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Martin Behrsing

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#1
B E R L I N - Nur weil sich ein unheilvoller Vorgang in regelmäßigen Abständen wiederholt, verliert er nicht an Gefährlichkeit: Gewohnheitswähler schädigen aus vordergründig ehrenhaften Motiven die Demokratie. Dagegen leisten bewusste Nichtwähler einen völlig verkannten Beitrag zur Modernisierung. Wir müssen ihnen moralisch den Rücken stärken[FONT=verdana,geneva].[/FONT]

[FONT=verdana,geneva]Alle vier Jahre verfallen moderne Individualisten für kurze Zeit dem Herdentrieb – bei anstehenden Wahlen. Wider bessere Einsicht beteiligen sie sich an der erneuten Legitimation überholter und schädlicher politischer Strukturen. Die Vernunft scheint außer Kraft gesetzt, längst erlangte Gewissheiten dem vorübergehenden Vergessen preisgegeben. Vor allem die Massenmedien, die ansonsten sämtliche Mängel des politischen Systems aufdecken, setzen die Bürger unter großen normativen Druck, einem überholten Ritual zu folgen. Dieser moralische Zwang ist allerdings kaum mehr mit rationalen Argumenten begründbar und dient lediglich der Wahrung von Besitzständen. Aus Sicht der Betroffenen verständlich - für eine funktionierende Zivilgesellschaft jedoch nicht hinnehmbar. [/FONT]


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Rote Socke

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#2
Wer nicht wählen geht ist mit dem momentanem System einverstanden.
 

Hans3333

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#3
hallo
wer nicht wählen geht wrd in einer demokratie nichts aber auch gar nichts zum besseren hin verändern.
wenn dagegen alle menschen die mit dem herrschenden neoliberalen system nicht einverstanden sind wählen gehen würden könnte viel erreicht werden.
 

a f a

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#4
Wer nicht wählen geht ist mit dem momentanem System einverstanden.
Hört, hört,

wann ist denn jemals durch eine Wahl ein "System" verändert worden ?
Kann mich gerade an kein Beispiel erinnern.:icon_kinn:


Gruss
Norbert

Freiheit, Gleichheit, Solidarität
 

Hutter

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#5
Hört, hört,

wann ist denn jemals durch eine Wahl ein "System" verändert worden ?
Kann mich gerade an kein Beispiel erinnern.
Vielleicht will ja die Mehrheit in diesem Land gar keinen Wechsel des gesamten Systems, sondern lediglich ein paar Korrekturen? Schon mal darüber nachgedacht?

Vielleicht sind auch die Ziele, für die Du Dich stark machst in den Augen der anderen Menschen gar nicht so wichtig, wie Du glaubst.
 
E

ExitUser

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#6
Nur weil sich ein unheilvoller Vorgang in regelmäßigen Abständen wiederholt, verliert er nicht an Gefährlichkeit: Gewohnheitswähler schädigen aus vordergründig ehrenhaften Motiven die Demokratie. Dagegen leisten bewusste Nichtwähler einen völlig verkannten Beitrag zur Modernisierung. Wir müssen ihnen moralisch den Rücken stärken.
was für ein Schwachsinn!

Nicht etwa das die BürgerInnen wählen gehen halte ich für gefährlich, Nein - diesen Aufruf halte ich für ausgesprochen dumm und gefährlich!
Könnte auch ein Aufruf von z.B. NPD und CDU sein, denn solche Parteien profitieren enorm von Nichtwählern, siehe z.b. Bayern, Dort gingen zuletzt nur noch die Hälfte der Wahlberechtigten wählen, weil sie "Modernisieren" wollten?!
Und die CSU regiert mit absoluter Mehrheit, das ist das Ergebnis davon ...

Das mindeste wäre ja wenigstens zum ungültig wählen aufzurufen, dann wäre zumindestens klar, dass diese Menschen sich nicht durch diese Parteien vertreten fühlen

Aber soo?

Und sonst über die Zeit sieht und hört Mensch von denen nix von Aktionen, wie sie es denn gerne hätten

Wirklich, das ist Schwachsinn und gefährlich, so ändert sich das System mit Sicherheit nicht
 

sickness

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#7
da kann ich mich cementwut nur anschliessen. wer nicht wählen geht, oder seinen stimmzettel wenigstens ungültig macht, schenkt den neoliberalen doch nur stimmen, die sie brauchen. ausgegorener blödsinn...
 

Demosthenes

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#8
Nun... wer nicht wählt, verzichtet damit auf sein Mitbestimmungsrecht... und darf danach nicht meckern wenn ihm was nicht paßt, er hätte ja wählen können.
Das Problem sind aber nicht nur die gefrusteten Nichtwähler, sondern vor allem die gedankenlosen "Kreuzchenmacher", die das ohne Nachzudenken, sondern aus "Tradition" tun.

MMn sollten beide o.g. Fraktionen einfach kein Wahlrecht mehr haben. Dann wird mal endlich Politik mit Verstand betrieben und nicht aus Geohnheit und ähnlichem Schlendrian...
 

Jenie

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#9
Nicht jeder weis das seine stimmenthaltung ein Plus für die anderen ist.

Ich wusste das bis vor kurzem auch noch nicht.

Das man einen WAhlzettel ungültig machen kann wusste ich ebenso nicht wie es auch viele andere nicht wissen.

also wenn ich mit allen Parteien nicht einverstanden bin was für einen Müll sie daher bringen dann kann ich verstehen das manche nicht wählen

Ich kann nur wählen was ich auch möchte oder zum grösstenteil selber vertrete... Alles andere wäre nicht ich!

Man sollte eher viel mehr public machen was viele nicht wissen...

wenn das so stimmt dann sollte möglichst jeder aufgeklärt werden was passiert wenn er garnicht wählt oder seinen stimmzettel nicht ungültig macht!
 

Richardsch

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#10
Ob wir beim Wählen überhaupt eine Wahl haben, lasse ich mal offen.
In ungüligen Stimmzetteln oder einem Wahlboykott sehe ich allerdings auch keinen Sinn. Selbst wenn das ganze Volk hinter dem Boykott stehen würde, dann blieben immer noch die Politiker und Parteimitglieder, die die Wahl entscheiden würden.

Anders wäre es, wenn eine bestimmte Wahlbeteiligung Voraussetzung wäre, um überhaupt gültig zu sein. Da ließe sich dann mit einem Boykott vielleicht was machen.
 
E

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#11
@Jenie
wobei ausdrücklich dazu zusagen ist: ungültig wählen, verändert erstmal nix am Ergebnis

NUR der Unterschied zum nicht Wählen gehen ist der, dass durch das Auszählungsergebnis eben bekannt wird wieviele Menschen sich durch die Parteien nicht vertreten fühlen
 
E

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#12
Sehr seltsam !!!

[FONT=verdana,geneva]Das schlechte Image der Nichtwähler führt zu einer bedenklichen Zunahme des Protestwählens. Statt destruktive radikale Parteien zu unterstützen, obwohl man sich eigentlich nur eine verantwortliche und vernunftgeleitete Politik wünscht, ist es erheblich sinnvoller, ein Zeichen durch Wahlboykott zu setzen. [/FONT]
Ich verstehe den Sinn und Zweck dieser Aktion ganz und gar nicht.
Außer dass das darin proklamierte Verhalten zwar den radikalen Parteien schaden soll ... aber ganz dolle die "etablierten Parteien" unterstützt.

