Aktuell im Krankengeldbezug und schwer behindert. Prognose und Zukunftsaussichten sind schlecht. Welche Post-Krankengeld-Möglichkeiten bleiben hier?

Newton

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[...]

Gehe da nicht mit so negativen Einstellungen ran denn mit etwas Glück kann es dir sehr viel bringen.
Der einzige Ausschlussgrund ist wie gesagt, wenn es ortsfern und stationär ist. Das ist für mich das A und O was garnicht geht. Da kann die Einrichtung und das Konzept noch so gut sein. Ich für mich weiß, dass nur eine Reha in Frage kommt, bei der ich meine Tiere nicht vernachlässigen muss. Das wäre in dem Falle eine Wohnortnahe und ambulante Reha.
 

Newton

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Guten Tag,

ich habe die letzten Tage mit Büroarbeit verbracht. Unter anderem habe ich ein Anschreiben angefertigt, was ich einem etwaigen Reha-Antrag beilegen möchte wegen dem Wunsch- und Wahlrecht. Ich möchte es gerne zur Debatte stellen und würde mich über Verbesserungsvorschläge freuen. Was meint Ihr dazu?
Ergänzung meines Antrages vom XX.XX.2019 auf Durchführung einer ambulanten medizinischen Rehabilitation gemäß Wunsch- und Wahlrecht nach § 8 SGB IX


Sehr geehrte Damen und Herren,

im Zusammenhang mit meinem Antrag vom XX.XX.2019 auf die Durchführung einer ambulanten medizinischen Rehabilitation habe ich den Wunsch, in einer von mir ausgesuchten und für meine individuelle Situation geeigneten Rehabilitationseinrichtung behandelt zu werden.

§ 8 SGB IX räumt allen Patientinnen und Patienten bei der Durchführung von Leistungen zur medizinischen Rehabilitation ein Wunschrecht ein. Danach habe ich auch das Recht, eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme in einer von mir selbst vorgeschlagenen Rehabilitations-einrichtung durchführen zu lassen. Ich habe mich für die

x.

entschieden, weil aus meiner Sicht in dieser Rehabilitationsklinik die Verbesserung meines Gesundheitszustandes am besten gewährleistet werden kann.

Folgende Gründe medizinischen Gründe sprechen für diese Klinik:

Spezifisches Therapieangebot. In dieser Klinik werden spezielle, auf meine Krankheitsbilder zugeschnittene Therapien angeboten. Die Therapien sind besonders zur Behandlung meiner Erkrankung geeignet. Das medizinische Konzept der Klinik ist geeignet, im konkreten Fall einen Behandlungserfolg zu gewährleisten.

Für den Rehabilitationserfolg ist ein zeitnaher Start erforderlich. Diese Klinik gewährleistet kurze Wartezeiten.

Die Klinik befindet sich in der Nähe meines Wohnortes und ist durch den klinikeigenen Transportdienst problemlos für mich zu erreichen. Mir ist es sehr wichtig, in meiner gewohnten Umgebung zu bleiben, was auf den Therapieerfolg sicherlich Einfluss hätte.


Die subjektive Akzeptanz der Heilbehandlung in Bezug auf dieser konkrete Heilstätte durch mich als Patienten (siehe begleitende Stellungnahme meines Psychiaters)

Erfolg und Wirtschaftlichkeit des medizinischen Gesamtkonzepts durch vorbereitende und vorgesehene nachbereitende ambulante Heilbehandlung.

Wohnortnähe (Z.B. Einbeziehung oder Beteiligung um Rehabilitationserfolg nicht zu gefährden, Besuchsbedürftigkeit, eingeschränkte Transportfähigkeit)
Klinikeigener Transportdienst, der die Patienten täglich abholt und nachhause bringt, sodass meine eingeschränkte Transportfähigkeit berücksichtigt wird.


Folgende persönlichen Gründe spreche für dieser Klinik:

Die Klinik befindet sich in der Nähe meines Wohnortes und ist durch den klinikeigenen Transportdienst problemlos erreichbar. Mir ist es sehr wichtig, in meiner gewohnten Umgebung zu sein, was auf den Therapieerfolg sicherlich Einfluss hätte.

Meine persönliche Lebenssituation passt zu der Klinik, weil meine individuellen Lebensumstände voll berücksichtigt werden, sodass ich durch die wohnortnähe z.B. weiterhin als eingetragene Pflegeperson für meine behinderte und psychisch kranke Mutter da sein und im einem akuten Bedarfsfall zeitnah reagieren könnte.

Der klinikeigene Transportdienst würde mich täglich abholen und wieder nachhause bringen. So hätte ich auch keine Probleme wegen meiner krankheitsbedingt auftretenden, eingeschränkten Mobilität, was mir zusätzlich Sicherheit geben würde und zum Therapieerfolg beitragen könnte.

