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Gelöschtes Mitglied 46910

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Nun, habs ĂŒberspitzt formuliert...

Aber die DB hat angeblich freie Stellen und AusbildungsplÀtze. Und angeblich muss die Bahn "um jeden Bewerber kÀmpfen".

Wirkt auf mich nicht schlĂŒssig.
 

Maximus Decimus

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Viele scheitern wohl beim medizinischen Check in Vorbereitung auf die Ausbildung oder Umschulung zum LokfĂŒhrer.
Nach der Stellenanzeige von der Deutschen Bahn ist vorzugesweise eine abgeschlossene Ausbildung gefordert. Demnach mĂŒssten doch viele dafĂŒr in Frage kommen.
 

Sybilla

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Jetzt muss ich mal ganz blöd Fragen:
Wieso ist eigentlich irgendwer ohne Lohnarbeit (mal abgesehn von berechtigten EinzelfÀllen)?

So wie sich das liest, stellt die Deutsche Bahn jeden ein, der bis 3 zÀhlen kann...

Na ja ein detaillierter Blick in die Stellenangebote zeigt dann doch ein anderes Anforderungsprofil mit "marktĂŒblichen Gehaltspaket"

Quereinstieg zum LokfĂŒhrer (w/m/d) in Großraum Mannheim und Karlsruhe


Dein Profil

  • Vollendetes 20. Lebensjahr
  • Vorzugsweise Abschluss der mittleren Reife oder ein innerhalb der EU vergleichbarer Schulabschluss (Nachweis erforderlich)
  • Abgeschlossene Berufsausbildung (vorzugsweise gewerblich/technisch, ebenfalls Nachweis erforderlich)
  • Deutsche Sprache in Wort und Schrift (mindestens B1 Niveau)
  • Aktueller Auszug aus Verkehrszentralregister (nicht Ă€lter als 3 Monate)
  • UneingeschrĂ€nkte Tauglichkeit als TriebfahrzeugfĂŒhrer/in (Die Feststellung erfolgt durch eine medizinische u. psychologische Untersuchung durch die Deutsche Bahn)
  • Kunden- und serviceorientiertes Handeln
  • SelbststĂ€ndigkeit, ZuverlĂ€ssigkeit, hohe Belastbarkeit und Lernbereitschaft


Na ja "wir nehmen jeden" ist das nicht!
 
G

Gelöschtes Mitglied 46910

Gast
Na ja "wir nehmen jeden" ist das nicht!

Wie gesagt, habs ĂŒberspitzt formuliert. Das es Mindestanforderungen gibt, ist ja verstĂ€ndlich. Es ist auch ein verantwortungsvoller Beruf. Da kann man dann doch "nicht jeden nehmen" aber unter den 2 Millionen, die es wohl offiziell gibt, sollen keine "paar Tausend" Menschen dabei sein, die mittlerer Reife haben und gesund sind? Klingt weiterhin nicht plausibel...

Überzogen find ich dagegen schon die Forderung, eine Ausbildung in einem technischen Beruf mitzubringen. Das ist dann doch wieder "wĂŒnsch dir was" seitens des Arbeitgebers. Dann ist der Personalnotstand doch nicht so gravierend, wenn man noch derartige Forderungen stellen kann.

Was ich auch als eine HĂŒrde empfinde: es gibt wohl keinen menschlichen Ansprechpartner, den man mal Anrufen kann, Fragen kann. Gerade wenn man "mal gehört hat, die DB sucht" und man nicht genau weiß, welche Ausbildung/Beruf man anstreben soll, wĂ€re hier eine Beratung Gold wert. Das gebaren: "wir verzichten sogar auf das Anschreiben", kann man sich da schon echt schenken.
 

Kampfmops

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Bis Ende der 1990er Jahre war das sog. Modell des mÀnnlichen Alleinverdieners vorherrschend, bei dem sich eine VollzeiterwerbstÀtigkeit des Mannes mit einer NichterwerbstÀtigkeit der Frau kombiniert.
Wie @Georg1975 schon anmerkte, war es damals "normal" das der Familienvater genug verdiente, um die Familie zu ernÀhren. Damals gab es auch noch den Mittelstand, der dank H4 so langsam abgeschafft wurde. Und je mehr in Rente gehen, umso mehr Stellen werden sicher von Vollzeit auf Teilzeit umgewandelt oder durch Zeitarbeit ersetzt.
Nun ist es bei Familien so, das Vater und Mutter arbeiten MÜSSEN, weil sonnst das Geld nicht reicht. Oft arbeitet der Vater dann Vollzeit und die Mutter teilzeit, da man sich ja auch noch um Kinder und Haushalt kĂŒmmern muss. Kinder in Ganztagskitas abschieben kostet nĂ€mlich auch Geld, da wĂ€re eine Ganztags-Stelle geschenkte Zeit.

Und wo in deiner "Faktenverlinkung" steht, wer wirklich wie lange arbeiten WILL? Da steht nur, wie es Heutzutage in Familien gehandhabt werden muss und wieviele in Teilzeit arbeiten. Das sagt aber nichts darĂŒber aus, das manche gerne eine Vollzeitstelle hĂ€tten.

FĂŒr mich ist die Diskussion auch beendet, da Du offensichtlich nicht bereit bist, Dich zu outen.
Ist keiner verpflichtet, sich fĂŒr dich zu "outen"
 

Sybilla

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Schon wieder ein neuer Juli - Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland?

Ja aber nur im Sinne des § 16 SGB III – Also innerhalb der medialen Filterblase.

Eine Filter-blase wird durch das ausfiltern von Information erreicht es werden so viele „Filter“ ĂŒber die Zahl der Arbeitslosen gelegt, bis das Rekordtief der Arbeitslosen in Deutschland Monat fĂŒr Monat neu im Sinne des § 16 SGB III erreicht wird.

Ein detaillierter Blick in die monatliche BA Statistik erweitert den Wahrnehmungshorizont.

Denn:

Herz statt Hartz, viele Personen Armut in Deutschland: Sackgasse Niedriglohnsektor mĂŒssen trotz oder wegen der RekordbeschĂ€ftigung vor allem in TeilzeitbeschĂ€ftigung die jeden Morgen frĂŒh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten mĂŒssen nebenbei Grundsicherungsleistungen zur Sicherung ihres Unterhalts und den Unterhalt Ihrer Familie beziehen (abrackern und stempeln) Anfrage der Linksfraktion Niedriglohn: Neun Millionen BeschĂ€ftigte betroffen 29.04.2019

Rackern und Stempeln;

Beispiel Einzelhandel eine Person arbeitet 6 Std Pro Tag 4 mal pro Woche in Teilzeit (24 Std/Woche oder 96 Std.pro Monat bei einem Mindestlohn von 9,19 €/Std. ergibt das, einen Bruttomonatslohn von 882,24 € entspricht Netto 705,13 €/Monat aufgrund der exorbitant hohen Mieten und Lebenshaltungskosten benötigt diese Person auch als Single ergĂ€nzende Grundsicherung. Wenn Kinder im Haushalt leben erhöht sich die Summe der Grundsicherung entsprechend.

Juli Rekord ?

Laut BA Monatsbericht fĂŒr Juli 2019 wird die Zahl der Leistungsberechtigten im Juli 2019 im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) auf 6.259.368‬ Personen 7,2 % beziffert. Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte. *EndgĂŒltige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest.

Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung destatis - Pressemitteilung Nr. 130 vom 3. April 2019 - Im Dezember 2018 bezogen in Deutschland knapp 1 079 000 Personen ab 18 Jahren Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 1,9 % mehr LeistungsempfÀngerinnen und -empfÀnger als im Dezember 2017.

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? Fast – VollbeschĂ€ftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat (DDR) oder in Nordkorea....etc

Arbeitsmarkt im Juli 2019: Die Zahl der UnterbeschĂ€ftigten wird fĂŒr Juli 2019 laut BA Bericht auf 3.201.085 Personen beziffert 6,9 %

“Es ist ein Skandal, dass es Einrichtungen wie die Tafel in so einem reichen Land geben muss”

Im Juli 2019 schlĂŒsseln sich die 6.259.368‬ LeistungsempfĂ€nger 7,2 % von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII aufgrund der offiziellen Zahlen des im BA Bericht fĂŒr Juli 2019 wie folgt auf: 736.055 (+) Personen waren im Bezug von ALG I, des weiteren erhielten 3.929.707 (-) ErwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte Personen ALG II (Hartz IV) und 1.593.606 (=) Nicht erwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte Personen (Sozialgeld)

Die (Kennzahl) der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III wird Juli 2019 in der offiziellen Statistik der BA auf ein „Juli Rekordtief “ von 2.275.461 beziffert.

Allerdings befinden sich laut BA Bericht 857.995 Personen als Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) steigt im Juli 2019 im BA Bericht auf 799.076 an (+) ausgewiesen Der BA-X wird im aktuellen Bericht fĂŒr Juli 2019 auf 243 (-4) beziffert

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht Juli 2019 (PDF Seite 49)

Tabellenanhang zum Monatsbericht Juli 2019 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:

https://statistik.arbeitsagentur.de...onatsbericht/monatsbericht-d-0-201907-pdf.pdf

Zu beachten ist die zĂ€hlweise der Arbeitslosen (es werden nicht alle Personen die arbeit suchend sind als arbeitslos gezĂ€hlt. Zum Beispiel fehlen viele unter 25 JĂ€hrige sowie viele ĂŒber 58 JĂ€hrige, auch Kranke, etc) so dass die Zahl der UnterbeschĂ€ftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- VollbeschĂ€ftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der UnterbeschĂ€ftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch fĂŒr die Gesellschaft des Jahres 2019 prĂ€sent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch TeilzeitbeschĂ€ftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine rund vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern mĂŒssen findet kaum Beachtung, immerhin verkĂŒnden viele Medien und Talk Shows „ Fast-VollbeschĂ€ftigung“

VollbeschÀftigung soll wie folgt erreicht werden:

§ 16i SGB II Teilhabe am Arbeitsmarkt

FachkrÀftemangel?

ARBEITSMARKT UND RENTENPOLITIK Die endlose Diskussion um den FachkrĂ€ftemangel - Wie groß ist der Mangel an qualifizierten ArbeitskrĂ€ften in Deutschland? - "Wir haben keinen flĂ€chendeckenden FachkrĂ€ftemangel in Deutschland", sagt der Arbeitsmarktexperte Karl Brenke vom Deutschen Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW) im GesprĂ€ch mit der DW. - Lohnsteigerungen halten sich in Grenzen

Zum vielfach beschworenen FachkrĂ€ftemangel ist aus meiner vielfachen Erfahrung zu bedenken, dass damit vielfach von einer Allround- Fachkraft (Eierlegendeswollmilchschwein) der mittleren Qualifikationsebene gesprochen wird, die bereit ist möglichst auf Basis des Mindestlohn oder auch in Leih und Zeitarbeit die Arbeitsstelle anzutreten. (Handwerk, Pflege, Dienstleistung) Wer nicht in allen erwĂŒnschten Qualifikationen sehr gute Kenntnisse besitzt oder eine Entlohnung entsprechend seiner vielfachen Qualifikationen fordert, scheidet oft aus dem Auswahlverfahren aus. Ausnahmen sind selten verfĂŒgbare hoch qualifizierte FachkrĂ€fte mit langjĂ€hriger Berufserfahrung aber diese sind tatsĂ€chlich aufgrund des oft fehlenden Willen zur intensiven betrieblichen Qualifikation und beruflicher Förderung nur sehr vereinzelt auf dem Arbeitsmarkt verfĂŒgbar.

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA fĂŒr Juli 2019 wurde unter Verwendung der Quellzahlen des BA Berichts fĂŒr Juli 2019 verfasst. Autorin ist Sybilla am 31.07.19 --- 10 Uhr 30 alle Leser dĂŒrfen aus diesem Artikel unter Quellangabe zitieren.
 

Sybilla

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Schon wieder ein neuer August - Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland?

Ja aber nur im Sinne des § 16 SGB III – Also innerhalb der medialen Filterblase.

Eine Filterblase wird durch das ausfiltern von Information erreicht es werden so viele „Filter“ ĂŒber die Zahl der Arbeitslosen gelegt, bis das Rekordtief der Arbeitslosen in Deutschland Monat fĂŒr Monat neu im Sinne des § 16 SGB III erreicht wird.

Ein detaillierter Blick in die monatliche BA Statistik erweitert den Wahrnehmungshorizont.