So ein Unfug. Genau das wollen wir ja nicht.

Viele wollen keine SPD/CDU/FDP/Grüne!

Alternativen können nur durch Wählen geschaffen werden.
 

Mario Nette

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#13
Das haben wir sogar in der Schule gelernt, dass Nicht-Wählen einer Stärkung derer gleichkommt, die man u. U. auf gar keinen Fall haben will.

Prinzipiell kann ich mich dem von Cementwut (warum les ich immer: Cemtentwurst?) Geäußerten anschließen. Es ist allerdings eine Spitzfindigkeit. Und am Ende zählt eh nur, wer die meisten Stimmen hat. Und da hat eben das System einen Fehler: Es geht nämlich davon aus, dass sich die Wähler durch mindestens einen Vertreter einbezogen sehen. Der Negativfall kann zwar betrachtet werden - also die Statistik für die Ungültigwähler -, er hat aber keine Konsequenzen.

Mario Nette
 
E

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#14
Ob wir beim Wählen überhaupt eine Wahl haben, lasse ich mal offen.
In ungüligen Stimmzetteln oder einem Wahlboykott sehe ich allerdings auch keinen Sinn. Selbst wenn das ganze Volk hinter dem Boykott stehen würde, dann blieben immer noch die Politiker und Parteimitglieder, die die Wahl entscheiden würden.

Anders wäre es, wenn eine bestimmte Wahlbeteiligung Voraussetzung wäre, um überhaupt gültig zu sein. Da ließe sich dann mit einem Boykott vielleicht was machen.

Das haben die schlauen Wahlgesetzverfasser bereits vor langem geahnt und modelliert.
 

Demosthenes

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#15
Das ist halt das Problem einer Scheindemokratie:

Wenn man die Wahl hat zwischen Scheisse und großer Scheisse, dann soll man die kleinere wählen? Das ist nicht demokratisch...
Richtige Demokratie würde bedeuten:
- wenn die Mehrheit beide (oder alle bei mehreren) Kandidaten für eine Sache ablehnt (also nicht wählt), so sind alle abgelehnt, es müssen neue aufgestellt werden, und dann wird wieder gewählt, und das notfalls so oft bis es eine echte Mehrheit gibt...

Das wäre demokratisch...
 

Richardsch

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#16
Das ist halt das Problem einer Scheindemokratie:

Wenn man die Wahl hat zwischen Scheisse und großer Scheisse, dann soll man die kleinere wählen? Das ist nicht demokratisch...
Richtige Demokratie würde bedeuten:
- wenn die Mehrheit beide (oder alle bei mehreren) Kandidaten für eine Sache ablehnt (also nicht wählt), so sind alle abgelehnt, es müssen neue aufgestellt werden, und dann wird wieder gewählt, und das notfalls so oft bis es eine echte Mehrheit gibt...

Das wäre demokratisch...
So sehe ich das auch. Wie sähe es denn in dieser Hinsicht mit einer Petition aus. Hätte die überhaupt noch Erfolg?
 

Hutter

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#17

Jenie

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#18
Ich verstehe dich aktion auch nicht. Auch verstehe ich nicht warum sie hier reingestellt wurde. Den das wäre genau das was wir ja nicht haben wollen.

also wählen gehen ---

Wenn am kommenden Sonntag in Hessen gewählt würde, könnten CDU und FDP mit einer Mehrheit rechnen. Das ergibt eine neue Umfrage von Infratest dimap. Die SPD kann allerdings weiter aufholen, die Grünen verlieren leicht. Die Linke scheitert an der Fünfprozenthürde.
Wird schon gelogen ? oder wäre das wirklich der fall. Ich kenne sehr viele die Links wählen möchten aber nicht so viele die sich zu CDu usw. bekennen
anscheinend gibts doch noch genug
 

Heiko1961

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#19
[FONT=verdana,geneva]ist es erheblich sinnvoller, ein Zeichen durch Wahlboykott zu setzen.[/FONT]
Auch aus dem Artikel.
Ich dachte, das ELO steht im Allgemeinen dafür, das nicht wählen der falsche Weg ist. Warum dann dieser Artikel hier? :icon_kinn:
 

Hutter

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#20
Ich dachte, das ELO steht im Allgemeinen dafür, das nicht wählen der falsche Weg ist. Warum dann dieser Artikel hier?
Nichtwähler sind doch wie kleine, störrische Kinder: "Ich spiele nicht mit euch, Ihr seid böse zu mir. Bäh!"
 

Richardsch

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#21
Auch aus dem Artikel.
Ich dachte, das ELO steht im Allgemeinen dafür, das nicht wählen der falsche Weg ist. Warum dann dieser Artikel hier? :icon_kinn:
Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob nur der Film oder die ganze Sache eine Satire ist und genau das Gegenteil, also zur Wahl gehen, bewirken soll.
 

Martin Behrsing

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#22
Auch aus dem Artikel.
Ich dachte, das ELO steht im Allgemeinen dafür, das nicht wählen der falsche Weg ist. Warum dann dieser Artikel hier? :icon_kinn:
Du solltest Doch eigentlich wissen, dass alle Artiekl von PR-SOZIAL hier automatisch erscheinen?
Artikel bei PR-SOZIAL müssen ja nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wiederspiegeln, dafür ist PR-SOZIAL ein offenes Presseportal. Außer Artikel die Werbung, Nazikram, ausländerfeindlich oder sexistisch sind werden nicht veröffentlicht. Ebenso wird Werbung für den Neoliberalismus ebenfalls nicht veröffentlicht. Aber warum erzähl ich dir das, du bist nun lange genug dabei, um es zu wissen.
 

Heiko1961

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#23
Du solltest Doch eigentlich wissen, dass alle Artiekl von PR-SOZIAL hier automatisch erscheinen?
Artikel bei PR-SOZIAL müssen ja nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wiederspiegeln, dafür ist PR-SOZIAL ein offenes Presseportal. Außer Artikel die Werbung, Nazikram, ausländerfeindlich oder sexistisch sind werden nicht veröffentlicht. Ebenso wird Werbung für den Neoliberalismus ebenfalls nicht veröffentlicht. Aber warum erzähl ich dir das, du bist nun lange genug dabei, um es zu wissen.
Ich weiß es, aber andere könnten denken, der Artikel spiegelt unsere Meinung wieder.:wink: Das siehst du doch an den Beiträgen hier. Z.B.,
afa sagte :
Hört, hört,

wann ist denn jemals durch eine Wahl ein "System" verändert worden ?
Kann mich gerade an kein Beispiel erinnern.