Zudem könnte ich durch die wohnortnähe der Rehaklinik mich weiterhin täglich um meine beiden Katzen kümmern, die mir sehr wichtig sind.

Sollten Sie meinem mir gesetzlich zustehenden Wunsch- und Wahlrecht nicht entsprechen / nur eingeschränkt entsprechen können, teilen Sie mir dies bitte in Form eines rechtsmittelfähigen Bescheides unter Angabe genauer, medizinischer Gründe (ärztliches Gutachten; ggf. durch den MDK), den individuellen Sachverhalt betreffend mit. Um eine ausführliche Begründung der tragenden Erwägungen Ihrer Entscheidung bitte ich genau so, wie, im Bedarfsfall, um detaillierte Begründung, warum Ihres Erachtens eventuelle Mehrkosten unverhältnismäßig hoch sind.

Mit freundlichen Grüßen



Anlagen
 

Kerstin_K

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Ich wuerde da jetzt noch gar nichts begründen, heb dir das für einen eventuellen Widerspruch auf, sonst hast du dann keine Argumente mehr.

Du uebst dein Wunsch- und Wahlrecht aus und willst die Klinik. Fertig.
 

Newton

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Ich wuerde da jetzt noch gar nichts begründen, heb dir das für einen eventuellen Widerspruch auf, sonst hast du dann keine Argumente mehr.

Du uebst dein Wunsch- und Wahlrecht aus und willst die Klinik. Fertig.
Danke. Ich hatte diesbezüglich mal im Web gesucht und diverse Mustervorlagen gefunden. Auch von Kliniken selbst. Dort wird dann mit ausführlicher Begründung gearbeitet. Ich hoffe, dass ich mir umsonst so viele Gedanken mache und alles am Ende gut wird. Bin halt Kopfmensch...
 

Kerstin_K

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Ich sehe es so: Du hast ein Wunsch- und Wahlrecht. Das üst Du aus und da musst du erstmal gar nichts begründen.

Die DRV hingegen muss begründen, wenn sie deinem Wunsch nicht entspricht. Unddan kannst du im Wiederspruch gegenargumentieren.
 

Newton

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Schöne guten Abend,

in den letzten Tagen habe ich mich stark mit der Frage beschäftigt, welchem Verband ich beitreten könnte, um im Falle einer rechtlichen Auseinandersetzung dann auch entsprechend fachkundigen Beistand zu haben. Ich recherchiere noch, denke aber, dass ich mich für den VdK entscheiden werde. Was haltet ihr davon?

Ich habe zudem im Web nach weiteren Antworten auf meine Fragen gesucht. Im Vordergrund stand bei mir, wie die finanzielle Absicherung im Streitfall (Widerspruch oder Klage) aussieht. Wird weiter KG gezahlt oder tritt ein anderer Leistungsträger während dieser Zeit ein? Nachdem was ich gelesen habe würde im Fall eines Widerspruchs- und Klageverfahren gegen die Bescheidung einer Reha durch die DRV mit nicht gewünschter Heilstätte dazu führen, dass KG zwar weiter gezahlt würde, man das gesamte Geld aber zurück zahlen müsste, wenn die Klage negativ ausfällt. Ist DAS richtig?

Wenn dem so ist, dann ist man ja sprichwörtlich dazu gezwungen eine Reha zu machen ohne sein Recht auf effektiven Rechtsschutz ausüben zu können, weil der Lebensunterhalt nicht mehr gesichert ist? Oder man wäre gezwungen sich auf eigenen Wunsch wieder arbeitsfähig schreiben zu lassen, um dann ALG I zu beantragen.

Ist das wirklich so oder habe ich etwas falsch verstanden?

LG
 

Lucky Luke

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Schöne guten Abend,

in den letzten Tagen habe ich mich stark mit der Frage beschäftigt, welchem Verband ich beitreten könnte, um im Falle einer rechtlichen Auseinandersetzung dann auch entsprechend fachkundigen Beistand zu haben. Ich recherchiere noch, denke aber, dass ich mich für den VdK entscheiden werde. Was haltet ihr davon?
Hallo Newton,

ich kann hier nur von meiner eigenen Erfahrung mit dem VDK berichten, und die war "unterirdisch"... Bei uns im Dorf gibt es zwar auch einen VDK-Ortsgruppe, aber die ist nur für Ausflüge, geselliges Beisammensein usw. zuständig.