Denn:
Herz statt Hartz, viele Personen Armut in Deutschland: Sackgasse Niedriglohnsektor mĂŒssen trotz oder wegen der RekordbeschĂ€ftigung vor allem in TeilzeitbeschĂ€ftigung die jeden Morgen frĂŒh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten mĂŒssen nebenbei Grundsicherungsleistungen zur Sicherung ihres Unterhalts und den Unterhalt Ihrer Familie beziehen (abrackern und stempeln) Anfrage der Linksfraktion Niedriglohn: Neun Millionen BeschĂ€ftigte betroffen 29.04.2019

Rackern und Stempeln;
Beispiel Einzelhandel eine Person arbeitet 6 Std Pro Tag 4 mal pro Woche in Teilzeit (24 Std/Woche oder 96 Std.pro Monat bei einem Mindestlohn von 9,19 €/Std. ergibt das, einen Bruttomonatslohn von 882,24 € entspricht Netto 705,13 €/Monat aufgrund der exorbitant hohen Mieten und Lebenshaltungskosten benötigt diese Person auch als Single ergĂ€nzende Grundsicherung. Wenn Kinder im Haushalt leben erhöht sich die Summe der Grundsicherung entsprechend.

Ein Blick auf den August Rekord ? Unter Beachtung aller Kennzahlen des BA - Berichts

Laut BA Monatsbericht fĂŒr Augsut 2019 wird die Zahl der Leistungsberechtigten im August 2019 im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) auf 6.224.415‬ Personen 7,1 % beziffert. Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte. *EndgĂŒltige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest.

Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung destatis - Pressemitteilung Nr. 130 vom 3. April 2019 - Im Dezember 2018 bezogen in Deutschland knapp 1 079 000 Personen ab 18 Jahren Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 1,9 % mehr LeistungsempfÀngerinnen und -empfÀnger als im Dezember 2017.

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? Fast – VollbeschĂ€ftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat (DDR) oder in Nordkorea....etc

Arbeitsmarkt im August 2019: Die Zahl der UnterbeschĂ€ftigten wird fĂŒr August 2019 laut BA Bericht auf 3.203.222 Personen beziffert 6,9 %

“Es ist ein Skandal, dass es Einrichtungen wie die Tafel in so einem reichen Land geben muss”

Im August 2019 schlĂŒsseln sich die 6.224.415‬‬ LeistungsempfĂ€nger 7,1 % von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII aufgrund der offiziellen Zahlen des im BA Bericht fĂŒr August 2019 wie folgt auf: 753.145 (+) Personen waren im Bezug von ALG I, des weiteren erhielten 3.889.992 (- ) ErwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte Personen ALG II (Hartz IV) und 1.581.278 (-) Nicht erwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte Personen (Sozialgeld)

Die (Kennzahl) der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III wird August 2019 in der offiziellen Statistik der BA auf ein „August Rekordtief “ von 2.319.408 beziffert.

Allerdings befinden sich laut BA Bericht 809.160 Personen als Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) steigt im August 2019 im BA Bericht auf 794.919 an ausgewiesen Der BA-X wird im aktuellen Bericht fĂŒr August 2019 auf 242 beziffert

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht August 2019 (PDF Seite 49)
Tabellenanhang zum Monatsbericht August 2019 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:

https://statistik.arbeitsagentur.de...onatsbericht/monatsbericht-d-0-201908-pdf.pdf

Zu beachten ist die ZĂ€hlweise der Arbeitslosen (es werden nicht alle Personen die arbeit suchend sind als arbeitslos gezĂ€hlt. Zum Beispiel fehlen viele unter 25 JĂ€hrige sowie viele ĂŒber 58 JĂ€hrige, auch Kranke, etc) so dass die Zahl der UnterbeschĂ€ftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- VollbeschĂ€ftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der UnterbeschĂ€ftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch fĂŒr die Gesellschaft des Jahres 2019 prĂ€sent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch TeilzeitbeschĂ€ftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine rund vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern mĂŒssen findet kaum Beachtung, immerhin verkĂŒnden viele Medien und Talk Shows „ Fast-VollbeschĂ€ftigung“

VollbeschÀftigung soll wie folgt erreicht werden:

§ 16i SGB II Teilhabe am Arbeitsmarkt

FachkrÀftemangel?

ARBEITSMARKT UND RENTENPOLITIK Die endlose Diskussion um den FachkrĂ€ftemangel - Wie groß ist der Mangel an qualifizierten ArbeitskrĂ€ften in Deutschland? - "Wir haben keinen flĂ€chendeckenden FachkrĂ€ftemangel in Deutschland", sagt der Arbeitsmarktexperte Karl Brenke vom Deutschen Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW) im GesprĂ€ch mit der DW. - Lohnsteigerungen halten sich in Grenzen

Zum vielfach beschworenen FachkrĂ€ftemangel ist aus meiner vielfachen Erfahrung zu bedenken, dass damit vielfach von einer Allround- Fachkraft (Eierlegendeswollmilchschwein) der mittleren Qualifikationsebene gesprochen wird, die bereit ist möglichst auf Basis des Mindestlohn oder auch in Leih und Zeitarbeit die Arbeitsstelle anzutreten. (Handwerk, Pflege, Dienstleistung) Wer nicht in allen erwĂŒnschten Qualifikationen sehr gute Kenntnisse besitzt oder eine Entlohnung entsprechend seiner vielfachen Qualifikationen fordert, scheidet oft aus dem Auswahlverfahren aus. Ausnahmen sind selten verfĂŒgbare hoch qualifizierte FachkrĂ€fte mit langjĂ€hriger Berufserfahrung aber diese sind tatsĂ€chlich aufgrund des oft fehlenden Willen zur intensiven betrieblichen Qualifikation und beruflicher Förderung nur sehr vereinzelt auf dem Arbeitsmarkt verfĂŒgbar.

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA fĂŒr August 2019 wurde unter Verwendung der Quellzahlen des BA Berichts fĂŒr August 2019 verfasst. Autorin ist Sybilla am 29.08.19 --- 17 Uhr 30 alle Leser dĂŒrfen aus diesem Artikel unter Quellangabe zitieren.
 
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Gelöschtes Mitglied 67452

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Eingestellte Grafik auf Grund fehlender Quellenangabe gelöscht.



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Sybilla

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Wunderbar oder Sonderbar Arbeitslosigkeit sinkt auf historisches Rekord-tief seit der Wiedervereinigung trotz Rezession!!!

Arbeitsmarkt: Zahl der UnterbeschĂ€ftigten im September „auf historischen Tiefststand von nur noch“ 3.151.612 Personen OK bis 2005 wurden diese Zahlen als „Massenarbeitslosigkeit“ definiert

Schon wieder ein neuer September - Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland und das trotz Rezession? Ja aber nur im Sinne des § 16 SGB III – Also innerhalb der medialen Filterblase in der das KunststĂŒck trotz Rezession vollbracht wurde.

Eine Filterblase wird durch das ausfiltern von Information erreicht es werden so viele „Filter“ ĂŒber die Zahl der Arbeitslosen gelegt, bis das Rekordtief der Arbeitslosen in Deutschland Monat fĂŒr Monat neu im Sinne des § 16 SGB III erreicht wird. Klasse Hartz IV wirkt singende Arbeitslosenzahlen in der Rezession das gabs noch nie.

Ein detaillierter Blick in die monatliche BA Statistik erweitert den Wahrnehmungshorizont.

Denn:

Herz statt Hartz, viele Personen Armut in Deutschland: Sackgasse Niedriglohnsektor mĂŒssen trotz oder wegen der RekordbeschĂ€ftigung vor allem in TeilzeitbeschĂ€ftigung die jeden Morgen frĂŒh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten mĂŒssen nebenbei Grundsicherungsleistungen zur Sicherung ihres Unterhalts und den Unterhalt Ihrer Familie beziehen (abrackern und stempeln) Anfrage der Linksfraktion Niedriglohn: Neun Millionen BeschĂ€ftigte betroffen 29.04.2019

Rackern und Stempeln;

Beispiel Einzelhandel eine Person arbeitet 6 Std Pro Tag 4 mal pro Woche in Teilzeit (24 Std/Woche oder 96 Std.pro Monat bei einem Mindestlohn von 9,19 €/Std. ergibt das, einen Bruttomonatslohn von 882,24 € entspricht Netto 705,13 €/Monat aufgrund der exorbitant hohen Mieten und Lebenshaltungskosten benötigt diese Person auch als Single ergĂ€nzende Grundsicherung. Wenn Kinder im Haushalt leben erhöht sich die Summe der Grundsicherung entsprechend.

Ein Blick auf den Septemberr Rekord ? Unter Beachtung aller Kennzahlen des BA - Berichts

Laut BA Monatsbericht fĂŒr September 2019 wird die Zahl der Leistungsberechtigten im September 2019 im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) auf 6.140.967 Personen 7,0 % beziffert. Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte. *EndgĂŒltige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest.

Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung destatis - Pressemitteilung Nr. 130 vom 3. April 2019 - Im Dezember 2018 bezogen in Deutschland knapp 1 079 000 Personen ab 18 Jahren Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 1,9 % mehr LeistungsempfÀngerinnen und -empfÀnger als im Dezember 2017.

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? Fast – VollbeschĂ€ftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat (DDR) oder in Nordkorea....etc

Arbeitsmarkt im September 2019: Die Zahl der UnterbeschĂ€ftigten wird fĂŒr September 2019 laut BA Bericht auf 3.151.612 Personen beziffert 6,8 %

“Es ist ein Skandal, dass es Einrichtungen wie die Tafel in so einem reichen Land geben muss”

Im September 2019 schlĂŒsseln sich die 6.140.967‬‬ LeistungsempfĂ€nger 7,o % von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII aufgrund der offiziellen Zahlen des im BA Bericht fĂŒr September 2019 wie folgt auf: 731.421 (-) Personen waren im Bezug von ALG I, des weiteren erhielten 3.838.937 (- ) ErwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte Personen ALG II (Hartz IV) und 1.570.609 (- ) Nicht erwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte Personen (Sozialgeld)

Die (Kennzahl) der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III wird September 2019 in der offiziellen Statistik der BA auf ein „September Rekordtief “ von 2.234.030 beziffert.
Allerdings befinden sich laut BA Bericht 864.259 (+ ca. 60.000) Personen als Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) sinkt im September 2019 im BA Bericht auf 787.273. Der BA-X wird im aktuellen Bericht fĂŒr September 2019 auf 238 beziffert

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht September 2019 (PDF Seite 46)
Tabellenanhang zum Monatsbericht September 2019 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de...onatsbericht/monatsbericht-d-0-201909-pdf.pdf

Zu beachten ist die ZĂ€hlweise der Arbeitslosen (es werden nicht alle Personen die arbeit suchend sind als arbeitslos gezĂ€hlt. Zum Beispiel fehlen viele unter 25 JĂ€hrige sowie viele ĂŒber 58 JĂ€hrige, auch Kranke, etc) so dass die Zahl der UnterbeschĂ€ftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- VollbeschĂ€ftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der UnterbeschĂ€ftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch fĂŒr die Gesellschaft des Jahres 2019 prĂ€sent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch TeilzeitbeschĂ€ftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine rund vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern mĂŒssen findet kaum Beachtung, immerhin verkĂŒnden viele Medien und Talk Shows „ Fast-VollbeschĂ€ftigung“

VollbeschÀftigung soll wie folgt erreicht werden:

§ 16i SGB II Teilhabe am Arbeitsmarkt

FachkrÀftemangel?

ARBEITSMARKT UND RENTENPOLITIK Die endlose Diskussion um den FachkrĂ€ftemangel - Wie groß ist der Mangel an qualifizierten ArbeitskrĂ€ften in Deutschland? - "Wir haben keinen flĂ€chendeckenden FachkrĂ€ftemangel in Deutschland", sagt der Arbeitsmarktexperte Karl Brenke vom Deutschen Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW) im GesprĂ€ch mit der DW. - Lohnsteigerungen halten sich in Grenzen

Zum vielfach beschworenen FachkrĂ€ftemangel ist aus meiner vielfachen Erfahrung zu bedenken, dass damit vielfach von einer Allround- Fachkraft (Eierlegendeswollmilchschwein) der mittleren Qualifikationsebene gesprochen wird, die bereit ist möglichst auf Basis des Mindestlohn oder auch in Leih und Zeitarbeit die Arbeitsstelle anzutreten. (Handwerk, Pflege, Dienstleistung) Wer nicht in allen erwĂŒnschten Qualifikationen sehr gute Kenntnisse besitzt oder eine Entlohnung entsprechend seiner vielfachen Qualifikationen fordert, scheidet oft aus dem Auswahlverfahren aus. Ausnahmen sind selten verfĂŒgbare hoch qualifizierte FachkrĂ€fte mit langjĂ€hriger Berufserfahrung aber diese sind tatsĂ€chlich aufgrund des oft fehlenden Willen zur intensiven betrieblichen Qualifikation und beruflicher Förderung nur sehr vereinzelt auf dem Arbeitsmarkt verfĂŒgbar.