Gruss
Norbert


Mehr wollte ich damit nicht sagen.
 

egjowe

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#24
@Jenie
wobei ausdrücklich dazu zusagen ist: ungültig wählen, verändert erstmal nix am Ergebnis

NUR der Unterschied zum nicht Wählen gehen ist der, dass durch das Auszählungsergebnis eben bekannt wird wieviele Menschen sich durch die Parteien nicht vertreten fühlen
es verhält sich doch genau umgekehrt.

ein vorsätzlich ungültig gemachter stimmzettel wird von dem,
der ausversehen (aus unkenntnis) ungültig gemacht wurde,
nicht unterschieden werden.
also ab in den gleichen topf ohne differenzierung.

wer nicht wählt, bringt damit zwar seine unzufriedenheit mit dem bestehenden zum ausdruck,
aber hilft denjenigen parteien, die ihre gewohnheitsmäßigen stammwähler am besten mobilisieren können.
stärkt damit ebenfalls die radikalen strömungen, denn die werden bestimmt wählen.
für diese gilt dann:
je niedriger die wahlbeteiligung, desto größer der prozentuale anteil.

einen aufruf zum wahlboykott halte ich daher für undemokratischen unsinn.
 

redwitch

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#26
einen aufruf zum wahlboykott halte ich daher für undemokratischen unsinn
also, undemokratisch ist das nicht, zumindest solange niemand dazu gezwungen wird

und ein politisches System ist erst dann demokratisch, wenn die Bevölkerung über die ledigliche Teilnahme an Wahlen hinaus Möglichkeiten hat, an der tatsächlichen politischen Willensbildung teilzunehmen, in welcher Form auch immer - und ein echtes demokratisches System gründet mE nicht im Politischen an sich, sondern im Sozialen und in der Wirtschaft, die also zunächst demokratisiert werden sollten.

den Aufruf halte ich auch für bedenklich und wundere mich, dass das elo das in dieser Form vertritt. Als Form des Protestes hätte solch eine Aktion nur Sinn, wenn die überwätigende Mehrheit der Menschen teilnehmen und es nicht nur bei dieser Aktion belassen würde. Im anderen so genannten Demokratien liegt die Wahlbeteiligung oft unter der 30-40% Grenze (besonders im ehemaligen Ostblock). Das hat an den Herrschaftverhltnissen nichts geändert, ganz im Gegenteil: Es werden die bestehenden Kräfteverhältnisse zementiert.

'radikale Strömungen'? - sind denn die etabilierten Vertreter der Einheitspartei CDU/CSU/SPD/FDP/Grüne denn nicht radikal?
 

Hutter

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#27
Im anderen so genannten Demokratien liegt die Wahlbeteiligung oft unter der 30-40% Grenze (besonders im ehemaligen Ostblock). Das hat an den Herrschaftverhltnissen nichts geändert, ganz im Gegenteil: Es werden die bestehenden Kräfteverhältnisse zementiert.
Nur weil einem ein Wahlergebnis persönlich nicht in den Kram passt, ist es nicht korrekt, das Wählen an sich als sinnlos abzukanzeln.
 

redwitch

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#28
Nur weil einem ein Wahlergebnis persönlich nicht in den Kram passt, ist es nicht korrekt, das Wählen an sich als sinnlos abzukanzeln.
hmm.. wer hat das denn wieder behauptet? erstmal lesen, dann zumindest zu begreifen versuchen, dann antworten
 

Hexe45

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#29
ich halte ja nicht wählen zu gehen auch nicht für eine gute Lösung.
Damit wähle ich ja indirekt den Wahlgewinner.
Aber ich I´m so sorry ich wüßte im Mom absolut nicht wem ich wähel soll.
SPD ist unten durch, CDu auch, Die Grünen, na ja es reicht nicht einen Metzger auszusortieren .
Und die Linken, ich weiß nicht, da gibts Oscar Lafontaine, ich erinnere mich noch gut an seine Worte kurz vor dem Zerwürfnis mit der SPD die da so anders waren als heute.
Die Arbeitslosen sollen sich da warm anziehen usw, es waren wenig schmeichelhafte Worte über sozial schwache die er da von sich gab.
Und auch an der Basis, wenn ich da @ Rounds vor Haß triefende Worte gegen die Raucher so lese, kommen mir aber starke Zweifel ob so ein Mann meine Interessen vertreten könnte.
I´m so sorry aber ich weiß es einfach nicht wer für HartzIvler oder solche die dem Albtraum entkommen sind und jederzeit wieder dort landen können, wählbar wäre.
Lieber Gruß
Hexe
 

Hutter

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#30
I´m so sorry aber ich weiß es einfach nicht wer für HartzIvler oder solche die dem Albtraum entkommen sind und jederzeit wieder dort landen können, wählbar wäre.
Warum gibt's eigentlich keine Hartz-IV-Partei? Die muß ja nicht so heißen. Vielleicht "Partei der Sozialen Gerechtigkeit" (PSG). Genügend Wählerpotenzial müsste doch vorhanden sein, oder?
 

egjowe

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#31
@ redwitch

'radikale Strömungen'? - sind denn die etabilierten Vertreter der Einheitspartei
CDU/CSU/SPD/FDP/Grüne denn nicht radikal?
deshalb "strömungen" und nicht "parteien".
 

Arania

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#32
Warum gibt's eigentlich keine Hartz-IV-Partei? Die muß ja nicht so heißen. Vielleicht "Partei der Sozialen Gerechtigkeit" (PSG). Genügend Wählerpotenzial müsste doch vorhanden sein, oder?
gibt es alles schon, mal guggeln:wink:
 
E

ExitUser

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#33
Sehe ich auch so ...

Außerdem hat dies enormen Einfluß auf die Wahlkampfgelder für Parteien.
Hier hat der Wähler auch "mal" Einfluss auf die Verteilung.

Also ran an die Urne.
Jeder, der hier schreibt und vor allem "motzt", hat die verdammte Pflicht zu wählen. Jeder "Fatalist" kann sich hier selber beweisen, dass Wahl schon etwas bewegt.

:icon_exclaim: Glaubt mir, die großen Parteien fürchten nichts mehr als eine hohe Wahlbeteiligung !!!
W a r u m ? - Weil mit jeder gültigen Stimme, die einer anderen Partei zufließt der pozentuale Anteil aller abgegebenen Stimmen ins Verhältnis gesetzt wird.
Vereinfacht - von 1.000 möglichen Stimmen wählen 200 die CDU - der Rest, 800, wählt nicht.
Die CDU hat 100%.
Von 1.000 möglichen Stimmen wählen 250 die CDU - 200 SPD - 100 FDP - 400 Arbeitslose DieLinke - 50 andere.
Die CDU hat 25% - SPD 20% - FDP 10% - DieLinke 40% ... alles wird "relativ" gut.


Also verpasst ihnen einen Denkzettel !
 
E

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#34
Irgendeine kleine Partei wählen....ist fast schnurz, welche. Und wenns die "Partei der Krümelschnipper" ist.
Ansonsten überlässt man den Grossen Parteien das Feld.
CDU, CSU, SPD, FDP, DieGrünen, DieLinken....alles Käse.
 
