch die Asylanten/Flüchtlinge schrittweise hinzu, die ja durch den Statuswechsel ins ALG-II rutschen.

Auch darf man all die tausende von Menschen als Leistungsbezieher nicht unterschätzen die zwischen den Leistungsträgern hin und her geschoben werden bzw. wandern bis ihnen eine entgültige Leistung zugeschoben wird, die ja dann erst ordnungsgemäß verbucht werden kann (§§ 102-107 SGB X).

Auch ist es doch so wie RobbiRob sehr wohl zu recht anmerkte, im SGB VI wurden schon immer Leistungen erbracht, für die der Bund keine ausreichende Deckung zahlt, man denke mal an all die Aus-/Übersiedler, ja sogar die Vereinigung bescherte der Rentenversicherung Millionen Leistungsempfänger, woher kommt den jetzt deren Rente. Glaubst du ernsthaft das der Bundeszuschuss da wirklich ausreicht, genauso für die Mütterrente wo der Bund ja nicht einen Cent zuzahlt. Die letzte Erhöhung kostet uns Rentenbeitragszahler alleine ca. 3,5 Milliarden. Frag dich doch einmal, warum man um die Jahrtausendwende denn die Rentenreform vornahm, bei der man die Renteleistung absenkte und bewußt im Bewilligungsverfahren den Zugang erschwerte - einzig mit dem Ziel die Zahl neuer EMR-Bezieher zu reduzieren - eben weil es dem Staat zuviel kostet. Nach deiner Theorie müßten die Renten ja locker steigen können, bei der AfA hat man ja bereits den Beitragssatz deswegen gesenkt, denn die Kassen sind ja dank der Massen an zahlenden Arbeitnehmer übervoll. Ja wo bitte sind denn die Beitragszahlungen der Zwangsmitglieder.

Wenn du wissen willst warum der Bundeshaushalt steigt, dann frage dich einmal wieviel uns die Flüchtlinge kosten, wenn sie zu hundert Prozent im Sozialsystem angelangt sind - laut Experten an die 100 Milliarden jährlichen - denn dann sind sie weg von den etwas über 100,-€/mtl. Taschengeld hinein ins ALG-II mit um die 800,-€/mtl. pro Person.

Also zu den neuen Tricks unserer unfähigen Arbeits- und Sozialpolitiker hinsichtlich den § 16 SGB II möchte ich mich gar nicht weiter äußern, denn da geht es doch nur um eine neue Maßnahme zur Ausbeutung der Arbeitskraft zugunsten der Unternehmengewinne. Hier zeigt sich wieder einmal mehr, von wem unsere Politiker gesteuert werden, nämlich den Lobbyisten. Lassen wir mal die Frage offen, was die Herrschaften sich persönlich davon wohl versprechen. Schon Schröder zeigte dem deutschen Volk welch nutzen ihm seine Politik - der Zerstörung des Arbeitsmarktes - ein brachte. Damit er heute eine Millionengage erhält müssen Millionen Menschen tägl. am Hungertuch nagen und Unternehmen dürfen ihre Gewinne exorbitant zum Vorteil weniger Nutzniesser ausbauen.

Die Politik belügt das Volk doch jeden Tag aufs neue, einzig mit dem Hintergrund damit das gemeine Volk nicht merkt welche Finanztransfers in Wahrheit doch stattfinden. In jeder zweiten Talkshow wird dem Volk z.B. doch das Märchen erzählt, daß die Reichen hierzulande schon jetzt die meisten Steuern zahlen.

Das dies eine Lüge ist weil die Arbeitnehmer mit ihren Zwangsabgaben die meisten Steuern zahlen, ja das wird von keinem Politiker keiner Partei offen erzählt noch nicht einmal von der sonst so streitsüchtigen Sarah Wagenknecht, denn die Reichen können sich alle Tricks leisten um ihre Steuern zu minimieren. Ein Blick aufs Steueraufkommen zeigt die Fakten. Auch wird dabei von den Politiker unterschlagen das das BVerG schon vor Jahren Urteilte, daß der Staat sehr wohl mehr als die hälfte der Einkünfte abkassieren darf.


Grüße saurbier
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben Unten