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA fĂŒr September 2019 wurde unter Verwendung der Quellzahlen des BA Berichts fĂŒr September 2019 verfasst. Autorin ist Sybilla am 01.10.19 --- 23 Uhr 30 alle Leser dĂŒrfen aus diesem Artikel unter Quellangabe zitieren
 

Sybilla

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Arbeitsmarkt: Zahl der UnterbeschĂ€ftigten im Oktober „auf historischen Tiefststand von nur noch“ 3.129.062 Personen OK bis 2005 wurden diese Zahlen der Arbeitslosigkeit als „Massenarbeitslosigkeit“ definiert und nicht als „leer gefegter Arbeitsmarkt“



Schon wieder ein neuer historischer - Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland und das trotz Rezession? Ja aber nur im Sinne des § 16 SGB III – Also innerhalb der medialen Filterblase in der das KunststĂŒck trotz Rezession vollbracht wurde.



Eine Filterblase wird durch das ausfiltern von Information erreicht, es werden so viele „Filter“ ĂŒber die Zahl der Arbeitslosen gelegt, bis das Rekordtief der Arbeitslosen in Deutschland Monat fĂŒr Monat neu im Sinne des § 16 SGB III erreicht wird. Klasse Hartz IV wirkt singende Arbeitslosenzahlen in der Rezession das gab es noch nie. Ist das nicht wunderbar? Oder dann doch sonderbar?

Ein detaillierter Blick in die monatliche BA Statistik erweitert den Wahrnehmungshorizont.

Denn:

Herz statt Hartz, viele Personen Armut in Deutschland: Sackgasse Niedriglohnsektor mĂŒssen trotz oder wegen der RekordbeschĂ€ftigung vor allem in TeilzeitbeschĂ€ftigung die jeden Morgen frĂŒh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten mĂŒssen nebenbei Grundsicherungsleistungen zur Sicherung ihres Unterhalts und den Unterhalt Ihrer Familie beziehen (abrackern und stempeln) Anfrage der Linksfraktion Niedriglohn: Neun Millionen BeschĂ€ftigte betroffen 29.04.2019

Rackern und Stempeln;

Beispiel Einzelhandel eine Person arbeitet 6 Std Pro Tag 4 mal pro Woche in Teilzeit (24 Std/Woche oder 96 Std.pro Monat bei einem Mindestlohn von 9,19 €/Std. ergibt das, einen Bruttomonatslohn von 882,24 € entspricht Netto 705,13 €/Monat aufgrund der exorbitant hohen Mieten und Lebenshaltungskosten benötigt diese Person auch als Single ergĂ€nzende Grundsicherung. Wenn Kinder im Haushalt leben erhöht sich die Summe der Grundsicherung entsprechend.

Ein Blick auf den historischen Oktober Rekord ? Unter Beachtung aller Kennzahlen des BA - Berichts

Laut BA Monatsbericht fĂŒr Oktober 2019 wird die Zahl der Leistungsberechtigten im Oktober 2019 im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) auf 6.073.251 Personen 7,0 % beziffert. Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte. *EndgĂŒltige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest.

Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung destatis - Pressemitteilung Nr. 130 vom 3. April 2019 - Im Dezember 2018 bezogen in Deutschland knapp 1 079 000 Personen ab 18 Jahren Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 1,9 % mehr LeistungsempfÀngerinnen und -empfÀnger als im Dezember 2017.

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? Fast – VollbeschĂ€ftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat (DDR) oder in Nordkorea....etc

Arbeitsmarkt im Oktober 2019: Die Zahl der UnterbeschĂ€ftigten liegt bei „historischen“ Tiefststand der Arbeitslosigkeit im Oktober 2019 laut BA Bericht immer noch ĂŒber 3 Millionen Personen konkret sind 3.129.062 Personen von UnterbeschĂ€ftigung (Arbeiitslosigkeit) betroffen die Quote wird im BA Monatsbericht mit 6,8 % beziffert

“Es ist ein Skandal, dass es Einrichtungen wie die Tafel in so einem reichen Land geben muss”

Im Oktober 2019 schlĂŒsseln sich die 6.073.251‬‬ LeistungsempfĂ€nger 7,0 % von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII aufgrund der offiziellen Zahlen des im BA Bericht fĂŒr Oktober 2019 wie folgt auf: 716.698 (-) Personen waren im Bezug von ALG I, des weiteren erhielten 3.794.571 (- ) ErwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte Personen ALG II (Hartz IV) und 1.561.982 (- ) Nicht erwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte Personen (Sozialgeld)

Die (Kennzahl) der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III wird Oktober 2019 in der offiziellen Statistik der BA auf ein „Oktober Rekordtief “ von 2.204.090 beziffert. - 29.940‬ Personen

Gleichzeitig stieg laut BA Bericht die Zahl der Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik in einer ersten SchĂ€tzung fĂŒr Oktober auf 897.632 Personen an. Im Vergleich mit den BA SchĂ€tzzahlen vom September) ist das ein Anstieg von rund 33.000 Personen als Teilnehmer in Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) sinkt im Oktober 2019 im BA Bericht auf 764.004. Der BA-X wird im aktuellen Bericht fĂŒr Oktober 2019 auf 232 beziffert.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht Oktober 2019 (PDF Seite 52)

Tabellenanhang zum Monatsbericht Oktober 2019 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:

https://statistik.arbeitsagentur.de...onatsbericht/monatsbericht-d-0-201910-pdf.pdf

Zu beachten ist die zĂ€hlweise der Arbeitslosen (es werden nicht alle Personen die arbeit suchend sind als arbeitslos gezĂ€hlt. Zum Beispiel fehlen viele unter 25 JĂ€hrige sowie viele ĂŒber 58 JĂ€hrige, auch Kranke, etc) so dass die Zahl der UnterbeschĂ€ftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- VollbeschĂ€ftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der UnterbeschĂ€ftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch fĂŒr die Gesellschaft des Jahres 2019 prĂ€sent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch TeilzeitbeschĂ€ftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine rund vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern mĂŒssen findet kaum Beachtung, immerhin verkĂŒnden viele Medien und Talk Shows „ Fast-VollbeschĂ€ftigung“

VollbeschÀftigung soll wie folgt erreicht werden:

§ 16i SGB II Teilhabe am Arbeitsmarkt

FachkrÀftemangel?

ARBEITSMARKT UND RENTENPOLITIK Die endlose Diskussion um den FachkrĂ€ftemangel - Wie groß ist der Mangel an qualifizierten ArbeitskrĂ€ften in Deutschland? - "Wir haben keinen flĂ€chendeckenden FachkrĂ€ftemangel in Deutschland", sagt der Arbeitsmarktexperte Karl Brenke vom Deutschen Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW) im GesprĂ€ch mit der DW. - Lohnsteigerungen halten sich in Grenzen

Zum vielfach beschworenen FachkrĂ€ftemangel ist aus meiner vielfachen Erfahrung zu bedenken, dass damit vielfach von einer Allround- Fachkraft (Eierlegendeswollmilchschwein) der mittleren Qualifikationsebene gesprochen wird, die bereit ist möglichst auf Basis des Mindestlohn oder auch in Leih und Zeitarbeit die Arbeitsstelle anzutreten. (Handwerk, Pflege, Dienstleistung) Wer nicht in allen erwĂŒnschten Qualifikationen sehr gute Kenntnisse besitzt oder eine Entlohnung entsprechend seiner vielfachen Qualifikationen fordert, scheidet oft aus dem Auswahlverfahren aus. Ausnahmen sind selten verfĂŒgbare hoch qualifizierte FachkrĂ€fte mit langjĂ€hriger Berufserfahrung aber diese sind tatsĂ€chlich aufgrund des oft fehlenden Willen zur intensiven betrieblichen Qualifikation und beruflicher Förderung nur sehr vereinzelt auf dem Arbeitsmarkt verfĂŒgbar.

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA fĂŒr Oktober 2019 wurde unter Verwendung der Quellzahlen des BA Berichts fĂŒr Oktober 2019 verfasst. Autorin ist Sybilla am 30.10.19 --- 11 Uhr 00 alle Leser dĂŒrfen aus diesem Artikel unter Quellangabe zitieren.
 

Sybilla

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Arbeitsmarkt: Zahl der UnterbeschĂ€ftigten steigt im November „auf historischen Tiefststand“ von nur noch 3.137.656 Personen + 2000 zum Vormonat Oktober 2019 an. OK bis 2005 wurden diese Zahlen der Arbeitslosigkeit als „Massenarbeitslosigkeit“ definiert und nicht als „leer gefegter Arbeitsmarkt“ Aleine dieser widersinnige Satz zeigt ,dass die Statistik der Arbeitslosenzahlen detailiert zu betrachten ist.

Schon wieder ein neuer historischer - Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland und das trotz Rezession? Ja aber nur im Sinne des § 16 SGB III – Also innerhalb der medialen Filterblase in der das KunststĂŒck trotz Rezession vollbracht wurde.

Eine Filterblase wird durch das ausfiltern von Information erreicht, es werden so viele „Filter“ ĂŒber die Zahl der Arbeitslosen gelegt, bis das Rekordtief der Arbeitslosen in Deutschland Monat fĂŒr Monat neu im Sinne des § 16 SGB III erreicht wird. Klasse Hartz IV wirkt sinkende Arbeitslosenzahlen in der Rezession das gab es noch nie. Ist das nicht wunderbar? Oder dann doch sonderbar?

Ein detaillierter Blick in die monatliche BA Statistik erweitert den Wahrnehmungshorizont.

Denn:
Herz statt Hartz, viele Personen Armut in Deutschland: Sackgasse Niedriglohnsektor mĂŒssen trotz oder wegen der RekordbeschĂ€ftigung vor allem in TeilzeitbeschĂ€ftigung die jeden Morgen frĂŒh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten mĂŒssen nebenbei Grundsicherungsleistungen zur Sicherung ihres Unterhalts und den Unterhalt Ihrer Familie beziehen (abrackern und stempeln) Anfrage der Linksfraktion Niedriglohn: Neun Millionen BeschĂ€ftigte betroffen 29.04.2019

Rackern und Stempeln;

Beispiel Einzelhandel eine Person arbeitet 6 Std Pro Tag 4 mal pro Woche in Teilzeit (24 Std/Woche oder 96 Std.pro Monat bei einem Mindestlohn von 9,19 €/Std. ergibt das, einen Bruttomonatslohn von 882,24 € entspricht Netto 705,13 €/Monat aufgrund der exorbitant hohen Mieten und Lebenshaltungskosten benötigt diese Person auch als Single ergĂ€nzende Grundsicherung. Wenn Kinder im Haushalt leben erhöht sich die Summe der Grundsicherung entsprechend.

Wie ist der Rekord der sozialversicherungspflichtigen ArbeitsverhÀltnisse zu bewerten?

Nun:
GrundsĂ€tzlich sind alle abhĂ€ngig beschĂ€ftigten Personen als sozialversicherungspflichtig anzusehen Das heißt auch Jobsharing-Teilzeitjob auf 60/80/100 Montanstunden sind sozialversicherungspflichtig. Arbeitnehmer, die in einem sogenannten Minijob (auch geringfĂŒgiges ArbeitsverhĂ€ltnis) beschĂ€ftigt sind und dessen monatliches Entgelt einen Betrag von 450 € nicht ĂŒbersteigt, mĂŒssen zwar selbst keine eigenen BeitrĂ€ge zur Sozialversicherung leisten. Dennoch handelt es sich um ein sozialversicherungspflichtiges ArbeitsverhĂ€ltnis, da der Arbeitgeber pauschale BeitrĂ€ge abzufĂŒhren hat.

Dieses ganze Gefassel von der RekordbeschĂ€ftigung in sozialversicherungspflichtigen ArbeitsplĂ€tzen ist nichts anderes als die Zuhörer „hinter die Fichte“ zu fĂŒhren um eine Situation am Arbeitsmarkt zu suggerieren die tatsĂ€chlich nicht vorhanden ist (Beinahe VollbeschĂ€ftigung) richtig ist das viele beschĂ€ftigt sind irgendwie vielleicht als Aufstocker,

Aufstocker?
Sind Arbeitnehmer die zur ihren Erwerbseinkommen (oft in TeilzeitbeschĂ€ftigung in Jobsharing) zusĂ€tzlich Grundsicherungsleistungen fĂŒr sich und ihre Kinder beziehen mĂŒssen.

Ist es besser als Aufstocker zu arbeiten als arbeitslos zu sein?
Nein, Ziel des sozialen ist, das jeder der arbeitet ohne ergĂ€nzende Sozialleistungen seinen Lebensunterhalt erwirtschaften kann. Der neoliberale Spruch aus der Kaderschule „Zwei Millionen Aufstocker sind besser als 2 Millionen Arbeitslose ist unsinnig, denn dann wĂ€re es ja auch besser wenn alle 40 Millionen Arbeitnehmer aufstocken wĂŒrden. Denn 40 Millionen Aufstocker sind besser als 40 Millionen Arbeitslose.