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#36
Das "Nicht-wählen" wäre definitiv fatal und nur ein dummer Mensch würde sowas tun. Ganz krasses Beispiel: Keiner geht wählen, nur Rudi der Rechte gibt seine Stimme der NPD - und da haben wir den Salat. Wer das nicht versteht ist selbst dran schuld. Also stenmmt Euch mit einer Stimme gegen die "Volksparteien" oder macht den Wahlzettel ungültig, nur so könnt Ihr etwas tun, um Eurer Stimme Gehör zu verschaffen.
 

redwitch

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#40
was is denn mit Flegel los?
der unterschlägt die LTW in Niedersachsen und die Kommunalwahl in Bayern
warum sollte ein flegel frei von Fehlern sein? Er hats voll vergessen

LG
 

egjowe

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#41
.....oder macht den Wahlzettel ungültig, nur so könnt Ihr etwas tun, um Eurer Stimme Gehör zu verschaffen.
mit ungültig bewirkst du das gleiche, als wenn du zu hause bleibst.

zur berechnung des prozentualen anteils werden nur die gültigen der abgegeben stimmzettel berücksichtigt.
sie sind die 100%.
 

sickness

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#42
nicht wählen ist die schlechteste lösung. besser irgendwas wählen gehen. meinetwegen piratenpartei oder die partei der bibeltreuen christen. die dürfen ja eigentlich nicht lügen, oder?
 

Demosthenes

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#44
ROFL... das kannst du ja wohl nicht ernst meinen. Dann kannste eher noch die APPD wählen, wenn dir einige ernstzunehmende Alternativen - wie die LINKE - nicht zusagen...

Hauptsache das faschistoide Nazigeschmeiß verreckt vor der 5% Hürde!!!
 

sickness

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#45
mir persönlich sagen die linken schon zu, weswegen ich sie auch mit sicherheit wählen werde. ich dachte nur, so als anreiz für unentschlossene, die die linke nicht wählen wollen. und da fiel mir halt ein, dass es die bibeltreuen christen gibt. und wenn sie bibeltreu sind, dürfen sie ja nunmal nicht lügen...*fg*
 
E

ExitUser

Gast
#46
Jojooo

mir persönlich sagen die linken schon zu, weswegen ich sie auch mit sicherheit wählen werde. ich dachte nur, so als anreiz für unentschlossene, die die linke nicht wählen wollen. und da fiel mir halt ein, dass es die bibeltreuen christen gibt. und wenn sie bibeltreu sind, dürfen sie ja nunmal nicht lügen...*fg*
:biggrin: ... nicht lügen heißt aber noch lange nicht, dass sie dann auch die Wahrheit sagen.
 

ludo.k

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#47
Bundeszentrale für politische Bildung

Vom Veranstalter des Termins am 26.01. war zu erfahren, dass auch ein Vertreter der Bundeszentrale für politische Bildung eingeladen wurde.
Die machen radikal Werbung für die Stimmenabgabe. Beispielsweise ist deren `Wahlomat´ nicht so programmiert, dass als Wahlempfehlung auch `Nichtwahl´ herauskommen könnte, selbst wenn die vorher gegebenen Antworten dies eigentlich nahelegen würden. Ist zumindest meine Erfahrung.
 

Arania

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#48
Würde wohl auch keinen Sinn machen einen Wahlomat aufzustellen der die Nichtwählerstimmen zählt, der soll doch zur Wahlentscheidung dienen und nicht zur Nichtwahlentscheidung:icon_rolleyes:
 
E

ExitUser

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#49
Hört, hört,

wann ist denn jemals durch eine Wahl ein "System" verändert worden ?
Kann mich gerade an kein Beispiel erinnern.:icon_kinn:


Gruss
Norbert

Freiheit, Gleichheit, Solidarität
Bisher der beste Beitrag in diesem Topic!

Denn:

Geht man wählen, wählt man nicht richtig, weils keine Partei gibt, die man wählen möchte/sollte...
und tut mans nicht, um nichts wählen zu müssen, das man nicht will, ist auch nicht richtig!

Wie man es macht macht man es verkehrt...
 

HartzDieter

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#51
Hört, hört,

wann ist denn jemals durch eine Wahl ein "System" verändert worden ?
Kann mich gerade an kein Beispiel erinnern.:icon_kinn:


Gruss
Norbert

Freiheit, Gleichheit, Solidarität
Venezuela, vielleicht?!!? Oder auch nicht?!!?
 

MrsNorris

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#52
Leute, machen wir uns doch nix vor.
Selbst wenn die gesamte Bevölkerungnicht nicht wählt oder ungültig wählen würde, würde das nix ändern.
Unsere machthungrigen Politiker würden mit Hilfe der gleichgeschalteten Medien es schon so deixeln, daß niemand was von diesem Debakel erfährt und die Diktatur bestehen bleibt.
Wir brauchen die Revolution! Das ist nur die logische Konsequenz.
 

a f a

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#53
Wir brauchen die Revolution! Das ist nur die logische Konsequenz.
Na, sag ich doch.:wink:


Gruss
Norbert

Freiheit, Gleichheit, Solidarität
 

MrsNorris

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#56
Wo das Potenzial steckt, Dopa?
Wenn Du das meintest, kann ich Dir sagen, wo es steckt:
Bei Hartz4-Empfängern, Niedriglöhner, Rentnern, Obdachlosen, Behinderte, Jugendliche ohne Perspektive, Leute, die um ihren Job bangen, Leute, die sich noch Gedanken machen...und es nicht mit ansehen wollen, wie ein Land und ein ganzes Volk kaputt gemacht werden!
 

Dopamin

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#57
MrsNorris,

dort steckt theoretisch Potential, die Erfahrung sollte Dir gezeigt haben, was an Potential tatsächlich vorhanden ist...

Mit theoretischem Potential hat noch keiner eine Revolution zum Laufen bekommen...

Dopamin
 

MrsNorris

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#58
MrsNorris,

dort steckt theoretisch Potential, die Erfahrung sollte Dir gezeigt haben, was an Potential tatsächlich vorhanden ist...

Mit theoretischem Potential hat noch keiner eine Revolution zum Laufen bekommen...

Dopamin
Damit geb ich Dir recht. Was wir brauchen, ist einen neuen Rudi Dutschke (er darf auch weiblich sein:icon_wink:).
Oder wie könnte Deiner Meinung die theoretische zu einer praktischen werden?
 

Dopamin

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#59
Brauchen wir wirklich jemandem, dem man hinterherlaufen kann? Schafft es denn keiner eine kleine Revolution für sich anzuzetteln? Bei sich anfangen und andere dazu bewegen ähnlich widerborstig zu sein?

Wenn die Frage eins mit JA beantwortet werden muss, schade eigentlich...

Dopamin
 

MrsNorris

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#60
Brauchen wir wirklich jemandem, dem man hinterherlaufen kann? Schafft es denn keiner eine kleine Revolution für sich anzuzetteln? Bei sich anfangen und andere dazu bewegen ähnlich widerborstig zu sein?

Wenn die Frage eins mit JA beantwortet werden muss, schade eigentlich...

Dopamin
Jede Revolution hatte ihre Anführer! Der Mensch ist nun mal ein Rudeltier. Das ist eine traurige, historisch belegte Tatsache.
Mit Eigenbrötlerei kommt man doch nicht weiter! Dann lieber Leute haben, die sich das zutrauen!
Nur: Wo sind diese Leute?
 

MrsNorris

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#61
Ich meine, allein die Tatsache, daß man, wenn man sein freies Gedankengut öffentlich verbreitet, man gleich mit ner Anzeige rechnen muss wegen Volksverhetzung, spricht doch dafür, wie dringend eine Revolution benötigt wird!
 