Also nach meiner Anmeldung und Überweisung in Höhe von € 72,-- telefonisch einen Termin in der nahegelegenen Stadt ausgemacht. Schon am Telefon wollte man mich - als ich bzgl. Hilfe beim Ausfüllen eines EM-Rentenantrages nachfragte - gleich abwimmeln.... Dies könne doch auch beim örtlichen Rathaus geschehen; selten so gelacht!

Nun denn, dennoch kam ich zu meinem Termin, ging also mit meinem Mann dahin und habe dann nach ca. 10 Minuten das "Gespräch" mit der freundlichen und kompetenten (Achtung: Ironie pur) Rechtsassessorin abgebrochen. So eine "Beratung" habe ich in meinem Leben noch nicht erlebt. Ich hatte ein Begleitschreiben dabei, welches ich meinem EM-Rentenantrag beifügen wollte und bat die Dame, mir ihre rechtssichere Einschätzung hierzu abzugeben.

Ich mach's kurz: gefühlt 10x bekam ich in genervt/gelangweiltem Ton zu hören, dass sie dazu nur wirklich keine Zeit habe, als ich dann in "freier Rede" meine Fragen stellte bekam ich lapidar zur Antwort: die DRV steht auf Ihrer Seite...

Dann reichte es mir, ich verabschiedete mich höflich, wünschte noch einen schönen Tag, und schrieb zuhause sofort meine Kündigung (unter Schilderung des "Beratungs"Gesprächsverlaufes mit der Bitte um Stellungnahme - auf eine selbige warte ich übrigens heute noch...) und das war's.

Auch mein Mann - als ehemaliger BR-Vorsitzender einer großen Firma - war mehr als geplättet von dieser "Beratung".

Habe dann eben Termin bei einem RA für Sozialrecht vereinbart (Rechtsschutzversicherung hat kulanterweise bezahlt...), dort waren ALLE meine Fragen in einer halben Stunde geklärt. Sollte ich (was ich nicht hoffe, EM-Rentenantrag läuft nun seit Anfang 04/2019) nochmals Rechtsberatung benötigen, weiss ich wo ich hingehen.

Kann bei dir natürlich ganz anders laufen, wünsche ich dir auch von ganzem Herzen, aber das war MEINE Erfahrung.

LG Lucky Luke
 

Kerstin_K

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Nach den ERfahrungen hier im Forum hängt die Beratungsqualität beim VDK sehr stark vom Personal vor Ort ab. Hier in Hannover kennen sie nichtmal den Unterschied zwischen GdB und verminderter Erwerbsfähigkeut und meinen ein Schwerbehindertenauswies sie Grundvorassetzung für eine EM Rente.

@Newton Mach dir doch ncht so enen Kopf wegen der Wunschklinik. Wenn Du von der KK aufgefordert wirst, die Reha zu beantraen, machst Du genau das und damit bist Du deiner Mitwirkungspflicht nachgekommen. Wie du darauf kommst, da irgendwie was zurückzahlen zu müssen, verstehe ich nicht.
 
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Newton

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@ Lucky Luke

Danke für deine Erfahrungswerte. Ich habe natürlich im Internet zum VdK recherchiert und die Erfahrungen sind gemischt. Von super bis, wie bei dir, unterirdisch. Ich vermute, dass das bei dir vielleicht mit den regionalen Strukturen zusammenhängt. Provinz, wenig Mitglieder, wenig finanzielle Schlagkraft und somit entsprechendes Personal. In meinem Fall handelt es sich um einer größere Stadt. Ich habe den VdK in meiner Stadt ebenfalls gegoogelt und auch Google-Berwertungen gefunden. Unterm Strich kommt der Ortsverein gut weg. Paar Ausreisser waren auch darunter. Die sind aber von 2010. Was ich halt attraktiv finde ist, dass die auch Widersprüche und Klagen machen. Und das zu einem guten Kurs. Ich hatte deswegen mit einem Anwalt telefoniert und ihn mal gefragt, was er so nehmen würde, wenn ich einem beschiedenen Reha-Antrag mit nicht gewünschter Heilstätte widersprechen und dagegen klagen würde. Nun. 400 Euro Widerspruchsverfahren. 800 Euro Klageverfahren.

Ich habe keine RSV und habe wegen meinem Krankengeld keinen Anspruch auf BRH. Ich müsste dies also aus eigener Tasche zahlen. Das überlege ich mir natürlich 3 x. Da ist ein VdK mit widerspruch für 30 Euro und Klage für 50 Euro weitaus erträglicher. Wobei man hier nicht die Expertise eines Fachanwalts hat. Ich weiß garnicht. Arbeiten im VdK auch Anwälte oder wie machen die das bei Widerspruchs- und Klageverfahren? Outsourcen die das an Anwälte mit denen die zusammen arbeiten?