Ein Blick auf den historischen November Rekord ? Unter Beachtung aller Kennzahlen des BA - Berichts

Laut BA Monatsbericht fĂŒr November 2019 wird die Zahl der Leistungsberechtigten im November 2019 im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) auf 6.054.157‬ Personen 6,9 % beziffert. Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte. *EndgĂŒltige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest.

Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung destatis - Pressemitteilung Nr. 130 vom 3. April 2019 - Im Dezember 2018 bezogen in Deutschland knapp 1 079 000 Personen ab 18 Jahren Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 1,9 % mehr LeistungsempfÀngerinnen und -empfÀnger als im Dezember 2017.

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? Fast – VollbeschĂ€ftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat (DDR) oder in Nordkorea....etc

Arbeitsmarkt im November 2019: Die Zahl der UnterbeschĂ€ftigten liegt bei „historischen“ Tiefststand der Arbeitslosigkeit im November 2019 laut BA Bericht immer noch ĂŒber 3 Millionen Personen konkret sind 3.137.656 Personen von UnterbeschĂ€ftigung (Arbeitslosigkeit) betroffen die Quote wird im BA Monatsbericht mit 6,8 % beziffert Das ist ein Anstieg zum Vormonat Oktober 2019.

“Es ist ein Skandal, dass es Einrichtungen wie die Tafel in so einem reichen Land geben muss”

Im November 2019 schlĂŒsseln sich die 6.054.157‬‬ LeistungsempfĂ€nger 6,9 % von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII aufgrund der offiziellen Zahlen des im BA Bericht fĂŒr November 2019 wie folgt auf: 729.565 (+ ca. 12.000) Personen waren im Bezug von ALG I, des weiteren erhielten 3.769.655 (- ca. 15.000) Personen. ErwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte Personen ALG II (Hartz IV) und 1.1.557.937 (- ca. 4000) Personen Nicht erwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte Personen (Sozialgeld)

Die (Kennzahl) der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III wird November 2019 in der offiziellen Statistik der BA auf ein „November Rekordtief “ von 2.179.999 Personen beziffert‬.

Gleichzeitig stieg laut BA Bericht die Zahl der Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik in einer ersten SchĂ€tzung fĂŒr November auf 919.785 Personen an. Im Vergleich mit den BA SchĂ€tzzahlen von Oktober 2019) ist das ein Anstieg von rund 30.000 Personen als Teilnehmer in Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) sinkt im November 2019 im BA Bericht auf 736.322 . Der BA-X wird im aktuellen Bericht fĂŒr November 2019 auf 229 beziffert.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht Novmber 2019 (PDF Seite 47)
Tabellenanhang zum Monatsbericht November 2019 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de...onatsbericht/monatsbericht-d-0-201911-pdf.pdf

Zu beachten ist die ZĂ€hlweise der Arbeitslosen (es werden nicht alle Personen die arbeit suchend sind als arbeitslos gezĂ€hlt. Zum Beispiel fehlen viele unter 25 JĂ€hrige sowie viele ĂŒber 58 JĂ€hrige, auch Kranke, etc) so dass die Zahl der UnterbeschĂ€ftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- VollbeschĂ€ftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der UnterbeschĂ€ftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch fĂŒr die Gesellschaft des Jahres 2019 prĂ€sent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch TeilzeitbeschĂ€ftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine rund vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern mĂŒssen findet kaum Beachtung, immerhin verkĂŒnden viele Medien und Talk Shows „ Fast-VollbeschĂ€ftigung“

VollbeschÀftigung soll wie folgt erreicht werden:
§ 16i SGB II Teilhabe am Arbeitsmarkt

FachkrÀftemangel?
ARBEITSMARKT UND RENTENPOLITIK Die endlose Diskussion um den FachkrĂ€ftemangel - Wie groß ist der Mangel an qualifizierten ArbeitskrĂ€ften in Deutschland? - "Wir haben keinen flĂ€chendeckenden FachkrĂ€ftemangel in Deutschland", sagt der Arbeitsmarktexperte Karl Brenke vom Deutschen Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW) im GesprĂ€ch mit der DW. - Lohnsteigerungen halten sich in Grenzen

Zum vielfach beschworenen FachkrĂ€ftemangel ist aus meiner vielfachen Erfahrung zu bedenken, dass damit vielfach von einer Allround- Fachkraft (Eierlegendeswollmilchschwein) der mittleren Qualifikationsebene gesprochen wird, die bereit ist möglichst auf Basis des Mindestlohn oder auch in Leih und Zeitarbeit die Arbeitsstelle anzutreten. (Handwerk, Pflege, Dienstleistung) Wer nicht in allen erwĂŒnschten Qualifikationen sehr gute Kenntnisse besitzt oder eine Entlohnung entsprechend seiner vielfachen Qualifikationen fordert, scheidet oft aus dem Auswahlverfahren aus. Ausnahmen sind selten verfĂŒgbare hoch qualifizierte FachkrĂ€fte mit langjĂ€hriger Berufserfahrung aber diese sind tatsĂ€chlich aufgrund des oft fehlenden Willen zur intensiven betrieblichen Qualifikation und beruflicher Förderung nur sehr vereinzelt auf dem Arbeitsmarkt verfĂŒgbar.

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA fĂŒr November 2019 wurde unter Verwendung der Quellzahlen des BA Berichts fĂŒr November 2019 verfasst. Autorin ist Sybilla am 29.11.19 --- 10 Uhr 30 alle Leser dĂŒrfen aus diesem Artikel unter Quellangabe zitieren.
 

Sybilla

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Arbeitsmarkt: Zahl der UnterbeschĂ€ftigten steigt aufgrund der tatsĂ€chlichen Rezession der Wirtschaft in D im Dezember wie schon im November auf jetzt 3.176.195 Personen an. OK bis 2005 wurden diese Zahlen der Arbeitslosigkeit als „Massenarbeitslosigkeit“ definiert und nicht als „leer gefegter Arbeitsmarkt“ Alleine dieser widersinnige Satz zeigt ,dass die Statistik der Arbeitslosenzahlen detailliert zu betrachten ist. Schon wieder ein neuer historischer - Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland? Nein im Dezember 2019 ist der Rekord ausgefallen. Ja auch innerhalb der Filterblase im Sinne des § 16 SGB III.

Eine Filterblase wird durch das ausfiltern von Information erreicht, es werden so viele „Filter“ ĂŒber die Zahl der Arbeitslosen gelegt, bis das Rekordtief der Arbeitslosen in Deutschland Monat fĂŒr Monat im Sinne des § 16 SGB III erreicht wird. Klasse Hartz IV wirkt sinkende Arbeitslosenzahlen in der Rezession das gab es noch nie. War das nicht wunderbar? Oder dann doch sonderbar?

Ein detaillierter Blick in die monatliche BA Statistik erweitert den Wahrnehmungshorizont.

Denn:

Herz statt Hartz, viele Personen Armut in Deutschland: Sackgasse Niedriglohnsektor mĂŒssen trotz oder wegen der RekordbeschĂ€ftigung vor allem in TeilzeitbeschĂ€ftigung die jeden Morgen frĂŒh aufstehen und den ganzen Tag arbeiten mĂŒssen nebenbei Grundsicherungsleistungen zur Sicherung ihres Unterhalts und den Unterhalt Ihrer Familie beziehen (abrackern und stempeln) Anfrage der Linksfraktion Niedriglohn: Neun Millionen BeschĂ€ftigte betroffen 29.04.2019

Rackern und Stempeln;

Beispiel Einzelhandel eine Person arbeitet 6 Std Pro Tag 4 mal pro Woche in Teilzeit (24 Std/Woche oder 96 Std.pro Monat bei einem Mindestlohn von 9,19 €/Std. ergibt das, einen Bruttomonatslohn von 882,24 € entspricht Netto 705,13 €/Monat aufgrund der exorbitant hohen Mieten und Lebenshaltungskosten benötigt diese Person auch als Single ergĂ€nzende Grundsicherung. Wenn Kinder im Haushalt leben erhöht sich die Summe der Grundsicherung entsprechend.

Wie ist der Rekord der sozialversicherungspflichtigen ArbeitsverhÀltnisse zu bewerten?

Nun:
GrundsĂ€tzlich sind alle abhĂ€ngig beschĂ€ftigten Personen als sozialversicherungspflichtig anzusehen Das heißt auch Jobsharing-Teilzeitjob auf 60/80/100 Montanstunden sind sozialversicherungspflichtig. Arbeitnehmer, die in einem sogenannten Minijob (auch geringfĂŒgiges ArbeitsverhĂ€ltnis) beschĂ€ftigt sind und dessen monatliches Entgelt einen Betrag von 450 € nicht ĂŒbersteigt, mĂŒssen zwar selbst keine eigenen BeitrĂ€ge zur Sozialversicherung leisten. Dennoch handelt es sich um ein sozialversicherungspflichtiges ArbeitsverhĂ€ltnis, da der Arbeitgeber pauschale BeitrĂ€ge abzufĂŒhren hat.

Dieses ganze Gefassel von der RekordbeschĂ€ftigung in sozialversicherungspflichtigen ArbeitsplĂ€tzen ist nichts anderes als die Zuhörer „hinter die Fichte“ zu fĂŒhren um eine Situation am Arbeitsmarkt zu suggerieren die tatsĂ€chlich nicht vorhanden ist (Beinahe VollbeschĂ€ftigung) richtig ist das viele beschĂ€ftigt sind irgendwie vielleicht als Aufstocker,

Aufstocker?

Sind Arbeitnehmer die zur ihren Erwerbseinkommen (oft in TeilzeitbeschĂ€ftigung in Jobsharing) zusĂ€tzlich Grundsicherungsleistungen fĂŒr sich und ihre Kinder beziehen mĂŒssen.

Ist es besser als Aufstocker zu arbeiten als arbeitslos zu sein?

Nein, Ziel des sozialen ist, das jeder der arbeitet ohne ergĂ€nzende Sozialleistungen seinen Lebensunterhalt erwirtschaften kann. Der neoliberale Spruch aus der Kaderschule „Zwei Millionen Aufstocker sind besser als 2 Millionen Arbeitslose ist unsinnig, denn dann wĂ€re es ja auch besser wenn alle 40 Millionen Arbeitnehmer aufstocken wĂŒrden. Denn 40 Millionen Aufstocker sind besser als 40 Millionen Arbeitslose.

Ein Blick auf die Dezember Zahlen der BA unter Beachtung aller Kennzahlen des BA – Berichts verdeutlicht die Lage am Arbeitsmarkt.

Laut BA Monatsbericht fĂŒr Dezember 2019 wird die Zahl der Leistungsberechtigten im Dezember 2019 im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) auf 6.088.408 Personen 6,9 % beziffert. Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte. *EndgĂŒltige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest.

Im Dezember 2019 schlĂŒsseln sich die 6.088.408‬‬ LeistungsempfĂ€nger 6,9 % von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII aufgrund der offiziellen Zahlen des im BA Bericht fĂŒr Dezember 2019 wie folgt auf: 772.656 Personen waren im Bezug von ALG I, des weiteren erhielten 3.760.277 Personen. ErwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte Personen ALG II (Hartz IV) und 1.555.475 Personen Nicht erwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte Personen (Sozialgeld)

Die (Kennzahl) der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III wird Dezember 2019 in der offiziellen Statistik der BA auf 2.227.159 Personen beziffert‬.

Gleichzeitig wurden laut BA Bericht Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik in einer ersten SchĂ€tzung fĂŒr Dezember auf 913.009 Personen geschĂ€tzt. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) sinkt im Dezember 2019 im BA Bericht auf 686.551. Der BA-X wird im aktuellen Bericht fĂŒr Dezember 2019 auf 223 beziffert.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht Dezember 2019 (PDF Seite 75)
Tabellenanhang zum Monatsbericht Dezembe 2019 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de...onatsbericht/monatsbericht-d-0-201912-pdf.pdf

Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung destatis - Pressemitteilung Nr. 130 vom 3. April 2019 - Im Dezember 2018 bezogen in Deutschland knapp 1*079*000 Personen ab 18*Jahren Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB*XII). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren das 1,9*% mehr LeistungsempfÀngerinnen und -empfÀnger als im Dezember*2017.