Dopamin

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#62
Die warten alle darauf dass sich einer an die Spitze setzt? Ich wage das zu bezweifeln, ich bin in der Geschichte es Dutschke nicht fit, aber ich bezweifle mal ganz stark, dass sein Plan von Anfang an so aussah, dass er genau gplant hat die Rolle zu übernehmen, die er letzlich innehatte, aber wer weiss...

Warten wir noch ein Weilchen...

Dopamin
 

MrsNorris

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#63
Die warten alle darauf dass sich einer an die Spitze setzt? Ich wage das zu bezweifeln, ich bin in der Geschichte es Dutschke nicht fit, aber ich bezweifle mal ganz stark, dass sein Plan von Anfang an so aussah, dass er genau gplant hat die Rolle zu übernehmen, die er letzlich innehatte, aber wer weiss...

Warten wir noch ein Weilchen...

Dopamin

Ich red auch nicht davon, daß diese Leute sich freiwillig melden...Solche Leute kommen da eher zufällig rein, denk ich. Aber guck dich doch mal in der Weltgeschichte um. Die ganzen Aufstände und Revolutionen hatten Leute, die die Massen mobilisiert haben und mitreissen konnten. Fing schon bei Jesus an.
 

Dopamin

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#64
So traurig es ist, damals gabs noch kein Internet zum "Dampf ablassen"...

Dieser Eindruck drängt sich mir manchmal auf...

Dopamin
 

MrsNorris

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#65
Aber es gibt doch genug Leute, die auch so Dampf ablassen. Also ich kenn keinen, der, egal in welcher Situation er ist, nicht am motzen ist. Aber ich glaub, die Leute haben Angst, der Erste zu sein, der nicht nur redet, sondern auch macht.
 

Dopamin

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#66
MrsNorris,

wie oft habe ich gesagt, nicht jammern, TUN ist tango, und was kam als Reaktion?

Sicher, das kann nicht jeder auf Anhieb, aber das lässt sich lernen, WENN man denn will, Schritt für Schritt...

Dopamin
 

Heiko1961

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#67
So traurig es ist, damals gabs noch kein Internet zum "Dampf ablassen"...

Dieser Eindruck drängt sich mir manchmal auf...

Dopamin
Und bei dir habe ich den Eindruck, du wärst die/der richtige Spartakus aber keiner lässt dich. Werfe du doch den ersten Stein. Aber nein, du bist ja Einzelkämpfer. :icon_pfeiff:

afa sagte :
Zitat:
Wir brauchen die Revolution! Das ist nur die logische Konsequenz.
Na, sag ich doch.:wink:


Gruss
Norbert
Vorsicht, könnte als Volksverhetzung aufgefasst werden. :icon_evil:
 

MrsNorris

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#68
Ich rede davon, daß die meisten Leute sich aber nicht trauen, so einen Schritt zu machen! Und deswegen brauchen sie Leute, die sie mobilisieren! Der deutsche Michel ist zu bequem, um allein auf zu stehen!
Und im Sinne einer Veränderung müssten doch falsche Eitelkeiten mal beendet werden!
 

a f a

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#69
Vorsicht, könnte als Volksverhetzung aufgefasst werden.
Ach,

ich bin auf jeden Fall für eine freiheitlich-demokratische Grundordnung, aber die muss ja erst einmal erstritten werden.:icon_twisted:

Gruss
Norbert

Her mit dem schönen Leben
 

Dopamin

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#70
Und bei dir habe ich den Eindruck, du wärst die/der richtige Spartakus aber keiner lässt dich. Werfe du doch den ersten Stein. Aber nein, du bist ja Einzelkämpfer. :icon_pfeiff:
Heiko,

schade dass sich Dir dieser Eindruck aufdrängt...

MEINE Schlachten werde ich alleine (ok auch mit meinem Anwalt) austragen, hier mit dem JobCenter, ich glaube nicht, dass es ein Problem für jemanden darstellt.

Und ich werfe meine Steine, keine Sorge, ich werfe sie in Absprache mit anderen, soll ja etwas bewegen, und nein, ich werde diese Projekte hier nicht breittreten ich weiss ja, was mir dann passieren könnte :icon_hihi:

Dopamin
 
E

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#71
Ob wir beim Wählen überhaupt eine Wahl haben, lasse ich mal offen.
In ungüligen Stimmzetteln oder einem Wahlboykott sehe ich allerdings auch keinen Sinn.....
Dahinter steckt zumindest der Sinn, dass diese Stimme niemandem dient und auch keine Partei dafür Geld bekommt.

An jeder nicht abgegebenen Stimme verdienen die "etablierten" Parteien. Da, wie schon mehrfach geschrieben, nur die abgegebenen Stimmen zur Wahl zählen und auf deren Gesamtheit die Mehrheiten berechnet werden. Eine ungültige Stimme kann weder dem einen noch dem anderen zugerechnet werden.
 

MrsNorris

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#72
Jedenfalls brauchen wir solche Leute, und es gibt auch durchaus dafür mögliche Kandidaten, die intelektuell und bekannt genug sind.
 

B. Trueger

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#73
Oh, hier plant man den Aufstand? Also, ihr dürft dabei nicht vergessen, demokratisch abzustimmen, wer:

die Federn auf dem Helm trägt
die Brote schmiert
Attacke ruft
Spendengelder sammelt, um zum vereinbarten Treffpunkt zu kommen
die Planung des Plans und auch Plan B plant
Pressemitteilung ausgibt
Anfragen bei der zuständigen ARGEn, den Hausarrest vorübergehend aufzuheben, stellt.


Wohl dann. Auf sie mit Gebrüll!!!
 

MrsNorris

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#74
Oh, hier plant man den Aufstand? Also, ihr dürft dabei nicht vergessen, demokratisch abzustimmen, wer:

die Federn auf dem Helm trägt
die Brote schmiert
Attacke ruft
Spendengelder sammelt, um zum vereinbarten Treffpunkt zu kommen
die Planung des Plans und auch Plan B plant
Pressemitteilung ausgibt
Anfragen bei der zuständigen ARGEn, den Hausarrest vorübergehend aufzuheben, stellt.


Wohl dann. Auf sie mit Gebrüll!!!
Nix Pressemitteilung. Nix breit treten und drumrum reden. Im Grunde haben doch alle Bevölkerungsschichten eins gemeinsam: Wut auf diese Regierung.
Man braucht nur jemanden, der das weiss und sich Gehör verschafft bei denen, denen jeder Tag ein kleines Männchen im Kopf zuflüstert: "Du wirst vom Staat besch..., aber kann ja nicht sein, ich lebe ja in einer Demokratie." Und mit mulmigem Gefühl im Magen vor sich hin knüppelt.
 

B. Trueger

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#75
Also, die wie vielte Revolution wurde hier schon ausgerufen? Die 25.?
Hand aufs Herz, der Großteil hier jammert schon, wenn der SB mit Sanktionen droht, der Rest und die Leser hier kriegen sich vor Lachen sicherlich nicht mehr ein. Aber ich will euch ja nicht den Spaß verderben ist auch nicht Themen relevant. Ihr macht das schon.