Kerstin_K meinte:
@Newton Mach dir doch ncht so enen Kopf wegen der Wunschklinik. Wenn Du von der KK aufgefordert wirst, die Reha zu beantraen, machst Du genau das und damit bist Du deiner Mitwirkungspflicht nachgekommen. Wie du darauf kommst, da irgendwie was zurückzahlen zu müssen, verstehe ich nicht.
Das ist leider ein Problem bei mir. Ich kann sowas schlecht abstellen, wenn es mich so beschäftigt und belastet. Ich versuche es aber es geht ja auch irgendwo um Existenzen. Woher ich das habe? aus dem Web. Dort schrieb jemand, dass sollte man gegen eine Aufforderung der KK widersprechen und klagen, das KG zwar weiter gezahlt würde, im Falle eines Unterliegenes das Geld aber wieder erstatten müsse.
 

Lucky Luke

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Ich vermute, dass das bei dir vielleicht mit den regionalen Strukturen zusammenhängt. Provinz, wenig Mitglieder, wenig finanzielle Schlagkraft und somit entsprechendes Personal......Da ist ein VdK mit widerspruch für 30 Euro und Klage für 50 Euro weitaus erträglicher. Wobei man hier nicht die Expertise eines Fachanwalts hat. Ich weiß garnicht. Arbeiten im VdK auch Anwälte oder wie machen die das bei Widerspruchs- und Klageverfahren? Outsourcen die das an Anwälte mit denen die zusammen arbeiten?
Die Dame, die mich beim VdK so konstruktiv beraten hatte, war Anwältin... Allerdings kann ich dir ihre Fachrichtung nicht sagen (wahrscheinlich gar keine?!). Ich würde vermuten, dass der Vdk Rechtsangelegenheiten seiner Mitglieder von eigenem "Personal" sprich angestellten Anwälten bearbeiten lässt, ansonsten wäre das zu den Preisen wohl kaum finanzierbar.

Und natürlich kommt es, wie immer und überall, auf die MENSCHEN an, hoffe für dich, dass du gute Erfahrungen machen wirst!
 

HermineL

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Danke für deine Erfahrungswerte. Ich habe natürlich im Internet zum VdK recherchiert und die Erfahrungen sind gemischt. Von super bis, wie bei dir, unterirdisch. Ich vermute, dass das bei dir vielleicht mit den regionalen Strukturen zusammenhängt. Provinz, wenig Mitglieder, wenig finanzielle Schlagkraft und somit entsprechendes Personal. In meinem Fall handelt es sich um einer größere Stadt. Ich habe den VdK in meiner Stadt ebenfalls gegoogelt und auch Google-Berwertungen gefunden.
Die schlechte Beratung beim VDK, aber nicht nur dort sondern auch beim SoVD, ist nach meiner Erfahrung vor Ort und über Jahre online eher die Regel als die Ausnahme. Die meisten waren sehr schlecht damit beraten und nicht wenige haben dadurch erst verloren. Es gibt auch Fähige dort aber da musst du schon Glück haben einen zu finden.
Das hat auch mit Stadt nichts zu tun. Ich habe die Landeshauptstadt, eine weitere Großstadt und einen großen Landkreis vor der Tür. Aber leider egal wo es waren nur negative Erfahrungen.
Letztlich muss das aber jeder für sich selber entscheiden nur bist du jetzt zumindest gewarnt und solltest alles was der VDK macht kontrollieren und hinterfragen. Aber bitte nicht nur dort hinterfragen sondern auch an anderer Stelle.
 

Kerstin_K

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Dort schrieb jemand, dass sollte man gegen eine Aufforderung der KK widersprechen und klagen, das KG zwar weiter gezahlt würde, im Falle eines Unterliegenes das Geld aber wieder erstatten müsse.
Glaub nicht jeden Mistm, den du im Netz liest. Ausserdem musst du bitte unterscheidn, ob du eine Reha komplett verweigerst oder nur Widerspruch einlegst, wiel die von der DRV gewählte Rehaklinik nicht geeignet ist.
 

Newton

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Die Dame, die mich beim VdK so konstruktiv beraten hatte, war Anwältin...
:oops::oops::oops: Das verwundert doch sehr. Als Anwalt sollte doch eine gewisse Grundkopentenz vorhanden sein. So ein Studium macht sich ja nicht von selbst.
Allerdings kann ich dir ihre Fachrichtung nicht sagen (wahrscheinlich gar keine?!).
Vermutlich hast du Recht :ROFLMAO::ROFLMAO::ROFLMAO:
Ich würde vermuten, dass der Vdk Rechtsangelegenheiten seiner Mitglieder von eigenem "Personal" sprich angestellten Anwälten bearbeiten lässt, ansonsten wäre das zu den Preisen wohl kaum finanzierbar.
Den Eindruck habe ich auch. Wenn ich sehe, was der Anwalt will, mit dem ich telefoniert habe...Bei mir als Neumitglied würden sich potentielle wie folgt zusammensetzen:

- Jahresbeitrag = 60 Euro
- Bei rechtstreit für Neumitglieder einmalig 60 Euro
- Für Widerspruch 30 Euro
- Für Klage 50 Euro

Sind unterm Strich im Worst Case 200 Euro anstatt 1200.