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? Fast – VollbeschĂ€ftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat (DDR) oder in Nordkorea....etc

“Es ist ein Skandal, dass es Einrichtungen wie die Tafel in so einem reichen Land geben muss”

Zu beachten ist die ZĂ€hlweise der Arbeitslosen (es werden nicht alle Personen die arbeit suchend sind als arbeitslos gezĂ€hlt. Zum Beispiel fehlen viele unter 25 JĂ€hrige sowie viele ĂŒber 58 JĂ€hrige, auch Kranke, etc) so dass die Zahl der UnterbeschĂ€ftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- VollbeschĂ€ftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der UnterbeschĂ€ftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch fĂŒr die Gesellschaft des Jahres 2019 prĂ€sent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch TeilzeitbeschĂ€ftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine rund vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern mĂŒssen findet kaum Beachtung, immerhin verkĂŒnden viele Medien und Talk Shows „ Fast-VollbeschĂ€ftigung“

VollbeschÀftigung soll wie folgt erreicht werden:
§ 16i SGB II Teilhabe am Arbeitsmarkt

FachkrÀftemangel?

ARBEITSMARKT UND RENTENPOLITIK Die endlose Diskussion um den FachkrĂ€ftemangel - Wie groß ist der Mangel an qualifizierten ArbeitskrĂ€ften in Deutschland? - "Wir haben keinen flĂ€chendeckenden FachkrĂ€ftemangel in Deutschland", sagt der Arbeitsmarktexperte Karl Brenke vom Deutschen Institut fĂŒr Wirtschaftsforschung (DIW) im GesprĂ€ch mit der DW. - Lohnsteigerungen halten sich in Grenzen

Zum vielfach beschworenen FachkrĂ€ftemangel ist aus meiner vielfachen Erfahrung zu bedenken, dass damit vielfach von einer Allround- Fachkraft (Eierlegendeswollmilchschwein) der mittleren Qualifikationsebene gesprochen wird, die bereit ist möglichst auf Basis des Mindestlohn oder auch in Leih und Zeitarbeit die Arbeitsstelle anzutreten. (Handwerk, Pflege, Dienstleistung) Wer nicht in allen erwĂŒnschten Qualifikationen sehr gute Kenntnisse besitzt oder eine Entlohnung entsprechend seiner vielfachen Qualifikationen fordert, scheidet oft aus dem Auswahlverfahren aus. Ausnahmen sind selten verfĂŒgbare hoch qualifizierte FachkrĂ€fte mit langjĂ€hriger Berufserfahrung aber diese sind tatsĂ€chlich aufgrund des oft fehlenden Willen zur intensiven betrieblichen Qualifikation und beruflicher Förderung nur sehr vereinzelt auf dem Arbeitsmarkt verfĂŒgbar.

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA fĂŒr Dezember 2019 wurde unter Verwendung der Quellzahlen des BA Berichts fĂŒr Dezember 2019 verfasst. Autorin ist Sybilla am 03.01.20 --- 16 Uhr alle Leser dĂŒrfen aus diesem Artikel unter Quellangabe zitieren.
 

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19 April 2008
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Arbeitsmarkt: Zahl der UnterbeschĂ€ftigten steigt aufgrund der tatsĂ€chlichen Rezession der Wirtschaft in D im Januar 2020 erneut auf jetzt 3.325.327 Personen an. OK bis 2005 wurden diese Zahlen der Arbeitslosigkeit als „Massenarbeitslosigkeit“ definiert und nicht als „leer gefegter Arbeitsmarkt“ oder „beinahe VollbeschĂ€ftigung“ Alleine diese widersinnige Darstellung zeigt ,dass die Statistik der Arbeitslosenzahlen detailliert zu betrachten ist.

Schon wieder ein neuer historischer - Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland? Nein auch im Januar 2020 ist der Rekord erneut ausgefallen. Ja auch innerhalb der Filterblase im Sinne des § 16 SGB III.

Eine Filterblase wird durch das ausfiltern von Information erreicht, es werden so viele „Filter“ ĂŒber die Zahl der Arbeitslosen gelegt, bis das Rekordtief der Arbeitslosen in Deutschland Monat fĂŒr Monat im Sinne des § 16 SGB III erreicht wird. Klasse Hartz IV wirkt sinkende Arbeitslosenzahlen in der Rezession das gab es noch nie. War das nicht wunderbar? Oder dann doch sonderbar?

Ein detaillierter Blick in die monatliche BA Statistik erweitert den Wahrnehmungshorizont.

Beispiel Einzelhandel eine Person arbeitet 6 Std Pro Tag 4 mal pro Woche in Teilzeit (24 Std/Woche oder 96 Std.pro Monat bei einem Mindestlohn von 9,19 €/Std. ergibt das, einen Bruttomonatslohn von 882,24 € entspricht Netto 705,13 €/Monat aufgrund der exorbitant hohen Mieten und Lebenshaltungskosten benötigt diese Person auch als Single ergĂ€nzende Grundsicherung. Wenn Kinder im Haushalt leben erhöht sich die Summe der Grundsicherung entsprechend.

Wie ist der Rekord der sozialversicherungspflichtigen ArbeitsverhÀltnisse zu bewerten?

Nun:

GrundsĂ€tzlich sind alle abhĂ€ngig beschĂ€ftigten Personen als sozialversicherungspflichtig anzusehen Das heißt auch Jobsharing-Teilzeitjob auf 60/80/100 Montanstunden sind sozialversicherungspflichtig. Arbeitnehmer, die in einem sogenannten Minijob (auch geringfĂŒgiges ArbeitsverhĂ€ltnis) beschĂ€ftigt sind und dessen monatliches Entgelt einen Betrag von 450 € nicht ĂŒbersteigt, mĂŒssen zwar selbst keine eigenen BeitrĂ€ge zur Sozialversicherung leisten. Dennoch handelt es sich um ein sozialversicherungspflichtiges ArbeitsverhĂ€ltnis, da der Arbeitgeber pauschale BeitrĂ€ge abzufĂŒhren hat.
Dieses ganze Gefassel von der RekordbeschĂ€ftigung in sozialversicherungspflichtigen ArbeitsplĂ€tzen ist nichts anderes als die Zuhörer „hinter die Fichte“ zu fĂŒhren um eine Situation am Arbeitsmarkt zu suggerieren die tatsĂ€chlich nicht vorhanden ist (Beinahe VollbeschĂ€ftigung) richtig ist das viele beschĂ€ftigt sind irgendwie vielleicht als Aufstocker,

Aufstocker?

Sind Arbeitnehmer die zur ihren Erwerbseinkommen (oft in TeilzeitbeschĂ€ftigung in Jobsharing) zusĂ€tzlich Grundsicherungsleistungen fĂŒr sich und ihre Kinder beziehen mĂŒssen.

Ist es besser als Aufstocker zu arbeiten als arbeitslos zu sein?

Nein, Ziel des sozialen ist, das jeder der arbeitet ohne ergĂ€nzende Sozialleistungen seinen Lebensunterhalt erwirtschaften kann. Der neoliberale Spruch aus der Kaderschule „Zwei Millionen Aufstocker sind besser als 2 Millionen Arbeitslose ist unsinnig, denn dann wĂ€re es ja auch besser wenn alle 40 Millionen Arbeitnehmer aufstocken wĂŒrden. Denn 40 Millionen Aufstocker sind besser als 40 Millionen Arbeitslose.

Ein Blick auf die Januar Zahlen der BA unter Beachtung aller Kennzahlen des BA – Berichts verdeutlicht die Lage am Arbeitsmarkt.

Laut BA Monatsbericht fĂŒr Januar 2020 wird die Zahl der Leistungsberechtigten im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) auf 6.182.435 Personen 6,9 % beziffert. Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte. *EndgĂŒltige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest.

Im Januar 2020 schlĂŒsseln sich die 6.182.435 LeistungsempfĂ€nger 6,9 % von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII aufgrund der offiziellen Zahlen des im BA Bericht fĂŒr Januar wie folgt auf: 888.452 Personen waren im Bezug von ALG I, des weiteren erhielten 3.757.526 Personen. ErwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte Personen ALG II (Hartz IV) und 1.536.457 Personen Nicht erwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte Personen (Sozialgeld)

Die (Kennzahl) der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III wird im Januar 2020 in der offiziellen Statistik der BA auf 2.425.523 Personen beziffert‬. Gleichzeitig wurden laut BA Bericht Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik in einer ersten SchĂ€tzung fĂŒr Januar 2020 auf 875.843 Personen geschĂ€tzt. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) sinkt im Januar 2020 im BA Bericht auf 668.063.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht Januar 2020 (PDF Seite 49)
Tabellenanhang zum Monatsbericht Januar 2020 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen: BA Monatsbericht Januar 2020
https://statistik.arbeitsagentur.de...onatsbericht/monatsbericht-d-0-202001-pdf.pdf

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? Fast – VollbeschĂ€ftigung bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat (DDR) oder in Nordkorea....etc

Zu beachten ist die ZĂ€hlweise der Arbeitslosen (es werden nicht alle Personen die arbeit suchend sind als arbeitslos gezĂ€hlt. Zum Beispiel fehlen viele unter 25 JĂ€hrige sowie viele ĂŒber 58 JĂ€hrige, auch Kranke, etc) so dass die Zahl der UnterbeschĂ€ftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- VollbeschĂ€ftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der UnterbeschĂ€ftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch fĂŒr die Gesellschaft des Jahres 2019 prĂ€sent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch TeilzeitbeschĂ€ftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine rund vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern mĂŒssen findet kaum Beachtung, immerhin verkĂŒnden viele Medien und Talk Shows „ Fast-VollbeschĂ€ftigung“

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA fĂŒr Januar 2020 wurde unter Verwendung der Quellzahlen des BA Berichts fĂŒr Januar 2020 verfasst. Autorin ist Sybilla am 30.01.20 --- 12 Uhr alle Leser dĂŒrfen aus diesem Artikel unter Quellangabe zitieren.
 
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Sybilla

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Arbeitsmarkt: Zahl der UnterbeschĂ€ftigten steigt im „leergefegten Arbeitsmarkt“ in D im Februar 2020 erneut auf jetzt 3.336.617 Personen an.

OK bis 2005 wurden diese Zahlen der Arbeitslosigkeit als „Massenarbeitslosigkeit“ definiert und nicht als „leer gefegter Arbeitsmarkt“ oder „beinahe VollbeschĂ€ftigung“ Alleine diese widersinnige Darstellung zeigt ,dass die Statistik der Arbeitslosenzahlen detailliert zu betrachten ist.


Schon wieder ein neuer historischer - Rekord am Arbeitsmarkt in Deutschland? Nein auch im Februar 2020 ist der Rekord erneut ausgefallen. Ja auch innerhalb der Filterblase im Sinne des § 16 SGB III.

Eine Filterblase wird durch das ausfiltern von Information erreicht, es werden so viele „Filter“ ĂŒber die Zahl der Arbeitslosen gelegt, bis das Rekordtief der Arbeitslosen in Deutschland Monat fĂŒr Monat im Sinne des § 16 SGB III erreicht wird. Klasse Hartz IV wirkt sinkende Arbeitslosenzahlen in der Rezession das gab es noch nie. War das nicht wunderbar? Oder dann doch sonderbar?

Ein Blick auf die Februar Zahlen der BA unter Beachtung aller Kennzahlen des BA – Berichts verdeutlicht die Lage am Arbeitsmarkt.

Laut BA Monatsbericht fĂŒr Februar 2020 wird die Zahl der Leistungsberechtigten im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) auf 6.169.421‬ Personen 6,9 % beziffert. Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte. *EndgĂŒltige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest.

Im Februar 2020 schlĂŒsseln sich die 6.169.421‬ LeistungsempfĂ€nger 6,9 % von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII aufgrund der offiziellen Zahlen des im BA Bericht fĂŒr Februar wie folgt auf: 884.633 Personen waren im Bezug von ALG I, des weiteren erhielten 3.753.561 Personen. ErwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte Personen ALG II (Hartz IV) und 1.531.227 Personen Nicht erwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte Personen (Sozialgeld)

Die (Kennzahl) der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III wird im Februar 2020 in der offiziellen Statistik der BA auf 2.395.604 Personen beziffert‬. Gleichzeitig wurden laut BA Bericht Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik in einer ersten SchĂ€tzung fĂŒr Februar 2020 auf 879.896 Personen geschĂ€tzt. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im Februar 2020 im BA Bericht auf 689.594 beziffert.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht Februar 2020 (PDF Seite 49)
Tabellenanhang zum Monatsbericht Februar 2020 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de...onatsbericht/monatsbericht-d-0-202002-pdf.pdf

Ein detaillierter Blick in die monatliche BA Statistik erweitert den Wahrnehmungshorizont.

Denn:

RekordbeschĂ€ftigung heißt heutzutage vielfach Abrackern und Stempeln oder Nebenjob.