P.S. Bitte keine Gesetze übertreten, wie "Betreten des Rasens verboten"
Das schickt sich für aufrechte, gesetzestreue Demokraten nicht. Ok, ist eh schon spät und dunkel draußen, lasst uns morgen weiter revolutionieren.
 

Dopamin

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#76
P.S. Bitte keine Gesetze übertreten, wie "Betreten des Rasens verboten"
Das schickt sich für aufrechte, gesetzestreue Demokraten nicht. Ok, ist eh schon spät und dunkel draußen, lasst uns morgen weiter revolutionieren.
Wer der Meinung ist, dass es auch nur irgendwem (ausser Herrn Schäuble) nützt, mit echten Steinen zu werfen ist m.E. schief gewickelt...

Ich nehme lieber die verbalen an den richtigen Stellen um jemanden größere Steine in den Weg zu legen...

Dopamin
 

B. Trueger

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Wer der Meinung ist, dass es auch nur irgendwem (ausser Herrn Schäuble) nützt, mit echten Steinen zu werfen ist m.E. schief gewickelt...

Ich nehme lieber die verbalen an den richtigen Stellen um jemanden größere Steine in den Weg zu legen...

Dopamin

Dopamin, du darfst das hier nicht für voll nehmen. Morgen zerpflückt man wieder Spiegel Online und Bild und die Revolution ist schon wieder Geschichte.

Irgendwann kommt dann Revolution 26 oder so.:icon_smile:
 

MrsNorris

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#79
Was ist eigentlich so schwer daran, einfach mal zu sagen: Okay, wir machen es einfach?
Eine friedliche Revolution wäre vielleicht in einer ECHTEN Demokratie möglich, aber wie gesagt, nur in einer echten...
 

Dopamin

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#80
Was daran so schwer ist? Erwische die Betroffenen mal...

Dopamin (auch am überlegen ist, wie man Betroffene erwischt - ohne grundlos im JobCenter abzuhängen)
 

Nihilist

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#81
Hört, hört,

wann ist denn jemals durch eine Wahl ein "System" verändert worden ?
Kann mich gerade an kein Beispiel erinnern.:icon_kinn:


Gruss
Norbert

Freiheit, Gleichheit, Solidarität

CHILE!

Aber das passte den USA nicht und so wurde dann ein gewählter Präsident ermordet. Und viele seiner Wähler dann später auch.
 

Lienau

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#82
- also wenn schon Revolution, dann bitte nicht sonne friedliche Kuschelveranstaltung!
Da fand ich die brennenden Pariser Vororte schon inspirierender.

Genaugenommen ist es doch so: alles brüllt nach Veränderung, aber keiner mag in der ersten Reihe stehen. Ich auch nicht. Ich halte es da lieber mit Sir Peter Ustinov (auf die Frage, warum er nicht in die Politik ginge) "Immer Recht zu haben ist fürchterlich anstrengend."

Wahlboykott ist aber trotzdem kein probates Mittel - also ich wähle seit Jahren den, der mir als Opposition am besten gefällt. Da verlieren dann wenigstens die Übertragungen von Phoenix aus dem Bundestag nicht ihren Unterhaltungswert.
 

B. Trueger

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#83
Was ist eigentlich so schwer daran, einfach mal zu sagen: Okay, wir machen es einfach?
Eine friedliche Revolution wäre vielleicht in einer ECHTEN Demokratie möglich, aber wie gesagt, nur in einer echten...

MrsNorris, du bekommst nicht mal Leute auf die Straße und ihr plant hier abermals den Aufstand? Ihr schafft es nicht mal mit anderen Initiativen sich zu vernetzen. Nichts kommt zustande aber ihr träumt von einer Revolution?:icon_frown:

Eher bekommst du die Augsburger Puppenkiste mit Hartzis voll. Du brauchst nicht mal Eingebungen haben, nur hier lesen, das spricht Bände.:icon_wink:



Nun aber zurück zum Thema Wahlabsage.
 

Arwen

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#84
Was daran so schwer ist? Erwische die Betroffenen mal...

Dopamin (auch am überlegen ist, wie man Betroffene erwischt - ohne grundlos im JobCenter abzuhängen)
Was war denn damals mit der Arbeitsloseninitiative - dort niemanden "erwischt"?

Gruß
Arwen
 

Dopamin

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#85
Das gleiche Problem wie hier: Problem gelöst, und man sah sie nie wieder...

Neuer Ansatzpunkt gesucht...

Dopamin
 

Arwen

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#86
Das gleiche Problem wie hier: Problem gelöst, und man sah sie nie wieder...
Das war aber jetzt nicht der Grund für Dich, es ihnen gleich zu tun und der Ini den Rücken zu kehren, oder?
 

Dopamin

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#87
Wer sagt, ich hätte ihnen den Rücken gekehrt?

Im September sind wir uns regelmässig auf den Füssen herumgetreten, wie ich schonmal schrieb, unbegrenzte Räumlichkeiten sind nicht vorhanden...

Der Kontakt besteht noch, nur eben nicht mehr in dem Rahmen wie vorher, da ich nicht an mehreren Fronten zeitgleich anwesend sein kann...

Dopamin
 

MrsNorris

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#88
Das Problem ist doch, daß immer nur geplant wird. Daß es ein Ding der Unmöglichkeit ist, viele Leute unter einen Hut zu bringen, ist mir auch klar. Deswegen red ich ja davon,daß wir Leute brauchen, die das Ganze anführen. Und ich bin überzeugt, daß dann der Rest auch aufsteht.
Außer man hat wieder Leute, die im Vorfeld alles zerreden und alles abtun, nur weil ihre eigene Eitelkeit dabei nicht gestillt wird.
Es gibt in diesem Land intellektuelle Leute, die diese Qualitäten und das nötige Links-Potenzial mit bringen. Die bekannt sind und erkannt haben, in was für einem Regime wir leben. Und genau an die Leute müsste man ran.
Aber wie gesagt, die Sache mit der Eitelkeit...
 

B. Trueger

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#89
Das Problem ist doch, daß immer nur geplant wird. Daß es ein Ding der Unmöglichkeit ist, viele Leute unter einen Hut zu bringen, ist mir auch klar.



wenn es dir doch klar ist, warum siehst du es dann als Problem?


Deswegen red ich ja davon,daß wir Leute brauchen, die das Ganze anführen.


also ein Leithammel wird gesucht?


Und ich bin überzeugt, daß dann der Rest auch aufsteht.


der Rest macht gar nichts, der will nur seine eigene Not gelindert und eigene Probleme gelöst haben - von anderen allerdings oder wo sind all die Fälle denen hier geholfen wurden? 10.000 registrierte User und keiner da. Problem gelöst - auf nimmer Wiedersehen.