Bei mir im Haus wohnt ein Mieter, der ist scheinbar Mitglied im VdK, weil der schon mal die Zeitungen bekommt, die aus seinem Briefkasten rausluken. Ich glaube ich gehe den einfach gleich mal Fragen, wie seine Erfahrungen so mit dem Verein sind.

Und natürlich kommt es, wie immer und überall, auf die MENSCHEN an, hoffe für dich, dass du gute Erfahrungen machen wirst!
Das hoffe ich auch. Ich weiß es nicht, ob es daran liegt, dass ich immer vom Worst Case ausgehe und sowas dann letztendlich anziehe oder einfach nur Pech habe. Aber in meinem Leben sind ganz, ganz, ganz selten Dinge einfach mal normal und unkompliziert gelaufen. Immer mussten es Klimmzüge sein...

HermineL meinte:
Die schlechte Beratung beim VDK, aber nicht nur dort sondern auch beim SoVD, ist nach meiner Erfahrung vor Ort und über Jahre online eher die Regel als die Ausnahme.
Beim SoVD habe ich es auch schon versucht. Das Problem ist, dass der SoVD in meiner Stadt keinen Ortsverein hat. Ich müsste daher 80KM in die Stadt fahren, wo sich der nächste Ortsverein befindet, um z.B. solche Dinge persönlich zu besprechen. Das kann ich aber gesundheitlich nicht, weil meine Mobilität gesundheitlich eingeschränkt ist, sonst wäre der SoVD sicherlich eine Alternative gewesen.

Bei den Gewerkschaften habe ich es auch schon versucht. Da ist aber meine Anfrage scheinbar im Sande verlaufen, weil ich keine Rückmeldung mehr bekommen. Wobei ich denke, dass Vereine, die sich auf Sozialrecht aufgrund Ihrer Mitgliederstruktur spezialisiert haben, sicherlich besser sind, als eine IG Metall, die mich da beraten sollte.

Die meisten waren sehr schlecht damit beraten und nicht wenige haben dadurch erst verloren. Es gibt auch Fähige dort aber da musst du schon Glück haben einen zu finden.
Das hat auch mit Stadt nichts zu tun. Ich habe die Landeshauptstadt, eine weitere Großstadt und einen großen Landkreis vor der Tür. Aber leider egal wo es waren nur negative Erfahrungen.
Letztlich muss das aber jeder für sich selber entscheiden nur bist du jetzt zumindest gewarnt und solltest alles was der VDK macht kontrollieren und hinterfragen. Aber bitte nicht nur dort hinterfragen sondern auch an anderer Stelle.
Ich bin generell kritisch und will Dinge verstehen. Was ich bräuchte wäre einfach erst mal eine fachkundige Beratung, die mir meine Möglichkeiten aufzeigt und mit mir meine Sorgen bespricht. Vielleicht könnten sich daraus ganz neue Ansätze entwickeln. Ich bin ja für den Ortsverein sicherlich nicht der erste mit diesen Problem. Vielleicht gibt es ja Erfahrungswerte. Und vielleicht ist es so, wie Kerstin_K sagt. Vielleicht kommt es garnicht so weit, dass ich Widersprechen und Klagen muss. Das wäre schön. Dann hätte ich 60 Euro Mitgliedsbeitrag für ein Jahr an der Backe und wäre wieder raus. Aber wenn nicht, dann will ich etwas in der Hinterhand haben, um nicht dann wie Ochs vor'm Berg zu stehen.
Kerstin_K meinte:
Glaub nicht jeden Mistm, den du im Netz liest. Ausserdem musst du bitte unterscheidn, ob du eine Reha komplett verweigerst oder nur Widerspruch einlegst, wiel die von der DRV gewählte Rehaklinik nicht geeignet ist.
Du meist jetzt in Bezug auf einen potentiellen Ausgang eines Verfahrens? Verstehe dich gerade nicht. Ich verweigere es ja nicht generell. Ich würde es ja machen, wenn man es mich wohnortnah und ambulant machen lässt. Dann wäre das garkein Problem. Wenn man einfach auf meine Belange Rücksicht nehmen würde. Das wäre wichtig.
 