Beispiel Einzelhandel eine Person arbeitet 6 Std Pro Tag 4 mal pro Woche in Teilzeit (24 Std/Woche oder 96 Std.pro Monat bei einem Mindestlohn von 9,19 €/Std. ergibt das, einen Bruttomonatslohn von 882,24 € entspricht Netto 705,13 €/Monat aufgrund der exorbitant hohen Mieten und Lebenshaltungskosten benötigt diese Person auch als Single ergĂ€nzende Grundsicherung. Wenn Kinder im Haushalt leben erhöht sich die Summe der Grundsicherung entsprechend.

Wie ist der Rekord der sozialversicherungspflichtigen ArbeitsverhÀltnisse zu bewerten?

Nun:
GrundsĂ€tzlich sind alle abhĂ€ngig beschĂ€ftigten Personen als sozialversicherungspflichtig anzusehen Das heißt auch Jobsharing-Teilzeitjob auf 60/80/100 Montanstunden sind sozialversicherungspflichtig. Arbeitnehmer, die in einem sogenannten Minijob (auch geringfĂŒgiges ArbeitsverhĂ€ltnis) beschĂ€ftigt sind und dessen monatliches Entgelt einen Betrag von 450 € nicht ĂŒbersteigt, mĂŒssen zwar selbst keine eigenen BeitrĂ€ge zur Sozialversicherung leisten. Dennoch handelt es sich um ein sozialversicherungspflichtiges ArbeitsverhĂ€ltnis, da der Arbeitgeber pauschale BeitrĂ€ge abzufĂŒhren hat.


Dieses ganze Gefassel von der RekordbeschĂ€ftigung in sozialversicherungspflichtigen ArbeitsplĂ€tzen ist nichts anderes als die Zuhörer „hinter die Fichte“ zu fĂŒhren um eine Situation am Arbeitsmarkt zu suggerieren die tatsĂ€chlich nicht vorhanden ist (Beinahe VollbeschĂ€ftigung, leer gefegter Arbeitsmarkt) richtig ist das viele beschĂ€ftigt sind irgendwie vielleicht als Aufstocker,

Aufstocker?
Sind Arbeitnehmer die zur ihren Erwerbseinkommen (oft in TeilzeitbeschĂ€ftigung in Jobsharing) zusĂ€tzlich Grundsicherungsleistungen fĂŒr sich und ihre Kinder beziehen mĂŒssen.

Ist es besser als Aufstocker zu arbeiten als arbeitslos zu sein?

Nein, Ziel des sozialen ist, das jeder der arbeitet ohne ergĂ€nzende Sozialleistungen seinen Lebensunterhalt erwirtschaften kann. Der neoliberale Spruch aus der Kaderschule „Zwei Millionen Aufstocker sind besser als 2 Millionen Arbeitslose ist unsinnig, denn dann wĂ€re es ja auch besser wenn alle 40 Millionen Arbeitnehmer aufstocken wĂŒrden. Denn 40 Millionen Aufstocker sind besser als 40 Millionen Arbeitslose.

„Ein Land, in dem wir gut und gerne leben“ Wer ist wir ? „leer gefegter Arbeitsmarkt“ oder „Fast – VollbeschĂ€ftigung“ bessere Statistiken vom Arbeitsmarkt, gab es nur im Arbeiter- und Bauernstaat (DDR)

Zu beachten ist die ZĂ€hlweise der Arbeitslosen (es werden nicht alle Personen die arbeit suchend sind als arbeitslos gezĂ€hlt. Zum Beispiel fehlen viele unter 25 JĂ€hrige sowie viele ĂŒber 58 JĂ€hrige, auch Kranke, etc) so dass die Zahl der UnterbeschĂ€ftigten Arbeitslosen, weiterhin mehr 3 Millionen Personen beinhaltet. Ist das Fast- VollbeschĂ€ftigung und eine historisch niedrige Arbeitslosigkeit ? Alleine die Zahl der UnterbeschĂ€ftigung zeigt das, dass Problem der „Massenarbeitslosigkeit“ auch fĂŒr die Gesellschaft des Jahres 2019 prĂ€sent ist. Alles andere ist eine nebulöse Verschleierung des Problems durch TeilzeitbeschĂ€ftigung und durch Zersplitterung von Vollzeitstellen.

Das es nach wie vor alleine rund vier Millionen Menschen gibt, die ihre Grundsicherung mit ALG II (Hartz IV) Transferleistungen absichern mĂŒssen findet kaum Beachtung, immerhin verkĂŒnden viele Medien und Talk Shows „ Fast-VollbeschĂ€ftigung“

VollbeschÀftigung soll wie folgt erreicht werden:

§ 16i SGB II Teilhabe am Arbeitsmarkt

FachkrÀftemangel?

Zum vielfach beschworenen FachkrĂ€ftemangel ist aus meiner vielfachen Erfahrung zu bedenken, dass damit vielfach von einer Allround- Fachkraft (Eierlegendeswollmilchschwein) der mittleren Qualifikationsebene gesprochen wird, die bereit ist möglichst auf Basis des Mindestlohn oder auch in Leih und Zeitarbeit die Arbeitsstelle anzutreten. (Handwerk, Pflege, Dienstleistung) Wer nicht in allen erwĂŒnschten Qualifikationen sehr gute Kenntnisse besitzt oder eine Entlohnung entsprechend seiner vielfachen Qualifikationen fordert, scheidet oft aus dem Auswahlverfahren aus. Ausnahmen sind selten verfĂŒgbare hoch qualifizierte FachkrĂ€fte mit langjĂ€hriger Berufserfahrung aber diese sind tatsĂ€chlich aufgrund des oft fehlenden Willen zur intensiven betrieblichen Qualifikation und beruflicher Förderung nur sehr vereinzelt auf dem Arbeitsmarkt verfĂŒgbar.

Diese Analyse des Arbeitsmarktbericht der BA fĂŒr Februar 2020 wurde unter Verwendung der Quellzahlen des BA Berichts fĂŒr Februar 2020 verfasst. Autorin ist Sybilla am 04.MĂ€rz 2020 alle Leser dĂŒrfen aus diesem Artikel unter Quellangabe zitieren.
 

Sybilla

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Sensation am Arbeitsmarkt in D Arbeitslosigkeit sinkt trotz Corona Krise

Der Arbeitsmarkt bericht MĂ€rz 2020 der BA ist aus der Zeit gefallen und meldet mitten in der Corona Krise völlig absurde Zahlen vom Arbeitsmarkt. Viele Unternehmen kĂ€mpfen um ArbeitsplĂ€tze und ums ĂŒberleben, hingegen die BA sinkende Arbeitslosigkeit vermeldet.

Arbeitsmarkt: Zahl der UnterbeschĂ€ftigten im „leergefegten Arbeitsmarkt“ in D im MĂ€rz 2020 sinkt laut BA auf jetzt 3.286.732 Personen ab.

Eine Filterblase wird durch das ausfiltern von Information erreicht, es werden so viele „Filter“ ĂŒber die Zahl der Arbeitslosen gelegt, bis das Rekordtief der Arbeitslosen in Deutschland Monat fĂŒr Monat im Sinne des § 16 SGB III erreicht wird. Klasse Hartz IV wirkt sinkende Arbeitslosenzahlen in der Corona - Rezession das gab es noch nie. Ist das nicht wunderbar? Oder dann doch sonderbar?

Ein Blick auf die MĂ€rz Zahlen der BA unter Beachtung aller Kennzahlen des BA – Berichts verdeutlicht die absurden Zahlen am Arbeitsmarkt.

Laut BA Monatsbericht fĂŒr MĂ€rz 2020 wird die Zahl der Leistungsberechtigten im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) auf 6.169.421‬ Personen 6,9 % beziffert. Am Tag bevor die Reformagenda und Hartz IV in Kraft gesetzt wurden, waren es 4.321.000. Leistungsberechtigte. *EndgĂŒltige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest.

Im MĂ€rz 2020 schlĂŒsseln sich die 6.169.421‬ LeistungsempfĂ€nger 6,9 % von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII aufgrund der offiziellen Zahlen des im BA Bericht fĂŒr MĂ€rz wie folgt auf: 842.235 Personen waren im Bezug von ALG I, des weiteren erhielten 3.747.363 Personen. ErwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte Personen ALG II (Hartz IV) und 1.528.061 Personen Nicht erwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte Personen (Sozialgeld)

Die (Kennzahl) der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III wird im MĂ€rz 2020 in der offiziellen Statistik der BA auf 2.335.367 Personen beziffert‬. Gleichzeitig wurden laut BA Bericht Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik in einer ersten SchĂ€tzung fĂŒr MĂ€rz 2020 auf 892.678 Personen geschĂ€tzt. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im MĂ€rz 2020 im BA Bericht auf 691.137 beziffert.

BezĂŒglich 1.2.3 Kurzarbeitergeld ist im BA Bericht MĂ€rz 2020 auf Seite 10 zu lesen

Aktuelle Daten zu den geprĂŒften Anzeigen liegen fĂŒr den Februar vor und umfassen damit nicht die VerschĂ€rfung der Corona-Krise. Danach wurden im Februar fĂŒr 41.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt, nach 42.000 im Januar.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht MĂ€rz 2020 (PDF Seite 49)
Tabellenanhang zum Monatsbericht MĂ€rz 2020 (Tabelle 1)


Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de...onatsbericht/monatsbericht-d-0-202003-pdf.pdf
 

Sybilla

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Arbeitslosigkeit steigt in der Corona Krise weit weniger an als viele befĂŒrchtet haben.

Der Arbeitsmarktbericht April 2020 der BA meldet trotz Corona Krise einen mit EU Staaten vergleichbaren milden Anstieg der Arbeitslosigkeit . Viele Unternehmen nĂŒtzen des Instrument der Kurzarbeit diese ist auf ĂŒber 10 Millionen Personen angestiegen.

Arbeitsmarkt: Zahl der UnterbeschĂ€ftigten steigt in D im April 2020 trotz der Corona Krise laut BA von 3.286.732 7,1 % im MĂ€rz 2020 vergleichsweise moderat auf jetzt 3.466.275 Personen 7,5 % UnterbeschĂ€ftigungsquote (ohne Kurzarbeit) im April 2020 an. Der von vielen „schwarzmalern“ und BedenkentrĂ€ger befĂŒrchtete apokalyptische Niedergang der deutschen Wirtschaft wird trotz Corona Krise und „Lockdown“ wieder nicht stattfinden. Allerdings sinkt in 2020 die exorbitant hohe Gewinnerwartung dadurch etwas ab.

Ein Blick auf die April Zahlen der BA unter Beachtung aller Kennzahlen des BA – Berichts April 2020.

Laut BA Monatsbericht fĂŒr April 2020 steigt die die Zahl der Leistungsberechtigten im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) ebenfalls moderat von MĂ€rz 2020 --- 6.169.421‬ Personen 6,9 % auf 6.330.658 Personen 7,1% im April 2020 an. *EndgĂŒltige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest.

Im April 2020 schlĂŒsseln sich die 6.330.658 ‬ LeistungsempfĂ€nger 7,1 % von Leistungen im Bereich SGBII/SGBIII aufgrund der offiziellen Zahlen des im BA Bericht fĂŒr April wie folgt auf: 900.366 Personen waren im Bezug von ALG I, des weiteren erhielten 3.868.016 Personen. ErwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte Personen ALG II (Hartz IV) und 1.562.276 Personen Nicht erwerbsfĂ€hige Leistungsberechtigte Personen (Sozialgeld)

Die (Kennzahl) der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III wird im April 2020 in der offiziellen Statistik der BA von MĂ€rz 2020 --- 2.335.367 Personen auf 2.643.744 Personen an. Gleichzeitig wurden laut BA Bericht Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik in einer ersten SchĂ€tzung fĂŒr April 2020 auf 818.720 Personen geschĂ€tzt. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstelle (Mehrfachnenngen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im April 2020 im BA Bericht auf 626.417 (MĂ€rz 691.137) beziffert.

BezĂŒglich 1.2.3 Kurzarbeitergeld ist im BA Bericht April 2020 auf Seite 10 zu lesen

Aktuelle Daten zu den geprĂŒften Anzeigen liegen bis zum 26. April vor und umfassen damit die VerschĂ€rfung der Corona-Krise. Danach wurden vom 1. bis einschließlich 26. April fĂŒr 7.502.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt, nach 2.639.000 im MĂ€rz und 41.000 im Februar. In der Summe wurde in den Monaten MĂ€rz und April fĂŒr insgesamt 10.140.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt. Das entspricht einem Anteil von 30 Prozent an allen sozialversicherungspflichtigen BeschĂ€ftigten

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht April 2020 (PDF Seite 53)
Tabellenanhang zum Monatsbericht April 2020 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:

 

AsbachUralt

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Da wir, Gott sei Dank, nicht im gelobten Trump-Land leben, ist es kein Wunder dass die Zahlen nicht steil ansteigen. Hier gibt es einen KĂŒndigungsschutz auch in Corona Zeiten und kein Hire and Fire.
 