Außer man hat wieder Leute, die im Vorfeld alles zerreden und alles abtun, nur weil ihre eigene Eitelkeit dabei nicht gestillt wird.


ich mach mich nur lustig darüber, weil man immer und immer wieder von vorne anfängt und nichts hinzulernen will


Es gibt in diesem Land intellektuelle Leute, die diese Qualitäten und das nötige Links-Potenzial mit bringen.


die gibt es mit Sicherheit aber die werden sich hüten diese Truppe hier auch nur ins Stadtklo zu führen




Die bekannt sind und erkannt haben, in was für einem Regime wir leben. Und genau an die Leute müsste man ran.
Aber wie gesagt, die Sache mit der Eitelkeit...


ne Faulheit und Feigheit, nicht Eitelkeit
:icon_wink:
 

MrsNorris

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#90
Genau das meine ich. Anstatt daß gute Vorschläge einfach mal angenommen werden und geguckt wird, wie sie in die Tat umgesetzt werden können, wird alles zwerredet und abgetan und negativ gemacht.
Leute wie DU sind das Problem!
 

B. Trueger

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#91
Genau das meine ich. Anstatt daß gute Vorschläge einfach mal angenommen werden und geguckt wird, wie sie in die Tat umgesetzt werden können, wird alles zwerredet und abgetan und negativ gemacht.
Leute wie DU sind das Problem!

:icon_lol::icon_lol: Leute wie ich sind das Problem, weil ihr nichts auf die Kette bekommt?


Ja, die anderen haben immer Schuld:icon_razz: Entweder die Regierung, die ARGE, das E-Werk, der Nachbar und wenn keiner greifbar, dann auch ich.:icon_mad:

Ist es auch meine Schuld, dass du keinen Job hast? Auf die Antwort bin ich jetzt mal gespannt.
 

MrsNorris

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#92
Auf Deine letzte Frage brauch ich nicht einzugehen.
Offensichtlich verstehst Du einfach nicht, wovon ich rede und was ich meine. Hast Du mal linke Literatur gelesen? Marx, Engels, Dutschke? Hast Du mal über die Revolutionen der Weltgeschichte nachgedacht? Wenn ja, wüsstest Du, wovon ich spreche.
Dann wäre auch die Diskussion über das Wort "Leithammel" überflüssig.
 

B. Trueger

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Auf Deine letzte Frage brauch ich nicht einzugehen.
Offensichtlich verstehst Du einfach nicht, wovon ich rede und was ich meine. Hast Du mal linke Literatur gelesen? Marx, Engels, Dutschke? Hast Du mal über die Revolutionen der Weltgeschichte nachgedacht? Wenn ja, wüsstest Du, wovon ich spreche.
Dann wäre auch die Diskussion über das Wort "Leithammel" überflüssig.

MrsNorris, noch einmal - extra für dich.

Marx ist tot, Dutschke auch, Engels ebenso. Ergo bleibt nur ihr. Hier, heute und jetzt. Das ist maßgebend. Du willst eine Revolution? Dann mach eine, da du ja literarisch so versiert bist, solltest du dich ja damit auskennen. Der Michel wird seinen Ar... nicht bewegen. man ist links oder man ist nicht links. Man ist nicht links, weil man sich linke Literatur verinnerlicht hat.

Beispiele?

Was ist aus Börsenschluß?
50 Hansel bei dieser Frisieraktion
verweigerte Unterstützung der Aktionen anderer Foren, Inis und Organisationen und vieles mehr.

Jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient. Da der Michel eh nichts begreifen will (lernresistent), wird sich auch solange nichts ändern, bis die Mehrheit im Dreck liegt. Das beweist das Handeln eben jener jeden Tag und auch bei den kommenden Wahlen wirst du es wieder erleben.

Warum wohl, MrsNorris, ist hier so eine mangelhafte Beteiligung allein hier in diesem Thread? Weil man kein Bock hat, sich zu bewegen. Und ich werde mich nicht bemühen mich für Erwerbslose einzusetzen, wenn sie es nicht einmal selbst wollen.

MrsNorris, du willst eine Revolution aber andere sollen es für dich richten. Andere sollen es ausarbeiten, andere sollen planen, andere sollen anführen, weil du es willst. Du willst etwas, dann mach du es auch. Aber die Devise hier ist ja schon allein bei Wahlen - lieber das kleinere Übel zu wählen. Ja, wenn man das so will, dann soll man es machen und eben jenen eine weitere Legislaturperiode dazu legimitieren, dir das Leben zur Hölle zu machen.

Bei jeder Aktion, die gestartet wurde kommen immer und immer wieder die selben Ausflüchte, warum etwas nicht geht:

Kein Geld
zu weit
Kinder
Angst
Scharm
blabla
schlechtes Wetter
macht nicht mit, weil der oder die mitmacht und so geht das ellenlang.

Lies dir doch die entsprechenden Foren hier mal durch und du wirst sehen, wie man sich lieber mit sich selbst beschäftigt, Millionen Argumente aufführt, wie es nicht geht - und MrsNorris, ich war noch nicht einmal daran beteiligt also bin ich nicht das Problem. Das Problem seid ihr selber. Unentschlossenheit, Neidfaktor, Überheblichkeit, mangelende Toleranz, Besserwisserei, Arroganz.....
 

MrsNorris

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MrsNorris, noch einmal - extra für dich.

Marx ist tot, Dutschke auch, Engels ebenso. Ergo bleibt nur ihr. Hier, heute und jetzt. Das ist maßgebend. Du willst eine Revolution? Dann mach eine, da du ja literarisch so versiert bist, solltest du dich ja damit auskennen. Der Michel wird seinen Ar... nicht bewegen. man ist links oder man ist nicht links. Man ist nicht links, weil man sich linke Literatur verinnerlicht hat.

Beispiele?

Was ist aus Börsenschluß?
50 Hansel bei dieser Frisieraktion
verweigerte Unterstützung der Aktionen anderer Foren, Inis und Organisationen und vieles mehr.



Jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient. Da der Michel eh nichts begreifen will (lernresistent), wird sich auch solange nichts ändern, bis die Mehrheit im Dreck liegt. Das beweist das Handeln eben jener jeden Tag und auch bei den kommenden Wahlen wirst du es wieder erleben.

Warum wohl, MrsNorris, ist hier so eine mangelhafte Beteiligung allein hier in diesem Thread? Weil man kein Bock hat, sich zu bewegen. Und ich werde mich nicht bemühen mich für Erwerbslose einzusetzen, wenn sie es nicht einmal selbst wollen.

MrsNorris, du willst eine Revolution aber andere sollen es für dich richten. Andere sollen es ausarbeiten, andere sollen planen, andere sollen anführen, weil du es willst. Du willst etwas, dann mach du es auch. Aber die Devise hier ist ja schon allein bei Wahlen - lieber das kleinere Übel zu wählen. Ja, wenn man das so will, dann soll man es machen und eben jenen eine weitere Legislaturperiode dazu legimitieren, dir das Leben zur Hölle zu machen.

Bei jeder Aktion, die gestartet wurde kommen immer und immer wieder die selben Ausflüchte, warum etwas nicht geht:

Kein Geld
zu weit
Kinder
Angst
Scharm
blabla
schlechtes Wetter
macht nicht mit, weil der oder die mitmacht und so geht das ellenlang.