Kerstin_K

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Du macst die viel zu viel Gedanken um ungelegte Eier. Du weißt doch noch gar nicht, ob die DRV deine Wunschklinik akzeptiert. Und selbst wenn nicht, den Widerspruch kann man auch selber schreiben. Da solltest Du dann eher deien Arzt mit ins Boot holen, denn in de r Regel behauptet die DrV, dass die Wunschklinik nach Assage des sozialmedizinischen Dienstes nicht geeignet sei oder sowas und da musss man dann maedizinisch Gegenargumentieren, da kann die der VDK auch nicht helfen, das sind ja keine Mediziner.
 

Newton

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Du macst die viel zu viel Gedanken um ungelegte Eier. Du weißt doch noch gar nicht, ob die DRV deine Wunschklinik akzeptiert. Und selbst wenn nicht, den Widerspruch kann man auch selber schreiben. Da solltest Du dann eher deien Arzt mit ins Boot holen, denn in de r Regel behauptet die DrV, dass die Wunschklinik nach Assage des sozialmedizinischen Dienstes nicht geeignet sei oder sowas und da musss man dann maedizinisch Gegenargumentieren, da kann die der VDK auch nicht helfen, das sind ja keine Mediziner.
Auf meinen Psychiater kann ich zählen. Der wird mir sicherlich eine Fachärztliche Empfehlung für diese Klinik schreiben, damit es auch passt. Den Widerspruch traue ich mir selber nicht zu. Die DRV ist ein riesiger Apparillo. Was will ich Würstchen da schon alleine ausrichten? Ich bilde mir ein, dass ein VdK ganz anders und besser argumentieren kann als ein juristischer Laie, der ich nun mal bin. Und ja. Du hast Recht. Ich mache mir Gedanken um ungelegte Eier, weil es mir zum einen anganst macht und zu anderen ich versuche alle Optionen zu ergründen, damit ich nicht hilflos dastehe.
 

Kerstin_K

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jetzt machen wir mal einen Schritt nach dem anderen. Und beim Widerspruch bekomst du hier auch Hilfe. So gut wie der VDK krirgrn wir das erst recht hin.
 

Lucky Luke

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Da kann ich mich Kerstin_K nur anschließen!

Und zumal sehe ich es auch so, dass du - als juristischer Laie - deinen Widerspruch ohne weiteres OHNE juristische "Phrasendrescherei" formulieren kannst bzw. sollst.

Könnte mir sehr gut vorstellen, dass manches Gericht sich über den Pseudo-Juristenslang von "Normalsterblichen", die meinen, dass sie damit besonders eloquent und gebildet rüberkommen, halb totlacht.....

Deshalb - zunächst mal gelassen abwarten und 🍵trinken... Dass dein Psychiater hinter dir steht ist schon sehr viel wert!
 

Doppeloma

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Hallo Newton,

Meine VDK-Erfahrungen sind auch eher negativ und die habe ich nicht "im ländlichen" Bereich gesammelt, sondern im Berliner "Ballungsgebiet" und im direkt angrenzenden "Speckgürtel" ...
Wenn ich Hilfe brauchte gab es meist wochenlange Wartezeiten auf Termine, dann habe ich meine Widersprüche (z.B. gegen versuchte vorzeitige Aussteuerung durch die KK z.B.) selber formuliert und dort nur noch (aus "Kulanz" zwischen "Tür und Angel") gegenlesen lassen.

Man meinte das sei sehr gut geschrieben aber ich solle mir keine Hoffnungen machen damit was zu erreichen ... Vielen Dank VDK ...aber die Abbuchung der Beiträge (jeweils im Januar) klappte immer perfekt und pünktlich.

Mein fundierter Widerspruch bei der KK wurde allerdings viel ernster genommen, als der VDK sich das vorgestellt hatte und die "versuchte vorzeitige Aussteuerung" also doch (von mir ganz alleine) damit verhindert. :icon_daumen:

Die versprechen ganz viel (am Telefon und bei noch "unverbindlicher" Beratung) bis man die Beitritts-Erklärung unterschrieben hat und inzwischen sind (häufig) wenigstens 2 volle Jahresbeiträge zu zahlen, ehe die in Sozial-Streitigkeiten überhaupt einen Finger krumm machen wollen.
Zudem bekommt man oft sehr wenig Informationen zum Verlauf der eigenen Verfahren, wenn der VDK damit beauftragt wurde, es ist und bleibt aber immer noch DEIN Verfahren ...