Sybilla

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Mai 2020

Der Alarmismus des ifo Institut, bestĂ€tigt sich im BA Bericht fĂŒr Mai 2020 nicht. Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit steigen in der Corona Krise weit weniger an, als viele befĂŒrchtet hatten. Leistungslose Staatshilfen und durch den Staat zu 100 % verbĂŒrgte Kredite fördern die Unternehmen/Unternehmer und helfen der Wirtschaft in Deutschland â€žĂŒber dem Berg“ Der Arbeitsmarktbericht Mai 2020 der BA meldet trotz Corona Krise einen mit EU Staaten vergleichbaren milden Anstieg der Arbeitslosigkeit. Die Unternehmen wurden gut durch die Kriese gefĂŒhrt, die Arbeitslosen bleiben nach wie vor "Eigenverantwortlich" auf sich alleine gestellt.

Die Arbeitsmarktzahlen
Die Zahl der UnterbeschĂ€ftigten steigt in D im Mai 2020 nur noch moderat an, laut BA Bericht sind 3.572.899 Personen in UnterbeschĂ€ftigung ohne Kurzarbeit, das entspricht einer Quote von 7,7 % . Der von vielen „-schwarzmalern“ und BedenkentrĂ€gern befĂŒrchtete apokalyptische Niedergang der deutschen Wirtschaft, wird trotz Corona Krise und „Lockdown“ wieder nicht stattfinden. Allerdings sinken in 2020 die exorbitant hohen Gewinnerwartung etwas ab.

Ein genauer Blick auf die BA Zahlen Mai 2020 zeigt das die Wirtschaft in Deutschland dank der staatlichen „HĂ€ngematte“ hervorragend durch die Corona Krise und „Lockdown“ gekommen ist.

Der BA Monatsbericht fĂŒr Mai 2020 zeigt auf, dass die Zahl der Leistungsberechtigten im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) nur noch moderat ansteigt. Im Mai 2020 sind in den Rechtskreisen des SGB II,III insgesamt 6.682.938 Personen, bei einer Quote von 7,4 % leistungsberechtigt *EndgĂŒltige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest.

Im Detail sind das:
1.058.461 Personen waren im Bezug von Alg-A Leistungsbeziehende.
Des weiteren erhielten 4.027.076 Personen als ErwerbsfÀhige Leistungsberechtigte (ELB) ALG II (Hartz IV) und 1.599.401 Personen als Nicht erwerbsfÀhige Leistungsberechtigte (NEF - Sozialgeld)
[/b]

Die (Kennzahl) der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III wird im Mai 2020 in der offiziellen Statistik der BA auf 2.812.986 Personen und einer Quote von 6,7 % beziffert. Gleichzeitig wird die Zahl der Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik nach einer ersten SchĂ€tzung fĂŒr Mai 2020 im BA Bericht auf 742.352 Personen geschĂ€tzt. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstellen (Mehrfachnennungen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im Mai 2020 im BA Bericht auf 583.624 beziffert.

BezĂŒglich 1.2.3 Kurzarbeitergeld ist im BA Bericht Mai 2020 ab Seite 9 zu lesen

...Vor Beginn der Kurzarbeit mĂŒssen Betriebe Anzeige ĂŒber den voraussichtlichen Arbeitszeitausfall erstatten; diese Anzeigen können als potenzielle ZugĂ€nge und damit als FrĂŒhindikator fĂŒr die kĂŒnftige Inanspruchnahme von Kurzarbeit interpretiert werden. Aktuelle Daten zu den geprĂŒften Anzeigen5 liegen bis zum 27. Mai vor. Danach wurden vom 1. bis einschließlich 27. Mai fĂŒr 1,06 Mio Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt, nach 8,02 Mio im April und 2,64 Mio im MĂ€rz, aber nur 41.000 im Februar. Auf Basis der geprĂŒften Anzeigen ist keine verlĂ€ssliche SchĂ€tzung der tatsĂ€chlichen Inanspruchnahme im April und Mai möglich....

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht Mai 2020 (PDF Seite 53)
Tabellenanhang zum Monatsbericht Mai 2020 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
 

Metrix12

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Ein genauer Blick auf die BA Zahlen Mai 2020 zeigt das die Wirtschaft in Deutschland dank der staatlichen „HĂ€ngematte“ hervorragend durch die Corona Krise und „Lockdown“ gekommen ist.

Ich finde diese Bewertung aufgrund der Tatsache, das zahlreiche Betriebe in Kurzarbeit sind und / oder kurz davor zu schließen, unzutreffend.
 

Sybilla

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Juni 2020

Der Alarmismus des ifo Institut, bestĂ€tigt sich auch im BA Bericht fĂŒr Juni 2020 nicht. Die von der BA erfasste Arbeitslosigkeit steigt weiterhin nur moderat an.

Leistungslose Staatshilfen und durch den Staat zu 100 % verbĂŒrgte Kredite fördern die Unternehmen/Unternehmer und helfen der Wirtschaft in Deutschland „ mit Wums und Bums ĂŒber dem Berg“ Der Arbeitsmarktbericht fĂŒr Juni 2020 der BA meldet abermals trotz Corona Krise einen mit EU Staaten vergleichbaren milden Anstieg der Arbeitslosigkeit. Allerdings auf einen sehr hohen Grundniveau der UnterbeschĂ€ftigung von 3.604.106 Personen. Die Unternehmen wurden gut durch die Krise gefĂŒhrt, die Arbeitslosen bleiben nach wie vor "Eigenverantwortlich" auf sich alleine gestellt.

Die Arbeitsmarktzahlen

Die Zahl der UnterbeschĂ€ftigten steigt in D im Juni weiterhin an, laut BA Bericht sind 3.604.106 Personen in UnterbeschĂ€ftigung ohne Kurzarbeit, das entspricht einer Quote von 7,7 % . Der von vielen „-schwarzmalern“ und BedenkentrĂ€gern befĂŒrchtete apokalyptische Niedergang der deutschen Wirtschaft, wird trotz Corona Krise und „Lockdown“ wieder nicht stattfinden. Allerdings sinken in 2020 die exorbitant hohen Gewinnerwartung der Unternehmen etwas ab.


Ein genauer Blick auf die BA Zahlen fĂŒr Juni 2020 zeigt das die Wirtschaft in Deutschland dank der staatlichen „HĂ€ngematte“ hervorragend durch die Corona Krise und „Lockdown“ gekommen ist.
Der BA Monatsbericht fĂŒr Juni zeigt auf, dass die Zahl der Leistungsberechtigten im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) weiterhin ansteigt, Im Juni 2020 sind in den Rechtskreisen des SGB II,III insgesamt 6.757.554 Personen, bei einer Quote von 7,5 % leistungsberechtigt *EndgĂŒltige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Aufgrund der derzeit außergwöhnlichen Entwicklung durch die Corona-Krise dĂŒrften die hochgerechneten Werte der Leistungsbeziehenden im ALG am aktuellen Rand unterzeichnet sein.

Im Detail sind das:
1.076.969 Personen waren im Bezug von Alg-A Leistungsbeziehende. Des weiteren erhielten 4.075.794 Personen als ErwerbsfÀhige Leistungsberechtigte (ELB) ALG II (Hartz IV) und 1.604.791 Personen als Nicht erwerbsfÀhige Leistungsberechtigte (NEF - Sozialgeld)


Die (Kennzahl) der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III wird im Juni 2020 in der offiziellen Statistik der BA auf 2.853.307 Personen und einer Quote von 6,8 % beziffert. Gleichzeitig wird die Zahl der Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik nach einer ersten SchĂ€tzung fĂŒr Juni 2020 im BA Bericht auf 737.892 Personen geschĂ€tzt. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstellen (Mehrfachnennungen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im Juni 2020 im BA Bericht auf 570.346 beziffert.


BezĂŒglich 1.2.3 Kurzarbeitergeld ist im BA Bericht Juni 2020 ab Seite 9 zu lesen

...Aktuelle Daten zur tatsĂ€chlichen Inanspruchnahme stehen bis April zur VerfĂŒgung. Nach vorlĂ€ufigen hochgerechneten Daten der Bundesagentur fĂŒr Arbeit wurde in diesem Monat fĂŒr 6,83 Mio Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt 
.]
Somit waren das rund 30 % weniger als vorab geschÀtzt.

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht Juni 2020 (PDF Seite 52)
Tabellenanhang zum Monatsbericht Juni 2020 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
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Juli 2020

Die von der BA erfasste Arbeitslosigkeit steigt zwar weiterhin moderat an aber des prognostizierte Schreckensszenario findet im Arbeitsmarktbericht weiterhin nicht statt. Das „Jobwunder“ das vor allem auf Jobsharing, WerkvertrĂ€gen sowie Zeit und Leiharbeit grĂŒndet, zeigt sich auch in der Corona Krise als sehr robust. Allerdings nur fĂŒr die Unternehmen, die Arbeitnehmer zahlen mit Niedriglöhnen und bedenklichen Arbeitsbedingungen dafĂŒr die Zeche. Leistungslose Staatshilfen und durch den Staat zu 100 % verbĂŒrgte Kredite fördern die Unternehmen/Unternehmer und helfen der Wirtschaft in Deutschland mit Konjunkturprogrammen mit „Wums und Bums“ ĂŒber dem Berg Die Unternehmen wurden gut durch die Krise gefĂŒhrt, die Arbeitslosen und Arbeitnehmer bleiben nach wie vor "Eigenverantwortlich" auf sich alleine gestellt. Der Arbeitsmarktbericht fĂŒr Juli 2020 der BA meldet weiterhin trotz Corona Krise einen mit EU Staaten vergleichbaren milden Anstieg der Arbeitslosigkeit. Allerdings auf einen sehr hohen Grundniveau der UnterbeschĂ€ftigung von zwischenzeitlich beachtlichen 3.660.781 Personen oder 7,9 %

Die Arbeitsmarktzahlen
Die Zahl der UnterbeschĂ€ftigten steigt auch in D im Juli weiterhin an, laut BA Bericht sind 3.660.781 Personen in UnterbeschĂ€ftigung ohne Kurzarbeit betroffen, das entspricht einer Quote von 7,9 % . Der von vielen „-schwarzmalern“ und BedenkentrĂ€gern befĂŒrchtete apokalyptische Niedergang der deutschen Wirtschaft, wird trotz Corona Krise und „Lockdown“ wieder nicht stattfinden. Allerdings sinken in 2020 die exorbitant hohen Gewinnerwartung der Unternehmen etwas ab.

Ein genauer Blick auf die BA Zahlen fĂŒr Juli 2020

Der BA Monatsbericht fĂŒr Juli zeigt auf, dass die Zahl der Leistungsberechtigten im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) weiterhin ansteigt,
Im Juli 2020 sind in den Rechtskreisen des SGB II,III insgesamt 6.825.943 Personen, bei einer Quote von 7,5 % leistungsberechtigt *EndgĂŒltige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest.
Aufgrund der derzeit außergwöhnlichen Entwicklung durch die Corona-Krise dĂŒrften die hochgerechneten Werte der Leistungsbeziehenden im ALG am aktuellen Rand unterzeichnet sein.

Im Detail sind das:
1.148.583 Personen waren im Bezug von Alg-A Leistungsbeziehende.Des weiteren erhielten 4.078.675 Personen als ErwerbsfÀhige Leistungsberechtigte (ELB) ALG II (Hartz IV) und 1.598.685 Personen als Nicht erwerbsfÀhige Leistungsberechtigte (NEF - Sozialgeld)


Die (Kennzahl) der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III wird im Juli 2020 in der offiziellen Statistik der BA auf 2.910.008 Personen und einer Quote von 7,0 % beziffert. Gleichzeitig wird die Zahl der Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik nach einer ersten SchĂ€tzung fĂŒr Juli 2020 im BA Bericht auf 727.044 Personen geschĂ€tzt. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstellen (Mehrfachnennungen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im Juli 2020 im BA Bericht mit 573.159 beziffert.

BezĂŒglich 1.2.3 Kurzarbeitergeld ist im BA Bericht Juli 2020 ab Seite 9 zu lesen
...Aktuelle Daten zur tatsĂ€chlichen Inanspruchnahme stehen bis Mai zur VerfĂŒgung. Nach vorlĂ€ufigen hochgerechneten Daten der Bundesagentur fĂŒr Arbeit wurde in diesem Monat fĂŒr 6,70 Mio Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt, nach 6,10 Mio im April
.]