Lies dir doch die entsprechenden Foren hier mal durch und du wirst sehen, wie man sich lieber mit sich selbst beschäftigt, Millionen Argumente aufführt, wie es nicht geht - und MrsNorris, ich war noch nicht einmal daran beteiligt also bin ich nicht das Problem. Das Problem seid ihr selber. Unentschlossenheit, Neidfaktor, Überheblichkeit, mangelende Toleranz, Besserwisserei, Arroganz.....
Ich komme leider nicht umhin, Dir stellenweise recht zu geben. Ja, ich will die Revolution, aber auch ich hab die Erfahrung gemacht, daß schon im Vorfeld zuviel Blabla entsteht. Deswegen mein ich ja auch, daß wir so was wie einen Che brauchen. Jemanden, der es sich zutraut, raus zu gehen. Ich wäre dabei, wenn der Tag kommt (und der Tag wird kommen). Die meisten Leute haben kein Bock mehr auf ewiges Gerede, aber ich bin sicher, wenn eine Gruppe von Leuten es schafft, wirklich etwas zu MACHEN, dann wären genug Leute dabei. Und ich rede nicht von kleinen angemeldeten Montags-Demos.
Es gab schon genug Sachen, die geplant wurden und zerredet wurden und im Sande verliefen. Und wahrscheinlich denken sich die Meisten: "Wir können eh nichts machen". Aber doch nur, weil die Aktionen, die schon liefen, nicht effekltiv genug waren. Im Grunde ist es doch ganz einfach:
Ein gemeinsamer Tag von sämrtlichen Arbeitslosen-Inis, Wohlfahrtsverbände etc. Jemand dazu, der weiss wie der Hase läuft und den auch die Politiker kennen und den sie respektieren. Und dann alle ab nach Berlin. Und das nicht unbedingt friedlich. Paralel dazu ein General-Streik.
Ich weigere mich zu glauben, daß das so schwer sein kann!
 

B. Trueger

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#95
Die meisten Leute haben kein Bock mehr auf ewiges Gerede, aber ich bin sicher, wenn eine Gruppe von Leuten es schafft, wirklich etwas zu MACHEN, dann wären genug Leute dabei.


wo sind denn die "meisten" Leute?


Es gab schon genug Sachen, die geplant wurden und zerredet wurden und im Sande verliefen.


das wird auch immer so bleiben. Das liegt wohl in der Menthalität der Deutschen mehr zu babbeln als zu agieren.




Und wahrscheinlich denken sich die Meisten: "Wir können eh nichts machen". Aber doch nur, weil die Aktionen, die schon liefen, nicht effekltiv genug waren. Im Grunde ist es doch ganz einfach:

ist es das? Ist es so einfach? Warum klappt es dann nicht?




Ein gemeinsamer Tag von sämrtlichen Arbeitslosen-Inis, Wohlfahrtsverbände etc.

allein da gab es bisher immer diesen Interessenkonflikt. Wer durfte seine Fahne am höchsten am Mast hängen? Da fingen die Streitigkeiten an. Man ist überhaupt nicht kompromissbereit. Es ging dabei nie um die Sache, sondern lediglich und ausschließlich um Profelierung.


Jemand dazu, der weiss wie der Hase läuft und den auch die Politiker kennen und den sie respektieren. Und dann alle ab nach Berlin. Und das nicht unbedingt friedlich. Paralel dazu ein General-Streik.
Ich weigere mich zu glauben, daß das so schwer sein kann!
Ich bin Realist und sehe das Tun hier eher.... ich behalte es lieber für mich:icon_redface:
 

a f a

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#96
Hmm,

also ich denke, daß es schon eine sehr große Unzufriedenheit in breiten Bevölkerungsschichten gibt. Die Meisten merken das etwas nicht stimmt, wer aber z. B. ausschliesslich über die Mainstreammedien informiert ist, kann es nicht so recht greifen und so ist für den Einen der Kapitalismus Schuld an der Misere, für den Anderen aber die Chinesen, George Bush, oder der Islam. Für eine linke Revolution, mangelt es an Klassenbewusstsein. Wenn es einmal eine gravierende Änderung geben sollte, denke ich, wird es durch ein äußeres Schlüsselereignis ausgelöst, die uns akut drohende Wirtschaftskrise, könnte, beispielsweise, so ein Auslöser sein.

meint
Norbert

alles für alle
 

Richardsch

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MrsNorris, noch einmal - extra für dich.

Marx ist tot, Dutschke auch, Engels ebenso. Ergo bleibt nur ihr. Hier, heute und jetzt. Das ist maßgebend. Du willst eine Revolution? Dann mach eine, da du ja literarisch so versiert bist, solltest du dich ja damit auskennen. Der Michel wird seinen Ar... nicht bewegen. man ist links oder man ist nicht links. Man ist nicht links, weil man sich linke Literatur verinnerlicht hat.
Dein ganzes Posting unterschreibe ich voll und ganz.
 

Jenie

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#98
Machen nicht schwätzen!

Wisst ihr was ich denke?

Irgendwer schrieb vor längerem mal --- wenn von fast 10 Millionen Leistungsbeziehern alleine innerhalb kurzer zeit über eine Million mit einem schlag der Linke beitreten würden ------ DAs wäre eine Macht!

Vielleicht sollte man das wirklich tun --- den das ist etwas das real machbar wäre ohne grosse anstrengnung. Einfach dort Anmelden --- fertig...

alles andere müsste wohl geplant werden und das ist wohl offentsichtlich nicht so einfach. Den entweder wird es in der Tat zerredet -- oder es fahlt an initiative - oder Geld auch oftmals...

Auch bei den Montagsdemos ist es immer wieder dasselbe --- die Leute kommen und gehen wie die Fliegen man bekommt wirklich nicht viele zu etwas bewegt --- aber warum auch???

WAs ist es was sie so hemmt? kann es sein das sie keine Hoffnung mehr haben? Gegen Hartz haben sie lange gekämpft und ihren gefühlen nach ist es ja nicht besser bisher geworden sondern immer schlimmer.
Die REgierung hält sich an garnichts - -nicht mal an den Verfassungschutz!

Wie sollen die Leute nun glauben das sie eine chance haben? Sie sehen keinen Ausweg ..... Wo ist die Lobby die mit ihnen kämpfen würde und ihnen einen Weg aufzeigt?

Ich denke wenn ein WEg für sie sichtbar wäre für den es sich jetzt aufzustehen lohnt -- sie würden aufblühen die Menschen -- aber so?....
 

dr.byrd

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#99
Aktion Kampfansage

Aktion Wahlabsage:
CDU, FDP, SPD und Grünen Wähler zu Hause bleiben!

Aktion Kampfansage:
Erwerbslose sollten DIE LINKE wählen!
 

B. Trueger

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Wie gewählt wird, kann man sich hier ansehen. Die wählen genauso wie immer und dann kommen wieder Aussagen wie:
a f a sagte :
Hmm,

also ich denke, daß es schon eine sehr große Unzufriedenheit in breiten Bevölkerungsschichten gibt.
Das mag ja sein. Dann kommen wieder die Heuler zum Vorschein, wie ungerecht doch alles ist, dass man nur betrogen wird und überhaupt alle über den Tisch gezogen werden. Dann jammert man weiter über die hohen Energiepreise, die hohen Spritpreise, den Lobbyismus. Zu beklagen gibt es ja genug aber gewählt werden die, die dafür die Verantwortung tragen.

Das nenne ich Heuchelei höchsten Grades.
 
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