Meine EM-Rente wurde damals noch über den Verein beantragt und der Ablehnungs-Bescheid der DRV dazu lag fast 3 Wochen bei denen rum, ehe ich den überhaupt mal selber lesen konnte ...
Da hatte ich schon eine Anfrage meiner KK bekommen, ob ich Widerspruch dagegen einlegen werde ???

Na-Ja, der VDK wollte da nicht so recht ran (mein Reha-Bericht war zu "positiv" gewesen für eine "leichte" EM-Rente vermute ich mal), da habe ich selbst erst mal "fristwahrend" Widerspruch bei der DRV eingelegt, ich wusste ja schon wie man das macht.
Dann habe ich mir ganz in Ruhe einen Anwalt dafür gesucht und gefunden, der mich dann auch bis über die Klage zuverlässig begleitet hat ... am Gericht wurde mir dann doch die EM-Rente zugesprochen.
Aus dem VDK war ich inzwischen lange wieder ausgetreten, was die sonst (angeblich) konnten, das konnte ich ja offenbar auch alleine ganz gut oder sogar besser ... :icon_hihi:

Ich habe keine RSV und habe wegen meinem Krankengeld keinen Anspruch auf BRH. Ich müsste dies also aus eigener Tasche zahlen.
Eine Erstberatung im Sozialrecht ist gar nicht so teuer (um die 150 €) und für dein Klinik-Wahlrecht (bei der Reha-Antragstellung brauchst du keine Rechtsberatung.
Dir wurde doch hier schon beschrieben wie man das beantragt, eigentlich müsste es auf den Reha-Anträgen (der DRV) ein Feld dafür geben, die werden schon wissen warum es das nicht gibt. :icon_kratz:

Die wollen ja auch ihre weniger beliebten Reha-Kliniken belegen können ... , viele Antragsteller wissen gar nicht, dass sie wählen könnten, also nehmen sie was kommt wenn die Reha bewilligt wurde ...
"Tackere" (mit einem Klammeraffen, damit das nicht "verloren" gehen kann) einen Zettel mit an den Antrag, wo deine "Wunschkliniken" (wenigstens 2 sollten es sein) drauf stehen = FERTIG
Wenn man das ablehnt ist eben Widerspruch fällig, dabei bekommst du auch hier "kostenfreie" Hilfe und dein Text oben ist ja gar nicht so verkehrt dafür.
Du solltest aber IMMER nur Begründungen schreiben / übernehmen, die du auch selber inhaltlich verstehen kannst ... es ist und bleibt DEIN Widerspruchstext, der dann an die DRV gehen wird.

Eine RSV hatte ich im Leben noch nie und die werfen dich auch ganz schnell wieder raus wenn du zu kostenintensiv wirst und danach wird dich auch KEINE andere RSV mehr haben wollen ... :icon_evil:

Da ist ein VdK mit widerspruch für 30 Euro und Klage für 50 Euro weitaus erträglicher.
Du solltest dir also sehr genau überlegen was es dir wert wäre, am Ende zu deinem RECHT kommen zu können und da ist Sparsamkeit am falschen Ende meist keine gute Entscheidung ...
Ich war (leider) schon in Hartz 4 zu der Zeit (nur wegen der Renten-Ablehnung (n)), da bekam ich Beratungshilfe und später auch problemlos PKH bewilligt vom Gericht ... so hat mich das ganze EM-Renten-Verfahren insgesamt 10 € gekostet (es dauerte knapp 3 Jahre vom Antrag bis zur Entscheidung am Gericht).

Wobei man hier nicht die Expertise eines Fachanwalts hat. Ich weiß garnicht. Arbeiten im VdK auch Anwälte oder wie machen die das bei Widerspruchs- und Klageverfahren? Outsourcen die das an Anwälte mit denen die zusammen arbeiten?
Von welchen "Expertisen" schreibst du hier, du willst doch kein Auto oder ein Gemälde begutachten lassen ...

Du brauchst einen Anwalt der einfach hinter DIR und deinen Interessen steht auch wenn es absehbar schwierig werden könnte ... für die (gesundheitlichen) "Expertisen" wären dann medizinische Gutachter erforderlich, Anwälte sind ja auch keine Ärzte ...:icon_evil:

Die Organisation beim VDK mag da unterschiedlich sein, das wirst du meist nie genau erfahren, ob das ein richtiger Anwalt ist und wie der sich mal spezialisiert haben könnte, die versuchen auch gerne Anwälte zu nutzen, die ein Mitglied über eine RSV bekommen könnte ... denke dir selber dein Teil dazu für wie "seriös" (und "sozial") man so was ansehen kann.

Dann zahlst diu nämlich doppelt (für den VDK UND für deine RSV) so ist das auch nicht gedacht ...