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht Juli 2020 (PDF Seite 53)
Tabellenanhang zum Monatsbericht Juli 2020 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
 
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"Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg fĂŒhrt, und wir gewinnen."
Sagte Warren E.Buffett, der reichste Mann der Welt, im November 2006 der New York Times. .....
Quelle: Jutta Ditfurth: "Zeit des Zorns" Streitschrift fĂŒr eine gerechte Gesellschaft (2009) S.206

Die Agenda 2010 ist ein Teil dieses „Krieges“ Reich gegen Arm die Demos gegen die „Coronamaßnahmen“ sind stellvertretend eine Antwort auf die soziale Polarisierung der letzten 15 Jahre, Erwerbsarmut, sinkende Realeinkommen, Mietwucher, Kinderarmut und Altersarmut all dass verunsichert die ehemalige Mittelschicht aus der in den letzten 15 Jahren viele in prekĂ€re ArbeitsverhĂ€ltnisse und Teilzeitmodelle Jobsharing abgedrĂ€ngt wurden gleichzeitig aber mit immer höheren Mieten und Mietnebenkosten ... belastet werden. Des weiteren erleben viele dieser BĂŒrger das ihre Kinder und ihre Eltern von Armut bedroht sind. Die Demos gegen die CoronabeschrĂ€nkungen sind fĂŒr viele Teilnehmer nur ein Ventil aus dem sich die Angst der Ärger und die Unsicherheit in der sich viele befinden sowie der allgemeinen sozialen Verunsicherung (Solo SelbststĂ€ndige) artikuliert.

So ist im Armutsbericht fĂŒr das Jahr 2019 (also zu einer Zeit in der die Renditen, Profite und Gewinne der Wirtschaft (der Reichen) exorbitante Höhen erreicht hatten und die Corona Pandemie noch in der Zukunft war) eine steigende ArmutsgefĂ€hrdung (der Armen) verzeichnet. Auch im wirtschaftlichen Boomjahr 2019 spitzte sich die soziale Polarisierung trotz „RekordbeschĂ€ftigung“ und „ niedriger Arbeitslosigkeit“ fĂŒr viele vor allem fĂŒr Personen in Erwerbsarmut (Abrackern und Stempeln) und vielfach auch fĂŒr ihre Kinder immer weiter zu.

Die ArmutsgefÀhrdungsquote erreichte mit 15,9 % im Jahr 2019 einen neuen Rekordwert.

Trotz „BeschĂ€ftigungsrekord“ und nahezu „VollbeschĂ€ftigung waren im Jahr 2019 durchschnittlich 7,2 Millionen Personen EmpfĂ€nger von Mindestsicherung.
Quelle: Sozialberichterstattung des Statistischen Bundesamt

Pressemitteilung Nr. 314 vom 18. August 2020 - WIESBADEN – Im Jahr 2019 wurden in Deutschland netto 32,8 Milliarden Euro fĂŒr die Sozialhilfeleistungen nach dem Zwölften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XII) ausgegeben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, entsprach dies einer Steigerung um 5,8 % gegenĂŒber 2018. 
. Die Ausgaben fĂŒr die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, die vollstĂ€ndig aus Erstattungsmitteln des Bundes an die LĂ€nder finanziert werden, beliefen sich nach Angaben des Bundesministeriums fĂŒr Arbeit und Soziales im Jahr 2019 auf 6,9 Milliarden Euro (+3,6 %).

Das war die soziale Lage in Deutschland im Jahr 2019 vor der Corona Pandemie.

Der Alarmismus des ifo Institut, bestĂ€tigt sich auch im BA Bericht fĂŒr August 2020 nicht. Die Wirtschaftsleistung ist weit weniger abgesunken als im FrĂŒhjahr geschĂ€tzt wurde. Die von der BA erfasste Arbeitslosigkeit steigt weiterhin nur moderat an. Leistungslose Staatshilfen und durch den Staat zu 100 % verbĂŒrgte Kredite fördern die Unternehmen/Unternehmer und helfen der Wirtschaft in Deutschland „mit Wums und Bums“ ĂŒber dem Berg Der Arbeitsmarktbericht fĂŒr August 2020 der BA meldet abermals trotz Corona Krise einen mit EU Staaten vergleichbaren milden Anstieg der Arbeitslosigkeit. Allerdings auf einen sehr hohen Grundniveau der UnterbeschĂ€ftigung von beachtlichen 3.688.579 Personen. Die Unternehmen wurden gut durch die Krise gefĂŒhrt, die Arbeitslosen bleiben nach wie vor "Eigenverantwortlich" auf sich alleine gestellt.

Die Arbeitsmarktzahlen
Die Zahl der UnterbeschĂ€ftigten steigt in D im August weiterhin an, laut BA Bericht August 2020 werden 3.688.579 Personen in UnterbeschĂ€ftigung ohne Kurzarbeit bezifftert, das entspricht einer Quote von 7,9 % . Der von vielen „schwarzmalern“ und BedenkentrĂ€gern befĂŒrchtete apokalyptische Niedergang der deutschen Wirtschaft, hat trotz Corona Krise und „Lockdown“ wieder nicht stattfinden. Allerdings sinken in 2020 die exorbitant hohen Gewinnerwartungen der Unternehmen im Vergleich zu 2019 etwas ab.


Ein genauer Blick auf die BA Zahlen fĂŒr August 2020 zeigt das die Wirtschaft „die Reichen“ in Deutschland dank der staatlichen „HĂ€ngematte“ hervorragend durch die Corona Krise und „Lockdown“ gekommen ist.

Der BA Monatsbericht fĂŒr August zeigt auf, dass die Zahl der Leistungsberechtigten „die Armen“ im Leistungsbezug (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen) weiterhin ansteigt,

Im August 2020 sind in den Rechtskreisen des SGB II,III insgesamt 6.768.358 Personen, bei einer Quote von 7,4 % leistungsberechtigt *EndgĂŒltige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Aufgrund der derzeit außergewöhnlichen Entwicklung durch die Corona-Krise dĂŒrften die hochgerechneten Werte der Leistungsbeziehenden im ALG am aktuellen Rand unterzeichnet sein.

Im Detail sind das:
1.143.621 Personen waren im Bezug von Alg-A Leistungsbeziehende.
4.043.683 Personen als ErwerbsfÀhige Leistungsberechtigte (ELB) ALG II (Hartz IV)
1.581.054 Personen als Nicht erwerbsfÀhige Leistungsberechtigte (NEF - Sozialgeld)


Die (Kennzahl) der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III wird im August 2020 in der offiziellen Statistik der BA auf 2.955.487 Personen und einer Quote von 7,1 % beziffert. Gleichzeitig wird die Zahl der Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik nach einer ersten SchĂ€tzung fĂŒr August 2020 im BA Bericht auf 681.800 Personen geschĂ€tzt. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstellen (Mehrfachnennungen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im August 2020 im BA Bericht auf 584.221 benannt.

BezĂŒglich 1.2.3 Kurzarbeitergeld ist im BA Bericht August 2020 ab Seite 9 zu lesen

Kurzarbeit gem. § 96 SGB III auf Basis der Betriebe-Abrechnungslisten. Kurzarbeiter (realisierte Kurzarbeit) fĂŒr die letzten vier Monate vorlĂ€ufige hochgerechnete Werte mit zwei Monaten Wartezeit. Daten liegen erst fĂŒr Juni 2020 vor. Nach vorlĂ€ufigen hochgerechneten Daten der Statistik der Bundesagentur fĂŒr Arbeit wurde in diesem Monat fĂŒr 5,36 Mio Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt
1.2.3 Kurzarbeitergeld

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht August 2020 (PDF Seite 54)
Tabellenanhang zum Monatsbericht August 2020 (Tabelle 1)

Quelle der Zahlen:
 

Sybilla

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Zur Lage der Wirtschaft in Deutschland

Der Alarmismus und die Schwarzmalerei vieler „Wirtschaftsfachleute“ im Bezug auf den Corona Lockdown in D bestĂ€tigt sich nach wie vor nicht. Die RĂŒckgang des BIP der anfĂ€nglich auf bis zu rund 10 % prognostiziert wurde wird zwischenzeitlich auf nur noch 5 % bis zum Jahresende eingeordnet. Also doch ein deutliches V in der Entwicklung der Gesamtwirtschaft. (AUS Lockdown – EIN ) Wenn ich auf die Zahlen des III. Quartals 2020 sehe könnte die Gesamtwirtschaft das BIP in 2020 in meinen Hochrechnungen sogar mehr 97 % des Vorkrisenniveaus bis zum Jahresende erreichen.

Hingegen die BedenkentrĂ€ger, Schwarzmaler, Glaskugelseher und Kaffeesatzleser wĂ€hrend des Lockdown von einem U in der wirtschaftlichen Entwicklung sprachen manche sogar von einem langgezogenen U mit sehr langsamen wirtschaftlichen Wachstum. Im Fazit die deutsche Wirtschaft ist wieder einmal nicht in apokalyptischen Szenarien versunken. Der Corona Lockdown in D hat sich kaum in der Gesamtwirtschaftsleistung und nur moderat auf dem Arbeitsmarkt ausgewirkt. Vor allem die Exportwirtschaft ist von den Maßnahmen der Exportpartner betroffen. Und manche Sparten die weiterhin im Lockdownmodus sind.

Leistungslose Staatshilfen und durch den Staat zu 100 % verbĂŒrgte Kredite fördern die Unternehmen/Unternehmer und helfen der Wirtschaft in Deutschland „mit Wums und Bums“ auf das Vorkrisenniveau. Der Arbeitsmarktbericht fĂŒr September 2020 der BA meldet bereits ein deutliches absinken der Arbeitslosigkeit. Die Unternehmen wurden gut durch die Krise gefĂŒhrt, die Arbeitslosen bleiben nach wie vor "Eigenverantwortlich" auf sich alleine gestellt.

Zur Lage auf dem Arbeitsmarkt

Die Arbeitsmarktzahlen

Die Zahl der UnterbeschÀftigten sinkt in D im September, laut BA Bericht September 2020 die Zahl der UnterbeschÀftigten wird mit 3.612.530 Personen in UnterbeschÀftigung ohne Kurzarbeit beziffert, das entspricht einer Quote von 7,7 % .

Die Zahl der Leistungsberechtigten wird im BA Monatsbericht fĂŒr September wie folgt beziffert (SGBII;SGB III ohne Bezieher von Asylleistungen)
Im September 2020 sind in den Rechtskreisen des SGB II,III insgesamt 6.575.410 Personen, bei einer Quote von 7,2 % leistungsberechtigt *EndgĂŒltige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Aufgrund der derzeit außergewöhnlichen Entwicklung durch die Corona-Krise dĂŒrften die hochgerechneten Werte der Leistungsbezieher im ALG am aktuellen Rand unterzeichnet sein.

Im Detail sind das:
1.096.523 Personen waren im Bezug von Alg-A Leistungen des weiteren erhielten
3.932.606 Personen als ErwerbsfÀhige Leistungsberechtigte (ELB) ALG II (Hartz IV) und
1.546.281 Personen als Nicht erwerbsfÀhige Leistungsberechtigte (NEF - Sozialgeld)


Die (Kennzahl) der Arbeitslosen im Sinne des § 16 SGB III wird im September 2020 in der offiziellen Statistik der BA auf 2.847.148 Personen beziffert. Gleichzeitig wird die Zahl der Teilnehmer an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik nach einer ersten SchĂ€tzung fĂŒr September 2020 im BA Bericht auf 713.109 Personen geschĂ€tzt. Der Bestand gemeldeter Arbeitsstellen (Mehrfachnennungen, bereits besetzte aber noch nicht gelöschte, Redundanzen inbegriffen) wird im September 2020 im BA Bericht auf 590.727 benannt.

BezĂŒglich 1.2.3 Kurzarbeitergeld ist im BA Bericht September 2020 ab Seite 9 zu lesen

Kurzarbeit gem. § 96 SGB III auf Basis der Betriebe-Abrechnungslisten. Kurzarbeiter (realisierte Kurzarbeit) fĂŒr die letzten vier Monate vorlĂ€ufige hochgerechnete Werte mit zwei Monaten Wartezeit. Aktuelle Daten zur tatsĂ€chlichen Inanspruchnahme stehen bis Juli zur VerfĂŒgung. Nach vorlĂ€ufigen hochgerechneten Daten der Statistik der Bundesagentur fĂŒr Arbeit wurde in diesem Monat fĂŒr 4,24 Mio Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt......

1.1 Eckwerte des Arbeitsmarktes Bericht September 2020 (PDF Seite 50)
Tabellenanhang zum Monatsbericht September 2020 (Tabelle 1)

BA Bericht September 2020

Quelle der Zahlen:
https://statistik.arbeitsagentur.de...d-0-202009-pdf.pdf?__blob=publicationFile&v=1
 
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