Mein Anwalt hatte bis dahin vorrangig Familienrecht und Vertragsrecht gemacht aber auch schon Fälle von EM-Rente im Sozialrecht vertreten ... es hat "gepasst" bei uns und das ist manchmal wichtiger, als eine zu enge "Spezialisierung" auf einem bestimmten Rechtsgebiet.

Auch wer Fachanwalt für Sozialrecht ist (lt. Kanzleitafel) muss nicht auf allen (immerhin 12 verschiedenen und jeweils sehr komplizierten) sozialrechtlichen Gebieten wirklich gut sein, man sollte auch einen Anwalt IMMER nach Erfahrungen / Erfolgen in ähnlichen Rechts-Fällen (wie dem Eigenen gerade) fragen, ehe man verbindlich sein Mandat erteilt.

MfG Doppeloma
 

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Doppeloma meinte:
Dir wurde doch hier schon beschrieben wie man das beantragt, eigentlich müsste es auf den Reha-Anträgen (der DRV) ein Feld dafür geben, die werden schon wissen warum es das nicht gibt. :icon_kratz:
Natürlich habe ich mir das Antragsformular angesehen und dort kann man durch Ankreuzen wählen zwischen "stationär" und "ambulant". Das ist ja soweit auch ganz schon. Nur hat mich das Telefonat mit der Hotline der DRV selbst verunsichert, als mir die Dame sagte, dass man zwar seine Wünsche äußern dürfe, es aber letztendlich vom MD der DRV abhänge, ob man dies bewilligt oder nicht doch eine andere Klinik als zielführender erachtet.
Du solltest dir also sehr genau überlegen was es dir wert wäre, am Ende zu deinem RECHT kommen zu können und da ist Sparsamkeit am falschen Ende meist keine gute Entscheidung ...
Natürlich will ich zu meinem Recht kommen, nämlich diese Zwangsreha in einer von mir ausgesuchten ambulanten Klinik machen, die meine Lebenssituation berücksichtigt. Notfalls würde ich in den sauren Apfel beissen und den Anwalt bezahlen. Auch wenn es viel Geld ist hoffe ich natürlich, dass es so weit nicht kommen muss. Der Anwalt hat mich vor längerer schon mal erfolgreich gegen die BA (nicht Jobcenter) in einer Forderungsangelegenheit vertreten. Er sagte mir damals, dass er in der Stadt einer der wenigen Fachanwälte für SGB II sei. Es macht lt. Webseite ganz global Sozialrecht. Eine Alternative zu dieser Klinik habe ich noch nicht so wirklich. Die sind in meinem Wohngebiet rar gesät. Macht es nach deiner Auffassung Sinn, dass mir mein Psychiater für den Antrag eine Fachärztliche Empfehlung für meine Klinik schreibt, was ich dann dem Antrag beifüge?

NACHTRAG
So. Ich habe gerade meinen Nachbarn angetroffen. Er ist tatsächlich Mitglied im VdK. Leider kann er mir hinsichtlich der Rechtsabteilung nichts sagen, weil er sie zum Glück noch nie in Anspruch nehmen musste. Da er selbst keine RSV hat ist er damals aus diesem Grunde beigetreten, um im Falle des Falles Rechtsschutz durch den VdK zu haben. Was das also angeht, konnte ich nichts in Erfahrung bringen und kann mich lediglich auf Google-Rezensionen stützen, die schätzungsweise 80 zu 20 für den VdK ausfallen.
 
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Kerstin_K

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Nur hat mich das Telefonat mit der Hotline der DRV selbst verunsichert, als mir die Dame sagte, dass man zwar seine Wünsche äußern dürfe, es aber letztendlich vom MD der DRV abhänge, ob man dies bewilligt oder nicht doch eine andere Klinik als zielführender erachtet.
Vergiss das Gequatsche am Telefon. Ja, der Sozialmedizinische Dienst wird sic das anschauen und sich dazu äussern, ob die Klinik passend ist oder nicht. Genau deshalb sollst du ja den Bescheid der DRV abwarten. Wenn dann da drinnsteht, dass deine Wunschkinik nach Aussage des eozialmedizinischen Dienstes nicht passt, dann fordert man diese Stellungahme an. Und dann war es zum Beispiel bei meiner Bekannten so, dass das da gar nicht drinstand. war frei erfunden vom SB. Und selbst wenn das dann da drinsteht, kannst Du dann mit Hilfe deines Arztes gegenargumentieren.
Macht es nach deiner Auffassung Sinn, dass mir mein Psychiater für den Antrag eine Fachärztliche Empfehlung für meine Klinik schreibt, was ich dann dem Antrag beifüge?
Nein, das hatten wir doch schon, jetzt noch nicht. Beware dir diese Munition für de Widerspruch auf.
 
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